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geebee

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 12:26

3 Wochen Südafrika, von Johannesburg bis Kapstadt

Hallo zusammen,
meine Freundin (w26) und Ich (m26) möchten dieses Jahr nach Südafrika. Komplette Grünschnäbel in Sachen Reisen sind wir nicht - zusammen waren wir bisher in Ägypten, Mexiko und Thailand. Ich habe noch ein Auslandssemester im Norden Europas gemacht und war mit dem Camper in NZ unterwegs. Afrika ist aber für uns neu. Fokus liegt defintiv auf Tiersafari - aber generell möchten wir, wie auf jeder Reise, auch ein wenig was vom Land an sich mitnehmen.

Budget haben wir uns jetzt keine fixe Grenzen gesetzt - studenten-freundlich darf es aber gerne sein. Tendenziell würde ich mal sagen das wir nicht mehr als 25€-50€ pro Person und Nacht für ein Hotel ausgeben möchten, gerne auch als Selbstverpfleger. Nur auf garkeinen Fall irgendein Bett in einem Shared Dorm - ein privates Zimmer ist muss. Gebucht ist schon Hinflug nach JNB (Ankunft 18.09.19) und Rückflug von CPT über JNB nach Fra (08.10.19) mit SAA, alles andere ist nocht total offen. Es soll auf jedenfall eine Rundreise mit dem Mietwagen werden.

Einen ganz groben Plan haben wir mal erstellt:

Aktuell beschäftigen uns drei Fragen:
1.) Mietwagen: Reicht hier die Mini-Klasse (Kia Picanto u.Ä.) bzw Eco (VW Polo)? So wie ich das bisher verstanden habe sollte das in SA ja kein Problem darstellen.
2.) Die Flüge von DUR-PLZ sind zur gewünschten Zeit relativ teuer - on-top würden ja doppelte Gebühren für 2 Einwegmieten kommen beim Mietwagen. Das würde knapp 350€ mehr ausmachen (abzgl. Sprit und einem Stop irgendwo), weswegen wir stark am überlegen sind auch den Teil der Strecke zu fahren. Ist es hier realistisch davon auszugehen das man die Strecke in 2 Tagen schafft?
3.) Hat jemand Erfahrungen mit den 3-4 tägigen Wanderungen mit Campen im Krüger? Das klingt ziemlich spannend: Gibts hier auch gute Tier-Sichtungen, oder sind da die Game Drives doch besser für geeignet?

Viele weitere Fragen werden bestimmt noch kommen - das beschäftigt uns aktuell aber am meisten da wir gerne den Mietwagen buchen und fix machen würden. Gerade die restlichen Streckenabschnitte müssen eventuell noch etwas "realistischer" geplant werden.

Freue mich über eure Vorschlägen und Kritik! Danke schonmal :danke:

Daniele

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2

Mittwoch, 15. Mai 2019, 13:16

Zum Mietwagen: die "Mini"-Klasse ist für Euer Vorhaben nicht geeignet; sie ist gut für die Kapstadt und Umgebung, wenn man ein festes Quartier hat, aber nicht für einen 3-wöchigen Road-Trip, bei dem man ja sehr viel Zeit im Auto verbringt. Die Klasse Polo oder besser noch: Corolla mit Stufenheck (wg. verschließbarem und nicht-einsehbarem Kofferraum) ist im Prinzip völlig okay und kann auch - gerade im südafrikanischen Winter, also in Eurer Reisezeit - auf trockenen Gravel-Roads gut gefahren werden. Allerdings: Wenn Ihr ausgeprägte Safari-Interessen habt, wäre ein kleiner SUV - wir hatten den Ford Ecosport, sonst wird auch Renault Duster angeboten - wegen der höheren Sitzposition und der dadurch besseren Sicht eine Überlegung wert, auch wenn zwischen beiden Kategorien ein spürbarer Preisunterschied ist. Noch teurere/größere Autos braucht Ihr nicht.
Zur Reiseplanung: Natürlich ist es verlockend, in drei Wochen das ganze (naja: das halbe; aber immerhin) Land zu sehen. Ihr riskiert aber, den Großteil eures Urlaubs im Auto zu verbringen. Der Inlandsflug ist daher, wenn Ihr sowohl den Nordosten als auch das Western Cape besuchen wollt, fast notwendig. Natürlich "kann" man die Strecke Durban - PE auch in zwei Tagen schaffen (die Überlandstraßen sind in SA wirklich gut ausgebaut und man kommt gut mit einem Schnitt von ca. 100 km/h voran); aber es sind dann (fast) reine Fahrtage (und die Landschaft, die man sieht, ist oft nicht sonderlich interessant). Ich würde umso mehr davon abraten, als Ihr ja auch vorher zwischen dem Kruger und Durban extrem zügig unterwegs seid und kaum Zeit zum Luftholen eingeplant habt. Von der jeweils einen Nacht in Swaziland und St. Lucia werdet Ihr relativ wenig haben.

