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kalingua

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Dienstag, 2. Juli 2019, 14:26

@tripilu freut mich, wenn ihr ein paar Anregungen mitnehmen könnt :)

@Hochwälderin im Sommer gehen da sicherlich viele in den Pools der Debengeni Falls schwimmen, genug Möglichkeiten gibt es dort auf jeden Fall, auch ohne umständlich hochzuklettern. Die Schwimmer, die wir gesehen hatten, kamen vermutlich aus einem angrenzenden Dorf um hier die Wäsche zu waschen und nutzen bestimmt häufiger die Gelegenheit. Das Risiko-Gebiet betrifft ja auch die ganze Panoramaroute, da gehen im Sommer sicherlich auch viele Touris mal ins Wasser... Wie hoch das Infektionsrisiko tatsächlich ist, keine Ahnung, immerhin steht da ja auch "rarely transmitted to humans" :S



Und...


Striped Kingfisher



das dürfte bei genauerer Betrachtung wohl doch eher ein Brown Hooded Kingfisher sein :D

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toetske (13. Juli 2019, 23:41), sunny_r (2. Juli 2019, 21:43)

kalingua

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42

Dienstag, 2. Juli 2019, 15:23

31.5. Tag 13: Kruger - Shingwedzi

Um kurz nach 6 Uhr verlassen wir schon wieder Letaba.

Fazit Letaba
Wir waren ja nur eine Nacht in Letaba und haben nicht allzu viel vom Camp mitbekommen, aber nochmal würden wir hier nicht übernachten. Die Bungalows waren die kleinsten, die wir im Kruger hatten. Innen machte das jetzt nicht wirklich einen Unterschied, aber die Küche mit Esstisch war schon recht beengt. Auch waren gefühlt die Bungalows sehr nah nebeneinander platziert. Kann natürlich auch sein, dass der ungeplante Bungalowwechsel das Fazit unbewusst noch ein bisschen trübt. Positiv ist jedoch die Lage am Letaba und die Bushbucks, die hier im Camp leben. Zu den Drive-Möglichkeiten kann ich natürlich auch nicht so viel sagen, aber der Drive zum Engelhard Dam ist schon sehr schön.

Bevor es auf die H1-6 Richtung Norden ging, statteten wir den Hyänen noch einen Besuch ab. Jetzt waren auch die Erwachsenen am Bau. Die ganz Kleinen stillten ihren Hunger, die Kleinen schauten sich neugierig um und die Großen hielten dabei die Umgebung im Blick.











Anschließend hielten wir auch nochmal auf der Brücke über dem Letaba





und fuhren dann auf direktem Weg nach Mopani fürs Frühstück. Auf dem Weg gab es natürlich noch ein paar Sichtungen…

Lilac-breasted Roller



Zebra (keine Ahnung was das Loch überm Mund verursacht hat :( )



Das Zebra mit dem Loch hat auch eine merkwürdige Fellzeichnung (eventuell mal vom Löwen angegriffen, zumindest ist am Hinterbein ein Riss zu erkennen, wo die Streifen nicht mehr gerade zusammengewachsen sind)



Nochmal Lilac-breasted Roller. Für die muss man einfach immer halten.



Warthog



Giraffe



Und auch heute wieder ein paar Southern Ground Hornbills. Der Population im Kruger scheint auf jeden Fall sehr gut zu gehen.



Elefanten sahen wir dann auch noch.



Um 9 Uhr kamen wir dann in Mopani an und gingen ins Tindlovu Restaurant. Das Frühstück war gut, die Aussicht noch besser (Ein paar Tage vorher ist hier das Aussichtsdeck eingestürzt und es gab viele, teils schwer, Verletzte).





Während des Frühstücks gab es auch noch ein paar Tiere zu sehen.

Mocking Cliff Chat



Und dann kamen drei Elefanten ans Wasser.





Impalas gesellten sich dann auch noch dazu.



Nach dem Frühstück sind wir noch den kleinen Camp-Trail gelaufen, der direkt beim Restaurant beginnt.



Wir hatten keine Ahnung wo er uns hinführt und waren umso begeisterter, als wir kurze Zeit später unten am Wasser waren und die Elefanten noch aus einer besseren Perspektive sehen konnten.







Sie boten uns dann auch noch eine schöne Rüssel-Show :D







Einen African Jacana



und Great Egret konnten wir hier unten auch noch sehen



Der Weg führte dann wieder vom Dam weg und hoch zu den Unterkünften (die sehen von außen echt toll aus, hier würden wir bei einer erneuten Krugertour, die aktuell aber sicherlich nicht in naher Zukunft stattfinden wird, definitiv übernachten). Hier sahen wir noch eine kleine Echse, deren Rücken im Sonnenlicht schöne Regenbogenfarben zeigte.



Eigentlich wollten wir die H1-6 bis nach Shingwedzi hochfahren, ein netter Südafrikaner empfiehl uns aber die S50 zu nehmen. Die soll zwar anfangs langweilig sein, aber ab dem letzten Drittel dann landschaftlich sehr schön werden. Und so war es dann auch, nen bisschen was haben wir auf den ersten beiden Dritteln dann aber schon gesehen:

Gnuherde mit Zebra







Ein Elefant zwischen den Mopane-Büschen



Greifvogel-Pärchen (vermutlich Tawny Eagle)



Büffel im Tarnmodus



Irgendwann kamen wir dann in den Bereich, wo neben der S50 der Shingwedzi fließt. Und damit verschwand auch langsam die eintönige Mopane-Landschaft. Hier gab es dann einen Little Bee-Eater



Und dann hatten wir eine sehr besondere Sichtung: Eine junge Roan-Antilope (laut Statistik, die ich auf der Sanparks-Seite gefunden habe, gab es 2011 gerade mal 90 Roans im Kruger, damit dürfte es die seltenste Antilopenart im Kruger sein. Die Sable Antilope kommt auf 290 Tiere. Aber keine Ahnung wie es aktuell aussieht) Und es wird auch nicht die einzige Roan für diesen Urlaub bleiben :D





Dann gab es noch eine schöne Kudu-Familie





Unseren ersten Kruger-Nyala-Bullen



Waterbuck



Kleiner Vervet-Monkey



Impala mit Red-billed Oxpecker



Unser Check-In in Shingwedzi verzögerte sich dann noch etwas. Reingefahren ins Camp sind wir über den südlichen Eingang. Nur leider haben wir uns ein wenig bei den Wegschildern geirrt und sind erstmal IN einen Unterkunftscircle gefahren. Da wurden wir - verständlicherweise - schnell wieder rausgescheucht. Wir haben es dann doch noch zur Reception geschafft und bezogen um 15 Uhr unseren Bungalow, der uns auf Anhieb gefiel. Sehr geräumig, große Küche, Sichtschutz zum Nachbarbungalow, alles top :thumbsup:

Kurz nach 16 Uhr fuhren wir dann nochmal über das nördlichen Hauptgate für ne kurze Runde raus, die H1-7 hoch bis zur Abzweigung der S56 und wieder zurück.

Direkt hinterm Camp war eigentlich immer was los, Elefanten im Flussbett



Impalas, Waterbuck & Baboons auf der Straße



Dagga-Boy



An der Lamont-Wasserstelle war auch gut was los. Eine Herde Elefanten lieferte uns eine tolle Wassershow.

















