Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Südafrika Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

J.Feise

Anfänger

  • »J.Feise« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Dabei seit: 15. August 2017

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 5. März 2019, 18:00

ungebetene Hausgäste im Game Reserve ?

Hallo in die Runde,

wir planen gerade unsere 2. Südafrikareise, v.a. im Bereich Kapstadt / Mossel Bay / Winelands.

Eigentlich möchten wir 2 Tage in einem Game Reserve z.Bsp. Gondwana verbringen, meine Frau hat jedoch Bedenken bzgl. der Übernachtung in den Bungalows innerhalb des Parks.

Habt Ihr Erfahrungen bezüglich bzw mit Schlangen, Spinnen, ... in den Zimmern bzw. Lodges ?

Danke im Voraus für ehrliche Antworten.
J.Feise

Beate2

Erleuchteter

Beiträge: 2 336

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 6358

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 5. März 2019, 18:11

Hi,

da ihr mitten in der Natur sein werdet müsst ihr mit tierischen Gästen in der Unterkunft rechnen. Das kann - ehrlich - alles sein, was kreucht und fleucht. Spinne, Maus, Skorpion, Schlange, Käfer, Fliege, Moskito, Gecko... Die können aber auch alle vor der Tür auf euch warten... :whistling:


Meine Regel: Bei Koffer und Taschen immer die Reißverschlüsse zu, bevor ich in geschlossenen Schuhe steige die umdrehen und ausklopfen. Und Augen auf, d.h. nachts auch nicht im Dunkeln barfuß auf's Klo gehen 8)

Überm Bett helfen schon mal Moskitonetze.

Es haben sich bereits 7 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

feuernelke (7. März 2019, 16:48), parabuthus (7. März 2019, 14:34), Hochwälderin (6. März 2019, 14:32), SarahSofia (6. März 2019, 07:28), Bär (5. März 2019, 20:26), petersa (5. März 2019, 19:48), kalingua (5. März 2019, 19:12)

kalingua

Erleuchteter

Beiträge: 263

Dabei seit: 24. Juni 2017

Danksagungen: 1283

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 5. März 2019, 19:17

Alles von Beate genannte kann euch aber theoretisch auch in Unterkünften außerhalb eines Game Reserves begegnen. Aber ich würde mir da nicht allzu viele Sorgen machen, Schlangen sichten die wenigsten SA-Besucher und mit Spinnen haben die meisten auch eher wenig Berührungspunkte. Meine Freundin hat bei zwei Reisen nicht eine Spinne gesehen - ich hab jedoch auf den selben Reisen vllt ne handvoll Spinnen, von klein bis erschreckend groß, gesehen :rolleyes:

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Rhino (13. März 2019, 00:14), Bär (5. März 2019, 20:27), petersa (5. März 2019, 19:48), Beate2 (5. März 2019, 19:28)

Kawa

PE - Eastern Cape

Beiträge: 1 154

Danksagungen: 2531

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 5. März 2019, 19:53

Alles ist möglich

Hallo J. Feise

Mit Lebewesen der von dir genannten Art muß du in SA immer und überall rechnen!



Diesen Scorpion fanden wir vor unserem Bett im Krüger Rand 2011



und diesen Scorpion in der Badewanne in Nr.17 (?) im Mountain Zebra NP 2015



and last but not least, jüngstes Erlebnis im Zelt im Tembe Elephantpark vor ca 7 Wochen eine Baboon Spider

Der erste Scorpion und die Baboon Spider hätten nur weh getan . Der Scorpion im Glaskrug hätte ernstere Folgen hervorrufen können.

Deshalb, eure Unterkunft vorher absuchen und dann sollte es ok sein!
Grüße Olaf

2005 / 09 / 11 / 12 / 13 / 15 / 16 / 17 / 19

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

SilkeMa (7. März 2019, 17:45), Marc (6. März 2019, 17:31), Hochwälderin (6. März 2019, 14:33), Beate2 (5. März 2019, 23:06), Bär (5. März 2019, 20:27), petersa (5. März 2019, 20:07)

petersa

Profi

Beiträge: 62

Dabei seit: 17. September 2018

Danksagungen: 304

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 5. März 2019, 20:07

Hi ,
ihr fahrt nach Südafrika. Dort muss man(n) oder Frau auch mal mit ungebetenen Hausgästen rechnen. Dramatisieren würde ich das aber keines Falles.Die Erfahrung von Kawa finde ich persönlich schon als außergewöhnlich.
Unsere Erfahrung beschränken sich mehr auf Insekten , Fledermäusen und Geckos. Wobei ich es gut finde wenn Geckos im Raum sind.