Bei drei Wochen würde ich daher zum resoluten Kürzen raten, z.B.
+/-8 Tage im Nordosten (Rundfahrt J'burg - Kruger - J'burg; das spart die Einwegmiete und die Gebühr für Swaziland)
+/-12 Tage im Südwesten (long version als road trip von PE nach Kapstadt)

Wenn Euch KwaZulu-Natal wichtig ist, dann

ca. zwei Wochen für die Strecke J'burg - Kruger - Swaziland - St Lucia - Hluhluwe-Imfolozi - Durban
eine Woche Südwesten (short version mit Kapstadt und Umgebung, also Winelands, Kaphalbinsel, Hermanus)

Diese zweite Version haben wir grob im letzten Jahr gemacht, wir empfanden das als ideal.

Zuletzt: die "Wanderungen" im Kruger sind sicher sehr reizvoll (es gibt einige Berichte hier im Forum), aber auf ganz andere Art als der klassische "Game drive": denn natürlich kommt man als umgeschützter Wanderer den Tieren lange nicht so nah wie als Autofahrer. Zum Tieresehen ist das Autofahren deutlich besser geeignet; bei den "walks" wird man den Busch fühlen; ich stelle mir das fantastisch vor... aber man sollte wissen, was einen erwartet.

Viel Spaß bei der Planung,
daniele

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Beate2

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 14:11

Hi,

da nicht klar ist was du mit "Krüger/anderer NP" meinst und von wo ihr nach Natal aufbrechen wollt ist die momentane Planung der Tage 28.9. bis 1.10. ein reines Kilometer fressen bei dem ihr an allem rechts und links vorbei rauschen und nur unterschiedlichen Straßenbelag erleben werdet. Das halte ich für dringend verbesserungswürdig 8)

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geebee

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 15:48

Zum Mietwagen: die "Mini"-Klasse ist für Euer Vorhaben nicht geeignet; sie ist gut für die Kapstadt und Umgebung, wenn man ein festes Quartier hat, aber nicht für einen 3-wöchigen Road-Trip, bei dem man ja sehr viel Zeit im Auto verbringt. Die Klasse Polo oder besser noch: Corolla mit Stufenheck (wg. verschließbarem und nicht-einsehbarem Kofferraum) ist im Prinzip völlig okay und kann auch - gerade im südafrikanischen Winter, also in Eurer Reisezeit - auf trockenen Gravel-Roads gut gefahren werden. Allerdings: Wenn Ihr ausgeprägte Safari-Interessen habt, wäre ein kleiner SUV - wir hatten den Ford Ecosport, sonst wird auch Renault Duster angeboten - wegen der höheren Sitzposition und der dadurch besseren Sicht eine Überlegung wert, auch wenn zwischen beiden Kategorien ein spürbarer Preisunterschied ist. Noch teurere/größere Autos braucht Ihr nicht.
Zur Reiseplanung: Natürlich ist es verlockend, in drei Wochen das ganze (naja: das halbe; aber immerhin) Land zu sehen. Ihr riskiert aber, den Großteil eures Urlaubs im Auto zu verbringen. Der Inlandsflug ist daher, wenn Ihr sowohl den Nordosten als auch das Western Cape besuchen wollt, fast notwendig. Natürlich "kann" man die Strecke Durban - PE auch in zwei Tagen schaffen (die Überlandstraßen sind in SA wirklich gut ausgebaut und man kommt gut mit einem Schnitt von ca. 100 km/h voran); aber es sind dann (fast) reine Fahrtage (und die Landschaft, die man sieht, ist oft nicht sonderlich interessant). Ich würde umso mehr davon abraten, als Ihr ja auch vorher zwischen dem Kruger und Durban extrem zügig unterwegs seid und kaum Zeit zum Luftholen eingeplant habt. Von der jeweils einen Nacht in Swaziland und St. Lucia werdet Ihr relativ wenig haben.

