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Quorkepf

Meister

  • »Quorkepf« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 11. März 2019, 15:46

Reiseplanung 2020: der Norden mit unseren Müttern

Liebe Forenmitglieder,

zum ersten Mal möchte ich nun auch mal meine Reiseplanung mit euch besprechen.
Und das hat einen Grund: Wir wollen im kommenden Jahr mit unseren Müttern Südafrika bereisen. Und das heißt, dass ich nicht mehr allein nur für des Mannes und meine Urlaubsfreuden verantwortlich bin, sondern auch die Mütter zufriedenstellen muss. Bei so viel neuer Verantwortung möchte ich nun doch auch ein wenig davon auf euch abwälzen.

Reiseerfahrung
Bisher waren der Mann und ich dreimal in Südafrika: :saflag:
1. Sabie, Hazyview, Kruger (Lower Sabie), Piet Retief, St. Lucia
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2. Addo, Wilderness, Hermanus, Kapstadt, Stellenbosch
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3. Balule, Kruger (Sirheni, Mopani, Olifants, Lower Sabie), Nkomazi, Stellenbosch
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Wer sind wir
Wir sind um die 40 (+/-), die Mütter sind dann 65 und 80. Gerade auch des Mannes Mutter ist aber sehr rüstig und reiselustig.

Vorlieben und was die Mütter erwarten
Natur, Landschaft, Ruhe, Tiere, Tiere, Tiere.
Meine Schwiegermutter war vor vielen, vielen Jahren mal in Kenia und spricht auch heute noch schwärmend von den Natur- und Tiererfahrungen. Sie interessiert sich auch für Kulturelles, aber ist wie wir alle kein Städtefan. Meine Mutter war schon seit Jahren traurig, dass sie ihre eigene Freundes-Urlaubs-Gruppe zu keinem Afrikaurlaub überreden konnte. Ihr herzzerreißendes "Hach, da werde ich wohl nie in meinem Leben eine Safari machen, aber das ist schon okay" war schließlich auch Anlass dafür, dass wir überhaupt überlegt haben, eine solche gemeinsame Reise vorzuschlagen. Sie möchte also Ruhe haben und viele Tiere sehen.

Verpflegung und Unterkünfte
Vieles geht, nichts muss. Da wir viele Nationalparkunterkünfte haben, finden wir die Selbstverpflegung durchaus auch gut. Und natürlich wollen wir in den Parks wohnen und fanden unsere Sanparks-Unterkünfte bisher auch alle wunderbar. Eine gesunde Mischung zwischen Selbstverpflegung und auch mal verköstigt werden finden wir eigentlich am besten. Preislich wollen wir es eher günstig halten mit einem PGR-Schmankerl am Ende, das wir den Müttern vermutlich schenken.

Reisezeit und Flexibilität
Wir wollen im September 2020 reisen. Ggf. kann es zeitlich auch ein wenig in die angrenzenden Monate reinreichen, aber Kern sollte der September sein. Dachten wir uns so. Im August oder März könnten wir theoretisch auch gut reisen. Aber auch wegen der Temperaturen war uns der September bisher am sympathischsten. Gebucht ist bisher noch nichts.

Die bisherige Planung
Flug mit British Airways von FFM nach JNB und von dort auch wieder zurück
Mietwagen: Fortuner
2 N Thabazimbi, Marula Cottage
3 N Mapungubwe, Leokwe (Family Cottage)
2 N Sirheni (Guest Cottage GC6)
2 N Mopani (Guest Cottage FF6V)
3 N Hoedspruit, Unembeza Boutique Hotel
2 N Satara (2x BD2V)
2 N Klaserie, Nthambo Tree Camp
1 N Rhenosterhoek, Gunyatoo Trout Farm

