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kOshi

Anfänger

  • »kOshi« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 15. April 2019, 02:01

SA für Anfänger - Hochzeitsreise ins Unbekannte

Hallo liebe SA-Community,

meine Frau und ich planen einen SA-Kurztrip und hätten hierzu noch die ein oder andere Frage. Ich bin mir sicher, dass die meisten dieser Fragen bereits irgendwo beantwortet wurden, nur finde ich oft nicht die Antworten, die ich suche. Evtl. könnt ihr uns weiterhelfen. Für all eure Mühen bedanke ich mich schonmal im Voraus. DANKE! :thumbsup:

Wer sind wir? Meine Frau (29, Landschaftsarchitektin), und ich (31, Mikrobiologe). Wir lieben die Natur und Tiere.
Warum SA? Wir haben am 30.06 unseren 1. Hochzeitstag und würden gerne in dieser Zeit unsere Hochzeitsreise nachholen.
SA Erfahrung: KEINE, tatsächlich ist es so, dass wir noch NIE eine Fernreise gemacht haben und wohl auch deswegen so viele Fragezeichen haben.
Was? Mietwagen-Rundreise; Mietwagen: TOYOTA RAV4 (2x4)
Wann? 25.06 ? 05.07 (9 Tage), gefolgt von 8 Tagen Mauritius (05.07-13.07). Ich weiß, die meisten werden hier argumentieren, dass 9 Tage viel zu wenig sind und man mindestens 3 Wochen einplanen sollte. Allerdings handelt es sich hier um zwei Kindheitsträume von mir (SA) und meiner Frau (Mauritius), die wir hier gerne miteinander kombinieren möchten.
Wo? Wie eben erwähnt, ist uns dieses kleine Zeitfenster bewusst, weswegen wir uns gern nur auf den Kruger NP konzentrieren wollen (Kapstadt, Namibia, Gartenroute, usw nehmen wir uns evtl in 2 Jahren vor). Wir würden gerne die Zeit ausschließlich in Lodges verbringen und so die Zeit für einander nutzen (ohne kochen, etc.).

Hier unser grober Ablauf für den Aufenthalt in SA:
Tag 0: Frankfurt Abflug 22:05 (LH) ? 26.06: Ankunft 26.06 08:30 JNB
Tag 1+2: Mabula Game Lodge (2-4 Pirschfahrten) / Mabula PGR
Tag 3: Madi a Thavha Lodge / Limpopo Valley
Tag 3+5: The Outpost (2-4 Pirschfahrten) / Kruger NP
Tag 6: Sefapane Lodge /Phalaborwa, Kruger NP
Tag 7+8: Hamiltons Tented Camp (2 Pirschfahrten) / Kruger NP
Tag 8: Panoramaroute inkl. Blyde River Canyon / Casa do Sol / Hazyview
Tag 9: JNB
Tag 10: Weiterflug Mauritius

Es ist noch nichts gebucht, nur soweit alles geplant!!!

Nun zu unseren Fragen: :help:
  1. Ist es Ende Juni/ Anfang Juli zu kalt für Unterkünfte wie z.B ?The Outpost? (zu 3 Seiten hin offen), Meine Frau ist eine ziemliche Frostbeule und hat Angst am Hochzeitstag zu erfrieren :D. Habt ihr Erfahrungen mit Lodges zu dieser Jahreszeit? Sind Bettdecken oder sonstiges warm genug? Würdet ihr zu dieser Jahreszeit auf Sommerkleidung eher verzichten und hauptsächlich etwas für ?kältere? Temperaturen mitnehmen?
    (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
  2. Wie sieht es landschaftlich in dieser Zeit im Kruger aus? Wir haben bereits einen Haufen Bilder gesehen, wissen aber nie genau, wann diese gemacht worden sind
  3. Was haltet ihr von der Route (Orte/Lodges und Verweildauer)?
  4. Ist die Wahl des Mietwagens passend für die Rundreise?
  5. Meine Frau hat eine Laktoseunverträglichkeit. Gehen Köche darauf ein, können Köche gute Alternativen bieten?
  6. Wie läuft es mit Mautgebühren? Ich hatte gelesen, dass auf manchen Abschnitten diese bezahlt werden müssen. Gibt es irgendwo eine Karte, auf der man sieht, welche Straßen dies betrifft.
  7. Wie läuft es mit den Nationalparkgebühren: Wo sind diese zu entrichten (vor den NP, in den Lodges)? Fährt man mehrere Tage am Stück in den KNP, zahlt man jedes Mal die Eintrittsgebühr?
  8. Und zu guter Letzt, gibt es noch Dinge, auf die wir achten sollten?
uns tut es leid, falls diese Frage schon gestellt wurden. :(


Liebe Grüße, :)
C&M

kalingua

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2

Montag, 15. April 2019, 08:58

1. Im Winter wirds nachts echt kalt im Nordosten, Bettdecken sind aber in der Regel ausreichend warm und es wird in den lodges mit heizdecken oder Wärmflaschen nachgeholfen. Tagsüber ist im lowveld mit Sonnenschein und Temperaturen zw 25—30 Grad zu rechnen. Für die game drives aber unbedingt mit zwiebelprinzip planen, Mütze, schal und Handschuhe nicht vergessen.

