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tripilu

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Montag, 14. Januar 2019, 18:41

2 Reisetanten und 2 Ersttäter unterwegs in Namibia und Südafrika - unsere Reise vom 14. Februar bis 11. März 2018

Eigentlich wollte ich ja keinen Bericht schreiben - aber da wir Tagebuch führten habe ich mich doch entschieden, ein paar Infos von unserer Reise 2018 mit Euch zu teilen. Mal schauen, ob es technisch mit den Fotos funktioniert..
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Montag, 14. Januar 2019, 18:44

Namibia und Südafrika – 2 Reisetanten mit 2 Ersttätern unterwegs
Nachdem wir – meine Reisetante I. und ich - im letzten Jahr erstmals in Südafrika waren und auch den Afrika-Virus im Gepäck hatten, wollten unsere Freunde unbedingt auch mal dorthin. So entschieden wir uns schnell für eine kombinierte Reise nach Namibia und dann Kapstadt und die Winelands. Uns war zwar klar, dass dies auch nur einen Überblick über das riesige Land Namibia bot, aber wir haben es gewagt. Kapstadt und die Kapregion sollte auf jeden Fall mit eingeplant werden. So erstellten wir unseren individuellen Reiseplan:

Tag 1: Flug – Luxembourg – London – Johannesburg – Windhoek
Tag 2: Windhoek – 1 ÜN Garden GH
Tag 3: Fahrt nach Süden - ÜN We Kebi Safari Lodge - C19
Tag 4: Sesriem, Soussouvlei – ÜN We Kebi
Tag 5: Swakopmund über Solitaire und Walvis Bay – ÜN Meikes GH
Tag 6: Little-5-Tour – ÜN Meikes GH
Tag 7: Fahrt gen Norden nach Otjiwarango – ÜN Hadassa GH
Tag 8: Etosha – ÜN Emanya@Etosha
Tag 9: Etosha – ÜN Emanya@Etosha
Tag 10: Etosha – ÜN Emanya@Etosha
Tag 11: Fahrt nach Windhoek – ÜN Arrebush Lodge
Tag 12: Flug nach Kapstadt – ÜN Hotel Fritz, Kloof Street (ungewollt!)
Tag 13: Kapstadt – Robben Island – ÜN Villa Zeezicht
Tag 14: Kapinsel – Kap der guten Hoffnung – ÜN Villa Zeezicht
Tag 15: Tafelberg, Meer und Signal Hill – ÜN Villa Zeezicht
Tag 16: Shopping und Sightseeing in Kapstadt - ÜNVilla Zeezicht
Tag 17: Langebaan– ÜN Langebaan Lagoon Lookout GH
Tag 18: Westcoast NP – ÜN Langebaan Lagoon Lookout GH
Tag 19: Citrusdaal – ÜN Ann d’Houver GH
Tag 20: Roiboos-Tee und Landschaft - ÜN Ann d’Houver
Tag 21- 23: Wein, Erholung, Genießen - ÜN Centreville GH Franschoek
Tag 24: Stellenbosch – Rückflug über Johannesburg
Tag 25: Die Heimat hat uns wieder
Am 14.02.2018 starteten wir in unserem Heimat-Flughafen Luxembourg – den wir lieben, weil er nur 30 Minuten von unserem Zuhause in Trier entfernt liegt und tolle Übersee-Verbindungen hat – wenn man bereit ist, nochmals einen Umstieg in einem der großen Flughäfen in Europa mit einzuplanen. Für uns keine Frage – denn der Zeitaufwand ist geringer, als wenn wir nach Düsseldorf oder Frankfurt fahren müssten.
Nach einem unspektakulären Flug von Luxembourg über London und Johannesburg sind wir am 15.2. in Windhoek gelandet. In London mussten wir mit dem Bus den Terminal wechseln (das sind die Nachteile, wenn man mit einer kleinen Airline fliegt, da diese meistens auf Außenrollbahnen starten und landen) Unser Mitreisender hat mal direkt Alarm ausgelöst, als er die noch geschlossene Tür zum Busbahnhof am Airport händisch öffnen wollte. Da kam die Security angerannt. Nach diesem Schreck steigen wir in die A380 von British Airways ein, die uns nach Johannesburg bringen sollte. Wir haben uns gegen Aufpreis die 2er Sitze in der oberen Etage gegönnt. Das war auf einem langen Flug doch angenehmer – und das Oberdeck ist insgesamt etwas ruhiger, da nicht so groß. Auffällig war, dass es in der A3280 saukalt war. Gott sei Dank hatten wir warme Jäckchen an.
In Johannesburg waren es dann kalte 13 Grad bei strömendem Regen. Wir schlenderten durch die Shops, tranken einen Espresso und haben fast unseren Anschlussflug verpasst, weil unser Flug 20 Minuten vorverlegt wurde. Puh, mussten wir plötzlich rennen. Aber alles hat dann doch geklappt.
In Windhoek hatten wir dann Sonne und Wärme genug. Wir hatten unseren Mietwagen, einen Toyota Fortuner, das ist ein großer SUV mit genug Platz für all unser Gepäck. Damit fuhren wir zu unserer ersten Unterkunft ins Garden Guesthouse. das sehr schön war mit einem Restaurant im netten Innenhof. Da gönnten wir uns erst mal ein großes Hansa-Bier aus Namibia – und waren damit richtig angekommen im Urlaub. Abends aßen wir in Joe’s Beerhouse namibisches Wild: Kudu, Zebra, Oryx am Wildspieß in einem tollen gemütlichen Biergarten. Natürlich ist es sehr touristisch dort – aber irgendwo auch gemütlich. Die Fleischplatte war köstlich. Trotz der Müdigkeit fühlten wir uns wohl und genossen den ersten Abend im Urlaub. Mit dem Taxifahrer Benny waren wir in Windhoek unterwegs. Der wollte auf der Hinfahrt einen Touristen-Preis haben, dann wurde sofort die Verhandlungsfähigkeit der zweiten Reisetante I.B. gefragt. Sie hat dann dafür gesorgt, dass wir für den genannten Preis eine Hin- und Rückfahrt bekamen. Benny hat uns voll vertraut und wollte das Geld erst beim Abholen haben. Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt hat er uns wieder bei Joe’s abgeholt und zurück zum Hotel gebracht. Das hätte in Deutschland sicher Keiner gemacht.
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Montag, 14. Januar 2019, 19:08