Auf dem Rückweg gab es dann noch ein Giraffen-Crossing kurz vorm Sonnenuntergang



Black-backed Jackal



Eigentlich wollten wir zum Sonnenuntergang auf der Brücke überm Shingwedzi sein, haben das zeitlich aber nicht rechtzeitig geschafft. Wir stiegen trotzdem noch uns warteten hier bis wir 10 Minuten vor Gateschluss losfuhren. Kurz vorm Losfahren merkten wir dann, dass weiter vorne auf der Brücke etwas gesichtet hatten. Wir konnten es erst nicht genau erkennen, aber gaaaanz weit hinten im trockenen Flussbett war eine kleine Löwenfamilie zu sehen. Und es waren sogar drei Babylöwen dabei. Nur leider wirklich sehr weit weg für gute Fotos. Gefreut hatten wir uns trotzdem über unsere allerersten Babylöwen :love:





Um 17:29 fuhren wir dann durchs Gate und hatten kurz darauf eine weitere Ersichtung. Ein Honeybadger treibt im Shingwedzi sein Unwesen und ging bei unseren grillenden Nachbarn auf Nahrungssuche :help: Er konnte sich auch eine leere Fleischpackung schnappen und schleckte neben unserem Bungalow dann die Marinade aus.





Anschließend gingen wir noch ins Tindlovu und bestellten leckere Burger.






Gefahrene Kilometer: 130
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Tutu

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43

Dienstag, 2. Juli 2019, 16:14

Hallo,


bin etwas spät dran, aber auch von mir herzliche Glückwünsche und alles Gute für Euren gemeinsamen Weg.

Toller Bericht bisher, freue mich schon auf die Fortsetzung.

LG Tutu

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kalingua (2. Juli 2019, 16:43)

Hochwälderin

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44

Mittwoch, 3. Juli 2019, 08:15

immerhin steht da ja auch "rarely transmitted to humans

Sorry, da stimme ich dir nicht ganz zu, denn dein Zitat betrifft lediglich Schistosoma matteei, bezieht sich jedoch nicht auf die beiden anderen Erreger, Schistosoma haematobium und Schistosoma mansoni.

Insgesamt gesehen halte ich es als Touristin für ratsamer, einen ordentlich gewarteten swimming pool zur Abkühlung zu nutzen als ein stehendes oder fließendes Gewässer, bei insgesamt nur 2-3 Wochen Urlaub im Risikogebiet dürfte diese " Enthaltsamkeit :D " leicht machbar sein.
Ich möchte übrigens nicht deinen tollen Flitterwochenbericht :danke: crashen , mein Hinweis resultierte völlig spontan aus dem weiter oben Gelesenen und deinen dazu geposteten Fotos.
LG,
die Hochwälderin

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kalingua (3. Juli 2019, 15:54), Bär (3. Juli 2019, 08:55)

marcn

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45

Mittwoch, 3. Juli 2019, 14:04

Auch von uns erst einmal Herzlichen Glückwunsch zur Vermählung!

Eine wirklich tolle Reise hattet Ihr da. Wir haben dadurch sehr viel Inspiration erhalten für unsere kommende Reise im Dezember.
Leider nicht alles auf unserer Route, aber viele Eurer Unterkünfte haben wir für eine mögliche zweite Reise nach Südafrika auf dem Schirm.

Freuen uns schon auf die Berichte aus dem Welgevonden Game Reserve. Da haben wir ja tatsächlich die selbe Lodge wie Ihr gebucht.

:thumbup:

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kalingua (3. Juli 2019, 15:54)

kalingua

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46

Mittwoch, 3. Juli 2019, 16:52

@Hochwälderin ich ziehe da auch einen richtigen Pool vor - aber ich geh auch noch nicht mal gerne in heimische Seen / Flüsse :D

@marcn Danke, auf die Nedile Lodge könnt ihr euch echt freuen :)


01.6. Tag 13: Kruger - Shingwedzi

Um kurz nach 6 Uhr brechen wir für eine längere Morgenrunde auf. Geplant ist die S56 bis hoch zum Babalala Picnit Spot zu fahren und dann über die H1-7 wieder runterzufahren. Als erstes gibt es ein paar Elefanten für uns.







Kurz bevor es dann in die S56 reingeht, höre ich von meiner Frau “Da ist ein Affe gerade auf die Straße gesprungen”. Der springende Affe entpuppte sich ein paar Meter später dann jedoch als Leoparden-Dame, die vor uns am Rand der Straße lag und wir waren sofort aus dem Häuschen :thumbsup:





Da der Leopard aber anscheinend nicht sooo viel Lust auf uns hatte, stand er kurz darauf dann auf und spazierte entspannt vor uns über die Straße.







Auf der anderen Seite ging es dann für ihn in den Busch, im Rückwärtsgang fuhren wir noch ein bisschen neben dem Leoparden her, bis er dann tiefer im Busch verschwand und wir ihn nicht mehr sehen konnten. Das störte uns dann aber auch nicht weiter, schließlich hatten wir unseren ersten selbst gespotten Leoparden (ok, das war jetzt auch echt nicht so schwer) und wir waren auch die einzigen, die ihn gesehen hatten.



Mehr als glücklich sind wir dann rauf auf die S56, dort gab es ein paar Elefanten im schönen Gegenlicht.



Im trockenen Flussbett des Mphongolo entdeckten wir dann ein paar Geier. Kurz darauf sahen wir dann auch, wieso sie dort waren: Ein Büffelkadaver lag dort, aber eine Hyäne kratzte gerade noch die letzten Reste ab und ließ die Geier nicht näherkommen.



Als die Hyäne nichts mehr Essbares fand, überließ sie den Geiern den Kadaver. Die stürzten sich dann auch in Sekundenbruchteilen den Büffel. Echt ein Spektakel, das wir vorher auch noch nicht gesehen hatten. Und jetzt macht das “wie die Geier” für mich auch deutlich mehr Sinn :D







Wir hatten doch noch zwei Büffelcrossings relativ nah beieinander. Die erste Herde kam von Flussbett hinaufgelaufen, geschätzt sicherlich locker 400 Tiere. Ein paar Kilometer weiter kamen dann nochmal welche hinauf, die Herde war kleiner, vllt 200 Tiere.











Dazwischen sahen wir dann noch einen hübschen Nyala-Bullen.



Eigentlich wollten wir die S56 bis zum Ende hochfahren, aber durch die Sichtungen kamen wir deutlich langsamer voran als gedacht, somit fuhren wir beim Sirheni Camp schon Richtung H1-7. Von dort dann hoch bis zum Babalala, um den menschlichen Bedürfnissen nachzukommen. Auf dem Weg gab es dann noch einen Elefanten



Ein Zebra



Und am Babalala wieder Elefanten



Auf der H1-7 runter zum Camp gab es dann die nächste Überraschung. Ich hatte es gestern ja schon ein bisschen angeteasert…. Vor uns kreuzte eine Herde Roan Antilopen die Straße. Insgesamt waren es ca ein dutzend Tiere unterschiedlichen Alters. Die vermeintlich seltenste Antilope des Krugers einmal zu sehen, ist ja schon echt großes Glück, aber zwei Tage hintereinander ist dann schon echt krasses Glück :thumbup: (unseren südafrikanischen Nachbarn im Shingwedzi hatten wir davon berichtet, die fahren seit über 20 Jahren mehrmals pro Jahr in den Kruger und hatten noch nie eine Roan gesichtet)









Beim weiteren Rückweg hatten wir dann noch unter drittes Büffelcrossing des Tages, diesmal erwischten wir aber nur den Rest der Truppe. Hier erschloss sich für uns dann auch das haarige Büschel im hinteren Drittel des Büffelbauches :whistling:



Giraffen (zwar weit entfernt, aber es werden heute noch viele mehr folgen)



Elefant von der Brücke überm Shingwedzi



Kurz vorm Camp ein paar Krokodile



Um 10 Uhr waren wir dann zurück und machten erstmal Frühstück. Anschließend entspannten wir im Bungalow und spazierten eine Runde durchs Camp (sehr eindrucksvoll ist übrigens die Markierung des Wasserstandes der verheerenden Flut 2013 an der Reception, da muss das Wasser in den Bungalows teilweise sicherlich 2 Meter hoch gestanden haben)















Um 13:30 sind wir wieder los, diesmal ging es dann Richtung Süden auf die S52 / Red Rocks Loop. Kurz hinterm Camp waren wieder viele Elefanten im Flussbett an einem der wenigen Pools.



