Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen im "Suedafrika-Forum.org"! Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden. Wichtiger Hinweis zur Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Quorkepf

Meister

  • »Quorkepf« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 103

Dabei seit: 2. März 2015

Danksagungen: 857

  • Nachricht senden

1

Montag, 11. März 2019, 15:46

Reiseplanung 2020: der Norden mit unseren Müttern

Liebe Forenmitglieder,

zum ersten Mal möchte ich nun auch mal meine Reiseplanung mit euch besprechen.
Und das hat einen Grund: Wir wollen im kommenden Jahr mit unseren Müttern Südafrika bereisen. Und das heißt, dass ich nicht mehr allein nur für des Mannes und meine Urlaubsfreuden verantwortlich bin, sondern auch die Mütter zufriedenstellen muss. Bei so viel neuer Verantwortung möchte ich nun doch auch ein wenig davon auf euch abwälzen.

Reiseerfahrung
Bisher waren der Mann und ich dreimal in Südafrika: :saflag:
1. Sabie, Hazyview, Kruger (Lower Sabie), Piet Retief, St. Lucia
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
2. Addo, Wilderness, Hermanus, Kapstadt, Stellenbosch
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
3. Balule, Kruger (Sirheni, Mopani, Olifants, Lower Sabie), Nkomazi, Stellenbosch
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wer sind wir
Wir sind um die 40 (+/-), die Mütter sind dann 65 und 80. Gerade auch des Mannes Mutter ist aber sehr rüstig und reiselustig.

Vorlieben und was die Mütter erwarten
Natur, Landschaft, Ruhe, Tiere, Tiere, Tiere.
Meine Schwiegermutter war vor vielen, vielen Jahren mal in Kenia und spricht auch heute noch schwärmend von den Natur- und Tiererfahrungen. Sie interessiert sich auch für Kulturelles, aber ist wie wir alle kein Städtefan. Meine Mutter war schon seit Jahren traurig, dass sie ihre eigene Freundes-Urlaubs-Gruppe zu keinem Afrikaurlaub überreden konnte. Ihr herzzerreißendes "Hach, da werde ich wohl nie in meinem Leben eine Safari machen, aber das ist schon okay" war schließlich auch Anlass dafür, dass wir überhaupt überlegt haben, eine solche gemeinsame Reise vorzuschlagen. Sie möchte also Ruhe haben und viele Tiere sehen.

Verpflegung und Unterkünfte
Vieles geht, nichts muss. Da wir viele Nationalparkunterkünfte haben, finden wir die Selbstverpflegung durchaus auch gut. Und natürlich wollen wir in den Parks wohnen und fanden unsere Sanparks-Unterkünfte bisher auch alle wunderbar. Eine gesunde Mischung zwischen Selbstverpflegung und auch mal verköstigt werden finden wir eigentlich am besten. Preislich wollen wir es eher günstig halten mit einem PGR-Schmankerl am Ende, das wir den Müttern vermutlich schenken.

Reisezeit und Flexibilität
Wir wollen im September 2020 reisen. Ggf. kann es zeitlich auch ein wenig in die angrenzenden Monate reinreichen, aber Kern sollte der September sein. Dachten wir uns so. Im August oder März könnten wir theoretisch auch gut reisen. Aber auch wegen der Temperaturen war uns der September bisher am sympathischsten. Gebucht ist bisher noch nichts.

Die bisherige Planung
Flug mit British Airways von FFM nach JNB und von dort auch wieder zurück
Mietwagen: Fortuner
2 N Thabazimbi, Marula Cottage
3 N Mapungubwe, Leokwe (Family Cottage)
2 N Sirheni (Guest Cottage GC6)
2 N Mopani (Guest Cottage FF6V)
3 N Hoedspruit, Unembeza Boutique Hotel
2 N Satara (2x BD2V)
2 N Klaserie, Nthambo Tree Camp
1 N Rhenosterhoek, Gunyatoo Trout Farm

