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kalingua

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Montag, 17. Juni 2019, 13:23

Reisebericht: Flittern im winterlichen Nordosten - Kruger, Mapungubwe & Welgevonden

Vor einer Woche endete unsere dritte Südafrika-Reise, die ersten Fotos sind durch Lightroom gejagt und schon geht’s mit dem Reisebericht los - jetzt wo die Erinnerungen noch ganz frisch sind.

Die Reise waren auch unsere Flitterwochen, deswegen der Titel – auch wenn ich den Bericht ohne Probleme genauso wie Bibi (die letztes Jahr eine ähnliche Route, bloß in entgegengesetzter Richtung, gemacht hat) auch “Elefantentour” nennen hätte können :) Entsprechend habe ich auch die Unterkünfte ausgesucht, ohne die Hochzeit kurz davor wären es sicherlich weniger PGR-Nächte geworden und auch sonst etwas mehr auf den Preis geschaut worden. Aber man macht ja auch nur einmal Honeymoon :D

Unsere Route ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) sah dann folgendermaßen aus:

17.5. Hochzeit, die unsere Erwartungen extrem übertroffen hatte
18.5. Hochzeit versuchen zu verarbeiten
19.5. Abflug Berlin > Zürich > Johannesburg > Nelspruit
20.5. Tag 1: Marloth Park - Kruger View Tree House
21.5. Tag 2: Marloth Park - Kruger View Tree House
22.5. Tag 3: Kruger – Lower Sabie
23.5. Tag 4: Kruger – Lower Sabie
24.5. Tag 5: Zwischen Hazyview & Sabie – Bambuu Lakeside Lodge
25.5. Tag 6: Zwischen Hazyview & Sabie – Bambuu Lakeside Lodge
26.5. Tag 7: Klaserie Private Nature Reserve – Baobab Ridge Lodge
27.5. Tag 8: Klaserie Private Nature Reserve – Baobab Ridge Lodge
28.5. Tag 9: Magoebaskloof – Bramasole Guesthouse
29.5. Tag 10: Magoebaskloof – Bramasole Guesthouse
30.5. Tag 11: Kruger – Letaba
31.5. Tag 12: Kruger – Shingwedzi
01.6. Tag 13: Kruger – Shingwedzi
02.6. Tag 14: Kruger Makuleke Concession – RETURNafrica Pafuri Camp
03.6. Tag 15: Kruger Makuleke Concession – RETURNafrica Pafuri Camp
04.6. Tag 16: Mapungubwe – Leokwe Camp
05.6. Tag 17: Mapungubwe – Leokwe Camp
06.6. Tag 18: Mapungubwe – Leokwe Camp
07.6. Tag 19: Tom Burke – Weltevreden Country Guest Lodge
08.6. Tag 20: Welgevonden Game Reserve – Nedile Lodge
09.6. Tag 21: Welgevonden Game Reserve – Nedile Lodge
10.6. Tag 22: Abflug Johannesburg > Zürich > Berlin

Die Reise war wirklich ein Traum. Wir hatten tolle Unterkünfte, sind trotz des Winters nicht erfroren und hatten viele tolle Sichtungen, darunter auch einige Erstsichtungen (zb Aardwolf - leider ohne Beweisfoto) und auch ohne Sabi Sand gab es Leoparden :)

In unserem Midsize-SUV ist ausreichend Platz vorhanden, wer mitfahren möchte, darf gerne einsteigen, gleich geht es los :saflag:

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Montag, 17. Juni 2019, 13:37

Bevor es zu voll wird, sicher ich mir einen Platz im Auto :D

Bin gespannt auf alles weitere ! :danke:


LG Bernd
Und noch herzlichen Glückwunsch zur Vermählung.... :danke: :danke:

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kalingua (17. Juni 2019, 13:45)

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Montag, 17. Juni 2019, 13:45


Abflug & 20.5. Tag 1: Marloth Park - Kruger View Tree House


Nachdem wir letztes Jahr in München zu unserem Anschlussflug rennen mussten und durch unsere Verspätung der Koffer meiner Frau nicht mit nach Johannesburg kam, hofften wir dieses mal auf einen entspannteren Flug...

Um 19:35 sollten wir in Tegel starten, um 19:45 begann das Boarding, um 20:00 kam die Durchsage, dass wir wegen Unwettern im Süden Deutschlands noch 40 Minuten auf unseren Abflug warten müssen. Damit verringerte sich unsere geplante Umsteigezeit in Zürich auf 20 Minuten. Vor meinem Auge sah ich uns schon abgehetzt am Schalter ankommen, unseren Flieger gerade auf die Rollbahn rollend und uns in Zürich gestrandet...



Trotz ordentlicher Verspätung schafften wir es dann doch noch schnellen Schrittes rechtzeitig zum Beginn des Boardings am Schalter zu sein. Glück gehabt. Für den langen Hinflug hatte ich uns die Sitze am Notausgang reserviert, der Aufpreis hat sich meiner Meinung nach echt gelohnt. Beine konnten bis in die Unendlichkeit ausgestreckt werden, nur während Start und Landung saß uns die Stewardess gegenüber (Falls es für jemanden interessant ist, beim Swiss Flug LX288 von ZRH nach JNB waren es die Plätze 30J & 30K).



