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Reisefuchs

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1

Dienstag, 13. August 2019, 11:26

Reiseplanung: 4 Wochen SA im Oktober 2019, Routen-Optimierung

Hallo liebe Südafrikafreunde,

meine Freundin und ich (beide Mitte 30) fliegen im Oktober für knapp 4 Wochen nach Südafrika und würden uns über den einen oder anderen Tipp zu unserer Reise freuen.

Erstmal die obligatorische Vorstellung:
- Wir sind absolute Afrika Neulinge und unsere Informationen sind bisher rein theoretischer Natur (bis auf 2 Wochen All-incl. Ägypten nach dem Abi, aber das zählt wohl nicht ;)). Sonstige Reiseerfahrung ist einiges vorhanden: Island, Australien, Neuseeland, Jordanien, Iran, USA, Europa.
- Unsere Vorlieben beim Reisen sind: Natur, Landschaften, Tiere, 2 Tage am Strand chillen, Berge, Wanderungen. Städte in Maßen, Menschen kennenlernen, wenn es sich ergibt. Kultur und Actionsport eher weniger, Wein gar nicht.
- Da einer von uns Probleme mit Unverträglichkeiten (Gluten und Sorbit) haben, wird es wohl eine Mischung aus Selbstversorger (man weiß, was drin ist) und bekochen lassen (wenn man schon in einem exotischen Land ist, will man natürlich auch die lokale Küche erleben) werden.
- Unterkünfte gemischt: keine Mehrbettzimmer im Hostel, aber von Zeltunterkunft über gemütlichem B&B bis zu wenigen Luxus-Lodges darf gerne alles dabei sein. Lieber urig als Luxus.
- Budgetmäßig sind wir wenig limitiert. Wenn es sich lohnt, darf es auch mal mehr kosten. Aber es muss auch nicht immer das teuerste sein.

Grobe Route:
- Mietwagen: Johannesburg – Blyde River Canyon – Krüger – Dragensberge – Strand in der Nähe von Durban;
- Flug Druban – Port Elisabeht;
- Mietwagen: Addo Elephant – Garden route – Swartberg Pass – Hermano – Kappstadt

Detailplanung bisher. Die Zeiten sind von google, mir ist klar, dass das es meistens länger dauern wird:

30.09. Ankunft Johannesburg: 7:40, Fahrt: Johannesburg - Blyde river: 390 km, 4:20 h
- Ü: Blyde river, A Forever Resort
01.10. wandern / scenic route Blyde River
- Ü: Blyde river, A Forever Resort
02.10. Fahrt zum Krüger: 220 km, 3:30 h +
- Tiere schauen im Krüger
- Ü: Krüger, Olifants (wohl bis 1.09 stornierbar)
03.10. Fahrt zum Satara: 56 km, 1:20 h +- Tiere schauen im Krüger
- Ü: Krüger, Satara (wohl bis 1.09 stornierbar); zweite Nacht hier ist leider schon ausgebucht Morning walk im Satara
04, 05.10. Fahrt nach Orpen: 45 km, 1 h +
- Tiere schauen im Krüger
- Ü: 2 x Krüger, Orpen (wohl bis 1.09 stornierbar); erste Nacht hätten wir lieber im Satara verbracht
06.10. sehr lange Fahrt in die Drakensberge, Royal
- Natal NP: 710 km, 8:30 h (ist das machbar?)
- Ü: evtl. Thendele Resort oder außerhalb. Noch nicht informiert. Hat jemand Tips?
07.10. Tageswanderung im Royal Natal NP (bis ca. 8 h, 15 km, 1000 hm), noch nicht informiert. Hat jemand Tips?
- Ü: evtl. Thendele Resort oder außerhalb. Noch nicht informiert. Hat jemand Tips?
08.10. kleine Wanderung vormittags, Fahrt zum Nambiti Hills Private Game Experience: 130 km, 2:00 h
- Gamedrive um 15:30
- Ü: Nambiti Hills, Private Game Experience (stornierbar bis 26.8.); Anfrage die beiden Übernachtungen einen Tag nach hinten zu verschieben, dann wäre dieser Tag auch noch in den Dragensbergen.
09.10. Game drive früh / game drive 15:30
- Ü: Nambiti Hills, Private Game Experience (stornierbar bis 26.8.)
10.10. Game drive früh / Fahrt in die Dragensberge,
- Giants Castle: 130 km, 2:00 h
- Ü: Dragensberge, Giants Castle oder außerhalb. Noch nicht informiert. Hat jemand Tips?
11 + 12 + 13.10. Fahren an den Strand nähe Durban (+ - 100 km): bis Durban: 250 km, 3 h
- 2,5 Tage relaxen am Strand, Baden, Wassersport, Schnorcheln, Wale, Delphine, …. Hat jemand Tips, wo und was man hier gut machen kann zu dieser Jahreszeit? Wir dachten eher an südlich von Durban, um der Malariagefahr nord-östlich des Tugela-Flusses zu entgehen.
- Ü: Kommt darauf an, wo wir sind. Kennt jemand schöne Unterkünfte?
14.10. Fahrt zum Flughafen Durban: ??? km, ??? h, je nachdem, wo wir sind
- Flug Durban – Port Elisabeth: 13:25 – 14:55
- Fahrt in den Eddo Elephant NP: 76 km, 1:10 h, Tiere selber schauen- Ü: River bend lodge (stornierbar bis 14.8.)
15.10. Tiere Eddo Elephant NP, Game drive früh und Abends von der Lodge aus
- Ü: River bend lodge (stornierbar bis 14.8.)
16.10. Tiere Eddo Elephant NP früh / Fahrt in den Tsitsikamma NP: 210 km, 2:40 h
- Ü: Love Earth Farm (stornierbar bis 1.10.)
17.10. Tsitsikamma NP: wander in der Gegend.
- Habt ihr Tips? Storm River Mouth muss wohl sein.
- Ü: Love Earth Farm (stornierbar bis 1.10.)
18.10. Fahren nach Brentono-on-Sea: 120 km, 1:30 h
- Auf dem Weg: Robberg Nature Reserve bei Plettenberg Bay. Was könnt ihr noch empfehlen?
- Ü: Brenton on Sea Cottages (stornierbar bis 3.10.)
19.10. Fahren Richtung über Oudtshoorn , Cangoo Caves (ich die 1,5 h Krabbeltour, meine Freundin die 1 h normale), Swartberg Pass: 180 km, 3:00 h, Rückfahrt: 50 km, 1 h
- Ü: Bei Oudtshoorn: Le Petit Karoo Ranch: (stornierbar bis 19.08.)
20.10. Fahren über scenic route (Outdtshoorn, Ladismith, Barrydale, Montagu, Swellendam) nach Hermanus: 450 km, 5 h (oder direkt: 370 km, 4:15 h)
- Ü: Hermanus, Noch nicht informiert. Hat jemand Tips?
21.10. Wale bei Hermanus, evtl. zum Kap Agulhas: 2 x 130 km, 2 x 1:45h
- Ü: Hermanus. Noch nicht informiert. Hat jemand Tips?
22 + 23 + 24.10. Fahrt nach KS: 130 km, 01:45 h
- 2,5 Tage Kappstadt: Tafelberg, Kap der guten Hoffnung. Noch nicht wirklich informiert, was wir alles machen wollen. Jemand noch gute Tips?
- Ü: Noch nicht informiert. Hat jemand Tips? Wir dachten eventuell an etwas in Hout Bay.
25.10. Evtl. nochmal ½ Tag KS / Abflug 15:55 über Johannesburg

