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Kitty191

Schnürsenkel

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21

Donnerstag, 13. Juni 2019, 10:10

Hallo,
ich gehöre zu der Fraktion, die ihre Bilder nie zusätzlich sichert. Klingt komisch, ist aber so. Seitdem ich digital fotografiere reichte es immer aus, genügend SD Karten mitzunehmen. Auch hatte ich noch niemals das Problem eine kaputte Karte zu haben und somit sehe ich für mich da - wenigstens zur Zeit - auch keinen Handlungsbedarf. Auch verspüre ich nicht das Bedürfnis mir meine Fotos gleich vor Ort ansehen zu müssen, das hat für uns immer Zeit bis wir wieder zu Hause sind.
Aber da sind die Vorlieben sicher sehr vielschichtig.

LG
Kitty
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toetske (14. Juni 2019, 00:15)

kalingua

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22

Donnerstag, 13. Juni 2019, 10:30

Ich nutze zur Sicherung einen Ravpower Filehub. Das ist ein kleines Gerät, in das ich die SD-Karte und ne externe Festplatte stecke. Über eine App kann ich dann alle Fotos auf die Festplatte kopieren. Das war bei meiner Recherche vor 3 Jahren die platzsparendste und kostengünstigste Variante und du funktioniert immer noch einwandfrei :)

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kOshi (13. Juni 2019, 10:41)

kOshi

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23

Donnerstag, 13. Juni 2019, 10:32

Auch verspüre ich nicht das Bedürfnis mir meine Fotos gleich vor Ort ansehen zu müssen, das hat für uns immer Zeit bis wir wieder zu Hause sind.
Da sind wir zu 100% bei dir Kitty191. Vor Ort werden wir den Moment genießen. Die Fotos sind rein zur Erinnerung für zuhause.
Wir sind auch nicht die, die die ganze Zeit am knipsen sind - eher im Gegenteil. Wir gucken uns die Natur, Tiere und Menschen lieber so an und behalten alles im Kopf und im Herzen, statt die ganze Zeit durch die Linse zu schauen.
Aber schöne Erinnerungen eines solchen Urlaubs will man ja dennoch nicht missen ;)

LG,
Micha

kOshi

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24

Freitag, 14. Juni 2019, 10:14

Eine Frage noch. Hat jemand einen guten Tipp, wo wir auf dem Weg von Johannisburg Richtung Panoramaroute am besten und sichersten (Kofferraum ist voll mit unseren Taschen) einkaufen können :?:


LG Micha

Kitty191

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25

Freitag, 14. Juni 2019, 10:37

Hallo,
wenn ich mich recht erinnere, wollt ihr auf einen Toyota Corolla zurückgreifen. Der hat einen komplett geschlossenen Kofferraum. Nehmt euch eure Daypacks/Handtasche, lasst den Kofferraum zu und geht einkaufen. Easy eben... :)
Es gibt verschiedene Malls in Joburg, eine gute Mall in Middelburg, einen guten Spar in Sabie, einen kleineren Spar in Graskop uvm.

Zur besseren Orientierung könnte das hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) noch hilfreich sein.

LG
Kitty
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feuernelke

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26

Samstag, 15. Juni 2019, 08:05

Zu den Fotos: in vielen Gästehäusern / Lodges gibt es freies WLAN, so das ein Hochladen der Bilder meist kein Problem ist. Wobei das bei großen und vielen DSLR Bildern schon mühsam ist.
Ich schaue mir die Fotoausbeute, wenn nicht grade grade hunderte Bilder, gerne am 10 Zoll Tablet an, sortiere aus und lege Ordner an,Würde das aberziehe ich dann per WLAN n Festplatte rüber. Muß aber in ner halben Stunde zu erledigen sein, hänge da abends nicht Stunden dran.
Mir ist auf unzähligen Reisen noch keine CF oder SD Karte defekt gewesen und ich nutze die selben Karten teils seit 2010 mit permanentem Neubeschreiben, werden also regelmässig neu formatiert.

