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Sylti

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Montag, 8. April 2019, 10:25

Alles eine Frage der Perspektive - drei Wochen Mapungubwe, Nord-Krüger und Greater Kruger (Naledi)

Hallo zusammen,

ich komme gerade aus dem 5. Urlaub im schönen Südafrika zurück. Lange hatten wir überlegt, welche Schwerpunkte wir nach einigen typischen Touristenrouten setzen können. Letztendlich haben wir uns für Natur pur entschieden. Zunächst die Eckdaten als Zusammenfassung. Nach und nach stelle ich dann gern die einzelnen Stationen vor. Ich hoffe, Ihr habt viel Spaß mitzureisen durch meine Erinnerungen und Abenteuer.

Zeitraum: 19. März bis 07. April 2019
Buchungen: alle ca. 4-5 Monate zuvor
Stationen:
  • Mapungubwe (Leokwe Camp) - 3 ÜN
  • Krüger Nationalpark (Punda Maria) - 2 ÜN
  • Krüger Nationalpark (Shingwedzi) - 3 ÜN
  • Krüger Nationalpark (Shimuwini) - 3 ÜN
  • Greater Kruger (Naledi) - 6 ÜN


Schwerpunkte: Norden und Fotografie im Busch
Fahrt: Selbstfahrend (außer den Gamedrives in Naledi) - Toyota 4x4 (Buchung via First)
Kamera: Amateur (!) - Canon 600D mit 150-600 SIGMA sowie eine weitere 600 D mit Canon 18-55
:saflag: :saflag:

Vorbereitung: große SD Karten :D Recherche hier im Forum :thumbsup: Fotografie-Bücher wälzen für den Foto-Schwerpunkt
Flug: Luxemburg - London - Johannesburg (Business hin, Economy zurück)

Auf los geht es los :thumbup:

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Sylti

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Montag, 8. April 2019, 11:18

Flug und Fahrt zum Leokwe Camp im Mapungubwe Park

Besonders ist immer der Tag des Flugbuchung. Man entscheidet sich fest für ein Datum, eine ungefähre Route und das Urlaubsland. Eigentlich stand Namibia fest, eigentlich auch die Route und der Zeitraum. Irgendwie wurde aus den Pferden in AUS, dem Etoshapark und Windhoek aber dann doch der südafrikanische Norden. Es sind auch in Südafrika noch soviele Orte offen, dass die Entscheidung am Ende auf drei Wochen Safari gefallen ist. Diese Auszeit ausschließlich im Busch war eine der Dinge auf unserer Bucketlist. Dabei wollten wir neben dem gesetzten Krügerpark uns auch noch einen neuen Park ansehen. Von Mapunguwbe wurde soviel berichtet, dass wir magisch davon angezogen wurden - damit stand auch die Route fest.

Zufällig gab es dann noch ein Angebot für März - April bei British Airways. In meiner Freude über diese tolle Angebot eines wirklich günstigen Businessflugs hin, hatte ich direkt zugeschlagen. Danach ist mir dann aufgefallen, dass der erste Brexittermin genau zwischen Hin- und Rückflug lag. Kein Wunder, dass die Flüge sooo günstig waren :blush: nun gut, nichts wird zum Glück so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Und wie sich am Ende zeigt, kam es durch die Brexit-Verschiebung zu keinerlei Auswirkungen. Stattdessen freuten wir uns auf den allerersten Businessflug. Und was soll ich sagen - es ist schon ein Unterschied:

Echt Gläser und Messer mit viel Beinfreiheit, zudem sehr gutes Essen (das macht ja schon viel aus im Urlaub :whistling: ) : Chicken Curry sowie Caesars Salat. Mein Mann hätte sogar eine Weinprobe vor der Bestellung durchführen können.

Während des Fluges haben wir dann unseren Schwerpunkt endgültig festgelegt. Wir hatten einige wunderschöne Momente aus der Tierfotografie (Fotoschule in Bildern) entdeckt. Besonders das Thema Tier und Tier sowie geometrische Formen hat uns sehr angesprochen. WIr waren gespannt, ob wir ein Motiv finden würden, dass zu diesen Themenfeldern passt.