2. Schwer voraussagbar, je nachdem wie viel Regen wo noch in den nächsten paar Wochen fällt. Wirklich trocken wirds eher Richtung September / Oktober.

3. Wäre mir für nur 9 Tage mit knapp 2000 km zu viel Fahrrerei. The outpost und die makuleke concession ist definitiv traumhaft (steht bei unserer Hochzeitsreise auch aufm Plan, auch wenn es "nur" das returnafrica pafuri Camp wird). Aber ich würde bei der begrenzten zeit eher nach dem prinzip "weniger ist mehr" verfahren...

Fliegt von jnb weiter bis skukuza
3 Nächte hamiltons Tented Camp
3 Nächte irgendwas schickes für die panoramaroute und Co
3 Nächte sabi Sands
Flug nach jnb und dann weiter nach mauritius

Oder bei zwei der Stationen noch ne jeweils ne Nacht abzwacken und noch zb zwei Nächte in der bongani Mountain lodge mit reinpacken.

4. Vollkommen ausreichend, nen Corolla würde die Route auch packen

5. Sollte kein Problem sein, einfach rechtzeitig Bescheid geben.

6. Maut kostet nicht die welt und wird in der Regel automatisch über die mietwagenfirma abgerechnet.

7. Eintritt müsst ihr beim reinfahren bezahlen, direkt für die Anzahl der Nächte, die ihr im kruger seid. Ohne Übernachtung im kruger zahlt man für einen Tag und kann so oft rein und rausfahren wie man will an diesem Tag. Bei outpost käme noch ne Conservation Fee für makuleke hinzu, bei hamiltons sicherlich auch was für deren consession. Bei Sabi Sands fallen sanparks Gebühren weg, dafür kommen andere fees hinzu.

8. Siehe 3. ;)

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LIRPA 1

Gaukler

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Montag, 15. April 2019, 09:53

Moin,

obwohl in der Begrüßungsmail auf empfehlenswerte Threads hingewiesen wird, und dort oder auch über die SuFu auf der Startseite eigentlich nicht zu verfehlen, ist Dir (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) wohl durch gegangen. Der dürfte die Kleidungsfragen abdecken.

Ansonsten teile ich Kalinguas Aussagen größtenteils. Allerdings habe ich das "nur" beim Return Africa Camp nicht so ganz verstanden. Zumindest z.Zt. ist Outpost billiger als Return Africa.
Das offene Konzept der Outpost mag schön sein, im Winter wäre mir das auch in der wärmsten südafrikanischen Region zu riskant. Im Bett ist es zwar sicherlich warm aber irgendwann muss man aufstehen und das wird dann für Frostbeulen sicher eher unschön. :D

RAV4 braucht es auch in meinen Augen nicht. Ihr fahrt doch fast nie selbst.

Diätetische Fragen würde ich mit den jeweiligen Lodges im Vorfeld direkt klären. Viele Lodges fragen das auch automatisch ab.

Auch mir wären die Strecken zu lang für 9 Tage. Besonders Outpost - Phalaborwa - Hamiltons wäre mir im Park gefahren zu viel. Und im Park würde ich an Deiner Stelle fahren wollen um wenigstens ein wenig Selbstfahrer Erfahrung im Krüger zu sammeln.

Evtl. über Flug nach oder ab PHW oder SZK nachdenken.

LG Lilly

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Beate2

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Montag, 15. April 2019, 10:05

Das offene Konzept der Outpost mag schön sein, im Winter wäre mir das auch in der wärmsten südafrikanischen Region zu riskant. Im Bett ist es zwar sicherlich warm aber irgendwann muss man aufstehen und das wird dann für Frostbeulen sicher eher unschön.
Aus eigener Erfahrung: Nie wieder tented Camps, offene Dusche, offenes Restaurant im Winter in SA oder NAM. Unter der Decke mag es warm sein, aber der Kopf friert dir ab (da hilft auch die Mütze nachts nicht viel) und wie Lilly schrieb ist das Aufstehen die Härte.


Die Mabula Lodge wäre mir definitiv zu groß und touristisch, da finden auch Konferenzen mit über 100 Tln statt! Und der Schlenker in die Richtung ist bei der kurzen Zeit viel Fahrerei.

Konzentriert euch auf den Krüger, dann wird es eine tolle Reise!

LG
Beate

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SarahSofia

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Montag, 15. April 2019, 10:11

Hallo C&M,

zu den Lodges an sich kann ich nicht viel sagen, aber es ist eine eigenartige Route, wenn ihr euch "nur" auf den Kruger konzentrieren wollt - die ersten beiden Lodges liegen da noch nicht mal ansatzweise in der Nähe :whistling:

Und habt ihr euch schon mal mit dem Tagesablauf in einem PGR vertraut gemacht ? Wenn ihr alle bezahlten Leistungen "mitnehmen" möchtet, hab ihr am Abreisetag noch einen Morning Drive mit anschl. Frühstück, so dass ihr evt. erst gegen 11:00 loskommt - mit der langen Fahrt von Mabula nach Madi a Thava verpasst ihr dann dort u.U. den Nachmittagsdrive.


Ich würde mindestens eine der Einzelnächte in den Lodges streichen und für die Panoramaroute nutzen.

