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Silberfisch

Anfänger

  • »Silberfisch« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 2. Juli 2019, 19:39

Spontaner 3.5 Wochen Südafrika Tour

Liebes Forum,

ich plane einigermaßer spontan alleine für etwa 3.5 Wochen nach Südafrika zu fliegen. Ich bin David, etwa 30 Jahre alt. Über Reiseerfahrung verfüge ich (allerdings limitiert was Afrika angeht). Für mich soll die Natur, Tiere und Landschaft im Vordergrund stehen. Städte interessieren mich weniger.

Idee ist es einen Road Trip zu machen. Bzgl der Unterkünfte bin ich flexibel bevorzuge aber eine preiswerte Variante. Im Notfall darf es aufgrund der kurzen Vorbereitung teurer werden. Meinen ersten Vorschlag findet ihr unten.
16.07 Landung in Johannesburg: mit dem Auto nach Graskop (2 Übernachtungen)

  1. 18.07 Fahrt in den KNP (4 Übernachtungen)
  2. 22.07 Fahrt aus dem Südteil des KNP nach Sodwana Bay (3 Übernachtungen, v.a. tauchen)
  3. 25.07 Fahrt nach Santa Lucia (2 Übernachtungen)
  4. 27.07 Fahrt nach Durban und mit dem Flugzeug nach PE
  5. 28. 07 Fahrt von PE in den Addo Elephant Park (2 ÜN)
  6. 30. 07 Fahrt vom Addo Elephant Park zum Tsitsikamma (2 ÜN)
  7. 01. 08 Fahrt über Knysa, Plettenberg, Wildnerness zum De Hoop Nature Reserver (auf dem Weg 2 ÜN; im Park 2 ÜN)
  8. 05.08 Fahrt vom De Hoop nach Hermanus (2 ÜN)
  9. 07.08 Fahrt nach Kapstadt (3 ÜN)

Aufgrund der Kürze der Zeit drängen insbesondere die Buchungen im KNP sehr. Daher meine Frage: Haltet ihr den Plan für realistisch? Nach hinten werden sich mit Sicherheit ein paar Tage verschieben aber die Flexibilität besteht bei mir. Zusätzlich habe ich Darkensberge, Stellenbosch, Umkomaas, Hluhluwe-Imfolozi etc ausgelassen. Würdet Ihr diese zulasten der Garden Route aufnehmen?

Weiterhin wäre ich für Übernachtungs-Tipps jedweder Art dankbar.

Beste Grüße und vielen Dank,
David

SarahSofia

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Dienstag, 2. Juli 2019, 20:45

Hallo David,
willkommen im Forum. Zunächst nur was Grundsätzliches von mir : du reist im südafrikanischen Winter - die Drakensberge raus zu lassen ist also schon mal eine gute Idee, aber für mich wären auch die Gardenroute/Kapstadt für diese Jahreszeit keine gute Option. Natürlich kann man das machen, aber du solltest mit "unafrikanisch" kühlen Temperaturen rechnen, und viele Unterkünfte lassen sich auch nicht heizen. Da würde ich mir doch lieber mehr Zeit für den ersten Teil der Route nehmen.

LG SarahSofia

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Bär (3. Juli 2019, 00:18), SilkeMa (2. Juli 2019, 22:12)

Liketotravel1

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Dienstag, 2. Juli 2019, 21:59

Wir waren 2017 genau in der gleichen Reisezeit unterwegs wie du, aber nur im Nordosten, inkl. St Lucia, Hluhluwe und Drakensberge. Den Südwesten kenne ich nicht.
Unsere Erfahrungen Anfang August in den Drakensbergen waren wettertechnisch sehr gut: blauer Himmel, tagsüber warm (kurze Hose + Shirts, Picknicks lieber im Schatten..) und nachts kalt (aber nicht so kalt wie in Graskop, wo wir morgens Raureif hatten).
Den Isimangaliso Park bei St Lucia fanden wir Anfang August traumhaft schön, ein Meer von gelb-grün blühenden Blumen, das Meer immer in Reichweite und mehr Tire als gedacht..
Ich habe davon Bilder in meinem Reisebericht.