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Blinki (21. Juli 2019, 19:56)

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Sonntag, 21. Juli 2019, 09:49

Hallo zusammen, von uns ein kurzes Update. Wir sind vor ein paar Tagen wieder glücklich und gesund in Deutschland gelandet.
Zeitlich wird es jetzt ein wenig dauern bis wir euch einen ausführlichen Reisebericht präsentieren, aber eines können wir jetzt schon sagen: was für ein unglaublich schönes Land, was für eine wunderschöne Tier und Pflanzenwelt und was für eine beeindruckende Kultur. Der schönste Urlaub den wir je hatten. Wir haben uns sofort verliebt und planen jetzt schon unser Rückkehr in 2020. :D

Liebe Grüße,
C&M

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28

Sonntag, 5. Januar 2020, 11:53

Hallo liebes Forum,

nach fast sechs monatiger Abstinenz gibt es Neues von uns. Nachdem wir im Juli gelandet sind, hatte uns der Alltag leider schneller als erwartet wieder voll im Griff. :(
So war es uns tatsächlich erst wieder über die Weihnachtsferien möglich, die Festplatten voller Bilder rauszuholen und in Erinnerungen zu schwelgen.
Dies nahm ich dann auch gleich als Anlass, mir das Erlebte nochmal aufzuschreiben. Was daraus entstanden ist, ist eine Art kleines Tagebuch - Tag für Tag ein kleiner lebhafter Bericht, den wir für euch mit jeweils 3-5 Fotos des Tages ausschmücken werden.

Und heute startet unsere Reise - dafür begeben wir uns zurück zur Nacht vom 23. auf den 24. Juni. Ich habe gerade vor zwei Tagen meine Promotion bestanden und habe zusammen mit Carina die letzten 48 Stunden mit dem Packen verbracht...

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kOshi

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29

Sonntag, 5. Januar 2020, 12:27

24. Juni: Hannover - Amsterdam - Johannesburg

Bis spät in die Nacht packen wir unsere Reiserucksäcke und checken bestimmt bereits zum zehnten Mal den Inhalt: Haben wir wirklich alles? Wollen wir eventuell dies oder jenes doch nicht noch mitnehmen? Überschreiten wir nicht das Maximalgewicht?
Nach 1.5 Stunden Schlaf geht es dann zum Flughafen. Der Check-in verläuft reibungslos und pünktlich um 6 Uhr beginnt unsere Reise. Nach kurzem Stopp in Amsterdam kommen wir gegen 21:30 Uhr in Johannesburg an. Laut Reiseunterlagen wartet an Punkt X ein Fahrer auf uns, der uns zur Unterkunft "SAFARI CLUB SA" bringt. Doch nun stehen wir hier am vereinbarten Ort und von unserem Fahrer ist weit und breit nichts zu sehen. Nach 15 Minuten, in denen uns mehrere Männer ansprechen, ob wir nicht für 200R mitgenommen werden wollen, erfahre ich von einem sagen wir mal vertrauenswürdigeren Mann, der wohl zu dem Sicherheitspersonal am Flughafen gehört, dass unser Fahrer zwar da war, aber bereits mit einem anderen Pärchen wieder gefahren ist. Eine andere Familie (Sie Deutsche, Er Südafrikaner) scheint dasselbe Problem zu haben. Sie entscheiden sich dazu auf den Bänken auf den Morgen zu warten, erst dann weiterzureisen und den Flughafen bloß nicht in der Dunkelheit zu verlassen - und das von einem Einheimischen. Doch noch gebe ich nicht auf und tatsächlich erreiche ich nach mehrmaligen Versuchen jemanden in unserer Unterkunft. Keine 20 Minuten später steht ein Fahrer des Hotels in der Ankunftshalle des Flughafens und entschuldigt sich mehrfach. (Eines können wir schon vorwegnehmen: Dies war die einzige Situation in drei Wochen, in denen wir uns sehr unwohl fühlten. Denn was folgte, waren die schönsten drei Wochen unseres Lebens.)
Auf der 10-minütigen Fahrt zum Hotel erklärt uns unser Fahrer, während er zügig über rote Ampeln fährt, dass wir um diese Uhrzeit alle Türen geschlossen halten sollten und dass er eigentlich auch gar nicht mehr auf der Straße sein wolle. Als wir im Hotel ankommen (ein Gebäude, das durch mehrere hohe Mauern und drei hintereinander geschaltete Tore gesichert wird) werden wir herzlich empfangen und auf ein Glas Wein eingeladen. Die Hotelanlage und die Zimmer sind schöner als auf den Bildern im Internet und für eine Großstadt sehr einladend und vermittelten sofort das Gefühl "Wir sind im Urlaub!". Nachdem wir uns noch kurz die Reiseroute für den nächsten Tag anschauen, fallen wir todmüde aber glücklich ins Bett und sind ganz gespannt, was uns die nächsten Tage wohl noch erwarten wird.