LG SarahSofia

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kalingua

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Montag, 15. April 2019, 10:31

@Lilly das "nur" war tatsächlich nur auf den Preis bezogen. Als ich geschaut / gebucht hatte, kostete ne nacht in the outpost fast das doppelte. Das Pafuri Camp sagt mir unabhängig davon aber deutlich mehr zu, besonders tierreich ist die Gegend um the outpost glaube nicht und mit den regelmäßigen Besuchern, die am Luvuvhu zu erwarten sind, sodass viele Gäste ja gerne mal auf nen game drive verzichten, kann the outpost eh nicht mithalten :D

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petersa

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Montag, 15. April 2019, 16:56

Hi C & M ,

eins ist ganz sicher: Ihr fahrt im tiefsten Winter nach SA. Ihr werdet staunen wie viele undichte Ritzen eine Unterkunft haben kann. Ich habe in vielen Jahren kein Haus gefunden wo es nicht rein geweht hat. Abhilfe könnte ein Heizlüfter schaffen . Zumindest macht er den Badezimmer Aufenthalt etwas angenehmer. Früh morgens oder nach Einbruch der Dunkelheit macht es nicht wirklich Spaß sich auf der Terrasse aufzuhalten.
Was Beate2 über Zelte , offene Restaurants etc geschrieben hat kann ich zu 100 % bestätigen.
Macht das Beste daraus und noch viel Spaß beim planen.

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kOshi

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Dienstag, 16. April 2019, 11:26

Hallo zusammen und erstmal ein riesen großes Danke, dass ihr euch die Zeit genommen und uns so viele hervorragende Tipps gegeben habt!!! :danke:
Besonders den Tipp „weniger ist mehr“ haben wir uns zu Herzen genommen.


Zuerst die größte Ankündigung – wir werden auf Mauritius verzichten und stattdessen länger und intensiver in SA verweilen. :saflag: :thumbsup:
Hierzu auch nochmal ein großes Danke an dieses Forum. Dank eurer wundervollen und ausführlichen Reiseberichte, atemberaubenden Fotos und konstruktive Kritik konnte ich meine Frau davon überzeugen.

Daraus folgt, dass wir statt 9 nun ca. 14-20 Tage für SA haben (je nachdem wann unsere Budgetgrenze erreicht ist) und wir nun wieder relativ am Anfang unser Routenplanung stehen - und das ein wenig mehr als 2 Monate vor Abflug. :wacko:

Nun unsere neuen Pläne, die sich hoffentlich so realisieren lassen. Es bleibt natürlich bei einer Mietwagenrundreise, allerdings haben wir versucht die Route so zu gestalten, dass wir meist überall mindestens für 2 Ü bleiben:
Tag 0 - Flug nach JNB
Tag 1-3 (2Ü): Panoramaroute (Blyde River Canyon, God‘s Window)
Tag 3-9 (6Ü): Kruger NP bzw. PGR. Hier sind wir jetzt wieder komplett offen (3-4 Nächte in einer Lodge (evtl. Rhino Post Safari Lodge, Pafuri Camp) und 2-3 Nächte im Restcamp (???) – Ort noch ungewiss, wobei es der mittlere/südlichere Teil des Kruger NP sein wird). Als Ende können wir uns durchaus 1-2 Nächte in der bongani Mountain lodge vorstellen. Vielen Dank für den Tipp, kalingua!
Tag 9-10 (1Ü): KNP über Swasiland nach St. Lucia/iSimangaliso Wetland Park
Tag 10-13 (3Ü): St. Lucia/iSimangaliso Wetland Park; hier überlegen wir noch, ob wir etwas wie die Makakatana Bay Lodge (meine Idee) oder Thonga Beach Lodge (der Favorit meiner Frau) nehmen.
Route A
Tag 13- 15 (2Ü): Hluhluwe GR (evtl. Rhino Ridge Safari Lodge)
Tag 15-16: Heimreise Durban – Johannisburg – Frankfurt
Route B
Tag 13: Durban – Kapstadt
Tag 13-16 (3Ü): Kapstadt


Habt ihr die ein oder andere Idee bzgl. einer „wintertauglichen“ und dennoch romantischen Lodge?

Wir werden zudem bei der Auswahl des Autos nun auf einen Corolla zurückgreifen

Bzgl. der Kälte: Lilly, vielen Dank für den Thread. Den hatte ich in der Tat überlesen, nicht gefunden – sorry.
Zwiebeltechnik, Winterklamotten (Schall, Mütze, Handschuhe), Softshelljacken gegen den Wind und Fleece gegen die Kälte, einen Heizlüfter kaufen (habe ich das richtig verstanden, dass man die in jeder kleineren Stadt bekommt?), Klamotten für den nächsten Tag bereits am Abend vorher unter die Bettdecke ans Fußende legen, keine offenen Zelte bzw. Lodges und sofern möglich mit Feuerstellen und Kaminen (zumindest im Haupthaus).

Empfiehlt ihr große Reise/Wanderrucksäcke oder ganz normale Koffer bzw. Taschen? Da wir ja mit dem Auto unterwegs sind müsste es eigentlich egal sein, oder?

Was meint ihr zu unserer neuen Route? Empfehlt ihr uns eher Route A oder B? Denk ihr, es ist zu stressig am Ende oder Anfang der Reise noch für etwa 3 Tage in Kapstadt zu sein à la Städtereise (nur um einen Eindruck der Stadt zu bekommen)?


