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Berna1985

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Sonntag, 12. Mai 2019, 11:45

Reisebericht: Das erste Mal Südafrika - Kapstadt - Garden Route - Kapstadt

Hallo liebe Foriker,

nachdem wir uns im Vorfeld unserer ersten Südafrika-Reise umfassend hier im Forum eingelesen und informiert haben und auch auf zahlreiche Reiseberichte zurückgegriffen haben, möchten auch wir nun unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit euch (und den nächsten "Ersttätern") teilen.

Zunächst einmal: Wir hatten tolle drei Wochen -etwas getrübt durch einen Magen-Darm-Virus, den wir uns eingefangen haben, aber dazu später mehr-. Land und Leute und vor allem die fantastsiche Landschaft haben uns so gut gefallen.

Hier die Eckdaten unserer Reise:
Reisezeitraum 19.4. - 10.5.2019
Kapstadt:: 4 ÜN - Belmont Guest House
Bredasdorp (als Ausgangspunkt zum De Hoop NP): 2 ÜN - 28 on Hoop
Mossel Bay: 2 ÜN - New Stone Manor
Wilderness: 1 ÜN- Sea la Vie
Knysna: 2 ÜN - Rivertide Lodge
Stormsriver: 3 ÜN - Swallows Nest Guest House
Addo: 3 ÜN - Woodall Country House
Oudtshoorn: 1 ÜN - Karoo Retreat
Franschhoek: 2 ÜN - Asbourne Guest House

Dann steigen wir mal direkt ein:

Am 19.5. ging es mittags mir Lufthansa von Düsseldorf nach Frankfurt. Der Anschlussflug ging erst spät am Abend, sodass wir fast 6 Stunden zu überbrücken hatten. Da wir uns aber hier nochmal mit der Reiseplanung und den Aktivitäten am jeweiligen Standort beschäftigten, ging die Zeit doch relativ gut rum.
Der Flug nach Kapstadt verlief ruhig und wir landeten püntklich um 10:00 Uhr.
Wir haben dann zunächst am Vodacom-Laden unsere bereits in Deutschland über "b4itravel" bestellte SIM-Karte abgeholt und noch etwas Geld abgehoben. Beides war völlig undproblematisch. Besonders am Geldautomat waren wir entsprechend aufmerksam. Einer hat immer die Umgebung beobachtet, während der andere das Geld abgeholt hat. Vorsicht ist halt doch besser als Nachsicht.
Im Anschluss haben wir bei AVIS unseren Toyota Corolla Quest abgeholt. Im Vorfeld der Reise drehten sich schon einige unserer Diskussionen darum, ob der Kofferraum denn groß genug für all unser Gepäck sein würde (2 große Koffer und 2 Vollgepackte Trekking-Rucksäcke / Daypacks). Die zwei Koffer passten genau in den Kofferraum und die zwei Rücksäcke dann oben drauf. Ich vermute jedoch, einen Handgepäck-Koffer hätten wir da nicht mehr drauf bekommen, insofern waren wir mit den Rücksäcken, die sich ja auch immer etwas "quetschen" lassen, ganz gut bedient. Links und rechts hatten wir dann in den "Ausbuchtungen" noch etwas platz für bspw. Getränke.
Für uns hat der Kofferraum gepasst, weil wir auch keine Kühlbox o.ä. verstauen mussten.
Wir hatten übrigens sicherhisthalber ein Navi mitgebucht, haben aber dann -auch aufgrund eurer Rückmeldungen auf meine Fragen- alles mit GoogleMaps Offlinekarten gemacht, was auch super geklappt hat. Nochmal würden wir also kein Navi nehmen, zumal wir ja 3 Handys dabei hatten. Selbst im Falle eines Ausfalls hätten wir also noch Backups gehabt.

So, das Gepäck ist verstaut, es kann losgehen :D

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Berna1985

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Sonntag, 12. Mai 2019, 12:47

Kapsadt

Ich habe ganz vergessen uns vorzustellen:
Wir, beide 34, haben schon die ein der andere Fernreise gemacht, allerdings alle Richtung USA und Kanada. Mit Road-Trips kennen wir uns also aus :)

Nachdem wir also den Mietwagen abgeholt haben, haben wir den direkten Weg zu unserer Unterkunft in Oranjezicht genommen.
Etwas verwundert waren wir zunächst über die vielen Menschen, die neben der Autobahn herliefen. Niemand von denen hatte augenscheinlich etwas Böses vor, wir fuhren jedoch trotzdem sehr umsichtig und beobachteten unsere Umgebung. Etwas aufgeregt ob des Linksverkehrs und der Schilderungen bzgl. der N2 hier im Forum fuhren wir also gen Unterkunft. Und was soll ich sagen: alles völlig unproblematisch :thumbsup:

Wir kamen also gegen Mittag im B&B an und wurden sehr freundlich empfangen.
Da wir ja in der Nebensaison unterwegs waren, konnten wir in allen Unterkünften bereits bei Ankunft, meist gegen Mittag die Zimmer beziehen, was natürlich prima war, da wir so nichts im Auto lassen mussten, während wir unterwegs waren.

Annemarie gab uns ein paar nützliche Tipps, allen voran:
Absolut nichts (sichtbar) im Auto lassen und nichts meint wirklich nichts - wir haben jedes Mal wenn wir irgendwo ausgestiegen sind, alle Wasserflaschen und was man sonst noch so im Auto hat, im Handschuhfach oder der MIttelkonsole verstaut. Wertsachen haben wir niemals im Auto gelassen, ebenso keine Jacken auf dem Rücksitz, o.ä.
Zweiter Tipp: Nachts niemals alleine durch die Gegend laufen, lieber Uber nutzen. Die App hatten wir uns bereits heruntergeladen.

Nachdem wir uns kurz frisch gemacht haben, haben wir uns dann zu Fuß auf den Weg in die Stadt gemacht. Auf dem Weg lag der Company's Garden, durch den wir ein wenig schlenderten und dann im fortigen Restaurant noch etwas tranken. Weiter ging es dann Richtung Long Street und Kloof Street. Es waren einige Touristen unterwegs, aber auch einige Bettler. wir wurden weder bedrängt, noch von penetranten "Bettlern" verfolgt. Dennoch hat uns die Gegend dort nicht so richtig zugesagt. Im Nachhinein haben wir uns gefragt, ob uns das so sehr aufgefallen ist, weil ja Wochenende war. Dort sind ja auch ein paar Hochhäuser / Geschäftshäuser. Vielleicht wirkt es dort in der Woche belebter. Wie dem auch sei, eir machten uns also auf den Weg zur V&A Waterfront und was soll ich sagen: Dort hat es uns sehr gut gefallen, so viele Restaurants und Cafes und eine richtig schöne Stimmung. Ganz anders als in der "City Bowl". Wir verbrachten also den nachmittag dort und aßen dort auch zu abend. Es wurde bereits dunkel und wir frgten uns, wo uns denn wohl der Uber-Fahrer abholen könnte. Letztlich liefen wir trotz der Dunkelheit noch bis zum Two Oceans Aquarium und ließen uns dort einsammeln. In der App wurden uns der Name des Fahrers sowie das Nummernschild und die ungefähre Ankunftszeit angezeigt. Nach 15 Minuten waren wir dann wieder an der Unterkunft. Der Fahrer bekam noch schnell eine gute Bewertung und ein Trinkgeld, bevor wir völlig erschöpft ins Bett fielen.
Wir hatten übrigens nach dem Cable Car zum Table Mountain geschaut, sie war jedoch aufgrund des Winds geschlossen. Es war zwar schönes, aber auch sehr windiges Wetter.