Geschlafen haben wir auch ganz gut und kamen pünktlich in Johannesburg an. Da wir letztes Jahr ne gute Stunde bei der Passkontrolle anstanden und wir in 1:50 Std einen Weiterflug nach Nelspruit bekommen mussten, habe ich zur Sicherheit bei Asiafasttrack den Durchschleusungsservice gebucht. Abwicklung und Ablauf lief reibungslos. Unser Assistent erwartete uns mit Namensschild nach dem Verlassen des Flugzeuges, führte uns an gerade mal rund 30 Wartenden bei der Passkontrolle zum Schalter vorbei, rollte unsere Koffer durch den Flughafen, checkte sie für uns wieder ein, ging mit uns noch ganz entspannt oben zum Vodacom Shop (hier ist deutlich weniger los als im Erdgeschoss), führte uns dann ratzfatz durch den Securitycheck für Crewmitglieder und anschließend zu unserem Gate. Toller Service – so wenig wie bei unserem Zeitpunkt aber los war, hätte man sich das Geld auch echt sparen können, wir fanden es trotzdem ganz nett so mit Namensschild usw :thumbup:

Die 45 Minuten Flug bis nach Nelspruit bestanden gefühlt nur aus Start und Landung.



Im Flughafen haben wir schnell unser Gepäck bekommen und waren dann auch direkt beim Mietwagenschalter dran. Laut Check24-Voucher war der Anbieter driveFTI, der Vermieter Tempest. Geubcht hatten wir einen Hyundai Tucson oder ähnlich. Bekommen hatten wir dann einen Europcar-Schlüssel für einen Kia Sportage. Uns hat das Auto sofort gefallen.



Kurz vor der Flughafenausfahrt gab es direkt auch die ersten Tiere: Eine kleine Herde Impalas graste friedlich neben dem Asphalt.



In Malelane deckten wir uns im Spar mit allem Notwendigen für die nächsten Tage ein.

Kurze Zeit später ging es dann links auf eine Gravelroad (der andere Eingang Richtung Crocodile Bridge Gate ist geteert) Richtung Marloth Park. Ein zwei Schlenker später standen wir gegen 15 Uhr vor unserer Unterkunft für die nächsten beiden Nächte:



Die Unterkunft ist für Selbstversorger gedacht und liebevoll eingerichtet. Das Bad ist klein, aber vollkommen ausreichend. Hinter dem Haus befindet sich ein schöner Braai-Platz (auf dem Balkon wäre zwar schöner gewesen, aber geht wohl aus Sicherheitsgründen nicht). Auf dem Grundstück befindet sich ansonsten nur noch das Haus der Gastgeber und der Pool, der auch genutzt werden darf. Highlight des Kruger View Tree House ist eindeutig der große Balkon mit direktem Blick über den Crocodile River auf den Kruger.









Wirklich eine tolle Aussicht, im Fluss sind zwei unterschiedliche Hippo-Familien ansässig, die man auch nachts gut hören konnte. Die ein oder anderen Wasserböcke treiben sich dort auch regelmäßig rum, ebenso wie Krokodile und Warzenschweine. Weit in der Ferne Richtung Crocodile Bridge waren sogar zwei Elefanten zu sehen.





Ich sprang dann nochmal kurz in den Pool zur Erfrischung - Wassertemperatur lag bei 21-22 Grad - und schmiss dann nach dem tollen Sonnenuntergang den Grill an. Anschließend ging es auch recht früh ins Bett.








Gefahrene Kilometer: 95
Wetter: Sonnig, 30 Grad

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Kitty191

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Montag, 17. Juni 2019, 16:09

Hallo Kalingua,
zu allererst:
Herzlichen Glückwunsch zur Vermählung :love:
Natürlich bin ich sehr gespannt auf eure Erlebnisse. Da ihr in den Flitterwochen seid, quetsche ich mich nicht mit ins Auto, sondern respektiere eure Privatsphäre und fahre hinterher


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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toetske (18. Juni 2019, 00:10), kalingua (17. Juni 2019, 16:48)

kalingua

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Montag, 17. Juni 2019, 16:47

Ich begrüße die ersten Mitfahrer. Und ruhig rein ins Auto, da legen wir nicht so viel wert auf Privatsphäre. Gekühlte Getränke, Biltong und Cracker gibts auf der Rückbank :beer:

21.5. Tag 2: Marloth Park - Kruger View Tree House

Geschlafen haben wir sehr gut und sind auch pünktlich um 6 Uhr in unseren Kia gestiegen. Das Ziel: Malelane Gate. Nach einer knappen halben Stunden fuhren wir durchs Gate (für den Kruger hatte ich vorher schon die Eingangsformulare ausgefüllt, vor Ort musste dann nur noch das Kennzeichen eingetragen werden). Nach der ersten Nacht, in der man zum Einschlafen noch die Hippos grunzen hörte und mit einem ordentlichen Vogelkonzert vor dem Sonnenaufgang mit Blick auf den Kruger geweckt wurde, war es ein tolles Gefühl jetzt endlich IM Kruger zu sein. Der Plan: Über die Gravelroads hoch bis Skukuza und dann über die H1-1 und H3 wieder runter.