Seht der Sache entspannt entgegen und genießt euren Urlaub.
Grüße Petersa

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Hochwälderin (6. März 2019, 14:33), Beate2 (5. März 2019, 23:06), Bär (5. März 2019, 20:28)

die_anna

Anfänger

Beiträge: 5

Dabei seit: 11. November 2015

Danksagungen: 8

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 6. März 2019, 05:52

Hallo J. Feise

Wie meine Vorschreiber schon gesagt haben, könnt ihr natürlich auf allerlei Mitbewohner stossen.
Uns sind aber bei drei Reisen, weder in Lodges noch im Kruger NP (bis auf eine Rainspider in Olifants, die sich zwei Tage nicht vom Fleck gerührt hat) abgesehen von Motten und Geckos keinen unerwünschten Zimmergenossen begegnet.

Allerdings haben wir eine Zeit in einem Research Camp in einer eher einfachen Hütte verbracht, bei der nicht alle Fensteröffnungen verschließbar waren und die auch häufig leer stand.
Dort sah das etwas anders aus und es gab einige Insekten, Frösche, Geckos und größere Spinnen,
die mir als Spinnenphobikerin dann doch vor allem Nachts Probleme bereitet haben.
Deshalb haben wir uns für den nächsten Aufenthalt dort ein Moskitozelt besorgt:



Eventuell wäre das ja eine Lösung um die Bedenken deiner Frau zu zerstreuen. Mir hat das sehr geholfen,
sogar nachdem wir Besuch von einer jungen Speikobra hatten, der dann dafür bei meinem Freund jedesmal vor dem Schlafen gehen zu einer halbstündigen Zimmerkontrolle geführt hat :D

Aber lasst euch von möglichen Bewohnern, die ihr dann eventuell doch nicht habt nicht die Reiseplanung verschieben.

LG Anna

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

petersa (6. März 2019, 20:03)

U310343

Erleuchteter

Beiträge: 1 027

Dabei seit: 14. August 2015

Danksagungen: 3573

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 6. März 2019, 07:34

Hallo
Motten sind für uns das größere Ärgernis.
Besonders im Bett wenn sie sich trotz Netz eingeschlichen haben.

Gecko stören nicht und Spinnen sind eh da.

Über das Thema Schlangen möchte ich nichts mehr schreiben.

Natur ist eben Natur!

herzliche Grüsse
Wilfried

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

bandi (6. März 2019, 08:40), Bär (6. März 2019, 08:23)

SarahSofia

Reisende

Beiträge: 437

Dabei seit: 25. Juli 2016

Danksagungen: 966

  • Nachricht senden

8

Mittwoch, 6. März 2019, 13:08

Hallo J.Feise,
ich weiss nicht, ob andere hier auch die Erfahrung teilen - aber wir haben (zumindest gefühlt) in Unterkünften mit Strohdach mehr tierischen Besuch gehabt als in Safarizelten. Die Zelte stehen zwar oft auf auf einer Plattform aus Holzbalken mit ziemlich grossen Ritzen, so dass auch alles mögliche rein könnte, aber allzu viel haben wir da noch nicht erlebt. Nur ziemlich oft Geckos, aber über die freuen wir uns eher, weil sie ja wiederum Insekten fressen. Wir schauen deshalb jetzt vermehrt nach Zeltunterkünften, und wenn es Moskitonetze gibt, nutzen wir die auch. Aber eine Garantie ist das natürlich auch nicht.
LG SaraSofia

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Beate2 (6. März 2019, 13:36)