Büffel durften auch bei dieser Runde nicht fehlen, diesmal lag die Herde aber hauptsächlich entspannt rum.







Bei diesem Elefanten-Hinterteil dachten wir “Boah, ist der aber groß”



Und dann kam ein weiterer hinzu, der uns zeigte, wie falsch wir damit lagen :D



Ein Warzenschwein darf auch nicht fehlen



Dann kamen ein paar Giraffen



Gefolgt von Elefanten





Die Elefanten liefen an uns vorbei, die Giraffen blockierten immer wieder mal die Straße









oder standen direkt neben uns.



Das war eine wirklich große Jounrey of Giraffes



Irgendwann erreichten wir dann den Red Rocks Aussichtspunkt (hier darf man auch aussteigen). Unten am Shingwedzi gab es dann wieder Giraffen.











Und dann kam ein großer Elefant runter und die Giraffen verzogen sich.





Eigentlich wollten wir runter bis zum Tshanga Lookout fahren, aber auch für den Sonnenuntergang auf der Brücke am Camp sein. Beides haute dann zeitlich nicht mehr hin, so entschieden wir uns dann für den Sonnenuntergang und sind über die H1-6 wieder hochgefahren.

Vom kleinen Confluence Loop vor der Brücke beobachten wir Elefanten, wie sie im trockenen Flussbett des Shingwedzi tiefe Löcher gruben und dort dann Wasser fanden.





Da wir noch ein bisschen Zeit bis zum Sonnenuntergang hatten, drehten wir eine Runde auf der S135 und fuhren zum Causeway hinterm Camp. Hier fanden wir eine Waterbuck Familie.







Und ein Krokodil



Wir sind dann durchs Camp gefahren (den Weg zur Reception und dem Hauptgate kannten wir ja jetzt ) und konnten kurz dahinter dann eine Hippofamilie dabei beobachten, wie sie zurück ins Wasser lief. Anfangs noch schön in Reih und Glied.







Auf dem Weg zur Brücke sahen wir dann wieder viele Elefanten im Flussbett.



Und obwohl nicht mal hundert Meter entfernt ein Pool noch Wasser führte, stillten diese Elefanten ihren Durst aus den Löchern.



Wir waren dann rechtzeitig wieder auf der Brücke, hier hatte man echt einen schönen Blick auf die untergehende Sonne.









Auf dem Weg zurück zum Camp war auch noch einiges los bei den Elefanten. Hier lag ein kleiner Elefant am Boden, die großen drumherum waren recht aufgebracht.





Und für den zukünftigen Paarungsakt wurde auch schon mal geübt :whistling:



Pünktlich um 17:30 rollten wir dann ins Camp. Hier feuerten wir den Grill an, redeten nett mit unseren Nachbarn (die uns dann auch was von ihren leckeren Braai Toasties abgaben) und auch heute streunte der Honeybadger wieder bei uns rum (ohne Foto diesmal).

Morgen verlassen wir dann Shingwedzi und fahren hoch bis zum Pafuri Camp.



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tripilu

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Mittwoch, 3. Juli 2019, 21:00

Man sagt ja, im mittleren und nördlichen Teil des Krüger seien weniger Sichtungen, da weniger Tiere. Was Ihr aber alles erlebt habt - beeindruckend. Bin mal gespannt, wie es bei uns im März sein wird. Freue mich auf die Fortsetzung...
Das wichtigste Stück im Reisegepäck ist und bleibt ein fröhliches Herz

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kalingua (4. Juli 2019, 16:39)

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Donnerstag, 4. Juli 2019, 16:39

@tripilu ja das hab ich auch immer gehört und war entsprechend positiv überrascht. Nur mit Nashörnern ist nicht zu rechnen und ein ansässiges Löwenrudel gibt es in Pafuri auch nicht :)

02.6. Tag 14: Kruger Makuleke Concession – RETURNafrica Pafuri Camp

Um 6:30 verlassen wir Shingwedzi und machen uns auf Richtung RETURNafrica Pafuri Camp, hierfür geht es die H1-7 hoch, über die H13-1 dann bis Punda Maria zum Frühstücken und dann über die S60 zur H1-8. Das Wetter war anfangs leider kein Renner, die ersten Stunden gab es noch eine dichte Wolkendecke, die später zum Glück wieder verschwand :)

Fazit Shingwedzi
Uns hat das Camp super gefallen. Von den Kruger Camps in denen wir bisher übernachtet haben (Satara, Skukuza, Lower Sabie und Letaba) hat uns Shingwedzi eindeutig am besten gefallen. Unser BD2 war top, alles sauber und geräumig. Der Sichtschutz zu den Nachbarn ist auch praktisch. Der gute Zustand des Camps liegt sicherlich auch daran, dass es nach der Flut 2013 neu aufgebaut werden musste. Die Game Drive Möglichkeiten um Shingwedzi haben uns auch sehr zugesagt, durch die vielen Roads, die neben den Flüssen (auch wenn die weitestgehend trocken sind) entlang führen, kann man den Mopane-Büschen auch gut ausm Weg gehen. Über unsere Sichtungen können wir auch definitiv nicht meckern und wir hatten viel mehr gesehen, als wir erwartet hatten. Gefühlt waren im Norden sogar mehr Zebras und Giraffen als Impalas, die man im Süden ja an jeder Ecke sieht, unterwegs :thumbsup:

Direkt hinter der Campausfahrt stand ein Hippo, dem wir genug Platz ließen, damit es runter zum Fluss laufen konnte.



Elefanten durften hinterm Camp natürlich auch nicht fehlen.





Genauso wenig wie Giraffen.



Wir sahen dann auf dem Weg hoch bis Babalala noch einen Bateleur



und einen African Hawk Eagle



Zwischen Babalala und der Abzweigung Richtung Punda Maria sahen wir noch eine Gnuherde.



Und dann kamen wir zu einem schönen Wasserloch (keine Ahnung ob es einen Namen hat). Hier hätten wir auch ohne die zwei anderen Autos, die hier schon standen, angehalten. Ob wir aber ohne deren Mithilfe die beiden Löwinnen gesehen hätten, bleibt fraglich… Die waren auch echt gut versteckt, zeigten sich nur ab und zu mal etwas besser, bevor sie nach einer viertel Stunde dann über den Hügel verschwanden. Hier hatten wir auch noch kurz einen Honeybadger gesehen, der genau zwischen den Löwinnen entlang lief (leider ohne Foto) :D











Einen Juvenile Giant Kingfisher gab es dort auch noch zu sehen.