Am nächsten Tag starteten wir mit einem sehr guten Frühstück in den Tag. Ein Mitarbeiter der Unterkunft fragte uns nach unseren Plänen: Eigentlich Tabel Mountain, aber der Wind hatte nochmal zugenommen, also -zumindest vormittags- wieder keine Chance (und hoch laufen wollten wir nicht). Er empfahl uns einen Besuch im Kirstenbosch Botanical Garden. Gesagt getan: Wir ließen uns dorthin fahren und verbrachten dort ca. 1 1/2 Stunden. Es war einfach nur traumhaft schön (und zu diesem Zeitpunkt dachten wir schon: schöner gehts eigentich gar nicht). Eine super schöne Aussicht auf die Stadt und den Tafelberg. Der Botanical Garden ist sehr vielfältig und bietet das ein oder andere schattige oder auch sonnige Plätzchen zum verweilen.
Im Anschluss stiegen wir in den Hopon-Hopoff-Bus ein, um uns ein wenig herumfahren zu lassen. Man hat im Rahmen dieser Sightseeing-Tour auch die Möglichkeit zu Fuß ein Township zu besuchen. Man wird dann von dort lebenden Menschen herumgeführt. Es hätte uns schon interessiert, da aber dort sonst niemand ausstieg entschieden auch wir uns dagegeben. In Camps Bay stiegen wir dann zum Lunch aus. der Wind hatte gefühlt nochmal zugenommen. Wir gingen ein paar Meter auf den Stand, wurden jedoch so von Sand zugeblasen, dass wir schnell wieder auf die Promenade gingen.
Nach dem Lunch ging es dann weiter mit dem Bus. In Green Point stiegen wir dann wieder aus und liefen zur Waterfront. Dort tranken wir noch etwas und ließen uns dann zur Unterkunft zurückbringen, wo wir uns dann frisch fürs Abendessen machten. Zu Abend aßen wir dann wieder an der Waterfront.


Am 2. vollen Tag in Kapstadt stand dann das Kap im Fokus. Wir machten uns früh auf den Weg zum Cape Point. Es war wieder windig, aber sonnig und schätzungsweise etwas über 20 Grad. Als wir am Cape Point ankamen, war es noch vergleichsweise leer. Noch keine Touristenbusse in Sicht und auch sonst noch nicht viel los. Wir erklommen also die Stufen hinauf zum Leuchtturm und genossen die unfassbar schöne Aussicht.. Wieder unten angekommen entschlossen wir uns dann, noch den Wanderweg zum Kap der guten Hoffnung zu nehmen. Dieser wird zum Ende hin nochmal etwas "krackseliger" geht aber zumeist über Holzwege und ist somit eigentlich recht einfach zu gehen. Anstrengend war es wegen der Mittagssonne trotzdem. Außerdem mussten wir wandertechnisch erstmal wieder in Tritt kommen :D
Im Anschluss hatten wir noch einen sehr guten Lunch (Lachs) im Restaurant am Cape Point und wurden natürlich auch Zeuge eines "Baboon-Angriffs". Eine unaufmerksame Touristin war dann um ein Sandwich ärmer, hatte aber die Lacher auf ihrer Seite und nahm es wohl auch gelassen.
Weiter ging es dann zum Boulders Beach und den dortigen Pinguinen. Leider war es hier unfassbar voll. Es waren auch einige Reisegruppen dort und so machten wir vom "Hauptdeck" einige Fotos und gingen dann auf die gegenüberliegende Seite, wo es viel leerer und vor allem leerer war.Wenn das Nebensaison ist, frage ich mich, wie es dort in der Hauptsaison aussieht ?(
Unser letzter Stopp sollte Muizenberg werden. Da es ja das Osterwochenende war, waren die Küstenstraßen unfassbar voll und wir brauchten ziemlich lange dorthin. Da ja auch noch der Chapman's Peak Drive auf uns wartete, machten wir nur ein paar Fotos von den berühmten bunten Häuschen und ließen auch die Kaffeepause ausfallen.
Auch der Chapman's Peak Drive lieferte unfassbar schöne Ausblicke. Wir hatten natürlich Glück mit dem Wetter und haben die Fahrt und die Fotostopps genossen. Wir haben überlegt, noch einen Stopp an der Mariner's Wharf in Hout Bay einzulegen, waren dann aber doch ziemlich groggy und entschieden uns dagegen. Also zurück zur Unterkunft und zum Abendessen wieder zur Waterfront. In den Innenstadt-Bereich zog uns übrigens nichts mehr.

In der Nacht um Dienstag merkte ich bereits, dass ich mir wohl etwas eingefangen haben musste. So einen Magen-Darm-Virus braucht man im Urlaub nicht. Ich habe den halben Tag im Bett verbracht. In der Unterkunft gab es glücklicherweise einen Gemeinschaftsraum, in den mein Mann sich dann zum Lesen verabschiedet hat. Mittags ging es mir etwas besser, sodass wir entschieden, zusammen zur Apotheke (wir hatten zwar ein paar Dinge in der Reiseapotheke dabei, aber es sollte mir ja schnell besser gehen) und im Anschluss zur Old Biscuit Mill, dem Bo-Kaap und zum Distrivt Six Museum. Nach den 3 Stunden, die wir an diesem Tag unterwegs waren und an dem ich natürlich wenig getrunken und fast nichts gegessen hatte, merkte ich, dass es wieder Zeit für's Bett war.

Dank der Medikamente und da es sich wohl wirklich nur um einen Magen-Darm-Virus und nichts schlimmeres handelte, ging es mir am nächsten Tag bereits besser. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns dann in Richtung Bredasdorp.

Table Mountain und Robben Island fielen leider wegen der doch sehr starken Winds aus. Weder das Cable Car noch die Fähren fuhren. Aber irgendwie hatten wir ja eh keine Zeit mehr, müssen wir wohl doch nochmal wieder kommen :thumbsup:

In allen Unterkünften waren die Gastgeber und Angestellten übrigens sehr sehr freundlich und versuchten uns Tipps zu geben oder -wie im Falle meiner Erkrankung- zu unterstützen und haben ihre Hilfe angeboten. Wir haben das auch nicht als "aufgesetzte" Freundlichkeit empfunden, sondern als wirklich ehrlich und ernst gemeint. Mit vielen haben wir auch mal ein privates Wort gesprochen, was uns auch geholfen hat, das Land und die Leute besser zu verstehen.

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Sonntag, 12. Mai 2019, 13:14

...Weiter ging es dann Richtung Long Street und Kloof Street. Es waren einige Touristen unterwegs, aber auch einige Bettler. wir wurden weder bedrängt, noch von penetranten "Bettlern" verfolgt. Dennoch hat uns die Gegend dort nicht so richtig zugesagt. Im Nachhinein haben wir uns gefragt, ob uns das so sehr aufgefallen ist, weil ja Wochenende war. Dort sind ja auch ein paar Hochhäuser / Geschäftshäuser. Vielleicht wirkt es dort in der Woche belebter...
In der Kapstädter City ist es am Wochenende wie in den meisten Großstädten: Tote Hose. Die Gegend lebt vom Alltagsbetrieb.
Da ihr ja wohl vorhabt wieder zu kommen 8) legt euren Besuch dann auf die Werktage - ihr werdet die Gegend nicht wieder erkennen

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Berna1985

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Sonntag, 12. Mai 2019, 13:39

De Hoop NP

Als Ausgangspunkt für den De Hoop NP hatten wir uns Bredasdorp ausgesucht, weil es für uns fahrtechnisch günstig gelegen war.
Um es vorweg zu nehmen: Die Unterkunft war gut, aber der Ort ist jetzt nicht so schn. Also an sich ist es eine ganz normale Stadt, jedoch kein Touristenort und hat infolge dessen bspw. auch wenige Restaurants.