Hochwälderin

Erleuchteter

Beiträge: 425

Danksagungen: 1132

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 6. März 2019, 14:28

Hallo,
Beates Ratschläge sind einfach zu befolgen und effektiv :thumbsup: , wir haben uns immer daran gehalten. die STETS geschlossenen Reißverschlüsse am Koffer sollte man unbedingt befolgen, schon um keine Kakerlaken im Koffer nach Hause mitzunehmen. Deshalb auch lieber die Schmutzwäsche in einem hermetisch abgeschlossenen Beutel aufbewahren, Kakerlaken kriechen gerne in die Schmutzwäsche. Auch das Umdrehen und Ausklopfen der hohen Wanderschuhe zum Schutz vor Skorpionen und Spinnen wurde von uns vor jedem Anziehen praktiziert ( ich hängte die Schuhe sogar an den Schnürsenkeln über die Stuhllehne, damit sie nicht auf dem Boden standen und zog die Strümpfe oben über die Schuhöffnungen ) und ohne Lichtanschalten bzw. Taschenlampe anschalten verlassen wir nachts nicht das Bett.
Wenn man keine Schlangen sieht, heißt das nicht, dass keine vorhanden sind. Im Marloth Park Nature Reserve wohnte eine schwarze Mamba jahrelang im Blumenbeet der von uns angemieteten Lodge-Fewo - wir wurden gewarnt, sahen sie bei 4 längeren Aufenthalten aber nie, unsere Wochnungsnachbarn hingegen drehten ein Video von ihr, als die Schlange gerade mit einem Frosch das Maul vollgestopft hatte und sie sich deshalb näher heran trauten...
Nicht zu vergessen ist der Fledermauskot, der schon mal auf einer Bettdecke liegen kann - auch das muss man tolerieren können, wenn man derartige Mitbewohner hat ;)
Allerdings: Ich hatte auch in Mittelamerika in einem Strandhotel schon mal einen armlangen Leguan auf einem Balken genau über dem Bett als Mitbewohner - wäre interessant geworden, wenn er in der Dunkelheit vom Balken abgekommen und aufs Bett geplumpst wäre :D .
LG,
die Hochwälderin

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Kawa (14. März 2019, 20:27), SilkeMa (7. März 2019, 17:43), Beate2 (7. März 2019, 13:34)

Dicobo

Meister

Beiträge: 209

Dabei seit: 13. August 2013

Danksagungen: 194

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 6. März 2019, 14:30

Hallo in die Runde,

wir planen gerade unsere 2. Südafrikareise, v.a. im Bereich Kapstadt / Mossel Bay / Winelands.

Eigentlich möchten wir 2 Tage in einem Game Reserve z.Bsp. Gondwana verbringen, meine Frau hat jedoch Bedenken bzgl. der Übernachtung in den Bungalows innerhalb des Parks.

Habt Ihr Erfahrungen bezüglich bzw mit Schlangen, Spinnen, ... in den Zimmern bzw. Lodges ?

Danke im Voraus für ehrliche Antworten.
J.Feise
Wenn wir vor dem Schlafengehen das Gefühl haben, "beobachtet" zu werden, ziehen wir immer die Betten etwas von der Wand weg. Dann sind wir zumindest vor den fussläufigen Mitbewohnern etwas mehr gesichert.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

SilkeMa (7. März 2019, 17:43), Bär (7. März 2019, 14:41)

Marc

Erleuchteter

Beiträge: 1 238

Dabei seit: 25. Oktober 2005

Danksagungen: 938

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 6. März 2019, 17:38

Wie hier schon geschrieben wurde, diese Besucher hat man nicht nur in der "Wildnis", sondern wirklich überall. Wir hatten schon mal einen Skorpion in einem super gepflegten Haus in Camps Bay und eine Cobra im Vorgarten in Hermanus. Das sind Ausnahmen, aber eben trotzdem nicht grundsätzlich aus zuschließen, wie in Deutschland. Es gab hier jede Menge gute Anregungen, wie man dem begegnen kann, wem das nicht ausreicht, sollte lieber Urlaub in der Heimat machen.
Schöne Inselgrüße Marc

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Kawa (14. März 2019, 20:27), Bär (7. März 2019, 14:41)

kOa_Master

Dipl. Ing. Afr.

