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Michael_K

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Donnerstag, 18. April 2019, 08:40

Südafrika again oder doch mal Botswana

Hallo liebe südliche Afrika Fans,

in den letzten 5 Jahren war ich 3 mal in Südafrika und letztes mal habe ich noch das wunderschöne Mosambik mitgenommen. Zuerst waren wir im Krüger und Imfolozi, dann im Krüger, Imfolozi und in Kapstadt und letztes mal im Krüger, Imfolozi und in Mosambik.
Da wir zu dieser Zeit Südafrika und speziell den Krüger lieben kennengelernt haben frage ich mich ob ich nochmal dahin fahre oder Alternative folgende Route auf mich nehme. Johannesburg - Maun - Moremi - Khwai - Savuti - Chobe - Caprivi mit Mokorofahrt und zurück nach JHB. Das ganze mit dem Dachzeltcamper.

Nun wollte ich mal fragen ob es hier auch Erfahrungen gibt und ob man meine Botswana Tour eher bevorzugen würde oder doch Krüger, weil dieser einfach von den Sichtungen her überragend ist. Wir waren immer den ganzen Tag unterwegs und der Krüger bietet natürlich auch von den Straßenverhältnissen, Tankstellenanbindung, Verpflegung etc viele Vorteile gegenüber Okavango. Bei diesem ist das Abenteuerfeeling bestimmt höher. Ich frage mich auch ob es sich wirklich rentiert mal das Delta gesehen zu haben . Gibt es hier Erfahrungen etc. Mir ist klar das Sichtungen reine Glückssache sind aber im Krüger kann man es in meinen Augen vielleicht eher erzwingen wenn man dauernd unterwegs ist und Kilometer macht. Im Okavango kommt man ja auch nicht so schnell vorwärts. Es gibt's viele die eher auf das eine schwören oder auf das andere aber mich würde mal hier die Erfahrungen interessieren. Das ganze würde ich wohl im September oder Oktober 2020 machen.

VG
Michi

parabuthus

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Donnerstag, 18. April 2019, 10:09

Hi Michi,

das sind schon zwei ganz unterschiedliche paar Schuhe.

Das fängt schon bei der Reiseplanung an. So einfach wie mit Sanparks lässt sich eine Botswana Tour leider nicht planen. Die Campsites sind limitiert und meistens in den Händen privater Veranstalter. Das ist meist recht umständlich mit faxen und Auslandsüberweisungen. Obwohl gecampt wird, ist es mittlerweile auch ziemlich teuer geworden, sowohl die Campsites wie auch der Camper an sich.

Wenn man das alles erst einmal auf sich genommen hat und mit der Planung durch ist, lohnt sich Botswana m.E. auf jeden Fall. Wenn ihr Khama Rhino mitnehmt, gibt es eine realistische Chance auf die Big 5. Büffel und Elefanten gibt es ohnehin in Massen. Wildhunde sind auch im Angebot. M.E. entscheidender sind allerdings die spektakuläre Landschaft sowie die Möglichkeit, mir dem Boot durchs Delta oder auf dem Chobe zu cruisen. Eine Bootstour auf dem Chobe ist eines der besten Dinge, die man in Afrika tun kann. Da hat man vom Wasser aus unglaubliche Tierbegegnungen. Mokoro hingegen ist nicht so meins. Da es keine Zäune in den Camps gibt, besteht natürlich auch die Möglichkeit, daß man auf dem Platz Besuch bekommt. Das kann schon ziemlich aufregend sein. Wie du richtig schreibst ist bei einer Botswana Tour der Abenteuerfaktor natürlich deutlich größer als bei einem Krügerbesuch. Es ist meist spontaner, man muß eine gewisse Flexibilität mitbringen und sollte aufpassen, die richtige Reisezeit zu erwischen. Wenn du dich weiter informieren und inspirieren lassen willst, empfehle ich den Hupe Reiseführer oder den Bradt Travel Guide, mit Abstrichen auch den Reise-Know-How. Es gibt auch hier im Forum ein paar schöne Berichte zu Botswana. Im übrigen sind dort nicht nur Delta und Chobe interessant, sondern auch die ariden Parks mit Central Kalahari Game Reserve, die Makgadikgadi Pans oder der Botswanische Teil des Kgalagadi Transfrontier Parks sind fantastisch.