Aber der Reihe nach:

Auf dem Weg nach Bredasdorp hatten wir uns ein paar Stationen herausgesucht.
Zunächst fuhren wir über die landschaftlich ganz tolle R44 nach Bettys Bay, um uns dort nochmal die Pinguin-Kolonie anzusehen. Auf dem Weg entdeckten wir im Meer einige Delfin-Schwärme. :D
Bei Bettys Bay änderte sich das Wetter. Es wurde recht frisch (es war auch noch morgens) und nieselte etwas. Nach unserer Erfahrung am Boulders Beach waren wir gespannt, wie voll es wohl werden würde.
Auf dem Parkplatz standen vielleicht 3 Autos, also diesmal alles etwas ruhiger und entspannter. Vermutlich ist die Pinguin-Kolonie am Boulders Beach von Kaptsadt für die Tagesausflügler (auch die Bustouren) einfacher zu erreichen, sodass es sich dort konzentriert. Zwar gibt es an Bettys Bay keinen Strand, dafür aber eine herrlich zerklüftete Küste, die total schön ist. Wir können einen Besuch hier auf jeden Fall empfehlen, weil es halt auch viel entspannter ist.
Weiter ging es dann nach Hermanus. Der Ort hat uns sehr gut gefallen, allerdings auch hier der Hinweis auf die Nebensaison. Im Sommer wird es hier von Touristen wohl nur so wimmeln. Wir haben die entspannte Atmosphäre genossen und konnten auch ein paar Wale entdecken, womit wir gar nicht gerechnet hätten. Aber es handelte sich natürlich auch nicht um die Wale, die dort in ein oaar Monaten ankommen. Wir haben uns trotzdem riesig gefreut :D
Nach dem Lunch ging es dann weiter Richtung Kap Agulhas. Wir folgten den Anweisungen auf unserem Handy und plätzlich -oh Schreck- sollten wir auf einer Gravel-Road weiterfahren. Es war die erste auf unserer Reise und so suchten wir nach einer Alternative, folgten einer asphaltierten Straße, nur um dann auch auf der Alternativroute auf eine Gravel Road geführt zu werden ;)
Ok, sieht so aus, als müssten wir da durch...Also fuhren wir vorsichtig weiter. Nach einiger Zeit fuhren wir dann auch schneller, aber mmernoch vorsichtig wegen spitzer Steine oder großer Schlaglöcher. Liegen bleiben wollten wir hier schließlich nicht.
Am Nachmittag erreichten wir dann Kap Agulhas. Der Leuchtturm war schon im Begriff zu schließen, also machten wir uns -da wir ja quasi den ganzen Tag im Auto verbracht haben- zu Fuß zum Mostsouthern Tip of Africa.
Da die Sonne schon unterging und dort auch wenig los war, war es eine tolle Stimmung und wir verweilten noch ein paar Minute auf einer Bank und genossen die Ruhe und das Meer.
Kurz vor Sonnenuntergang kamen wir dann in unserer Unterkunft an. Wir wurden wieder freundlich begrüßt und bekamen zwei Restaurant-Empfehlungen. Ein Fastfood-Restaurant und ein Restaurant. Alles andere hätte um die Zeit schon geschlossen. Wir entschieden uns für das Restaurant, wobei das Essen wirklich nicht gut war.
Naja, kann passieren, im Forum wurde ja darauf hingewiesen, dass man den Ort nicht unbedingt besuchen muss. Das können wir nun bestätigen. Wir würden uns beim nächsten Mal für eine Unterkunft im De Hoop NP entscheiden. Irgendwelche Gründe gab es, dass wir es nicht taten, naja...
Am nächsten morgen gab es wieder ein liebevoll zubereitetes Frühstück. Im Anschluss starteten wir zum De Hoop. Dass uns hier Gravel Road erwartete, wussten wir ja bereits.
Im NP war es sehr leer, nur vereinzelt kamen uns Autos oder Kleinbusse entgegegen. Hier sahen wir dann nun auch zum ersten Mal größere Tiere aus der Nähe: Nochmal Baboons, Buntböcke, Zebras etc. aber auch viele verschiedene Vogelarten. Die Natur war einmalig schön und dass es so ruhig war, gefiel uns ganz besonders.
Wir fuhren weiter nach Koppie Alleen, zu den Dünen. Je weiter wir dahin kam, desto diesiger / nebeliger wurde es, obwohl es ansonsten ein perfekter Tag mit wolkenlosem Himmel war. Und so liefen wir die Dünen dann im Nebel zum Wasser herunter. Naja, man hätte sicher eine tolle Aussicht gehabt, aber manchmal hat man halt Pech. Wieder zurück am Auto merke ich, dass ich noch nicht wieder 100%ig fit bin, und ruhe mich erstmal etwas aus. Mein Mann erklimmt noch eine andere Düne weiter vorne an der Straße zu Koppie Alleen. Ich warte im Auto und beobachte die Vögel. Auch sehr schön und nicht so anstregend ;)
Wir fahren den Weg zurück und beobachten die Tiere. Im Anschluss essen wir etwas im Restaurant und entscheiden uns -weil es einfach so schön ist- noch eine kurze Wanderung zu machen. Sie ist mit 3,5 km ausgeschildert und geht vom Restaurant an den Klippen entlang.
Wir laufen und genießen die Aussicht und das gute Wetter. Irgendwann fragen wir uns, ob wir irgendwo hätten abbiegen müssen oder ob die 3,5 km gar kein Rundweg sind und entscheiden uns dann angesichts der Zeit (es wird bald dunkel) quer Feld ein, an den Unterkünften vorbei, zurück zum Auto zu laufen. Wir entscheiden, dass wir im NP wohnen, falls wir noch einmal wiederkommen sollten.

Abends verzichten wir aufs Abendessen und essen nur ein paar Chips und "Brötchen".

Und dann passiert das, was passieren musste: Ich habe meinen Mann wohl doch angesteckt. Am kommenden Tag geht es ihm wie mir ein paar Tage zuvor. Blöd nur, dass heute Reisetag ist , wie sollen wir das nur machen ?(
Ich gehe also erstmal zum Frühstück, während mein Mann noch etwas schläft. Als ich zurückkomme, entscheiden wir, dass er die volle Dröhnung an Tabletten nimmt. Nachdem er nochmal etwas geschlafen hat, entscheiden wir loszufahren. Es sind ca. 2,5 Stunden bis Mossel Bay und wir entscheiden, dass es wohl besser wäre, wenn ich fahre. Ok, Linksverkehr und ein Automatik-Wagen, gleich zwei Herausforderungen... Sobald wir aus der Stadt raus sind, geht es quasi nur noch geradeaus. Nach ein paar Stopps hält mein Mann dann auch bis zur nächsten Unterkunft durch, wo ich ihn erstmal ins Bett verfrachte und mich auf die Terrasse setze, um etwas zu lesen. So ein wenig "unfreiwillige" Entschleunigung kann ja auch mal ganz entspannend sein. :sleeping:

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Sonntag, 12. Mai 2019, 13:41

...Weiter ging es dann Richtung Long Street und Kloof Street. Es waren einige Touristen unterwegs, aber auch einige Bettler. wir wurden weder bedrängt, noch von penetranten "Bettlern" verfolgt. Dennoch hat uns die Gegend dort nicht so richtig zugesagt. Im Nachhinein haben wir uns gefragt, ob uns das so sehr aufgefallen ist, weil ja Wochenende war. Dort sind ja auch ein paar Hochhäuser / Geschäftshäuser. Vielleicht wirkt es dort in der Woche belebter...
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Dann war unsere Vermutung ja richtig. So ähnliche Erlebnisse hatten wir auch schon in Großstädten in den USA und Kanada. Die Geschäftsviertel sind dann auch verlassen und haben unter der Woche dann doch Charme. :D
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Beate2 (12. Mai 2019, 15:30)

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Sonntag, 12. Mai 2019, 14:04

Mossel Bay

Mein Mann erholt sich zum Glück schnell und so können wir am nächsten Morgen wieder ein sehr gutes Frühstück zu uns nehmen.
Im Anschluss spazieren wir zum Leuchtturm. Zunächst bleiben wir unterhalb des Leuchtturms noch ein paar Minuten auf einer Bank sitzen und genießen die Wellen, die gegen die Schroffe Küste klatschen. Es ist wieder ein sonniger Tag und die Natur wunderschön.
Wir entscheiden uns , einen Stück des Wanderweges, der an den klippen entlang führt zu laufen.
Noch etwas geschwächt laufen wir schätzungsweise 2 oder 2,5 km bis zu einer Spitze, von der aus wir einen schönen Ausblick haben.
Wir ruhen uns kurz aus und machen uns dann in der Mittagshitze auf den Rückweg. zum Glück gibt es auch ein wenig Schatten.
Wieder unten angekommen gehen wir ins "Delfinos".Es ist recht wohl wegen der schönen Lage. Ich esse eine Kleinigkeit. Mein Mann hält hingegen noch unfreiwillig "Diät".
Den Nachmittag verbringen wir entspannt in der Sonne auf der Terasse, bevor wir abends eine Kleinigkeit essen gehen. Angesichts der Krankheiten haben wir noch nicht so viel Hunger und können die guten Restaurants im Ort nicht nutzen. Wir entscheiden uns daher für eine schnelle Alternative.