Gefahrene Kilometer: 0 km mit dem Auto; 9400 km mit dem Flugzeug




Alles verstaut - unsere Rucksäcke sind reine Platzwunder


Die Alpen



Wohnzimmer des Safari Club SA



Erste Nacht in Südafrika

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kOshi

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Sonntag, 5. Januar 2020, 12:37

P.S. weiß jemand wie man Bilder "größer" darstellen kann? Bei mir wirken sie sehr klein und nur nach dem anklicken werden die groß.
Habe allerdings in anderen Berichten gesehen, dass die vom linken bis zur rechten Rand gehen können.
Danke schonmal für eure Hilfe

Kitty191

Schnürsenkel

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31

Sonntag, 5. Januar 2020, 12:43

Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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LIRPA 1

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Sonntag, 5. Januar 2020, 12:44

Hi,

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

aber ich finde das mit den Dateianhängen auch völlig okay. Beim Anklicken werden sie ja größer.

48 Stunden zu zweit zum packen?! Neuer Rekord. ;)

LG Lilly

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33

Sonntag, 5. Januar 2020, 13:07

Hi,

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

aber ich finde das mit den Dateianhängen auch völlig okay. Beim Anklicken werden sie ja größer.

48 Stunden zu zweit zum packen?! Neuer Rekord. ;)

LG Lilly



Vielen Dank ihr Beiden für eure super schnelle Antwort - ihr seid die Besten!

kOshi

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Montag, 6. Januar 2020, 08:58

TAG2 - 25. Juni: Johannesburg – Ohrigstad

Nach einem eher mittelmäßigen Frühstück geht es früh morgens mit demselben Fahrer, der uns nachts abholte, wieder zurück zum Flughafen. Hier statten wir uns mit ein paar Wasserflaschen, Bargeld und zwei Prepaid Karten von Vodacom aus. Eine mit 1 GB (105R) und eine mit 3 GB (300R) sowie jeweils ein paar Freiminuten, sodass wir insgesamt 800R (inkl. der Grundkosten für die Karte) bezahlen. Anschließend holen wir unseren Mietwagen ab - einen Toyota Corolla Quest. Das von Europcar erhaltene Navi legen wir unter den Sitz, da wir von mehreren gehört haben, dass auf Google Maps mehr Verlass ist. Auch das bewahrheitet sich.

