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U310343

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Donnerstag, 7. Februar 2019, 03:12

Reisebericht/ Limpopo Februar 2019 6 Tage Ausflug Welgevonden und Pilanesberg

Liebe Foriker

Unsere diesjährige Frühjahrsreise führte uns erstmalig in das Welgevonden PGR sowie das Black Rhino Reserve was Teil des Pilanesberg NP ist. Im Anschluss daran erfolgen 17 langweilige Tage in Kapstadt und der Weinregion über die an diese Stelle nichts Aufregendes zu berichten gilt.


Planung der Reise

Die Planung der Reise erfolgte wie immer mit freundlicher Unterstützung des Forums. Vielen Dank an dieser Stelle.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Gebucht habe ich die Lodges über BushBreaks. Flüge und den Teil Kapstadt buchte ich selbst.

Im Gegensatz zu unserer Reise im November in die Provinz KZN waren wie diesmal nicht allein sondern unser Sohn begleitete uns. Sein Interesse waren die Safaris und das Wiedersehen unserer Freunde in Kapstadt.

Bei ihm waren wir wie immer nur gut 14 Tage möglich. Das heißt Rückkehr eine Woche früher als bei uns.
So kürzten wir den zunächst geplanten Safariteil von 9 auf 6 Tage ein. Auch bei den Lodges machten wir Kompromisse auf Grund des Budgets unseres Sohnes was sich noch als schwerer Fehler erweisen sollte.

Flüge

Flüge gehen wie immer ab Düsseldorf. Da ist der Business Class Flug mit BA über London eine gute Alternative.
Um noch einige Tage zu gewinnen hatten wir uns auf einen Donnerstag, den 1.2.2019 geeinigt
Gabelflug, Düsseldorf - Johannesburg hin und Kapstadt - Düsseldorf zurück.

Für den Inlandsflug sollte der einfache Flug Eco Johannesburg - Kapstadt mit SA reichen.
Wegen der Fotoausrüstung hatte ich einen zusätzlichen Koffer gebucht. Das wären dann rechtlich 3 x 32 kg die wir nicht gebraucht haben.

Leihwagen

Wie immer gebucht über einen Broker allerdings nur Hertz und Fortuner. Damit haben wir die besten Erfahrungen gemacht.
Die ursprüngliche Buchung die ich im Juni 2018 getätigt hatte habe ich im September wieder storniert und bei gleichem Veranstalter und Fahrzeugtyp wieder eingebucht und konnte wegen des Rand Kurses einige hundert Euro einsparen.

So war die Vorbereitung im September vor unserer Reise in die Provinz KZN abgeschlossen.


Reiseverlauf

Im Vorfeld hatten wir Stress mit dem Abflug von Düsseldorf. Wieder einmal wird ein Streik der Verdi auf dem Rücken der Passagiere insbesondere Urlauber ausgetragen.

Wir hatten schon Alternativen mit Flug über Amsterdam oder per Auto nach London in Erwägung gezogen aber die Einigung erfolgte eine Woche vor Abflug und jetzt sollte einer entspannten Reise nichts im Wege stehen.

Trotz Business Class Flügen kostet die Platzreservierung bei BA richtig Geld. Deshalb hatten wir darauf verzichtet und ich habe 24 Stunden vorab eingecheckt. Tatsächlich gab es nur noch eine 3er Reihe die auf dem Flug London Johannesburg frei war. Warum sollten wir auf dem Flug merken.
Natürlich checke ich die Sitzplätze über SeatGuru, die Sitzplätze waren unverdächtig. Auf eine Platzreservierung auf dem kurzen Flug Düsseldorf London hätte ich ohnehin verzichtet.

Der Abflug in Düsseldorf war trotz der notwendigen Enteisung fast pünktlich. Da BA freundlicherweise den zuvor gebuchten Zubringerflug gestrichen hatte war sehr viel Zeit für den Aufenthalt in London vorhanden.

Die Lounge ist zwar mäßig und keineswegs mit der von Emirates vergleichbar. Aber es lässt sich schon einige Stunden mit Vorfreude auf den Urlaub aushalten.