Am nächsten Morgen – 16.2. - starteten wir nach einem köstlichen Frühstück mit 3 Eiern! pro Person auf unsere Rundreise. Ich übernahm die erste Fahrt. In Windhoek suchten wir einen Supermarkt, um uns mit Getränken einzudecken. Wir sind ein bisschen rumgefahren auf der Suche des empfohlenen Marktes, den wir irgendwie nicht fanden – Ich fuhr für die Einheimischen wohl zu langsam und vorsichtig im Linksverkehr. In den ersten 5 Minuten wurde ich schon 5mal! an gehupt. Danach war es dann ok. Aber ein bisschen Eingewöhnung in den Linksverkehr einer Großstadt sei ja wohl erlaubt.

Dann fuhren wir nach Süden. Unterwegs übernahm der Mitreisende P. das Steuer, der erstmals Automatik-Auto fuhr und dann noch Linksverkehr. Aber er hat sich superschnell dran gewöhnt. Hier war wenig Verkehr. Auf 180 km in Richtung Maltahöhe sahen wir gerade 8 Autos, zuletzt noch 2 Unfälle – man muss wissen, dass es in Namibia kaum geteerte Straßen gibt, sondern hauptsächlich Sand- und Schotterpisten. Das war für uns ungewohnt und man muss das Fahren auf den Pisten ein bisschen lernen. Manchmal kommt man ins Rutschen wie auf Schnee, wenn man die Spur verliert. Man darf aber auch nicht zu langsam fahren, dann rappelt und ruppelt es und man hat das Gefühl, dass einem die ganzen Eingeweide durcheinander fliegen. Die Unfälle schienen einigermaßen glimpflich gewesen zu sein. Ein Deutscher hatte sich mit seinem RAV 4 überschlagen, weil es ihn wohl über eine Welle abgehoben hatte. Er war noch vor Ort, wir haben ihm Hilfe angeboten, aber da schon Einheimische da waren, hat er dankend abgelehnt. Mir machte die Unfallgefahr übrigens in der gesamten Zeit in Namibia Sorge. Ich arbeite in einer großen chirurgischen Klinik und bekomme Unfallopfer immer hautnah mit. Hier im Niemandsland ist aber Hilfe weit entfernt. Deshalb gibt es auch viele Todesopfer in Namibia im Straßenverkehr. Wir haben auf unseren Fahrten in diesem Teil Namibias manchmal 1-2 Stunden keine Autos gesehen, waren völlig alleine unterwegs. Da macht man sich schon so seine Gedanken… Auch Mobil-Telefonie funktioniert natürlich nicht. Von diesen trüben Gedanken habe ich meinen Mitreisenden nichts erzählt. Die hätten wahrscheinlich die Krise bekommen. Erst als wir später in Kapstadt waren, habe ich es ihnen dann berichtet. Und dann waren sie schon erschrocken im Nachhinein. Außerdem gibt es kaum Möglichkeiten zu tanken, Ortschaften sind oft mehr als 200 km voneinander entfernt Also wird jede Tankstelle genutzt, um immer wieder vollzutanken.