Ob es sich rentiert? Ich meine schon. Ich hoffe, in absehbarer Zeit mal wieder eine solche Tour machen zu können.

LG


Christian

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Michael_K

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Donnerstag, 18. April 2019, 10:38

Hallo Christian,

erstmal vielen Dank. Alles was du gesagt hast stimmt. Um die Kosten auf ein erträgliches Niveau zu bringen mach ich auch den Schritt mir den Dachzeltcamper in Johannesburg zu holen und dann hoch zu fahren in 1,5 Tagen. Die Camper in Maun kosten ja einiges mehr und die Flugverbindungen nach Windhuk sind in meinen Augen ziemlich schlecht und teuer.

Mir geht's vor allem um die Big 5 Wildhunde. Bis auf die Wildhunde kann ich an guten Tage im Krüger das alles täglich haben. Da wir ja schon oft im Krüger waren und alles eigentlich schon gesehen haben und man als verwöhnter Touri neuer Reizpunkte benötigt kam ich auf Botswana. Wichtiger als das Abenteuerfeeling was sicherlich klar über Krüger steht sind für uns aber die Sichtungen und genau da habe ich gerade bisschen Zweifel an Botswana. Man kommt ja im Delta nicht sehr weit jeden Tag weil die Stecken ja nicht vergleichbar sind mit Krüger. Wirkliche Straßen gibt es ja nicht. Wir würden im September oder Oktober fahren. Also ende Trockenzeit. Das sollte mit die beste Zeit sein.

Kannst du mir sagen warum eine Chobe River Tour so gut sein soll und Mokoro nicht so deines ? Ich dachte gerade mit dem Mokoro sieht man mehr Tiere da man mit kleinen Booten unterwegs ist. Chobe River Tour ist ja schon wieder so ein Massending oder ? Sind das Ganztagestouren oder wir läuft das ab. Momentan habe ich Kasane 2 Tage eingeplant. Einmal die Viktoriafälle und der nächste wäre theoretisch wohl noch frei.

Kalahari etc habe ich auch mir alles überlegt aber ende der Trockenzeit soll die Kalahari nicht so spannend sein. In der kurzen in der sie blüht hätte ich sie schon mitgenommen.

VG

rhein-mainer

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Donnerstag, 18. April 2019, 11:17

Big 5 Wildhunde. Bis auf die Wildhunde kann ich an guten Tage im Krüger das alles täglich haben
.
Hallo, da hast du aber bisher Pech gehabt .
Schon bei unsrem ersten Besuch im Krüger , während einer vom Reisebüro organisierten Sa Reise, haben wir Wildhunde gesehen. In den folgenden Aufendhalten im Krüger oder in Huhuwe , auch dort. Der bisherige Höhepunkt war das vergangene Jahr. Die Route vom Crocodile Gate nach Malalane , bot uns mehrere Sichtungen von Wildhunden . Es hatte Tage zuvor recht großen Regen gegeben und ein großes Rudel Wildhunde spiele und freute sich an den kleinen Tümpeln. Selbst als wir nach etwas über einer Stunde den Platz der Wildhunde erneut anfuhren , waren diese noch da und ruhten sich an Bäumen im Schatten aus. Noch erwähnen möchte ich , eine Rangerin mit Jeep und Peilsender , sahen wir Tage später , die auf Nachfrage
erzählte , das sie mit der Aufspürung der Wildhunde mittels des Senders beauftrag wäre.

Michael_K

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Donnerstag, 18. April 2019, 11:37

Da hast du mich falsch verstanden. Ich wollte sagen das man Wildhunde nicht jeden Tag sieht. Den Rest hatten wir fast täglich letztes Jahr. Letztes Jahr ging uns der Wildhund komplett durch die Lappen sogar. Die anderen male haben wie die auch gesehen.

Wir hatten letztes Jahr fast täglich Geparde, Leoparde und Löwen nur die Wildhunde nicht. Wir hatten letztes Jahr komplett für uns eine Stunde Gepardin mit 3 jungen die das jagen geübt haben.

