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Dicobo

Meister

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41

Samstag, 17. August 2019, 21:01

Hallo voegele, so wie die Anfrage gestellt ist, wirkt sie auf mich so:
War noch nie in Afrika, jetzt vier Tage in Kapstadt, will auch „township“ sehen.
Und aus dieser (meiner) Wahrnehmung war mE die Antwort von Petersa angemessen. Die Frage, ob mit oder ohne Kindern, ist dabei für mich sekundär.
Ich kann aber die schon vorgebrachten Argumente dafür durchaus nachvollziehen. Trotzdem habe ich selber das so noch nie gemacht und würde es mit dieser Motivation auch nie machen. Das Thema und die Argumente sind vielschichtig, nähere dich diesen (und Nachtrag: dem Land) einfach behutsamer an. Wenn du mit offenen Augen durch’s Land fährst, kannst du viel über die Lebensumstände der Südafrikaner erfahren.
Grüße
Das sehe ich genauso.Ich halte es für abartig in Gegenden zu fahren,wo es jährlich etwa 1000 Morde gibt (Townships um Kapstadt).

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petersa (18. August 2019, 06:42)

mmsa

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42

Sonntag, 18. August 2019, 11:33

gibt es da noch andere?


Wir waren mit unseren Gästen auch schon in Gondwana. (Nähe Mosselbaai) Die füllen ihre Touren auch gerne mit Tagesgästen auf. Am besten vorher einmal Kontakt aufnehmen.
Kontaktdetails findet man auf der Website (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dicobo

Meister

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43

Sonntag, 18. August 2019, 22:00

Hallo voegele, so wie die Anfrage gestellt ist, wirkt sie auf mich so:
War noch nie in Afrika, jetzt vier Tage in Kapstadt, will auch „township“ sehen.
Und aus dieser (meiner) Wahrnehmung war mE die Antwort von Petersa angemessen. Die Frage, ob mit oder ohne Kindern, ist dabei für mich sekundär.
Ich kann aber die schon vorgebrachten Argumente dafür durchaus nachvollziehen. Trotzdem habe ich selber das so noch nie gemacht und würde es mit dieser Motivation auch nie machen. Das Thema und die Argumente sind vielschichtig, nähere dich diesen (und Nachtrag: dem Land) einfach behutsamer an. Wenn du mit offenen Augen durch’s Land fährst, kannst du viel über die Lebensumstände der Südafrikaner erfahren.
Grüße
Das sehe ich genauso.Ich halte es für abartig in Gegenden zu fahren,wo es jährlich etwa 1000 Morde gibt (Townships um Kapstadt).
Ich muss mich korrigieren.Laut heutigem Bericht in spiegel online waren es 1.280 Morde in den ersten vier Monaten diesen Jahres,also etwa 11 am Tag. Ein junger Bewohner von Kaylithsa sagt in diesem Bericht,dass besonders Montagmorgens Leichen in den Strassen liegen,wenn er früh zur Arbeit in ein Cafe in Kapstadt fährt. Kapstdt entwickelt sich damit zur gefährlichsten Stadt der Welt mit annähernd zehn Morden auf 100.000 Einwohner. Wohlgemerkt :in den Townships. Das bestätigt nur meine Meinung,dass ich dahin keine Sightseeingtouren machen möchte.

Marchese

Dr. Iveyn

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44

Montag, 19. August 2019, 08:33

Kapstdt entwickelt sich damit zur gefährlichsten Stadt der Welt mit annähernd zehn Morden auf 100.000 Einwohner. Wohlgemerkt :in den Townships. Das bestätigt nur meine Meinung,dass ich dahin keine Sightseeingtouren machen möchte.


Zehn Morde auf 100'000 Einwohner wäre ja noch ok. Es sind knapp 100. Ich kann nachvollziehen, dass man angesichts dieser Zahlen nicht in ein Township möchte. Allerdings sind Townships enorm heterogen. Es gibt solche, wo in erster Linie junge, meist männliche Migranten wohnen und andere, wo eher Familien angesiedelt sind. Die Kriminalitätsraten sind dementsprechend auch unterschiedlich. Wenn man morgens bzw. mittags in einen eher ungefährlichen Teil eines Townships begibt, ist das Risiko, ermordet zu werden wahrscheinlich nicht höher als am Abend in der Innenstadt. Wie schon andernorts erwähnt, finden Morde fast ausschliesslich zwischen Menschen statt, die sich in irgendeiner Form kennen. Dementsprechend ist es als Tourist sehr unwahrscheinlich, ermordet zu werden - auch in einem Township.

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Marc

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45

Montag, 19. August 2019, 09:34

Dementsprechend ist es als Tourist sehr unwahrscheinlich, ermordet zu werden - auch in einem Township.