Bei drei Wochen würde ich daher zum resoluten Kürzen raten, z.B.
+/-8 Tage im Nordosten (Rundfahrt J'burg - Kruger - J'burg; das spart die Einwegmiete und die Gebühr für Swaziland)
+/-12 Tage im Südwesten (long version als road trip von PE nach Kapstadt)

Wenn Euch KwaZulu-Natal wichtig ist, dann

ca. zwei Wochen für die Strecke J'burg - Kruger - Swaziland - St Lucia - Hluhluwe-Imfolozi - Durban
eine Woche Südwesten (short version mit Kapstadt und Umgebung, also Winelands, Kaphalbinsel, Hermanus)

Diese zweite Version haben wir grob im letzten Jahr gemacht, wir empfanden das als ideal.

Zuletzt: die "Wanderungen" im Kruger sind sicher sehr reizvoll (es gibt einige Berichte hier im Forum), aber auf ganz andere Art als der klassische "Game drive": denn natürlich kommt man als umgeschützter Wanderer den Tieren lange nicht so nah wie als Autofahrer. Zum Tieresehen ist das Autofahren deutlich besser geeignet; bei den "walks" wird man den Busch fühlen; ich stelle mir das fantastisch vor... aber man sollte wissen, was einen erwartet.

Viel Spaß bei der Planung,
daniele

Danke erstmal für deinen ausführlichen Post! Die Variante JNB - Krüger - JNB hatten wir garnicht so im Blick, weil wir Angst hatten etwas zu "verpassen" in Durban/St Lucia. Eventuell sollten wir es also doch eher streichen - zumal die Flüge JNB-PLZ auch deutlich günstiger sind als DUR-PLZ. Für JNB-Krüger-JNB sollte dann aber Fiesta / Polo reichen, oder?

Die Variante die ihr gewählt habt klingt ja durchaus ähnlich zu meiner Planung - ihr seid dann DUR-PLZ aber geflogen, oder?
Hi,

da nicht klar ist was du mit "Krüger/anderer NP" meinst und von wo ihr nach Natal aufbrechen wollt ist die momentane Planung der Tage 28.9. bis 1.10. ein reines Kilometer fressen bei dem ihr an allem rechts und links vorbei rauschen und nur unterschiedlichen Straßenbelag erleben werdet. Das halte ich für dringend verbesserungswürdig8)

Hallo,
mit Krüger / andere NP war einfach nur gemeint eventuell einen der anderen Nationalparks in der direkten Umgebung vom Krüger zu besuchen. Hab da noch kein Überblick ob es da Alternativen gibt die vielleicht auch sehr interessant sein können. Ja, ich denke mittlerweile auch das wir uns kilometer-technisch etwas beschränken sollten.

Danke nochmal für die Inspirationen, wir werden Sie jetzt mal in Ruhe einfließen lassen/betrachten und dann melde ich mich mit neuer (hoffentlich verbesserter :D ) Planung wieder.