Als erste Sichtung gab es für uns ein Warzenschwein.



Kurz darauf folgte eine Hyäne, die neben uns im Busch ein wenig umherstreifte. Schönes Licht und die Hyäne auch noch ganz für uns alleine.





Das hier müsste ein Juvenile African Hawk Eagle sein.



Auf der Brücke kurz vor der S110 / S114 standen zwei drei Autos. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass sie jetzt ein paar Löwinnen erwarten würden, die sie schon vorher von der H3 aus verfolgten. Kurz darauf kamen sie dann auch in das trockene Flussbett gelaufen. Es waren 3 weibliche Löwen. Zwar alle sehr weit entfernt, aber sie lagen nicht nur faul im Gras herum und wir waren glücklich.









Nachdem sie immer tiefer im Busch verschwanden, versuchten wir sie über die S110 noch mal zu sehen, vergeblich. Aber egal, wir waren ganz aus dem Häuschen, kaum eine halbe Stunde im Park und schon die ersten Löwen gesehen :D

Anschließend ging es über die S114 zur S25 und über den Gardenia Hide Loop zurück auf die S114. Am Biyamiti Weir verließen wir die S114 wieder, um über die S26 wieder raufzufahren. Über die S112 ging es dann wieder zurück auf die S114 und dann auf die H1-1 hoch bis Skukuza.

Neugierige Crested Francolins am Gardenia Hide (ansonsten war da nichts los)





Impalas haben wir natürlich auch auf dem Weg gesehen.





Auch reine Bachelor-Truppen.



Unser erstes Nashorn.



Sehr gefreut hatten wir uns auch, dass die Jungtiere der Zebras & Co zu dieser Reisezeit auch noch deutlich als Jungtier erkennbar waren. Sehr süß.



Am Biyamiti Weir hatte ich auf ein Hippo gehofft, zu sehen gab es jedoch “nur” Wolly-necked Storks



Und einen Grey Heron vor einem Krokodil.



Zebras und Impalas sind auch gerne zusammen anzutreffen.



Bei den Renosterkoppies boten Baboons im sicher verschlossenen Auto gute Fotomotive (seit unserer unschönen Erfahrung mit Baboons am Kap der guten Hoffnung vor zwei Jahren versuchen wir immer noch einen gewissen Sicherheitsabstand zu halten).



Eine Giraffe darf natürlich auch nicht fehlen.



Pünktlich zur Mittagszeit trafen wir in Skukuza ein. Im Cattle Baron gab es neben der schönen Aussicht für uns Burger.





Einen Pied Kingfisher



Und eine African Green Pigeon konnten wir während des Essens auch noch beobachten. Letztere sogar genauer als einem lieb ist. Die erleichtere sich nämlich genau auf unserem Tisch :rolleyes:



Auf dem Rückweg machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Transport Dam. Dort gab es ein paar White-faced Whistling Ducks



Und auf der gegenüberliegenden Seite eine riesige Gruppe von Waterbucks. So viele auf einem Fleck hatte ich vorher noch nie gesehen.



Auf dem Rückweg gab es für uns dann noch zwei weitere Nashörner, diesmal direkt neben der Straße im dichten Busch.



Und unseren ersten Elefanten, der ganz dicht am Straßenrand fraß.



Ein Highlight des Tages waren für mich auch die fünf Southern Ground Hornbills. Diese Vögel sehen schon echt besonders aus.





Auf einer Brücke konnten wir dann in der Ferne noch eine große Herde Elefanten beobachten.





Gnu-Mutterliebe



Den vierten Vertreter der Big5 haben wir auch noch gesehen.



Auf der Brücke an der S110/S114 standen wieder ein paar Autos. Die Löwen sollten noch immer vor Ort sein. Laut Latestsightings waren es insgesamt sogar 5 Löwen. Auch wenn uns beschrieben wurde, wo welche im Gras liegen sollten, konnten wir keine sehen. Egal :)



Mit einem schönen Sonnenuntergang verabschiedeten wir uns aus dem Kruger.