Liebe Grüße,
Carina & Micha

parabuthus

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Dienstag, 16. April 2019, 12:43

Hallo Carina und Michael,

Zuerst die größte Ankündigung – wir werden auf Mauritius verzichten und stattdessen länger und intensiver in SA verweilen. :saflag: :thumbsup:
Hierzu auch nochmal ein großes Danke an dieses Forum. Dank eurer wundervollen und ausführlichen Reiseberichte, atemberaubenden Fotos und konstruktive Kritik konnte ich meine Frau davon überzeugen.


Das hört sich doch schon mal gut an. Ich denke, am Ende werdet ihr durch die längere Zeit in Südafrika ein stimmigeres Bild von diesem tollen Land bekommen.

Deine neue Route sieht auch deutlich weniger gehetzt aus, eher dem Anlass Hochzeitsreise gerecht werdend.

Ich würde mich an eurer Stelle für Variante A entscheiden.

Ich mag zwar Kapstadt sehr gerne und in der Umgebung gibt es auf jeden Fall viel zu sehen. allerdings schlagen hier die winterlichen Wetterbedingungen möglicherweise am ehesten durch. Kapstadt und Umgebung ist wirklich das einzige Ziel in SA, was man für einen Winterurlaub nicht empfehlen kann.

Ansonsten finde ich, daß der Winter an und für sich keine schlechte Reisezeit ist (muß ich sagen, da wir nur noch dann fahren können ;) ). Tagsüber ist es oft deutlich angenehmer als zu anderen Reisezeiten. Wenn das Wetter nicht allzu verrückt spielt, sollte die meiste Zeit T-Shirt Wetter sein und häufig wolkenloser Himmel. Kalt wird es vor allem "from dusk till dawn", dann kann es allerdings richtig kühl werden, so daß anzuraten ist, sich mit warmer Kleidung bis hin zu Ski-Unterwäsche, Mütze, Schal und Handschuhe einzudecken, besonders, wenn man früh morgens oder abends an Game Drives im offenen Wagen teilnehmen möchte. Letztes Jahr hatten wir Schlafsäcke eingepackt, diese aber letztlich nicht gebraucht, da eigentlich alle Unterkünfte Extra Decken bereit hielten. Wie wir es dieses Jahr machen, weiß ich noch nicht - vermutlich lassen wir die Säcke zuhause. Einen Heizlüfter haben wir nicht in Anspruch genommen. So lange warmes Wasser aus den Leitungen kommt, haut das die paar Minuten im Bad auch ohne hin.

Wir nehmen immer wetterfeste Taschen für unser Gepäck, die man sich bei Bedarf auch auf den Rücken schnallen kann. Die sind beim Bepacken des Autos flexibler und wenn der Untergrund nicht asphaltiert ist oder Treppen zu laufen sind praktischer als Koffer mit Rädern. außerdem passen sperrige Sachen da auch besser rein. Letztlich dürfte aber beides gehen.

Ein Wort noch zu Tag 10-13: Die Thonga Beach Lodge wurde hier im Forum schon oft gelobt und der Aufenthalt am tollen Meer dürfte sicher ein wenig für Mauritius kompensieren. Allerdings seid ihr da sehr weit vom Schuss (also von St. Lucia) und für die Dauer des Aufenthaltes an die Lodge und die dort angebotenen Aktivitäten gebunden. Wenn das für euch o.k. ist, würde ich mich überdies frühzeitig mit der Lodge in Verbindung setzen und eure Teilnahme an den gewünschten Aktivitäten reservieren lassen. Wir hatten das Problem bei einer vergleichbaren Lodge. Da waren bei unserer Ankunft einige Aktivitäten schon ausgebucht.

Viel Spaß noch bei der Planung!

LG

Christian

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Beate2

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Dienstag, 16. April 2019, 14:02

Hi,
zu Thonga hat ihr ja schon Tipps bekommen.
Wir waren auf unserer ersten SA-Reise 2001 :whistling: in der Makakatana-Lodge und haben uns sehr wohl gefühlt, den damaligen Eigentümern gehört die Lodge noch heute. Wir würden da jederzeit wieder hin fahren :thumbsup:


LG
Beate


und warme Socke nicht vergessen :D

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kOshi (16. April 2019, 14:05)

feuernelke

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Dienstag, 16. April 2019, 17:10

Ihr habt Euch insofern informiert, das eine Lodge nicht die ausschließliche Möglichkeit ist, gute und vernünftige Unterkünfte zu buchen?
Typisch für SA sind keine Luxuslodges, sondern nette, kleine B&Bs. Ich würde also sicher keine Tour machen, die völlig fern " der Wirklichkeit" ist.
B&Bs bieten zwar kein Frühstücksbufett mit allen Schikanen, aber satt sind wir immer geworden. Und abends geht man in verschiedene Restaurants essen, was völlig unkompliziert ist, Touristen fahren in der Regel mit dem Taxi.
Wenn Deine Frau so eine Frostbeule ist, würde ich einen anderen Zeitraum empfehlen. Ich bin der Typ, der sich bei null Grad ans Lagerfeuer setzt, in den Schlafsack eingewickelt, der auch bei geführten Game Drives im offenen Jeep wunderbar funktioniert- zu der Jahreszeit wird sich Deine Frau bei den Drives, die ja vorm Sonnenaufgang starten, vermutlich mit Daunenjacke, Mütze und Handschuhe ausstaffieren müssen.
Bei der klassichenk Rundtour im Nordosten mit Panoramaroute könnt ihr dort mit Minusgraden nachts rechnen, ebenso falls eingeplant, auch in Swasiland.
Und Baden im Indischen Ozean oder in Poolswird auch nicht funktionieren, falls angedacht.