Wir kamen dann noch an einem anderen Wasserloch vorbei, wo gerade eine kleine Elefantenfamilie zum Trinken ankam.











Squirrels



Um 9 Uhr kamen wir dann in Punda Maria an, holten uns im Shop noch Toast und setzten uns dann draußen zum Frühstücken hin. Nach entspannten anderthalb Stunden fuhren wir wieder los und drehten eine Runde auf der S99 um das Camp. Der Loop ist landschaftlich echt sehr schön und ein bisschen was gesichtet haben wir auch:

3 Impalas und 3 Kudus



Die 3 Kudus alleine



Zebras, vor uns weglaufend



Nyalabulle



Zebras, auf uns zulaufend



Eine kleine Herde Büffel



Ein schöner Kudubulle



Warthogs



Der Loop ist echt empfehlenswert :thumbup: Die S60 und dann ein Großteil der H1-8 waren dann sehr sichtungsarm. Erst kurz vor Pafuri sahen wir wieder etwas. An einer Wasserstelle waren zwei Elefanten am Trinken, dann kam plötzlich ein kleiner Sandwirbelsturm, die den einen Elefanten echt gut erschreckte :rolleyes:





Nyala



Und dann erreichten wir die Brücke über dem Luvuvhu, die uns schon mal einen Vorgeschmack auf die Makuleke Concession bot:

Hooded Kingfisher



White-fronted Bee-Eater





Zebras



Elefanten bei der Flussdurchquerung





Hinter der Brücke ging es dann rechts auf die Gravelroad zum RETURNafrica Pafuri Camp. Hier wurden wir freundlich begrüßt, kurz in den Tagesablauf eingewiesen und erhielten unser Walkie-Talkie, falls Nachts im Zelt ein Notfall sein sollte (das Camp ist unfenced). Dann lernten wir unseren Guide Andile kennen. Ein sehr sympathischer und lustiger Guide. Er parkte für uns dann unser Auto um und anschließend brachte er uns und unser Gepäck zu unserem Zelt. Wir erhielten die Nummer 6 (das ist eigentlich ein Familienzelt, aber ich hatte zuvor per Mail nach einem Zelt nahe an der Main Area gefragt, und da das Zelt nicht von einer Familie gebucht war, konnten wir es haben) Und auch wenn zwischen der Main Area und unserem Zelt nur ein anderes Zelt liegt, ist der Weg auf dem hölzernen Boardwalk schon echt recht lang :whistling:

Die Zelte sind wirklich ein Träumchen, alles sehr schick und wir fühlten uns direkt wohl. Privatsphäre ist auch ausreichend vorhanden und vom Zeltdeck aus hatte man einen tollen Blick auf den Luvuvhu :love:











Und vor unserem Zelt konnten wir auch direkt die ersten Tiere sehen:

Warthogs



Krokodil



White-crowned Lapwing



Nach einem leckeren Lunch ging es dann um 15:30 zum Game Drive los. Es waren zwar auch ein paar andere Gäste da, aber die hatten keine Lust auf Game Drives und wollten einfach nur im Camp die Zeit genießen. Somit war Andile unser Private Guide :thumbsup: Ich fragte ihn auch direkt nach Lanner Gorge, aber er fährt ungern am ersten Nachmittag mit neuen Gästen dorthin und würde uns heute erstmal einen anderen schönen Ort zeigen.

Als erstes zeigte er uns aber einen Vogel, der im Kruger wohl seeehr selten ist. Neben der Gravelroad kurz vorm Camp brütete ein Three Banded Courser den Nachwuchs aus.



Und ein paar Meter weiter stand der Partner und behielt die Gegend im Auge (sie wechseln sich mit Brüten und Futtersuche / Wache ab)



Kori Bustard (der erste ohne störendes Gras)





BBJ (Black-backed Jackal)





Wir fuhren dann für den Sundowner an einen Dam am Fever Tree Forest. Es wirklich schöner Ort (die Fotos bringen das leider nicht sooo gut rüber) für einen Gin Tonic. Ganz hinten auf der anderen Seite waren Wasserböcke und Elands zu sehen. Und zwischendurch konnten wir noch ein ordentliches Affentheater verfolgen. Ein Baboon wurde gerade lautstark aus der Gruppe vertrieben.













Irgendwann brachen wir dann wieder auf Richtung Camp.



Sahen dann noch zwei Marabous



und kurz vorm Camp im Scheinwerferlicht noch einen Stachelschwein wegrennen (eine der Erstsichtungen für uns ohne Beweisfoto)

Das Essen im Camp war echt lecker (Kudu & Springbok als Hauptspeise), nach der Vorspeise gab es auch noch ein kleines Kiwi-Sorbet als Gaumenreiniger, sowas hatten wir vorher auch noch nicht gehabt :D

Wie es sich für ein unfenced Camp gehört, wird man nach dem Essen zum Zelt zurückgebracht (vermutlich auch mehr des Service wegen anstatt der Sicherheit, denn schließlich durften wir auch nach dem Drive alleine im Dunkeln zum Zelt und zum Essen hin laufen) Andile zeigte uns auf dem Weg ein paar Sternbilder und wünschte uns dann eine gute Nacht, morgen früh um 5:30 würde er zum Wecken kommen.

Direkt vor unserem Zelt konnten wir dann auch noch ein Hippo sehen (das ist wohl auch das einzige Hippo, was sich direkt vorm Camp blicken lässt).





Gefahrene Kilometer: 150
Wetter: Bewölkt bis wolkig, 28 Grad

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Donnerstag, 4. Juli 2019, 18:15

Ohhh Pafuri - mir wird ganz warm ums Herz :love:

Wir hatten Zelt Nummer 5, also noch ein Zelt weiter und ich finde das war auch sehr gut so. Man hat dann doch noch einmal einen ganz anderen Blick, als wenn man nah am Main Deck wohnt oder am Pool liegt. So hatten wir quasi eine eigene "Privatvorstellung", die andere Gäste gar nicht mitbekommen haben. :thumbsup: Und ein bisschen Bewegung nach dem ganzen Sitzen im Auto tat uns auch ganz gut.

Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Danke für den tollen Bericht!


Viele Grüße, Enja

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urolly (22. Juli 2019, 22:34), kalingua (5. Juli 2019, 17:00)

bibi2406

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Donnerstag, 4. Juli 2019, 21:00

So jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsteil :love:

Wir hatten ja auch Andile als Ranger und auch ganz für uns alleine, habt ihr ihn von uns gegrüßt?
Andile liebt ja Vögel, ich denke da habt ihr auch einige gesehen. Ach die Bilder br8ngen diese schöne Zeit wieder zurück, als ob es gestern gewesen wäre... :danke:
Danke für den tollen Bericht mit den wunderschönen Fotos! Das Sternenhimmelbild ist toll :thumbsup:


Ich bin gespannt wie ihr die erste Nacht geschlafen habt und ob ihr auch das Gefühl hattet ohne Zelt zu schlafen wegen all der Geräusche, die so nah sind.


LG
Barbara

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kalingua (5. Juli 2019, 17:00)

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Donnerstag, 4. Juli 2019, 22:10

Lese ganz gespannt mit... wir haben für nächstes Jahr das Pafuri ins Auge gefasst und wenn ich das so lese denk ich, ich plan das schon mal fest mit ein.

Unser Überlegung war auch schon, ob wir den Pafuri Walking Trail mit dem Camp am Fluss machen. Hat das schon mal jemand gemacht ?