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Beate2 (15. Mai 2019, 16:19)

Daniele

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 16:10

Für die Strecke J'burg - Kruger - J'burg "reicht" die Polo-Klasse; angenehmer ist es, wegen der Sitzposition, in einem kleinen SUV (im Grunde nichts als ein etwas höher gebauter Kleinwagen, also keine Protzkarre) . Im Western Cape dagegen (ob "nur" Kapstadt und Umgebung oder mit Garden Route) ist der SUV nicht nötig.
Ja, wir sind ab Durban geflogen, und zwar direkt nach Kapstadt. Wenn Ihr die Garden Route machen wollt (also PE - Kapstadt im Auto fahren), dann braucht ihr mehr Zeit... und dann würde ich auf Durban/KwaZulu-Natal verzichten.

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Beate2 (15. Mai 2019, 16:19)

geebee

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 16:57

Ach, jetzt verstehe ich, ihr habt euch also nur in der Umgebung Kapstadt's umgeschaut und die Garden Route quasi "ausgelassen".
Also "müssten" wir uns jetzt quasi entscheiden:
1.) JNB - Kruger - JNB - Port Elizabeth - Kapstadt über die Garden Route
oder
2.) JNB - Kruger - Swaziland - St Lucia - Durban und dann ein paar "entspannte" Tage in der Umgebung von Kapstadt
Hoffentlich hab ich das jetzt richtig zusammen gefasst :)

Schwierige Entscheidung. Vielleicht hätten wir doch 2 Wochen mehr buchen sollen :whistling: :D (dann wäre es aber doch sehr kritisch geworden mit dem Budget :D)

Daniele

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 17:26

Entscheidungshilfe Wetter

Vielleicht als kleine Entscheidungshilfe: Ihr seid mitten im südafrikanischen Winter unterwegs. Das merkt man im Nordosten (Kruger/KwaZulu) als Mitteleuropäer kaum, dort ist es - jedenfalls im Lowfeld, also nicht auf dem Hochplateau von Johannesburg und Umgebung - angenehm temperiert, mit Tagestemperaturen bis 30° und kühlen, aber noch angenehmen Nächten. Im Western Cape und an der Garden Route aber kann leicht "Schmuddelwetter" sein, d.h. dann im schlimmsten Fall Regen und 10°. In Kapstadt, wo man viel besichtigen kann, ist das nicht so schlimm - aber die Garden Route ist Outdoor-Land; wenn man da Wetterpech hat, ist es nicht halb so schön (oder noch weniger).
"Entspannte Tage" in Kapstadt können übrigens sehr ereignis- und erlebnisreich sein: Es ist Walsaison an der Walker Bay (Hermanus); dorthin lohnt ein Ausflug (oder auch 1-2 Übernachtungen) sehr. In der Weinregion um Stellenbosch/Franschoek/Paarl kann man sich ewig auf den Weingütern herumtreiben. Die Rundfahrt um die Kaphalbinsel ist ein Ausflug für einen ganzen Tag. Dann in Kapstadt der Tafelberg, der Lions'Head, der Botanische Garten Kirstenbosch, Robben Island, die Innenstadt, die Waterfront und das Hafengelände, diverse Museen, undundund.

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Panguitch (19. Juni 2019, 17:48), geebee (16. Mai 2019, 21:41)

SarahSofia

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 18:04

Vielleicht als kleine Entscheidungshilfe: Ihr seid mitten im südafrikanischen Winter unterwegs.
Hallo Daniele,
du hast ja mit deinen Temperatur-Einschätzungen ganz recht, aber um den TE nicht zu verunsichern, würde ich es schon eher Frühling nennen ;) .


Was die Wagenkategorie angeht : der SUV hat neben der höheren Sitzposition auch höhere Bodenfreiheit. Wenn es das Budget nicht hergibt, dann tut es natürlich auch eine kleinere Klasse, aber manchmal führen auch die Abfahrten zu den Unterkünften schon über schwierige Schotterstraßen. Man sollte - wenn man mit einem normalen Sedan unterwegs ist - vor Buchung zumindest gut schauen, ob nicht ein Satz dasteht wie " high clearance recommended" - denn dann ist die Bodenfreiheit auch wirklich nötig.