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Blinki (21. Juli 2019, 19:43), kOshi (29. April 2019, 10:27)

U310343

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Dienstag, 16. April 2019, 18:20

Hallo
Wir waren in einigen der von Dir beschrieben Lodges aber auch 2x hintereinander auf Mauritius weil es uns so gut gefallen hat.

Sommer ist für Badefans schlicht die falsche Jahreszeit.

Ich mache mal einen anderen Vorschlag:

Flug mit Emirates nach Durban und von da aus 2 - 3 schöne Lodges

Leopard Mountain/ Rhino Ridge /Thanda/ Thonga haben wir besucht.
Unterschiedlich aber alle toll und nicht so teuer wie die PGRs am Krüger.

Danach von Durban nach Mauritius und mit Emirates zurück.
Wenn Euch Dubai interessiert, am besten auf dem Hinflug 2 Tage abzwacken.

Wenn Euch Südafrika so gut gefällt wie den meisten von uns hier dann kommt Ihr eh wieder.

Kapstadt/Johannesburg mit Krüger laufen nicht weg. Vielleicht dann zu einer optimaleren Jahreszeit.

herzliche Grüsse
Wilfried

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Blinki (21. Juli 2019, 19:43), kOshi (29. April 2019, 10:27)

parabuthus

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13

Dienstag, 16. April 2019, 20:04

Und Baden im Indischen Ozean oder in Poolswird auch nicht funktionieren, falls angedacht.

Naja, wir reden hier über eine Wassertemperatur von 21, eher 23°C im durchschnittlichen Juni (Wert für Durban). Da muss man aber schon sehr verwöhnt sein, wenn da kein Baden gehen soll. Es ist immer noch der Indische Ozean und nicht die Nordsee...

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bibi2406

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Dienstag, 16. April 2019, 22:07

Liebe Carina,

in einigen der angedachten Lodges war ich bereits und kann sie nur empfehlen, Thonga und Pafuri Camp.
Allerdings müsst ihr euch bewusst sein, dass die Pafuri Lodge nicht ganz so einfach in eine Route unterzubringen ist, denn sie liegt doch sehr abgelegen. Von Rhino Post schafft ihr es nicht an einem Tag, denn im Kruger ist die Geschwindigkeit bei ca.15-20 km/h durchschnittlich.

Die Makakatana Lodge kenne ich nur aus meinen Recherchen, aber da seid ihr nicht direkt am Meer. Wenn ihr einen traumhaften Strand sucht, der menschenleer ist dann empfehle ich eher Thonga. Das ist schon wunderschön dort, ich war hingerissen von diesem tollen Strand...


Freunde von uns waren genau in eurer Reisezeit in Thonga und konnten im Meer baden, es gibt dort Rockpools in denen man gut schnorcheln kann, allerdings nur bei Ebbe.

Die Outpost würde ich aus Kältegründen auch nicht empfehlen, gerade wenn auch noch Wind herrscht ist es doch sehr kalt nachts.

Die Bongani Lodge war bei uns auch mal auf der Liste, allerdings müsst ihr Euch bewusst sein, dass die Anfahrt sehr ruppig über Stock und Stein führt und ca.45 min dauert. Da werdet ihr abgeholt, müsst also nicht selbst fahren. Nachteil: auch zu jedem Game Drive müsst hier da durch, das wäre mir zu viel.
Und die Lodge liegt auch nicht zaunfrei zum Kruger, auch keine Big5, soviel ich weiss...

Insgesamt sehe ich es ähnlich wie Feuernelke, macht einen guten Mix aus Lodges und Guesthouses, da bekommt ihr mehr Südafrika.
St. Lucia würde ich Euch auch empfehlen, das ist nicht nur Safari und gerade im Winter sehr schön grün. Hier waren wir im Kwalucia und es ha5 uns sehr gut gefallen.

Liebe Grüße und noch viel Spaß beim Planen

Barbara

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SarahSofia

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Dienstag, 16. April 2019, 22:39

Hallo Carina & Micha,
Daraus folgt, dass wir statt 9 nun ca. 14-20 Tage für SA haben (je nachdem wann unsere Budgetgrenze erreicht ist) . . .
Aus Erfahrung würde ich empfehlen : mehr Tage und das Budget etwas "strecken" :whistling:

Route Auch
Tag 13- 15 (2Ü): Hluhluwe GR (evtl. Rhino Ridge Safari Lodge)
Tag 15-16: Heimreise Durban ? Johannisburg ? Frankfurt
Route B
Tag 13: Durban ? Kapstadt
Tag 13-16 (3Ü): Kapstadt

Da bin ich auch für Route A ( und auch nur wegen des Wetters, sonst würde ich niemanden von Kapstadt abraten :saflag: ) .