Schon auf der Fahrt sahen wir wilde Tiere: Warzenschweine, Oryx-Antilopen und Springböcke sowie Paviane – das fing doch gut an, zumal unsere Mitreisenden noch nie Tiere in freier Wildbahn gesehen hatten. In Namibia sind die meisten Flächen allerdings durch Zäune voneinander getrennt, was manche Tiere nicht abschreckt. Leider bleiben manchmal Antilopen auch im Zaun hängen – und verenden, was wiederum die Geier freut oder die Raubkatzen.
Wir übernachteten in der We Kebi Lodge – das war eine Oase mitten in der Wüste. Wir hatten kleine runde Hütten mit Reetdach. Es gibt nur 6 solcher Hütten, 2 sind noch im Bau. Wir konnten auf dem Bett liegend im 180-Grad-Radius durch große Fensterfronten in die Wüste schauen – das war unbeschreiblich.





Zum Sonnenuntergang fuhren wir im offenen Safari-Jeep zu einem Game-Drive um wilde Tiere zu sehen, die auf dem 19.000 ha großen Gelände, das zur Ranch gehört, leben. Wir konnten Breitmaul-Nashörner, Giraffen, Kudu, Elands, Zebras und Oryx sehen und hatten eine Menge Spaß. Natürlich gab es unterwegs auch einen Sundowner – kühles Windhoek beim Sonnenuntergang im Nirgendwo. Wir waren beseelt.
Da die Unterkünfte in Namibia meist sehr einsam liegen und das nächste Restaurant unerreichbar wäre, gibt es hier immer auch Abendessen. Wir waren die einzigen Gäste in der Lodge wurden sehr verwöhnt. Das 3-Gang-Menü, was angeboten wurde, war erstklassig, das Oryx-Filet ein kulinarisches Träumchen.
Auf dem Weg in unsere Zimmer nahmen wir uns Zeit und bestaunten den berühmten afrikanischen Sternenhimmel. Die Sterne waren zum Greifen nahe und alleine in der Natur fühlten wir uns sehr berührt von diesem unbeschreiblichen Moment. Wir haben uns vor die Hütten gesetzt und geträumt. Das wir das mal erleben dürfen…
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Montag, 14. Januar 2019, 19:10

Sorry foto Probleme

Das mit den Fotos habe ich noch nicht hinbekommen, muss nochmal nachlesen. Aber in der Galerie sind sie schon mal. Muss jetzt in die Chorprobe. Morgen bringe ich es in Ordnung und mache weiter...
Pia
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Hans Uwe 58

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Montag, 14. Januar 2019, 19:34

Bin sehr auf die Fotos gespannt :thumbup:

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Montag, 14. Januar 2019, 22:03

So, dann gibt es noch ein paar Fotos von der We Kebi Lodge und der Gegend dort....












Anmerkung Moderation: bitte noch mal (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) lesen ;)
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Montag, 14. Januar 2019, 22:07

Liebe Admins,
Warum klappt es manchmal mit dem Einfügen der Fotos und manchmal nicht. Bin etwas ratlos.
Habe natürlich die Anleitung gelesen. Aber wenn ich mit der rechten Maustaste auf das in die Galerie geladene Foto klicke, erscheint ein ganz anderes Kontextmenü. Nämlich das normale Win10.Menü. Dort kopiere ich dann den Link und füge es als URL in das Aufklappende Fenster ein, also da, wo die URL da Fotos abgefragt wird.

Für heute gebe ich auf.... :thumbdown:
Pia
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Dienstag, 15. Januar 2019, 16:59

Am nächsten Morgen fuhren wir dann um 5.30h, als es gerade zu dämmern anfing, Richtung Sesriem – zu den weltberühmten Dünen. Die Fahrt bei Sonnenaufgang war sehr schön. Die Natur veränderte sich sekündlich, wir erfreuten uns an den Tieren, die wir sahen.





Gegen 8.00h waren wir an der Düne 45, die wohl berühmteste Düne des dortigen Nauklauft Nationalparks. 170 m hoch. Der Aufstieg war anstrengend im Sand. Ich habe es – da gesundheitlich nach einer Lungen-OP leider angeschlagen, nicht geschafft, bis ganz nach oben zu klettern, die Ersttäter P. und M. waren oben am Kamm, Reisetante Inge ging sogar am Kamm entlang bis zum Ende, als es eng und steil war und nur noch für Schwindelfreie geeignet. Es gab tolle Eindrücke und herrliche Schattenspiele zu bestaunen.

