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kamianni

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Sonntag, 27. Januar 2019, 10:30

11 Tage Südafrika in und bei Johannesburg (Routenanfrage Nr. 2734629 ;-))

Guten Morgen Zusammen,


ich bin neu im Forum. Habe mich aktuell schon ein wenig durchlesen können und bin total begeistert :thumbup: Ich bin mir sicher, ihr habt so viel zu berichten und könnt mir mit unserer Reiseplanung weiterhelfen :)


Als Neuling würde ich mich und meine Reisegruppe zunächst gerne vorstellen:
Mein Name ist Annika, ich bin 25 Jahre alt und werde mit meiner besten Freundin und meinen Eltern (53) im März meinen Zwillingsbruder in Südafrika besuchen. Er wird sich ab Mitte/Ende März in Johannesburg aufhalten, da er dort das letzte Tertiär des Praktischen Jahrs seines Medizinstudiums in der Unfallchirurgie bestreitet. Aktuell ist er in Kapstadt. Vom 22.03. bis 01.04. wird er dann aus dem Medizineralltag gerissen und soll gemeinsam mit uns etwas erleben.
Reiseerfahrung können wir alle vorweisen. Meine beste Freundin war als Backpackerin ein Jahr in Australien. Mein Bruder geht oft wandern (bspw. in Nepal, ...). Meine Eltern reisen normalerweise mit dem Wohnwagen durch Europa, waren letztes Jahr aber schon in Südafrika (Garden Route), mussten die Reise aber gesundheitsbedingt in Kynsna abbrechen. Ich bin bislang eher auf Routen durch Asien oder Amerika unterwegs gewesen. Eines ist aber klar: wir wollen selbständig sein!
Wir freuen uns vor allem auf die Natur in Südafrika, sind für Wanderungen und guten Wein zu begeistern. Unser Zeitfenster ist leider begrenzt (11 Tage), muss aber auch nicht von Anfang bis zum Ende durchgeplant werden. Zu einem entspannten Tag sagen wir natürlich auch nicht nein.


Ich würde gerne eine Reise in und um Johannesburg planen. Versinke aber leider schnell in Foren und Planungen, was ich mir mit Vollzeitarbeit und Masterarbeit nebenher aktuell nicht erlauben kann (gut, dass ich eine Südafrika-Reise geplant habe :D :rolleyes: )
Die Flüge sind gebucht (Ankunft 22.03. 08:15, Abflug: 01.04. 20:30), einen größeren Mietwagen werde ich die Tage noch buchen. Unsere große Frage ist: was sollten wir gesehen haben?


Wir möchten UNBEDINGT eine Safari machen. So etwas haben wir alle noch nicht erlebt. Habt ihr diesbezüglich Tipps? Kruger Nationalpark oder lieber die vielen kleineren Parks in der Nähe? Guided oder allein?
Unterkünfte würde ich eigenständig suchen und buchen, sobald die Reiseroute steht. Hinweise nehme ich aber sehr gerne entgegen.
Da wir zu fünft sind, machen uns auch längere Autofahrten nichts aus - den ganzen Tag im Auto zu sitzen, wäre aber natürlich aufgrund der begrenzten Zeit nicht unser Wunsch.


Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten. Vielen Dank!! :danke:


Beste Grüße
kamianni




bibi2406

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Sonntag, 27. Januar 2019, 11:34

Hallo Kamianni,
herzlich willkommen im Forum der Südafrika Begeisterten!
11 Tage, 10 Nächte sind zwar nicht viel, es sollte sich aber schon eine schöne Route zusammenstellen lassen. Wenn ihr im Norden um JNB bleiben wollt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die aber schon meist her safarilastig sind. Für die Safari würde ich auf alle Fälle in den Kruger fahren. Es gäbe auch noch den Marakele, Pilanesberg NP um JNB.
Ich schreibe jetzt einfach mal was mir so durch den Kopf geht:
Klassisch ist natürlich die Panoramaroute an den Anfang zu legen, dann evtl. ein privates Game Reserve im Greater Kruger und danach zum Selberfahren IN den Kruger, dort könntet ihr die Mitte und den Süden "abklappern". Oder ihr macht Panoramaroute, dann Kruger selber fahren und legt als Highlight am Ende z.B Nkomazi GR bei Barberton, von dort sind es 3h zum Flughafen.
Ihr könntet auch z.B. noch Tzaneen mit einbauen, was wieder für mehr Abwechslung sorgt, hier gibt es Regenwälder und Teeplantagen.

Machbar wären sogar der Mapungubwe NP ganz im Norden, z.B. über die Soutpansberge oder Marakele NP rauf, den Kruger runter und die Panoramaroute wieder nach JNB. Das ist aber schon ordentlich zu fahren und ihr kommt nicht bis in den südlich Kruger, der für einen Einstieg vielleicht besser geeignet ist, gilt er doch als besonders tierreich.