Fragen und was ich mir so dabei gedacht habe
Die zwei Nächte zu Beginn im Marula Cottage sind, glaube ich, ganz gut zum Akklimatisieren. Wir können entweder ein bisschen relaxen, den Langstreckenflug aus den Knochen kriegen oder bei Langeweile einen Drive mit Dave buchen. Das gefällt mir als erste Station schon mal sehr gut.
Der Mapungubwe ist ein Ziel, das dem Mann und mir am Herzen liegt. Da wollten wir schon immer mal hin. Und da wir mit den Müttern sowieso eine etwas dickere Protzkarre (nicht so protzig wie eure, Kitty, aber trotzdem :D ) mieten wollen, können wir sie auch für die etwas unbequemere Route zum Mapungubwe nutzen. Eigentlich wollte ich durchfahren vom Marula Cottage aus und sogar auch noch einkaufen ... aber ... ich weiß nicht recht. Es ist doch ein guter Batzen an Strecke. Was meint ihr? Lieber noch mal übernachten? Wo? Oder machbar bei frühem Losfahren?
Mit Sirheni und Mopani als kommende Stationen bin ich eigentlich ganz zufrieden und halte alles auch für gut fahrbar. Wir wollen gern übers Pafuri Gate einfahren und uns "von oben" nähern.
Danach wollen wir bewusst raus aus dem Kruger. Boot fahren auf dem Blyde River, ins Endangered Species Center oder zu Moholoholo, vielleicht die Three Rondavels, der Mann könnte in der Lodge mountainbiken. Es ist also nicht so richtig Panorama Route geplant und der Standort Hoedspruit scheint mir auch nichts Halbes und nichts Ganzes zu sein. Da bin ich sehr unsicher. Aber wenn wir danach noch mal in den Park reinwollen, liegt er vielleicht doch nicht so verkehrt. Ich weiß es nicht. Ihr?
Danach wollten wir noch mal genauso bewusst wieder in den Kruger rein, um als Selbstfahrer auch etwas Südlicheres für die Mütter zu haben und ihnen nicht nur den ruhigeren Norden, der auch landschaftlich anders ist, zu zeigen. Noch südlicher schien mir zu doof zu fahren, aber vielleicht ist die Vorstellung auch falsch.
Zum Schluss soll es noch ein Schmankerl in einem PGR geben. An dem Nthambo Tree Camp habe ich schon vor Jahren Gefallen gefunden und wollte immer mal hin. Auch weil mir das Konzept gefällt und es eher etwas bodenständiger wirkt und nicht zuuu abgehoben. Eigentlich überlege ich aber doch, ob es in ähnlicher Preisklasse und ähnlicher Ungezwungenheit (falls es das gibt) nicht doch besser etwas in Sabie Sands werden sollte. Ich male mir bessere Tiersichtungen aus, auch wenn das gewiss Glückssache ist, klar. Würdet ihr hier etwas empfehlen? Ich liebäugele mit Nottens, aber ... der Preis ... Hm.
Die letzte Etappe ist irgendwie Nostalgie. Die Gunyatoo Trout Farm war bei unserer ersten Südafrikareise unsere erste Station und wir haben uns bei Debbie sehr wohlgefühlt. Sie kocht auch fantastisch. Außerdem würde es die letzte Etappe noch mal etwas verkürzen und wir könnten noch etwas entspannter zurück zum Flughafen mit genug Puffer. Aber vermutlich ist sie auch nicht wirklich nötig, diese Station. Und Nostalgie könnte man auch überwinden. Auch wenn es schwer ist.

Insgesamt wäre ich dankbar für jeden Input und natürlich und vor allem für Kommentare zur Route insgesamt und ggf. auch für Alternativvorschläge für all das, was nach Mopani folgt. Bis dahin finde ich es nämlich (bis auf die lange Fahrt zum Mapungubwe) ganz gut für uns. Ich würde durchaus so reisen wie in meiner jetzt aufgeführten Planung und halte sie auch für machbar, habe aber doch das Bauchgefühl, dass es doch noch etwas runder ginge.

Mit herzlichem Dank für euer Feedback schon jetzt :danke:
Quorkepf

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bär (11. März 2019, 19:24)

Beate2

Erleuchteter

Beiträge: 2 547

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 7204

  • Nachricht senden

2

Montag, 11. März 2019, 16:00

Hallo Quorkepf,

da würde ich auch mitkommen!

Wenn es finanziell passt, dann würde ich als Schmankerl eine Lodge im Sabi Sands einbauen. Die Tiersichtungen dort sind einfach genial - gerade für Leoparden. Wir schwärmen noch heute davon :whistling:


LG
Beate

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Quorkepf (3. April 2019, 13:52)

parabuthus

Erleuchteter

Beiträge: 1 502

Dabei seit: 14. Oktober 2014

Danksagungen: 7177

  • Nachricht senden

3

Montag, 11. März 2019, 16:45

Hi Quorkepf,

mir läuft jetzt noch ein kalter Schauder über den Rücken, wenn ich mir vorstelle, eine SA Reise in dieser Konstellation zu planen :D .

Nun kenne ich eure Familie nicht, kann daher nicht beurteilen, ob meine Gedanken zu dieser Reise gerechtfertigt sind.

Daher nur ein paar Anmerkungen.

Die Tour ist sehr Safari-lastig. Jemand, der so etwas noch nie gemacht hat, hat vielleicht falsche Vorstellungen vom alltäglichen Game Driven mit all seinen Chancen und Möglichkeiten wie aber auch den Risiken und Nebenwirkungen, wie stundenlanges im Auto sitzen, sehr viel Leerlauf zwischendurch, eine nur bedingt abwechslungsreiche Landschaft usw. Weiter kann es natürlich auch passieren, daß der Reiz und die Spannung des Neuen bei den ersten Begegnungen mit den Big Five nicht beliebig wiederholbar ist. Die Sichtung des 100. Elefanten ist dann vor allem etwas für Freaks, wie es sie hier im Forum natürlich in geballter Form gibt ;) Für andere aber mag es irgendwann langweilig werden.

Es ist m.E. kein Zufall, daß gerade bei der älteren Generation die Landesteile Kapstadt, Winelands und Gardenroute so beliebt sind.

Eure Mütter müssen sich ja exzellent verstehen, um sich über einen so langen Zeitraum das Zimmer zu teilen. Wir finden schon bei Mitnahme nur eines Kumpels die Situation in den staatlichen Unterkünften oftmals wenig diskret. Wie gesagt, ich kenne eure Familie nicht. aber da sitzt ihr m.E. auf einem Pulverfass.

Vermutlich sind meine Bedenken grundlos. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den Reisebericht ;) .