Beiträge: 2 823

Dabei seit: 29. April 2014

Danksagungen: 8202

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 6. März 2019, 17:57

Persönliche Erfahrung: Wir hatten bisher nur sehr selten diese Gäste, viel weniger als ich es erwartet hätte. Safari-Zelte in den PGRs sind dabei meist fast "besucherlos". Wenn, dann am ehesten noch Geckos und vllt. Spinnen.
Ich würde also sagen: Kann vorkommen, ist aber nicht die Regel. Schlangen & Skorpione wären eine seltene und sehr spezielle Situation (wenn auch nicht unmöglich).
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bär (7. März 2019, 14:41)

mmsa

Fortgeschrittener

Beiträge: 53

Dabei seit: 10. November 2018

Danksagungen: 145

  • Nachricht senden

13

Donnerstag, 7. März 2019, 12:45

Ich sage es mal so, in den PGRs haben wir noch nie Besuch von Viehzeug gehabt (außer Geckos).


Zuhause in Mosselbaai gibt es immer mal wieder Besucher die vor Regen flüchten und dann in der Nacht gerne rausschauen. Meistens mit vielen Beinen.....


Inzwischen handelt meine Frau die aber auch selber. Vorbedingung ist halt ein Plastikbecher, der groß genug ist, und eine Karte zum Abdecken.

Tiere ohne Beine hatten wir bisher weder im Haus noch im Garten, sondern maximal mal im Fynbos aus der Ferne gesehen.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Hochwälderin (8. März 2019, 07:52), Bär (7. März 2019, 14:39)

parabuthus

Erleuchteter

Beiträge: 1 448

Dabei seit: 14. Oktober 2014

Danksagungen: 6701

  • Nachricht senden

14

Donnerstag, 7. März 2019, 14:32

Hi,

ich weiß nicht, ob J. Feise hier noch mitliest, aber selbst als Vielfahrer kommt einem dann und wann der Gedanke, daß man nicht allein ist in seiner Wohneinheit, meistens komischerweise eher vor Antritt der Reise.

Vor Ort stellt sich dann zumindest bei mir eher Gelassenheit ein bzw. man denkt nicht mehr daran.

Zum Glück bin ich bei Spinnen, Skorpionen, dicken Käfern und sonstigen Insekten ganz im Gegensatz zu meinen beiden Damen sehr unempfindlich, so daß ich keine Probleme damit habe, diese Tiere umzusiedeln. Meistens lassen sich diese Tiere leicht auf eine Pappe schieben, etwa von der Bierpalette. Dann geht man ein paar Meter weg und schiebt sie ins Gebüsch. Das klappt erstaunlich oft. Ab und zu braucht es aber auch eine Abdeckung.

Ich habe stets eine Schwarzlichtlampe dabei, um Skorpione rund um das Haus, besonders in den Außensitzbereichen zu orten, damit man ihre Anwesenheit und Position im Hinterkopf hat.

Hyänen und andere mittlere und kleine Jäger auf Grillgut haben wir bislang immer mit lautem Getöse in die Flucht schlagen können.

Andere Herausforderungen, besonders die Beinlosen, hatten wir noch nicht. Da stünde ich vermutlich ziemlich paralysiert vor einem Dilemma. Allerdings kommt uns die wegen Kind nun gewählte Jahreszeit diesbezüglich ein wenig entgegen. Die Tips von Beate sind natürlich trotzdem in jedem Fall sinnvoll.

LG

Christian

PS: ach ja, das häufigste Duell gegen Hausbesetzer findet mit Abstand gegen Baboons und vor allem Vervets statt. Zu meiner Schande muß ich eingestehen, hier das ein oder andere Mal den Kürzeren gezogen zu haben :cursing: . Leider spielen die Vervets nicht fair und treten meistens in Überzahl an. Außerdem wissen sie ihren Heimvorteil zu nutzen und locken einen mit hinterlistigen Ablenkungsmanövern aus der Deckung. Hier sind ein kühler Kopf, Ruhe sowie angemessene Abwehrstrategien gefragt. Dazu gehört die ständige Verriegelung der Zielbereiche sowie das Bewaffnen mit Knüppeln oder ähnlich effektiven Gegenständen. Wichtig ist vor allem, die Gefahr im voraus zu erkennen und jederzeit mit einem Angriff zu rechnen...