In etwa könnte das so aussehen:

2ÜN Sabie/Graskop Panoramaroute
2ÜN Tzaneen, dann über das Phalaborwa Gate nach
2ÜN Satara Restcamp, dort sollte noch was frei sein auch so kurzfristig)
2ÜN Skukuza ( auch evtl. noch frei, da sehr groß) oder 1ÜN Skukuza 1ÜN Berg en Dal damit der Weg bis Nkomazi nicht so weit ist
2ÜN Nkomazi dort wäre für euer Datum sogar noch was frei

So das sind erstmal nur Ideen. Ihr seid für Kruger Übernachtungen recht spät dran, aber wenn ihr keine hohen Ansprüche habt ist sicher noch was zu kriegen.
LG
Barbara

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kamianni

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Sonntag, 27. Januar 2019, 12:16

Hallo Barbara,

lieben Dank für deine Tipps zur Reiseroute :-) Gucke ich mir gleich mal auf Google Maps an :thumbsup:

Zu Safari-lastig sollte es nicht sein, da wir - wie du schon sagst - knapp dran sind mit Buchungen und es natürlich auch immer eine Frage des Geldes ist. Eine Frage dazu hätte ich aber noch: dass die Unterkünfte vorab gebucht werden müssen weiß ich bereits. Wie sieht es denn mit den Game Reserves aus? Sollte man das auch von Deutschland aus erledigen (wenn ja: wo am besten) oder reicht das dann vor Ort?

VG

OHV_44

Winelands

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Sonntag, 27. Januar 2019, 12:44

Wein

Dass mit dem Wein wird sich, weil ihr bestimmt wegen der kurzen Zeit nur im N/NO bleiben werdet, auf den Genuss und Flasche angucken beschränken. Viel sehen werdet ihr sicher in natura nicht davon. Aber vielleicht kommt ihr wieder und schaut euch Kaapstad und Umgebung mal näher an.

Solltet ihr mal im Supermarkt vor die Wahl gestellt werden, ist dieser Strang hoffentlich hilfreich —> (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
U. a. Posts 311, 313 und 318.
Gruß Micha

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Beate2 (27. Januar 2019, 16:47)

bibi2406

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Sonntag, 27. Januar 2019, 13:18

Eine Frage dazu hätte ich aber noch: dass die Unterkünfte vorab gebucht werden müssen weiß ich bereits. Wie sieht es denn mit den Game Reserves aus? Sollte man das auch von Deutschland aus erledigen (wenn ja: wo am besten) oder reicht das dann vor Ort?
Game Reserves sind, wenn du die privaten meinst, seperate Gebiete, manchmal zaunlos zum Kruger, in denen du Übernachtung und meist auch die Safarifahrten ( Game Drives) buchst. Verpflegung ist Vollpension. Hier wird man gepampert und hat oft sehr gute Sichtungen, da die Ranger ihren Tierbestand gut kennen und sich auch untereinander absprechen können. Die Safaris werden auf offenen Safarifahrzeugen angeboten.
Diese Lodges sollte man von Deutschland aus buchen, wenn ihr euch diesen Luxus gönnen wollt, denn sie sind oft schon ein Jahr im Voraus ausgebucht. Durch all den Service haben diese Lodges natürlich ihren Preis. Meist ab 200€/p.P / Nacht.
Nkomazi gehört zu den Günstigeren und ist eine sehr schöne Zeltlodge mit "Out of Africa feeling". Aber hier gibt es auch im Lowveld noch andere.

Viele Alternativen zu Panoramaroute und Safari gibt es in diesem Gebiet nicht. Aber auch um JNB ist das nicht anders, nur dass es dann andere Nationalparks sind. Tzaneen habe ich extra noch mit rein genommen um mehr Abwechslung zu bekommen.
Was hattet ihr euch denn noch vorgestellt?
Im Lowveld könnt ihr zusätzlich noch eine Bootsfahrt auf dem Blyde River machen oder ein Rehabilitationzentrum anschauen. Mehr fällt mir für de Gegend nicht ein. Hier fährt man für Safaris hin.
Ihr könntet natürlich auch den Nordosten mit Kwazulu Natal und der Küste am indiachen Ozean mitnehmen und von Durban aus zurüchfliegen. Aber das wird schon knapp in 11 Tagen.


2ÜN Panoramaroute
2ÜN Kruger
1ÜN Swasiland
2ÜN Hluhluwe NP
3ÜN St.Lucia


Das wäre deutlch weniger Safari ist nd nur ein hineinschmecken in den Kruger.