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kalingua (5. Juli 2019, 17:00)

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Freitag, 5. Juli 2019, 17:00

@travel-next ja, die Aussicht von Zelt Nummer 6 unterschied sich nicht wirklich von der vom Main Deck. Aber da neben uns nur zwei drei andere Zelte belegt waren, hatten wir so oder so fast immer eine “Privatvorstellung”. Und am Abreisetag haben wir in Pafuri dann auch noch etwas für die Bewegung getan :)

@Bibi ich hab erst nach unserer Reise nochmal bei dir nachgeschaut und festgestellt, dass ihr auch Andile hattet, somit fiel das Grüßen vor Ort flach. Aber ja, Vögel hat er uns natürlich auch gezeigt. Das was hier gleich beim Nachmittagsdrive kommt, war auch definitiv eins unserer Highlight-Erlebnisse, was uns schwer beeindruckt hat. Geschlafen hatten wir wie ein Stein, war ja nicht unsere erste Zeltunterkunft. Nur in der letzten Nacht hat uns ein Geräusch sehr irritiert, es klang so als würde unregelmäßig ein Handy vibrieren (ungefähr so wie wenn man tippt). Laut Andile war es vermutlich ein Büffel, der unter unserem Deck geschlafen hatte :help:

@Moni mit dem Pafuri Walking Trail wird man sicherlich nichts falsch machen. Wilderness Trails sind eh etwas ganz spezielles, zwar sind da in der Regel nicht so viele Sichtungen zu erwarten, aber das ist in Makuleke eh eher zweitrangig ;)



03.6. Tag 15: Kruger Makuleke Concession – RETURNafrica Pafuri Camp

Um 5:30 wurden wir von Andile geweckt, nach einem Kaffee und kleinem Frühstückssnack ging es dann viertel nach 6 für uns los zum Game Drive, auch diesmal wieder ohne andere Mitfahrer.





Ein wirklicher Game Drive stand aber nicht auf dem Plan, denn es ging zum Lanner Gorge und das war dann tatsächlich “nur”ein Drive. Der Weg zum Lanner Gorgre ist lang, im südafrikanischen Winter sollte man sich dafür auch echt warm anziehen. Zuerst ging es eine Weile die H1-9 hoch, dann auf eine No-Entry-Gravelroad. Über ne Stunde ist man locker unterwegs, gesehen haben wir unterwegs auch nicht viel, zumindest auch nichts, wofür sich ein Foto gelohnt hätte. Dafür hat sich die lange Fahrt aber mehr als gelohnt :thumbsup: Eine knappe halbe Stunde genossen wir die atemberaubende Aussicht, Andile machte unzählige Fotos von uns (und kletterte nochmal höher, um ausreichend Empfang zu haben, um seine Freundin anrufen zu können) und wir natürlich unzählige Fotos von und mit der grandiosen Aussicht:

















Auch auf dem Rückweg gab es nichts zu sehen, aber das störte uns auch echt nicht. Wir waren sehr glücklich über unseren sichtungsarmen Ausflug zum Lanner Gorge, das ist wirklich ein sehr schönes Fleckchen Erde :love:

Nach dem Frühstück ging es erstmal für uns zurück ins Zelt. Nen Stündchen hinlegen fiel flach, vor unserem Zelt war einfach zu viel los. Zeitweise waren es 7 unterschiedliche Tierarten (Baboon, Warthog, Impala, Waterbuck, Buffalo, Krokodil, Nyala), die von unserem Aussichtsdeck aus zu sehen waren.



















Dieser Burchell’s Coucal wohnte direkt neben unserem Zelt in einem Busch, ich brauchte aber wirklich viele Anläufe, bis ich ihn halbwegs gut erwischte.



Um 12 Uhr sind wir dann zum Pooldeck aufgebrochen. Auf dem Weg dahin entdeckten wir noch einen jungen Nyalabullen (Warthogs waren auch oft zwischen / unter den Holzstegen zu sehen).



Leider war es etwas bewölkt, ich hüpfte aber trotzdem in den Pool.





Wir hofften natürlich wieder, dass sich Elefanten blicken ließen. Irgendwann entdeckte ich dann auch zwei, die aber echt weit weg vom Main Deck waren. Ich spurtete dann erstmal zu unserem Zelt und hoffte, sie von dort besser zu sehen. Aber das war nicht sonderlich erfolgreich, sie waren immer noch zu weit weg. Da die Lodge echt nicht gut besucht war zu unserem Zeitpunkt, lief ich dann noch bis nach hinten zu Zelt 2 und vergewisserte mich, dass dort tatsächlich niemand im Zelt ist. Von dort aus hatte ich dann tatsächlich einen guten Blick auf die beiden Elefanten.









Als ich dann zurück am Main Deck war, war dann auf der anderen Seite auch ein Elefant zu sehen.



Nach dem Lunch ging es um 15:30 auf zum nächsten Game Drive. Diesmal waren wir jedoch nicht alleine. Eine nette Südafrikanerin, die für nur einen Drive und eine Nacht heute morgen aus Johannesburg angereist ist (sie war geschäftlich in Johannesburg unterwegs, ihr Neffe arbeitet im Pafuri Camp als Trails-Guide, deswegen nutzte sie die Gelegenheit) begleitete uns.

Als erstes kamen wir an einem Elefanten vorbei, der zuerst einen Scheinangriff auf uns startete und sich anschließend verzog.











Und dann hielt Andile plötzlich ohne für uns ersichtlichen Grund. Ich hatte ihn am Morgen gefragt, ob es denn hier auch Sunbirds gibt. Er meinte, ich solle nach Blüten Ausschau halten, dann werde ich schon welche finden. Aber ich konnte zwischen Frühstück und Game Drive weder Blüten noch Sunbirds entdecken… Andile machte dann Vogelgeräusche und plötzlich flogen von zig Sunbirds um uns herum und setzen sich immer wieder mal kurz auf den Baum direkt vor uns. Insgesamt waren es bestimmt 20-30 kleine Vögel (bestimmen konnte ich White-Bellied Sunbirds, weibliche White-Bellied Sunbirds, weibliche Marico Sunbirds und Dark-Capped Bulbuls). Andile machte auch keine Sunbirds nach, sondern die Geräusche einer Eule und die Sunbirds kamen dann an um den vermeintlichen Eindringling zu vertreiben. Sehr beeindruckend und ein tolles Spektakel :thumbsup:













Wir fuhren dann am Rand des Fever Tree Forests vorbei und sahen ein weiteren Elefanten.



Und anschließend kam die Sichtung, mit der wir alle nicht gerechnet hatten und auch nicht danach gesucht hatten. Ein schöner männlicher Leopard lag neben uns im Busch. Andile meldete ihn dann auch direkt über Funk und als er sich auf den Weg in den Busch machte, folgten wir ihm offroad (für Leos dürfen die Guides anscheinend dann auch offroad fahren). Nach einer viertel Stunde ließen wir ihn dann in Ruhe und gaben nochmal den letzten Standort und seine Richtung durch (wir waren dann aber die einzigen, die ihn gesehen hatten). Eine wirklich schöne Sichtung, die uns alle sehr gefreut hat. Und wenn der Guide sein Handy zückt und man ihm anschließend noch ein paar Fotos schicken soll, dann weiß man auch, dass hier nicht täglich männliche Leos am Tag gesichtet werden :thumbup:













Wir fuhren dann am Fever Tree Forest vorbei (die Zebras dazwischen geben einen guten Anhaltspunkt über die Größe der Bäume)









Crested Guineafowls



Einer von unzähligen Baobabs der Region



Und fuhren dann zum Sundowner zum Crooks Corner. Vor dem Drink liefen wir noch mal runter ins trockene Flussbett des Limpopo. Es ist wirklich nur schwer vorstellbar, dass in der Regenzeit das Wasser ein paar Meter tief sein soll.







Auf dem Rückweg kamen wir noch an ein paar Hyänen vorbei. Eine war besonders neugierig und wollte unseren Reifen fressen.



Und direkt auf dem Parkplatz waren gerade zwei Elefanten am Fressen. Parken und Aussteigen war nicht möglich, somit mussten wir über den Lieferanteneingang ins Camp zurückkehren :D

Beim leckeren Dinner (Bush Tapas und Beef Bobotie mit Bush Brownies zum Nachtisch) gab es dann eine kleine Überraschung für uns: ein besonders schön gedeckter Tisch mit süßer Glückwunschkarte und Schampus aufs Haus.



Und als wir dann von Andile zum Zelt gebracht wurden, gab es dort die nächste Überraschung :love:



Morgen müssen wir dann das Pafuri Camp leider verlassen, aber dafür geht es auf in den Mapungubwe.

Gefahrene Kilometer: 0
Wetter: Sonnig bis wolkig, 27 Grad

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Freitag, 5. Juli 2019, 22:39

Euer Urlaub ist wunderschön. Und dieser Tag war ganz besonders, toll. ;)
Danke fürs Teilhaben lassen. :thumbsup:
Grüsse von Gisela

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kalingua (6. Juli 2019, 18:41)

0017

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Sonntag, 7. Juli 2019, 08:55

Guten Morgen kalingua,

ich fahre schon eine ganze Zeit begeistert mit oder hinterher. Vielen Dank dafür das du eure tollen Erfahrungen und die dabei entstandenen Fotos mit uns teilst.

Im Dezember sind wir auf einer ähnlichen Route in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Ich hoffe eure Sichtungsfee hat Zeit unsere Reise zu begleiten.

Auch von mir noch nachträgliche Glückwünsche zur Vermählung. Unsere Hochzeitsreise vor neun Jahren war unser erste Reise nach Südafrika.

Ich bin gespannt wie es weiter geht.

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kalingua (8. Juli 2019, 16:07)

kalingua

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Montag, 8. Juli 2019, 16:50

@Gisel, ja der Tag war wirklich besonders :)

@0017 Wenn es in entgegengesetzter Richtung geht, dann schau dir auch mal den RB von Bibi an. Ihre Sichtungsbilanz am Ende ist auch echt nicht ohne. Und wenn ich auf FB lese, wie da jemand am am ersten Tag im Kruger als Selbstfahrer 4 Leoparden (also so viele wie wir in der ganzen Zeit gesehen hatten) gesichtet hat, denkt man sich dann manchmal auch, dass die Sichtungsfee sich bei uns ruhig mal mehr Mühe geben hätte können... Also nicht falsch verstehen, wird sind super zufrieden mit unseren Sichtungen und die ein oder andere Highlight-Sichtung wird auf den letzten Tagen noch folgen :D


04.6. Tag 16: Mapungubwe – Leokwe Camp

Ich hatte bei unserer Ankunft im Pafuri Camp schon direkt nach einem Morning Walk gefragt. Da parallel aber gerade der Walking Trail stattfand, war noch nicht ganz klar, ob wir zwei Guides für den Walk bekommen können (Andile hat aktuell noch keinen entsprechenden Kurs belegt). Am gestrigen Abend wurde uns dann der Walk bestätigt. Unser Lead Guide ist Neffe der Südafrikanerin, die uns gestern Nachmittag auf dem Drive begleitete, und als Backup kommt der Pafuri-Guide-Frischling mit (aktuell ist er noch im Service tätig, da die neuen Guides erstmal alle Stationen durchlaufen müssen). Andile hatte sich entschlossen, uns beim Walk zu begleiten, was uns sehr gefreut hatte :)

Kurz nach 6 Uhr fuhren wir los und parkten unser Auto an der Landebahn der Makuleke Concession.



Wir liefen dann einen Hügel hoch, hier gab es Überreste der alten Siedlungen des Makuleke-Stammes (die wurden 1969 umgesiedelt, 1996 holten sie sich das Land im Kruger zurück. Die meisten Mitglieder des Stammes, wie auch Andile, leben heutzutage in den Dörfern vorm Punda Maria Gate). Wir fanden z.B. auch die Überreste einer alten Taschenlampe. Der Fund zeigte deutlich, wie schnell und ungeplant die Umsiedlung durchgeführt wurde, eine Taschenlampe ist in der Zeit sicherlich ein sehr wertvoller Gegenstand gewesen, den man nicht einfach so zurücklassen würde...



Tiere haben wir wie erwartet nicht viele gesehen. Es gab einen Waterbuck in der Ferne



Und zum Schluss dann ein paar Zebras kurz vor unserem Auto.



Dafür ist es natürlich eine schöne Landschaft für einen Morning Walk.









Ein paar Spuren haben wir auch gesehen, z.B. die eines Stachelschweines



Einen Schädel (den ich nicht mehr zuordnen kann) und ein Kudu-Horn haben wir auch gefunden.







Nach zweieinhalb Stunden waren wir zurück im Camp (wegen unserer Abreise sind wir extra eine kleine Runde gelaufen). Nach dem leckeren Frühstück, dem Kofferpacken und einer letzten Benutzung der tollen Außendusche unseres Zeltes, mussten wir uns leider verabschieden. Andile holte unser Auto und kümmerte sich um unser Gepäck. Toller Service :thumbsup:

Fazit RETURNafrica Pafuri Camp
Die zwei Nächte hier zählen eindeutig zu unseren Highlights der Reise. Die ganze Lodge inkl der Zelte ist einfach nur wunderschön. Die Lage direkt am Luvuhvu sorgt für regelmäßige tierische Besucher. Die Landschaft der Makuleke Concession ist für den Kruger echt etwas einmaliges, sehr abwechslungsreich und sehr schön. Die Big5 wird man hier nicht sehen, ein Löwenrudel gibt es hier nicht (Andile hatte hierfür auch keine Erklärung, genug Beute gibt es hier eigentlich schon), Nashörner werden nur seeeeeehr selten gesehen (die letzten dürften die sein, die der Master um den Jahreswechsel gesehen hatte). Dafür kann man direkt von der Lodge aus Elefanten sehen und ein paar Dagga-Boys sieht man vermutlich auch immer. Und Leoparden-Sichtungen sind auch möglich :) Vogelliebhaber kommen hier auch auf ihre Kosten, im Sommer sicherlich noch mehr. Die seltene Pel’s Fishing Owl wird hier regelmäßig gesichtet (laut Andile kommen nicht wenige Gäste sogar nur deswegen ins Pafuri Camp). Hier würden wir definitiv wiederkommen :love:

Wir machten dann nochmal einen kurzen Abstecher zur Brücke. Dort gab es noch Wire-tailed Swallows





und einen Elefanten zu sehen.