LG

Christian

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Quorkepf (3. April 2019, 13:52), Bär (11. März 2019, 19:02), Beate2 (11. März 2019, 18:16)

Hippie

Anfänger

Beiträge: 8

Dabei seit: 16. September 2018

Danksagungen: 25

  • Nachricht senden

4

Montag, 11. März 2019, 18:02

Hallo Querkopf,
ich möchte keine Empfehlung geben, hier unsere Erfahrungen, und was wir in der Zwischenzeit anders machen. Wir (meine Frau und ich) haben schon mehrmals "Besuch" von Verwandten und Freunden alt(80) und jung(17) während unserer Afrikaurlaube gehabt.
Egal ob jung oder alt: das PGR wird immer an den Anfang gelegt, meistens 2-3 Übernachtungen, je nach Alter mit uns oder ohne uns.
Begründung: das Vertrauen in Guides ist immer größer als zu uns, der Druck "big5" ist weg, die "Unerfahrenen" sind dann mit uns viel entspannter und man selbst auch. Man muss nichts mehr unbedingt suchen.
Bei Älteren achten wir darauf, dass immer 3 Übernachtungen am Stück sind, so dass man in den Restcamps variieren kann, "wer hat noch Lust heute mitzufahren". Also ich meine damit man muss nicht unbedingt fahren. Im Restcamp die Unterkunft so groß wie möglich.
wir klären auch vorher ab, wie der Gesundheitszustand ist, also Rücken etc. Und wir klären im voraus ab, wo ärztliche Versorgung vorhanden ist. Im Krüger z.B. Skukuza gut.
Gepäck wird oft manchmal zum Problem (bei Selbstversorgung).
Dieses Jahr bekommen wir wieder 2x Besuch, Im Mai und Ende Oktober. Wir sind ab April 6 Wochen und ab September 10 Wochen in Südafrika. Vielleicht machen wir ganz neue Erfahrungen, dann werde ich informieren.
Ich hoffe eure Mütter bleiben bis dahin gesund, es wird egal wie ihr es macht bestimmt für die beiden ein wunderschöner Urlaub. Und für euch ist es vielleicht manchmal anstrengend, aber ihr werdet es niemals bereuen sondern danach ganz sicher sagen: gut dass wir es gemacht haben, es ist so schön, dass sie das noch erleben dürften.
Viele Grüße
Wolfgang

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Cassandra (4. April 2019, 16:25), Quorkepf (3. April 2019, 13:52), Bär (11. März 2019, 19:04), Beate2 (11. März 2019, 18:15)

Bär

Vollkommen Ahnungsloser

Beiträge: 10 863

Dabei seit: 10. März 2008

Danksagungen: 16993

  • Nachricht senden

5

Montag, 11. März 2019, 19:23

Hallo und vielen Dank für die vorbildliche Zusammenfassung eurer Reiseplanung inkl. euren bisher schon durchgeführten Reisen.

Die Tour ist schon toll. Ob sie zu safarilastig ist, könnt nur ihr beurteilen. "Natur, Landschaft, Ruhe, Tiere, Tiere, Tiere" spricht dagegen. Zudem gibt es auf der Strecke nicht viel Alternativen. Lediglich in Joburg/ Pretoria könnten noch andere Schwerpunkte gesetzt werden.

Eigentlich wollte ich durchfahren vom Marula Cottage aus und sogar auch noch einkaufen ... aber ... ich weiß nicht recht. Es ist doch ein guter Batzen an Strecke. Was meint ihr? Lieber noch mal übernachten? Wo? Oder machbar bei frühem Losfahren?

Machbar. Einkaufen würde ich dann vermutlich in Thabazimbi, ggfs. schon an einem Marula-Lodge-Tag mittags.
Die Strecke ist lang und wenig spannend. Vielleicht spielt ihr unterwegs das "wer findet das größte Schlagloch"-Spiel?

Sprechen eure Mütter denn Englisch? Falls nicht, berücksichtigt das bei den Drives.

das PGR wird immer an den Anfang gelegt, meistens 2-3 Übernachtungen, je nach Alter mit uns oder ohne uns.
Begründung: das Vertrauen in Guides ist immer größer als zu uns, der Druck "big5" ist weg, die "Unerfahrenen" sind dann mit uns viel entspannter und man selbst auch. Man muss nichts mehr unbedingt suchen.

Naja, andererseits ist dann die Spannung raus. ?(
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Quorkepf (3. April 2019, 13:52), Beate2 (11. März 2019, 19:34)

SarahSofia

Reisende

Beiträge: 589

Dabei seit: 25. Juli 2016

Danksagungen: 1304

  • Nachricht senden

6

Montag, 11. März 2019, 21:24

Hallo Quorkepf,
allzuviel Erfahrung zum Reisen mit Müttern habe ich zwar nicht (zumindest nicht mit Afrikareisen ;) ), aber 2 Dinge sind mir aufgefallen : beim Flug würde ich doch eher einen Nonstop-Flug von Deutschland aus bevorzugen. Und wenn ihr nicht sicher seid, ob ihr überhaupt in den Marakele fahren werdet, würde ich mir den Abstecher sparen und die ersten beiden Nächte eher mehr an der Strecke JNB - Mapungubwe nehmen. Da ihr ja sowieso über einen geführten Gamedrive nachdenkt, würde sich da bestimmt eine Alternative finden lassen.