LG
Barbara

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M@rie

Buschbaby

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Sonntag, 27. Januar 2019, 13:32

Was hattet ihr euch denn noch vorgestellt?
genau u.a. deswegen gibt es in der Willkommens-eMail die Lesetipps inbs. Tipp 1, denn wie sollen wir wirklich weiterhelfen, wenn alles in allem doch recht wenig über euch bekannt ist - wir wissen weder was über eure Vorlieben, eure Erwatungen, noch Budget, Selbstversorger? 5-Sterne-Lodge-Hopper? da ist es schwer wirklich hilfreich zu sein ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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kamianni

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Sonntag, 27. Januar 2019, 17:03

Auch mit weniger Informationen war mir Barbara bislang schon sehr behilflich. Nun weiß ich, dass es in diesem Gebiet nicht unendlich viele Alternativen gibt ;) Um die tollen Küstenregionen zu sehen, ziehe ich es beispielsweise tatsächlich nun wirklich in Betracht, Richtung Durban zu fahren und von da aus zurückzufliegen. Klingt nach einer tollen Route, danke Barbara :saflag:


Ich habe mir den "Leitfaden" bereits zu Herzen genommen und wirklich versucht, einige Informationen zu geben. Die Budgetfrage habe ich absichtlich nicht angesprochen. Dass ich auf unsere Vorlieben nicht genug eingegangen bin - das hast du Recht. Es sind 5 Leute zweier unterschiedlicher Altersgruppen mit vielen Interessen, die erst einmal gerne abklopfen möchten, welche Möglichkeiten es denn gibt.
Da meine Frage sehr auf die Route abgezielt hat, war ich nicht der Meinung, dass ich zur Selbstversorgung und Unterkunft Auskünfte geben müsste, da auch hier keine klare Aussage getroffen werden kann. In einer Stadt mit zahlreichen Möglichkeiten biete sich das Essen gehen natürlich mehr an als auf dem Land, wo wir uns selbstversorgen würden. Unterkünfte würde ich je nach Route selbst heraussuchen :)

Zu unseren Erwartungen kann ich deshalb wirklich nur folgendes Zusammenfassen: es soll ein schöner Urlaub ohne Langeweile werden. Darunter Städtetrips (inkl. Kultur und Sehenswürdigkeiten), Naturerlebnisse, Safaris und dennoch auch ein wenig Erholung. Die Küste und den Ozean zu sehen, wäre auf jeden Fall toll.
Ist es denn wirklich notwendig, immer schon ein genaues Bild zu haben? :) ;)

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bibi2406 (27. Januar 2019, 21:20)

Daniele

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Sonntag, 27. Januar 2019, 17:18

die Qual der Wahl

Städte - Safari - Landschaft - Chillen - Meer... Leider habt Ihr nur 11 Tage Zeit... und Südafrika ist nicht das Saarland, die Attraktionen liegen nun einmal nicht in so ganz nahe beisammen. KwaZulu-Natal mit hineinzunehmen kostet euch einen langen Fahrtag, bei dem Ihr überwiegend im Auto sitzen werdet, ohne dass etwas Besonderes passiert, denn die Landschaft ist nicht so spektakulär, dass man schon den Weg allein als das Ziel bezeichnen kann. So schön ich KZN finde - das wäre mir den Aufwand nicht wert.
Wenn Ihr, wie Du schreibst, auch an Städten interessiert seid. würde ich mir ein bisschen Zeit für Johannesburg nehmen (= urbanes Leben/modernes Südafrika), ein paar Tage für die Panoramaroute mit dem Blyde River Canon investieren (für die Landschaft, vielleicht auch das chillen in einer schönen Lodge) und ein paar Tage in den Kruger NP fahren, um die Tiere zu sehen. Wenn das Budget reicht, könnte man ja 2 Nächte PGN und 2 oder Nächte self-drive im Park machen. Alles andere wäre mir zu viel Stress, erst recht, wenn es eine Mehr-Generationen-Gruppe mit eventuell divergierenden Interessen ist.
Viel Spaß bei der Planung,
daniele

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petersa

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Dienstag, 29. Januar 2019, 16:17

11 Tage Südafrika in und bei Johannesburg (Routenanfrage Nr. 2734629 ;-))

Hallo Kamianni,
nur 11 Tage Aufenthalt macht die Planung nicht so einfach. Unter den Umständen würde ich zu folgender Route raten:
1 Nacht Nähe Blyde River Caynon. Das reicht für die Panoramaroute .
2 Nächte in Satara
2 Nächte in Lower Sabie
Am 6 Tag früh aufstehen und bis St. Lucia durchfahren. Das sind rund 450 KM , wenn ihr durchs Swasiland fahrt.
Die restlichen Tage in St Lucia als Stützpunkt verbringen. Von dort aus könnt ihr ans Meer, in den Wetland Park oder ,falls euch die Tierwelt sehr beeindruckt hat , noch in den Hluhluwe Park fahren.
Für die Rückfahrt bis Jo-Burg müsst ihr euch überlegen ob ihr die 600 Km am Abreisetag fahren wollt ,oder ob ihr eine Nacht noch irgendwo dazwischen übernachten wollt.

Bei 11 Tagen muss zwangsläufig etwas vernachlässigt werden. Ich persönlich stehe nicht so sehr auf Städtereisen. Deshalb habe ich in meinem Vorschlag Jo-Burg ausgelassen.

Ein letzter Rat: Packt nicht zuviel in eure Tour. Das ist dann Stress pur. In SA ist oft "weniger mehr"
Viel Spaß beim planen / Kopf zerbrechen.
Gruß
Petersa