Die ersten Kilometer auf der linken Seite (in Johannesburg!) sind recht ungewohnt, zumal ich auch in Deutschland die Öffis bzw. das Rad präferiere, und die einheimischen Verkehrsteilnehmer überholen uns freudig. Doch ich gewöhne mich ausgesprochen schnell daran und bin spätestens nach den ersten 50 Kilometern nur noch auf der mittleren bzw. rechten Spur unterwegs. Auch die meisten Mautstationen können wir dank des e-tag zügig passieren. Nach
einem Einkaufsbummel in Middelburg, bei dem wir uns mit Nahrungsmitteln, Heizlüfter und einem kleinen Heizkissen ausstatten, fahren wir weiter. An dieser Stelle nochmal Danke an Kitty191 und Cosmopolitan für diesen hervorragenden Tipp Middelburg anzufahren! Kaum lassen wir die Autobahn (N4) hinter uns ändert sich auch schlagartig das Landschaftsbild. Auf der Landstraße (R36) erblicken wir zudem unsere ersten Tiere in freier Wildbahn, denn am Straßenrand trifft man immer wieder auf Paviane und Warzenschweine. Was für ein besonderer Moment!

Kurz vor Einbruch der Dämmerung passieren wir Ohrigstad und erreichen die IKETLA LODGE. Diese Lodge mit acht bezaubernden Chalets, die einen wunderschönen Blick ins Tal bieten, ist sehr familiär geführt und hat mit Uwe einen hervorragenden Gastgeber. Da wir hier erst kurz vor Sonnenuntergang ankommen, reicht die Zeit lediglich für einen kleinen Besuch des Felsvorsprungs direkt vor unserer Terrasse (Chalet No.1). Hier beobachten wir unter uns im Tal mehrere Kudu-Weibchen an der Wasserstelle und genießen die Stille. Nachdem wir uns frisch machen, nehmen wir im „offenen“ Haupthaus (als einzige Gäste) das ausgezeichnete Dinner zu uns – unsere kulinarische Reise durch Südafrika beginnt! Zum Glück steht direkt neben unserem am Tisch ein Heizpilz, wodurch Carina nicht ganz so sehr friert. Als es am Abend bei mittlerweile sehr kühlen Temperaturen zurück ins Zimmer geht, machen wir auch gleich Bekanntschaft mit unserem ersten Überraschungsgast – einer Gottesanbeterin (zumindest glaube ich, dass das eine ist).

Gefahrene Kilometer: 370 Km



Paviane am Straßenrand - Irgendwo auf der R36





Wir haben es geschafft - die Iketla Lodge




Kudus im Tal am Wasserloch



Unser kleiner Besucher - eine Gottesanbeterin

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Dienstag, 7. Januar 2020, 08:19

TAG3 - 26. Juni: Panorama Route

Der Wecker am nächsten Morgen reißt uns um kurz nach 6 Uhr aus unseren Träumen. Heute steht ein volles Programm an. Die Iketla Lodge liegt wunderschön eingebettet in bergigem Panorama, in der Nähe des Blyde River Canyons und ist somit der ideale Ausgangspunkt, um die Panorama Route zu erkunden. Meist stehe ich 15 Minuten vor Carina auf - so auch heute. Auf leisen Sohlen stehle ich mich aus dem Bett und wandele noch schlaftrunken ins Bad. Als ich mich aufs Wc setze und irgendwann aufschaue, sitzt keine 15 cm vor meiner Nase ein Gecko an der Wand und schaut mich an! Erschrocken und mit einem lauten Schrei stürme ich raus und muss im gleichen Moment über mich selbst lachen. Mit so einer Begrüßung am Morgen habe ich nicht gerechnet! Carina, nun verständlicherweise wach, schaut mich fragend an. Als ich ihr die Geschichte erzähle und sie zum Bad mitkommt, ist der Gecko schon über alle Berge. Nach einem sehr guten und leckeren Frühstück gibt uns Uwe seine Reiseempfehlung mit und wir machen uns auf den Weg. Ein paar hundert Meter vom Haupthaus entfernt verabschieden uns noch Zebras und Impalas und wünschen uns einen schönen Tag.