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Nachdem alle wieder am Parkplatz waren, öffneten wir unser Lunch-Paket, das die Lodge uns mitgegeben hatte. Tee, Eier, Obst, Joghurt, belegte Brote – so stärkten wir uns für die Weiterfahrt ins Soussuvlei, ein ausgetrockneter See zwischen den Dünen, aus dem tote Bäume ragten. Mit dem Auto konnten wir nicht bis dorthin fahren, sondern mussten in einen 4x4-Jeep umsteigen. Dann mussten wir noch ca. 1.1km über den Sand laufen. Mittlerweile war es richtig heiß und entsprechend anstrengend, vor allem der Rückweg trieb uns den Schweiß auf die Stirn. Aber es hat sich gelohnt. Wir kannten ja schon viele Fotos vom Soussuvlei, aber in Natur war es ganz anders - und sehr eindrucksvoll.

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Lustig fanden wir die Japaner, die dick vermummt mit Westen, Schals, Mundschutz und Mützen dort wanderten – bei Temperaturen knapp unter 40°C. Solche Begegnungen der unbekannten Art hattet Ihr sicher auch schon.

Nach einer Kaffeepause im Sesriem-Camp fuhren wir gemütlich zurück in die Lodge. Unterwegs fanden wir noch Tierkadaver – eine Antilope im Baum, höchstens 3-4 Tage alt und noch nicht komplett aufgefressen, und ein Zebra, von dem nur noch die Decke und ein paar Knochen in der Sonne schmorten.
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In unserer Lodge gingen wir dann in den tollen Pool. Wir schwammen ein bisschen und gönnten uns einen leckeren Cocktail – im Pool liegend mit Cocktail und die Wüstenlandschaft bestaunend fühlten wir uns sehr privilegiert. Wassernot gibt es dort übrigens nicht, obwohl es seit Jahren nicht mehr geregnet hat. Man hat Brunnen gebohrt und bei ca. 100m unter der Erde sprudelt das Wasser. Mit Solarenergie wird Strom erzeugt. Als dann noch eine Herde Elands direkt am Pool vorbei zog, war unser Glück perfekt.

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Dienstag, 15. Januar 2019, 19:56

Vor dem Abendessen fuhren wir in die Hammerstein Lodge und machten einen Game-Walk, d.h. zu Fuß schauten wir uns verschiedene Wildtiere aus der Nähe an. Das sind aber Tiere, die von der Lodge aufgezogen wurden und relativ zahm sind. Sie werden dort in einer Art Aufzuchtstation gepflegt. Wir konnten Luchse von der Nähe sehen und Leopard, Hyänen und Geparden. Die Geparden-Dame war so zahm, das wir sie streicheln konnten. Auch das war ein besonderer Moment, der Gepardin hat unser Besuch gefallen, sie hat geschnurrt wie eine Katze. Allerdings waren wir schon mit gemischten Gefühlen dort. Wir glauben zwar, dass man hier den Tieren helfen will und kann ? Geparden streicheln finde ich aber für mich dann doch grenzwertig.









Zum Abendessen gab es köstliche Kudu-Rouladen. Auf dem Weg in unser Cottage sah ich diese Spinne - ich ging sehr nahe dran, um im Makro-Modus das Bild zu schießen. Später erfuhr ich von den Arbeitern dort, dass diese Spinnen hochgiftiges Sekret verspritzen im Umkreis von 1-2 Metern. Da habe ich wohl Glück gehabt.




Nach einem langen, anstrengenden Tag fielen wir todmüde aber sehr glücklich ins Bett.
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Dienstag, 15. Januar 2019, 20:13

Am nächsten Morgen genossen wir nochmal auf dem Bett liegend den Sonnenaufgang in der Wüste, bevor wir uns auf eine lange Fahrtstrecke machten.







400 km nach Swakopmund, das sind ohne Pausen dann doch 6 Stunden Fahrtzeit.




Nach 2 Stunden gab es noch eine letzte Möglichkeit in Solitaire zu tanken und den dort berühmten Apfelkuchen als Stärkung zu essen. Dieser Ort besteht aus einem Restaurant, einer Tankstelle und der Bäckerei sowie einer kleinen Übernachtungsmöglichkeit mitten einsam in der Wüste. Wir sahen auch einige Erdmännchen und fanden die ganz putzig.