Wir werden zudem bei der Auswahl des Autos nun auf einen Corolla zurückgreifen
Da würde ich jetzt noch mal überlegen :whistling: , da ihr ja doch anscheinend einiges mehr selbst fahren werdet. Natürlich würde ein Corolla reichen (hat auch einen ordentlichen Kofferraum), aber mit einem SUV (auch einem kleinen) habt ihr eine höhere Bodenfreiheit und auch eine etwas höhere Sitzposition - was v.a. im Kruger doch ganz angenehm sein kann.

Klamotten für den nächsten Tag bereits am Abend vorher unter die Bettdecke ans Fußende legen
Den Tipp hatte ich noch nicht gesehen - muss ich demnächst aber wohl mal ausprobieren :blush:

Empfiehlt ihr große Reise/Wanderrucksäcke oder ganz normale Koffer bzw. Taschen? Da wir ja mit dem Auto unterwegs sind müsste es eigentlich egal sein, oder?

Kommt ein bisschen aufs Auto an : beim Corolla ist auch Platz für Koffer, bei einem SUV wie dem Duster sind Reisetaschen besser, beim Ford Ecosport macht irgendwie alles Probleme :S - soweit zu unseren Erfahrungen !

Was meint ihr zu unserer neuen Route? Empfehlt ihr uns eher Route A oder B? Denk ihr, es ist zu stressig am Ende oder Anfang der Reise noch für etwa 3 Tage in Kapstadt zu sein à la Städtereise (nur um einen Eindruck der Stadt zu bekommen)?

Wie schon erwähnt - Kapstadt halte ich nicht für zu stressig, aber für zu kalt; hebt es euch für's nächste Mal auf :saflag:

LG SarahSofia

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kOshi

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Montag, 29. April 2019, 11:32

Hallo zusammen,

und wieder ein ganz großes Danke für all eure Anregungen, Ideen und kritischen Bemerkungen. :danke:
Beruflich war ich die letzten Tage sehr eingespannt, sodass ich erst dieses WE dazu kam, mir die Route anhand unserer Interessen und eurer Tipps neu zu gestalten.


Was haltet ihr von der folgenden Route:

24.6. Flug mit KLM: HAN (6:00) - JNB (21:20) - Safari Club SA (F) (4min vom Flughafen entfernt)
25.6. Johannesburg - Ohrigstad/Hannah-Game Lodge (341 km) - 2Ü
26.6. frei - Panoramaroute (Blyde River Canyon, God‘s Window)
27.6. Ohrigstad - Balule Game Reserve/Mohlabetsi Safari Lodge (114 km) - 3Ü
28.6. frei - Pirschfahrten/Buschwanderungen
29.6. frei - Pirschfahrten/Buschwanderungen
30.6. Balule Game Reserve - Krüger Nationalpark/Satara Rastlager (127 km) - 1Ü
1.7. Satara Rastlager - Skukuza Restcamps (92 km) - 1Ü
2.7. Skukuza Restcamps - Berg-en-Dal Rest Camp (70 km) - 1Ü
3.7. Berg-en-Dal Rest Camp - Swaziland/Foresters Arms (173 km) - 2Ü
4.7. frei - ?
5.7. Mhlambanyatsi - Hluhluwe Game Reserve/Rhino Ridge Safari Lodge (300 km) - 2Ü
6.7. frei - Pirschfahrten/Buschwanderungen
7.7. Hluhluwe Game Reserve - iSimangaliso Wetland Park/Thonga Beach Lodge (190 km) - 3Ü
8.7. frei - Schnorcheln, Kajaktour, Waldspaziergänge, Ocean Safari
9.7. frei - Schnorcheln, Kajaktour, Waldspaziergänge, Ocean Safari
10.7. iSimangaliso Wetland Park - St. Lucia/AmaZulu Lodge (190 km) - 2Ü
11.7. frei - ?
12.7. St. Lucia - Durban/Sylvan Grove Guesthouse (230 km)
13/14.7. Rückflug mit AF: Durban (15:10) - JNB - Paris - HAN (8:45)

Bin mir bei den ein oder anderen Lodges/RestCamps bzw Hotels noch nicht ganz sicher. Von der Thonga Beach Lodge und Rhino Ridge Safari Lodge hab ich ja von euch und in den anderen Threads nur positives gelesen. :thumbup:
Hat jemand von euch direkt Erfahrungen mit der Hannah Game Lodge und Mohlabetsi Safari Lodge gesammelt? :?:
Auf das Abenteuer "RestCamp" lassen wir uns mal 3 Tage ein. Habe schon öfters gelesen, dass diese Erfahrung genauso wichtig und schön ist wie die in den teuren Lodges. :saflag:
Vom Zwischenstopp in Swaziland bin ich noch nicht ganz überzeugt. Sowohl die Unterkunft (Foresters Arms) als auch die Dauer (1 oder 2 Tage) bereitet mir noch Kopfzerbrechen. :wacko: ?(
Was haltet ihr von den zwei Übernachtungen am Ende in St.Lucia? Würdet ihr die auch so planen oder stattdessen lieber länger im Kruger verweilen? :?:


Liebe Grüße,
Carina & Micha

bibi2406

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17

Montag, 29. April 2019, 13:24

Hallo ihr zwei,

Ich finde die Runde ganz gelungen, vor allem weil es ein Mix aus Lodges und Restcamps ist.
Am Ende würde ich 3ÜN in St.Lucia bleiben und von dort gleich zum Flughafen. Ihr braucht 2-3h und das ist gut machbar. Dafür habt ihr zwei ganze Tage in St.Lucia und das reicht gut um den iSimangaliso/ Cape Vidal und die Hippotour zu machen.
Es sei denn ihr wollt einen Nachmittag Durban anschauen, aber nur wegen des Fluges ist das nicht nötig, es verlängert nur den Heimweg. Durban ist ein überschaubarer Flughafen, unser Auto war in 5min abgegeben und wir sind um 10:30 in St.Lucia los. Der Flug bei uns ging um 15:35

Viele Grüße
Barbara

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Liketotravel1

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18

Montag, 29. April 2019, 13:53

Liebe Carina, lieber Michi,
ich finde, insgesant klingt die von euch so veränderte Route gut und nach nicht übermäßig viel Fahrerei.
Da man insgesamt ja auch bei vielen typischen Aktivitäten einer Südafrikareise (Bootstour St Lucia, Game drives (egal ob selbst oder geführt), Tiere suchen von Hides aus, im Dunkeln nicht mehr groß unterwegs sein, in den Camps einen eingeschränkten Zu-Fuß-Bewegungsradius haben)....viel sitzt und sich wenig bewegt, fanden wir es bei unserer SA-Reise wichtig, da nicht noch unnötig viel Fahrstrecken oben drauf zu packen. Viele optionale Zwischenziele/Tagesausflüge/Schlenker auf unserer Reise, wo wir vorher dachten, das machen wir optional und entscheiden kurzfristig, haben wir am Ende weggelassen und ersetzt durch Dinge, die man vor Ort, wo wir gerade waren zu Fuß machen konnten.
Bei der Panoramaroute haben wir als besonders lohnend eine Wanderung/längeren Spaziergang in Erinnerung, die man in der Nähe der Three Rondavels vom Blyde Forever Resort (oder so ähnlich) machen konnte. Googelt mal 'Leopard trail' oder 'guinea pig trail' in Verbindung mit Blyde River Canyon. Auch von Gods Window aus konnte man einen schönen Spaziergang durch einen Nebelwald machen. Die potholes fanden wir (obwohl landschaftlich schön) total überrannt und veiele nicht so bekannte Punkte der Panoramaroute daher lohnender.
Ich habe einen Reisebericht unserer reise (Juli/August 2017) hier im Forum eingestellt, da findest ihr bei inetresse auch mehr details und ein paar Fotos zur Wanderung.

Die Sanparks restCamps (z.B. im Krügerpark) würde ich nicht als Abenteuer betrachten. Wir habe dort 2017 (auf einer Familienreise) und 2018 (auf einer reinen Krügerpark-reise nur mit meinem Mann) viele Nächte verbracht und nie irgendein Problem.
Die Unterkünfte sind teilweise etwas abgewohnt und nicht irgendwie stylisch oder so, aber fast immer sehr sehr sauber und in traumhaften Lagen. Auf der zweiten reise haben wir bewusst die ganz einfachen Zelte/Bungis/Hütten mit Gemeinschaftsbad und Gemeinschaftsküche aber eigenem Grill gebucht und auch die waren völlig abenteuer-frei zu benutzen.
Wir fanden auf beiden Touren von den größeren Camps das Lower Sabie Restcamp superschön, wenn da noch was zu kriegen ist, würde ich es Satara oder Skukuza vorziehen. Ich fand auch die kleineren Camps toll (z.B. von den Camps mehr in Mitte/Süd) Tamboti und Balule und auch Crocodile Bridge (trotz der Lage ganz am Rand des Parks).

Eher abenteuerlich fanden wir zuweilen die Einschätzung, wie wir uns jetzt mit unserem kleinen Auto umzingelt von Elefanten auf einer schmalen kleinen Pad am besten verhalten sollen.....
Im Swaziland haben wir einen Tag zu Fuß den Mlilwane Nationalpark erkundet. Das war nett mit den vielen ungefährlichen freilaufenden Tieren dort, aber irgendwie fühlte es sich nach dem Krügerpark zuvor auch ein bisschen an wie im Zoo.
Es soll ein interessantes culural village (ich meine nicht das bei Mantenga) in swaziland geben, wo man auch übernachten kann. Da waren wir aber leider nicht.

In Hluhluwe fand ich die Zelt im Mpila Camp auch richtig toll für die Übernachtung.

St Lucia hat uns gut gefallen aus verschiednen Gründen:
1. haben wir uns hier viel und frei bewegt
2. hat auch der Ort selbst einen tollen Badestrand, wo man auch noch schöne Spaziergänge machen kann und richtig gut wellenbaden. Am Wochenende war dort zudem Party durch die Locals (keine Sorge, wenn man seine Ruhe haben will, ist der Strand mehr als lang genug...)