Angekommen empfing uns wie noch jedes Mal bisher die Sonne und direkt fühlte man sich willkommen. Die Security ging sehr schnell voran und das Gepäck hat keinerlei Umwege gemacht. Es konnte losgehen :saflag:
Bei First stellten wir fest, dass inzwischen wirklich alles digital abgewickelt wird. Selbst die Unterschriften. Einzig nicht digital - das Auffinden des Fahrzeugs. Wir irrten ein bisschen umher, dann half uns ein sehr freundlicher First-Mitarbeiter. Was soll ich sagen, er brachte das Fahrzeig (es stand exakt drei Autos von uns entfernt) :whistling: Punkt 10 Uhr waren wir auf der N1 Richtung Alldays, wo wir 14 Uhr ankamen. Wenn man im Ort zunächst rechts und direkt danach links abbiegt, findet man einen toll sortierten Spar mit allem, was das Herz begehrt. Die Tankstelle soun der Liqeurshop liegen direkt nebenan.

Gut eingedeckt war es von Alldays aus noch eine Stunde Fahrt zum Mapungubwe-Gate. Zwischendrin erkennen wir links und rechts hinter den Zäunen Zebras oder Kudus von Zuchtfarmen. So langsam werden jedoch die Straßen schlechter, die Potholes mehren sich. Tief werden sie aber erst nach der Abzweigung zum Mapungubwe.

Am Gate werden wir sehr nett begrüßt und bewundern den schönen Bau der Rezeption. Nach der üblichen Anmeldung startet der erst Buschmoment. Und ich glaube, wir sind hier ganz alleine: kein Auto, kein Mensch weit und breit. Alle Tiere sind recht schüchtern. Auf dem Weg zum Leokwe Camp weichen sie uns recht weiträumig aus. Wie immer sind die ersten Zebras und Impalas jedoch alles, was wir benötigen, um uns direkt wohlzufühlen. Angekommen im Camp sind wir positiv überrascht: Der Bungalow ist geräumig, die MItarbeiterin ist sehr nett. Es gibt einen Pool, der schön angelegt ist und die Aussicht auf die Berge ist wundervoll. Einziges Mini-Manko: Es gibt zeitweise keinen Strom. Wir sorgten uns um die Einkäufe, jedoch waren die Ausfälle selten lang.

Wir sind platt an diesem Tag - eine kleine Weltreise liegt hinter uns, deshalb genießen wir den Abend ohne weitere Fahrt in Ruhe - kein Licht, kein Auto, kein Geräusch, außer Wildlife. Einige Nyalas wandern hinter unserem Bungalow im Vollmondschein. Das schürt unsere Vorfreude auf drei wunderbare Nächste in dieser Umgebung. Mein Mann kann die 4x4 Touren kaum erwarten, ich freue mich auf den Baumwipfelpfad und die Kultur.
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kalingua

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Montag, 8. April 2019, 11:31

Da reise ich doch gerne mit, zumal wir Ende Mai / Anfang Juni auch in Shingwedzi und Leokwe sein werden :)

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Sylti (8. April 2019, 13:28)

Bär

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Montag, 8. April 2019, 12:59

Gut zu wissen, dass der Supermarkt in Alldays inzwischen fertig ist. :thumbup:

Und wieso hattet ihr im Leokwe eine Mitarbeiterin? Wird man inzwischen in die Bungalows eingewiesen?
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Serengeti

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Montag, 8. April 2019, 14:41

Hinweis auf Spar nehme ich gerne mit.
Vielen Dank !
VG
Serengeti

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Sylti (8. April 2019, 17:45)

petersa

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Montag, 8. April 2019, 17:56

Da setze ich mich, egoistisch wie ich bin , in die erste Reihe und fahre mit.

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Sylti (8. April 2019, 18:05)

Sylti

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Montag, 8. April 2019, 18:58

Leokwe Details

Herzlich Willkommen, liebe Mitleser und -fahrer - ich freue mich, im Toyota ist ausreichend Platz und das Savannah ist kalt gestellt :thumbup:

@Bär: danke für Deinen Hinweis - nein, die Rezeption ist jene am Gate - dort erhält man alle Informationen, die benötigt werden.

Das Leokwe Camp:

Das Camp ist nicht umzäunt, dadurch kommt es zu Wildlife innerhalb des Camps. Wir haben die Nyala gesehen und einige Special Guests jeden Tag zum Essen begrüßen dürfen. Grundsätzlich ist das Camp für Selbstversorger gedacht. Daher ist der Einkauf vorab nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Auf dem Camp gibt es außerdem das Felsen-Schwimmbad außen.
Wir hatten ein Cottage mit Schlafzimmer, Wohnzimmer mit Ventilator und Klimaanlage, Küche, Bad und Terrasse. Für den ruhigen Schlaf verwenden wir eine Bau-Schnur mit Fliegennetz und Wäscheklammern. Das hat überall sehr gut funktioniert. Eine Außendusche macht das Urlaubsfelling komplett. Auf der Terrasse sind Stühle und ein Tisch - alles, was es benötigt, um der Tierwelt zuzuhören und sich in diese hineinfallen zu lassen. Die Küche im Haus ist gut ausgestattet, den obligatorischen Grill gibt es auf der Terrasse. Spül-Equipment war vorhanden (anders als in manchen Kruger-Camps). Ein Kühlshrank mit Gefrierfunktion, eine Mikrowelle und zwei Herdplatten machen die Verpflegung einfach. Darüber hinaus ist es sehr sauber. Für Stromausfälle sind ausreichend Kerzen und Streichhölzer vorhanden (sehr romantisch).

Die Gäste bei Braii waren eine Spinne, eine Fledermaus und eine Grille. Bei der Spinne musste ich kurz passen und habe zu diesem Zeitpunkt das einzige Mal einen TV genutzt und Fußball (Deutschland) geschaut. Ein bisschen verrückt. Grundsätzlich benötige ich weder TV noch Handy-Empfang. Letzteren gibt es im Camp nicht, erst in der unmittelbaren Nähe vom Gate ist man "verbunden". Die anderen Besucher habe ich herzlich begrüßt und das ein oder andere Bild machen dürfen. Ich denke, sie haben die DSGVO unterzeichnet - also mündlich, also quietschend. Ich habe das ´mal als ein Ja gewertet.

Mapungubwe Park:
Der Park besteht aus zwei Bereichen. Wir haben angesichts der wenigen Übernachtungen den zusätzlichen Bereich nicht befahren. Wir waren dafür im Parkbereich viel unterwegs und nutzten die 4x4 Strecken genauso, wie das tolle Stück Kultur. Das Museum wurde mit Menschen gebaut, die Arbeit suchten. Nachhaltigkeit spiegelt sich zudem in der Bauweise wieder. Die vielen Informationen sind entlang der Zeitschiene auf mehrere Etagen verteilt und enden bei dem goldenen Nashorn. Noch mehr als dieser sicherlich beeindruckende Fund haben mich die Geschichten der Königsfamilien, die vielen Überlieferungen und Erinnerungen berührt. Eine unglaublich schöne, emotionale Sammlung von Erinnerungen und Fundstücken. Dabei sind sowohl die Exponate als auch die Darstellung dieser sehr schön dargestellt. Hier wird neben dem typischen "BigFive"-Ansatz in einem Raum der Natur mehr über die Bäume und die weiteren Tiere berichtet. Dieser Ansatz spricht mich sehr an und verbindet auch alle weiteren Tage des Urlaubs - nicht nur im Mapungubwe, sondern auch in jedem weiteren Camp. Wer sich nur rennend um die Big Five bemüht, wird eine wunderbare Welt verpassen. Ein Ökosystem, das faszinierend ineinander greift.
Der Park ist wenig befahren bisher. Häufig ist man alleine unterwegs, am ersten Abend gab es nicht einmal einen weiteren Gast. Zum Wochenende waren die Cottages dann belegt, jedoch fährt man sich am Tag kaum über den Weg.
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toetske

oorbietjie

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Montag, 8. April 2019, 22:24

Liebe Nina,

Gerne (und neugierig :whistling: ) fahre auch ich wieder mit euch mit.
Es freut mich sehr, dass Du uns mit einem neuen Reisebericht beglückst :danke:
Es fängt ja schon mal gut an!

LG. Toetske
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Sylti (9. April 2019, 11:50)

bibi2406

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Montag, 8. April 2019, 23:08

Ich bin auch sehr gerne mit dabei, der Mapungubwe ist wirklich außergewöhnlich schön und auf den nördlichen Krüger und Naledi freue ich mich auch schon :saflag:
LG
Barbara

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Sylti (9. April 2019, 11:50)

Kitty191

Schnürsenkel

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Dienstag, 9. April 2019, 05:28

Hallo Nina,
schön mal wieder etwas von dir zu hören. Und wenn es dann auch gleich noch ein Reisebericht ist - um so besser. In 2017 war auch der Norden d. Kruger‘s und Mapungubwe unser Ziel. Wir haben schöne Erinnerungen an diese Zeit und ich freue mich nun auf deine Erzählungen und Eindrücke aus dieser Gegend.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Sylti (9. April 2019, 11:50)

Aishak

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Dienstag, 9. April 2019, 08:20

Hallo Nina
Da steige ich doch auch gerne zu! Letzten Herbst waren wir auch im Mapungubwe und dem nördlichen Krüger. Hat uns supergut gefallen! Naledi hatten wir auch gebucht, jedoch die Lodge, welche leider kurz vor unserer Reise nicht mehr betrieben werden konnte (vertragliche Gründe). Du warst somit sicher im Bush Camp, oder? Wir wären um ein Haar auch dort einquartiert worden :D bin also sehr gespannt auf dein Feedback!

Viele Grüsse
Andrea

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Sylti (9. April 2019, 11:50)

kOa_Master

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Dienstag, 9. April 2019, 17:34

Na das ist mal ein aktueller Reisebericht - ich bin gespannt!
Limpopo und insbesondere der Norden ist unsere liebste Destination, deshalb nehme ich das gerne alles auf. Verblüfft war ich allerdings über eure Zeitangabe: Um 10 Uhr aus dem Flughafen raus, um 14 Uhr bereits in Alldays, das muss ja extrem zackig gegangen sein! Sind ja immerhin ca. 450km. 8o

Freue mich auf die Fortsetzung und die Bilder :)

Gruss,
Master
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Sylti (9. April 2019, 20:26)

Sylti

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Dienstag, 9. April 2019, 21:46

Alles eine Frage der Perspektive - im Mapungubwe

Liebe Mitreisende, ich freue mich riesig, dass Ihr mit dabei seid, wenn ich die Momente aus Südafrika noch einmal Revue passieren lasse - nehmt Euch ein Hunters und steigt ein :beer:

@Master: ja, ich war ebenfalls überrascht - die Strassen waren frei - kein Stau, keine Potholes bis dahin und kein Stress :thumbup: bis zum Mapungubwe sind es danach ja noch einmal eine Stunde und ein bisschen
@Andrea: richtig, wir waren vor zwei Jahren im Naledi Enkoveni und sehr begeistert. Als wir erfuhren, dass hier keine weitere Lizenz erworben werden konnte, da Kjell hatte das Ekoveni gemietet hatte und es ihm nicht gehörte, waren wir auch erst unsicher. Wir wollten der Buschlodge jedoch aufgrund der guten Erfahrungen eine Chance geben (gut, dass wir das getan haben).


Erster Tag im Mapungubwe - Perspektiven (und wie ein Amateur wirklich sich an Bildern übt)

Wir wollten eigentlich ausschlafen - naja, dann überwiegte aber doch die Neugier und die Vorfreude auf die ersten Abenteuer. Also nichts wie hinein ins Auto und los ging es. Da das Camp keinen Zaun hat, beginnen manche Momente quasi kurz vor oder im Camp. Einige Impalas begrüßten uns direkt zum Start. Wir beschlossen, uns als erstes den Baumwipfelpfad anzuschauen. Es ist nicht so weit zu fahren und geparkt wird wie immer auf eigene Gefahr. Diese hielt sich mangels vierbeinigen Tieren beim Aussteigen aber in Grenzen. DAfür - wow - er ist keine Kilometer lang, aber was eine wahnsinnige schöne Umsetzung und Einbettung in die Natur. Außerdem ist der Pfad mit dem Blick auf den Fluss traumhaft. Der Birder kommt hier enorm auf seine Kosten. Viele unterschiedliche Wasser- und Singvögel befinden sich in dem in den Pfad integrierten Baum genauso wie am Flußufer. :love: Wir verbrachten einige Zeit mit dem Beobachten der Vögel. Beim Rückweg hörten wir sie bereits: Baboons. Noch standen sie recht weit entfernt. Jedoch beim Aufschließen des Autos rannten sie los in unsere Richtung. Und wir sprangen quasi ins Auto :D ein bisschen gesunder Respekt vor den Baboons ist uns erhalten und auch, wenn vermutlich gar nichts passiert wäre, war es doch ein erstes kleines Abenteuer. Und Baboons werden im Temp ganz schön groß :whistling:

Danach ging es weiter zu den Aussichtspunkten: man kann von diesen dank der tollen Lage nach Simbabwe und Botswana schauen. Gleichzeitig findet sich quasi gegenüber ein Ausblick, der mich noch mehr angesprochen hat - über die ganze Landschaft hinweg von einem Plateau auf einer kleinen Erhöhung sahen wir Zebras, Gnus und Giraffen. Schon am Vormittag war ich hin und weg vom Park. Wir fuhren weiter am Fluß entlang. Während zu unserer rechten Seite auf südafrikanischer Seite sich die Elefanten mit wunderschönen (vielen!) Baobabs ablöste, konnte man über den Fluß hinüber Rinderherden und Menschen am Flußbett sehen.

Am Ende dieser wirklich schön gelegenen Flußstrecke kommt man zu zwei 4x4 Touren. Diese enthalten viele 4x4 Elemente und ich bin froh, dass mein Mann ein guter Fahrer ist. Besonders, wenn man Slalom um die Dornenbüsche fährt, bei dem Auf und Ab nicht genau erkennen kann, wie der Weg weiter geht oder trockene Flüsse überquert: 4x4 macht definitiv Sinn (und auch Spaß zu fahren). Natürlich hielten wir auch Ausschau nach Tieren und verfolgten unsere zwei Urlaubs-Photo-Challenges weiter. Tier-in-Tier-Bilder oder geometrischen Formen wurden viel trainiert (aber wenig erfolgreich wirklich schön umgesetzt). Toll war, dass wir aufgrund der wenig überlaufenden Strassen wirklich Zeit hatten, uns für Bilder zu positionieren und uns Zeit zu lassen. Kein Gedränge oder 10 Autos auf einem Fleck. Ein bisschen erschien uns die Umgebung, wie aus einer anderen Welt. Dazu gehörte auch meine Perspektiven-Entdeckung: der Frosch. Ich bin gespannt, ob Ihr ihn auf dem Bild ebenfalls erkennen könnt. Für mich bildet diese Felsformation in jedem Fall einen Frosch. :blush: Genaus fanden wir landschaftliche Quietschentchen.

Leider gab es ein Minus für unser Auto - wenn die Bremsen nicht bei 37 Grad und vier Stunden Fahrt erhitzt waren, haben sie schrecklich gequietscht. Nicht die beste Option für Tiersichtungen. Da wir jedoch sowieso selten schneller als 15-20 km/h fuhren, war es aushaltbar. Lediglich der ein oder andere Vogel ist uns leider entflogen. An irgendeinem Zeitpunkt - ich meine, es war mitten in einer 4x4 Stelle, die doch sehr eng war, habe ich das Auto das Traumschiff Enterprise getauft. Den Namen hat es bis zum Ende dann behalten :P


Zum Ende hin mitten im Sunset hatten wir dann noch einmal Glück - zwei kleine Böckchen waren mit ihrem rot-glänzenden Fell in den Felsen gut versteckt. Erst auf der anderen Seite (aus der anderen Perspektive) haben wir sie gefunden. Beim Braii abends war unser Special Guest eine wirklich schnelle, große Spinne (in meinen Augen genauso groß wie die Baboons). Ich habe davon (auf der Terasse sitzend, die Füße eingezogen) ein Video gemacht. Mein Mann hat charmanterweise gelacht :blush:
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SarahSofia

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Dienstag, 9. April 2019, 22:03

Hallo Nina
. . . nehmt Euch ein Hunters und steigt ein :beer:
okaaay, da stelle ich mal den Antrag, am nächsten Bottle Store zu halten für ein Savannah Dry :whistling:
Wir beschlossen, uns als erstes den Baumwipfelpfad anzuschauen. Es ist nicht so weit zu fahren und geparkt wird wie immer auf eigene Gefahr. Diese hielt sich mangels vierbeinigen Tieren beim Aussteigen aber in Grenzen. DAfür - wow - er ist keine Kilometer lang, aber was eine wahnsinnige schöne Umsetzung und Einbettung in die Natur.
Schön zu lesen, dass der Pfad wieder in Ordnung ist. Bei unserem letzten Besuch war er gerade von der Flut ziemlich mitgenommen . . . 8o

Besonders, wenn man Slalom um die Dornenbüsche fährt, bei dem Auf und Ab nicht genau erkennen kann, wie der Weg weiter geht oder trockene Flüsse überquert: 4x4 macht definitiv Sinn (und auch Spaß zu fahren).
Das haben wir uns auch vorgenommen : Mapungubwe nächstes Mal mit 4 x 4 !

LG SarahSofia

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toetske (9. April 2019, 23:43), Sylti (9. April 2019, 22:05)

toetske

oorbietjie

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Dienstag, 9. April 2019, 23:53

:danke: Nina,

Toll dass ihr Giraffen im Mapungubwe gesehen habt 8o

zwei kleine Böckchen waren mit ihrem rot-glänzenden Fell in den Felsen gut versteckt

:thumbsup: Diese Klippspringer gehören zu den besten Versteckspiel-Antilopen

LG. Toetske
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Sylti (10. April 2019, 20:33)

Bär

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16

Mittwoch, 10. April 2019, 00:34

Diese Klippspringer gehören zu den besten Versteckspiel-Antilopen

Das finde ich eigentlich nicht. Denn sie verstecken sich nicht, sondern bleiben nur wie angewurzelt stehen und rühren sich erst nach einer Weile wieder. Wenn man weiß, wo in etwa sie sind und etwas aufmerksam ist, kann man sie eigentlich fast immer finden. Im Mapungubwe hält sich das gezeigte Pärchen seit mindestens 10 Jahren zwischen dem geteerten Bereich bei den Felsen und der Abfahrt zum Leokwe auf. Sie gehören sozusagen zum Inventar des Parks. Wir haben sie auch schon mal mit Nachwuchs gesichtet :love:
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*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Sylti (10. April 2019, 20:33), kOa_Master (10. April 2019, 19:13), toetske (10. April 2019, 00:35)

toetske

oorbietjie

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Mittwoch, 10. April 2019, 00:37

Wenn man weiß, wo in etwa sie sind und etwas aufmerksam ist, kann man sie eigentlich fast immer finden

:thumbsup:
one life, LIVE IT !

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Bär (10. April 2019, 21:02)

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Mittwoch, 10. April 2019, 19:15

Diese Klippspringer gehören zu den besten Versteckspiel-Antilopen

Das finde ich eigentlich nicht. Denn sie verstecken sich nicht, sondern bleiben nur wie angewurzelt stehen und rühren sich erst nach einer Weile wieder. Wenn man weiß, wo in etwa sie sind und etwas aufmerksam ist, kann man sie eigentlich fast immer finden. Im Mapungubwe hält sich das gezeigte Pärchen seit mindestens 10 Jahren zwischen dem geteerten Bereich bei den Felsen und der Abfahrt zum Leokwe auf. Sie gehören sozusagen zum Inventar des Parks. Wir haben sie auch schon mal mit Nachwuchs gesichtet :love:

Das ist zwar korrekt, aber aus dem fahrenden Auto heraus selbst dann noch relativ schwierig zu entdecken. Man muss aktiv danach schauen resp. den Blick darauf richten, dann sieht man sie.
Auf dem Weg zum Lenong Viewpoint im Marakele gibts auch so ein Paar (resp. teilweise zu dritt), die wir glaube ich jedes Mal +/- an derselben Stelle im langen geraden Aufstieg gesehen haben ;)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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toetske (10. April 2019, 23:11), Bär (10. April 2019, 21:02), Sylti (10. April 2019, 19:24)

Sylti

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Mittwoch, 10. April 2019, 20:32

Viel Zeit hilft viel

@Bär: ich verfolge die Theorie, dass der Blick mit jeder Erfahrung weiter geschärft wird und daher Tiere intuitiv erahnt werden können für erfahrene Safarianer (Safarinisten, Safarillen?). Zumindest erkenne ich zum Ende von drei Wochen Busch mehr als am Anfang. Doch gerade wenn die Tarnfarben voll zur Geltung kommen, bewundere ich die Sichtungen der erfahrenen Safarianer.

Lazy day
Den zweiten Tag im Busch haben wir wirklich sehr ruhig begonnen. Zum einen waren die Betten etwas gewöhnungsbedürftig und eher für Minions ausgelegt, zum anderen hilft die Perspektive auf weitere 18 Tage enorm, eine entspannte Sichtweise zu übernehmen. Noch mehr Grund dafür, nicht von Ort zu Ort zu hetzen, sondern sich auf einzelne Orte zu fokussieren und sich die Zeit zu nehmen, diese auch wirklich zu genießen. Anstatt morgens um halb sechs mit den Hufen zu scharren (wie wir es normalerweise gemacht haben, um jede Sekunde des Sunrise zu nutzen), haben wir uns bequem zum Frühstück in dem Cottage in die Sonne gesetzt. Danach standen wir vor der Entscheidung: noch zum anderen Teil des Parks fahren (schätzungsweise 30-45 Minuten) oder die angeschlossenen Teil noch einmal befahren. Wir entschieden uns für Kultur und gemütliches, ruhiges Fahren im angeschlossenen Parkbereich. Natürlich bin ich immer noch (heute noch!) gespannt auf den anderen Bereich. Aber was wäre ein SA Trip, wenn man nicht schon zu Beginn die Bucketlist neu eröffnen würde für kommende Urlaube :whistling:

Noch einmal auf der Route am Aussichtspunkt und dem Fluß angrenzend zu Simbabwe vorbei, war es dieses Mal umgekehrt. Die Elefanten weiter entfernt, jedoch die Kühe genau auf unserer Seite. Die Hüter standen auf der anderen Seite vom Fluss und hielten nach ihren Kühen Ausschau. Eine witzige Situation, wenn man nach den Elefanten Ausschau hält und vor der Kuh stehen bleibt :thumbup: Ich liebe solche Überraschungen und auch das Stück Eigenart, dass diese Region mit sich bringt. :thumbup:

Dem Ansatz des Genießens folgend, ergaben sich tolle Sichtungen auf Elefanten, Mongoose, Bee Eater oder Gnus. Fotografisch bleibt die Trainingsphase für das Tier in Tier erhalten :whistling: Man wächst ja an seinen Aufgaben. Ab und an scheinen sich jedoch die richtigen Ansätze und ein glückliches Timing zu ergeben (zum Beispiel Giraffen und Impalas wie die Orgelpfeifen diagonal).

Zum Museum hatte ich schon weiter oben mehr berichtet. Meiner Meinung nach ein Stück Geschichte, dass einen noch mehr mit dem Land und den Menschen verbindet. Ein Wachposten bleibt in der Nähe und beantwortet freundlich auch Fragen zu unterschiedlichen Aspekten. Zudem gibt er Tipps für die beste Reihenfolge der Besichtigungen von Artefakten und Ausstellungsstücken. Kleiner Tipp: es ist dort recht frisch und stark klimatisiert. Eine dünne Jacke hilft :saflag:
Mir bleibt die Kunstfertigkeit des goldenen Nashorns durchaus beeindruckend in Erinnerung, jedoch haben mich die vielen anderen Dinge und deren tolle Aufbereitung mehr emotional bewegt. Das beginnt bei dem nachhaltigen Ansatz des Aufbaus bis hin zu den vielen überlieferten Informationen und archäolgischen Fundstücken. Wie schon früher die San-Malereien oder in Johannesburg das Nelson Mandela Haus findet sich auch hier ein Stück Leben aus verschiedenen Zeiten. :love: Dort finden sich übrigens auch ein Restaurant (welches leider nicht besetzt war) und ein Gift Shop für alle, die Erinnerungen mitnehmen oder die Umgebung genießen wollen. Um die Ecke befindet sich ein See mit Tortoise und vielen Seevögeln.

Nach diesem schönen Nachmittag ging es sehr gemütlich zurück zum Camp. Wie immer sind zwei Tage zu wenig für schöne Orte. Uns bleibt ein Abend draußen am Braii bevor es am nächsten Morgen früh los geht Richtung Krugerpark.
»Sylti« hat folgende Bilder angehängt:
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SarahSofia

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Mittwoch, 10. April 2019, 20:59

Hallo Nina,

. . .für erfahrene Safarianer (Safarinisten, Safarillen?).

:thumbsup:

Mir bleibt die Kunstfertigkeit des goldenen Nashorns durchaus beeindruckend in Erinnerung, jedoch haben mich die vielen anderen Dinge und deren tolle Aufbereitung mehr emotional bewegt. Das beginnt bei dem nachhaltigen Ansatz des Aufbaus bis hin zu den vielen überlieferten Informationen und archäolgischen Fundstücken. Wie schon früher die San-Malereien oder in Johannesburg das Nelson Mandela Haus findet sich auch hier ein Stück Leben aus verschiedenen Zeiten.

Schade, dass ihr den Heritage Walk nicht mitgemacht habt - das hätte euch sicher auch sehr gefallen ! Aber wie du schon geschrieben hast - man muss sich auch was für's nächste Mal aufheben ;)

LG SarahSofia

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