Hier nochmal unsere Fragen bzw. offenen Punkte zusammengefasst, die wir in nächster Zeit auch selber noch bearbeiten werden:
- Generelle Tipps/Kritik bezüglich unserer Route. Das Spagat zwischen „alles sehen wollen“ und „nicht zu wenig Zeit an einem Ort verbringen“ ist ziemlich schwierig. Ich hoffe, wir haben einen halbwegs vernünftigen Kompromiss getroffen. Sind für Anregungen offen.
- Gute Einkaufsmöglichkeit vom Flughafen Johannesburg Richtung Blyde River Canyon für Essen.
- Für die Strecke Johannesburg – Durban wäre eine 12V-Kühlbox oder wenigstens eine normale Kühlbox praktisch. Hat jemand einen Tipp, wo wir die günstig herbekommen? Ist es einfach, Eis für die Kühlbox zu bekommen, bzw. haben die Unterkünfte typischerweise auch Gefrierteile, in denen
man Wasserflaschen als Kühlakku frieren kann?
- Machen die drei Camps Olifants (1N), Satara (1N) und Orpan (2N) so Sinn? Satara 2N und Orpen 1N ist schon ausgebucht, hätten wir präferiert.
Habt ihr Tipps, wo man von dort am besten hinfährt? Ich muss mir die entsprechenden Camp-Threads hier auch noch durchlesen.
- Ist die Strecke Krüger – Dragensberge (google: 710 km, 8:30 h, wird sicher mehr) an einem Tag zu schaffen? Reiner Fahrtag, früh los, 2 Fahrer.
- Beim Royal Natal NP, bzw. Giants Castle Game Reserve sind wir noch nicht zufrieden, bzw. wissen noch nicht, was wir machen werden. Dummerweise ist die letzte Übernachtung etwas losgelöst durch die private game Reserve. Hat hier jemand eine zündende Idee?
- Tipps für Übernachtung und Tageswanderung im Royal Natal NP.
- Tipps für Übernachtung und 2 Halbtageswanderungen in Giants Castle
- Tips, wo und was man am Strand/Küste um Durban (+
- 100 km) gut machen kann im Oktober? Wir dachten eher an südlich von Durban, um der Malariagefahr nord-östlich des Tugela-Flusses zu entgehen.
- Tipps zum Wandern im Tsitsikamma NP
- Tipps für Dinge zwischen Tsitsikamma NP und Brenton-on-Sea
- Unterkunft in Hermanos

Das wars erstmal von unserer Seite, ist doch viel viel mehr geworden, als ich ursprünglich dachte. Ich hoffe, der eine oder andere Tip findet sich, wir sind hier auch noch fleißig am Berichte lesen.
Nach der Reise gibt’s dann eine selbstkritische Bewertung der Route und unserer Entscheidungen. Ich hoffe, damit können wir dann wieder Einiges zurückgeben.

feuernelke

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Dienstag, 13. August 2019, 12:28

Direkt meine ersten 5 cents

Route nochmal entschlanken!