Der Rest der Reise klingt recht gut; aber ich würde mich auch Wolfgang anschliessen, dass 3 Nächte "am Stück" besser sein könnten als 2 - aber das könnt ihr ja mit den Müttern noch absprechen.
LG SarahSofia

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Quorkepf (3. April 2019, 13:52)

Kitty191

Schnürsenkel

Beiträge: 2 596

Danksagungen: 11035

  • Nachricht senden

7

Dienstag, 12. März 2019, 02:58

Hallo Quorkepf,
da Du Dir bei Hoedspruit selbst auch nicht sicher bist, ob das gut oder schlecht ist, würde ich Dir wärmstens eine Unterkunft in Moholoholo- Ya Mati empfehlen. Wunderschön gelegene Häuser, zwei direkt am Fluss (mit etwas Glück mit Hippo Besuch) und nur 7 Kilometer bis zum Bootsanleger für die Fahrten auf dem Blydepoort Dam.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Quorkepf (3. April 2019, 13:52)

kalingua

Erleuchteter

Beiträge: 318

Dabei seit: 24. Juni 2017

Danksagungen: 2060

  • Nachricht senden

8

Mittwoch, 13. März 2019, 08:58

Zitat

An dem Nthambo Tree Camp habe ich schon vor Jahren Gefallen gefunden und wollte immer mal hin. Auch weil mir das Konzept gefällt und es eher etwas bodenständiger wirkt und nicht zuuu abgehoben. Eigentlich überlege ich aber doch, ob es in ähnlicher Preisklasse und ähnlicher Ungezwungenheit (falls es das gibt) nicht doch besser etwas in Sabie Sands werden sollte. Ich male mir bessere Tiersichtungen aus, auch wenn das gewiss Glückssache ist, klar. Würdet ihr hier etwas empfehlen? Ich liebäugele mit Nottens, aber ... der Preis ... Hm.


Nthambo ist echt bodenständig und abgehoben wirkte es auf uns auf jeden Fall nicht. Gut ist, dass es nur maximal 10 Gäste beherbergt. Gegessen wird in der Gruppe gemeinsam an einem Tisch, der lounge Bereich mit dem kleinen plunge Pool ist gemütlich aber nicht sonderlich groß, Rückzugsort sind die tollen Baumhausunterkünfte mit tollem Ausblick auf den busch von der Terrasse / Balkon aus. Nachteil ist, dass sie nur mit einem Fahrzeug auf game drive gehen, bei voller Belegung von 10 Gästen ist mit Fahrer und spotter jeder platz belegt. Uns hat das nicht gestört, manche stört es vielleicht. Wir hatten gute Sichtungen und bis auf die büffel die big5 "abgehakt". Gäste, die schon vor uns da waren, hatten auf fast allen game drives Leoparden. Jemand aus dem Forum, der nach uns da war, hatte Pech bei den Sichtungen. Es ist und bleibt eben Glückssache...

In dem preislichen Rahmen gibt es in sabi Sands nichts ähnliches, das günstigste dürfte schon nottens sein, da zahlt man aber auch schon knapp 200€ mehr pro Nacht. Was bei zwei nächten und vier Personen dann 1600€ mehr macht. Ob euch der Mehrpreis für die fast vorhandene Leoparden"garantie" Wert ist, müsst ihr entscheiden :)

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Quorkepf (3. April 2019, 13:52)

Quorkepf

Meister

  • »Quorkepf« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 103

Dabei seit: 2. März 2015

Danksagungen: 857

  • Nachricht senden

9

Dienstag, 2. April 2019, 17:27

Liebe Forenmitglieder,

verzeiht mein langes Schweigen, ich war tatsächlich nachhaltig erkrankt. Viren und Bakterien sind gemein zusammen. :wacko:

@kalingua: Vielen herzlichen Dank für deinen Erfahrungsbericht von Nthambo. Mit dem vollen Auto sehe ich das wie mit der Tierwelt. Alles Glückssache. Mit den richtigen Leuten ist ein vollgepacktes Gefährt kein Problem, mit den falschen Leuten will man noch nicht mal in einem Tanzsaal eingeschlossen sein. Aber auch was du sonst beschreibst, deckt sich mit dem, was ich auch über Nthambo gelesen habe. Mein Fall und der Fall des Mannes wäre es schon, das ist die Art Unterkunft, die wir gemütlich und angenehm finden, wenn wir uns mal was gönnen wollen.

@Kitty: Danke für die Ya-Mati-Empfehlung. Da muss ich mich noch etwas einlesen. Die Lage wäre fürs Bootfahren weitaus günstiger, das stimmt. Irgendwo würde der Mann halt gern noch mountainbiken, aber vielleicht lässt sich das ja auch anderweitig abdecken, da muss ich noch etwas suchen für ihn.

@SarahSofia: Ja, ich glaube, mit dem Nonstop-Flug hast du recht und den Aufpreis sollten wir uns alle gönnen. Ich merk's ja an mir und meinen mittelalten Knochen auch schon. :rolleyes: Du schreibst, dass du mehr Strecke Richtung Mapungubwe machen würdest am Anfang, weil wir ja eh nicht in den Marakele wollen. Hast du da eine Empfehlung? Momentan bin ich unentschlossen. Mir gefällt die Idee, erst mal in Ruhe anzukommen, nicht zu weit zu fahren nach der Langstrecke wegen der Mütter (und wie der Bär schrieb, schon mal ein paar Einkäufe vorab zu machen).