Ob sich der Südwesten In der Region wegen des unstabilen Wetters weniger lohnt als KNP und Kawa Zulu Natal gemütlicher anzugehen, kann ich aber nicht beurteilen.

Unterkünfte:
In Graskop haben wir uns in der alten Mine wohl gefühlt.
Im KNP möchten wir als Camps Tamboti, Balule, Lower Sabie und Letaba gerne. Auch Mopani. Wir finden, dass die einfachen Unterkünfte im Krüger ohne eigene Seite Bad und teilweise auch nur mit Grill und Kühlschrank ein sehr gutes Preis Leistungsverhältnis bieten und haben eigenes Bad und Küche dort nie vermisst.

IM Nachhinein , beim Durchfahren durch Durban, haben wir uns geärgert, dass wir nicht für ein oder zwei Tage dort geblieben sind.

Gute Reis und viele Grüße,
Heike

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SilkeMa (2. Juli 2019, 23:00), Bueri (2. Juli 2019, 22:55)

SilkeMa

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Dienstag, 2. Juli 2019, 22:33


.
Im KNP möchten wir als Camps Tamboti, Balule, Lower Sabie und Letaba gerne. Auch Mopani. Wir finden, dass die einfachen Unterkünfte im Krüger ohne eigene Seite Bad und teilweise auch nur mit Grill und Kühlschrank ein sehr gutes Preis Leistungsverhältnis bieten und haben eigenes Bad und Küche dort nie vermisst.

Das kommt wie immer auf das Budget und den Anspruch an. Preis/Leistung gut, aber sehr basic und wie Urlaub auf dem Campingplatz. Zum Schlafen fand ich es damals O.K., aber freiwillig dort mittags gemütlich Zeit verbringen, definitiv nicht. Wir waren dann mittags meistens unterwegs auf verschiedenen Picknickplätzen im Krüger.
Das hatten wir damals gemietet:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Und so erlebt: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

LG,
Silke

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5

Mittwoch, 3. Juli 2019, 10:24

Das kommt wie immer auf das Budget und den Anspruch an

das stimmt natürlich, aber Silberfisch schrieb ja, dass er grundsätzlich an einer preiswerten Variante interessiert sei.
Preis/Leistung gut, aber sehr basic und wie Urlaub auf dem Campingplatz. Zum Schlafen fand ich es damals O.K., aber freiwillig dort mittags gemütlich Zeit verbringen, definitiv nicht. Wir waren dann mittags meistens unterwegs auf verschiedenen Picknickplätzen im Krüger.
Insgesamt haben viele der Restcamps als solche kein besonders ansprechendes Flair, alles ist mehr praktisch als stylisch.
Ich fand aber in den meisten von uns besuchten Camps nicht, dass sich die einfachen und günstigen Unterkünfte da aehr von den teurreren unterschieden hätten. Außer das an halt das (zumeist sehr saubere und nahegelegene) Waschhaus geteilt haben.
In Tamboti stehen mMn die einfachen Zelte sogar schöner und weniger beengt als die Luxusvariante und den gleiche schönen Ausblick ins (trockene) Flussbett haben hier alle.
Gleiches fand ich in Shhingwedzi, wo die einfachen Bungis in den gleichen Kreisen standen wie die teureren. Eine richtig spektakuläre Lage hat hier eigentlich keine der Unterkünfte.