Es haben sich bereits 9 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kOa_Master (12. März 2019, 10:02), Hochwälderin (8. März 2019, 07:52), Marc (7. März 2019, 20:10), SilkeMa (7. März 2019, 17:44), petersa (7. März 2019, 16:25), Kitty191 (7. März 2019, 16:04), Gisel (7. März 2019, 15:00), Beate2 (7. März 2019, 14:49), Bär (7. März 2019, 14:40)

Kitty191

Schnürsenkel

Beiträge: 2 413

Danksagungen: 10284

  • Nachricht senden

15

Donnerstag, 7. März 2019, 16:10

Sehr trefflich beschrieben. Auch wir reisen mit Schwarzlichtlampe. Schon rein aus Neugier und entsprechendem Entdecker Gen. Leider hatten wir trotz intensiver Leuchtmaßnahmen im letzten Urlaub eine sehr magere Ausbeute. :(
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

SilkeMa (7. März 2019, 17:45)

petersa

Profi

Beiträge: 62

Dabei seit: 17. September 2018

Danksagungen: 304

  • Nachricht senden

16

Montag, 11. März 2019, 18:18

PS: ach ja, das häufigste Duell gegen Hausbesetzer findet mit Abstand gegen Baboons und vor allem Vervets statt. Zu meiner Schande muß ich eingestehen, hier das ein oder andere Mal den Kürzeren gezogen zu haben :cursing: . Leider spielen die Vervets nicht fair und treten meistens in Überzahl an. Außerdem wissen sie ihren Heimvorteil zu nutzen und locken einen mit hinterlistigen Ablenkungsmanövern aus der Deckung. Hier sind ein kühler Kopf, Ruhe sowie angemessene Abwehrstrategien gefragt. Dazu gehört die ständige Verriegelung der Zielbereiche sowie das Bewaffnen mit Knüppeln oder ähnlich effektiven Gegenständen. Wichtig ist vor allem, die Gefahr im voraus zu erkennen und jederzeit mit einem Angriff zu rechnen...
Hi Christian,
mMn "pokern" die Meerkatzen. Wenn man Angst zeigt machen sie sich groß und täuschen einen Angriff vor . Wenn man selbst offensiv ist, und keine Angst zeigt, geben sie klein bei.

Für meine Frau, die ein echter Schisser ist, habe ich eine Zwille gekauft. Wenn die Meerkatzen die Zwille sehen hauen sie sofort ab. Ohne vorher zu schießen !!
Seit dem ist meine Frau mutig :-)
Gruß
Petersa

Marc

Erleuchteter

Beiträge: 1 238

Dabei seit: 25. Oktober 2005

Danksagungen: 938

  • Nachricht senden

17

Dienstag, 12. März 2019, 13:56

mMn "pokern" die Meerkatzen. Wenn man Angst zeigt machen sie sich groß und täuschen einen Angriff vor. Wenn man selbst offensiv ist, und keine Angst zeigt, geben sie klein bei.

Für meine Frau, die ein echter Schisser ist, habe ich eine Zwille gekauft. Wenn die Meerkatzen die Zwille sehen hauen sie sofort ab. Ohne vorher zu schießen !!


Zunächst für die nicht so ganz Afrika-Erfahrenen, die relativ keinen Meerkatzen/Vervets (Affen) sind in erster Linie im Osten und Nordosten Südafrikas verbreitet und tatsächlich oft frecher als die Paviane (Baboons). Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie deutlich niedlicher sind und viele Touristen daher eher auf die Idee kommen sie zu füttern, als einen Baboon, der doch sofort bedrohlich wirkt. Die Vervets sind optisch dem Totenkopf-Äffchen von Pipi-Langstrumpf recht ähnlich, wahrscheinlich haben wir Mitteleuropäer auch wegen dieser Assoziation weniger Berührungsängste.

Tatsächlich hatten wir aber auch schon mal eine Vervet-Erfahrung mit einem echten Angriff nach meiner Offensive. Eines dieser Äffchen hat immer wieder versucht unseren Toast vom Tisch zu klauen, obwohl wir am selbigen saßen. Zunächst gab ich akustische Warnsignale von mir, z.B. in die Hände klatschen, als dann doch ein Äffchen auf unseren Tisch gesprungen ist, habe ich mit der flachen Hand auf den Tisch gehauen. Die Folge war ein Frontalangriff, das hat zum Glück die Köchin kommen sehen und kam zeitgleich - ebenfalls mit einer Zwille in der Hand - aus der Küche. Der Vervet flüchtete samt Toast augenblicklich. Zum Glück hatte er "nur" in meine Uhr gebissen... :whistling:

Seit dem bin ich gerade bei den Vervets auch deutlich "vorgespannter" und lege eine solche Zwille z.B. auch auf den Tisch, wenn ich merke, dass sie ansonsten zu aufdringlich werden.