Der Abflug mit dem A380 um BA0055 um 18.10 war fast pünktlich.
Die Sitze sind für Business eigentlich eine Zumutung. Die Anordnung zwingt die Gäste nachts über den jeweils anderen zu steigen um die Toiletten aufsuchen zu können.
Als wir uns eingerichtet und alles verstaut hatten blieben unsere Bildschirme schwarz.
Jetzt war klar warum die Reihe freigeblieben war. Wahrscheinlich war das bei der Reservierung im System bekannt.
Man entschuldigte sich das man noch keine Gelegenheit gehabt habe das zu reparieren.
Das heißt 10 Stunden Flug ohne Entertainment.

Da wir ohnehin Schlaftabletten nehmen und wir zumeist nichts vom Flug mitbekommen war uns das auch egal. Mein Sohn hatte sich einige Filme auf sein iPad geladen und auch geschlafen.

BA ist so etwas 80 Euro Entschädigung pro Person wert. Bei einem Flugpreis von rd. 2.400 Euro eigentlich eine Frechheit.
Wenn es nicht die für uns kürzeste Strecke mit noch vertretbaren Preise wäre könnte ich gerne darauf verzichten.
Über den Champagner und das Essen was wie immer dank der Schlaftabletten ausgefallen ist möchte ich lieber schweigen.

Pünktlich sind wir in Johannesburg gelandet.

Am Flughafen gab es bei der Emigration eine lange Schlange. Reichlich Passagiere aus Asien mit dem unvermeidlichen Mundschutz waren gelandet.
So fuhren unsere Koffer edliche Runden auf dem Band. Sie waren aber noch auf dem Band und auch vollzählig.

Direkt am Ausgang ist der Vodacom Laden. Wir mussten nur unsere Karten aufladen weil sie noch in Funktion waren. Hier gab es trotzdem eine längere Wartezeit wegen der umfangreichen Beratung der asiatischen Kunden.

Auch der Schalter von Hertz war schnell gefunden. Hier war nichts los. Asiatische Touristen nutzen (noch) keine Leihwagen.
Nach Vorlage meiner Hertz Kundenkarte fühlte sich der Mitarbeiter nicht mehr zuständig und wir sollten direkt ins Terminal gehen. Bitte nicht wieder ein Upgrade auf einen Grand Cherokee. Das hatte uns 2 Jahre zuvor eine gebrochene Frontschürze eingebracht.

Wir bekamen unseren Fortuner als 4x4 mit einem KM Stand von 19!!
Da braucht man keine Kratzer oder Beulen suchen. Auch wurde mein Sohn als weiterer Fahrer kostenlos eingetragen obwohl im Vertrag das als kostenpflichtig vermerkt war.

Eine halbe Stunde früher als geplant waren wir in Richtung Welgevonden unterwegs. Unser erstes Ziel: die Makweti Safari Lodge.

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Winelands

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Donnerstag, 7. Februar 2019, 07:17

Hallo Wilfried,

liest sich leider nur wie ein mittelprächtiger Beginn Eurer Reise.
Hoffe sehr, es wird noch besser.

:wine:
Früher war alles besser. Ich weiß.


Gruß Micha

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Donnerstag, 7. Februar 2019, 08:31

Hallo Wilfried,

liest sich leider nur wie ein mittelprächtiger Beginn Eurer Reise.
Hoffe sehr, es wird noch besser.

:wine:
Danke Micha

Über Flüge/Fluggesellschaften versuche ich mich nicht mehr zu ärgern. Hauptsache pünktlich und alle Koffer sind da.

Der Tiefpunkt kommt noch, oder besser formuliert liegt hinter uns.
Heute geht es nach Kapstadt mit SA mit Upgrade.

Vielleicht komme ich auch dazu über die Erlebnisse der letzten Tage zu berichten.

herzliche Grüsse
Wilfried

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Donnerstag, 7. Februar 2019, 09:17

Über Flüge/Fluggesellschaften versuche ich mich nicht mehr zu ärgern.
Mir gelingt es nur eher semi. :blush:
Früher war alles besser. Ich weiß.


Gruß Micha

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Donnerstag, 7. Februar 2019, 13:33

Makweti Safari Lodge in Welgevonden

Die Anfahrt zur Lodge verlief ganz entspannt.
Je weiter man sich von Johannesburg entfernt um so geringer der Verkehr.

Wir waren anstelle 13.00 schon 12.00 am Gate und Collin unser Ranger für die nächsten Tage erwartete uns.
Das Fahrzeug bleibt geschützt durch ein Dach am Gate stehen.
Die Fahrt zur Lodge dauert 30 Minuten.