In Letaba hatten wir von unserer einfachen Hütte aus sogar direkten und uneingeschränkten Flussblick.
In Lower sabie bilden die Hütten Kreise vor um eine Rasenfläche und liegen in der Tat auf den ersten Blick erst einmal weniger attraktiv als andere Unterkünfte im Camp. Sie sind aber sehr nah am Pool und sehr nah an einer großen Wiese mit Bänken am Fluss, wo aus man wunderbar Tiere beobachten kann oder auch einfach mal ein Buch lesen. Abends fand ich dann die vielen Feuer in den Braiis bei den Einfachhütten sehr stimmungsvoll und ich finde, man ist hier auch immer gut mit seinen Nachbarn ins Gespräch gekommen.
Balule ist einfach für alle, hier gibt es ja nur Hütten, aber mMn der Inbegriff von gemütlich.
In Crocodile Bridge (schönes Camp übrigens, trotz Lage am Rand), haben wir von der Terrasse unseres Zelts direkt in den Busch geguckt.
In Skukuza hatte unser einfach-Zelt tatsächlich keinen so gemütlichen Platz, bei der Größe des Camps gilt das dort aber für den überwiegenden Teil der Unterkünfte.
Falls du dich gegen die Weiterreise in den Süden entschließt, gefiel uns (von der Unterkunft uind Stimmung her) auch das Sondzela Backpackers am/im Mlilwane NP in Swasiland/eSwatini wirklich gut.

Ich denke, aufgrund der Spontaneität muss man aber eh das nehmen, was überhaupt noch verfügbar ist.

In Skukuza fanden

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Bär (5. Juli 2019, 07:28), SilkeMa (3. Juli 2019, 10:37)

SilkeMa

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Mittwoch, 3. Juli 2019, 10:48

Das kommt wie immer auf das Budget und den Anspruch an

das stimmt natürlich, aber Silberfisch schrieb ja, dass er grundsätzlich an einer preiswerten Variante interessiert sei.
Preis/Leistung gut, aber sehr basic und wie Urlaub auf dem Campingplatz. Zum Schlafen fand ich es damals O.K., aber freiwillig dort mittags gemütlich Zeit verbringen, definitiv nicht. Wir waren dann mittags meistens unterwegs auf verschiedenen Picknickplätzen im Krüger.
Insgesamt haben viele der Restcamps als solche kein besonders ansprechendes Flair, alles ist mehr praktisch als stylisch.
Ich fand aber in den meisten von uns besuchten Camps nicht, dass sich die einfachen und günstigen Unterkünfte da aehr von den teurreren unterschieden hätten. Außer das an halt das (zumeist sehr saubere und nahegelegene) Waschhaus geteilt haben.

Ich denke, aufgrund der Spontaneität muss man aber eh das nehmen, was überhaupt noch verfügbar ist.

Sorry, preiswert habe ich überlesen, dann muss man natürlich Abstriche machen. Als Kind habe ich viel Campingurlaub gemacht. Es ist die Frage, ob man ein eigenes Klo und eigene Dusche möchte. Ich finde es inzwischen einfach komfortabler. Wir hatten in folgenden Jahren andere, etwas teurere Unterkünfte direkt im Krüger. Die fand ich deutlich komfortabler. Vielleicht hatten wir auch einfach nur Glück, dass diese gerade relativ neu renoviert worden waren ;)

LG,
Silke

feuernelke

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Mittwoch, 3. Juli 2019, 13:34

Tja- außerhalb der Nationalparks gibt es ja abseits von booking sehr viele preiswerte Unterkünfte, z.B. safarinow, oft spontan buchbar, aber oft nicht mit Stornierungsoption. Und die ersten Touren haben wir mit einem Mix aus Camping im Bodenzelt, Hostels und günstigen Guesthouses gemacht. Die Campingplätze sind nämlich absolut ausreichend ausgestattet. Ne Kühlbox gekauft für 220 Volt, dann hat man abends im Zelt sogar kaltes Bier.....die Hütten sind auch nicht heizbar, und auf der Terrasse ist abends eh mindestens so kalt wie im Zelt.
Wenn man spontan ist, würde ich zu der Jahreszeit vor Ort entscheiden, ob ich die Gardenroute mache oder nicht- hängt in der Kapregion mal ne Schlechtwetterfront dann kann das dauern, bis sie sich verzieht. Gleichwohl kann es auch zu der Jahreszeit dort wunderschön sein, wobei ich eher Addo , Tsitsikamma und Co auslassen und mich rein auf die Kapregion beschränken würde. Du bist etwas zu früh dann- Blumenblüte um Clanwilliam / West Coast / Namaqua dürfte noch nicht begonnen haben.