In und um Mossel Bay kann man übrigens sehr viel machen. Von Dünen-Surfen über "mit Haien tauchen", Safaris, Ausflügen nach Oudtshoorn u.v.m. wird vieles geboten. Man hat auch hier die Qual der Wahl :)

Am nächsten Morgen brechen wir nach einem netten Plausch mit der Managerin der Unterkunft (wir waren die einzigen beiden Gäste) in Richtung Wilderness auf. Es ist an diesem Tag nebelig und Anita klärt uns auf, dass es höchstens 2 oder 3 Tage im jahr gibt, wo es so schlimm ist.

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Montag, 13. Mai 2019, 09:42

Wilderness

Die Fahrt nach Wilderness ist kurz und so erreichen wir bereits vor dem Mittag unsere Unterkunft.
Auch hier sind wir die einzigen Gäste und können unser Gepäck ausladen und das Zimmer beziehen.
Nachdem wir ein wenig Sonne hatten als wir aus Mossel Bay heraus waren, ist es nun wieder nebelig. Wir haben ein Zimmer mit Meerblick gebucht...Nunja, irgendwo dort wird das Meer wohl tatsächlich sein, zu sehen ist angesichts des Wetters jedoch leider nichts. Unsere Gastgeberin klärt uns auf, dass sie die Fenster zugelassen habe, da bei diesem Wetter auch Spinnen lieber drinnen als draußen sind. Sie deutet mit ihren Händen die Größe der Spinnen an, bemerkt aber gleichzeitig dass diese nicht giftig seien und in der Regel auch kein Interesse an uns haben. Wir denken "ok, wir lassen das Fenster zu, wir müssen es ja nicht drauf anlegen". Wir fragen uns, ob die Größe, die sie uns zeigte nicht etwas übertrieben war ?(

Da wir die Hoffnung hatten, dass das Wetter besser ist, wenn wir etwas von der Küste wegfahren, entscheiden wir uns ein Kanu bei Eden Adventures im Wilderness NP zu mieten. Gesagt getan, wir haben Glück, dass Nebensaison ist, sonst hätten wir wohl nicht spontan ein Kanu mieten können.
Man erklärt uns die Route. Man fährt ca. 40 Min mit dem Kanu und kann dann eine Wanderung zu einem Wasserfall machen. Beim Ablegen war es noch diesig (aber nicht mehr nebelig), je weiter wir paddeln, desto besser wird das Wetter. Wir erreichen die Anlegestelle und spaizieren durch schöne Landschaft zum Wasserfall. Da uns auch immer Rohre begleiten, werden wir das Gefühl nicht los, dass das Wasser künstlich hochgepumpt wird. Nichts desto trotz liegt der Wasserfall umgeben von Felsen, auf denen sich andere Leute ausruhten oder picknickten. Auch wir legten eine Pause ein, bevor es zurück ging. Die Ruhe auf dem Fluss war herrlich, man konnte die Vögel hören und beobachten.
Die Kanu-Tour mit der Wanderung können wir absolut empfehlen. Wir haben insgesamt ca. 3 oder 3,5 Stunden benötigt würde ich schätzen. In der Hauptsaison würde ich den Trip jedoch vorbuchen.
Zurück im Hotel machen wir uns frisch. Als wir bereits im Begriff waren, zum Abendessen zu gehen, entdecke ich in der Ecke an der Decke eine Spinne. Und was soll ich sagen: Ja, sie war genau so groß, wie sie uns beschrieben wurde. Selbst mein Mann hatte Respekt :D Die Unterkunft war übrigens sehr schön...und hatte sehr hohe Decken (ich schätze 4-5 Meter). Also keine Chance an die Spinne heranzukommen. Als wir die Tür öffneten, kam noch die Katze der Gastgeberin dazu. Diese hörte wohl, wie wir uns über die Katze und die Spinne unterhielten und kam um die Katze abzuholen. Kommentar zur Spinne: Ach die macht nix, die bleibt auch da sitzen. Da wir nichts weiter tun konnten, machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Als wir wiederkamen, saß die Spinne immernoch dort, wo sie auch vorher saß. Also erstmal alles ok. Als wir dann im Bett lagen, wurde sie jedoch plötzlich munter und lief am Rand der Decke entlang....um dann an der Decke in Richtung Bett abzubiegen :S nachdem wir erst etwas gelassener waren, war das dann jetzt doch nicht mehr so schön, als sie kurz vorm schlafen genau über unseren Köpfen an der Decke hing :D

Wir sahen immernoch keine Möglichkeit, das Tier irgendwie nach draußen zu befördern und so blieb uns nichts anderes, als damit einzuschlafen.
Am nächsten Morgen suchten wir nach der Spinne (mit nach Hause nehmen wollten wir sie schließlich nicht, wir hatten aber vorsichtshalber alle Koffer und Rucksäcke zugemacht und socken in die Schuhe gestopft). Wir fanden sie dann an ihrem Stammplatz in der Ecke. Also alles in Ordnung.
Unsere Recherchen haben ergeben, dass es sich wohl um eine Regenspinne handelte.
Nach einem sehr guten Frühstück und einem schönen Tag in Wilderness verließen wir die Unterkunft in Richtung Knysna. Auch in dieser Gegend hätten wir uns noch mindestens einen Tag mehr gewünscht, um noch ein bisschen mehr vom NP zu sehen.