Was hatte ich Zweifel ob das Gebiet etwas für uns sein würde. So unterschiedlich waren die Berichte. Von Löwen in gezäunten Gelände war die Rede. Und das nach den fast nur positiven Erlebnissen im November in KZN.
Alles Blödsinn!

Das Gebiet erscheint riesig.
Das mehr bergige Gebiet beherbergt die Lodge und hier haben wir uns zumeist aufgehalten.
Die untere Ebene ist flacher, traumhaft schön, wir sind mit Collin auf der Suche nach Geparden auch hierhin gefahren.
Die Anfahrt von der Lodge ist ungefähr eine Stunde.

Welgevonden hat uns in jeder Hinsicht begeistert. Traumhafte Landschaften, bizarre Schluchten und eine satte Vegetation.
Insgesamt gibt es rund 50 Unterkünfte, 12 werden wie Makweti genutzt, der Rest privat.

Es geht sehr diszipliniert an den Hotspots zu. 2 maximal 3 Fahrzeuge. Man hält gebührenden Abstand und stimmt sich per Funk über die Reihenfolge ab.

Makweti ist für maximal 10 Gäste ausgelegt.
Wir waren am 1. Tag 9, 4 NL, 2 US, plus 3 D.
Die Amerikaner reisten am nächsten Tag ab und wir waren mit Collin allein.
Die Gäste verteilten sich auf 2 Fahrzeuge. Also 4 x NL und 3 x D.

Deshalb konnten wir die Ausfahrten auch verlängern, so war auch reichlich Zeit das untere Gebiet zu erkunden.

Natürlich ist die Lodge sehr schön, ganz im Safaristil eingerichtet. Aber das sind die anderen auch.
Abends saßen wir mit den Guides an einem Tisch. Mit unseren Nachbarn aus den Niederlanden hatten wir viel Spaß.

Sehr große Tierdichte, insbesondere Elefanten und Nashörner. Die Löwen ware einige Jahre zuvor an einer Krankheit eingegangen und wurden neu angesiedelt.

Sehr schöne Sichtungen, dazu lade ich noch Bilder hoch.
Spektakuläre Ereignisse wie der Angriff der Elefanten auf ein Löwenrudel.
Das erste Mal - schändlich - Nashörner beim Liebesakt beobachtet. Allerdings nicht die ganzen 45 Minuten die das dauert.


Aber auch viele kleine Tiere und Vögel, mit einem Guide der immer ein richtigen Blick für die Umgebung und seine Gäste hat.

3 Tage mit vollen 6 teils sehr langen Ausfahrten war dann doch genug.

Ich würde es morgen wieder buchen.

Besser als Thanda oder Rhino Ridge. Von Elephant Plains ganz zu schweigen.

Für uns auf dem Niveau von Leopard Mountain oder noch eher Shumbala, einfach klasse !

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Donnerstag, 7. Februar 2019, 14:05

Wenn das Motiv passt kann jeder schöne Fotos machen:

Zwei haben sich besonders aufgedrängt.






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Donnerstag, 7. Februar 2019, 18:45

Hallo Wilfried,

Das freut mich sehr, dass es Euch im Welgevonden so gut gefallen hat. Wir sind letztes Jahr leider nicht in den unteren Teil gefahren und haben auch nur einzelne Elefanten gesehen, waren aber trotzdem begeistert.
Das Gebiet ist in der Tat riesig, wir haben nur einen kleinen Teil abgefahren, aber wir waren auch nur zwei Nächte dort.
Landschaftlich wunderschön und wir haben es damals auch mit Leopard Mountain verglichen :D

Schöne Weiterreise und noch einen schönen langweiligen Urlaub ;)

LG
Barbara

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RuM

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Donnerstag, 7. Februar 2019, 19:06

Zwei haben sich besonders aufgedrängt

Tolle Bilder vom Vögelchen und von der "niedlichen" Miezekatze. :thumbsup:

Weiterhin viel Spaß in Limpopo und beim Fotografieren.
_______________________________________________________________________________________________________________

VG

Marija


Life's just a ballgame...
Sometimes you win...and sometimes you lose...