@Bär: Danke für die Schlagloch-Spiel-Empfehlung. 8o Ich hab schon den Thread hier im Forum zu möglichen Strecken durchgearbeitet und mich innerlich gewappnet. Die Mütter sprechen nur ein bisschen Englisch, nutzen die Zeit gerade aber schon, um die Kenntnisse aufzufrischen mit Kursen etc. Die Frage ist tatsächlich, ob das reicht für einen Drive. Oder wie schlimm es wäre, nicht alles zu verstehen. Da hast du recht, da müssen wir dann insgesamt noch mal drüber nachdenken.

@Hippie: Danke für das Teilen deiner Erfahrungen. Ja, gesundheitlich lassen sich alle vorher natürlich noch mal durchchecken. Momentan spricht nichts dagegen, aber das muss man sich alles natürlich noch mal vorher anschauen. Das Gepäck ein- und ausladen werden wir, die Mütter müssen aber am Flughafen ihr Köfferchen rollen, das kriegen sie hin (und machen sie bei näheren Reisen grade auch alles selbst ;) ). Und ich denke auch, dass das Erlebnis in jedem Fall einmalig sein wird.

@parabuthus: Meinen besten Dank auch für deine Bedenken. Vor allem, dass es zu safarilastig sein könnte, hat mich beschäftigt. Wir haben tatsächlich auch noch mal deutlich mit den Müttern besprochen, was das bedeutet. Klar, wenn man es selbst noch nie gemacht hat, dann fällt es einem schwer, das aus der Ferne zu beurteilen. Aber wir haben uns Mühe gegeben, die Tage gut zu beschreiben für die beiden. Ich muss sagen, dass meine Mutter ihre Freundes-Reisegruppe nicht zu solchen Urlauben bringen würde, sie fahren sonst zwei Wochen in ein All-inclusive-Hotel am ägyptischen Strand und verlassen die Anlage nicht. Und DAS ist ihr nicht abwechslungsreich genug. (Was ich mehr als gut verstehe, das wäre ein Graus für mich.) Sie möchte wirklich gern Tiere sehen, aber auch mal in den Camps bleiben zum Füßehochlegen. Und sie sagte zu mir: Du kannst mich mit einer Tasse Kaffee an so ein Wasserloch setzen, da bin ich dann den ganzen Tag froh. :D Ich glaube, Langeweile oder Einseitigkeit werden wirklich kein Problem. Wie wir uns alle verstehen werden (das Pulverfass, von dem du schreibst), kann ich tatsächlich weniger gut einschätzen. Beide Mütter sind es gewöhnt, mit anderen Menschen/Freunden/Gruppen zu verreisen, das scheint mir vorteilhaft zu sein. Der Mann und ich sind das nicht gewohnt, der Mann ist aber sozialverträglicher als ich. :whistling: Zumindest kriegt er weniger schnell Lagerkoller. Ich verstehe diesen Punkt also tatsächlich gut. Aber ich glaube, wir wollen es trotzdem wagen. Und danach schreibe ich einen Reisebericht darüber und ich erlaube dir offiziell zu antworten: "Ich hab es dir doch gesagt."

@Beate: Vielen Dank auch für dein Feedback. Hach ja, Sabi Sands. Ich weiß es tatsächlich immer noch nicht. Es macht es nicht leichter, dass du nun schwärmst. ;) Wenn sich doch nur irgendwo ein Schnäppchen auftreiben ließe ... Ich muss mal schauen.

Vielen Dank allen noch mal für den Input. Es ist ja jetzt noch ein Weilchen Zeit, alles im Kopf zu drehen und wenden.
:danke:
Quorkepf

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Panguitch (18. Juni 2019, 09:17), Beate2 (2. April 2019, 21:00), SarahSofia (2. April 2019, 20:09), parabuthus (2. April 2019, 19:35), Kitty191 (2. April 2019, 17:38)

kOa_Master

Dipl. Ing. Afr.

Beiträge: 2 846

Dabei seit: 29. April 2014

Danksagungen: 8342

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 3. April 2019, 06:27

Hiho lieber Quoerkepf,

Mit Verwandtschaft waren wir ja auch schon das eine oder andere Mal unterwegs, wir hatten negative und positive Erfahrungen und sicher einiges gelernt dabei (Grosseltern, Eltern, Geschwister). Aktuell planen/organisieren wir aber gerade wieder eine Reise für meinen Bruder & die Schwägerin, so schlecht lief es damals aber anscheinend nicht und auch bei den Eltern von Anika leisten wir aktuell Überzeugungsarbeit ;)