LG SarahSofia


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geebee (16. Mai 2019, 21:40), Bär (16. Mai 2019, 08:12), Beate2 (15. Mai 2019, 19:11)

geebee

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 18:37

Wir hatten ja eigentlich gehofft, da es Frühling ist (bzw Richtung Frühling) das die Garden Route zu der Zeit blüht - so wie man das vom Frühling halt erwarten würde. Auch wollten wir eigentlich unbedingt nach Tsitsikamma. Macht die Entscheidung jetzt nicht unbedingt leichter. :D

Bei dem Mietwagen ist das halt so eine Sache: Ich möchte dafür eigentlich nur mehr Geld ausgeben wenn es wirklich unbedingt notwendig ist - hauptsache die Kiste hat 4 Räder und fährt. Und ein SUV ist ja auch gleich mal 2-3x so teuer wie die kleineren Klasse.
Danke euch! :thumbup:

LIRPA 1

Gaukler

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 18:48

Hi,

wir sind Deine Route schon öfter im normalen PKW gefahren. Geschwindigkeit anpassen = alles okay.

Einwegmieten kosten nicht überall extra und die Preise werden sich sicher noch verändern. Ich würde sicher nur mit kostenlosem Storno jetzt buchen,

2 Wochen Krüger und KZN scheint mir bei Deinen Vorstellungen gut. Dann 1 Woche Kapstadt und Umgebung.

Die Garden Route ist ein Touri-Lock-Begriff und hat mit blühenden Landschaften nicht viel gemein. Für Blüten würde ich Kirstenbosch, Harold Porter BG (bei Kleinmond/Bettys Bay), Karoo BG in Worcester und Fernkloof NR bei Hermanus besuchen. Auch De Hoop und Bontebok NP sind gute "Blütenziele". Alles genau genommen nicht auf der Garden Route und auf einer 7-tägigen Rundreise von Kapstadt gut zu machen. Tsitsi ist weniger blühend als wandernd und Meer guckend interessant.

LG Lilly

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Liketotravel1

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 20:21

J

wir haben Ende Juli 2018 im Krüger Park einen wilderness trail gemacht. Den Wollhuter Trail vom Berg und dal camp aus.
Das ist aber kein Camping Trail, sondern ein festes Kleines Camp mit vier Hütten mit je zwei Betten, wo man am Nachmittag des ersten Tages Hinfahrt, alle drei Nächte verbringt und von dort Aktivitäten startet.
Man wird da rundum verpflegt und es gibt Duschen mit Warmwasser, Klos mit Wasserspülung, bezogene Betten und Handtücher. Also bestenfalls wilderness light, aber trotzdem nett.
Wir haben zwei Tage morgens ausgedehnte Spaziergänge gemacht, einen kürzeren nachmittags durch ein trockenes Flussbett und eine reine Ausfahrt zum Sundowner.
Mehr Tiere haben wir vom Auto aus beim selber fahren gesehen, aber die geführten Spaziergänge waren trotzdem toll, wir haben viel gelernt über Spuren und Pflanzen und den Park als Nationalpark so insgesamt. Und so einigen Büffeln und Elefanten sind wir auch zu Fuß sehr nah gekommen.
Wirklich toll war das Wasserloch direkt bei unserem kleinen Camp. Da war immer was los und man hat sich angesichts des Alibi Zauns deutlich mehr mittendrin gefühlt als in den großen camps.
Insgesamt haben sich die Tage des Selbstfahrens gut ergänzt mit den Tagen des wilderness trails.
Ich habe darüber hier im Forum auch einen Bericht geschrieben.