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Dienstag, 15. Januar 2019, 20:14

Die weitere Fahrt – heute war ich die Fahrerin – war sehr anstrengend, da die Straße in wirklich schlechtem Zustand war. Es war rutschig, huppelig, teilweise sehr steil, denn wir mussten 2 Bergpässe bewältigen. Mir taten Nacken und Oberarme weh von dem angespannten Fahren über die Piste. Wir fuhren durch bis Walvis Bay und waren dann am atlantischen Ozean. An einer kleinen Tourist Information am Meer musste Ersttäterin M auf die Toilette – ein stinkiges Klohäuschen mit lockerer Tür – die rausfiel, als M. sich nach dem Toilettengang die Hose zumachen wollte. Wir haben uns natürlich kaputt gelacht. Dann nochmal 30 km an der Küste entlang und wir waren in Swakopmund in Meike’s Guesthouse angekommen. Wiederum eine wunderschöne Unterkunft. Von dort liefen wir durch die Stadt ans Meer und aßen frischen Fisch im The Tug, einem schönen Restaurant direkt am Strand – wir hatten einen Fensterplatz reserviert mit Blick auf Meer und den Sonnenuntergang.
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Dienstag, 15. Januar 2019, 20:35

Am nächsten Tag – 19.2. – mussten wir wieder früh raus. Nach einem wiederum tollen Frühstück mit selbstgemachter namibischer Marmelade - z.B. Kaktusfrucht – und Kudu-Schinken wurden wir um 8.00h zu einer besonderen Safari abgeholt – wir hatten von zu Hause die Living Desert Tour gebucht – eine Safari durch die Wüste. Wir lernten, dass die Wüste lebt. Wir erfuhren ganz viel über die Natur, die Futterketten, die Entstehung von Dünen. Hier in Swakopmund hat es zuletzt 2010 geregnet – aber durch die Nähe zum Meer gibt es die Feuchtigkeit durch den Nebel.


Unsere Tourguides zeigten uns die Tierspuren und legten sich dann auf den Boden und buddelten nach der tanzenden weißen Spinne,



nach dem außergewöhnlichen Namib-Wüstengecko – sie zeigten uns Vögel, Eidechsen und zum Schluss ein Chamäleon.












Wir erfuhren mehr über die Färbung der Wüste in verschiedenen hellen und dunklen Rottönen - dies entsteht aufgrund starker Eisenhaltigkeit, was uns mit einem Magnet anschaulich bewiesen wurde.




Die 5-stündige Tour endete mit einem Jeep-Trip quer durch die Wüste, um letztlich einen tollen Ausblick über die Dünen bis ans Meer zu haben. Dieses Vögelchen war zutraulich und ließ sich von unserem Guide mit Futter locken...




Diese Tour war ein einzigartiges Erlebnis. Wir waren so geflasht von den Eindrücken, dass wir erst mal eine Ruhepause einlegten – Zeit, diesen Bericht zu schreiben und über Internet mal ein bisschen Olympia zu schauen – gerade Medaillen im Bob und Skifliegen bekommen- hat sich also gelohnt, dass wir Daumen drücken.


Später liefen wir in die Stadt, ca. 10 Minuten vom Guesthouse entfernt. Es gibt nette kleine Geschäfte – und die deutsche Geschichte Namibias ist hier in Swakopmund besonders gegenwärtig. Viele sprechen deutsch, es gibt noch Häuser aus der Kolonialzeit und deutsche Straßennamen. Ansonsten erinnert uns aber eher wenig an Deutschland – bei Meerluft und warmen, sonnigen 26 Grad, ganz angenehm für uns.





Nach einem wiederum köstlichen Abendessen im Köckie mit Fisch und Fleisch gönnten wir uns ein Bier in unserer Unterkunft. Morgen geht’s weiter, wieder ins Landesinnere und dann in die Etosha-Pfanne, wo wir viele Nah-Begegnungen mit den großen wilden Tieren erhoffen.
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corsa1968

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Dienstag, 15. Januar 2019, 20:51

Herzlichen Dank für Deinen Bericht.
Aber eine kleine Berichtigung muss doch sein :whistling::

Zitat

Wir sahen auch einige Erdmännchen
Leider nein. Jedenfalls in diesem Falle nicht. Was ihr da gesehen habt, sind afrikanische Borstenhörnchen (gern auch Squirrels genannt).
Beste Grüße von Christiane

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Dienstag, 15. Januar 2019, 20:57

Puh, stimmt. Danke. Aber irgendwie kann ich das Foto jetzt nicht mehr austauschen in den Berichten.
Gesehen haben wir sie trotzdem, bei einem geführten Trip. Vielleicht stelle ich es nochmal ein, muss es aber erst suchen uns verkleinern,
Danke für den Hinweis, :danke:
Lg Pia
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tripilu

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Mittwoch, 16. Januar 2019, 17:52