Um 18 Uhr wurde dann wieder der Grill angeschmissen. Und anschließend taten wir etwas, was wir sonst eigentlich nicht im Urlaub machen. Wir machten den Fernseher bzw unser Smartphone an und schauten die finale Folge von Game of Thrones. Als eingefleischte Fans, die jetzt während der letzten Staffel sogar um 5 Uhr morgens zum Schauen aufgestanden sind, konnten wir unmöglich drei Wochen warten :D


Gefahrene Kilometer: 220
Wetter: Sonnig, 29 Grad

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Mogli98

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Montag, 17. Juni 2019, 17:44

Herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit.
Ich steige dann mal zur Hochzeitsgesellschaft zu.
Schöner erster Tag im Kruger :)

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kalingua (18. Juni 2019, 16:47)

Dolphin2017

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Montag, 17. Juni 2019, 21:35

Hallo Kalingua,
auch von mir erst mal die herzlichsten Glückwünsche und liebe Grüße an deine Frau. :danke: Ich freue mich sehr auf deinen Bericht und mache es mir dann auch mal auf der Rückbank bequem.
Ansonsten wäre ich, wenn Kitty mich mitgenommen hätte, mit ihr hinterher gefahren.
Da habt ihr euch eine schöne erste Unterkunft ausgesucht. Das Wetter passt und Tier Sichtungen gab es ja auch schon einige. Wunderbar
Mein Göga bringt mir gerade einen südafrikanischen Chardonnay und ich genieße das Vogelkonzert bei uns im Garten bis es weitergeht. :wine:
Liebe Grüße Gaby

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kalingua (18. Juni 2019, 16:47), toetske (18. Juni 2019, 00:21)

toetske

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Dienstag, 18. Juni 2019, 00:32

Hallo Kalingua und Gattin,

Veels geluk met jul troue! Ek wens jul baie vreugde toe!

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) :whistling: (gerade gefunden) auf diese (für euch und bestimmt auch für uns) ganz besondere Reise!

LG. Toetske


OT: irgendwo gelesen und gespeichert weil ich es so schön fand (hoffentlich versteht ihr es)

Liefde is blind… die huwelik is die bril, om
mooi te sien watter kosbare juweel jou lewe deel,
mooi te sien hoe om saam die pad te loop,
mooi te sien waar julle hulp vandaan kom in 'n storm en
mooi te sien waar jou maat se hand is sodat julle hand aan hand elke dag tegemoet kan gaan.
one life, LIVE IT !

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Hochwälderin

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9

Dienstag, 18. Juni 2019, 05:56

Hallo Kalingua,
dir und deiner Gattin herzliche Glückwünsche und alles Gute zur Hochzeit!

Da habt ihr euch ja ein tolles Häuschen im Marloth Park ausgesucht: Kuschelig und mit unbezahlbarer Aussicht! Was mich nach der großen Dürre von 2016 besonders freut: von dir zu lesen, dass es die Hippos im Crocodile River noch gibt, ich dachte, sie wären alle dem culling während des exorbitanten Wassermangels in 2016 zum Opfer gefallen. Während eines unserer Urlaube im MP vor der Dürre konnten wir ein kleines Machtspielchen zwischen einem Elefanten und einem Hippo um ein Plätzchen im kühlen Hippo Pool verfolgen: der Elefant gewann schließlich und verdrängte das Flusspferd....

Gerne verfolge auch ich eure Reise, du hast schon mal meine Vorfreude auf ein Wiedersehen mit dem Marloth Park und dem KP im Rahmen von Tagesbesuchen ordentlich angeheizt und schöne Erinnerungen geweckt!
Liebe Grüße,
die Hochwälderin

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kalingua (18. Juni 2019, 16:46)

petersa

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Dienstag, 18. Juni 2019, 10:08

Hallo Kalingua ,
auch von mir ganz herzliche Glückwünsche zur Vermählung . Ich freue mich für euch , dass die Hochzeitsreise ein Traum war, und dass ohne Frostbeulen zu bekommen.

Jetzt steige ich auch noch ein und fahre bis zum Rückflug mit.

Danke und liebe Grüße
Petersa

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kalingua (18. Juni 2019, 16:46)

lottinchen

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Dienstag, 18. Juni 2019, 12:56

oh wie schön!! Endlich wieder ein Krüger-Reisebericht! Ich bin schon sehr gespannt!!

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kalingua (18. Juni 2019, 16:46)

kalingua

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Dienstag, 18. Juni 2019, 16:46

Ich bedanke mich für alle Glückwünsche und begrüße die weiteren Mitreisenden :danke:

22.5. Tag 3: Kruger – Lower Sabie


Ich bin heute gegen 5:30 Uhr aufgestanden, um den Sonnenaufgang anzuschauen. Meine Frau hatte ein wenig mit Husten zu kämpfen und wollte ausschlafen. Da wir heute aber eh vorhatten, es mit dem Unterkunftswechsel nicht zu überstürzen um in Ruhe auf unserem Balkon zu frühstücken, war das auch kein Problem.





Die Sonne ging zwar hinter mir auf, aber es war trotzdem ein toller Anblick wie sich die Sonnenstrahlen langsam auf den Kruger legten. Die Tierwelt erwachte auch nach und nach zum Leben.







Um kurz vor 9 haben wir dann gefrühstückt und ein letztes mal die Aussicht genossen.