1. Man kann sowohl nahe des Flughafens einkaufen als auch unterwegs, i.d.R. machen wir in Middelburg in der Mall einen Stop. Ihr könnt in den meisten Supermärkten relativ günstig einfach Kühlboxen für 12 Volt im Auto kaufen. In dem meisten Gästehäusern ist es problemlos möglich, sich Eisakkus einfrieren zu lassen oder eben Flaschen. Unter (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) findet ihr Backpacker, das sind oft sehr "stylische" Unterkünfte. In den Backpacker liegt meist eine Broschüre über Gesamt Südafrika aus. Booking ist nicht immer die beste Adresse, es sei denn man will unbedingt stornierbare Unterkünfte. Ansonsten suche ich eher bei rooms for africa, lekkeslaap oder safari now

2. Das Forever Resort bietet einige Wandertrails, Reittouren, in der Nähe liegen die Echo Caves- eine recht witzige Tour. Touren auf dem Blyde River sind nicht möglich. Die eigentliche Panoramaroute KANN man in einem Tag abklappern- muß man aber nicht. verweils 2 Tage, wandert ein bißchen umher, bleibt an den MacMacPools sitzen. Vom Forever Resort kann man schön über den Abel Erasmus Pass Richtung Krüger fahren und in Phalaborwa nochmals gut einkaufen.

3. Innerhalb des Krügers werdet ihr Euch in der Regel mit max 25 km/h bewegen, auf jeden Fall gilt max 50 km/h was auch streng kontrolliert wird. Außerdem werdet ihr vermutlich nicht nur die asphaltierten Hauptrouten fahren wollen, sondern den einen oder anderen Loop.

4. Die lange Fahrtstrecke in die DRAKENSBERGE würde ich so nicht machen. Durban würde ich komplett ausklammern- Malariarisiko habt ihr übrigens auch im Krüger. Das lohnt absolut nicht für ein wenig Strandleben, das könnt ihr auch bei Port Elisabeth haben, da diese Destination auch gesetzt ist. Fahrt von den Drakensbergen nach JNB zurück. Ihr habt ja offensichtlich auch Hluhluwe und St. Lucia auch nicht "auf dem Schirm".

4. Warum nicht direkt im ADDO? Ich meine heraus zu lesen, das ihr durchaus gerne in der Natur seid. Vielleicht das Matyolwheni Camp.

5. es liest sich, als wäre der Tstitsikamma auch eher ein notwendiges Übel in einer Abhakliste :D schade. Wenn man gerne in der Natur ist, bieten sich die dortigen Trails an, dann sollte man aber im NP übernachten und mehr Zeit einplanen. Das gleiche gilt für mich für das Ebb & Flow in Wilderness.


6. 4 Wochen Zeit ist relativ üppig, trotzdem wäre mir das ganze zu überfrachtet. Es gibt schöne Bergpässe, auch ohne den Swartberg gefahren zu sein. Ich würde eher noch statt Agulhas hin / rück fahren, Zeit für den dortigen NP abzwacken und am Ende 4-6 Tage Kapstadt einplanen.


Pfadfinderin

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Dienstag, 13. August 2019, 17:10