3. hat uns der Wetlandspark in beiden Abschnitten (Ost noch ein bisschen mehr) landschaftlich super gefallen. Anfang August hat dort alles wunderschön gelb geblüht, vielleicht ist das bei euch ja auch schon der fall. Vor allem Frühmorgens und im Nachmittagslicht war das ein Traum!
4. haben uns die Mission Rocks (Spaziergang bei Ebbe bis zu einer Fledermaushöhle) und Cape Vidal (schönes Wellenbaden) echt gut gefallen
5. waren wir positiv überrascht vom Corocodile center und einer unerwartet tollen Führung dort am Wochenende zur Fütterung
In Durban würde ich nur übernachten, wenn ich auch vorhabe, die Sadt anzuschauen. Ansonsten kann man bis drei Uhr nachmittags auch am Flughafen sein, wenn man von St Lucia aus startet.
Wir haben uns Durban auf unserer Tour nicht angesehen, sind aber aufgrund eines größeren Navigationsfehlers und kleineren Folgefehlern...einmal mitten durch gefahren. In dem Moment fanden wir alle, dass es ein Fehler gewesen ist, keine Stadttour durch Durban eingeplant zu haben und hätten alle dazu Lust gehabt. Wir hatten aber das komplette Gepäck im Auto und auch noch zu viel strecke zu fahren um spontan umzuentscheiden.
Wetter und Kälte im südafrikanischen Winter: fanden wir harmlos. Nachts manchmal (Hochland; Panoramaroute, Drakensberge) kalt (bis an den Gefrierpunkt), aber immer und überall genügend warme Decken. Manchmal auch kleine Heizöfen opder Kaminöfen. Im Tielfland im Norden (Krüger) vielleicht Tiefsttemperaturen von 12 Grad. Mit Fleecejacken und Mütze fanden wir es auch abends beim grillen oder frühmorgens beim Gamedrive nicht zu kalt. Tagsüber war es bei uns eigentlich immer sonnig und warm, T-Shirt und kurze Hose war meistens ok. In St Lucia war das Meer auf jeden Fall warm genug und sehr einladend zum Baden.

Viel Spaß beim Planen und Reisen!
LG, Heike

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19

Montag, 29. April 2019, 18:06

Hallo, wir waren im März in der Hannah Game Lodge und fanden es „trotz“ der Reisebusse wirklich gut. Nette Häuschen und ein toller Blick. Essen gab es bei uns nur in Buffetform und haben uns am 2. Abend nur Sandwiches gekauft und ein paar Mangos. Nachmittags sind wir erst zum Blyde River Canyon gefahren und haben von dort eine Wanderung gemacht und dann direkt ins Busch Restaurant. Nach den 2 Nächten sind wir wie ihr ins Balule.
Wir können die Unterkunft empfehlen, sie waren sehr nett dort. Wir haben sie aber wirklich nur zum übernachten genutzt.
Auf dem Weg zum Balule liegt übrigens Jessica the Hippo.

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kOshi

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Mittwoch, 12. Juni 2019, 22:05

Hallo zusammen,

in 12 Tagen geht es nun endlich los. :saflag:


Nun zu unserer finalen Route:
Mietwagen - Toyota Corolla

24.6. Flug mit KLM: HAN (6:00) - JNB (21:20) - Safari Club SA (F)
25.6. Johannesburg - Ohrigstad / Iketla Lodge (362 km) - 2Ü
26.6. frei - Panoramaroute (Blyde River Canyon, God‘s Window,'Leopard trail' oder 'guinea pig trail')
27.6. Ohrigstad - Balule Game Reserve/Mohlabetsi Safari Lodge (105 km) - 3Ü
28.6. frei - Pirschfahrten/Buschwanderungen
29.6. frei - Pirschfahrten/Buschwanderungen
30.6. Balule Game Reserve - Krüger Nationalpark/Orpen Restcamp (83 km) - 1Ü
01.7. Orpen Restcamp - Pretoriuskop Restcamp (184 km) - 1Ü
02.7. Pretoriuskop Restcamp - Crocodile Bridge Safari Lodge (100 km) - 1Ü
03.7. Crocodile Bridge Safari Lodge - Swaziland/Foresters Arms (225 km) - 2Ü
04.7. frei - Radfahren/reiten/wandern ?
05.7. Mhlambanyatsi - Hluhluwe Game Reserve/Rhino Ridge Safari Lodge (327 km) - 2Ü
06.7. frei - Pirschfahrten/Buschwanderungen
07.7. Hluhluwe Game Reserve - iSimangaliso Wetland Park/Thonga Beach Lodge (161 km) - 3Ü
08.7. frei - Schnorcheln, Kajaktour, Waldspaziergänge, Ocean Safari
09.7. frei - Schnorcheln, Kajaktour, Waldspaziergänge, Ocean Safari
10.7. iSimangaliso Wetland Park - St. Lucia/AmaZulu Lodge (190 km) - 2Ü
11.7. frei - Bootstour auf dem Lake St. Lucia
12.7. St. Lucia - Sylvan Grove Guesthouse (223 km)
13/14.7. Fahrt nach Durban (30km) und Rückflug mit AF: Durban (15:10) - JNB - Paris - HAN (8:45)


Die Freude ist schon rieeeeeesssssssssssssseeeeeeeeeeeeenn groß :thumbsup:


Kurze Frage noch. Wie sichert ihr die Fotos eurer Kameras (Handy/Spiegelreflex). Wir nehmen keinen Laptop mit, haben allerdings eine Dropbox mit über 1 TB. Gibt es die Möglichkeit diese z.B. über das Handy rüber zuziehen oder Speicherkarten auf einer Festplatte zu speichern?


Beste Grüße,
Carina & Micha