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8

Montag, 13. Mai 2019, 10:06

Knysna

Nachdem wir am Morgen ganz kurz das Meer von unserem Zimmer aus gesehen haben, wurde es während wir frühstückten wieder nebeliger.
An der Küste entlang zu fahren, machte daher wenig Sinn. Wir entschieden uns dazu, über die Seven-Passes-Road nach Knsyna zu fahren.
Im "Hinterland" war dann auch tatsächlich sehr schönes Wetter. Die Aussicht war prima. Allerdings besteht die "Serpentinen-Straße" zum Großteil aus Gravel Road. Nur kurze Abschnitte sind asphaltiert.
Und so dauert die Fahrt etwas länger als veranaschlagt. Wieder zurück auf der "Hauptstraße" entschieden wir noch zum Margaret's Viewpoint zu fahren. Da Knysna etwas zurück in der Bucht liegt, schien in der Stadt und an der Waterfront die Sonne, während die Knsyna Heads nicht zu sehen waren.
Nach ein paar Fotos machten wir uns auf den Weg zur Unterkunft. Diese liegt sehr schön auf Leisure Island. Einer vorgelagerten Insel.
Unsere Gastgeberin erklärt uns auch hier, dass wir die einzigen Gäste seien und fügt gleich hinzu, dass sie uns das Geld für das Frühstück zurückerstatten würde, da es sich nicht lohnen würde, das ganze Frühstück für nur 2 Personen anzurichten. Sie empfiehlt uns noch das East Head Cafe, das ein sehr gutes Frühstück serviert. Wir können das absolute verstehen und finden das auch gut, da wir in den vorherigen Unterkünften die Erfahrung gemacht haben, dass ein Wahnsinns-Frühstück mit allem drum und dran serviert wurde, obwohl wir nur zu zweit waren. Wir konnten ja gar nicht alles essen und bevor etwas weggeschmissen wird, gehen wir lieber mit Aussicht auf die Knysna Heads frühstücken. Für den Start in den Tag will uns die Gastgeberin jedoch noch etwas Käse und Aufschnitt und Croissants aufs Zimmer bringen. Zudem bekommen wir ein Upgrade (wie übrigens auch schon in Mossel Bay, was wirklich toll war!!!) für ein Apartment. Hier hätten wir auch die Möglichkeit selbst zu kochen oder ein Frühstück zuzubereiten. Wir werden noch über Restaurants und Aktivitäten informiert und beziehen dann unser Zimmer.
Am Nachmittag fahren wir zur Waterfront, die uns sehr gut gefällt. Hier ist es auch wieder touristischer. Einige Reisebusse parken vor der Waterfront, daher wissen wir schon, dass es wohl wieder etwas troubeliger wird (aber keinesfalls überfüllt!!). Nach der Ruhe der letzten Tage ist etwas Leben aber auch nicht schlecht. Wie laufen noch die Einkaufsstraße hoch bis zur "Hauptstraße". Einige nette Cafes und Geschäfte befinden sich hier. Zurück an der Waterfront trinken wir noch einen Kaffee, kaufen im Supermarkt noch einen Wein für abends und fahren zurück zur Unterkunft. Abends gehen wir wieder an der Waterfront essen und gönnen uns im Hotel noch ein Glas Wein.
Der nächste Tag beginnt freundlich, sodass wir entscheiden nach Brenton-on-Sea zu fahren, um uns den Strand anzusehen. Je näher wir kommen, desto nebeliger und usseliger wird es. Am höchsten Punkt der Strecke ist es kalt, nebelig und windig. Wir fahren zwar zum Strand, machen aber keinen Spaziergang....zu ungemütlich.
Stattdessen fahren wir zum Elephant Park. Dort ist es zwar bedeckt, aber nicht regnerisch. Der Besuch dort war sehr beeindruckend und informativ. Und neben einem Elefanten zu stehen, ist ein wirklich komisches Gefühl, wobei man merkt, dass sie doch ein ganz friedliches Gemüt haben (das haben wir auch hinterher im Addo nochmal festgestellt). Schlussendlich handelt es sich aber natürlich immer noch um wilde Tiere. Nach dem Lunch im dortigen Restaurant überlegen wir, was wir noch machen können. Da das Wetter etwas besser wird und wir immernoch keinen Strand bei Sonnenschein gesehen haben (mit Ausnahme von Camps Bay), fahren wir nach Plettenberg Bay. Zunächst trinken wir einen Kaffee mit Blick auf den fantastischen Strand und entscheiden dann, noch zum Robberg Nature Reserve zu fahren, um die Witsand Tour zu wandern. Auch dies können wir uneingeschränkt empfehlen. Es war eine so schöne Tour. Allerdings sollte man zumindest etwas Kondition haben und gut zu Fuß sein, da es ganz gut auf und ab und auch schonmal über Stock und Stein geht. Die Schleife an den Möwen vorbei lassen aufgrund der Zeit aus, diese hätten wir aber schon gerne gemacht. Die Dünen und der Strand so schön und die Wanderung sehr abwechlungsreich.
Zufrieden machen wir uns zurück auf den weg nach Knysna, wo wir wieder an der Waterfront zu Abend essen.
Und wieder einmal denken wir: Schöner geht's nicht. Wir wussten ja noch nicht, was noch kommt.... :thumbsup:

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Berna1985

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Montag, 13. Mai 2019, 10:49

Tsitsikamma

Am Abreisetag besuchen wir dann das besagte East Head Cafe. Es ist ein sonniger Tag und wir haben tatsächlich Blick auf die Knysna Heads. Wir schießen ein paar Fotos bevor es dann weiter geht in Richtung Stormsriver. Die Landschaft verändert sich und wir genießen die Fahrt. Wieder können wir bereits bei unserer Ankunft einchecken. Wir haben ein ganzes Haus gebucht (nicht weil wir viel Platz brauchten, sondern weil die Unterkunft gut bewertet und recht günstig war). Wir nehmen noch einen kleinen Lunch im Ort ein und machen uns dann auf den Weg in den Tsitsikamma NP. Wir wollen den Waterfall Trail an der Küste entlang laufen.
Es ist Wochenende und bereits früher nachmittag. Entsprechend voll ist es im NP. Die Camping-Plätze sind nicht voll, dafür scheinen viele Tages-Besucher -wie wir- da zu sein. Wir suchen einen Parkplatz. Die Parkplätze am Beginn des Trails sind belegt, der "Hauptparkplatz" ist uns zu weit weg, also nehmen wir eine der Parkbuchten. Wir laufen ca. 15 Min. bis zum Beginn des Trails, wo ein Hinweisschild darüber informiert, dass der Trail nur für fitte Wanderer geeignet sei und man im Sommer spätestens um 14:30 Uhr und im Winter spätestens um 13:30 Uhr loslaufen sollte um noch vor der Dunkelheit zurück zu sein. Es wird zwar erst Winter, aber es ist schon fast 14:30 Uhr. Da mein Mann unbedingt den Wasserfall sehen möchte entscheiden wir uns, heute zwei kürzere Trails zu laufen und es am nächsten Tag zu versuchen. Der Loerie-Trail und der Trail zu den Hängebrücken reichen uns dann auch für den Tag. Tsitsikamma gefällt uns bisher am besten. Wir waren sofort hin und weg von der Küste und der Natur. Abends gehen wir im Ort essen und gönnen uns auf dem Zimmer noch ein Gläschen Wein.
Für den nächsten Tag hatten wir bereits vor Antritt des Urlaubs eine Kanu-/Lilo-Tour bei Untouched Adventures gebucht. Man fährt zunächst mit dem Kanu übers Meer in den Storms River. Wenn der Wellengang zu stark ist, läuft man wohl bis zum Fluss und besteigt dort die Kanus. Ich fand den Wellengang schon ganz ordentlich, hat auf jeden Fall Spaß gemacht :D Dort steigt man dann auf Lilos (eine Art festere Luftmatratzen) um, mit denen man dann nochmal 100 oder 150m paddelt. Der Guide erklärte uns einiges zur Umgebung. Zum Schluss konnte man noch von 2 Felsen springen (ich glaube es waren 4 und 6 m). Die Tour dauerte ca. 3 Stunden, bis man sich wieder umgezogen hat, etc. Wir können die Tour auf jeden Fall empfehlen. Wir hatten auch super Wetter. Es stimmte einfach alles.
Vor Ort kann man übrigens Wetsuits und Schuhe leihen. Helme und Schwimmwesten sowie eine Flasche Wasser sind im Preis enthalten.
Am Vortag hatten wir beschlossen, dass wir spontan schauen, ob wir uns noch fit genug für den Waterfall Trail fühlen.
Da es schon mittag ist, gehen wir zunächst im Restaurant etwas essen. Kurz zuvor ist (im wahrsten Sinne des Wortes) ein Bus mit deutschen Touristen angekommen.