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Bueri (8. Februar 2019, 10:45), U310343 (7. Februar 2019, 20:44)

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Donnerstag, 7. Februar 2019, 21:34

Tambuti Lodge und Black Rhino Reserve

Wehmütig haben wir Abschied genommen von der Makweti Lodge und den netten Menschen dort.

Unser Weg sollte uns jetzt in den Norden des Pilanesberg führen.
Hier gibt es ein privates Reserve mit der Tambuti Lodge.

Wer diese Idee hatte ist egal.
Ich wollte nur nicht in den Pilanesberg, den ich immer mit Sun City in Verbindung gebracht habe. Das erinnerte mich an Las Vegas und die Themenparks in Florida.

Im September letzten Jahres hat es in dem Reserve gebrannt. Ich habe damals bei BushBreaks angefragt ob ich lieber ein anderes Ziel buchen sollte. Man hat mich beruhigt - bis Februar sei alles wieder grün.

Die Fahrstrecke war interessant, erst ging es km lang an Reserves entlang. Was mag sich dahinter verbergen? Die Löwenzuchten oder Jagdfarmen ?

Der Weg führte im Norden quasi durch einige riesige Platinum Mine.
Plötzlich war die gute Straße zu Ende und eine Sandpiste begann.
Ich denke das war den schweren Kippern und anderen Fahrzeugen geschuldet. Nach der Mine war die Straße wieder gepflastert. Damit man nicht in Panik verfällt weist ab dem Ort wo die Piste beginnt ein großes Schild darauf hin das man sich auf dem richtigen Weg zum Black Rhino Reserve befindet.

Brav haben wir uns wie von Bushbreaks gewünscht angemeldet. Nötig war das nicht.
Am Gate bekommt man einen Plan und fährt dann zur Lodge.

Als ich den Zettel las dämmerte es mir was auf uns zukommen könnte.
Ich habe ihn zunächst weggeworfen dann aber wieder soweit hergerichtet das ich ihn hier veröffentlichen kann.
Ich habe den Plan im Internet nicht gefunden.






Die Lodges reihen sich wie Hühner auf der Stange. Das kann ja gut werden!

Wir würden vom Manager und dem Guide begrüßt. Mir war nicht aufgefallen das man uns so seltsam gemustert hat wie mein Sohn es wohl gemerkt hatte.

Wir haben uns über die Jahre Safari Kleidung zugelegt. Erstens schont das die andere Kleidung und ist leicht zu waschen.
Diese hatten wir auf der Fahrt an weil wir vor dem Gamedrive am Morgen unsere Sachen gepackt hatten und danach unmittelbar gestartet sind.
Nach kurzen Gespräch war auch klar, wir sind keine Safari Neulinge.

Die Lodge ist sehr schön, hat Zäune und ein elektrisches Tor und man braucht auch keine Begleitung in der Dunkelheit.
Bei dem Traffic der dort herrscht trauen sich wahrscheinlich eh keine Tiere hin.
Für den lunch waren wir zu spät, jeder Verzicht ist ohnehin ein Gewinn.

Wir begegneten den ersten anderen Gästen, unser freundliche Gruß wurde nicht erwidert.
So sind sie nun mal manchmal die Österreicher.

Später stellte sich das Ehepaar vor, mit der Bemerkung das man von Pretoria komme wo der Bruder/Schwager der Botschafter der EU in Südafrika sei. Das weiß man doch gleich woran man ist.

Zwischenzeitlich hatten wir den Manager nach der Organisation der Game Drives befragt.
Die Lodge hat maximal 10 Gäste und 1 Fahrzeug. So soll es dort vorschrieben sein.
Na super das kann ja heiter werden.

So gesellten sich dazu noch ein Paar, junge Männer aus der Schweiz und GB die sehr nett waren.
Eine Alleinreisende Türkin mit Wohnsitz in USA vervollständigte die Gruppe.

Damit wären wir 8 Personen was uns zumindest etwas Platz auf dem Fahrzeug bescherte.

Um 16.00 startete dann der Game Drive. Aus jeder Einfahrt kamen die Fahrzeuge. Das erinnerte mich an die Zeit meiner Bundeswehr wenn die Kaserne zum Manöver ausgerückt ist.

Plötzlich stockte die Kolonne weil ein Elefant im Weg stand der partout nicht weichen wollte.
Warum sollte er auch wenn die Fahrzeuge in großem Abstand anhalten weil bereits der Anblick schon zu Panikattacken von Kindern und Erwachsenen auf den anderen Fahrzeugen führte.

Also entschied man einen anderen Weg zu fahren. Eine lange Strecke am Zaun entlang und mit Blick auf die verkohlte Landschaft.

Ich verstehe das man auf der ersten Ausfahrt seines Lebens jedes Impala oder Zebra persönlich begrüßen möchte.
Welchen Sinn es macht diese auf mehr als 200m mit dem Handy zu fotografieren erschließt sich mir nicht.

Herr Österreicher war übrigens Jäger und scheinbar auch noch nicht im afrikanischen Busch gewesen und erklärte die Tiere - die wenigen, die wir gesehen haben seiner Frau.

Warum er bei seiner Kamera jedes Bild auch in der Ferne mit Blitzlicht fotografierte wird er nur selbst beantworten können.

Der Guide sagte eigentlich nichts, es gab ohnehin nicht viel zu besprechen.
Vögel interessierten ihn nicht.
Er war offensichtlich neu und hatte die Karte des Reserve ständig in der Hand. Stress bereitete ihm auch der Funk. Offensichtlich verstand er nicht viel. Durch die Impala Stopps hatte sich die Kolonne zwischenzeitlich aufgelöst.

Um 17.30 wurde die Ausfahrt plötzlich unterbrochen und wir fuhren auf einen dunklen eingezäunten Platz mit einer ekeligen Toilettenanlage.
Nach und nach fanden sich mehr Fahrzeuge ein um den Sundowner einzunehmen.
Auf meine Frage, warum hier und schon so früh, erhielt ich die Antwort das sei im Reserve Vorschrift.

So sieht es dort beim Sundowner aus.


Ein weiteres Fahrzeug kann man nicht sehen.

Danach sind wir zur Lodge gefahren und uns ist tatsächliche eine Hyäne über den Weg gelaufen. Der Guide hat sie nicht gesehen sondern mein Sohn der wirklich guter Spoter ist. Er ist dann so bescheuert gefahren das mir nicht ein halbwegs gutes Bild gelungen ist.

Um 19.10 waren wir nur leicht verspätet zurück was der Guide mit Erleichterung bemerkte.

Denn wichtig war das Abendessen was pünktlich um 20.00 eingenommen wurde.
Das Essen war wirklich ausgezeichnet und wurde von der Köchin erläutert.
Auch wir hatten uns zwischenzeitlich umgezogen, fühlten uns allerdings mit kurzer Hose zur stilvollen österreichischen Tracht etwas deplatziert.
Zwischenzeitlich hatte uns der freundliche Schweitzer erläutert das man zumeist in den Pilanesberg Park fahre weil es dort bessere Sichtungen gäbe.

So haben wir uns dann still zurückgezogen. Und dann war eigentlich klar was zu tun ist ...

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Bär

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Donnerstag, 7. Februar 2019, 23:05

Zwischenzeitlich hatte uns der freundliche Schweitzer erläutert das man zumeist in den Pilanesberg Park fahre weil es dort bessere Sichtungen gäbe.

Dazu muss man aber auch nicht für 600 EUR/ Nacht in einem PGR buchen. Soooo gut kann kein Abendessen sein.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Freitag, 8. Februar 2019, 05:19

... also kommentiere ich mal an dieser Stelle:

An alle die sich bisher an Diskussionen beteiligt haben

PGR / selbst fahren

das war ein negatives Erlebnis was nur einen Schluss zulässt

NIE WIEDER PGR !!!

Hier kam alles zusammen. Ein Resort in dem es gebrannt hat und deshalb die Tiere abgezogen sind;
ein Guide, introvertiert, ängstlich und völlig überfordert.

Eine Gruppe von Gästen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das gibt Stress während der Fahrten und hat mit südafrikanischer Entschleunigung nichts zu tun.

Nach 3 Tagen Makweti ohne Wlan waren mein Sohn und ich tiefenentspannt. Ich kenne keine bessere Art aus beruflichen Stress so einfach umzuschalten wie bei bei Tierbeobachtungen/Safaris.
Wobei es tatsächlich deutlich entspannter ist sich fahren zu lassen (wenn die Bedingungen stimmen)

Das war unabhängig von der Unterbringung in der Lodge, Safari von seiner übelsten Art. Eigentlich schon Betrug am Gast, das man eine solche Leistung überhaupt anbietet.