Der erste Stopp auf der Panorama Route ist Graskop – genauer gesagt der Gorge Lift. Allerdings ist der Weg (R533) dahin schon sehr aufregend. Wir teilen uns eine kurvige, löchrige und oftmals enge Strecke mit LKWs und Rasern –schwitzige Hände sind vorprogrammiert. Als wir ankommen, werden wir sogleich mit einem spektakulären Ausblick belohnt. Wow! Es lohnt sich definitiv mit dem gläsernen Aufzug 50 Meter die Klippe hinab in den Regenwald zu fahren, weil das „Eintauchen“ in diese wunderschöne Landschaft atemberaubend ist. Der dicke Nebel, der im Tal liegt, verleiht dem Ganzen zusätzlich noch etwas Schönes und Mystisches. Ein kleiner Wanderweg auf Holzstelzen führt durch das Gelände an einem schönen Wasserfall vorbei. Immer wieder gibt es zahlreiche spannende Infos über Flora und Fauna in Südafrika auf verschiedenen Infotafeln entlang des Weges.

Als nächster Tagespunkt steht Goods Window an – allerdings bleibt es bei dem Versuch. Wie wir von einer Mitarbeiterin erfahren, beginnt genau heute ein Streik auf ungewisse Zeit der Mitarbeiter an allen „Attraktionen“ entlang der Panorama Route. Wir probieren es etwa 1 Kilometer weiter am Wonderview (laut Uwe ein identischer Ausblick für lau). Allerdings ist der Nebel hier so dicht, dass wir kaum 2 Meter vorausblicken geschweige denn ins Tal hinabsehen können. Somit geht es für uns weiter zum nächsten Punkt. Leider bewahrheitet sich hier unsere Vorahnung, denn auch an den Bourke’s Luck Potholes sowie am Aussichtspunkt Blyde River Canyon stehen wir wieder vor verschlossenen Toren – der Streik hat unserem Tagesplan einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch den Kopf in den Sand stecken ist bei uns nicht. Schnell disponieren wir um und fahren auf schnellstem Wege zurück zur Iketla Lodge, denn diese bietet fünf gut markierte Wanderpfade (Walking Trails), um die Natur auf eigene Faust zu erkunden. Wir entscheiden uns aufgrund der späten Stunde und unseres gemütlichen Tempos (wir beobachten gerne und sitzen deswegen auch oftmals mehrere Minuten an einer Stelle) für die gelbe Route mit einer Länge von 4 Kilometern. Nach 2 Stunden sind wir zurück in der Lodge und erspähen im Licht der untergehenden Sonne noch ein paar Buschböcke am Wasserloch unten im Tal vor unserem Chalet.

Gefahrene Kilometer: 180 Km




Zebras und Impalas in der Iketla Lodge




Gorge Lift - Blick hinab ins Tal




Gorge Lift - Wasserfall




Wanderweg auf Holzstelzen




Kurz vor Goods Window




Wonderview, Ausblick hinab in den Canyon - wie man sieht, sieht man nichts :wacko:




Iketla Lodge - Walking Trails

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Mittwoch, 8. Januar 2020, 08:16