Hallo Reisefuchs,
zum Schnorcheln eignet sich eigentlich nichts in Südafrika, dazu ist das Meer zu rauh. Am ehesten noch in Sodwana Bay, da hat es Korallen, aber besser oder auch nur gleichwertig zum Roten Meer ist das eigentlich nicht. Da muss man sich den Strand mit den Hochseefischern teilen. Es ist zwar schon über 10 Jahre her, dass ich da zum Tauchen war, aber das muss ich auch nicht nochmal haben, der Ablauf dort hat mir überhaupt nicht gefallen und es ist nicht so speziell, dass es sich lohnen würde.
Wir haben anstatt in Kapstadt nun schon 2x in Simonstown gewohnt. Man ist dort recht schnell im Nationalpark bzw. am Kap unten, im Ort hat es eine Pinguinkolonie und die Anfahrt nach Kapstadt ist überschaubar. Dafür ist es vermutlich günstiger und abends halt echt entspannt. Wenn ihr Tiere und Natur mögt, sei euch ein Ausflug nach Seal Island empfohlen, vielleicht habt ihr Glück und die Weißen Haie sind noch da. Aber auch ohne die ist es ein lohnender Ausflug.
Sehr beliebt in den Drakensbergen ist die Wanderung zu den Tugela Falls, tagesfüllend. Wanderungen, die in ZA als "leicht" ausgeschrieben sind, sind aber deutlich anspruchsvoller von der Wegbeschaffenheit als dies in den Alpen der Fall ist. Eine halbwegs gute Kondition ist erforderlich. Für 1/2 Tag kann ich die Runde zu den Tiger Falls empfehlen, wenn man bei den Wasserfällen noch Lust hat, ist das auch leicht erweiterbar. Wir haben im Mont aux Sources Hotel übernachtet. Die Lage ist toll, ebensoo wie die Anlage. Allerdings war der Service bei uns echt mies. Wir waren mal im Tower of Pizza essen, dort war das Essen echt lecker, auch die vermieten Zimmer, die Anlage sah sehr nett aus. Leider war, als wir gebucht haben, die Website offline, sodass wir uns nicht getraut haben, das blind zu buchen. Im Nachhinein schade.
Die große Runde vom Robberg Trail dauert alleine einen guten halben Tag, zzgl. Pausen. Es lohnt sich aber, denn bis zum 1. bzw. 2. Abzweig sind wirklich sehr vielel Leute unterwegs, das ist kein Genuss. Danach hat man aber den Weg fast für sich. Der ist sehr abwechslungsreich, mit bißl Kraxelei, ein paar Treppen, Felsen, Sand und Tiere.
Beim Swartbergpass solltest Du bedenken, dass der nicht geteert ist, sondern Piste. Ihr wollt dort sicher viele Fotostopps machen, evtl. sogar eine kleine Runde wandern. Einen 60er Schnitt fährst Du da nie und nimmer. In Prince Albert ungedingt im Lazy Lizard einkehren, dort gibt es sauguten selber gemachten Kuchen. Auf dem Rückweg über den Meiringsport (falls das geplant ist) ist auch die kleine Wanderung zum Wasserfall lohnend, in den Gumpen kann man schön baden (je nach Wasserstand halt).
Anstatt bei Durban chillen könntet ihr auch in Wilderness chillen. Dort hat man auf der einen Seite einen Fluß, in dem man echt toll schwimmen kann (weiß aber nicht, ob das auch im Oktober geht), eine Paddeltour zum Kingfisher Trail machen kann, oder auf der anderen Seite eben den Strand und das Meer, wo man wirklich kilometerweit spazieren gehen kann. Badestrand in der Nähe Victoria Bay (hat mich aber nicht vom Sockel gehauen) und vermutlich auch eher kühl.

Die Strände in ZA sind überall fantastisch, allerdings ist das Meer im Süden halt echt frisch. Da wäre dann wirklich die Ecke bei Durban besser. In Port Shepstone hat es einen bewachten Strand, ebenso in Umlangha Rocks. Seid ihr Taucher? Im Oktober besteht noch die Chance, Sandtigerhaie zu betauchen (Umkommas, das Riff heißt Aliwal Shoal)
Hm, war vielleicht jetzt etwas durcheinander, aber ihr bekommt das schon hin 8)

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SilkeMa (14. August 2019, 11:35), Bär (14. August 2019, 10:24)

palmus

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Dienstag, 13. August 2019, 21:01

Hi,

Ich kann mich weitgehend den Vorrednern anschließen.

Swatberg Pass ist super. Wirklich viel Zeit einplanen (und auch Wasser mitnehmen) - ist ein schöne, wenn auch nicht befestigte Straße. Hin und wieder etwas enger, aber braucht man keine Sorgen haben. Ein Kaffee in Prince Albert und später eine Erfrischung im Naturpool beim Wasserfall in Meiringsport.

Für Kapstadt solltet ihr mindestens 4 Tage einplanen. Könntet auch noch einen Ausflug nach / Richtung Langebaan machen.

Viel Spaß
:saflag:
Unbekanntes gibt es um es zu erforschen!

Kitty191

Schnürsenkel

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Dienstag, 13. August 2019, 22:28

