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Mausimaus

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1

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 19:23

1. Südafrikareise- lohnt sich der Besuch eines Private Game Reserves?

Hallo zusammen,

wir wollen schon lange nach Südafrika und haben vor ein paar Tagen beschlossen, dass wir im März 2019 von Kapstadt bis Port Elizabeth reisen wollen.

Wir sind mein Mann, meine 4-jährige Tochter und ich.
Landen werden wir direkt in Kapstadt und von Port Elizabeth aus zurückfliegen.

Wir wollen Strandurlaub mit der schönen Landschaft und natürlich den Tiererlebnissen kombinieren.

Bezüglich der Tiererlebnisse stellen wir uns aber die Frage, ob wir im Addo alles sehen, oder ob es sich lohnt zusätzlich ein Private Game Reserve zu buchen.
Das Gondwana Game Reserve würde uns hier beispielsweise Zusagen. Aber lohnt es sich wirklich 1000€ für 2 Nächte zu investieren? Beziehungsweise sieht man dort noch andere Tiere als im Addo oder ist ihnen näher?

Wir würden uns sehr über eure Erfahrungen freuen.

Viele Grüße

Mausimaus

feuernelke

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2

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 20:45

Was wollt ihr denn im Addo alles sehen?
Die meisten PGRs nehmen so kleine Kinder gar nicht auf- übrigens auch viele Gästehäuser machen Einschränkungen.
Und Strandurlaub? Der Atlantik ist ganzjährig ziemlich kalt und der Indische Ozean für kleine Kinder eher ungeeignet...Ausnahme Lagunen wie in Plettenberg Bay. Echten Strandurlaub kann man eh nicht machen, so mit Sonnenliegen zum mieten und Strandinfrastruktur.

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Mausimaus (27. Dezember 2018, 21:22)

M@rie

Buschbaby

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3

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 21:17

lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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Mausimaus

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4

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 21:18

Vielen Dank für deine Antwort, ich habe mich wohl missverständlich ausgedrückt.
Ich meinte mit Strandurlaub nicht all inklusive mit Liege am Strand, sondern lediglich, dass auch immer mal wieder Erholungstage eingeplant werden. Für uns ist es wichtig, dass wir in den 3 Wochen nicht von A nach B hetzten sondern den Urlaub entspannt verbringen. Man muss dazu sagen, dass wir gerne Selbstfahrer Fernreisen machen, aber mindestens 2-3 Nächte an einem Ort benötigen, damit es für uns angenehm ist.
Ich habe hierfür 3 Nächte im The Plettenberg vorgesehen und 3 Nächte im St. Nicolas Bay Resort.

Die Route sieht bis jetzt so aus:

- 4 Nächte Kapstadt
- 2 Nächte Heidelberg auf einer Straußenfarm
- 3 Nächte Buffelsdrift Game Lode
- 3 Nächte The Plettenberg
- 3 Nächte St. Nicolas Bay Resort
- 3 Nächte Addo

Jetzt sind eben noch 3 Nächte übrig und ich habe mich gefragt, ob es sinnvoll ist, noch ein Private Game Reserve zu buchen, um möglichst viele Tiere zu sehen.
Die Big Five würde wir wenn möglich schon gerne sehen, wären aber auch nicht allzu enttäuscht, wenn es nicht klappt.
Freunde von uns haben letztes Jahr die Gardenroute gemacht und über einen Kinderreiseveranstater gebucht, sie waren im Gondwana mit ihrer 5-jährigen Tochter und das war wohl kein Problem dort. Auf deren Internetseite kann man auch problemfrei Zimmer mit Kindern buchen. Daher habe ich mir diesbezüglich keine Gedanken gemacht, aber ich schau es lieber noch einmal nach, bzw. frage eventuell direkt per Mail.

Mausimaus

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5

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 21:31


Vielen Dank:) ich habe schon einige Wochen im Forum rumgelegen, das hat mir schon viel gebracht, nur die Frage mit den PGR blieb für mich immer noch ein Rätsel. Da es einfach schwer ist einzuschätzen, ob sich sowas wirklich lohnt.

corsa1968

Noch viel ahnungsloser als der Bär

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6

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 21:51

Ja, schau Dir das nochmal genau an. Wenn ich vorhin richtig cursorisch gelesen habe, können in Gondwana Kinder mitgebracht werden. Allerdings dürfen sie erst ab 6 Jahren mit auf Safari. Es gibt aber wohl die Möglichkeit einer Familien-Privatsafari, wenn es die Kapazitäten im Resort hergeben - selbstverständlich gegen Aufpreis (ca. 180 € pro Drive). Auch Kinderbetreuung wird angeboten. Gondwana ist damit aber die Ausnahme und nicht die Regel.