Zumindest, wenn man tagsüber in einer organisierten Gruppe unterwegs ist und eben - wie Du selbst sagst - sich nicht in einem falschen Teil der heterogenen Townships bewegst.
Schöne Inselgrüße Marc

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Armando (19. August 2019, 10:28), Cosmopolitan (19. August 2019, 09:43), Marchese (19. August 2019, 09:38)

mahatari

Schwalbe

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46

Montag, 19. August 2019, 13:01

Also ich halte die ganze Diskussion zu diesem Thema eher für müßig. Die Zustände in den Townships sollten eigentlich jedem, der sich für Südafrika interessiert bekannt sein. Vor allem, wenn man eine Reise nach Südafrika plant. Da sollte man keinem davon ab- oder zuraten. Das muß jeder mit sich selbst abmachen und entsprechend seines gesunden Menschenverstandes und seiner ethisch-moralischen Vorstellungen handeln.
""Wenn Du immer alle Regeln befolgst, verpasst Du den ganzen Spass! (Katharine Hepburn)""

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leser

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Montag, 19. August 2019, 16:10

Ich persönlich verstehe den Sinn so einer „Townshiptour“ nicht und was man sich erwartet dabei zu sehen, was man nicht sowieso überall sieht, von den „Besichtigungsaspekten“ mal abgesehen. Wer Interesse am Land und den Lebensumständen der Südafrikaner hat, braucht nur die Augen aufzumachen, Zeitung zu lesen, dort hinzufahren wo Südafrikaner leben, mit ihnen reden, auch Nebenstraßen zu fahren, aufmerksam schauen, in kleinen Orten halten, einkaufen oder übernachten. Der öffentliche Raum ist sowieso, no na, schwarz usw., usw…… die „townships“ sind überall, übrigens leider auch "informal settlements" bis squatter camps. Wozu sich also gerade eine der gewalttätigsten Gegenden der Welt wie Greater CT aussuchen?
Grüße
PS: Pro haben sich mE hauptsächlich Leute geäußert, die das Land sehr gut kennen (das lese ich zwischen den Zeilen heraus) und eine Situation und Gegend beurteilen können. Sie wissen oder sind überzeugt zu wissen, wo sie das gefahrlos machen können und auch „etwas“ davon haben, und das wird wohl für jeden etwas anderes bedeuten. Ob völlig Unbedarfte für so ein Vorhaben davon profitieren können, bezweifle ich, Hinweise auf geführte Besuche mal ausgenommen.

Bär

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Montag, 19. August 2019, 16:48

Wer Interesse am Land und den Lebensumständen der Südafrikaner hat, braucht nur die Augen aufzumachen, Zeitung zu lesen, dort hinzufahren wo Südafrikaner leben, mit ihnen reden, auch Nebenstraßen zu fahren, aufmerksam schauen, in kleinen Orten halten, einkaufen oder übernachten.

Dort hinzufahren wo Südafrikaner leben, darum geht es doch hier.

Ob völlig Unbedarfte für so ein Vorhaben davon profitieren können, bezweifle ich, Hinweise auf geführte Besuche mal ausgenommen.

Danach wurde doch gefragt, oder? :whistling:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

Marchese

Dr. Iveyn

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49

Gestern, 11:03

Zumindest, wenn man tagsüber in einer organisierten Gruppe unterwegs ist und eben - wie Du selbst sagst - sich nicht in einem falschen Teil der heterogenen Townships bewegst.
Eine Gruppe muss das nicht zwingend sein. Bei mir haben die Besuche in den Townships damit angefangen, dass wir dort Leute besucht haben, die wir in einem anderen Kontext kennenelernt hatten. Einige im Rahmen unserer Praktika vor einigen Jahren, ein anderer war ein Kenianer, der ein Arts & Crafts Shop in den Newlands hat und uns Langa zeigen wollte. Hinzu kamen Besuche des Mzolis in Gugulethu sowie der Townshipwinery in Philippi. Dann gab es das Musical "Amazink" in Kayamandi, Stellenbosch, das von vielen Touristen besucht wurde. Es gibt also zahlreiche Anknüpfungspunkte, die einen in die Townships führen können. Ohne Reisegruppe oder ähnliches.

Ich persönlich verstehe den Sinn so einer ?Townshiptour? nicht und was man sich erwartet dabei zu sehen, was man nicht sowieso überall sieht, von den ?Besichtigungsaspekten? mal abgesehen.

Neben den oben genannten Möglichkeiten, die keine geführte Tour erfordern, gibt es neben Besichtigungstouren auch organisierte Jazz-Konzerte in Townships, Sheebeen-Abende bis hin zu Weinproben im Township. Coffe Bean Routes bietet diesbezüglich vielfältige Möglichkeiten an. m.E. geht es nicht um das besichtigen von Sehenswürdigkeiten wie in Paris oder Rom, sondern um kulturelle Erlebnisse und Erfahrungen.

Pro haben sich mE hauptsächlich Leute geäußert, die das Land sehr gut kennen (das lese ich zwischen den Zeilen heraus) und eine Situation und Gegend beurteilen können.
Ich sehe es auch so, dass eine gewisse Ortskenntis hilfreich dafür ist, die Townships kennenzulernen, ohne eine geführte nullachtfünfzehn Standardtour zu machen. Es gibt aber schon Möglichkeiten.

Ob völlig Unbedarfte für so ein Vorhaben davon profitieren können, bezweifle ich, Hinweise auf geführte Besuche mal ausgenommen.


Wie bereits gesagt: Mzolis, Amazink, Restaurants etc. es gibt schon Möglichkeiten. Ob die einem zusagen, ist dann natürlich abhängig von den persönlichen Interessen. Für Kinder sehe ich auch eher weniger Optionen.

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