Hallo Reisefuchs,
hier nun auch meine 2Cents zu deiner Planung:
  • Blyde River „A Forever Resort“: wandern und Panorama Route wird zeitlich sehr eng. Einen Tag für die Highlights der Panorama Route sind eigentlich das Minimum ( 3Ronsavels, Burke’s Luck Potholes, God’s Window, Boskombuis, verschiedene Wasserfälle, Graskop Gorge Lift)
  • Die Kruger Camps sind ok. Orpen ist kein schlechtes Camp. U.U. könntet ihr versuchen noch ein Camp weiter südlich zu bekommen, anstelle der 2. Nacht Orpen. Beispielsweise Skukuza, Pretoriuskop oder Malelane. Das beinhaltet auch eine geringe Verkürzung eurer Fahrstrecke nach Royal Natal. Kauft euch im Camp-Shop den „Honeyguide“ das Booklet vom Park. Damit seit ihr bestens ausgestattet, was Übersicht und Infos angeht.
  • Fahrstrecke zum Royal Natal: wie ihr schon selber festgestellt habt ein ganz schöner Ritt. Wir würden es fahren. Transfer Tage sind manchmal der Preis für einen Tag länger am Stück vor Ort.
  • Royal Natal: ich persönlich würde auf jeden Fall im Park übernachten. Einige Wanderwege beginnen direkt im Camp oder an der Mahai Campsite. CAVE: zwingend Selfcatering, es gibt kein Restaurant im Park.
  • Der populärste Trail ist, wie schon erwähnt, Tugela Falls: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ein kurze Tour für den Vormittag des folgenden Tages wäre der Tigerfall Trail: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
  • Ich würde ebenfalls nicht Richtung Durban fahren.
  • Nach Nambiti könntet ihr noch über den Golden Gate Highland NP nachdenken. Landschaftlich sehr schön. Richtig toll sind die Hütten des Highland Mountain Retreat. Buchbar über SanParks: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
  • Von JNB dann nach PLZ. Das hat 2 Vorteile: mehr Flugverbindungen und keine Einwegmiete für den Mietwagen. Vom Golden Gate kann man gut zum Flughafen JNB fahren.
  • Für den Addo würde ich eine Unterkunft im Park wählen. Zur Auswahl stehen das Main Camp (mit Restaurant) das Matyholweni Camp nah an der Colchester Section (Hohe Dünen, Bootstour auf dem Sunday River evtl. als Kontrastprogramm) oder das neue Nyathi Camp. Alle sind sie hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ausführlich beschrieben,
  • Auch im Tsitsikamma NP würde ich über ein Nachtlager im Park nachdenken. Die Holz Chalets stehen z.T. malerisch fast direkt hinter der Brandungzone. Der kurze Weg zu den Hängebrücken ist wohl obligat, schön ist aber auch der Waterfall Trail. Das einzige Stück des Otter Trails, was ohne Permit begangen werden kann. Auch schöne Wege im nahen Uferwald sind vorhanden. Ein weites Feld für Wanderer... es gibt ein Restaurant (immer noch im Zelt. Der Cattle Baron ist 2016 abgebrannt) unter Tags ist es bei den Hängebrücken voll - festes Tagesziel für offenbar Bustouristen aus aller Welt)
  • Nächster Halt wäre für mich dann wohl Wilderness. Dort habt ihr die Wahl zwischen Unterkünften direkt am Meer oder Unterkünften auf der anderen Seite der N2 im Nationalpark. Das oft angepriesene Ebb and Flow Camp liegt direkt am Teur River. Kanutouren sind je nach Wasserstand direkt von dort möglich. Auch gehen vom Camp diverse Wandertouren los. Was mich persönlich ein bisschen an Wilderness stört: der Ort wird komplett einmal von der N2 durchschnitten und büßt so etwas an Flair ein.
  • Oudtshoorn, Hermanus und Kapstadt kann man so machen. In Hermanus macht man ja idR Station wegen der Wale. Ihr seid zum Ende der Saison dort und könntet durchaus noch Glück haben. Southern Right Charters ist einer der Anbieter für Waltouren zu Wasser. Wale aus der Luft kann man bei African Wings buchen. Evan Austin fliegt euch im Kleinflugzeug zu den Walen. Spektakulär. Vom Cliff Path kann man die Meeressäuger dann der Vollständigkeit halber auch noch von Land aus beobachten. Wenn ihr das „Walprogramm“ macht, habt ihr wenig Zeit für andere Aktivitäten. Agulhas hin und zurück, nur zum schnellen Schauen, wird wahrscheinlich deutlich zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Ich würde es nicht machen. Es sei denn, die Boote zu den Walen fahren nicht (Seegang)
  • In Oudtshoorn habt ihr mMn zu viel Programm für eine Nacht.
  • 2,5 Tage Kapstadt sind für einen Erstbesuch sehr knapp. Da würde ich direkt in der Stadt wohnen wollen - schon wegen der „Vibes“. Greenpoint, Seapoint, Camps Bay wären da meine favorisierten Orte. Ich würde versuchen in Kapstadt mindestens 1 Tag zu verlängern.

Wir hatten auf unserer 1. Reise mal nach einer 12V Kühlbox (Outdoor Laden) geschaut. Uns persönlich waren die mit knapp 100 € zu teuer. Wir kaufen uns seitdem beim Ersteinkauf immer eine normale Kühlbox für ca. 15 € im Supermarkt und verschenken sie vor Abreise in der letzten Unterkunft. Uns reicht diese Box vollkommen und wir verpflegen uns zu 90% selbst. 12V Boxen haben zumindest wir in einem normalen Supermarkt bislang noch nicht entdeckt.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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feuernelke

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Mittwoch, 14. August 2019, 08:33

@kitty- 12 Volt Kühlbox gibt es enorme Unterschiede. Die einfachen thermoelektrischen kühlen 15 bis 20 Grad unter Umgebungstemperatur und sind mit Kühlakkus oder eingefrorenen Flaschen deutlich effektiver. Diese Boxen gibt es in fast jedem Supermarkt um ca. 30 €. In der Regel haben sie auch normalen Stromanschluß, können also ggf. mit in die Unterkunft genommen werden und halten den Inhalt so kühl, wenn man keine Selbstversorgerunterkunft (mit Kühlschrank) hat.