Fazit: Kruger View Tree House

Eine wirklich schöne Unterkunft. Besonders hervorzuheben ist natürlich die Lage mit der damit verbundenen Aussicht (der Gastgeber hat hier schon alle Big5 inkl Löwenkills gesehen, und kurz nach unserem Auschecken kam auch eine große Elefantenherde vorbei). Vom Marloth Park selbst haben wir nicht allzu viel mitbekommen, aber ich würde wenn wieder nur eine Unterkunft mit direktem Blick auf den Kruger wählen. Zum Malelane und Crocodile Bridge Gate brauch man von Kruger View Tree House jeweils ca 30 Minuten. Das ist eine Entfernung, die gut verkraftbar ist.

Für die Vollständigkeit hier noch ein Eindruck aus dem Inneren (Fotos haben wir irgendwie verplant, deswegen nur Screens aus dem GoProVideo)





Um 11 Uhr sind wir dann übers Crocdile Bridge Gate wieder in den Kruger reingefahren. Begrüßt wurden wir von einem Gnu



Wir sind dann auf die S28 rauf und wie gestern schon, gab es innerhalb der ersten halben Stunde im Kruger Löwen für uns. Und diesmal das ganze auch deutlich näher. 4 Löwen lagen direkt neben der Gravelroad vor einem Busch im Gras. Wir hatten auch eine super Position, fast die Poleposition. Es waren vermutlich drei männliche junge Löwen und eine Löwin.







Der weibliche Löwe war der erste, der sich bewegte. Erst wurde geschaut – man kann ganz gut sehen, dass sie wohl schon einiges mitgemacht hat in ihrem Leben – und dann die Position gewechselt. Dafür lief sie ganz langsam direkt neben unserem Auto vorbei. Aufregung pur! :help: Beim Selfdrive hatten wir letztes Jahr zwar schon Löwen direkt neben uns, aber die lagen nur schlafend im Gras. Und jetzt war ein Löwe so nah neben uns, dass man ihn streicheln hätte können.



Das haben wir natürlich nicht gemacht, wir hatten brav das Fenster geschlossen.



Auch die anderen drei wollten ein bisschen Sonne tanken und legten sich vor uns auf die Straße. Ca eine halbe Stunde haben wir Löwen genossen und sind dann weiter Richtung Lower Sabie gefahren.







Nach ein paar Giraffen





Gab es auch heute wieder Southern Ground Hornbills. Diesmal waren es 3 Vögel, die neben uns im Gras nach Essbarem pickten.





Ein paar Kilometer später standen ein paar Autos – und das kann im Kruger ja in der Regel nur ein paar Sachen bedeuten: Katzen, Kills oder Roadblocks durch Elefanten oder Büffel. Und heute sollte wohl unser Löwentag werden, denn ein männlicher Löwe lag im Gras. Nur konnte man von ihm nicht allzu viel erkennen.



Wir vermuteten nicht allzu viel Bewegung in nächster Zeit, deswegen sind wir recht zügig weitergefahren. So viel sei schon mal verraten, wir werden den Löwen später nochmal zu Gesicht bekommen, in deutlich mehr Aktion. Auf dem Weg hoch bis Lower Sabie haben wir dann noch einige Vögel gesichtet:

Hooded Vulture



Woodland Kingfisher



Glossy Starling



Yellow-billed Hornbill



African Fish Eagle



Sobald wir wieder auf der H4-2 und damit am Sabie waren, folgten die ersten Elefanten.







In Lower Sabie checkten wir flott ein und bezogen unseren Bungalow am Zaun. Hier hat sich das Zuschlagen, als sich die Gelegenheit über den Notifier anbot, echt gelohnt. Ein schöner Bungalow, mit Blick vom Bett auf den Sabie.





Auf dem Weg zum Mugg & Bean gab es dann auch noch einiges zu entdecken:

Agame (davon gab es an fast jeden Baum mehrere)



White-browned Robin-Chat



Dark-capped Bulbul



Und auf Campseite lief am Zaun ein Bushbuck entlang.



Er war aber nicht alleine. Hinter dem Zaun war seine Frau und konnte nicht zu ihm #SadLoveStory



Im Restaurant gab es für uns dann Mac and Cheese (viel leckerer als erwartet) und Steak.



Anschließend ging es um 16:30 zum Parkplatz für unseren Sunset-Drive. Als Guide hatten wir Cable, die echt einen guten Job gemacht hatte. Das große Fahrzeug war gerappelt voll, wir hatten uns ganz nach vorne gesetzt.



Zuerst ging es zum Sunset Dam, wo sich eine Gruppe Baboons rumtrieb.



Am Ufer lagen Krokodile unterschiedlichster Größe und genossen die letzten Sonnenstrahlen.



Dann ging es weiter Richtung S28. Auf dem Weg gab es dann für uns noch vier Nashörner am Sabieufer.



Elefanten



Es wurde dann kurz für den Sonnenuntergang angehalten.