Übrigens muss man für solche Erfahrungen nicht in die Wildnis, im Black-Merlin (gutes Lunch-Restaurant auf der Kap-Halbinsel) haben auch schon mal Baboons alle Tische inkl. dem unseren geplündert. Alle Gäste haben sich ruhig verhalten, insofern war nur das gute Essen weg. Aber TIA (this is africa), genau wegen solcher Erfahrungen liebe ich diesen Kontinent.
Schöne Inselgrüße Marc

Es haben sich bereits 7 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Kawa (14. März 2019, 20:25), kOa_Master (14. März 2019, 16:05), Beate2 (12. März 2019, 18:13), corsa1968 (12. März 2019, 15:06), parabuthus (12. März 2019, 15:00), SilkeMa (12. März 2019, 14:29), Bär (12. März 2019, 14:04)

parabuthus

Erleuchteter

Beiträge: 1 448

Dabei seit: 14. Oktober 2014

Danksagungen: 6701

  • Nachricht senden

18

Dienstag, 12. März 2019, 15:00

Hi Marc,

gut, daß das auch mal jemand schreibt!

Ich habe das zwar in meinem Post alles ein wenig flapsig geschrieben. Das Problem ist m.E. jedoch sehr ernst zu nehmen und auf keinen Fall zu unterschätzen. Einige Plätze in Südafrika, wie z.B. Tshokwane Picknick Site oder Addo Matyholweni Camp sind mittlerweile sehr beeinträchtigt durch die Vervets, die sich auch - anders als andere Tiere - durch physische Präsenz und Lärm kaum mehr beeindrucken lassen. Da ist schon mitunter ein hohes Aggressionspotenzial.

Vor einem Nahkampf Mann gegen Affe kann man eigentlich nur warnen. Abgesehen davon, daß die Vervets nicht nur Vorteile in der Beweglichkeit und Schnelligkeit haben, können sie übel zubeißen und damit natürlich auch im schlimmsten Fall gefährliche Krankheiten übertragen. Die Abwehr eines Affen mit Knüppeln oder anderen Gegenständen kann daher allenfalls als allerletzte Option angeraten sein.

Der Einsatz einer Zwille scheint da vorteilhafter zu sein. Noch wichtiger erscheint mir allerdings, sich keine Blöße zu geben, immer wachsam zu sein, besonders beim Be- und Entladen der Autos und natürlich auch immer alle Fenster und Türen von Autos und Unterkünften geschlossen halten.

Erfreulicherweise ziehen sich die Vervets mit Einbruch der Dunkelheit eigentlich immer zurück, so daß es zumindest möglich ist, sein Dinner ungestört im Freien einzunehmen.

Auf Frühstück oder Lunch im Freien verzichten wir mittlerweile, wenn wir einer solchen Situation ausgesetzt sind. Ich habe da auch keinen Spaß bei, wenn man ständig den Großteil seiner Aufmerksamkeit diesen Viechern widmen muß.

Für Leute, die in der Wildnis/den Nationalparks Tiere füttern oder ihren Müll nicht sorgfältig entsorgen und damit zu den genannten Problemen beitragen, habe ich absolut kein Verständnis. Da können die Strafen eigentlich gar nicht hoch genug sein. Letztlich bedeutet es meistens auch für die Tiere das Todesurteil.

LG


Christian

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Hochwälderin (13. März 2019, 18:32), chaos (12. März 2019, 19:42), Beate2 (12. März 2019, 18:14), SarahSofia (12. März 2019, 15:06), corsa1968 (12. März 2019, 15:06), DurbanDirk (12. März 2019, 15:01)

M@rie

Buschbaby

Beiträge: 5 808

Danksagungen: 11044

  • Nachricht senden

19

Dienstag, 12. März 2019, 16:33

Einige Plätze in Südafrika, wie z.B. Tshokwane Picknick Site oder Addo Matyholweni Camp sind mittlerweile sehr beeinträchtigt durch die Vervets, die sich auch - anders als andere Tiere - durch physische Präsenz und Lärm kaum mehr beeindrucken lassen. Da ist schon mitunter ein hohes Aggressionspotenzial.