TAG4 - 27. Juni: Ohrigstad - Balule Game Reserve

Bereits kurz vor 6 Uhr werde ich von Geräuschen vor der Haustür geweckt. Wie sich herausstellt ist der Felsvorsprung vor unserem Chalet nicht nur bei uns beliebt. Eine Familie von Grünmeerkatzen sonnt sich in den ersten Sonnenstrahlen des Tages. Auch am Wasserloch tummeln sich wieder mehrere Wasserböcke. Was für ein herrlicher Morgen! Und schon jetzt habe ich das Gefühl, dass heute ein ganz besonderer Tag wird. Beim Frühstück erfahren wir von anderen Gästen, dass sie gestern bzgl. des Streiks vor ähnliche Probleme gestellt wurden wie wir, jedoch eine Möglichkeit fanden die Three Rondavels zu besichtigen. Ein paar hundert Meter von dem offiziellen Aussichtspunkt entfernt befindet sich das „BLYDE CANYON, A FOREVER RESORT“, eine riesige Anlage mit direktem Zugang zum Blyde River Canyon und hervorragendem Ausblick auf die Three Rondavels.
Wir verabschieden uns von Uwe und seinem Team und nehmen auf dem Weg zum Greater Krüger nochmal den kleinen Umweg über die Panorama Route zum „Blyde Canyon, a Forever Resort“. Und tatsächlich kommen wir für ein paar Rand hinein und erhalten an der Rezeption einen ausführlichen Flyer mit mehreren Wanderrouten. Nach ein paar Metern erheben sie sich dann tatsächlich vor uns: die Three Rondavels! Der Aussichtspunkt ist phänomenal und perfekt für eine ausgiebige Fotosession (auch wenn der Himmel noch etwas nebelbehangen ist). Es bleibt sogar Zeit für einen kleinen Abstecher auf einem der Wanderrouten hinunter ins Tal entlang eines wunderschönen Bachlaufs. Leider haben wir einen straffen Zeitplan, da bei der nächsten Location bereits unser erster Game Drive bevorsteht und wir noch über den Abel Erasmus Pass müssen.

Vom Haupttor des Balule Game Reserve zur MOHLABETSI SAFARI LODGE ist es noch ein holpriger Ritt bei dem sich ein Schlagloch an das nächste reiht. Wir realisieren, dass uns ab jetzt jederzeit wilde Tiere begegnen können. Und tatsächlich sehen wir nur ein paar Meter neben uns Giraffen und Elefanten. Beeindruckend den Tieren so nah zu sein! Für die knapp 7 Kilometer benötigten wir dann um die 30 Minuten und wir fragen uns hier zum ersten Mal: „Hätten wir besser doch einen SUV nehmen sollen?“. Nach der Ankunft bleibt sogar noch Zeit für ein kleines Mittagessen bevor es gefühlt 5 Minuten später zum ersten Game Drive geht. Als wir im Jeep sitzen und losfahren, halten wir uns an den Händen und haben Gänsehaut. In diesem Moment erfüllt sich ein ewig geträumter Kindheitstraum von uns, wodurch ich gar nicht sagen kann, ob die Tränen auf den ersten Metern aufgrund des Windes oder der Freude herrühren. Schon nach ein paar Minuten sehen wir die ersten Giraffen und Zebras. Als auf einmal an die 15 Nashörner mächtig Staub aufwirbeln, werden selbst unsere Guides Lucky und Richard aufgeregt (übrigens mit Abstand der beste Fahrer und der beste Tracker, den wir in diesen drei Wochen hatten!). Denn was wir hier sehen sind eine Gruppe von Spitzmaulnashörnern und eine Gruppe von Breitmaulnashörnern, die miteinander „spielen“. Hier verweilen wir einen Augenblich bis auf einmal Durchsagen durch den Buschfunk kommen und Lucky Vollgas gibt. Auf die Frage, wo es hingeht, meint er mit einem verschmitzten Lächeln „A surprise“. Nach einer wilden 20-minütigen Fahrt biegen wir in den
Busch ab und halten an. Was keine 10 Meter vor uns liegt, ist der König der Tiere persönlich - ein majestätischer Löwe! Und so verbringen wir die nächsten 45 Minuten und beobachten aus direkter Nähe dieses wunderschöne Tier. In regelmäßigen Abständen ruft das Löwenmännchen nach seiner Familie mit einem markerschütternden Gebrüll, das gefühlt das ganze Auto zum Vibrieren bringt (eines der Highlights in den drei Wochen).
So langsam wird es dämmrig, die Sonne steht tief und die sommerlichen Temperaturen weichen überraschend schnell einem kalten Wind. Wir holen unseren Rucksack und ziehen uns Pulli, eine leichte Jacke und eine Mütze an. Für den
Sundowner fahren wir auf ein weites, gut überschaubares Feld. Still beobachten wir, wie die Sonne hinter dem Horizont versinkt. Nachdem wir austrinken und wieder aufsitzen, bemerken wir, dass während unseres Stopps keine 20 Meter hinter uns eine Hyäne stand und uns beobachtet hatte – ein komisches Gefühl und ein kalter Schauer läuft über meinen Rücken. Herzklopfen pur. Auf dem Rückweg durch die Nacht zurück zur Unterkunft begegnen wir noch einer Herde Elefanten.

