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Sonntag, 15. September 2019, 15:58

Aufgrund der wunderbaren Bilder, liebe Bandi,
haben wir heute auch das Arch Rock Sandy's Cove für 3 Nächte gebucht. Ja, du hast recht, es ist wirklich traumhaft - jetzt freuen wir uns sehr.
Danke für deinen wunderbaren Bericht und die vielen tollen Bilder.
Gruß Helga

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bandi (15. September 2019, 23:22)

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Montag, 16. September 2019, 02:34

15. Februar


GesternAbend ist es spät geworden - die Terrasse ist einfach so schön, die Nacht lau und

schließlich mussten wir noch das ein oder andere lesen, wohin uns heute der Weg führen soll. Keinesfalls wollen wir weit fahren. Wir haben jetzt 2 Tage, bevor wir uns mit Freunden, die zum ersten Mal in Südafrika sind, im Cape Agulhas NP treffen. Die Gegend um Wilderness kennen wir recht gut und Knysna gehört eigentlich nicht zu den Orten, wo wir noch einmal hin müssen. Da ist der Funken nicht übergesprungen, obwohl viele von dem Örtchen schwärmen. Aber die kleine Insel, die zu Knysna gehört, kennen wir noch nicht. Also haben wir gestern Abend eine Unterkunft auf Leisure Isle gebucht. Bevor wir aber frühstücken, kommen unsere tierischen Freunde wie bestellt zum Frühstück vorbei :thumbsup:

Diese Begrüßung am Morgen wird uns fehlen. :(
Als wir uns von der sehr freundlichen Dame an der Rezeption verabschieden, kommen wir näher ins Gespräch mit ihr und erfahren, dass es bald aus ist mit diesem wunderschönen Fleckchen Erde. Der Besitzer ist schon recht alt und hat das Gelände verkauft, ein Großinvestor hat die Absicht, als erstes den angeschlossenen Campingplatz abzureißen und stattdessen ein Boutiquehotel dort zu errichten. Die Stellplätze des Campgrounds können schon jetzt nicht mehr gemietet werden. Wann was mit den Chalets geschieht, stand noch nicht fest. Aber auch sie sollen abgerissen werden. :cursing: Die Dame selbst und das übrige Personal haben schon die Kündigung erhalten :thumbdown: :thumbdown:. Nur Optimisten können hoffen, dass nicht auch den Chalets der Garaus gemacht wird. Dabei wäre das ein toller Ort gewesen, an den wir gerne auch mit unseren Enkeln mal zurückgekehrt wären.
Da der Tag noch jung und es nicht weit bis zum nächsten Ziel war, fassten wir den Entschluss noch einen Abstecher nach Monkeyland zu machen. Das war eine völlig blöde Idee, über die wir uns im Nachhinein geärgert haben. Für 260 R/p.P. haben wir uns von sehr vielen Moskitos stechen lassen müssen, :thumbdown: obwohl wir uns - wie alle anderen Besucher auch - mit einer speziellen Antimückensalbe eingeschmiert haben, die in großen Dosen bereit stand. Geholfen hat's nichts :evil: . Monkeyland kann nur in Gruppen besucht werden und wer dann - wie wir - das "Glück" hat, mit einigen deutschen sehr lauten Touristen gemeinsam mit dem Führer durch das Gelände zu streifen, wird sich vermutlich ärgern. Dass der Besuch nur in geführten Gruppen möglich ist, wussten wir nicht.
Bei den recht interessanten Ausführungen zu den einzelnen Tierarten quatschten und johlten etliche Besucher laut durch die Gegend, drängelten und schubsten, um Fotos zu machen und einige versuchten gar, die Tiere anzufassen oder ihnen etwas zum Fressen hinzuwerfen. :cursing: Genau wie im Zoo: Lemuren aus Madagaskar
Lautes Affengeschrei, Moskitos überall, fast tropische Luftfeuchtigkeit - das war so gar nicht nach unserem Geschmack - aber: selbst schuld ;( Wenn einige Besucher mit ihren Fotoapparaten den Kapuzineräffchen zu nahe kamen, warfen diese mit Stöckchen und kleinen Steinen :D







So ein Affentheater...
Der Wald, in dem die Führung stattfindet, ist eigentlich ganz schön und der Weg über die wacklige Hängebrücke auch. Gerne hätten wir auch die Pflanzenwelt etwas näher angeschaut, aber leider war das nicht möglich - Gruppe eben :thumbdown: . Weiter geht die Fahrt Richtung Knysna.


Da es noch zu früh zum Einchecken ist, fahren wir zunächst Richtung Heads.

Hier wie überall am Ufer ist das Angeln verboten :thumbsup:

Man darf sich nur nicht erwischen lassen 8) .
Auf dem Weg zu unserem Quartier kommen wir dann an diesem 'Ortsschild' vorbei.



Was sofort auffällt, als wir uns dem Schild nähern: weit und breit gibt's keine Zäune, keine Mauern, - nur ein Polizeiauto und 2 Polizisten, die die Kennzeichen der Autos notieren. Es handelt sich um eine inseleigene Security, die auch von den Bewohnern von Leisure Isle bezahlt wird :huh:

Kriminalität ist hier - wie wir später von unseren Gastgebern erfahren - ein Fremdwort :thumbup: . Nicht einmal nachts wird die Haustür abgeschlossen und ebenso wenig werden die draußen parkenden Autos verschlossen :rolleyes: . Das allerdings machen wir dennoch. In diesem 'Dorf' mit nur einem Café ist die Welt offenbar noch in Ordnung. Viele Grundstücke und Gärten gehen ineinander über, was wir so bisher kaum gesehen haben. Auffällig ist am späten Nachmittag, dass die schwarze Bevölkerung - in diesem Fall sind es fast ausschließlich Frauen -, die Insel verlässt und in die Townships von Knysna zurückfährt. In der Regel handelt es sich um Hausangestellte.

Unser Haus liegt ganz nah an der Lagune

und geht man ca. 100 Meter nach rechts, steht man schon am Ufer :thumbup: .
Unser gut ausgestattetes Apartment befindet sich in einem Innenhof, in dem auch gegrillt werden kann. Außerdem stehen uns ein Jacuzzi und 2 Mountainbikes zur Verfügung.






Keith macht uns gleich nach unserer Ankunft darauf aufmerksam, dass er ein Boot im Hafen zu liegen hat und bietet uns einen Bootsausflug für den nächsten Tag an. Sowohl er als auch seine Frau Elizabeth sind sehr freundlich und hilfsbereit, trotzdem können wir mit seiner Art nicht so richtig warm werden. Das bestätigte sich dann während des Bootsausflugs.

Heute wollen wir aber die kleine Insel zu Fuß umrunden, denn sie ist total eben und so kann Wolfgang endlich auch mal ein bisschen weiter gehen, ohne dass sein Knie gleich wieder aufmuckt. Wir laufen also den kurzen Weg zum Wasser und schon herrscht die totale Ruhe - man hört nur ein paar Wasservögel :thumbsup:



Unser Spaziergang führt uns in das Steenbok Nature Reserve, über das wir kaum Literatur gefunden haben - nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen NR bei Kapstadt. Da die Lagune eigentlich ein Flussdelta ist, das von 5 Flüssen gespeist wird, die in den Outeniqua Bergen ihren Ursprung haben, treffen sich hier Süß- und Meerwasser. Bei Flut wird das Meerwasser durch die Meerenge The Heads in die Lagune gedrückt. Die Fauna der kleinen Insel ist hier im NR schon speziell:











Durch das z.T. etwas sumpfige Gebiet ist ein Bohlenweg angelegt, auch um die zarten Pflänzchen zu schützen. Für die Vögel ist es wie im Delikatessengeschäft - hier gibt's Würmer en masse.


Keine Würmer, sondern sehr leckeres Springbokfilet :thumbup: gibt's für uns. Später gehen wir noch einmal zur Lagune, die nur vom Mond beschienen wird, und in uns ist eine tiefe Zufriedenheit ,
die dann aber in der Unterkunft von einer einzigen Mücke zunichte gemacht wird. Wir können sie einfach nicht erwischen :help: .. Wolfgang zieht auf das Schlafsofa im Wohnzimmer um - und hat offenbar die Mücke mitgenommen :D der Arme , jedenfalls hatte ich Ruhe vor ihr. 8o

LG Bandi
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Montag, 16. September 2019, 08:43

Hallo Bandi,
danke für die Nachricht, dass die gesamte Anlage verkauft wurde. Wir haben unsere Buchung bei 'Picnic Rock Chalets' getätigt und sämtliche Sicherheitspapiere von Taryn V. erhalten.
Sie bot uns jegliche Hilfe bei Fragen an. Wir werden sie heute noch einmal kontaktieren und sehen dann weiter...
Gerne kann ich dir mitteilen, wie wir verblieben sind.
Gruß Helga

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Montag, 16. September 2019, 09:18

Hallo Helga,
ihr habt mit Sicherheit eine gute Wahl getroffen :) , aber man weiß ja nie, wie zuverlässig Auskünfte sind. :S Aber wenn ihr 'Sicherheitspapiere' bekommen habt, dann seid weiterhin optimistisch, dass es klappt. Und natürlich interessiert es mich, ob ihr euch nach dem erneuten Kontakt beruhigt zurücklehnen könnt Ich drück die Daumen.

LG Bandi
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HCS45 (16. September 2019, 13:03)

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Montag, 16. September 2019, 19:31

Hallo Bandi,

wir haben jetzt um Klärung der Situation gebeten, mal sehen, was man dazu meint. Sobald eine Antwort vorliegt, gebe ich dir Bescheid.Weißt du denn noch, ob ihr ebenfalls bei Picnic Rock Chalets gebucht habt oder ob die Firmierung -so wie auch die Besitzverhältnisse- neu ist?

Mücken, das ist auch ein Thema für uns! Wie sieht es denn generell aus?
Unsere Route geht inzwischen nach Franschhoek, Swellendam, Oudtshoorn, Storms River, Kariega NP, Matyholweni SanPark/Addo NP, Cradock Mountain Zebra NP,

Graaff Reinet, Kirkwood, Plettenberg Bay, Wilderness, De Hoop NP, Gansbaai, Montagu, Fish Hoek und noch einmal Franschhoek.
Was kann man denn wirkungsvoll gegen die Plagegeister unternehmen?
Bis hoffentlich bald - liebe Grüße
Helga

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Montag, 16. September 2019, 22:56

Hallo Helga,
ich gehe gern auf deine Fragen ein, aber da sie den Reisebericht doch ein bisschen zerreißen, schicke ich dir ne PN. :)
LG Bandi
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Donnerstag, 19. September 2019, 00:39

16. Februar

Nach zu großer Wärme in der Nacht sind wir froh, als es endlich Morgen ist. Die Klimaanlage in unserem Apartment ist defekt und der Ventilator hat's nicht kühler gemacht. Unsere Gastgeber haben uns für die nächste Nacht einen 2. Venti gebracht und es ist ihnen wichtig, uns die defekte Klimaanlage zu zeigen - offensichtlich ist es ihnen peinlich, da doch AC versprochen wurde.
Wir sind gegen 10.00h mit Keith zum Bootfahren verabredet - und gespannt. Zunächst sucht er seine Garage nach entsprechendem Angelzeug ab; zerrt hier was hervor und dort und

wirkt ein bisschen zerfahren. Na, ob wir am Nachmittag auch mit einem Fang heimkommen?
Ich bin da skeptisch :S

Mit diesem Boot geht's los:

Aber zunächst ist ja noch nicht ans Angeln zu denken, denn in der Lagune darf nicht gefischt werden. Vom Wasser aus bekommt man einen traurigen Überblick über das Gebiet, wo 2017 so schlimme Brände gewütet haben. Trotzdem ist es erstaunlich, wie sich die Natur selbst hilft und nach knapp 2 Jahren ist doch schon viel neues Grün aus dem Boden gekrochen, aber die Bäume sind natürlich nicht zu ersetzen. :(

Eines der beliebtesten Ausflugslokale fiel 2017 auch den Flammen zum Opfer und brannte bis auf die Grundmauern nieder, aber -siehe da! :huh: manchmal geht sogar in Südafrika etwas sehr rasch - es ist bereits wiedereröffnet :thumbup: . Der gesamte Wald ging aber verloren. Eigentlich soll es hier immer sehr voll sein, aber heute ist Ruhetag in dem Restaurant.

In sehr gemütlichem Tempo gleiten wir mit dem 120 PS starken Boot über die Lagune, bis Keith dann auf die Heads zufährt:

Vom Wasser aus gewinnt man einen ganz anderen Eindruck als wenn man - wie wir am Vortag - das Ganze vom Ufer aus betrachtet.

Die Angeln sind fit gemacht... und dann gibt Keith

ordentlich Gas, aber für unseren Geschmack viel zu viel :wacko:
wir haben Mühe uns auf dem offenen Meer bei dieser Geschwindigkeit noch richtig festzuhalten, an Angeln ist nicht mehr zu denken und Wolfgang, der eigentlich mit Wind und Wellen kein Problem hat, wird übel. Als wir Keith bitten etwas langsamer zu fahren, ist er sehr überrascht und meint, alle Gäste würden es lieben, wenn er die PS ausfährt :rolleyes: . Aber er kommt unserer Bitte zum Glück nach. Erst als wir wieder in der Lagune sind, können wir die Bootsfahrt genießen.

Am Ufer entdecken wir immmer wieder illegale Anglerlager
auch den Wasservögeln können wir uns vorsichtig nähern.
Dann geht die Fahrt weiter Richtung Waterkant - dem Touristenhotspot in Knysna.

Dieses Boot gefällt mir aufgrund seines Namens
Die Waterfront von der Wasserseite aus kennen wir nicht und sind später erstaunt, wie die (reichen) Südafrikaner hier wohnen. Aber die Fahrt dahin finden wir mehr als peinlich :blush:

Eine Fußgängerbrücke muss, um Boote, deren Besitzer hier ihre Häuser haben, hochgezogen werden. Aber nur sie haben das Recht, hier entlang zu fahren. Wir nähern uns also besagter Brücke, als Keith einem Bediensteten zuruft. "Open the gate for me" und noch einmal energischer, als dieser nicht sofort reagiert. Kein Bitte, kein Danke nach der Durchfahrt X( .
Wie peinlich ist das denn? In den umliegenden Cafés sitzen Touristen und denken wohl, wie seien hier zutrittsberechtigt, winken uns zu



und einige High Schools tragen hier Wasserballwettbewerbe aus.
Keith markiert den Chef und fährt ihnen fast ins Spielfeld. Am liebsten würden wir vor Scham im Boden versinken... Warum bloß ist er so was von dreist und unverschämt? Wir wollen ihn später darauf ansprechen.

Die Häuser innerhalb der Waterfront werden fast ausschließlich in den Ferien und an Wochenenden benutzt

Sie kosten ab 7 Millionen Rand aufwärts... und natürlich hat jedes Haus einen Bootsliegeplatz
Es ist ja mal ganz interessant hier die Waterkant von einer anderen Seite aus zu sehen, aber wir haben uns einfach nur unwohl gefühlt :thumbdown: .
Auf der weiteren Fahrt machen wir dann noch einen Stopp auf Thesen, nehmen einen Imbiss zu uns und wundern uns über die sehr günstigen Preise, obwohl hier die meisten Besucher Touristen sind.

Als wir Keith auf sein Verhalten an der Waterkant ansprechen, ist ihm das überhaupt nicht peinlich...er weist darauf hin, er sei schon 75 und das sei in diesem Land immer schon so gewesen, dass man der schwarzen Bevölkerung deutlich machen müsse, dass man schnell und effektiv zu arbeiten habe, wenn man es im Leben zu etwas bringen möchte und es müsse ja schließlich Leute geben, die ihnen das klarmachten. Sprachlos... :thumbdown:


Die Rückfahrt verläuft nach unserem Gespräch recht schweigend, wir schauen links und rechts und Keith geradeaus ... das ist auch besser so!

Am späten Nachmittag machen wir noch eine sehr schöne Wattwanderung

und lassen den Abend im Blend Country Club bei einem guten Abendessen und:wine: ausklingen und sind mit unseren Gedanken schon im Cape Agulhas NP.
LG Bandi
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Donnerstag, 19. September 2019, 14:27

Hallo, wie heisst dieses neu errichtete Restaurant? Hast Du einen Namen, einen Link etc?. Danke.

Bär

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Donnerstag, 19. September 2019, 23:20

Oh Bandi, das ist ja wirklich zum Fremdschämen. Nur weil man dieselbe Hautfarbe hat, muss man nicht mit jedem einverstanden sein. :thumbup:
So einen Gastgeber hatten wir auch mal in Namibia, der hat seine Hunde darauf ausgerichtet, dass sie nur bei Schwarzen anschlagen und sie anbellen. Egal ob Arbeiter oder die Schulkinder, die am Haus vorbeiliefen. Bei Weißen blieben sie ruhig. Einfach nur ekelhaft, so ein Verhalten (nicht das der Hunde, die können nichts dafür).
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Freitag, 20. September 2019, 11:42

Hallo Michael,
das wieder aufgebaute Restaurant befindet sich am rechten Ufer der Lagune, von Kysna kommend, kurz vor den Heads. Es hat einen eigenen Bootsanleger, den Namen habe ich wieder vergessen, da er für uns nicht wichtig war. Sorry, da kann ich dir leider nicht weiterhelfen.
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michaelkoeln (25. September 2019, 15:10), sunny_r (20. September 2019, 21:09)

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Montag, 23. September 2019, 00:23

17. bis 20. Februar
Gegen 9.00h verlassen wir Leisure Isle und wollen auf alle Fälle einen Stopp in Buffelsbaai /Goukamma machen. Obwohl es nur ca. 10 km hinter Kynsna liegt, sieht man auf diesen wenigen Kilometern, wie verheerend die Brände 2017 gewesen sein müssen.
Schon gleich nach dem Abzweig ins Goukamma NR bringt uns dieser Anblick zum Lachen - :thumbsup: - ein sehr origineller Parkplatz :thumbup:


Und schon nach wenigen Kilometern sind wir wieder hin und weg ob dieser wunderschönen Landschaft. Fast hätten wir vergessen ein paar Fotos zu machen, da wir schon sooo viele von hier haben. Aber es ist immer wieder schön. :love:








Hier könnte ich stundenlang stehen und dem Spiel der Wellen zuschauen

und in Erinnerungen schwelgen...

Heute ist es hier "voll" - es ist Sonntag, also Familienausflug mit Baden


Aber es soll heute nur ein kurzer Erinnerungsauffrischungsstopp sein :thumbup: , wir trinken auf der Terrasse noch etwas Erfrischendes und dann geht's weiter auf der N2, die ab und zu sogar ein paar schöne Abschnitte hat. Nicht einmal in Wilderness halten wir heute an, nur aus dem Auto gestatten wir uns einen kurzen Blick hinunter zu den Kanuten


Da heute Sonntag ist und wir nicht wissen, wie lange der Spar in Swellendam oder Bredarsdorp geöffnet hat, kaufen wir vorsichtshalber in Riversdale ein. Der eigentliche Ort liegt seitlich der N2 ebenso wie alle Geschäfte. Hier bekommen wir alles, was wir heute brauchen. Die Weiterfahrt zum Cape Agulhas verläuft sehr unspektakulär; die Felder links und rechts sind aber auch in diesem Jahr noch mehr braun als grün. Heute werden wir nicht in Struisbaai anhalten um nach Perrie (dem Rochen) Ausschau zu halten, denn am Nachmittag stehen die Chancen wohl schlecht. Und dann sehen wir auch schon den Leuchtturm, dieses Mal ist endlich das Gerüst weg.