nun... wie heisst es so schön in den Broschüren "we have a Primate-Problem" und damit sind nicht die Monkeys gemeint :whistling: sowohl Baboons als auch die Vervets werden von *zensiert* gefüttert, meine Nachbarn in LS erzählten mir am ersten Abend als ein Bushbaby schrie ganz stolz, dass sie extra Obst aufs Dach gelegt hätten, damit es käme :wacko: auf die Idee, damit auch die marodierenden Banden anzufixen kamen sie erst gar nicht und waren ob meines Hinweises sehr erstaunt :wacko: X( Schon auf der Fahrt nach LS sah ich die Gäste eines OSV Äpfel zu den Baboons runterwerfen :cursing: als ich den Guide darauf aufmerksam machte, ist er beinahe ausgeflippt, hat erst seine Gäste zur Schnecke gemacht und dann wohl umgehend zum Gate, er raste jedenfalls entsprechend davon.

"Höhepunkt" war jedenfalls, dass jetzt an meinem 3. Tag in Skukuza am Abend der Duty Manager vorbei kam, weil Christopher, der Duty Manager von LS mich sprechen wollte. Am übernächsten Tag sollte ich mein Bungi beziehen, doch leider haben die Baboons diese 2 zusammenhängenden BD3U-Units verwüstet, dass sie erst einmal renoviert werden müssen. Nun galt es Ersatz zu finden, was in einem ausgebuchten Camp nicht ganz einfach ist. Christopher bot mir erst 2 der neuen River View Zelte an und an dem Tag sagte ich auch erst einmal zu, als ich dann aber am nächsten Tag eincheckte, kam er direkt angelaufen und bot mir Bungi 20 an, das ich dann dankend annahm :thumbsup: die neuen Zelte werden btw wohl genau wegen der Baboons so stabil gebaut, wie sie gebaut werden, vor allem aber mit abschliessbarer Küche (entweder komplett innenliegend oder als separates Räumchen). Als ich dann heute nach der Game Drive auf "meiner Terrasse" sass, zogen sie auch schon wieder durchs Camp, mit entsprechender Geräuschkulisse - hinterher stapfte eine SAN Park Mitarbeiterin mit Zwille :thumbup:

Ich hatte mich lange mit Christopher über dieses Problem unterhalten - egal ob Baboon oder Vervet - der jeweilige Nachwuchs ist halt "soooooo cuuuuuuuuute" und löst offensichtlich (und dabei egal ob bei Männlein oder Weiblein) "Eltern-Fütterungs-Instinkte" aus und Christopher mahnte inständig, sollte ein solches Verhalten (jegliches Füttern, auch bspw Knochen über den Zaun werfen für die Hyänen!) beobachtet werden, ein (Handy)Bild machen und im nächsten Camp an der Rezeption melden!
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

Es haben sich bereits 10 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kOa_Master (14. März 2019, 16:07), Hochwälderin (13. März 2019, 18:32), Kitty191 (12. März 2019, 22:51), chaos (12. März 2019, 19:43), Beate2 (12. März 2019, 18:16), die_anna (12. März 2019, 17:55), Serengeti (12. März 2019, 17:31), parabuthus (12. März 2019, 17:18), corsa1968 (12. März 2019, 16:46), SarahSofia (12. März 2019, 16:42)

Serengeti

Erleuchteter

Beiträge: 547

Danksagungen: 722

  • Nachricht senden

20

Dienstag, 12. März 2019, 17:44

Danke M@rie, ich hatte das schon mal irgendwo geschrieben.

Im Matyholweni Camp hängt eine Sanpark Information am Kühlschrank; freie Übersetzung : ".. ihr füttert und fahrt anschliessend wieder nach Hause und bei uns bleibt das Problem zurück, welches wir dann lösen müssen..". Was damit dann im Endeffekt gemeint ist, überlasse ich zur Spekulation. Ich habe eine Meinung dazu. Ähnlich wohl, wie die "Lösungen" in Twee Rivieren Rest Camp mit den Fledermäusen?? :evil: :evil:
Die Ursachen setzten die Touris selbst. so very much cute X( :cursing:
Ist nur seltsam, dass sich Niemand angesprochen fühlt. Wie immer halt
VG
Serengeti

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

chaos (12. März 2019, 19:44)

Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher