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maddy

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Montag, 3. Juni 2019, 15:04

Ndumo Game Reserve

Hallo liebe Fomis,

Ich moechte euch hiermit das Ndumo Game Reserve vorstellen.
Das wird kein Reisebericht sein, sondern eine Zusammenfassung einiger Besuche in den letzten zehn Jahren. Wir besuchten das Reservat recht regelmaessig, nicht nur weil wir Bird-Nerds sind, sondern auch weil es von uns zuhause bis zum Camp nur 113 km auf angenehmer Teerstrasse zu fahren sind. Unser letzter Besuch war allerdings schon 2 1/2 Jahre her, deshalb beschlossen wir letzte Woche ein paar Tage dort zu verbringen - auch damit wir das Campen nicht verlernen!

Ndumo ist ein kleines Game Reserve das, in der Naehe vom Tembe Elephant Park, an der noerdlichsten Grenze von KwaZulu Natal zu Mozambique liegt. Es ist vor allem bekannt fuer seine Vogelwelt - 430 Species soll es hier geben!
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



Ich fang jetzt mal mit dem Rest Camp an, da es vielleicht einige von euch interessieren wird, dass es hier einige Neuerungen gegeben hat!

Die Chalets sind klein, aber gemuetlich, mit Terrasse und einem Braai im Garten, under riesigen alten Baeumen verteilt.







Und die good News: Die Gemeinschafts-Waschhaeuser sind ein Ding der Vergangenheit - jedes Chalet hat jetzt sein eigenes Badezimmer!



Es wurden noch 5 weitere Units gebaut, 3 Zwei-Personen und 2 4-Personen Huetten mit grosser Kueche. Leider wurden die den kleinen Chalets vor die Nase gestellt, aber Platz ist eigentlich trotzdem noch genug. Diese sind noch nicht betriebsbereit, sollen aber voraussichtlich ab August 2019 fertig sein.



Der Camp Site ist immer noch derselbe, mit grosszuegigen Stellplaetzen die man sich selber aussuchen kann. Die haelfte der Braais sind allerdings am zerfallen, werden aber in Zukunft ersetzt. Im Camp hat es aber eine grosse Gemeinschaftkueche, die den Residents zum Kochen und fuer den Abwasch zur Verfuegung steht.





Auch hier ist ein neuer Ablution Block entstanden:



Komplett mit rollstuhlgaengiger Toilette und Dusche, aber offensichtlich von jemandem entworfen, der keine Ahnung von Camping hat.... :whistling:



links 3 WCs, rechts 4 Duschen, in der Mitte 2 Lavabos und weit und breit keine Ablage fuer irgendwelche Handtuecher und andere Utensilien. Warmwasser gibt es hier noch nicht (kommt aber noch, die Geysers sind schon da), dafuer sind die alten Ablutions immer noch funktionsfaehig.

Auch ein tolles Pool hats im Camp:


...und natuerlich etliche Voegel! :thumbsup: (sowie auch verschiedene Vogelbaeder)


White Helmetshrike


Golden-breasted Bunting


Pale Flycatcher


Little Sparrowhawk




Bearded Woodpecker

Und Abends grasen die Nyalas auf der Camp Site!




PS.: Wer nicht schon bei der Buchung ueber Central Reservations bezahlt hat, unbedingt Cash mitbringen, die Kreditkarten Maschine funktioniert meistens nicht, da die Cell Phone Reception nur sehr sporadisch funktioniert (Vodacom besser als MTN), und die Landline nicht mehr vorhanden ist. Im nahen Ndumo Dorf gibts allerdings im Spar drei ATM's, wobei 2 davon auch meistens nicht funktionieren.... Auch unbedingt vorher Essen einkaufen, im Camp Shop gibts ausser Cool Drinks und Ice Cream nichts!!

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Montag, 3. Juni 2019, 15:22

Sali Maddy, vielen Dank :danke:
für die Beschreibung des Camps. Dort würde es mir auch gefallen. Lg Alma

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maddy (3. Juni 2019, 15:27)

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Montag, 3. Juni 2019, 16:10

Nyamithi Hide

Ca. 4 km Fahrt vom Camp, am Vulture Restaurant vorbei (wo sich leider diesmal keine Vogelseele gezeigt hat) liegt der Parklatz fuer die Nyamithi Hide, die von dort ueber einen schmalen Fussweg zu erreichen ist (ca. 700m entfernt). Am besten morgens zu besuchen, abends ist alles im Gegenlicht.




Kaspian Terns, Pied Avocet, Blacksmith Plover, und viele mehr, aber leider sooo weit weg....


Eine Wiese voller Spurwing und Egyptian Geese

Im November 2016 sah das dort so aus:




Yellow-billed und Woolly-necked Storks

Die Woolly-necked Stoerche waren eifrig am Froesche fangen.




und ein Palm-nut Vulture hatte es auf die Froesche abgesehen. Es ist ihm allerdings nicht gelungen, sie den Stoerchen abzunehmen.




Palm-nut Vulture, noch nicht ganz ausgewachsen


Pink-backed Pelican und Yellow-billed Stork

Juni 2015:



African Spoonbill





Ein Black-headed Heron mit einem Fisch, viel zu gross zum herunterschlucken!







Na, denkste!!!



September 2009:




Erst als ich die Fotos von 2015 und 2009 sah wurde mir klar, warum mich die Distanz von der Hide zum Wasser so frustrierte - konnte mir gar nicht vorstellen warum die eine Hide so weit weg bauen konnten... Tja, damals hatte die Pan noch viel mehr Wasser als heute! Hoffentlich aendert sich das bald wieder!
Aber ein Besuch dieser Hide ist es allemal Wert, so viele verschiedene Wasservoegel auf einem Haufen sieht man nicht ueberall! Wir haben, trotz der Entfernung, letzte Woche dort ueber 28 Species gezaehlt!

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Montag, 3. Juni 2019, 17:02

Pongola River Walk

Das Highlight unserer Besuche in Ndumo sind jeweils die Birding Walks!
Die finden statt entweder morgens oder am Nachmittag, dauern ca. 3-4 Stunden und kosten R150 pro Person. Auch Game oder Birding Drives werden angeboten fuer R250 pro Person, da haben wir aber noch nicht teilgenommen.

Diesmal war unser einziger Wunsch, einen African Finfoot zu sehen. Bongani, unser Guide, weiss wo es manchmal welche zu sehen gibt, und faehrt mit uns an die suedliche Grenze des Parks und dort an den Pongola River. Hier waren wir noch nie, vorher immer weiter noerdlich.

Die Stimmung in diesem Wald kann man mit der Kamera gar nicht einfangen. Unter diesen hunderte von Jahre alten Baeumen zu wandern hat schon was spezielles!





Wir gehen hierhin und dorthin, halten an, lauschen und schauen. Voegel haben wir viele gesehen und noch mehr gehoert.
Hier lebt ein Finfoot:


...aber leider haben wir ihn nicht angetroffen. Na ja, man muss ja einen Grund haben wiederzukommen!

Anschliessend machte Bongani mit uns noch den Sandforest Walk.
Ganz andere Vegetation, und jede Menge Ansellia africana (Leopard Orchids) in den Baeumen. So viele dieser Orchideen auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen! Die Baeume waren voll davon!





Voegel haben wir hier nicht viele gesehen, Bongani meinte dass es dazu schon zu spaet waere, aber das Highlight war dieser hier:


African Wood Owl

im November 2016 machten wir den Pongola Walk weiter noerdlich.



Da stehen wir dann alle drei, Bongani mit Fernglas, Colin und ich mit Camera, ich sehe einen Narina Trogon und wir fotografieren wie die Wilden - als dann Colin und Bongani anfangen von einem Broad-billed Roller zu reden. Na also hoert mal, ich weiss dass sie beide einen breiten gelben Schnabel haben, aber die zwei kann man doch nicht verwechseln!!??
Erst mein Beweisbild hat die beiden dann ueberzeugt, dass ich einen Narina Trogon gesehen habe! Der Roller sass zwei Aeste hoeher oben.... 8o



Grottenschlechtes Bild, aber das einzige das ich von diesem Vogel habe!


Pongola River

Juli 2015:




Das absolute Highlight dieses River Walks ist natuerlich...



...die Pel's Fishing Owl!

September 2009:







Fortsetzung folgt

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petersa

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Montag, 3. Juni 2019, 17:09

Danke Maddy,

das sieht ganz nett aus und ein Besuch ist sicher lohnenswert. Leider liegt das kurzfristig nicht auf unserer Route.

Euch viel Spaß und gute Sichtungen.
LG
Petersa

parabuthus

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Montag, 3. Juni 2019, 17:16

Hi Maddy,

toller Bericht über ein Reserve, über das man nur sehr selten aktuelle Infos bekommt - und wenn dann eher negative.

Uns wurde vor 3 Jahren im Tembe gesagt, daß in Ndumo unglaublich viel gewildert wurde.

Aber zumindest scheint man den Park nicht aufgegeben zu haben, wenn dort so viel investiert wird. Die eigenen Bäder machen die festen Unterkünfte dort sicher um einiges attraktiver. Der Pool sieht auch gut aus. Vermutlich wären wir unter diesen Umständen schon mal dort gewesen.

Die Aufnahmen von den Vögeln sind wie immer beeindruckend. :danke:

Ich bin sehr auf die Fortsetzung gespannt! :danke:

LG

Christian

SarahSofia

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Montag, 3. Juni 2019, 19:12

Hallo Maddy,
vielen Dank auch von mir für deine Beschreibung. Sehe ich das richtig, dass die neu gebauten Units keine Strohdächer haben ?
LG SarahSofia

maddy

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Dienstag, 4. Juni 2019, 09:11

Hallo Leute,

Vielen Dank fuer euer Interesse, auch danke an alle Danke-button-druecker! :thumbup:

Uns wurde vor 3 Jahren im Tembe gesagt, daß in Ndumo unglaublich viel gewildert wurde.


Hallo Christian,
Ja, das stimmt leider auch! Zudem hat die lokale Bevoelkerung (vor ein paar Jahren schon) den ganzen Ostzaun runtergerissen und das Land bis an den Pongola River besetzt. Sie behaupteten, das sei historisch ihr Land, und sie wollen das nun zurueckhaben! So ein Quatsch, da wachsen hunderte von Jahren alte Baeume, die sie auf der Ostseite alle gefaellt haben! Da wird jetzt Mais angebaut, und im Pongola mit Gill Nets gefischt... Schade, dass da nicht ganz am Anfang eingegriffen wurde, jetzt ist es zu spaet! Es war ja geplant, die Zaeune mit dem Tembe Elephant Park zu oeffnen. Das waere wohl die einzige Loesung, die Leute dort wieder loszuwerden! Den ganzen Wald bringt das natuerlich auch nicht mehr zurueck.
Und die restlichen Rhinos wurden dann auch in den Tembe gebracht, bevor sie alle gewildert wurden. Vor Loewen und Elefanten haben die Wilderer dann schon etwas mehr Respekt!

Trotzdem gibt es in Ndumo noch jede Menge Giraffen, Nyalas, Impalas, Gnus, Grey und Red Duiker, Hippos, eine Unmenge von Krokodilen, noch etliches Kleingetier und eben, viele Voegel! Auch Bueffel soll es dort haben, wir haben allerdings noch keine gesehen, da sie sich meist in den Wetlands im Nord-Osten aufhalten.

Sehe ich das richtig, dass die neu gebauten Units keine Strohdächer haben ?


Ja, das ist richtig. Die sind mit HarveyTile gedeckt. Strohdaecher sind sehr Unterhalts-intensiv, die muessen alle paar Jahre erneuert werden, und leiden auch sehr unter Affen! Letztere sind mir zwar nicht unangenehm aufgefallen, auch auf dem Zeltplatz nicht!

Liebe Gruesse aus Sodwana
Maddy

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Beate2

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Dienstag, 4. Juni 2019, 09:37

Liebe Maddy,

danke für deinen wie immer schönen Bericht 8o . Damit fängt mein Tag gut an, das brauche ich gerade 8) .

LG
Beate

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maddy (5. Juni 2019, 08:49)

maddy

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Mittwoch, 5. Juni 2019, 09:35

Nyamithi Pan Walk

Ein sehr schoener Birding Walk fuehrt der Nyamithi Pan auf der Nord-nordwest Seite entlang.

November 2016:


Hier kommt man den Wasservoegeln etwas naeher.

Black Heron:



...dem wir lange beim Fischen zusehen konnten.


Saddle-billed Stork


Hottentot Teals


Cape Teals



Die ganze Pan ist von diesen schoenen Fever Trees gesaeumt - einer meiner Lieblingsbaeume!


Little Egret


Grey Heron

Juli 2015:

Und ueberall hat's jede Menge Krokodile...


Great Egret




Black-winged Stilt


Auch Antilopen trifft man hie und da an auf diesen Walks, allerdings ist die Fluchtdistanz zy Fussgaengern viel groesser als bei Autos.
Man beachte all die Krokodile am Pfannenrand...

September 2009:

African Spoonbill



Krokodile beim fischen!





Fische fliegen durch die Luft... aber nicht alle schaffen es, den Massen von Krokodilen zu entkommen.


Black-winged Stilt


Fortsetzung folgt

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toetske

oorbietjie

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Mittwoch, 5. Juni 2019, 22:18

Liebe Maddy,

Herzlichen :danke: für diesen neuen Einblick auf Ndumo.
Als wir Anfang 2016 dort waren, hatten wir so gut wie keine Sichtungen (auch die Vögel liessen sich nicht blicken oder hören). Ende Januar/Anfang Februar ist dafür vielleicht auch nicht der ideale Zeitpunkt.
Wir haben allerdings ziemlich lange von der Stille am Red Cliffs Picnic Site mit Blick auf den Usuthu River genossen und was uns am meisten imponiert hat, waren die Fever Trees und der fast apokalyptische Fig Forest.

Eigentlich hatten wir nicht vor, irgendwann nochmal hinzufahren, aber nach Deinen tollen Schilderungen und Bilder müssen wir es vielleicht doch nochmal überdenken, vor allem weil ja die Unterkünfte jetzt ausserdem renoviert wurden.

8o dass es noch weitergeht!

Stürmische Grüsse aus Belgien
toetske
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maddy

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Freitag, 7. Juni 2019, 10:21

Hallo Toetske,

Als wir Anfang 2016 dort waren, hatten wir so gut wie keine Sichtungen (auch die Vögel liessen sich nicht blicken oder hören). Ende Januar/Anfang Februar ist dafür vielleicht auch nicht der ideale Zeitpunkt.


Tier- wie auch Vogel-sichtungen haengen von vielen verschiedenen Faktoren ab. Jahreszeit ja, aber ich finde nur bedingt. Viel mehr Einfluss hat zum Beispiel der Wind. Bei starkem Wind sieht man praktisch nichts. Diesmal hat uns Bongani gesagt dass die Sichtungen nicht gut seien da es Winter ist, Sommer sei viel besser (wobei, soo schlecht waren sie ja eigentlich nicht). Auch zur Brutzeit rufen die Voegel vemehrt und sind so besser zu finden. Februar ist hier normalerweise der heisseste und auch der Regenreichste Monat. Bei windstillem, sonnigem Wetter hat man wohl die besten Chancen Voegel zu finden. Unsere sonntaeglichen Vogelbeobachtungen zuhause im eigenen Garten varieren von 22 minimum (gesehen und/oder gehoert) bis bisher 45 verschiedene Arten maximum. Sehr unterschiedlich, aber im Sommer eher mehr als im Winter. Im Winter sieht man sie dafuer besser, weils weniger Blaetter hat..... Auch das Futtervorkommen kann einen Einfluss haben. Verschiedene Beeren gibts eigentlich das ganze Jahr ueber, aber der Honeysuckle und die Aloes bluehen hauptsaechlich im Winter, was wiederum die Sunbirds anzieht.

Bei einem Bericht wie diesem, der ganze 10 Jahre zusammenfasst, ist natuerlich einfach, viele Tiere zu zeigen! ;) Wobei die meisten unserer Besuche zwischen May und September stattgefunden haben.

Gruss aus Sodwana
Maddy

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Freitag, 7. Juni 2019, 11:34

Shokwe Pan Walk

Landschaftlich ist dieser Walk mein absoluter Favorit!
Er fuehrt an der Ostseite der Shokwe Pan entlang, inmitten der riesigen Sycomore Feigen - Ficus sycomorus - auch einer meiner Lieblingsbaeume.







Ich kann mich gar nicht sattsehen an diesen Giganten!





Unser Guide auf diesem Walk war Sunto. Er ist mittlerweile in den Ruhestand getreten. Er war fantastisch im Vogelstimmen nachahmen und konnte damit auch etliche Voegel anlocken!
So zum Beispiel diesen Trumpeter Hornbill.











Auf diesen Walks sahen wir auch oefters Nyalas, Red und Grey Duiker, und Warzenschweine.




Fortsetzung folgt

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Freitag, 7. Juni 2019, 16:50

Game Drives in Ndumo

Diesmal machten wir nur am zweiten Tag einen kurzen Game drive. Bei Red Cliffs gibts einen huebsche Picnic Site, mit Aussicht ueber den Usutu River, die Grenze zu Mozambique.



Mit der ueblichen Stille war da heute leider nichts, da ein paar junge Frauen am anderen Ufer am fischen waren!




Ein junger Senegal Lapwing.


Crested Francolin


Yellow-fronted Canary

Unterwegs trafen wir auch Giraffen, Impalas, Nyalas und einen Red Duiker.


Nyala auf der Flucht.

Leider musste dann der zweite Game Drive, der fuer den naechsten Tag vorgesehen war, ausfallen, da unsere Batterie ausgestiegen ist. Glueck im Unglueck hatten wir jedoch, denn es war nach dem Pongola River Walk, als wir Bongani im Camp wieder ablieferten. Wenn uns das am Pongola oder im Sand Forest passiert waere, waere das ein ganz schoen langer Walk zum Camp zurueck gewesen!! So fanden wir denn genuegend Kraefte, die uns, mit hilfe der Ueberbrueckung von der zweiten Batterie zur ersten, anschieben konnten! Nun wurde der Cruiser in der hinteren oberen Ecke des Camp Sites parkiert in der Hoffnung, dass er dann am naechsten Tag fuer die Heimreise startbereit waere.... und ja, das Gefaelle war steil genug, sodass wir starten konnten!

November 2016:


Kudu Dame




Martial Eagle


Village Weaver

Auch Pflanzen gibts natuerlich viele interessante!


Huernia hystrix


Euphorbia knuthii


Euphorbia grandicornis - eine Futterpflanze fuer die Black Rhinos!

Juni 2015:


Euphorbia grandicornis in Bluete


Grey Duiker


Adenium multiflorum - Impala Lily.


Fortsetzung folgt

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Mittwoch, 12. Juni 2019, 10:18

Hier noch ein paar Eindruecke von Game Drives im Ndumo, von May 2010:



Da sah ich was glaenzend schwarzes im Bush liegen, ich dachte erst es sei ein poliertes Rohr... :rolleyes:



Aber nein, doch nicht! Es war eine...


... ausgewachsene Forest Cobra!! Die dann kurz darauf in einem Loch im Boden verschwand...



Ja, damals gab es da noch Rhinos!





Eine Giraffen Eskorte - von diesen Langhaelsen gibt es immer noch recht viele!

Beim Vulture Restaurant ist manchmal auch was los - hier Woolly-necked Storks




und ein white-backed Vulture.
Hier haben wir auch schon Palm-nut Vultures gesehen.






bluehende Euphorbia knuthii





bluehende Leopard Orchid - Ansellia africana - im Camp


Zum Abschluss moechte ich noch erwaehnen, dass diese Birding Walks sehr relaxed sind und sich auch fuer Leute, die nicht so die Wanderer und/oder relativ unfit sind, sehr gut eignen!
Also fuer Vogelenthusiasten ist dieser Park unbedingt zu empfehlen!
Ausserdem kann man von dort aus auch sehr gut einen Tagesbesuch zum selber fahren im Tembe Elephant Park einlegen - allerdings nur mit 4x4!

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