PGR mit kleinen Kindern halte ich persönlich nicht für so sinnvoll, aber das möge jede/r für sich selbst entscheiden. Dass die meisten Resorts keine Kinder unter 12 Jahren erlauben, hat seinen Sinn, auch weil es für Kinder schnell zur Tortur werden kann, mehrere Stunden möglich ruhig, ja unbeweglich auf einem Auto zu sitzen. Und umgekehrt ist es für Eure Mitreisenden auch von einem zweifelhaften Vergnügen. Ich würde Euch jedenfalls raten, es beim Selbstfahren im Addo zu belassen und Euch das PGR für später aufzuheben. Ihr kommt sicherlich wieder!
Beste Grüße von Christiane

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parabuthus

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7

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 22:03

Hi Mausimaus,

das Thema hatten wir hier schon einige Male.

Ich denke, die Mehrheit der Foristen lehnt kleine, zooartige Reserves ab, in denen die Big Five zwar zu sehen sind, aber eben in Verhältnissen, die eher an Tierhaltung erinnern.

Traditionelle, etablierte private Reserves dürften hingegen eine Bereicherung sein, sind eben aber auch teuer und haben ggf. Einschränkungen für Kinder.

Bevor ich aber in so ein künstliches Mini Reserve fahren würde, würde ich mich mit Kleinkind eher auf staatliche Parks wie Addo oder Mountain Zebra beschränken. M.E. dürfte die flexible Planung im staatlichen Reserve eher den Bedürfnissen von kleinen Kindern entsprechen als die durchgeplanten Lodgeabläufe.

LG

Christian

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LIRPA 1

Gaukler

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8

Freitag, 28. Dezember 2018, 10:33

Moin,

was Parabuthus aus Bescheidenheit verschweigt: Er reist in der gleichen Familienkonstellation wie Du nach Südafrika und seine RBs dürften für Dich daher eine Quelle der Information sein (abgesehen davon, dass sie sehr lesenswert sind).

M@rie hat Dir ja schon einige Links an die Hand gegeben, die sehr hilfreich sind. Einen weiteren lege ich Dir auch ans Herz: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

LG Lilly

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kalingua

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9

Freitag, 28. Dezember 2018, 11:48

Gondwana ist sicherlich keine schlechte Idee, es ist zwar kein besonders großes PGR, aber immerhin nicht auf den Massentourismus ausgelegt. Corsa hatte ja schon drauf hingewiesen, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , selbst wenn man bereit ist, die R3000 zu zahlen für nen eigenes Fahrzeug, eine Garantie, dass Fahrzeug und Guide verfügbar sind, gibt es nicht. Und es kann auch erst bei der Ankunft gebucht werden.

Mit der Buffelsdrift Game Lodge habt ihr ja schon etwas wie ein PGR. Für eine vierjährige sind ein zwei Drives dort sicherlich ganz unterhaltsam - auch wenn es dort nur Antilopen, Giraffen und drei Hippos und zwei Nashörner gibt. Ob bei der Erdmännchentour Kleinkinder erlaubt sind, weiß ich nicht. Man muss da aber mwn nen Stündchen wirklich sehr still sein.

Drei Nächte Addo zum selbstfahren sind auf jeden Fall eine gute Möglichkeit viel zu sehen, eventuell spottet ihr ja auch die Löwen. Die Big 5 könnt ihr euch aber abschminken, auch in den Big 5 PGRs im Western und Eastern Cape sind Leopardensichtungen vergleichbar mit einem 6er im Lotto.

Weil ihr bei eurer Recherche sicherlich auch aufs Schotia PGR stoßen werdet... das ist komplett auf den Massentourismus ausgelegt, wirklich sehr klein (so klein, dass sie keine Elefanten haben) und die Löwen werden in einem extra Bereich mit günstigen Beutetieren gehalten. In den Sommermonaten können 138 Gäste gleichzeitig auf Game Drive sein, was dann 15 Safarifahrzeugen entspricht (wenn man vom normalen 9-Sitzer ausgeht), zu den Löwen geht es erst nachmittags. Und natürlich hält man sich auch nicht an die üblichen PGR-"Regeln", dass maximal 2 Fahrzeuge pro Sichtung sein dürfen, da kann es dann echt schon sehr voll bei den Löwen werden. In meinen Augen dann trotz "Löwengarantie" kein wirklich schönes Safari-Erlebnis.