Trotzdem, aus meiner Sicht ein paar Hinweise:
- Weniger ist mehr. Ihr habt zwar schon immer 2-Nacht-Stopps, aber ich würde mir an dieser Stelle effektiv überlegen, ob ihr nicht (ausserhalb des Krügers) fast ausschliesslich 3N-Stopps machen möchtet. Ich weiss, dass das extrem geschätzt wurde und auch für uns toll war. Langweilig wird einem ja dabei kaum. Dadurch werden auch längere Etappen dazwischen erträglicher.
- Möchtet ihr nicht trotz allem die Panorama Route (oder evtl. Tzaneen oder Soutpansberge) noch einbauen? Ich meine, ihr seid da direkt dran, es wäre ein wenig Abwechslung zur Safari, es gäbe Natur & Landschaft und vor allem auch die Möglichkeit sich ein wenig zu bewegen.
- Der Toyota Fortuner ist ein grosses Auto, aber zu viert auch ziemlich schnell voll/eng. Überlebt euch gut was/wie viel ihr an Gepäck mitnehmt resp. bespricht das in der Gruppe. Vor allem wenn ihr dann noch als Selbstversorger für mehrere Tage Lebensmittel für vier mitführt.
- Ich würde definitiv auch das PGR eher ans Ende stellen und eines der Reserves nahe dem Krüger empfehlen (Timbavati, Sabi Sands, etc.). Als "once in a lifetime"-Erlebnis würde ich hier definitiv ein paar Euro pro Person mehr ausgeben als anderswo. Günstige Unterkünfte in Sabi Sands sind Umkumbe, Elephant Plains, Nkorho (um die 200-300€ pPpN). Nottens, Arathusa und Idube sind mittelgünstig (400-500€ pPpN).
- Für das Thema Ruhe/Panorama Route zum Abschluss kann ich die Iketla Lodge in Ohrigstad wärmstens empfehlen. Es ist wirklich faszinierend ruhig, die Unterkünfte sind sehr schön, es gibt auf dem Gebiet kürzere und auch längere Wanderwege und man ist sehr nah von der Panorama Route, die man nach Lust und Laune besuchen könnte. Ausserdem bereits auf dem Weg Richtung JNB (ca. 3.5h vom Flughafen entfernt)
- Wie wärs mit dem Pafuri Border Camp? Verkürzt den Weg ab dem Mapungubwe, liegt super für den schönen Norden des Krügers und ist definitiv ruhig.

Ich würde also die Reise wie folgt abändern:
- 2/3N Marula Cottage
- 3N Mapungubwe
- 2N Pafuri Border Camp
- 2N Shingwedzi
- 2N Mopani
- 3N Tzaneen
- 3N Sabi Sands
- 3N Iketla Lodge

Das nur als Idee, selbstverständlich gibt es hier viele weitere Optionen/Kombinationen. Im Krüger sind aus meiner Sicht auch 1N-Stopps durchaus okay (v.A. in den grösseren Camps, wo man nur auch auf das Restaurant zurückgreifen kann)

Gruss,
Master
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

Es haben sich bereits 7 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Panguitch (18. Juni 2019, 09:18), parabuthus (8. April 2019, 13:10), Cassandra (4. April 2019, 16:29), Bär (3. April 2019, 15:04), Quorkepf (3. April 2019, 13:52), Gisel (3. April 2019, 09:17), Beate2 (3. April 2019, 08:17)

Quorkepf

Meister

  • »Quorkepf« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 103

Dabei seit: 2. März 2015

Danksagungen: 857

  • Nachricht senden

11

Montag, 8. April 2019, 12:50

Hallo Master,

vielen herzlichen Dank für die Anmerkungen. Und für den ganz konkreten neuen Routenvorschlag, das ist superhilfreich. (Auch wenn ich darin um Sirheni trauere ... ;( Aber Pafuri seeeehr verlockend finde :thumbup: )

Über 3 Nächte (und dafür vielleicht im Kruger mal nur 1) mache ich mir auf jeden Fall noch mal Gedanken.
Ebenso über "richtig" Panoramaroute. Ein bisschen raus aus dem Kruger hatte ich mit 3 N Hoedspruit ja sowieso angedacht, es noch mal anders zu strukturieren, darüber spreche ich aber noch mal mit dem Mann.
Mit Tzaneen und den Soutpansbergen habe ich mich tatsächlich bisher noch gar nicht beschäftigt, da muss ich noch ein bisschen lesen.

Und zuletzt: danke für den Auto-Hinweis. Hier bin ich echt unsicher. Eine Arbeitskollegin meinte auch zu mir, sie seien zu zweit im Fortuner in SA gereist (mit zusätzlichem Golfgepäck) und das sei's dann auch gewesen. Und im gerade aktuellen Reisebericht von Wgo hat mich das Kofferraumfoto dann doch noch mal zum Nachdenken gebracht. Ich weiß nicht, inwieweit wir uns hier disziplinieren könnten beim Gepäck. Was wäre eine Alternative beim Wagen? Hilux? Die Avanza-Kategorie hatte ich auch ausgeschlossen aus Platzgründen, Hyuandai H1 etc. fand ich so ... unsysmpathisch für das Geld. Aber dann vielleicht einfach auch notwendig.

Danke noch einmal - an dich und alle
Quorkepf :danke:

OHV_44

Winelands

Beiträge: 2 989

Danksagungen: 6577

  • Nachricht senden

12

Montag, 8. April 2019, 13:15

Aber dann vielleicht einfach auch notwendig.
Denke ich auch.
Wenn nur ein Auto, dann eher einen Bus, wie zB Quantum, H1 oder VW Bus.

Als Alternative steht Euch noch die Variante 2x Polo (o. ä.) zur Verfügung!?
Wenn jemand ein Problem mit mir hat, darf er es ruhig behalten! Es ist ja schließlich seins.


Gruß Micha

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Quorkepf (9. April 2019, 14:46), kOa_Master (8. April 2019, 15:03)

parabuthus

Erleuchteter

Beiträge: 1 502

Dabei seit: 14. Oktober 2014

Danksagungen: 7177

  • Nachricht senden

13

Montag, 8. April 2019, 14:09

Hi Quorkepf,

in etwa so eine Tour wie Flo sie vorgeschlagen hat, haben wir 2015 gemacht. Damals haben wir einen Ford Tourneo gehabt, also einen Van.