Die Frage bezieht sich aber auch mehr Richtung Botswana. Ob man da ähnliches sieht und die Tierdichte mit dem Krüger vergleichbar ist. Tiere suchen mit Peilsender wäre auch keine Option. Wir fahren lieber selber durch die Gegend.

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Bär

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Donnerstag, 18. April 2019, 12:40

Mach Botswana. Eure Route haben wir vor ein paar Jahren auch gemacht, allerdings mit normalem 4x4 (Fortuner) und Hotels/ Lodges. Die Chance auf Wildhunde ist im KNP sicher höher. Unterschiedlich ist vor allem, dass man viel Wasser hat, was ja im KNP fast gar keine Rolle spielt. Chobe-Bootstour und Mokorofahrt kann ich eindrücklich empfehlen, wobei wir das mit dem Mokoro nicht im Delta, sondern am Kwando im Caprivi gemacht haben. Vom Mokoro aus kommt man den großen Tieren nicht unbedingt näher, die Fahrer sind ja auch nicht verrückt. Und die Tiere ergreifen schneller die Flucht. Die, die nicht der Flucht ergreifen, sind gefährlich.

Zudem haben wir zwei normale Bootstouren gemacht, eine ebenfalls auf dem Kwando und eine bei Lawdon's Lodge am Cubango. Von dort aus haben wir auch die eindrucksvollen Felszeichnungen von Tsodilo Hills besucht.
Wenn man ein paar Scheine in einen Okavango-Überflug investiert, hat man auch noch ein schönes Erlebnis (sofern man das Geschaukel erträgt :D )
Und Victoria Falls würde ich ebenfalls mitnehmen. Das wird von Kasane aus organisiert als Tagestour angeboten.
Wenn man auf die 5*-Lodges verzichtet und selbst organisiert, kann die Tour auch in halbwegs vernünftigem Preisrahmen bleiben.

Ob ich nochmals von Joburg aus starten würde weiß ich nicht. Es zieht sich schon, bis man an den Highlights ist. Und die 3 Tage Fahrt kosten ja auch was. Zeit, Unterkünfte, Mietwagen. Dafür kann man fast nach Maun fliegen.
Beim Khama Rhino kamen wir vorbei, haben es aber nicht besucht. Nashörner hatten wir schon in Südafrika zur Genüge gesehen.
.
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Michael_K

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Donnerstag, 18. April 2019, 12:55

Hallo Bär,

vielen Dank für die Infos. Wo man die Flusstouren macht ist glaub ziemlich egal oder ? Nehmen sich die wirklich was ? Ob Kwando oder Chobe ?

Würdest du auch empfehlen als Selbstfahrer diese Tour zu machen mit Camping oder würdest du sagen, die Touren die die Lodges anbieten sind um welten besser als was man selber finden kann ?

Bin auch kein Fan vom Start in JHB, allerdings sind die Camper mehr als 50 % teurer ab Maun oder Kasane. Will das es halbwegs (was in Botswana eh nicht möglich) in Grenzen sich hält.

Wir würden im Oktober 2020 fahren, also ende der Trockenzeit und denke mal das ich mit dem Mokoro aufgrund des Wasserstandes bei einer 2 Tagestour wirklich sehr weit ins Delta komme wo sich viel tummelt.

Uns geht es v.a. um die Raubkatzen. Da ist halt die Frage ob hier mit dem KNP mitgehalten werden kann.

VG

parabuthus

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Donnerstag, 18. April 2019, 13:09

Wir hatten letztes Jahr fast täglich Geparde, Leoparde und Löwen nur die Wildhunde nicht. Wir hatten letztes Jahr komplett für uns eine Stunde Gepardin mit 3 jungen die das jagen geübt haben.
Die Frage bezieht sich aber auch mehr Richtung Botswana. Ob man da ähnliches sieht und die Tierdichte mit dem Krüger vergleichbar ist. Tiere suchen mit Peilsender wäre auch keine Option. Wir fahren lieber selber durch die Gegend.

Wenn es allein um Tiersichtungen geht, wirst du 14 Tage Krüger am Stück kaum toppen können.