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Mausimaus (28. Dezember 2018, 12:22)

Mausimaus

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10

Freitag, 28. Dezember 2018, 12:21

Moin,

was Parabuthus aus Bescheidenheit verschweigt: Er reist in der gleichen Familienkonstellation wie Du nach Südafrika und seine RBs dürften für Dich daher eine Quelle der Information sein (abgesehen davon, dass sie sehr lesenswert sind).

M@rie hat Dir ja schon einige Links an die Hand gegeben, die sehr hilfreich sind. Einen weiteren lege ich Dir auch ans Herz: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

LG Lilly
Herzlichen Dann für die Infos. Dann werde ich gleich mal auf die Suche gehen nach seinen Erfahrungsberichten :)

Mausimaus

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11

Freitag, 28. Dezember 2018, 12:30

Kalingua, Herzlichen Dank für die vielen Infos und ausführlichen Erläuterungen.

Mir ist klar, dass die Buffelsdrift Game Lodge auch nicht optimal ist, wir haben sie nur gewählt, wegen unserer Tochter, da dort eben auch die Kleinsten mitfahren dürfen. Die Erdmännchentour ist erst ab 6 Jahren, da habe ich mich bereits informiert.

Das mit Gondwana werden wir uns noch einmal genau überlegen, hatte schon gehofft, dass man die Tour für Kinder im Voraus buchen kann, aber ohne jegliche Sicherheit soviel Geld auszugeben, ist dann nur bedingt sinnvoll.

Danke auch für die Info bezüglich Schotia, das hatten wir auch schon abgeschaut, aber dann gleich gestrichen wegen der schlechten Bedingungen.
Sibuja hatten wir uns auch abgeschaut, aber darüber gibt es ja auch unterschiedliche Meinungen bezüglich der Tierhaltung.



Anmerkung Moderation: Zitiermurks beseitigt, ein Fullquote/Vollzitat und zusätzliche Absatz-Zitate sind nicht notwendig, kurze Ansprache des Schreibers reicht in so einem Fall

Bernd Tamara

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Freitag, 28. Dezember 2018, 13:06

Hallo,
wir haben eine ähnliche Tour 2x gemacht. Beim ersten Mal war unsere Tochter 4 und beim zweiten Mal 6 Jahre alt. Wir waren beide Male im Addo und der Garden Route Game Lodge (ca. 80 km von Heidelberg entfernt). In der Garden Route Game Lodge werden Kinder in jedem Fall auf Safari mitgenommen, Kinderbetreuung während der Zeit wird aber auch angeboten. Außerdem gibt es 2 Spielplätze :D , einen schönen Pool und Kindergerichte werden angeboten. Ein Reptilienhaus gibt es auch, wo die Kinder z.B. auch Schlangen berühren dürfen. Da die Kinder in relativ kurzer Zeit alle Tiere sehen können, finde ich es dort für Kinder sehr gut geeignet :P .

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Bär (28. Dezember 2018, 15:18)

J.Feise

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Mittwoch, 13. Februar 2019, 22:16

Gondwana scheint wirklich interessant, aber kann man dort auch nur eine Safari machen, oder muss man dort übernachten ?
Auf der Internetseite finde ich nur Infos mit Übernachtung - und der Preis von über 700 € / Nacht - ist mir doch etwas viel.
Ich hatte überlegt in Mossel Bay ein paar Tage zu wohnen und für eine Safari in den Gondwana GD zu fahren.

mmsa

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Donnerstag, 14. Februar 2019, 10:17

Gondwana bietet auch Day - Safaris an. Wir haben das zumindestens mit Besuchern von uns schon einmal gemacht. Mussten allerdings Safari + Teilnahme am Essen buchen.

Schreib Game Reserve Büro am besten per Mail an und weiß darauf hin, dass du in Mosselbay ein fixes Quartier hast. Natürlich schauen die immer auf ihre Buchungslage, aber dass sie jetzt nein sagen, kann ich mir nicht vorstellen.
Ich habe allerdings keine Erfahrung bzgl. der Mitnahme von Kindern.


Ansonsten bietet auch noch (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Day Safaris in der Nähe von Mosselbaai an.

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toetske (17. Februar 2019, 23:19), Bär (14. Februar 2019, 20:48)