Passivboxen oder Taschen, die nur mit Akkus gekühlt werden und durch die Isolierung eine passable Kühlleistung haben, gibt es ab ca. 15 €- evtl. schon zuhause beim Decathlon eine mitnehmen, die Dinger sind so schlecht gar nicht. Auch wenn ich durchaus Dinge in SA kaufe und anschließend verschenke- im Prinzip halten diese Dinge aber nur die Temperatur über bis zu 8 Stunden, die man quasi reingibt- ist der Inhalt der Flasche sehr kalt oder gar gefrorenen, kann dies bei einer guten Kühltasche über Stunden so bleiben- was im Prinzip ja ausreicht. Tasächlich reicht mir für sowas auch ne Thermosflasche... die halten ja auch kühle Getränke kühl, nicht nur heisses warm. Je nach Flasche, ist der Inhalt nach zwei bis 8 h "warm"- haben wir auf Tagesritten und teils Wanderungen dabei.

Echte Kühlleistung bringen nur Kompressorboxen- das ist die gleiche Technik wie zuhause beim Kühlschrank. Lohnt natürlich nur bei echten Offroadtouren / Camping, oder wenn man bei brüllender Hitze unbedingt ein kaltes Bier an Bord braucht :D . Diese Boxen kosten aber auch in SA ab 500 € aufwärts.


Natürlich gibt es auch bessere und größere thermoelektrische Boxen- besser heisst bessere Kühlleistung durch bessere Isolierung. Die bekommt man dann auch wirklich nur im Outdoorladen.










Bär

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Mittwoch, 14. August 2019, 10:31

Nun auch noch meine Meinung... für 4 Wochen ist das eine sehr gute Tour, wenn man zügig unterwegs sein will. Da ihr auch gleich dazu geschrieben habt, was in etwa ihr machen wollt, kann man das besser einschätzen. :thumbup:
Am Kap würden 1-2 Tage mehr sicher nicht schaden, wenn, dann am ehesten zu Lasten von Durban. Aber auch so wie geplant kann man es machen. Informiert euch einfach nochmal in einem Reiseführer, was wo geboten wird und entscheidet dann.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

LIRPA 1

Gaukler

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Mittwoch, 14. August 2019, 11:11

Hi,

Du hast ja schon alle wesentlichen Hinweise bekommen. Daher nur als Ergänzung: Orpen - Royal Natal kann man, wie Kitty vorgeschlagen hat durch ein Camp im Süden entspannter gestalten. Das hätte mehrere zusätzliche Vorteile. Ihr seht nicht nur die gleiche Region (Olifants, Satara, Orpen) sondern fahrt auch durch den Süden . Ich würde sogar beide Nächte Orpen gegen zwei Südnächte tauschen. Optimal für die Weiterreise wäre Malelane. Falls ihr doch Orpen - Royal Natal Park fahrt, keinesfalls zwischen Mashishing (Lydenburg) und N4 die R36 nehmen! Absolute Schlaglochhölle.

Hier Bei Google die unterschiedlichen Routen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Thendele Rezeption schließt früh. Gebt bei der Buchung an, dass ihr später kommt. An der Rezeption findet ihr dann euren Namen mit Hüttennummer/Schlüssel an einem Board.

LG Lilly

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Kitty191 (14. August 2019, 23:49), Bär (14. August 2019, 21:26)

SarahSofia

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Mittwoch, 14. August 2019, 13:17

Ich würde sogar beide Nächte Orpen gegen zwei Südnächte tauschen. Optimal für die Weiterreise wäre Malelane.

Hatte ich auch schon überlegt, ein Camp im Süden vorzuschlagen (Pretoriuskop wäre auch noch frei und von da über's Phabeni Gate raus spart auch eine gute Stunde im Vergleich mit Orpen). Aber wenn der Reisefuchs in Satara noch den Morning Walk machen möchte, wird das mit der Fahrt in den Süden doch zeitlich eher knapp, oder ? Kenne mich mit den Zeiten für den Walk aber nicht wirklich aus.

LG SarahSofia

Reisefuchs

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10

Freitag, 16. August 2019, 09:23

Hi Leute,
vielen Dank für die zahlreichen Tips. Mein erstes Fazit: 3 Monate vorher anfangen zu planen ist sehr knapp. Außerdem: erst planen, dann hier Plan einstellen, ändern, dann buchen. Dafür brauchts halt aber entsprechend Vorlauf, damit nicht alles schon ausgebucht ist.