Fragen und was ich mir so dabei gedacht habe
Die zwei Nächte zu Beginn im Marula Cottage sind, glaube ich, ganz gut zum Akklimatisieren. Wir können entweder ein bisschen relaxen, den Langstreckenflug aus den Knochen kriegen oder bei Langeweile einen Drive mit Dave buchen. Das gefällt mir als erste Station schon mal sehr gut.
Der Mapungubwe ist ein Ziel, das dem Mann und mir am Herzen liegt. Da wollten wir schon immer mal hin. Und da wir mit den Müttern sowieso eine etwas dickere Protzkarre (nicht so protzig wie eure, Kitty, aber trotzdem :D ) mieten wollen, können wir sie auch für die etwas unbequemere Route zum Mapungubwe nutzen. Eigentlich wollte ich durchfahren vom Marula Cottage aus und sogar auch noch einkaufen ... aber ... ich weiß nicht recht. Es ist doch ein guter Batzen an Strecke. Was meint ihr? Lieber noch mal übernachten? Wo? Oder machbar bei frühem Losfahren?
Mit Sirheni und Mopani als kommende Stationen bin ich eigentlich ganz zufrieden und halte alles auch für gut fahrbar. Wir wollen gern übers Pafuri Gate einfahren und uns "von oben" nähern.
Danach wollen wir bewusst raus aus dem Kruger. Boot fahren auf dem Blyde River, ins Endangered Species Center oder zu Moholoholo, vielleicht die Three Rondavels, der Mann könnte in der Lodge mountainbiken. Es ist also nicht so richtig Panorama Route geplant und der Standort Hoedspruit scheint mir auch nichts Halbes und nichts Ganzes zu sein. Da bin ich sehr unsicher. Aber wenn wir danach noch mal in den Park reinwollen, liegt er vielleicht doch nicht so verkehrt. Ich weiß es nicht. Ihr?
Danach wollten wir noch mal genauso bewusst wieder in den Kruger rein, um als Selbstfahrer auch etwas Südlicheres für die Mütter zu haben und ihnen nicht nur den ruhigeren Norden, der auch landschaftlich anders ist, zu zeigen. Noch südlicher schien mir zu doof zu fahren, aber vielleicht ist die Vorstellung auch falsch.
Zum Schluss soll es noch ein Schmankerl in einem PGR geben. An dem Nthambo Tree Camp habe ich schon vor Jahren Gefallen gefunden und wollte immer mal hin. Auch weil mir das Konzept gefällt und es eher etwas bodenständiger wirkt und nicht zuuu abgehoben. Eigentlich überlege ich aber doch, ob es in ähnlicher Preisklasse und ähnlicher Ungezwungenheit (falls es das gibt) nicht doch besser etwas in Sabie Sands werden sollte. Ich male mir bessere Tiersichtungen aus, auch wenn das gewiss Glückssache ist, klar. Würdet ihr hier etwas empfehlen? Ich liebäugele mit Nottens, aber ... der Preis ... Hm.
Die letzte Etappe ist irgendwie Nostalgie. Die Gunyatoo Trout Farm war bei unserer ersten Südafrikareise unsere erste Station und wir haben uns bei Debbie sehr wohlgefühlt. Sie kocht auch fantastisch. Außerdem würde es die letzte Etappe noch mal etwas verkürzen und wir könnten noch etwas entspannter zurück zum Flughafen mit genug Puffer. Aber vermutlich ist sie auch nicht wirklich nötig, diese Station. Und Nostalgie könnte man auch überwinden. Auch wenn es schwer ist.

Insgesamt wäre ich dankbar für jeden Input und natürlich und vor allem für Kommentare zur Route insgesamt und ggf. auch für Alternativvorschläge für all das, was nach Mopani folgt. Bis dahin finde ich es nämlich (bis auf die lange Fahrt zum Mapungubwe) ganz gut für uns. Ich würde durchaus so reisen wie in meiner jetzt aufgeführten Planung und halte sie auch für machbar, habe aber doch das Bauchgefühl, dass es doch noch etwas runder ginge.

Mit herzlichem Dank für euer Feedback schon jetzt :danke:
Quorkepf

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Bär (11. März 2019, 19:24)

Beate2

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Montag, 11. März 2019, 16:00

Hallo Quorkepf,

da würde ich auch mitkommen!

Wenn es finanziell passt, dann würde ich als Schmankerl eine Lodge im Sabi Sands einbauen. Die Tiersichtungen dort sind einfach genial - gerade für Leoparden. Wir schwärmen noch heute davon :whistling:


LG
Beate

parabuthus

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Montag, 11. März 2019, 16:45

Hi Quorkepf,

mir läuft jetzt noch ein kalter Schauder über den Rücken, wenn ich mir vorstelle, eine SA Reise in dieser Konstellation zu planen :D .

Nun kenne ich eure Familie nicht, kann daher nicht beurteilen, ob meine Gedanken zu dieser Reise gerechtfertigt sind.

Daher nur ein paar Anmerkungen.