Wir sind gespannt, ob unsere telefonische Bitte für Chalet Nr. 11 erfüllt wurde. Vorsichtshalber haben wir schon mal etwas Süßes für die Lady an der Rezeption eingepackt ;) .
Und Ja, - es hat geklappt :thumbup: . So werden wir das Chalet neben unseren Freunden haben, die morgen hierher kommen. Wir mögen dieses Camp sehr, weil man dort die unmittelbare Nähe zum Meer hat und die Chalets einfach wunderschön sind. Als wir der Rezeptionistin sagen, dass wir u.a. einen Ausflug ins DE MOND NR machen wollen, guckt sie uns erstaunt an und teilt uns mit, das es geschlossen sei, weil es dort aus Krankheitsgründen kein Personal gebe. Wir können das nicht so recht glauben :S , das wäre wirklich zu schade. denn nachdem wir den Reisebericht von LIPRA 1 - danke :danke: Lilly, gelesen haben, stand für uns fest, dass wir dort unbedingt hin möchten. Man wird sehen... Statt wie gewohnt über einen holprigen Weg zum Camp zu fahren, ist der erste Streckenabschnitt inzwischen asphaltiert. :thumbup: Und etwas weiter staunen wir zum 2. Mal, denn der neue Holzbohlenweg zum Southernmost Point ist ebenfalls fertig.

Das sah vor einem Jahr nicht so aus, als ob das so schnell geht. Das war echte Knochenarbeit, die die Frauen und Männer dort leisteten.


Manchmal ist man doch in Südafrika überrascht, dass etwas wirklich in relativ kurzer Zeit fertig wird. :thumbup:

Die Neugestaltung des eigentlichen Southernmost Point schauen wir uns aber heute nicht an; das Camp lockt...und noch etwas ist neu: man muss nicht mehr über Süderstrand fahren, sodass man doch einige Schlaglöcher weniger zu umfahren hat. 8o Und dann sind wir endlich da und unsere Freude ist groß, denn als wir das Chalet betreten, kann man gleich aus
der Küche/Wohnraum bis aufs Meer schauen :thumbsup:



Noch rasch einen Kaffee auf der Terrasse im Stehen trinken und dann geht's nach dem Auto ausräumen sofort zum Strand.
Es ist jetzt ca. 4 Wochen her, da saßen wir bei brütender Hitze im KTP und waren glücklich ob der vielen Großkatzen und nun hocken wir auf vom Meer geschliffenen Kieseln und

freuen uns über Oystercatcher und

Little Tern, die sind immer so schnell, dass man sie kaum fotografieren kann und den ersten

Egret


in diesem Urlaub
Heute wird es nur ein kurzer Strandspaziergang, aber wir haben ja noch 2 Tage. Nach sehr leckerem Rinderfilet mit Gemüse (Babyzucchini, Zwiebeln,Champignons und Tomaten)
läuten wir den Abend ein und genießen bei einem tollen Sonnenuntergang noch ein Gläschen :wine: .




Da ich mal wieder Sonnenuntergänge brauche, bin ich jetzt erstmal eine Weile auf den Kanaren auf La Palma und tanke nochmals Wärme für den langen Winter, denn im nächsten Jahr gibt's kein Südafrika für mich. :( HIER geht's dann Mitte Oktober weiter. Bis dahin liebe GrüßeBandi
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Montag, 23. September 2019, 06:23

Liebe Renate,
vielen Dank :danke: bis hier hin, für deinen tollen Bericht. In Chalet Nummer 11 wohnten wir seiner Zeit ebenfalls und an Haus und Park haben wir nur die besten Erinnerungen. :love: Freue mich Mitte Oktober auf die Fortsetzung.
Jetzt wünsche ich Dir und Wolfgang erstmal eine wunderschöne und erholsame Zeit auf „La Isla Bonita“ genießt das Wetter, das Meer und die tolle Landschaft.


Ganz liebe Grüße
Kerstin
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Dalai Lama

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toetske (24. September 2019, 00:46), bandi (23. September 2019, 22:34)