Es gibt auch noch die backpacking trails I’m KNP, bei denen man sein eigenes Zelt, Schlafsack...mitbringen muss und ohne camps wild zeltet und selber kocht. Das ist sicher toll, aber wir hätten zu viert in einem eher kleinen Mietwagen den ganzen Kram nicht mitnehmen können.

Im Hluhluwe Imfolozi Park in KZN gibt es solche trails auch.

Im Krügerpark gibt es ein kleines Satelliten Camp, Balule, was ein bisschen ähnlich ist wie die wilderness camps und auch nur sechs Hütten (plus benachbart einen campingplatz hat, und uns super gut gefallen hat.

Viele Grüße,
Heike

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geebee (16. Mai 2019, 21:40), Bär (16. Mai 2019, 08:11)

geebee

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Donnerstag, 16. Mai 2019, 21:40

So, wir haben mal umgestellt:

Was ist von der Streckenführung zu halten? Da hätten wir auf jedenfall entspanntere Tage im Krüger.



*editbyMod* Bild eingefügt
Anmerkung Moderation: bitte den Thread (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) beachten

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VerenaB (16. Mai 2019, 22:07)

SarahSofia

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13

Freitag, 17. Mai 2019, 05:12

Hallo geebee,
ich würde nach Graskop nicht noch mal in Middelburg übernachten, sondern zum Flughafen durchfahren und am nächsten Morgen einen ziemlich frühen Flug nach PE nehmen, so dass ihr für den Addo schon Zeit habt. Die meisten Airporthotels bieten einen kostenlosen Shuttle an; ihr könntet also den Mietwagen auch schon abends/nachmittags in Ruhe zurück geben.
LG SarahSofia

geebee

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Freitag, 17. Mai 2019, 09:21

Gibt's Empfehlungen für ein Airport Hotel? Wollten Johannesburg so gut es geht meiden :-)

Liketotravel1

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15

Freitag, 17. Mai 2019, 09:42

Airport hotel

Wir haben in der Blue Mango Lodge übernachtet.
Ein kostenloser und sehr freundlicher Shuttle vom/zum Flughafen war inbegriffen.
Die lodge liegt ruhig, ca 10 fahrminuten vom Terminal.
Wir sind damals abends im Dunkeln angekommen und morgens nach dem Frühstück gleich wieder zum Flughafen zurück um den Mietwagen zu übernehmen. Insofern haben wir die lodge nur zum schlafen genutzt. Sie hat aber auch einen wunderschönen Garten, wo man es sicher gut für ein paar Stunden aushalten kann.

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geebee (17. Mai 2019, 19:35), Bär (17. Mai 2019, 12:10)

SarahSofia

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Freitag, 17. Mai 2019, 16:24

Wir nehmen ueblicherweise das Southern Sun direkt um die Ecke vom Airport. Der Shuttle ist keine 5 min. unterwegs. Und Late- Checkout hat ca. 15 € gekostet ( vor 4 Jahren).

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Bär (17. Mai 2019, 23:56), geebee (17. Mai 2019, 19:35)

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17

Freitag, 17. Mai 2019, 19:25

too much Middelburg

Der neue Plan gefällt mir gut. Aber braucht Ihr die Übernachtung(en) in Middelburg. Für die Rückfahrt hat SarahSofia ja schon die Alternative AirportHotel ins Spiel gebracht. Ich würde auch auf der Hinfahrt gleich noch weiter nach Osten fahren; die Straßen sind sehr gut ausgebaut, und wenn Euer Flieger um 7.30 Uhr ankommt, spicht in meinen Augen nichts dagegen, gleich bis zum Kruger Süd durchzufahren; evtl. irgendwo in der Nähe des Malelane-Gates zu nächtigen und dort dann schon ganz nah am Busch zu sein (es gibt Unterkünfte direkt am Crocodile River,, also mit Blick in den Nationalpark). Oder (wie es viele machen) Kruger und Panoramaroute umkehren, also nach dem Flug nach Graskop oder Sabie (ca. 4 Std. Fahrt), dort zwei Ü und dann in den Krüger; von dort dann gegen Mittag zu einem Airport-Hotel bei Johannesburg fahren.
Der zweite Teil sieht doch perfekt aus: jetzt braucht Ihr nur ein paar schöne frühe Frühlings(!)-Tage auf der Garden Route... :)