Dann sind wir los auf die H1-9 Richtung Pafuri Gate. Nach 20 Minuten haben wir dann festgestellt, dass wir was im Zelt vergessen hatten… Für Handcreme, Lippenbalsam und Nasenspray ging es dann also wieder zurück :whistling: Die Sachen lagen auch noch dort im Zelt, wo wir sie vermutet hatten. Hinter den ganzen Kissen und dem Moskitonetz hatten wir die kleine Tüte beim Kontrollgang einfach übersehen. Da wir ne ordentliche Strecke vor uns hatten, sind wir dann etwas zügiger zum Gate gefahren, Sichtungen gab es für uns auf dem Weg dann eh nur wenige. Kurz vorm Gate, als die Kamera schon längst verstaut war, verabschiedeten uns dann aber ein paar Elefanten im dichten waldigen Busch.

Am Gate gab es dann kurz etwas Verwirrung. Mit den Gittern vor den Türen und Fenstern und dem geschlossenen Tor sah das weder einladend noch offen aus :help: Aber kurze Zeit später kam eine Mitarbeiterin raus und öffnete uns das Tor...

Über die R525 und R508 ging es dann für uns nach Musina zum Einkaufen. Wir sind gut durchgekommen und die Straße war auch in Ordnung. In Musina waren die Straßen ordentlich voll, im Checkers in der Mall war aber nicht so viel Trubel.

Nach Musina ging es dann auf die R572. Bevor wir aber im Mapungubwe einchecken, hatten wir noch einen anderen Stop. Zwischen Musina und Gate haben wir uns noch mit Fleisch bei der German Farm Butchery für die nächsten 3 Tage eingedeckt. Arno hat hier eine kleine Game-Fleischerei, vom Pafuri Camp aus hatten wir uns von gestern per Whatsapp angekündigt, damit wir nicht vor verschlossenen Türen stehen. Ein kleines Schild am Straßenrand mit deutscher Flagge weist auf die Butchery hin (ich schätze mal 20 Min auf der R572 sind wir sicherlich gefahren). Nach einem kurzen Stück auf einer Gravelroad parkten wir dann vor der Butchery. Einen Verkaufsraum oder so gibt es hier nicht, wir sind einfach direkt in den Produktionsraum rein und fanden dort dann Arno. Ein sehr freundlicher und lustiger Typ, der uns erstmal stolz seine ganzen deutschen Maschinen und Gewürze zeigte. Dann ging es in die Kühlräume, wo er uns Würstchen (neben Boerewors auch deutsche Bockwürste), Steaks, Filets und Patties in die Hand drückte. Ich weiß leider nicht mehr genau, was wir letztendlich alles an Game-Fleisch mitgenommen haben, aber Blue Wildebeest und Oryx war auf jeden Fall dabei. Für eine riesige Tüte Fleisch zahlten wir dann umgerechnet gerade mal 15 Euro - und es war echt das leckerste Fleisch unserer Reise. Arno hatte uns auch noch zu seiner Frau, sie wohnen 10 Minuten von der Butchery entfernt, eingeladen. Sie hätte wohl gerade frischen Kuchen gebacken und freue sich immer über Gäste. Da es mittlerweile aber schon 15:30 war, lehnten wir dankend ab. Wer Lust auf leckeres Game-Fleisch hat und dort entlang fährt, sollte hier echt vorbeischauen :thumbsup:



Wir fuhren dann die R572 weiter bis zum Gate. Hier gab es dann teilweise echt riesige Potholes. Der Check-In verlief reibungslos und schon waren wir auf dem Weg ins Leokwe Camp. Ne halbe Stunde später parkten wir dann vor unserem Cottage Nummer 10. Gebucht hatte ich extra ein Cottage mit “Better View” und war dann erstmal ein bisschen enttäuscht. Die Nummer 10 liegt ganz am Ende des Leokwe Camps und ist umringt von einer Felsenkette. Mit besserer Sicht hatten Felsenwände, meiner Meinung nach nichts zu tun. Das Verlassen des Pafuri Camps + die schlechte Aussicht im Leokwe drückten meine Stimmung leider ein wenig… :(

Der schlechte Eindruck verflog aber spätestens am nächsten Tag, die Lage des Cottages ist wirklich super, man bekommt von den Nachbarn nichts mit und das beste ist, dass auf der einen Seite ein häufig genutzter Elefantenweg ist. Einen kleinen Vorgeschmack gab es auch schon Abends beim Braai. Im Taschenlampenlicht konnten wir sehen, wie zwei Elefanten auf den Berg hinauf liefen und vorher Zebras wegscheuchten.

Und ein weiterer Stimmungsaufheller kam auch noch bei uns vorbei. Eine Large-spotted Genet trieb sich sicherlich eine halbe Stunde vor unserem Cottage rum. Auch wenn wir ihr Geschlecht nicht kannten, tauften wir sie “Janet” :D Sie kam auch teilweise wirklich nah.






Der nächste Tag wird dann wieder Foto & Sichtungsreicher werden :)


Gefahrene Kilometer: 270
Wetter: Sonnig, 28 Grad

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Montag, 8. Juli 2019, 18:24

Wie lustig, wir hatten auch die 10 und ich war genauso enttäuscht wie Ihr, hatte ich doch auf eine Unterkunft in der Nähe des Pools gehofft. Aber auch wir haben schnell festgestellt, dass die Lage einer ersten Reihe in einem Amphitheater gleicht und es gab auch bei uns ordentlich was zu sehen und viel Besuch.

Die Lady an der Rezeption schüttelte übrigens nur den Kopf, als ich anmerkte "better view" gebucht zu haben. Sie meinte, die Felsen sehen doch sowieso immer gleich aus..... :whistling:


Ich freue mich auf die Fortsetzung ......


PS: zu Pafuri möchte ich noch anmerken, dass wohl auch die Jahreszeit eine große Rolle spielt, was die Sichtungen angeht. Wir hatten wahnsinnig viele Büffel am Fluss und auch direkt neben und vor dem Zeit. Genauso verhielt es sich auch mit Elefanten, die direkt durch das Camp liefen und sich auch vor und neben den Zelten aufhielten, was gerade nachts zu einer unglaublichen Geräuschkulisse führte.

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sunny_r (8. Juli 2019, 20:49)

kalingua

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Dienstag, 9. Juli 2019, 16:58

@travel-next ja, da erwartet man wirklich was anderes... Aber spätestens mit dem heutigen Tag sollte klar sein, wie toll Nummer 10 sein kann :D


04.6. Tag 16: Mapungubwe – Leokwe Camp

Wir haben ein bisschen ausgeschlafen und wollten es heute entspannt angehen, nach dem recht langen Transfertag gestern. Um halb 8 klingelte der Wecker und ich schaute mal, was vor unserem Cottage so los ist.

Auf den Felsen tummelten sich ein paar Dassies und Vogelmäßig war auch einiges los. Green-winged Pytilia (Fokus hat leider nicht gesessen, aber ist eine Erstsichtung für uns)



Dark-capped Bulbul



Und ein schöner African Firefinch :love:





Eine Stunde später setzen wir uns ins Auto und machten uns auf den Weg zum Treetop Walk.



Kurz hinter der Campausfahrt gab es Giraffen.



Auf der einen saß ein Oxpecker auf dem Horn.



White-browned Sparrow-Weaver



Und nochmal ne Giraffe



Kurz vor der Einfahrt zum Treetop Walk ein paar Elefanten.





Der Treetop Walk ist sehr schön, nur muss man ein bisschen auf die Tretminen der Baboons aufpassen (die werden aber regelmäßig entfernt).









Am Ende des Walks entdeckten wir auf botswanischen Seite Elefanten.