Auf der S28 trafen wir dann auf den Löwenmann vom heute Mittag. Diesmal lag er nicht mehr im hohen Gras.



Und er war auch nicht alleine. Seine Angebetete lag bei ihm. Sie schien aber so gar nicht von unserer Anwesenheit begeistert und visierte uns mit durchdringendem Blick an.



Wir ließen ihnen dann etwas mehr Platz und konnten dann kurz darauf ihr 7-sekündiges Liebesspiel bestaunen. Danach legten sie sich für die nächsten 15 bis 20 Minuten hin, bis die nächste Runde eingeläutet wird :whistling:



Anschließend wurden die Scheinwerfer eingeschaltet. An vier Sitzplätzen waren welche vorhanden, die von den Mitfahrern bedient werden mussten. Gemeinsam wurde dann nach Reflektionen von Augen Ausschau gehalten. Die Scheinwerfer wurden gut bedient, nur eine Frau war anscheinend der Meinung, dass man besonders hohe Sichtungschancen hat, wenn man den Lichtkegel blitzschnell und wild durch die Gegend sausen lässt...

Wir haben trotzdem noch einiges gesehen. Mehrere Genets (die wir später im Leokwe noch richtig ins Herz geschlossen haben)



Eine Hyäne beim Nickerchen



Eine Herde Büffel



Elefanten und ein Civet (letzteres ist eine der Erstsichtungen ohne Beweisfoto)

Wir fanden den Sunset-Drive echt in Ordnung. Das große Auto ist jetzt nicht ganz unser Ding, aber mit unserem Guide hatten wir Glück und mit den Sichtungen auch. Mating Lions gab es für uns vorher noch nicht :D Zum Abendessen gab es dann nur noch nen schnelles Sandwich und dann ging es früh ins Bett, morgen sollte der Wecker noch früher klingeln, da wir einen Morning Walk gebucht hatten.


Gefahrene Kilometer: 62
Wetter: Sonnig, 28 Grad

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Dienstag, 18. Juni 2019, 17:17

Im Marloth Park

Gestern und vor 3 Tagen waren wir gezwungener Maßen im Marloth Park, Krüger war zu wegen ( Publik Day ). Unsere Lodge Besitzer haben ein Haus dort. Bei dem Besuch des Parkes trifft man sowohl auf der Teerstraße ,als auch im Busch,viele der im Krüger heimischenTiere ,ausser den Raubtieren.So kamen an das Haus eine Gruppe von 8 Stück weiblicher Kudu und Zebras die am Pool tranken.
Giraffen sieht man , Warthoc , Gnu sowie Straus usw. Besonders ist es ,wenn abends in der Dämmerung Buschbay´s kommen. Bei Gang zum Flusszaun ist meine Frau beinahe auf eine sehr giftige Puffotter getreten. Lediglich 10 cm ,trennten sie von der Schlange , die auf dem Sandweg lag. Bild werde ich nachreichen wenn wir wieder zuhause sind.
Übrigens , sahen wir im Krüger ein Felsen Phython von 3-4 m länge an einem Hide Platz.

Also ,wer das besondere liebt , sollte mal zum Tages Ausflug oder eine Übernachtung im Marloth in Betracht ziehen. ( man kann dort aus dem Auto raus und rumlaufen , Radfahren usw.)

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kalingua

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Dienstag, 18. Juni 2019, 17:57

Wir haben außer ein paar Zebras und Warthogs beim Rein- und rausfahren nicht viel an Tieren im Marloth Park gesehen. Wir haben aber auch nicht wirklich danach geschaut. Bei unserer Unterkunft sollen jedoch ab und zu auch welche vorbeischauen (das Foto überm Bett ist am Pool entstanden) Wenn man eine Unterkunft innerhalb des Parks hat bekommt man davon vermutlich nen bisschen mehr mit, es gibt ja mwn auch einige Futterstellen, und man kommt dann vermutlich auch mehr in Versuchung den Park zu erkunden und zum Zaun zu laufen, als wenn man eh schon am Zaun wohnt :)

Gestern hab ich übrigens bei FB ne Warnung gelesen, dass wohl gerade ein paar Löwen aus dem Kruger in den Marloth Park gekommen sind. Aber keine Ahnung, ob das tatsächlich so war...

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Mittwoch, 19. Juni 2019, 07:46

Und er war auch nicht alleine. Seine Angebetete lag bei ihm. Sie schien aber so gar nicht von unserer Anwesenheit begeistert und visierte uns mit durchdringendem Blick an.

Hammermäßiges Dämmerungsfoto von der Löwin.... :danke:

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kalingua (20. Juni 2019, 12:15)

nn1177

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Mittwoch, 19. Juni 2019, 08:07

Glückwünsche zur Hochzeit auch von mir :danke:
Ich mach mich klein und fahre eure schöne Runde auch auf der Rückbank mit :)


LG Nina

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kalingua (20. Juni 2019, 12:15)

Gisel

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Mittwoch, 19. Juni 2019, 15:20

Glückwünsche zur Hochzeit von mir auch.
Konnte gerade noch so dazusteigen. :thumbup:
Grüsse von Gisela

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kalingua (20. Juni 2019, 12:15)

rhein-mainer

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Mittwoch, 19. Juni 2019, 16:23

Gestern hab ich übrigens bei FB ne Warnung gelesen, dass wohl gerade ein paar Löwen aus dem Kruger in den Marloth Park gekommen sind. Aber keine Ahnung, ob das tatsächlich so war...