Wir haben aber auf unseren Botswana Touren auch sehr viel gesehen. Es ist aber irgendwie anders. Die Landschaft ist schon einzigartig für ganz Afrika, einmalig schön und ich persönlich finde es spannend, Tiere in unterschiedlichen Naturräumen beobachten zu können. Das Gebiet am Chobe dürfte die höchste Elefanten- und Büffeldichte weltweit haben und auf eine Chobe Bootstour wirst du vermutlich Herden von je 100 Tieren aufwärts sehen können. Das ist der absolute Wahnsinn. Natürlich gibt es da mehrere Boote, die da fahren. Das ist eine der absoluten Top Destinationen von ganz Afrika. Ich fand das aber nicht störend. Auch an den Victoria Fällen wird man wohl eher nicht allein sein.

Natürlich verfügen weder Moremi, Savuti oder die Chobe Riverfront über ein ähnliches Streckennetz wie der Krüger. Das macht es teilweise aber entspannter, da man halt seine Loops abfährt und öfters auch mal wartet, bis die Tiere kommen.

Mokoro empfand ich als sehr unbequem und anstrengend. Wir haben da so gut wie keine Tiere gesehen und wenn dann nur aus großer Entfernung. Da gibt es sicher bessere Touren als die, die wir gemacht haben, aber generell soll bei den Mokorotouren eher das Naturerlebnis, die Ruhe und die Szenerie im Mittelpunkt sehen. (Säuge-)Tierbeobachtungen stehen da eher hintendran. eher Pflanzen und Vögel. Wenn es euch um Tierbeobachtungen geht, dürfte eine Fahrt mit dem Motorboot durchs Delta oder auf dem Chobe deutlich ergiebiger sein.

Wenn es in Maun eine akzeptable Möglichkeit gibt, einen Dachzeltcamper zu bekommen, würde ich auch direkt von dort aus starten. Ich habe die Preise nicht vergleichen.

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parabuthus

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Donnerstag, 18. April 2019, 13:13

Wo man die Flusstouren macht ist glaub ziemlich egal oder ? Nehmen sich die wirklich was ? Ob Kwando oder Chobe ?

Es ist der gleiche Fluss, nur etwas weiter flußabwärts ;) . Die Unterschiede sind vor allem saisonal, wobei die Chobe Riverfront ziemlich sicher ein Treffer ist.

Uns geht es v.a. um die Raubkatzen. Da ist halt die Frage ob hier mit dem KNP mitgehalten werden kann.

Wenn du so deutlich fragst: nein!

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Donnerstag, 18. April 2019, 13:26

Das mit dem Mokoro habe ich nun inzwischen auch schon öfters gehört. Ich dachte das würde so ablaufen das man mit dem Einbaum an Nilpferden die ganze Zeit vorbei fährt :)

Muss ich mir echt dann überlegen und eventuell lieber eine Flussfahrt auf dem Chobe mache.

Das ist das schlimme am Krüger. So schön er auch ist. Was Tiersichtungen angeht glaube ich versaut er einen komplett. :D

Bär

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Donnerstag, 18. April 2019, 15:18

Mokoro ist unbequem, damit willst Du keine 6 Stunden fahren. Eher 1 bis 2 gemütlich und danach wieder ordentlich strecken!
Auch sonst kann ich Christian nur zustimmen.

Und mach lieber die Chobe-Flussfahrt und die Boots-/ Mokorotouren. DAS ist der Unterschied zu Kruger/ Südafrika. Sowas gibt es dort gar nicht. Und was auch noch anders ist, ist das Fehlen von Zäunen. Man sieht auch direkt entlang der Hauptstraßen Tiere.

Ob Camping- oder Lodgetour bleibt Dir überlassen. Wir konnten Camping im südlichen Afrika noch nie was abgewinnen, Tented Lodge ist für uns das Maximale an naturnahem Schlafen.
.
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Marc

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Freitag, 19. April 2019, 11:09

Bei der Auswahl (Südafrika oder Botswana) gäbe es für mich gar keine Frage -> BOTSWANA!