Zum Abendessen werden wir allein fernab von allen anderen Besuchern an ein eigenes Lagerfeuer gesetzt – eine kleine Aufmerksamkeit des Hauses, da wir uns auf unserer Hochzeitsreise befinden. In dieser einzigartigen und romantischen Atmosphäre serviert man uns unter dem mit Sternenhimmel ein köstliches Dinner.

Gefahrene Kilometer: 152 Km





Die Three Rondavels






Breit- (links) und Spitzmaulnashörner (rechts) beschnuppern sich






Ein wunderschöner Löwe




Romantisches Dinner am Lagerfeuer

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Spiritsailor

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37

Mittwoch, 8. Januar 2020, 16:21

Wow was ein Löwenfoto!!!!!!!

LIRPA 1

Gaukler

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38

Mittwoch, 8. Januar 2020, 23:42

Hi,

Wow was ein Löwenfoto!!!!!!!

eigentlich mische ich mich in Rbs ja möglichst nicht ein. Es wird durch die Kommentare doch deutlich unschöner Berichten zu folgen. Scheinbar ist das eher mein Problem und daher jetzt doch:

Wenn nicht das erste Löwenphoto mit dem träumerischen Löwen gemeint ist, bei dem dritten Photo dachte ich nur: Das Maul ist ja größer als der Rest. Da täuscht wohl die Perspektive. Aber auch der Ellenbogen sieht sehr merkürdig, fast wie retuschiert, aus:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wie auch immer, den Guide hätte ich wohl erwürgt. Breitmäuler und Spitzmäuler im tête à tête (wenn auch leider beschnitten) und der verlässt diese für Lümmellöwen?!? Okay,für uns wäre das furchtbar gewesen, in eurem Interesse war es aber wohl. Daher hat er womöglich alles richtig gemacht. Hoffentlich würde er auch merken, wenn Gäste andere Prios haben.


Wenn ich mich schon einmal eingemischt habe, kann ich ja auch ein Lob los werden:

Toll, wie Du schwärmst und Deine/Eure Emotionen rüber bringst! Scheint ja ein toller Urlaub gewesen zu sein :thumbup: Schön geschrieben und ich werde weiterhin (nun schweigend) folgen. :danke: :thumbsup:

LG Lilly

kOshi

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39

Donnerstag, 9. Januar 2020, 00:30

Danke für deine Kritik und dein Lob, aber ich kann euch beruhigen, denn bis auf einen Filter der ab und an den Grauschleier beseitigt, lassen wir unsere Bilder immer schön wie sie sind!
Eindrücke die wir einfangen werden weder verfälscht, noch retuschiert.

Hier nochmal ein Bild von der Seite und eins nochmal von vorne - und ja, es handelt sich dabei um den Ellenhaken, den äußeren Teil des Ellenbogens.
Aber er wirkt aus dieser Perspektive echt grotesk groß ;)







Und hier nochmal ein "unbeschnittenes" Breit/Spitzmaulnashorn Bild



Achtung Spoiler: es war goldrichtig das wir zum Löwen gefahren sind, denn es war das erste und letzte Mal, dass wir einem Löwen so nah gekommen sind geschweige denn vernünftig fotografieren konnten.