Am 22.02.2018 fuhren wir von Swakopmund nach Otjiwarango. Dieses Ziel wählten wir, da es auf halber Strecke zur Etosha-Pfanne liegt. Wie immer haben wir vor der Fahrt vollgetankt. Ich hatte meine Brille an der Kasse in die Sonnenbrille gewechselt, und glatt das Brillenetui vergessen. Gott sei Dank war Ersttäter P nochmal Wasservorrat kaufen und hatte die Brille mitgebracht. Wenn wir das erst 400 km weiter gemerkt hätten abends, hätte ich ein Problem gehabt. Unterwegs haben wir in einer kleinen Gartenbar Bratwurst zum Lunch gegessen. Wir haben in Otjiwarango in der Hadassa-Lodge ein bisschen relaxt am Pool, wo wir auf den Liegestühlen kräftig zerstochen wurden. Abends waren in einem Gartenrestaurant essen – Reisetante I. hat ein Foto auf ihrem Handy gezeigt, das sie heimlich von uns Dreien bei der Wüstentour in Swakopmund aufgenommen hatte. Es zeigte uns verschwitzt, hochkonzentriert und ziemlich belämmert schauend auf der Suche nach der weißen Spinne. Daraufhin bekamen I. und M. einen solchen Lachanfall, dass P. und ich nur noch den Kopf schütteln konnten. Ab sofort hieß das nur noch „das Deppenbild“ – und begleitete uns noch oft auf unserer Reise.

Am nächsten Morgen hieß es wieder früh raus aus den Federn. Wir fuhren zunächst zur Etosha-Pfanne, wo wir im Andersson-Gate eincheckten, das südliche Gate. Der Eintritt kostete für uns 4 plus Auto 330 Namibische Dollar/Tag was ca. 24 Euro entspricht. Auf der Fahrt Richtung Osten sahen wir schon viele Tiere: Warzenschweine – die aber nur P. sichtete – dann im Verlauf: Gnus, Kudus, Kuhantilope, Giraffen, viele Zebras, Springböcke, Wasserböcke, Impalas und unzählige verschiedene Vögel. Keine Elefanten oder Löwen aber 2 Spitzmaul-Nashörner, eine wirkliche Rarität.



Am Spätnachmittag kamen wir völlig geschafft in der Emanya@Etosha-Lodge, ca. 20 km außerhalb des Namutoni-Gates– gelegen an. Immerhin waren es um 16.00h noch 36 Grad, was auch die Autoklimaanlage dann nicht mehr kompensierte, weil wir immer das Fenster für die Tierfotos öffneten. Diese Lodge ist traumhaft. Sie verfügt über einen tollen Pool, einen herrlichen Garten, ein Wasserloch für Tierbeobachtungen und alles, was das Herz begehrt. Weit und breit kein Restaurant, die nächste größere Ortschaft ca. 80 km entfernt. In der Lodge wurde ein Abendessen als 5-Gang-Menü serviert, nur vom allerfeinsten. Hier lässt es sich hervorragend Urlaub machen:








Am nächsten Morgen fuhren wir wieder in die Etosha-Pfanne hinein, um Tiere zu beobachten. Riesige Zebraherden, sowie viele Springbock-Herden säumten den Weg. Außerdem sahen wir Dik-Diks, das sind sehr kleine Tiere, die jungen Rehen gleichen. Nach längerem Suchen in Richtung Norden haben wir doch tatsächlich einen Elefanten direkt am Straßenrand gesehen, der sich in einer Wasserpfütze wälzte.



Wir konnten unser Glück kaum fassen. Am Nachmittag fuhren wir müde und verschwitzt in unsere Lodge und legten und an den Pool. Natürlich erfrischten wir uns auch im Schwimmbecken. Das Highlight der Wellness war eine Fußmassage für die 3 Damen.



Einfach entspannend. Wir waren so zufrieden und fühlten uns sauwohl.
Das Abendessen war wieder köstlich – vorher und nachher saßen wir mit einem Sundowner am Wasserloch und beobachteten Kudus, Impalas, einen Straußvogel, Oryx-Antilopen, Warzenschweine und Gnus. Das ist schon richtig toll.
Gegen Abend zog ein Gewitter auf – es blitzte und donnerte, regnete aber hier nicht sondern wir sahen den Regen über der Etosha abgehen.
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tripilu

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Mittwoch, 16. Januar 2019, 18:04

Am 23.2. klingelte ganz früh der Wecker, wir wollten um kurz nach 6h ans Wasserloch, um die Tiere in der Dämmerung zu beobachten. Die kamen aber nicht. Also gönnten wir uns das köstliche Frühstück mit vielen Eiern in Form von Omelette oder Rührei, bevor wir wieder in die Etosha-Pfanne loszogen. Wir sahen schon in der Anfahrt zum Gate wieder viele Tiere, vor allem riesige Herden mit Springböcken, eine 5-köpfige Giraffen-Herde mitten auf der Straße – und so ging es weiter. Obwohl es in der letzten Nacht in der Etosha geregnet hatte, sahen wir mehr Tiere als am Tage zuvor. Viele Tiere hatten ihre Jungen dabei, die kleinen Zebras, die Warzenschwein-Babys und die kleinen Böcke waren zu süß anzusehen. Wir konnten uns nicht sattsehen. Auf der Suche nach Elefanten oder Löwen, die wir nicht mehr fanden, kamen wir an einer riesigen Giraffen-Herde vorbei. Bei 70 Tieren hörten wir auf zu zählen, es waren sicher über hundert. Wir waren einfach nur glücklich und sehr beeindruckt.