@ Bär
Normalerweise schreibe ich nichts über Preise. Aber der Preis war für meine Frau und mich 10.800R die Nacht.

Aber man muss das ja nicht buchen!



Im Ergebnis für uns:

Sofortiges abreisen!
Geld ist eine Sache. 2 verlorene Tage vom Rest des Lebens eine andere.

herzliche Grüsse
Wilfried

Jetzt wieder in Kapstadt und sehr glücklich.

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Freitag, 8. Februar 2019, 06:10

Hi Wildfried,

Wir waren Ende Januar noch zwei Tage in der Lodge Nummer drei auf deinem Plan (LUSH Lodge) - ich schreibe wohl auch noch was dazu. Für uns war es keineswegs so negativ wie du beschreibst, aber eine gewisse Tendenz war da schon erkennbar (wir bezahlten ~R6500 pro Nacht).
Klares Fazit aber definitiv: Wer im Black Rhino Reserve (ich würde sogar sagen vermutlich generell in Pilanesberg) wegen dem Safari-Erlebnis in ein Private Game Reserve will, der sollte sich das nochmals SEHR gut überlegen wofür er das Geld ausgibt.

Viel Vergnügen in Kapstadt ;)

Gruss,
Master
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Freitag, 8. Februar 2019, 06:21

Hi Wildfried,

Wir waren Ende Januar noch zwei Tage in der Lodge Nummer drei auf deinem Plan (LUSH Lodge) - ich schreibe wohl auch noch was dazu. Für uns war es keineswegs so negativ wie du beschreibst, aber eine gewisse Tendenz war da schon erkennbar (wir bezahlten ~R6500 pro Nacht).
Klares Fazit aber definitiv: Wer im Black Rhino Reserve (ich würde sogar sagen vermutlich generell in Pilanesberg) wegen dem Safari-Erlebnis in ein Private Game Reserve will, der sollte sich das nochmals SEHR gut überlegen wofür er das Geld ausgibt.

Viel Vergnügen in Kapstadt ;)

Gruss,
Master
Hallo Master

Es kommt immer aus der Sicht des Betrachters an.
Wir waren im Herbst 9 Tage auf Safari und die waren alle gut bis sehr gut.
Makweti war ein Highlight.
Dann fällt man hart vom Baum.
Wären wir mit Tambuti gestartet wären wir vermutlich nicht abgereist.

Anfänger, dabei meine ich natürlich nicht Dich, sehen das anders.
Dieses Forum sollte meines Erachtens helfen um Enttäuschungen so weit wie möglich zu ersparen.

Deshalb gehören auch negative Erfahrungen dazu. Besonders wenn sie teuer erkauft sind.

herzliche Grüsse
Wilfried

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Freitag, 8. Februar 2019, 06:45

Wieder zurück zum Reisebericht:

Wir informierten noch am späten Abend den Manager das wir an der morgendlichen Ausfahrt nicht mehr teilnehmen würden. Die Abfahrtszeit wählten wir so das die anderen Gäste nicht mitbekamen das wir abreisen würden.

Wir wollten keine unnötigen Diskussionen, noch viel weniger deren positives Safarierlebnis beschädigen.

3 Alternativen haben wir diskutiert:

1. wir fahren nach Johannesburg und nehmen ein Hotel für 2 Tage und bleiben in der Stadt.

2. wir fahren nach Madikwe, frei war die Royal Madikwe Safari Lodge und Aha Thakadu River Camp

3. wir bleiben in der Nähe und fahren selbst in den Pilanesberg Park.


Zu 1.
nach den schönen Tagen Safari dann in die Stadt ?
Der Bruch erschien uns zu hart

Zu 2.
Das Geld für Tambuti war futsch.
Die Camps in Madikwe sind nochmals teurer.
Aber letztlich hat uns die Fahrzeit für den Abreisetag mit min. 4 Stunden zum Flughafen Johannesburg davon abgehalten.
Das wäre nach der morgendlichen Ausfahrt zu eng geworden.

Madikwe wollen wir gerne einmal machen. Als Notlösung erschien es uns zu schade.

Zu 3.
Bloß nicht in ein Hotel in Sun City!
Das wäre der nächste Kulturschock gewesen. Da müssen vermutlich auch die vielen asiatischen Gäste noch abgestiegen sein, die wir in den nächsten Tagen noch zu sehen bekamen.