Die Tour ist sehr Safari-lastig. Jemand, der so etwas noch nie gemacht hat, hat vielleicht falsche Vorstellungen vom alltäglichen Game Driven mit all seinen Chancen und Möglichkeiten wie aber auch den Risiken und Nebenwirkungen, wie stundenlanges im Auto sitzen, sehr viel Leerlauf zwischendurch, eine nur bedingt abwechslungsreiche Landschaft usw. Weiter kann es natürlich auch passieren, daß der Reiz und die Spannung des Neuen bei den ersten Begegnungen mit den Big Five nicht beliebig wiederholbar ist. Die Sichtung des 100. Elefanten ist dann vor allem etwas für Freaks, wie es sie hier im Forum natürlich in geballter Form gibt ;) Für andere aber mag es irgendwann langweilig werden.

Es ist m.E. kein Zufall, daß gerade bei der älteren Generation die Landesteile Kapstadt, Winelands und Gardenroute so beliebt sind.

Eure Mütter müssen sich ja exzellent verstehen, um sich über einen so langen Zeitraum das Zimmer zu teilen. Wir finden schon bei Mitnahme nur eines Kumpels die Situation in den staatlichen Unterkünften oftmals wenig diskret. Wie gesagt, ich kenne eure Familie nicht. aber da sitzt ihr m.E. auf einem Pulverfass.

Vermutlich sind meine Bedenken grundlos. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den Reisebericht ;) .

LG

Christian

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Bär (11. März 2019, 19:02), Beate2 (11. März 2019, 18:16)

Hippie

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Montag, 11. März 2019, 18:02

Hallo Querkopf,
ich möchte keine Empfehlung geben, hier unsere Erfahrungen, und was wir in der Zwischenzeit anders machen. Wir (meine Frau und ich) haben schon mehrmals "Besuch" von Verwandten und Freunden alt(80) und jung(17) während unserer Afrikaurlaube gehabt.
Egal ob jung oder alt: das PGR wird immer an den Anfang gelegt, meistens 2-3 Übernachtungen, je nach Alter mit uns oder ohne uns.
Begründung: das Vertrauen in Guides ist immer größer als zu uns, der Druck "big5" ist weg, die "Unerfahrenen" sind dann mit uns viel entspannter und man selbst auch. Man muss nichts mehr unbedingt suchen.
Bei Älteren achten wir darauf, dass immer 3 Übernachtungen am Stück sind, so dass man in den Restcamps variieren kann, "wer hat noch Lust heute mitzufahren". Also ich meine damit man muss nicht unbedingt fahren. Im Restcamp die Unterkunft so groß wie möglich.
wir klären auch vorher ab, wie der Gesundheitszustand ist, also Rücken etc. Und wir klären im voraus ab, wo ärztliche Versorgung vorhanden ist. Im Krüger z.B. Skukuza gut.
Gepäck wird oft manchmal zum Problem (bei Selbstversorgung).
Dieses Jahr bekommen wir wieder 2x Besuch, Im Mai und Ende Oktober. Wir sind ab April 6 Wochen und ab September 10 Wochen in Südafrika. Vielleicht machen wir ganz neue Erfahrungen, dann werde ich informieren.
Ich hoffe eure Mütter bleiben bis dahin gesund, es wird egal wie ihr es macht bestimmt für die beiden ein wunderschöner Urlaub. Und für euch ist es vielleicht manchmal anstrengend, aber ihr werdet es niemals bereuen sondern danach ganz sicher sagen: gut dass wir es gemacht haben, es ist so schön, dass sie das noch erleben dürften.
Viele Grüße
Wolfgang

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Bär (11. März 2019, 19:04), Beate2 (11. März 2019, 18:15)

Bär

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Montag, 11. März 2019, 19:23

Hallo und vielen Dank für die vorbildliche Zusammenfassung eurer Reiseplanung inkl. euren bisher schon durchgeführten Reisen.

Die Tour ist schon toll. Ob sie zu safarilastig ist, könnt nur ihr beurteilen. "Natur, Landschaft, Ruhe, Tiere, Tiere, Tiere" spricht dagegen. Zudem gibt es auf der Strecke nicht viel Alternativen. Lediglich in Joburg/ Pretoria könnten noch andere Schwerpunkte gesetzt werden.

Eigentlich wollte ich durchfahren vom Marula Cottage aus und sogar auch noch einkaufen ... aber ... ich weiß nicht recht. Es ist doch ein guter Batzen an Strecke. Was meint ihr? Lieber noch mal übernachten? Wo? Oder machbar bei frühem Losfahren?

Machbar. Einkaufen würde ich dann vermutlich in Thabazimbi, ggfs. schon an einem Marula-Lodge-Tag mittags.
Die Strecke ist lang und wenig spannend. Vielleicht spielt ihr unterwegs das "wer findet das größte Schlagloch"-Spiel?