Hier ein paar Fotos aus der Etosha, die auch unendliche Weite ganz gut zeigen:












Die gelbe Blütenpracht hat uns sehr erstaunt.
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Mittwoch, 16. Januar 2019, 18:28

Am 23.2. klingelte ganz früh der Wecker, wir wollten um kurz nach 6h ans Wasserloch, um die Tiere in der Dämmerung zu beobachten. Die kamen aber nicht. Also gönnten wir uns das köstliche Frühstück mit vielen Eiern in Form von Omelette oder Rührei, bevor wir wieder in die Etosha-Pfanne loszogen. Wir sahen schon in der Anfahrt zum Gate wieder viele Tiere, vor allem riesige Herden mit Springböcken, eine 5-köpfige Giraffen-Herde mitten auf der Straße – und so ging es weiter. Obwohl es in der letzten Nacht in der Etosha geregnet hatte, sahen wir mehr Tiere als am Tage zuvor. Viele Tiere hatten ihre Jungen dabei, die kleinen Zebras, die Warzenschwein-Babys und die kleinen Böcke waren zu süß anzusehen. Wir konnten uns nicht sattsehen. Auf der Suche nach Elefanten oder Löwen, die wir nicht mehr fanden, kamen wir an einer riesigen Giraffen-Herde vorbei. Bei 70 Tieren hörten wir auf zu zählen, es waren sicher über hundert. Wir waren einfach nur glücklich und sehr beeindruckt.




















Fazit aus der Etosha: Wir sahen riesige Tierherden, vor allem Zebras, Giraffen, Kudus und Springböcke. Außerdem viele Vögel, die aber schwer mit der Kamera einzufangen waren.
Hier ist ja eigentlich Regenzeit, deswegen sind die Büsche grün mit starkem Blätterwuchs – das macht das Tiersichten oft schwierig, weil sich die Tiere eher in den Büschen verstecken, um sich so vor der Sonne zu schützen. Wegen des Regens haben sie auch keinen so starken Wasserbedarf.
Im Gegensatz zum Kruger in Südafrika sieht man aber sehr weit, weil alles ganz eben ist. Aber man fährt manchmal wirklich eine Stunde, ohne ein Tier aus der Nähe zu sehen.

Den Nachmittag ließen wir mit Erholung und Wellness am Pool ausklingen. Wir beobachteten wieder am Wasserloch der Lodge die Tiere. Zunächst Kudus.



Als wir in der Dämmerung zum Abendessen gingen, kam eine riesige Elands-Herde, das ist die größte afrikanische Antilopenart – mindestens 30 Tiere, ganz nah.



Ein toller letzter Abend. Und dazwischen stolzierte der Strauß an uns vorbei – wie auf einer Modeschau….
Als es dunkel wurde und wir am Abendessen saßen, kam eine Mückenplage – schwarze Käfer, so groß wie Marienkäfer. Das Tischtuch und der Boden waren davon bedeckt. Die waren auch in unserem Wein- und Wasserglas und auf dem Teller. Wir verließen fluchtartig diesen Tisch und zogen in die Mitte des Restaurants um. Dann wurden alle Lichter gelöscht und wir aßen quasi im Dunkeln. Mit der Handytaschenlampe haben wir zwischendurch kurz geleuchtet, damit wir wussten, was wir essen…. War aber eigentlich nicht schlimm – wir sind schließlich ja in der Wüste und Natur.
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Sonntag, 20. Januar 2019, 17:23

Am 24.02. feierte ich meinen 53. Geburtstag. Schon im Bett hat mir Reisetante I. ein Ständchen gesungen. Am Frühstückstisch wurde ich mit Muffins und Kuchen und einem Blumengesteck überrascht. Dann sangen meine lieben Mitreisenden „Happy Birthday“ und anschließend die namibischen Bediensteten ein afrikanisches Geburtstagslied.


Ihr könnt Euch ja vorstellen, dass ich sehr gerührt war. Reisetante I. überreichte das Geschenk der Reisegruppe – einen Gutschein. Leider war das Kuvert schon zerfetzt, denn Reisetante I.‘s Koffer wurde in Johannisburg aufgebrochen und durchsucht. Mit einem deutschen Gutschein konnten sie aber nichts anfangen – so habe Glück gehabt.