Auf unserer südafrikanischer Seite waren auch welche. Die sind dann Richtung Wasser gelaufen.









Ein Martial Eagle Nest gab es hier auch.





Meve’s Starling



Crested Barbet





Nach dem Treetop Walk fuhren wir zum Confluence Lookout Point.





Hier ging es für uns erstmal zum Pinnacle View Point. Auf dem Weg dahin kamen wir an einem Klippspringer-Paar vorbei.





Könnten das hier Rückstände des Bürgerkrieges in Simbabwe sein? (Zwei alte Bunker haben wir im Mapungubwe auch gesehen)







Vom Viewpoint aus konnten wir ein paar Zebras sehen



Dassies





und natürlich die Pinnacles zusammen mit einem schönen Blick auf den Park.











Dann ging es hoch zu den Confluence Viewing Decks. Wir schauten uns alle vier Decks an. Die Aussicht auf Botswana und Simbabwe war wirklich schön.







Auf einem Hügel konnte man auch die Flagge Botswanas wehen sehen.



Gesehen haben wir hier dann auch noch einen Fork-tailed Drongo.



Anschließend fuhren wir ohne Sichtung zurück ins Camp zum Frühstücken. Den schweren Tisch aus dem Wohnzimmer hatten wir gestern schon rausgetragen (anscheinend haben noch nicht alle Cottages im Leokwe einen extra Terrassen-Tisch). Bei dem Baobab oben auf den Felsen haben wir gestern Abend die Elefanten hochlaufen sehen.



Während des Frühstücks haben wir Klippspringer gesehen (dort wo rechts der große Baum aus dem Felsen wächst)





Mocking Cliff Chats





und Dark-capped Bulbuls wurden von unserem Frühstück angelockt.



Nach dem Frühstück ging es dann los... Oben beim Baobab konnten wir die ersten Elefanten sehen. Langsam liefen sie den Berg hinunter, und kamen so unserem Cottage immer näher 8o















Wir waren uns dann recht schnell sicher, wohin die Elefanten gehen würden: Zum Pool. Also schnell in die Badesachen rein, alles zusammensuchen und los. So richtig los konnten wir aber auch nicht, denn die Elefanten liefen vor unserem Cottage über den Weg :help:





Da der Pool am anderen Ende bzw. am Anfang des Camps liegt, fuhren wir dorthin - auch zur Sicherheit, schließlich waren die Elefanten ja noch im Camp unterwegs. Am Pool angekommen (der wirklich sehr schön ist) sind wir sofort ins Wasser, auch meine Frau und dann warteten wir auf die Elefanten… Die hatten nur leider besseres zu tun, fressen und weiter hinten am Pool vorbeilaufen... Aber was für ein Erlebnis, zuerst kommen sie langsam unserem Cottage immer näher, sind vllt 10-15 Meter von unserer Terrasse entfernt und dann laufen sie noch vor uns vorbei, wir natürlich so leise wie möglich und in Deckung hinter unserem “sicheren” Auto :D







Da wir heute eh nicht mehr so viel vorhatten und jetzt schon mal am Pool waren, blieben wir auch dort. Zu sehen gab es hier auch einiges anderes.

Zebras





Bushbucks



Echsen in unterschiedlichsten Farben und Größen











Vögel, zb. Little Bee-eater



oder Cinnamon-breasted Bunting



Und es blieben auch nicht die einzigen Elefanten, die während unser Zeit am Pool vorbeikamen. Insgesamt sahen wir fünf mal welche :thumbsup:

Einmal liefen sie durchs Camp.







Einmal liefen sie vor dem Pool den Weg zwischen den Felsen entlang.





Einmal dachten wir, jetzt kommt einer zum Trinken an den Pool. Wir waren schon im Wasser, verhielten uns ganz ruhig und plötzlich konnten wir einen Schatten erkennen. Langsam kam ein Elefant um die Ecke, sah uns und lief dann ein paar Meter vom Pool entfernt an uns vorbei. Fast hätte es geklappt, aber war auch so sehr spannend. Ich glaube der Elefant hatte auch eh keinen wirklichen Durst und wäre ohne uns einfach nur direkt am Pool vorbeigelaufen...



Einmal sahen wir Elefanten oben auf den Felsen entlang laufen (ohne Foto).

Das beste, niemand außer uns hat irgendwas von den ganzen Elefanten mitbekommen. Ausgebucht war das Leokwe eh nicht und während unser Zeit am Pool haben wir kein Auto vor den Cottages gesehen. :thumbup:

Zum Sonnenuntergang fuhren wir dann nochmal zum Confluence View Point, eins der vier Decks ist auch Richtung untergehender Sonne ausgerichtet. Die Aussicht war ein Traum und der Sonnenuntergang auch :)

















Nach dem Braai tauchte dann auch Janet wieder ein paar mal auf. Sie saß zwar nicht wie gestern unten direkt vor unserer Mauer, dafür kam sie deutlich näher.



Glücklich fielen wir dann ins Bett nach diesem tollen Tag. Morgen drehen wir dann eine etwas größere Runde durch den Mapungubwe.


Gefahrene Kilometer: 25
Wetter: Sonnig, 33 Grad

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bibi2406

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58

Dienstag, 9. Juli 2019, 19:08

Ach das Leokwe Camp ist einfach besonders schön :love:
Toll, dass bei Euch die Elefanten gekommen sind, wenn auch nicht direkt an den Pool ( noch nicht?), das Gefühl sie so nahe und nicht aus dem Auto raus zu sehen ist einfach wunderschön und bleibt zumindest mir für ewig in schönster Erinnerung.
Unsere Elefanten kamen ja so nah an die Terrasse, dass mich einer mit seinem Rüssel tatsächlich nach drinnen vertrieben hat.
Wunderschöne Fotos!

Vom Treetop Walk aus sieht man aber glaube ich nicht auf die botswanische Seite, denn das ist nur eine Insel im Limpopo, der geht hinten noch weiter, wie man dann vom Confluence Point besser sehen kann. Ich dacht aber auch als wir dort waren, dass es schon Botswana ist. :whistling:


LG
Barbara

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Kitty191

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Dienstag, 9. Juli 2019, 23:07

Hallo Kalingua,
das Leokwe Camp... I like :love:
Danke für’s Auffrischen unserer schönen Erinnerungen. Elefanten im Vorgarten und am Pool hatten wir auch. Wir wohnten 2017 in Hütte Nr.12

Zitat

Der Treetop Walk ist sehr schön, nur muss man ein bisschen auf die Tretminen der Baboons aufpassen (die werden aber regelmäßig entfernt).
Das Tretminen Sonar mit Umfahrungshilfe sollte Dir als (ebenfalls) Hauptstädter doch angeboren sein. :thumbup:


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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tripilu

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Mittwoch, 10. Juli 2019, 11:07

Die wunderbaren Fotos und die lebhaften Berichte von Mapungubwe bestätigen mir, dass es eine gute Wahl ist, dort hoch zu fahren und zu buchen. Es ist ja schon ein bisschen abseits, aber anscheinend wirklich absolut lohnend.
Wie lange fährt man denn so ungefähr vom Gate bis zum Pafari Gate? Wir werden die umgekehrte Richtung fahren im Februar, kommen aus Tzaneen.
Auch der Hinweis auf den German Butcher ist klasse. Das werden wir auf jeden Fall mit einplanen!
Liebe Grüße
Pia
Das wichtigste Stück im Reisegepäck ist und bleibt ein fröhliches Herz

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