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Bär (17. Mai 2019, 23:57), geebee (17. Mai 2019, 19:35)

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Freitag, 17. Mai 2019, 19:39

Der neue Plan gefällt mir gut. Aber braucht Ihr die Übernachtung(en) in Middelburg. Für die Rückfahrt hat SarahSofia ja schon die Alternative AirportHotel ins Spiel gebracht. Ich würde auch auf der Hinfahrt gleich noch weiter nach Osten fahren; die Straßen sind sehr gut ausgebaut, und wenn Euer Flieger um 7.30 Uhr ankommt, spicht in meinen Augen nichts dagegen, gleich bis zum Kruger Süd durchzufahren; evtl. irgendwo in der Nähe des Malelane-Gates zu nächtigen und dort dann schon ganz nah am Busch zu sein (es gibt Unterkünfte direkt am Crocodile River,, also mit Blick in den Nationalpark). Oder (wie es viele machen) Kruger und Panoramaroute umkehren, also nach dem Flug nach Graskop oder Sabie (ca. 4 Std. Fahrt), dort zwei Ü und dann in den Krüger; von dort dann gegen Mittag zu einem Airport-Hotel bei Johannesburg fahren.
Der zweite Teil sieht doch perfekt aus: jetzt braucht Ihr nur ein paar schöne frühe Frühlings(!)-Tage auf der Garden Route...:)

Ich bin zwar durch 3 Wochen Camper fahren in Neuseeland durchaus an den Linksverkehr gewöhnt (auch wenn's schon wieder 3 Jahre her ist..), bin mir aber nicht so sicher ob ich nach einem 11 Stunden Nachtflug (ich kann nicht schlafen im Flieger) nochmal knapp 300km (bis Graskop) bzw 500-600km (bis Krüger) fahren will. Wir wollten uns das nochmal durch den Kopf gehen lassen, da sind wir selbst noch unsicher.
Die Option mit Airport-Hotel in Johannesburg haben wir auch schon überlegt, sind nur noch etwas unsicher ob uns das auch "sicher" genug ist. Als wir letztes Jahr 3 Tage in Mexico City waren ist uns auch nie was passiert (und da sind wir rumgelaufen wie die letzten Touris und wurden auch mindestens so angestarrt) - ein richtig gutes Gefühl von Sicherheit hat sich aber nie eingestellt. Da müssen wir also nochmal unsere finale Bauchentscheidung abwarten. :D

SarahSofia

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19

Freitag, 17. Mai 2019, 21:30

Also falls es dem Bauch bei der Entscheidung hilft ;) : es gibt auch Hotels direkt im Flughafen, wie das Intercontinental. Aber - ohne Mexico City zu kennen - ist Johannesburg m.M.n. mittlerweile besser und sicherer als sein Ruf ( und wir sind bei unserer ersten SA-Reise auch direkt nach Nelspruit weitergeflogen, um ja nicht in Joburg aus dem Flughafen raus zu müssen ) !
Und den Mietwagen zurückbringen müsst ihr ja sowieso. . .

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geebee (18. Mai 2019, 15:03)

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Samstag, 18. Mai 2019, 15:03

Wir waren mal so mutig und haben folgendes gebucht:

  1. Blue Mango Lodge: 28.09 - 29.09
  2. Flug: Johannesburg -> Port Elizabeth am 29.09 um 07:05

Da ich gerade am Mietwagen schauen bin: Wir kommen am 18.09 um 07:30 an. Wieviel Uhr würdet ihr bei der Abholung des Mietwagen abgeben: 10, 10:30? Wie lange brauch man den "mit allem" also Immigration und Customs?Danke!