Wir bestaunen das Spektakel und schämen uns für unsere Landsleute. Nicht nur, dass man sich offenbar gar keine Mühe gibt, auf Englisch zu bestellen. Nein, man erwartet, dass der Kellner deutsch spricht (gut, dass "Bier" auch im englischen zu verstehen ist). Da nun auf einen Schlag viele Tische belegt sind, sind die Kellner natürlich im Stress. Es dauert halt mal 5 Minuten länger. Ein Tourist macht mit einer Bewegung in Richtung seiner Armbanduhr deutlich, dass er offensichtlich nicht gewillt ist, länger zu warten oder keine Zeit mehr hat (was wir eher nicht glauben, da die Pausen dieser Touren ja in der Regel schon so ausgelegt sind, dass man entsprechend viel Zeit hat um zumindest etwas zu essen und zu trinken). Wir versinken gedanklich im Boden und haben Mitleid mit dem Kellner, der mittlerweile sogar schon rennt. Mein Mann geht zum bezahlen hinein, damit der Kellner nicht noch mehr unter Stress gerät. Er ist ihm dafür sehr dankbar und so können wir zumindest ein bisschen "Wiedergutmachung" betreiben.
Es ist wieder gegen 14 Uhr. Wir entscheiden uns darzu, mal zu schauen, wie weit wir auf dem Waterfall-Trail kommen. Zunächst kommen wir gut voran...und dann kommen wir an die "steinige Küste". OK, das hat jetzt mehr mit Klettern als mit Wandern zu tun und wir verstehen, warum man fit sein muss, um zum Wasserfall zu gelangen. Wir kämpfen uns weiter vor und treffen zwei junge Männer, die auf den RÜckweg sind. Sie schätzen es seien noch ca. 20 Minuten. Ok, das schaffen wir. Wir gehen weiter und weiter und irgendwann resigniere ich. Ich bin platt und zurück müssen wir schließlich auch noch. Wir vermuten, dass wir nicht mehr weit vom Wasserfall entfernt waren, aber riskieren wollten wir auch nichts. Ich denke, es empfiehlt sich, vormittags loszulaufen und dann dort eine ausreichende Pause einzulegen, bevor man den Rückweg antritt. Aber: Man muss schon eine gewisse Grundfitness haben und Wanderschuhe sind auch mehr als empfehlenswert.
Auf dem Rückweg entdecken wir noch einen Affen in freier Wildbahn :D Es handelt sich wohl um eine Grünmeerkatze.
Erschöpft gehen wir noch zum Abendessen bevor wir in einen tiefen Schlaf fallen.
Der nächste Tag ist regnerisch und trüb. Wir stellen fest, dass wir alles richtig gemacht haben, denn den Waterfall Trail wären wir bei dem Wetter wohl nicht gelaufen. Ich denke, dann werden die Felsen ziemlich glitschig sein. Wir überlegen, was wir bei dem Wetter machen können und entscheiden uns für Birds of Eden, Monkeyland und Jukani. Wir haben viele Tiere gesehen und viel gelernt. Im Jukani hatten wir quasi eine Privatführung (wieder der Nebensaison geschuldet :D ). Wir erfahren, dass die Jagd immernoch ein großes Thema ist und auch seitens der Regierung nicht eingedämmt wird, weil sie wohl mitverdient. Und obwohl Jadgtrophäen ja im Grunde nicht mehr ausgeführt werden dürfen, gibt es Menschen, die sich für x Tausend Euro einen Löwen "kaufen", nur um ihn dann auf einem kleinen Areal abzuschießen und ein "Erinnerungsfoto" zu schießen. Wir sind fassungslos. Natürlich wussten wir, dass es sowas noch gibt, aber das nochmal vor Augen geführt zu bekommen, macht uns fassungslos. Und so landeten einige Tiere im Jukani als erschossen zu werden (v.a. die Löwen). Natürlich handelt es sich dort nicht um natürlichen Lebensraum, aber die Tiere leben wenigstens und das in einigermaßen großen Gehegen. Es wurden Tiere aus der ganzen Welt aufgenommen, z.B. aus Zoos oder Privatbesitz.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Addo.

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Berna1985

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Montag, 13. Mai 2019, 11:40

Addo

Im Addo gönnen wir uns mal ein wenig Luxus und haben das Woodall Country Guest House (außerhalb des Addo NP) gebucht. Wir haben noch nie in einer 5-Sterne-Unterkunft übernachtet und sind entsprechend gespannt.
Doch der Reihe nach.
Auf dem Weg zur Unterkunft halten wir beim Daniell Cheetah Project und lernen einiges über das Project und die Tiere. Anders als im Jukani, wo keine Tiere gezüchtet werden, sondern nur einen "sicheren Hafen" erhalten, handelt es sich bei dieser Einrichtung um eine Breeding Farm, d.h. Geparden werden gezüchtet. Bereits im Jukani haben wir erfahren, dass die Chance auf Reintegration in die Natur bei Geparden mit am höchsten ist. Es geht hier wohl auch um Genetik. Das kann ich aber leider nicht weiter im Detail ausführen. Das Daniell Cheetah Project hat ebenfalls weitere Tiere aufgenommen.
Es besteht die Möglichkeit, mit zu den Geparden ins Gehege zu gehen. Hierbei handelt es sich um zwei Geparden, die so an Menschen gewöhnt sind, dass eine Auswilderung nicht mehr möglich ist.
Wir machen von dem Angebot Gebrauch und haben mächtig Respekt. Ich weiß, dass viele von solchen Angeboten nicht begeistert sind, und auch wir stehen solchen Dingen eher skeptisch gegenüber. Alles in allem hörten sich jedoch sowohl der Elephant Park in Knysna als auch Jukani und das Daniell Cheetah Project so an, als wären es ernsthafte Organisationen, die um das Tierwohl bemöht sind, und kein Streichelzoo. Ich denke, dass sich auch diese Insitutionen überlegt haben, womit man noch mehr Touristen (und somit finanzielle Unterstützung für die Projekte) anlocken kann.
Als wir in der Unterkunft ankommen, werden wir freundlich begrüßt. Man zeigt uns die Anlage und wir bekommen einen Begrüßungs-Drink. Die Anlage ist wunderschön in einer Zitrus-Plantage gelegen.
Wir haben ein "Zimmer" mit eigenem Pool und Außendusche. Der Pool ist recht kalt aber so eine Außendusche hätten wir zuhause auch gerne :D Das war schon toll.
Wir erfahren, dass es abends ein semi-tasting-Menü gibt (also viele Gänge mit kleinen Portionen), dass es aber auch in der Umgebung weitere Restaurants gibt.
Wir entscheiden uns, in der Unterkunft zu essen und uns mal was zu gönnen. Das Essen war spitze, es war -aus unserer Sicht, die ja keine 5-Sterne-Experten sind- außergewöhnlich und toll angerichtet und vor allem hat es geschmeckt :D

Zurück im Zimmer stellen wir fest, dass wohl die Heinzelmännchen da waren. Die Vorhänge waren geschlossen, das Bett vorbereitet (Tagesdecke und überflüssige Kissen runter) und es lag ein handgeschriebenes Briefchen mit einem Betthupferl auf dem Bett. Die Heizung war an und die Heizdecken waren ebenfalls angeknipst. Na besser kanns jawohl kaum sein, obwohl wir uns der Service schon fast unangenehm ist, weil wir so etwas nicht gewohnt sind. Aber wir genießen es natürlich :)

Am nächsten Morgen haben wir ein kaltes Frühstück von einem klasse Buffet. Für ein warmes Frühstück reicht die Zeit leider nicht, da wir schon um 8 Uhr mit unserem Guide in den Park aufbrechen. Welch ein Glück, wir sind alleine auf der Tour :D Vorher noch schnell aufs Zimmer und siehe da: Vorhänge sind wieder aufegzogen und das Bett bereits provisorisch gemacht. Was für ein Service...

Wir sind schon sehr gespannt und werden nicht enttäuscht. Kurz nach der Einfahrt in den Park entdecken wir bereits die ersten Antilopen, Kudus, Warzenschweine und einige Vögel. Unser Guide entdeckt eine ganze Elefantenherde in einiger Entfernung, also machen wir uns auf den Weg. Vom Auto aus beobachten wir die Herde, die etwas oberhalb von uns wohl gerade an einem Wasserloch war. Unser Guide erklärt, dass gleich ein Elefant ein Signal gibt und es weiter zum nächsten Wasserloch geht. Keine 5 Minuten später setzt sich die Herde in Bewegung und kommt den Hügel hinunter, aber der Straße entlang auf unser Auto zu. Wir sind fasziniert und beeindruckt zugleich und haben auch Respekt vor diesen großen Tieren. Mittlerweile haben sich auch andere Autos zu uns gesellt. Unser Guide fordert die anderen auf, den Motor abzustellen. Nachdem das passiert ist, ist es eine ganz tolle Stimmung, die Elefanten-Herde an unserem Auto vorbeilaufen zu sehen. Zwei junge Bullen spielen miteinander, andere fressen noch ein wenig. Niemand sagt irgendwas. Alle genießen den Augenblick, auch der Guide. Auch für ihn scheint es immernoch etwas ganz besonderes zu sein, was uns besonders freut. Nach einiger Zeit fahren wir weiter. Es gibt Kaffee und Tee und ein paar Sandwiches. Im Laufe unserer ca. 4 stündigen Safari sehen wir noch weitere Elefanten-Herden und "Paul", der laut dem Guide der älteste und größte Elefant im Park ist. Er steht einsam an einem Wasserloch und wir beobachten ihn eine ganze Weile. Wir überlegen, was wir am Folgetag machen (Schotia oder Amakhala) und unser Guide schlägt vor, dass wir auch eine Ganztagessafari machen können. Er würde entsprechend alles organisieren. Da uns der Tag mit ihm und der Addo NP so gut gefallen hat, entscheiden wir uns dafür.