Anschließend fuhren wir mit dem Auto Richtung Windhoek, 531 km, eine relativ öde Strecke durch die Natur, aber auf der Autobahn, so dass wir recht gut vorankamen. In Tsuneb machten wir einen Stopp an einem Wochenmarkt. Reisetante I. zückte gleicht die Kamera und filmte drauf los. Dann schrie ein Afrikaner, sie soll nicht filmen, was I. aber überhörte. Er wurde immer lauter und aggressiver, worauf wir es vorzogen, diesen Markt zu verlassen. Am Parkplatz hat I. dann dem falschen Security-Man, den wir mit der Bewachung des Autos beauftragten, das Trinkgeld – 10 Namb. Dollar = 70 Cent – gegeben hat, was zu einem Kompetenzgerangel unter den Securities führte, das wir aber regelten mit einem zweiten Obulus.





Noch ein Kaffee-Stop in Otjiwarango und es ging weiter nach Windhoek. Dort hing ein Schild, dass Deutsche gerne Kaffee trinken. Hat gepasst. Wir sahen am Straßenrand einige Paviane, ansonsten eher Farmen mit Rindern. Wir fuhren vorbei an vielen Minen – vor allem Kupfer, Blei, Zink, Silber und Cadmium werden hier gefördert.
Am frühen Abend kamen wir erschöpft von der Fahrt und der Hitze in Windhoek in der Arebbusch-Lodge an. Ich die Gruppe zum Geburtstagsessen ins Restaurant ein – wir aßen riesige Oryx-Steaks.
Am Sonntag fuhren wir zunächst in Windhoek in die Katholische Kathedrale zum Gottesdienst, wir kamen aber etwas zu spät, da die Uhrzeiten im Internet falsch waren. Der Gottesdienst war schon in vollem Gange. Der Pfarrer sprach englisch, die Gemeinde antwortete und sang in Deutsch. Wir haben uns anschließend noch mit einigen Deutsch-Namibiern unterhalten, über diese Form der Gottesdienste und das Leben in Namibia im Zeit eines Wandels , das war sehr nett und informativ. Da der Pfarrer kein Deutsch kann, zelebrierte er auf englisch, eigentlich was es aber ein deutschsprachiger Gottesdienst, weswegen die Gemeinde einfach deutsch antwortet – Multi-Kulti kann wirklich so einfach sein.
10 Minuten nach Ende des deutschen Gottesdienstes begann ein portugiesisch-afrikanischer Gottesdienst – wir gingen also nochmals in die Kirche. Es zog ein singender-swingender Gospelchor mit dem Priester – der übrigens der gleiche war wie zuvor im katholischen Gottesdienst - in einer Prozession in die Kirche ein. Wir blieben noch bis zur Lesung, weil wir von dem Gesang sehr berührt waren. Es war eine ganz andere Atmosphäre als im Gottesdienst zuvor. So stellen wir uns Kirche in Afrika vor. Laut, lebendig, Kopf, Geist und Körper im Einklang.
Dann fuhren wir noch zur Evangelischen Christuskirche, das alte Wahrzeichen von Windhoek – das neue Wahrzeichen liegt direkt gegenüber: Das Unabhängigkeitsdenkmal mit dem ersten namibischen Präsidenten davor in Positur. Die Christuskirche wurde 1896 von der deutschen Gemeinde gegründet.



Jetzt mussten wir aber schnell zum Flughafen. Ersttäterin M. hatte etwas Übergepäck und bekam Herzrasen, nachdem die Dame zuvor am Check-In wegen Übergepäck ihren Koffer umpacken musste. Aber es war noch alles ok. Man drückte bei M.‘s Koffer ein Auge zu.
Wir hatten eine tolle Zeit in Namibia und waren sehr begeistert von diesem unbeschreiblichen, weiten Land, der Tiervielfalt und der Natur. Es war auch anstrengend, die langen Fahrten im Auto auf den Buckelpisten machten müde. Insgesamt hatten wir natürlich sehr viel Zeit im Auto verbracht. Uns war klar, dass eigentlich dem endlosen Land Namibia ein ganzer Urlaub gebühren sollte. Diesmal haben wir mit Rücksicht auf die mitreisenden Ersttäter uns für die Kombi mit Kapstadt und Umgebung eijgelassen. Wir freuten uns aber auch auf Südafrika - dort erwarten uns viele neue Erfahrungen in Kapstadt und Umgebung. :thumbup:
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Sonntag, 7. April 2019, 02:07

Liebe Pia,

Bis hier konnte ich Deinen interessanten Reisebericht heute endlich lesen.
Wann geht's denn weiter :D :?:
Wie immer bin ich ziemlich neugierig :whistling:

LG. Toetske
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