Wenn man einmal die Wildnis, die Einsamkeit und die Tierdichte Botswanas erlebt hat, ist man eigentlich ab vom Krüger-Park. Auf der Malus-Seite ist die dünnere Infrastruktur, die weniger abwechslungsreiche Landschaft (nur flach), die größeren Distanzen und die etwas schlechtere Erreichbarkeit.

Deinem Eingangspost ist zu entnehmen, dass Du Dir Sorgen machst, dass die Tiersichtungen geringer ausfallen werden, als im Krüger. Aus meiner Erfahrung ist auf der geplanten Strecke genau das Gegenteil der Fall. Die Tierdichte zwischen Okavango-Delta, Savuti, Chobe bis Vic-Falls ist deutlich höher, als irgendwo in Südafrika. In dieser Region leben über 40.000 Elefanten!!! Hinzu kommt, dass diese Regionen über keine Zäune verfügen, dadurch und auch durch den Mangel an Teerstraßen kommt ein viel größeres Wildnis-Gefühl auf. Wenn man sich dann noch den Luxus einer privaten Konzessions Lodge im Okavango gönnt und die Ranger auch nachts mit den Gästen querfeldein fahren, um den brüllenden Löwen zu finden, will man nie wieder in einen südafrikanischen Nationalpark. Man kommt auch viel dichter an die Tiere heran. Mal ganz abgesehen davon, dass auch die Touri-Dichte viel niedriger ist, im Okavango-Delta sieht man am ganzen Tag vielleicht ein bis zwei andere Fahrzeuge, in Savuti sind es vielleicht 10, mehr nicht, eine Tiersichtung gehört einem eigentlich immer alleine. :blush:

Seit dem ich Nambia/Botswana/Zimbabwe/Sambia kenne, war ich nicht einmal mehr in einem südafrikanischen National-Park. :rolleyes:
Schöne Inselgrüße Marc

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Freitag, 19. April 2019, 23:22

Die Tierdichte zwischen Okavango-Delta, Savuti, Chobe bis Vic-Falls ist deutlich höher, als irgendwo in Südafrika. In dieser Region leben über 40.000 Elefanten!!!

Tierdichte ist relativ. Welche Tiere? Im Kruger leben laut den Zählungen mindestens 20.000 Elefanten, Experten vor Ort sprechen jedoch von 35.000. Und der Kruger ist etwa halb so groß wie das von Dir genannte Gebiet.
.
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M@rie (19. April 2019, 23:39), SilkeMa (19. April 2019, 23:35)

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Samstag, 20. April 2019, 13:46


Tierdichte ist relativ. Welche Tiere? Im Kruger leben laut den Zählungen mindestens 20.000 Elefanten, Experten vor Ort sprechen jedoch von 35.000. Und der Kruger ist etwa halb so groß wie das von Dir genannte Gebiet.


Wie Du schon schreibst, die Tierdichte ist relativ und eine eher subjektive Wahrnehmung. Ich versuche dieses Gefühl mal mit Erklärungen und Beispielen zu füllen:

Ich war ungefähr 10mal im Krüger und danach bislang 10mal in Botswana, gefühlt empfinde ich vor allem das Okavango-Delta als deutlich spannender und abwechslungsreicher (abgesehen vom Mangel an Nashörnern). Wahrscheinlich liegt es aber auch daran, dass man im zentralen Delta auf einen Ranger angewiesen ist, der seine Areal natürlich kennt und zweitens nicht an Wege gebunden ist. In jedem Fall sind die tollen Erlebnisse zwischen Krüger und Okavango im Verhältnis 10 zu 1. Hinzu kommt, dass ich diese Landschaft aus großen Freiflächen, flachen Inseln, Sumpf- und offenen Wasserflächen mit den gesetzten, urwüchsigen Baumgruppen liebe. Oft hat man die Suggestion, es ist eine perfekt gepflegte Parklandschaft.
Der Krüger-Park ist da landschaftlich eher in drei Bereiche (Süden Baumbestand, Mitte dichter Busch, Norden schon eher arid) einzuteilen, dadurch sind die Sichtweiten in der Mitte und im Süden eher begrenzt, im Norden kann man weiter sehen, dafür ist es mangels Wasser aber auch leerer. Im Okavango-Delta hat man ständig große abgefressene und dennoch grüne Gras-Freiflächen, wo dem Auge immer etwas geboten wird, dann fährt man durch einen schmalen Baumgürtel und erreicht sofort wieder eine große offene Fläche. Da war ich im Krüger schnell genervt, oftmals waren im Krüger schöne Sichtungen nur eine Sekundensituation, in Botswana kann man die aller meisten Sichtungen auskosten und lange genießen. Auch ist es im Krüger auffällig, dass die Wasserlöcher meist erkennbar künstlich angelegte Dämme sind, so etwas gibt es in Botswana nicht.