Zurück im Hotel verbringen wir den Nachmittag in der Sonne am Pool, der allen Gästen zur Verfügung steht. Es stehen kostenlos Kaffee, Tee, Wasser und Limonade sowie selbstgebackene Muffins und Kuchen zur Verfügung. Ein Kellner bringt uns als Aufmerksamkeit ein wenig Sorbet an den Pool, welches köstlich schmeckt und fragt gleichzeitig, ob wir abends wieder im Hotel essen. Wir entscheiden uns dafür.

Am nächsten Morgen geht es wieder um 8 Uhr in den Park. Es ist zwar wärmer, dafür aber etwas trüber als am Vortag. Der Guide will mit uns in den südlichen Teil des Parks fahren. Die Tiere finden das Wetter wohl auch nicht so toll und es dauert eine ganze Zeit, bis wir die ersten Tiere erspähen. Wieder hauptsächlich Kudus und Warzenschweine. Auf einer Anhöhe, von der aus man bis zum Meer schauen kann, machen wir eine erste Pause. Es gibt Snacks: gerösteter Mais, so eine Art "Brot-Chips", Nüsse, Gebäck usw. Wir freuen uns,fragen uns aber auch, wer das alles essen soll. Dazu gibt es Kaffee und Tee. Weiter gehts und nicht weit weg liegt eine ganze Büffel-Herde an der Straße. Ein Stück weiter begegnen uns die ersten Zebras. Und weiter im Tagesverlauf beobachten wir wieder diverse Elefanten-Herden. Auf gut Glück befährt unser Guide die Straße, die den Park von Westen nach Osten "teilt". Man fährt quasi in eine Richtung und muss dann drehen um dieselbe Straße zurück zu fahren. Kurz vor dem Ende der Straße entdeckt mein Mann einen Löwen, der unter einem Busch direkt an der Straße liegt. Wahnsinn!!! So viel Glück haben wahrscheinlich nicht alle. Wir beobachten ihn eine ganze Weile. Er ist ziemlich faul und interessiert sich (zum Glück) nicht für uns. Irgendwann steht er auf und läuft ein paar Meter weiter ins Gebüsch. Dort frisst er ein erlegtes Tier. Von Zeit zu Zeit hebt er seinen Kopf und zeigt uns seine blutverschmierte Schnauze. Das waren schon beeindruckende Momente. Wir entscheiden nach einiger Zeit weiterzufahren. Unser Guide weist andere Besucher (insbesondere die, die auf eigene Faust unterwegs sind) auf die Sichtung hin (ansonsten gibt es unter den Guides wohl eine Whatsapp-Gruppe, in der geteilt wird, wenn ein besonderes Tier o.ä. gesichtet wird). Wir fahren zum Picknickplatz und essen nochmal was. Neben nicht alkoholischen Getränken, gibt es auch Wein, Bier und Cider. Danach machen wir uns langsam auf den Weg zur Unterkunft. Es war ein so schöner Tag und die Sonne schien am Ende auch noch.
Bereits am Vorabend war außer uns nur noch ein anderes Paar beim Abendessen. An diesem Tag sind wir die einzigen Gäste. Wir entscheiden daher auswärts im Africanos essen zu gehen. So kann die Küche in der Unterkunft kalt bleiben. Im Dunkeln über Gravel Roads zu fahren, fanden wir jedoch nicht so angenehm, zumal diese Straßen natürlich auch nicht beleuchtet sind und es stockdunkel ist und so sind wir froh, als wir wieder in der Unterkunft sind. Vor unserer Abfahrt zum Restaurant erkundigte sich noch ein Mitarbeiter, wann wir zum Essen gehen. Er würde auf jeden Fall warten, bis wir wieder da sind, um sicherzugehen, dass alles geklappt hat. Bei unserer Ankunft erwartet er uns bereits, erkundigt sich, ob wir noch was brauchen und wünscht uns noch eine gute Nacht. Wir fühlen uns gut umsorgt.
Am nächsten Morgen genießen wir mal das warme Frühstück. Wir sind die einzigen Gäste. Neben dem kalten Buffet können wir zwischen Rührei, Spiegelei, Omlette mit verschiedenen Füllungen etc. entscheiden. Auf unserem Tisch steht die Speisekarte nebst aktuellen Nachrichten aus Deutschland. Wieder einmal sind wir erstaunt. Wir genießen das letzte Frühstück an dieser fantastischen Unterkunft und brechen dann in Richtung Oudtshoorn auf. Es stehen zwei "Fahrtage" auf dem Programm, bevor wir den Urlaub in Franschhoek ausklingen lassen.
Wir kamen übrigens mit einem rot-braunen Corolla im Addo an, sichtlich mitgenommen von den Gravel Roads. Abgefahren sind wir wieder mit einem strahlend weißen Wagen. Die Mitarbeiter hatten ihn, während wir unterwegs waren, unaufgefordert gewaschen. Den ganzen Service, den wir erleben durften, haben wir natürlich mit entsprechendem Trinkgeld honoriert.

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Montag, 13. Mai 2019, 11:48

Oudtshoorn

Die Fahrt nach Oudtshoorn verläuft unspektakulär. Auf den Straßen ist nicht viel los. Wir machen einen Stopp zum Lunch in Willowmore (Sophie's Choice) und fahren danach direkt weiter.
Am frühen Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft. Wir überlegen, was wir noch machen können. Da wir nicht mehr so viel Zeit haben, bevor es dunkel wird, fahren wir auf einen Kaffee in die Stadt und schauen uns noch das ein oder andere Haus der Straußen-Barone an. Wir fahren vor dem Abendessen nochmal nach hause und ruhen einfach mal etwas aus. Wir schauen uns eine Sondersendung zu den Wahlen an, am nächsten Tag wird schließlich gewählt. Da wollen wir zumindest ein wenig auf dem Laufenden sein (insbesondere was eventuelle Ausschreitungen angeht). In der Nacht regnet es.

Am nächsten Morgen brechen wir früh nach Franschhoek auf.
In und um Oudtshoorn kann man schon einiges machen. Wir haben den Ort jedoch nur als Stopp genutzt um nicht mehr als 800 km am Stück fahren zu müssen.

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Montag, 13. Mai 2019, 12:04

Franschhoek

Auf unserer Fahrt von Oudtshoorn durch die Klein Karoo wird das Wetter immer besser und wir genießen die Berge und die Aussicht.
Bis wir dann auf den Franschhoek-Pass fahren. Urplötzlich wird es nebelig. Oben auf dem Pass ist die Sicht kaum mehr 10 Meter und mir ist angesichts der Kurven doch etwas mulmig zumute. Mein Mann bringt uns heil hinunter, wir müssen aber feststellen, dass es im Tal auch trüb und regnerisch ist.
Wir sind ziemlich geschafft von der Fahrt und verbringen den Nachmittag auf dem Zimmer. Die Koffer müssen schließlich für die Abreise vorbereitet werden (wir müssen ja schauen, wie viele Flaschen Wein wir ins Gepäck bekommen :D ). Abends gehen wir im Hussar Grill essen. Das Essen ist köstlich und der Kellner super freundlich (das können wir aber von allen Menschen, die dort leben, und mit denen wir zu tun hatten, behaupten).
Am nächsten Tag ist die WineTram angesagt. Wir entscheiden uns für die Purple Line und steigen an folgenden Weingütern aus: Allee Bleue, Boschendal, Vrede en Lust, Babylonstoren.
Am letzten Weingut machen wir jedoch keine Weinprobe, drei Weingüter reichten da völlig aus, stattdessen drehten wir eine kleine Runde über das Anwesen.
Wir trinken ganz gerne mal einen Wein (lieber weiß als rot), sind aber alles andere als Experten. Alles was wir sagen können, ist, ob ein Wein uns schmeckt oder nicht.
Da man zu hause ja eigentlich keine Gelegenheit hat, mehrere Weine direkt miteinander zu vergleichen, waren wir gespannt, was uns erwartet.
Im ersten Weingut haben wir jeder eine Probe bestellt. jeder von uns erhielt also 4 Weinproben. Für 10:30 Uhr war das schon ganz ordentlich.
In Boschendahl entschieden wir uns dazu, EINE Weinprobe zu bestellen und uns diese zu teilen. Das war auch ganz gut so, sonst wäre der Tag wahrscheinlich schnell zu Ende gewesen :D Dazu noch eine Käseplatte, die uns sehr gut geschmeckt hat. Weiter dann zu Vrede en Lust. Die Probe war im Angebot: 5 Weine für 25 Rand, was für ein Preis...aber letztlich wollen die Weingüter ja auch Wein verkaufen und potenzielle Kunden anlocken :) Wir teilten uns wieder eine Probe.
Die Weine wurden natürlich alle erklärt. Fachsimpeln können wir darüber jetzt zwar nicht, aber interessant war es schon.