Den touristisch nicht ganz so erschlossenen Westteil des Mapungubwe würde ich damit nicht befahren, da die Strecken dort mitunter problematisch sind, aber sonst ist der Van eigentlich ein tolles und vor allem komfortables Auto.

Eure Mütter werden dankbar sein, gerade weil man darin so viel Platz hat, daß zum einen einen "richtigen" Sitz hat und man zum anderen die Beine auch mal ausstrecken kann. Beim Gepäck bzw. mit den Einkäufen gibt es überhaupt keine Probleme. Die sehr hohe Sitzposition ist hervorragend für Game Drives. Man kann sogar über kleine Autos hinwegschauen. Man kann meistens die Bereiche im Auto unterschiedlich klimatisieren, was gerade bei Reisenden unterschiedlicher Generationen sehr vorteilhaft sein kann.

Einziger Wehrmutstropfen: leider kann man die in der Regel bei dieser Art Fahrzeug die hinteren Fenster nicht richtig öffnen, was beim Fotografieren einschränkt und natürlich sollten öfters mal die Scheiben poliert werden.

Natürlich ist ein solches Fahrzeug teurer als kleinere Alternativen. In unseren Reiseplanungen bekommt das Auto eine ähnliche Gewichtung wie die Unterkünfte, da man in der Regel sehr viel Zeit im Auto verbringt und meistens auch gerne viele Sachen griffbereit um einen herum liegen hat.

Insofern halte ich Überlegungen in Richtung Van durchaus für sinnvoll.

Wenn ihr Sirheni wollt, könnt ihr das m.E. statt Shingwedsi tun.

Ich würde aber vielleicht einmal darüber nachdenken, das Rentmeester Guesthouse in Shingwedsi zu buchen. Die einzige Unterkunft in Shingwedsi, die einen Ausblick auf den Fluß hat. Ich würde sogar fast soweit gehen zu sagen, daß Rentmeester eines der wenigen Guesthouses im Krüger mit Mehrwert und eine der schönsten Unterkünfte im Park überhaupt ist. Leider mittlerweile auch etwas teuer geworden, aber m.E. das Geld immer noch wert.

Ein paar Eindrücke - auch von Sirheni oder dem Tourneo ;) könnt ihr in unserem Bericht "Limpopo 2015" (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) bekommen.

LG

Christian

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Quorkepf (9. April 2019, 14:46), kOa_Master (8. April 2019, 15:04), Bär (8. April 2019, 14:14)

Beate2

Erleuchteter

Beiträge: 2 547

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 7204

  • Nachricht senden

14

Montag, 8. April 2019, 16:26

Guck mal als Mietwagen den Ford Tourneo an. Den gibt es hier ab und an und der ist nicht so groß wie der H1. Ist bei B&B Besitzern beliebt, für den Gästetransport 8)

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Quorkepf (9. April 2019, 14:45)

Kitty191

Schnürsenkel

Beiträge: 2 596

Danksagungen: 11035

  • Nachricht senden

15

Dienstag, 9. April 2019, 05:40

Hallo Quorkepf,
ich würde mich wahrscheinlich, trotz fehlender Abdeckungsmlglichkeit für‘s Gepäck, für einen Toyota Hilux oder einen Ford Ranger entscheiden. Er ist schön hoch (gute Tierbeobachtungshöhe) hat einen riesigen Kofferraum (der während der Fahrt allerdings nicht zu erreichen ist und staubig obendrein) und ist auch für die Mitfahrer im Fond geräumig und bequem.
Alles Gute ist ja bekanntlich selten beinander.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Quorkepf (9. April 2019, 14:45)

parabuthus

Erleuchteter

Beiträge: 1 502

Dabei seit: 14. Oktober 2014

Danksagungen: 7177

  • Nachricht senden

16

Dienstag, 9. April 2019, 10:32

Moin Kitty,

ich widerspreche nur ungern, aber für diese Tour würde ich das nicht so machen.

Ich bin zwar selbst ein sehr großer Anhänger von 4x4 Fahrzeugen und vertrete das auch gewöhnlich ganz offensiv.

In der Konstellation von Quorkepf würde ich da allerdings eher abraten.

a. die Strecken erfordern mit Ausnahme von wenigen Bereichen im Mapungubwe kein 4x4,
b. durch unsere Gruppenkonstellation habe ich schon die ein oder andere längere Fahrt auf der Rückbank des 4x4 neben unserer Tochter verbracht. Es ist zwar in Ordnung aber überhaupt kein Vergleich zu einem Van von der Bequemlichkeit her.
c. der hohe Ein- und Ausstiegsbereich bei einem 4x4 könnte für ältere Personen mindestens ungewohnt, wenn nicht gar unbequem sein.
d. der Platz in der Kabine ist bei einem 4x4 mit 4 Personen ziemlich begrenzt. Wenn man die Kühltasche, die Trinkflaschen, die Thermoskanne mit Tassen, die Ferngläser, die Kameras, die Bestimmungsbücher und vermutlich auch die Handtaschen mit den Wertsachen um sich herum haben möchte, wird es m.E. ganz schön eng
e. Im Van lassen sich Gepäck und Vorräte sicher und staubfrei verstauen, besonders wenn er nur mit 4 Personen gefahren wird.
f. letztlich kostet der 4x4 auch noch mindestens 500 € mehr, ohne daß er für die Route von seinen Fahreigenschaften wirklich gebraucht wird.