Damit ist klar welche Entscheidung wir getroffen haben.

Wir bleiben und fahren selbst

in den Pilanesberg Park




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Freitag, 8. Februar 2019, 10:06

Oha. Danke Wilfried für die wie immer offenen Worte.

Der Pilanesberg ist äußerst schwieriges Terrain was die Planungen angeht.

Ich habe mir virtuell auch schon einige Lodges im Black Rhino Reserve angeschaut, aber nicht ansatzweise geahnt, daß das so ein Massenbetrieb ist. Der Plan sieht tatsächlich zum Fürchten aus. An anderer Stelle habe ich mich ja schon zu den Unterkünften von Golden Leopard geäußert.

Das perfekte "Safari"-Erlebnis besteht für mich immer aus einer Kombination von a) einem spannenden Reserve mit interessanten Sichtungsmöglichkeiten und eindrucksvoller Landschaft, b) einer ruhigen, stimmungsvollen Unterkunft, von der aus man im Idealfall auch Tiere beobachten kann und c) guten Game Drives, sowohl Selfdrive wie auch geführt mit einem motivierten, fähigen Guide. Alles andere ist für mich nachrangig.

Mir scheint, daß es kaum möglich ist, diese Kombination im Pilanesberg zu bekommen. Das Reserve an sich ist gut und über das gut ausgebaute Wegenetz kann man zumindest als Selbstfahrer schöne Game Drives machen. Aber die Unterkunft scheint eine schwierige Geschichte zu sein.

Naja ich bin dann erstmal gespannt, was Wilfried als Selbstfahrer noch entdeckt hat...

LG

Christian

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Freitag, 8. Februar 2019, 11:17


Zu 3.
Bloß nicht in ein Hotel in Sun City!
Wir bleiben und fahren selbst in den Pilanesberg Park

Lieber Wilfried

da bin ich mal gespannt, wo ihr Übernachtet habt. Mit den Golden Leopard Camps, besonders Manyane, haben wir jetzt zweimal schlechte Erfahrungen gemacht. Preis/Leistung stimmt nicht, wie auch parabuthus (Christian) schon schreibt.
Der Park gefällt uns wirklich gut, wir würden jederzeit wieder dorthin fahren. Ich erlaube mir mal den (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) zu setzen. Dort sind meine "Erkenntnisse" zur Unterkunftssituation zu finden. Gebucht hatten wir übrigens über "Safari now".

vielen Dank für deinen RB und die zwei schönen Fotos der Gabelracke und des Leoparden.

lg bueri

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Beate2

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Freitag, 8. Februar 2019, 13:00

Oh, oh... :huh:
Schade, wenn die Urlaubsfreuden so einen Dämpfer bekommen. Danke Wilfried für die Aufklärung - du hast uns damit den Schock erspart!

Ich hatte mir bei meinen Überlegungen zum Pilanesberg auch mal das Black Rhino Reserve näher angesehen. 100% sicher war ich mir dabei nicht, irgendwas hielt mich ab.
Wenn man sich die im Netz verfügbaren Karten ansieht, dann hat man ja bei weitem nicht den Eindruck, dass dort so viele Lodges dicht an dicht sind. Aber so heftig - oh, nee, das geht ja gar nicht!

Da kann ich euren Schreck sehr gut nachvollziehen, ich glaube wir hätten auch die Optionen diskutiert. Und den Preis finde ich dafür dann ja auch happig. Dann würden wir dort wohl doch direkt in den NP-Teil gehen, wobei mich die Unterkünfte dort auch nicht wirklich locken.

Ich bin gespannt auf eure nächsten Tage dort.

Und Madikwe wäre als Notnagel sicher zu schade. Das wird für eine neue Planung bei uns wohl eher was 8)

Die Zeit in Kapstadt wird sicher wieder eine gute :thumbsup:


LG
Beate

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kalingua

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Freitag, 8. Februar 2019, 13:28

Auch bei den Lodges machten wir Kompromisse auf Grund des Budgets unseres Sohnes was sich noch als schwerer Fehler erweisen sollte.