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kOshi

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Donnerstag, 9. Januar 2020, 08:28

TAG5 - 28. Juni: Balule Game Reserve

Kurz vor 6 Uhr klingelt der Wecker – der Morning Drive ruft! Schnell werden die einzelnen Schichten angezogen (mehr als abends), es sind gerade einmal 7°C. Dennoch friert Carina auf dem Geländewagen - wie kann es auch anders sein. Am Wasserloch sehen wir heute Morgen die ersten Tiere – eine Nilpferdmutter mit ihrem Kalb. Kurz darauf begegnen wir der nächsten Familie – dieses Mal einer Elefantenherde mit sechs Jungtieren. Und wieder knackt es im Funk und Lucky gibt Gas. Was ist es dieses Mal? Die Löwenherde? Nach 30 Minuten kommen wir an einem Baum an, auf dem eine Leopardin mit einer frisch gerissenen Impala sitzt. Genüsslich verspeist die Leopardin ihre Beute und lässt sich von uns nicht stören. Nach 1 Stunde fahren wir zurück zur Lodge, denn auch unsere Mägen beginnen zu knurren und wir freuen uns über ein sehr gutes Frühstück.

Carina, meine kleine Sonnenanbeterin, sonnt sich tagsüber auf einer Liege, denn jetzt misst das Thermometer knapp 30°C! Währenddessen erkunde ich ein wenig die Anlage. Neben schönen Echsen, Geckos und Vögeln mache ich auch noch Bekanntschaft mit einem Elefanten, die sich übrigens durchaus leise anschleichen können. Ich bin gerade dabei ein paar Vögel zu fotografieren, als ich hinter mir Äste knacken höre. Ich löse mich von der Kamera und drehe mich vorsichtig um. Ca. 50 Meter vor mir steht ein Elefant, der sich genüsslich über den, in diesen Moment auf einmal nicht mehr so sicher zu scheinenden Elektrozaun lehnt, und die saftigen Blätter eines Baumes der Lodge frisst. So nah und ohne „sicheren“ Wagen wirkt der Elefant nun doch größer als heute Morgen während des Game Drives. Langsam ziehe ich mich zurück und freue mich, mich neben meiner Frau auf eine Liege in die Sonne zu legen.

Nach einem kleinen Mittagssnack geht es weiter zum abendlichen Game Drive. Zuerst fahren wir wieder unsere Leopardin an. Und tatsächlich: Noch immer sitzt sie oben auf dem Baum – neben ihr nun eine halbe Impala. Auf dem weiteren Drive begegnen wir Kudus, Impalas, Giraffen (inkl. wunderschönem Bullen) und einer riesigen Büffelherde, die sich, im Lichte der untergehenden Sonne, gemächlich durch ein trockenes Flussbett grast. Beim anschließenden Sundowner erzählt uns einer der Gäste etwas über die Sterne der südlichen Hemisphäre, die man bei diesem klaren Himmel ausgezeichnet sehen kann.

Für das Abendessen sitzen wir mit den anderen Gästen und Guides an Tischen, die um ein Lagerfeuer aufgebaut sind. Während dem 3-Gang Menü erzählen die Guides Anekdoten über ihr Leben und die Tierwelt des Greater Krüger. Im Hintergrund hören wir immer wieder ein hohes fiepen über unseren Köpfen und in den Bäumen. Als wir Lucky fragen erzählt er uns, dass diese Geräusche von Fledermäusen stammen (Das Bild wurde am nächsten Tag bei Tageslicht aufgenommen). Gesättigt und glücklich fallen wir ins Bett.

Gefahrenen Kilometer: 0 km




Die Mohlabetsi Safari Lodge





Unser Tracker Richard entdeckt eine Spur




Impala






Elefanten sagen sich Hallo






Leopardin mit frisch gerissener Impala




Rot- (links) und Gelbschnabeltoko (rechts)




Elefant auf Nahrungssuche - leider kein besseres Bild, da ich mit meinem Rückzug beschäftigt war




Der Geländewagen steht für den nächsten Game Drive bereit




Schlafende Fledermäuse in dem Bäumen




Warzenschweine auf der Flucht




Kududamen




Giraffe

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