Mit Ausnahme der Rückfenster und der Möglichkeit, im Mapungubwe alles zu fahren, fallen mir in diesem Fall nicht so viele Vorteile ein.

LG

Christian

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Panguitch (18. Juni 2019, 09:20), Bär (9. April 2019, 22:57), Quorkepf (9. April 2019, 14:45), Kitty191 (9. April 2019, 12:06)

Quorkepf

Meister

  • »Quorkepf« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 103

Dabei seit: 2. März 2015

Danksagungen: 857

  • Nachricht senden

17

Montag, 17. Juni 2019, 14:29

Liebe Forenmitglieder,
ich möchte mich noch einmal sehr bedanken für euren Input.

Liebe Kitty, lieber Christian,
euer Auto-Streitgespräch war besonders hilfreich für uns. Ich kann gar nicht wirklich sagen, warum, aber lange Zeit hatten der Mann und ich eine ziemliche Abneigung gegen ein busartiges Gefährt. Aber Christians Argumente haben uns tatsächlich überzeugt - wir werden so viel Zeit im Auto verbringen und die Mütter sind nicht mehr die Jüngsten. Ich glaube, der Van ist einfach eine sehr vernünftige Wahl.

Liebe alle,
ich traue mich kaum, es zu schreiben, aber wir haben die Planung noch mal komplett auf den Kopf gestellt - und das, wo wir zur alten Idee so tolles Feedback bekommen haben. :blush:
Aber umsonst war das Feedback nicht, ich denke, wir haben uns einige Ratschläge zu Herzen genommen, und zwar folgende: doch mehr Abwechslung, bequemes Auto, bequemere Flüge.

Momentan planen wir also folgendermaßen:

Flug nach HDS (nur 1 x Umsteigen in JNB), Van
3 N Hoedspruit oder Iketla Lodge
2 N Mopani
1 N Satara
2 N Biyamiti
2 N Mlilwane
2 N Tembe
3 N Hluhluwe
3 N St. Lucia
Rückflug von Durban

Mapungubwe und Kruger-Norden nehmen der Mann und ich uns dann zu zweit vor, haben wir beschlossen.
Ruhe und Tiere sind nach wie vor der Fokus, durch KwaZulu-Natal und eSwatini haben wir noch etwas mehr Abwechslungs dabei. Das Schmankerl wird der Tembe und kein Sabi Sands. Uns erscheint das durchweg sympathisch und wir wollen das Geld lieber in die Gabelflüge stecken.

:saflag:

Liebe Grüße
Quorkepf

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (17. Juni 2019, 23:35), SarahSofia (17. Juni 2019, 19:11), Cosmopolitan (17. Juni 2019, 15:28), Beate2 (17. Juni 2019, 14:40), Kitty191 (17. Juni 2019, 14:31)

SarahSofia

Reisende

Beiträge: 589

Dabei seit: 25. Juli 2016

Danksagungen: 1304

  • Nachricht senden

18

Montag, 17. Juni 2019, 19:54

Hallo Quorkepf,
ich traue mich kaum, es zu schreiben, aber wir haben die Planung noch mal komplett auf den Kopf gestellt - und das, wo wir zur alten Idee so tolles Feedback bekommen haben. :blush:

gut, dass du dich getraut hast - bei der Planung ! Ich habe jedenfalls keinen versteckten Fehler gefunden :thumbsup: .

LG SarahSofia

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Quorkepf (18. Juni 2019, 08:33)

maddy

Erleuchteter

Beiträge: 1 404

Dabei seit: 10. Juni 2011

Danksagungen: 7084

  • Nachricht senden

19

Dienstag, 18. Juni 2019, 08:26

Hallo Quorkepf,

Eine schoene Reise habt ihr da!

Flug nach HDS (nur 1 x Umsteigen in JNB), Van
3 N Hoedspruit oder Iketla Lodge


Ich nehme mal an, HDS heisst Hoedspruit. ?( ?(
Wieso willst du dann wieder fast 100km zurueckfahren um zur Iketla Lodge zu kommen? Iketla mag ja schoen sein (ich kenne die Lodge nicht), aber die Lage fuer den Blyde River Canyon finde ich auch mehr als sub-optimal!

Im Hluhluwe muesst ihr unbedingt im Park drin uebernachten, nicht im Hluhluwe Dorf!

Gruss aus Sodwana
Maddy

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (18. Juni 2019, 23:01), Kitty191 (18. Juni 2019, 12:50), M@rie (18. Juni 2019, 10:17), Quorkepf (18. Juni 2019, 08:32)

Quorkepf

Meister

  • »Quorkepf« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 103

Dabei seit: 2. März 2015

Danksagungen: 857

  • Nachricht senden

20

Dienstag, 18. Juni 2019, 08:32

Hallo Maddy,

hm, über die erste Station denke ich wohl noch mal nach. Danke für den Hinweis.
Vielleicht sollten wir erst mal ausloten, was genau wir sehen und unternehmen wollen und dann klug auswählen, wo wir dafür übernachten. Prinzipiell ist die Idee, nicht zu viel zu fahren nach der Langstrecke.

Und natürlich im Park im Hluhluwe! Ich liebäugele mit Nselweni. Mal schauen.

:saflag:
Schöne Grüße
Quorkepf