Aber auch in eher typischen Selbstfahrer-Bereichen, wie der Kalahari oder Savuti empfinde ich die Sichtungen als deutlich größer. In den Bereichen mag das natürlich auch an der im Durchschnitt offeneren Landschaft liegen. Hinzu kommt, dass das Zusammenleben zwischen Menschen (Locals) und Tieren ein anderes ist, als in Südafrika. Die Elefanten-Familie im Dorf, das Warzenschwein im Vorgarten oder auch die Spuren eines Leoparden am Baum gehören hier zum Alltag dazu. Und ich wiederhole mich, keine Wildzäune...
Schöne Inselgrüße Marc

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cheva

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Montag, 17. Juni 2019, 13:13

keine Ahnung ob das noch aktuell ist. Wir stehe aber gerade an einer ähnlichen Entscheidung, und es wird ggf. doch Botswana.

Ich möchte aber was zu Chobe sagen. Wir waren 4 Tage / 3 Nächte in Kasane in einer Lodge und waren jeden Tag im Chobe und Abends riverfront mit dem Boot. Wir hatten top Sichtungen auf dem Fluss, aber es ist ein Unterschied ob man mit den großen Booten oder nem kleinen Boot mit gutem Führer unterwegs ist.
Wir hatten uns eine Elefantenflussdurchquerung gewünscht, und der Führer hat sich sehr bemüht und geschaut, dass wir eine erleben... Der Höhepunkt aber war ein Leopard direkt am Flussufer beim jagen. Wir waren bestimmt 1,5 Stunden da und am Anfang auch ganz alleine ein paar Meter weg.

Chobe NP ist halt sehr groß und die Wege/Komfort mit Krüger nicht vergleichbar. ( Highlight: kurz vor dem Eingang Chobe NP war ne Wildhundefamilie, direkt neben der Straße 20 Meter rein, die hatten Junge und da ihr "Nest". Hatten wir auch jeden Tag "besucht"

Mit Krüger kann man das nicht vergleichen. Krüger ist top, aber wenn man schon ein paar mal im Krüger war ist der Chobe eine schöne Abwechslung. Aber bei unsere Planung im Moment würde ich Kasane weglassen ,aber nur, weil wir es schon mal gesehen haben und es noch so viel anderes gib.... Vic Falls würde ich nicht mehr hin, einmal sehen reicht.. mir war das zu touristisch und im August waren die Fälle auch nicht sehr spektakulär.

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Intibane

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Montag, 17. Juni 2019, 14:35

Den Krugerpark mit Chobe zu vergleichen, hinkt. Zu SA Elefantenzahlen: Kruger Park 18 000, Mapungubwe ca. 1 000, Addo ca. 450, Marakele 100-200 (Zahlen ex Sanparks, Stand April '19). Wenn man den Kruger schon mehrfach gemacht hat, ist Botswana mit Sicherheit eine willkommene Abwechslung. Rein Landschaftlich sind es zwei unterschiedliche Welten. fuer birdwatchers ist das Delta mit Sicherheit ein absoluter Hoehpunkt! Es bleibt einfach persoenliche Wahl. Fuer mich wird der Kruger nie langweilig, eher ist das Gegenteil der Fall.

Botswana kostet mehr, nicht jeder kann oder will in eine private Lodge und ist bereit, ZAR 15 000 pro Person pro Nacht auf den Tisch zu legen (es gibt guenstigere, es gibt teurere....). Zwecks Abwechslung ist der Central Kalahari oder der Transfrontier mit Sicherheit auch absolut interessant.

So oder so, viel Spass!

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Northener (19. Juni 2019, 17:10), Bär (17. Juni 2019, 21:30)