Ja das mit den Löwen haben wir gestern schon erfahren. Es sind , wie ich gesehen habe ,tiefe vom Regen ( schon länger her) ausgespülte Rinnen , ja man muss schon sagen Schluchten am Riverzaun , so das hier Raubtiere in den MP gelangen könnten.

Aber vor ca. 14 Tagen sind in Phalaborwa auch ca. 14 Löwen aus dem Krüger entschwunden, wurden aber wieder ohne das es zu Schäden kam in den Krüger zurück geführt.

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kalingua (20. Juni 2019, 12:15), toetske (19. Juni 2019, 23:50)

kalingua

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Donnerstag, 20. Juni 2019, 15:09

@rhein-mainer Der Kruger ist für die Tiere eben kein unausbrechbares Gefängnis :D


23.5. Tag 4: Kruger – Lower Sabie

Heute war früh aufstehen angesagt. Um 4:45 mussten wir auf dem Parkplatz für unseren Morning Walk sein. Zusammen mit 6 Mitläufern (Familie aus Spanien und Pärchen aus Brasilien) fuhren wir mit unseren beiden Guides (einer hieß auf jeden Fall Petrus, der andere Name ist mir gerade entfallen) um kurz nach 5 Uhr los. Zuerst haben wir einen Abstecher zum Sunset Dam gemacht, auf der Straße trieben sich 5 Hyänen rum, die wir kurz beobachteten (leider ohne Foto). Danach ging es über den Sabie und dann rechts auf die S29, kurz darauf fuhren wir auf eine No-Entry-Road.



Das Wetter war anfangs echt bescheiden, alles lag total im Nebel und es war noch wirklich frisch. Aber das hatte auch was echt mystisches so im Nebeldunst durch den Kruger zu fahren.





Eine halbe Stunde später hatten wir unseren Startpunkt erreicht und wurden in die Regeln eingewiesen. Im Gegensatz zu unserem Wilderness Trail im Hluhluwe-Imfolozi laufen hier der Lead und Backup-Guide beide vorne. Auf Nachfrage bestanden die beiden darauf, dass ihre Variante richtig sei und sie hatten auch keine Erklärung dafür wieso im Hluhluwe-Imfolozi der Backup-Guide hinten läuft. Andersherum hätten unsere Wilderness-Trail-Guides sicherlich auch ausreichend Argumente für ihre Variante liefern können. Sicher haben wir uns bei beiden Varianten gefühlt :thumbsup:





Der Nebel legte sich und die Sonne kam raus. Es war ein tolles Gefühl wieder zu Fuß im Busch unterwegs zu sein, das ist einfach nochmal was ganz anderes als beim Selfdrive oder in einem OSV.



Viel gesehen haben wir jedoch nicht – es ist mir auch weiterhin schleierhaft, wie auf der Tafel im Camp die ganzen Big5 Sichtungen beim Walk zustande kommen. Vermutlich zählen sie da dann aber gerne die Sichtungen auf dem Weg zum Walk dazu.

Das tat der Sache aber definitiv keinen Abbruch. Unsere Guides waren gut drauf, erklärten und zeigten uns so viel wie möglich war. Z.B. durfte jeder mal den Rauch von trockener Elefantenkacke durch die Nase inhalieren. Der Rauch hilft wohl gegen Augenkrankheiten bzw sorgt für klare Sicht :wacko:





Wir liefen dann Richtung Sabie-Ufer. Auf dem Weg kamen wir an ein paar Impalas vorbei.





Fanden einen alten Büffelschädel. Die Fäden, die dort aus dem Horn kommen, sind die Ausscheidungen eines Insektes, das dort in das Horn seine Eier legt.



Und sind auf Rückstände eines ehemaligen Dorfes gestoßen. Bevor der Kruger zum Kruger wurde, war das Gebiet bewohnt. Es folgte eine Zwangsumsiedlung, deren Nachkommen sind jetzt hauptsächlich in den Siedlungen vor dem Kruger zu finden. Wir sahen sogar alte Gräber. Irgendwie faszinierend und bedrückend zugleich...



Am Sabie angekommen gab es einen Frühstückssnack während Hippos vor uns im Wasser grunzten.







Auf dem Rückweg wurde es dann schon echt ordentlich warm, weswegen wir auf direktem Weg zum Auto zurückliefen.



Wieder im Auto kamen wir dann noch an einem Elefantenbullen vorbei.



Und sahen einen Monitor auf der Brücke.