Es war übrigens ein herrlich sonniger Tag, perfekter hätte es nicht sein können. Auch deshalb entschieden wir uns in Babylonstoren nur für einen Spaziergang.
Am Ende kauften wir einen Pinotage von Allee Bleue, einen Sauvignon Blanc von Boschendahl aus der 1685er-Reihe und einen Sauvignon Blanc von Grande Provence (das Weingut haben wir zwar nicht besucht, aber im Restaurant hat uns der Wein sehr gut geschmeckt :D ).
Der nächste Tag war leider der Abreisetag. Nach einem tollen Frühstück fuhren wir auf Empfehlung anderer Gäste nochmal den Franschhoek-Pass hoch. Es war ein herrlich sonniger und für die Jahreszeit wohl sehr warmer Tag mit deutlich über 25 Grad. Der Ausblick war einfach grandios.
Im Anschluss ging es noch nach Stellenbosch, wo wir ein wenig umher flanierten, noch ein paar Mitbringsel einkauften und noch etwas aßen.
Dann ging es nach unglaublich tollen 3 Wochen zurück zum Flüghafen. Die Mietwagen-Rückgabe verlief problemlos und dank des Online-Checkin konnten wir die wesentlich kürzere "Baggae-Dropoff"-Schlange nutzen. Der Rückflug über Zürich verlief ruhig. Die Rückreise war jedoch trotzdem anstrengend und wir waren am Samstag entsprechend platt als wir wieder zuhause waren.

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Montag, 13. Mai 2019, 12:24

Fazit

Nun möchte ich noch ein kurzes Fazit loswerden:
Sicherheit: Im Vorfeld waren wir doch etwas unsicher, wie es mit der Sicherheit aussieht. Wir sind nie in Situationen geraten, die uns unangenehm waren, o.ä. Wir haben uns aber auch an die Empfehlungen gehalten (nichts im Auto lassen, nachts nicht mehr laufen...) Wir haben jedoch in Kapstadt auch ein Pärchen kennengelernt, die sich auf dem Rückweg zur Unterkunft verlaufen haben und dann von Männern, die aus einem Auto sprangen, überfallen wurden. Sie konnten sich glücklicherweise wehren und zum Glück ist beiden nichts passiert. Die Räuber konnten auch nichts stehlen. Aber das bestärkte uns doch darin, dass die Empfehlungen ja nicht umsonst ausgesprochen werden. Wenn man also im Hellen mit offenen Augen und Ohren unterwegs ist, sollte man sich nicht zu sehr fürchten.
Land und Leute: Alle Menschen, die wir kennenlernen durften, waren super freundlich und zuvorkommend. Es wirkte auch nicht aufgesetzt, sondern ehrlich gemeint. Was uns jedoch schon aufgefallen ist, ist, dass die "Chefs" in 99% der Fälle Weiße sind und das Personal schwarz. In den allermeisten Restaurants, in denen wir waren, war der Oberkellner oder die Oberkellnerin weiß und die übrigen Angestellten schwarz. Die Probleme, die Südafrika hat, sind nach wie vor vielfältig und wir wünschen den Menschen natürlich, dass sich das ändert. Gesellschaftlich und politisch bedeutet das sicherlich noch eine Menge Arbeit. Von der Natur her ist es das Land, das uns bislang am meisten überrascht hat. Einfach einzigartig!! :thumbsup: Und es gibt so viel, was man erleben kann oder was man sich ansehen kann. Für jeden ist etwas dabei: für jemanden der Ruhe sucht oder das Abenteuer oder irgendwas dazwischen (so wie wir ;) )

Kosten: Da wir in der Nebensaison unterwegs waren, waren die Unterkünfte günstiger als in der Hauptsaison. In den Restaurants bekommt man zumeist sehr gute Qualität zu günstigen Preisen. Ich habe mehrfach Rinderfilet gegesen, das hätte in Deutschland wahrscheinlich das doppelte gekostet. Nicht außer Acht lassen darf man natürlich die AKtivitäten. Diese schlagen dann über den gesamten Urlaub - je nach dem was man so machen möchte - auch nochmal zubuche. Tanken ist günstiger als in Deutschland. Die Supermarktpreise waren allerdings nicht so viel günstiger (zumindest hatte ich den Eindruck bei den paar Teilen, die wir gekauft haben). Wir haben es uns in diesem Urlaub mal (für unsere Verhältnisse) richtig gut gehen lassen. Da hat aber natürlich jeder einen anderen Maßstab. :)
Reisezeit: Da wir ohne Kinder unterwegs sind, können wir außerhalb der Stoßzeiten fahren. Das haben wir auch in unseren anderen Urlauben schon so gemacht und in 95% hatten wir Glück, dass das Wetter trotzdem wirklich gut war. Natürlich hatten wir auch ein paar trübe Tage, aus denen haben wir aber das beste gemacht und dafür ist ja auch schon fast Winter. Das darf man nicht vergessen. Und alles in allem war es deutlich deutlich schöner und sonniger als zuhause :D Für uns schon ein Vorgeschmack auf den Sommer, wohingegegen die Südafrikaner schon frieren.
Fazit: Es war ein toller Urlaub, in dem wir viel erlebt und viele Leute kennengelernt haben. Wir haben viel über das Land, die Natur und Tiere gelernt und hätten auch schon Pläne, was man in einem zweiten Urlaub alles machen könnte und welche Schwerpunkte man setzen könnte.

Vielen Dank nochmal für dieses Forum, es hat uns bei der Vorbereitung sehr geholfen :danke:

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Bär

Vollkommen Ahnungsloser

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14

Montag, 13. Mai 2019, 15:17

Hallo Berna,

vielen Dank für den Bericht. Man sieht, man kann ihn auch ohne Fotos interessant und informativ gestalten. :thumbup:

Unsere Recherchen haben ergeben, dass es sich wohl um eine Regenspinne handelte.

Rain Spiders sind wirklich groß, aber für Menschen eigentlich harmlos. Sie können beißen, was dann auch schmerzt. Wenn man sie unbedingt entfernen möchte, also keinesfalls mit der Hand, sondern mit einem größeren Gefäß und untergeschobenem Papier. Das ist aber nicht nötig, denn sie fressen überwiegend Insekten und haben null Interesse an Menschen. Lieblingsspeise sollen wohl Grillen sein, was dann auch die Nachtruhe verbessern kann. :) Aber sie fressen auch Geckos, die empfinde ich in den Unterkünften eigentlich als sehr angenehme Mitbewohner. 8o

Dein Fazit klingt so, als wäre es nicht der letzte Südafrika-Urlaub gewesen. Euer Start an der Garden Route war ein prima Einstieg, nun kann es ja etwas wilder werden. :D Und im Norden braucht ihr dann auch keine "Zoos" mehr.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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toetske (13. Mai 2019, 23:57)

toetske

oorbietjie

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15

Dienstag, 14. Mai 2019, 00:01

Hallo Berna,

:danke: für diesen sehr informativen Reisebericht!

Eine Frage habe ich noch: habt ihr euch in Mossel Bay das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) angeschaut?

VG. Toetske
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Berna1985

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  • »Berna1985« ist der Autor dieses Themas

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16

Dienstag, 14. Mai 2019, 06:28

Hallo Toetske,
nein, dort waren wir nicht.
Viele Grüße!

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toetske (14. Mai 2019, 12:39)

Enilorac

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17

Dienstag, 14. Mai 2019, 08:38

:saflag: Vielen Dank für den Bericht. Nach zwei geführten Reisen haben wir nun auch unsere erste Reise auf eigene Faust geplant und hoffen natürlich, dass alles gut geht.