Einen Teil der Tips konnten/wollten wir berücksichtigen:
So lassen wir die Küste um Durban aus (nach Durban direkt wollten wir nie, sondern in einen kleineren Ort darum herum. Das kam wohl nicht so rüber). Dafür nehmen wir nach dem Krüger jetzt noch 2 Nächte Hluhluwe mit.

Im Pretoriuskop gibt es nur noch eine Hütte, kein Bungalow, das ist uns zu basic. Berg-en-dal und Skukuza sind schon voll, also jetzt die lange Fahrt Krüger - Hluhluwe
Zur Info: Der Morning walk startet um 4:00 und dauert 4 h. Mit Frühstück dannach kommt man gegen 10:00 los. Damit wäre eine längere Fahrt noch locker drin gewesen. Naja, egal.
Nach Nambiti gehts 2 Nächte in Royal Natal (Tendele) und 2 Nächte in Giants Castle Camp, bevor es von Durban aus nach Port Elisabeth geht (Flug war schon gebucht).
Im Addo ist die River bend lodge im Park (gegenüber Main Camp) und wurde uns von Freunden empfohlen. Ich werde berichten, ob sich der Preis gelohnt hat.
Tsitsikama ist auch geändert in 2 Nächte Storms River Mouth.
Der Rest bis nach Kapstadt wird dann etws kurz kommen, aber man kann nicht alles machen.

Cango caves wollen wir auf jeden Fall machen, also damit auch den Swartberg Pass. Wie lange braucht man denn gemütlich mit Photosopts für Oudtshoorn - Swartberg Pass - Prince Alpbert - Meiringspoort - Oudtshoorn?

Lohnt die scenic route (Outdtshoorn, Ladismith, Barrydale, Montagu, Swellendam) oder lieber direkt nach Hermanus ?

Point Agulhas ist gestrichen.

Für mehr Zeit in Kapstadt müssen wir dann halt mal wieder zurück kommen;-)
Langsam kommt Vorfreude auf bei den tollen Bildern, sie einem überall über den Weg laufen.
Liebe Grüße

gregorcgn

Meister

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11

Freitag, 16. August 2019, 09:44

Hallo Reisefuchs,

für die Strecke Oudtshoorn - Swartberg Pass - Prince Alpbert - Meiringspoort - Oudtshoorn bräuchten wir den ganzen Tag. Na ja, wir gehören zu den langsameren Touristen. Zuerst Cango Caves, danach Swartberg Pass (viele Fotostops und ein bisschen wandern) - Prince Albert ( Lunch)- Meiringsprz ( Wandern) und vielleicht kannst du noch zu Red Stone Hills fahren. Spätnachmittag ist dort einfach wunderschön

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Bär (16. August 2019, 13:25)

Kitty191

Schnürsenkel

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12

Freitag, 16. August 2019, 10:42

Hallo Reisefuchs,
Habe ich das jetzt richtig verstanden. Startpunkt ist das Orpen RC?
Die Strecke Orpen - Hluhluwe halte ich persönlich schon für grenzwertig, obwohl wir dahingehend ziemlich schmerzfrei sind. Die Strecke Crocodile Bridge - Hluhluwe sind wir schon in beide Richtungen gefahren. Unter 10h haben wir es noch nicht geschafft. Wir sind auch schon 11,5h unterwegs gewesen. Und Orpen ist ja nochmal ein Stück weiter.
Wo im Hluhluwe wollt ihr denn übernachten? Bis zum Hilltop Camp sind es rund 680 km und zum Mpila Camp rund 720 km. Das sind Fahrzeiten von 9,5-11h Und das auch nur, wenn ihr direkt am Orpen Gate aus dem Kruger raus fahrt und ihr unterwegs freie Bahn habt.Behaltet die Gate Schließzeit des Hluhluwe im Kopf. Da ist ein ganz früher Start Pflicht.
Das Mpila Camp ist ein SC Camp mit einem Shop der im Gegensatz zu den Kruger Shops so gut wie nichts bietet. Vorher einkaufen?

Das ganze Gebiet um Ermelo ist der Kohlenpott von SA. Mit entsprechendem Schwerverkehr und Straßenzuständen müsst ihr rechnen.

Gruß
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Bär (16. August 2019, 13:25)

Daniele

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13

Freitag, 16. August 2019, 11:20

Man könnte Kittys Hinweis auf die lange Fahrzeit von Orpen bis Hluhluwe mit dem Rat kombinieren, für die dritte und vierte Nacht im Kruger statt Orpen ein Camp im Süden zu wählen. Auf Sanparks bieten sich zwei Varianten an: eine Nacht Lower Sabie in der "Hut" (kleines Rondavel, ganz gemütlich, aber mit Gemeinschafstsbad/-küche; ist nicht jedermanns Sache, aber wir fanden es völlig okay) und dann eine Nacht Berg-en-Dal oder Malelane; oder gleich beide Nächte Malelane (Bungalow). Ich würde zu Variante 1 tendiieren, weil mit ihr wirklich der ganze südliche bis mittlere Kruger abgedeckt wäre; mit etwas mehr Komfortbedürfnis dann eben Variante 2. Jedenfalls wäre die Strecke zum Hhluhluwe deutlich kürzer. Und in diesem würde das Mpila Camp vermutlich eher nicht in Frage kommen, weil die Fahrt dorthin doch noch einmal deutlich weiter (= zeitaufwändiger) ist als bis Hilltop.
Frohes Planen,
daniele