Um kurz nach 10 Uhr wurden wir dann wieder am Parkplatz vor der Rezeption, auf dessen Dach sich Baboons befanden, abgesetzt.



Der Walk war echt schön und informativ, auch wenn ich mir aufgrund der Sichtungstafel etwas mehr erhofft hatte. Ich würde ihn dennoch jederzeit wieder buchen.

Bei Mugg & Bean frühstückten wir dann. Für mich gab es den Big Ben und für meine Frau das Omelette mit Chorizo, beides sehr lecker.



Anschließend entspannten wir etwas in unserem Bungalow. Wir liefen ab und zu nach vorne zum Zaun, da war echt einiges los. Auf der einen Seite eine große Elefantenherde.



Hippos auf der anderen Seite



Direkt vor uns kam dann ein Elefantenbulle an, verscheuchte erstmal ein Hippo und nahm dann ein Schlammbad.



In den Pool sprangen wir auch noch, diesmal sogar beide. Der Pool lag fast direkt hinter unserem Bungalow, ist schön angelegt und wirklich los war auch nichts.



Nachmittags sind wir dann nochmal los. Über die S128 und S30 zur H4-1. Der erste Abschnitt war nicht sonderlich sichtungsreich.

An der Brücke gab es einen Elefanten



Steenbok



Lilac-breasted Roller



Vermutlich Sabota Lark – aber kann auch was vollkommen anderes sein



Swainson’s Spurfowl



Kudu



Squirrel



Waterbuck



Als wir dem Sabie dann wieder näherkamen fuhren wir einen kleinen Loop zum Ufer rein. Es war recht dicht bewaldet, zuerst war nichts zu sehen. Und plötzlich kamen riesige Elefanten die Böschung hochgelaufen.



Es wurden dann immer mehr Elefanten, die gefühlt überall um uns herum waren. Auf dem Screenshot aus dem Video kommt das jetzt nicht so gut rüber. Aber wir traten dann sicherheitshalber den Rückzug an :help:



Auf der H4-1 gab es dann weitere Elefanten





Giraffen



Tawny Eagle



White-backed Vulture



Auch das könnte ein Tawny Eagle sein (Korrekturen bei der Vogelbestimmung sind natürlich jederzeit erwünscht)



Wir fuhren dann über die S79 weiter, wo es nicht wirklich viel zu sehen gab. Am Abend hatte ich nochmal bei Latestsightings reingeschaut. Wären wir auf der H4-1 geblieben, hätte ich an dieser Stelle jetzt sehr wahrscheinlich Löwen gezeigt :D



Am Sunset Dam beobachteten wir dann noch einen Yellow-Billed Stork, wie er erst versuchte zu fischen



Und dann auf die Guineafowls losging.



Losgingen dann auch zwei Elefanten aufeinander. Erst im Busch und dann auf der Straße. Bis ein dritter dann zum schlichten kam (Leider nur Screenshot aus dem Video, für vernünftige Fotos ging das ganze viel zu schnell).



Mehrere Elefanten liefen dann zum Sunset Dam, das konnten wir zeitlich dann aber leider nicht mehr mitverfolgen. Zurück im Camp schmissen wir dann den Grill an. Diese gefüllten Brötchen, die man auf dem Grill fertigbackt sind echt empfehlenswert :beer:



Nach dem Braai liefen wir dann noch den Zaun entlang, aber da war alles ruhig. Übers Restaurant sind wir dann noch Richtung der Zeltunterkünfte gelaufen. Im Gebüsch hörten wir dann ein Rascheln. Es war zuerst aber nichts zu sehen. Irgendwann entdeckten wir dann etwas Haariges, konnten es aber nicht wirklich zuordnen. Für uns sah es so aus wie eine Art Bieber.



Ein Bieber konnte es natürlich nicht sein. Ein Blick in mein schlaues Büchlein brachte dann die Auflösung. Bei dem Tier handelte es sich wohl um eine Greater Cane-Rat, also eine große Rohrratte.

Morgen geht es dann erstmal wieder raus an den Kruger, wir werden uns dann ein paar Sachen auf der Panoramaroute anschauen, die letztes Jahr nicht ganz oben auf der Wunschliste standen, aber nicht weniger toll sind.



Gefahrene Kilometer: 65
Wetter: morgens Nebel, tagesüber sonnig 30 Grad

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Donnerstag, 20. Juni 2019, 20:26

Hallo kalingua,
nicht, dass ich deinen wunderbaren Reisebericht jetzt nur auf's Kulinarische reduzieren möchte ;) , aber :
Diese gefüllten Brötchen, die man auf dem Grill fertigbackt sind echt empfehlenswert :beer:

wo bekommt man die denn her ? Aus den Camp-Shops ? Sind mir noch nie aufgefallen - und ich kenne mich gut aus im Sortiment :whistling:

(Ich kann alternativ auch das Garlic Grill Bread empfehlen, dass man gleich fertig in Folie kaufen kann.)
LG, bin gespannt auf die Fortsetzung
SarahSofia

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