Ich hatte anfangs befürchtet, dass sich das auf das Welgevonden beziehen könnte, aber euer Feedback liest sich ja wirklich ausgezeichnet, da steigt die Vorfreude auf unsere zwei Nächte Anfang Juni. Gerne würde ich auch noch weitere deiner tollen Fotos sehen :thumbsup:

Auch dachte ich anfangs, dass sich das Foto der Map auf eure Lodge beziehen würde. Also eben einfach eine große Lodge mit 24 einzelnen Bungalows. Da das tatsächlich alles Lodges sind, ist es natürlich echt vollgepackt. Und laut Google ist das Black Rhino Reserve auch gerade mal 1.800 Hectar groß. Ein Sundowner Stopp mit anderen Lodges zusammen in einem eingezäunten Bereich trübt da dann auch nochmal das Safarierlebnis. Wirklich schade, dass ihr da so ein schlechtes Erlebnis hattet und abreisen musstet :(

Ich hoffe, dass es euch im NP dann besser gefallen hat. Bin aber auch noch auf Masters kommenden RB mit dem Black Rhino Reserve gespannt.

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Bär

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Freitag, 8. Februar 2019, 13:37

Normalerweise schreibe ich nichts über Preise. Aber der Preis war für meine Frau und mich 10.800R die Nacht.

Oha. Dann hat die Lodge entweder inzwischen die Preise moderat gesenkt (aktueller Preis in der Hochsaison R9.000) oder Bushbreaks hat bei euch etwas draufgeschlagen.

Ärgerliches Erlebnis, eigentlich sollte man das abhaken und danach nicht mehr dran denken. Daher danke :danke: dafür, dass Du uns auch eure Gedankengänge der Alternativen offenbart hast. Bei dem Preis hätte ich vermutlich reklamiert und versucht, das Geld zurückzubekommen (denn nur beim Geld gibt es Konsequenzen, weil die Eigentümer genau darauf achten, weshalb ihnen etwas entgeht :whistling: ). Aber ich kann auch euren Entschluss nachvollziehen. Wenn man mangels vernünftiger Alternativen lieber wenigstens die Unterkunft weiter nutzt, muss man keine Diskussionen führen.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Freitag, 8. Februar 2019, 15:22

Vielen Dank für Eure positiven Kommentare.


Einen kurzen Moment hatten wir auch überlegt in der Lodge zu bleiben und dann selbst zu fahren. Dann muss man aber zum zum Gate was schon ein ganzes Stück ist und dann noch die Diskussionen mit den anderen Gästen.

BushBreaks hatte ich informiert das wir abreisen, aber so schnell war keine Reaktion zu erwarten.
Die kam dann aber zügig und zunächst mit dem Hinweis man wolle mit dem Manager sprechen.

Also haben wir booking befragt: wo können wir wohl 2 Nächte 2 Zimmer haben ??

Natürlich in Sun City aber das wollten wir nicht. Lodges wurden angeboten aber wieder mit Ausfahrten. Da hätten wir auch dableiben können. Ganz in der Nähe von Sun City und direkt am öffentlichen Gate gibt es eine Ferienanlage namens THE KINDOM RESORT. Die bot eine Präsidentensuite mit 42 qm für 77€ pro Nacht an.
Das Ding entpuppte sich als sehr gut eingerichtetes Hausteil mit Garten/Grill und Küche an. Das Badezimmer war größer als manches EZ im Hotel.

Die Bewertungen waren mäßig aber hauptsächlich wegen dem Essen. Man konnte Frühstück für 120R und Abendessen für 225R zubuchen.

Zum Pilanesberg NP komme ich noch.


Da ich nicht ausschließen möchte nochmals den Park zu besuchen, könnte ich mir eine Übernachtung dort gut vorstellen. Preis/Leistungsverhältnis mega!

Dann muss man in Kauf nehmen das man den Nachbar husten hört, aber das war auch das einzige was man kritisieren kann. Frühstück mit Kaffe und leckeren Muffins an der Tankstelle und dann ab in den Park. In der Anlage die stark von Familien mit Kindern frequentiert wird gibt es ein Restaurant, die Pizza und besonders die Hamburger waren mehr als genießbar. Dann braucht man nicht die in die Restaurants von Sun City fahren. Ansonsten ist das Angebot weitestgehend bei 0. Da die Küche und besonders der eingebaute Grill ganz brauchbar war hätten wir auch einkaufen und selbst etwas machen können. Aber nach bis zu 8 Stunden im Park war die Luft raus.




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