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Bär (16. August 2019, 13:26)

feuernelke

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Freitag, 16. August 2019, 11:25

Ich geb Euch jetzt mal absolut den Rat, den Ausflug ins die südlicheren Drakensberge zu streichen.
Panoramaroute sind ebenfalls Drakensberge. Jetzt keine so beeindruckenden Trails aber muß man denn alles haben?
Die Tour könnte dann viel runder sein.
JNB- Panoramaroute -> dort ausgiebig Zeit, zb Trails im Forever Camp, Sehenswürdigkeiten abklappern, Essen in der Boskompbuis, Echo Caves.
Anschließend via Phalaborwa in den Krüger. Soweit buchbar -> Letaba / Olifants - Satara- Croc Bridge, alternativ auch Marloth Park. Sind die Camps nicht buchbar, halt evtl auf die Bushcamps ausweichen, mehr an den südlichen Rand und halt außen vorbei in den Hluhluwe starten.
Diese Tour Nordosten haben wir schon sehr gut und ruhig in 14 Tagen geschafft MIT St. Lucia. Mit 3 Tage Panoramaroute, 5 Tage Krüger, 2 Hluhluwe/ 2 St. Lucia und einem Zwischenstop in Swasiland zum Übernachten ( Nisela Lodge auf halber Strecke zum Hluhluwe).
Von Durban dann ein früher Flug PE.
2 Tage Addo, 2 Tage Tsitsi. Von da nach Oudtshoorn.( 2-3 ÜN).
Mit einem langen Fahrtag ( knapp 400 km) dann nach Hermanus und anschließend Kapstadt.
Wenn ihr in Oudtshoorn nur den Swartberg macht, würde ich das gemütlich in einem Tag machen. Und ggf. an einem weiteren Tag die Höhlen und vorher die Erdmännchentour.
Das wäre für mich jetzt viel runder wie der Zickzack im Nordosten.
Sicher kann man landschaftlich Royal Natal nicht mit der Panoramaroute vergleichen.err dann halt mal wiederkommen :D

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Cosmopolitan (16. August 2019, 13:45)

SarahSofia

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Freitag, 16. August 2019, 13:23

Hallo Reisefuchs,
ich sehe die Strecke Orpen-Hluhluwe leider genauso kritisch wie Orpen-Royal Natal, v.a. was die Ankunft vor Dunkelheit betrifft. Die Camps im Süd-Kruger sind mittlerweile wirklich kaum noch zu haben, aber wenn ihr nach dem Morning Walk in Satara eine längere Strecke nicht scheut, dann würde ich (bei der jetzigen Konstitution mit Hluhluwe als nächstem Ziel) schauen, ob ihr im Marloth Park noch was bekommt. Das sollte von Satara über's Crocodile Bridge Gate zu machen sein - und im Marloth Parkt habt ihr dann bei 2 Übernachtungen die Option, zwischen den zwei langen Fahrtagen auch vor Ort zu bleiben und dort ohne Fahrerei ein paar Tiere zu beobachten- oder aber noch mal rein in den Kruger.

LG SarahSofia

Daniele

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Freitag, 16. August 2019, 13:29

@feuernelke: wir haben 2018 eine 14-Tages-Tour Nordost auf ganz ähnlicher Route wie Du gemacht und fanden das auch perfekt. Aber - ganz offensichtlich sind die Drakensberge den Reisefüchsen wichtig; sie werden sich etwas dabei gedacht haben, als sie vier Tage dafür vorgesehen haben (und der Flug Durban - PE ist wohl auch schon gebucht). Von daher macht es in meinen Augen wenig Sinn, ihnen eine Route OHNE die Drakensberge vorzuschlagen. Jeder tickt eben (zum Glück) anders... und gänzlich unsinnig scheint mir die Tour von Reisefuchs nun nicht zu sein.

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Bär (16. August 2019, 13:42)

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Freitag, 16. August 2019, 14:41

Da es zum Hluhluwe so weit ist, habt ihr euch überlegt, evtl stattdessen den Ithala Park zu besuchen? Der hat zwar keine Raubkatzen, dafür aber einen sehr hohen Tier Estland an anderen Tieren (z. B. Spitzmaulnashorn) und ist landschaftlich ein absoluter Traum! Dort ist es auch nicht sehr voll, da der Park ziemlich abgelegen ist.

Auch wir haben für die Pässetour einen ganzen Tag gebraucht, haben uns aber an schönen Stellen die Füße vertreten.

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toetske (17. August 2019, 23:55), Bär (16. August 2019, 19:00)