Sprechen eure Mütter denn Englisch? Falls nicht, berücksichtigt das bei den Drives.

das PGR wird immer an den Anfang gelegt, meistens 2-3 Übernachtungen, je nach Alter mit uns oder ohne uns.
Begründung: das Vertrauen in Guides ist immer größer als zu uns, der Druck "big5" ist weg, die "Unerfahrenen" sind dann mit uns viel entspannter und man selbst auch. Man muss nichts mehr unbedingt suchen.

Naja, andererseits ist dann die Spannung raus. ?(
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Beate2 (11. März 2019, 19:34)

SarahSofia

Reisende

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Montag, 11. März 2019, 21:24

Hallo Quorkepf,
allzuviel Erfahrung zum Reisen mit Müttern habe ich zwar nicht (zumindest nicht mit Afrikareisen ;) ), aber 2 Dinge sind mir aufgefallen : beim Flug würde ich doch eher einen Nonstop-Flug von Deutschland aus bevorzugen. Und wenn ihr nicht sicher seid, ob ihr überhaupt in den Marakele fahren werdet, würde ich mir den Abstecher sparen und die ersten beiden Nächte eher mehr an der Strecke JNB - Mapungubwe nehmen. Da ihr ja sowieso über einen geführten Gamedrive nachdenkt, würde sich da bestimmt eine Alternative finden lassen.

Der Rest der Reise klingt recht gut; aber ich würde mich auch Wolfgang anschliessen, dass 3 Nächte "am Stück" besser sein könnten als 2 - aber das könnt ihr ja mit den Müttern noch absprechen.
LG SarahSofia

Kitty191

Schnürsenkel

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Dienstag, 12. März 2019, 02:58

Hallo Quorkepf,
da Du Dir bei Hoedspruit selbst auch nicht sicher bist, ob das gut oder schlecht ist, würde ich Dir wärmstens eine Unterkunft in Moholoholo- Ya Mati empfehlen. Wunderschön gelegene Häuser, zwei direkt am Fluss (mit etwas Glück mit Hippo Besuch) und nur 7 Kilometer bis zum Bootsanleger für die Fahrten auf dem Blydepoort Dam.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

kalingua

Erleuchteter

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Mittwoch, 13. März 2019, 08:58

Zitat

An dem Nthambo Tree Camp habe ich schon vor Jahren Gefallen gefunden und wollte immer mal hin. Auch weil mir das Konzept gefällt und es eher etwas bodenständiger wirkt und nicht zuuu abgehoben. Eigentlich überlege ich aber doch, ob es in ähnlicher Preisklasse und ähnlicher Ungezwungenheit (falls es das gibt) nicht doch besser etwas in Sabie Sands werden sollte. Ich male mir bessere Tiersichtungen aus, auch wenn das gewiss Glückssache ist, klar. Würdet ihr hier etwas empfehlen? Ich liebäugele mit Nottens, aber ... der Preis ... Hm.


Nthambo ist echt bodenständig und abgehoben wirkte es auf uns auf jeden Fall nicht. Gut ist, dass es nur maximal 10 Gäste beherbergt. Gegessen wird in der Gruppe gemeinsam an einem Tisch, der lounge Bereich mit dem kleinen plunge Pool ist gemütlich aber nicht sonderlich groß, Rückzugsort sind die tollen Baumhausunterkünfte mit tollem Ausblick auf den busch von der Terrasse / Balkon aus. Nachteil ist, dass sie nur mit einem Fahrzeug auf game drive gehen, bei voller Belegung von 10 Gästen ist mit Fahrer und spotter jeder platz belegt. Uns hat das nicht gestört, manche stört es vielleicht. Wir hatten gute Sichtungen und bis auf die büffel die big5 "abgehakt". Gäste, die schon vor uns da waren, hatten auf fast allen game drives Leoparden. Jemand aus dem Forum, der nach uns da war, hatte Pech bei den Sichtungen. Es ist und bleibt eben Glückssache...

In dem preislichen Rahmen gibt es in sabi Sands nichts ähnliches, das günstigste dürfte schon nottens sein, da zahlt man aber auch schon knapp 200€ mehr pro Nacht. Was bei zwei nächten und vier Personen dann 1600€ mehr macht. Ob euch der Mehrpreis für die fast vorhandene Leoparden"garantie" Wert ist, müsst ihr entscheiden :)