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Freitag, 16. August 2019, 22:09

CPT-Graaff Reinet-PE

Hallo liebe Südafrika-Experten,

seit langer Zeit bin ich bereits stiller Mitleser und habe dank euch viele wertvolle Informationen über dieses traumhafte Land gesammelt. Nachdem wir unseren Trip ins südliche Afrika aus verschiedenen Gründen leider mehrfach verschieben mussten, soll es im März endlich soweit sein. Der Haken: Wir haben nur rund zwei Wochen Zeit! Deshalb wollen wir uns auf die Kap-Region konzentrieren und evtl den Osten irgendwann nachholen.

Kurz zu unserem Hintergrund: Wir wollen als Paar verreisen, sind 29 und 35 Jahre alt und Roadtrip-Fans, Hobby-Fotografen sowie Naturliebhaber. In den vergangenen Jahren haben wir viele Ziele in Europa und den USA bereist. Im November haben wir in Kenia zudem erstmals afrikanischen Boden betreten. Was wir suchen, ist eine Mischung aus viel Natur/Landschaft und Tier-Begegnung. Städte sind auf Dauer nicht so unser Ding. Selbst Rom, Paris, LA, Las Vegas oder San Francisco waren wir nach zwei Tagen leid. Dafür sind wir es gewohnt, auch längere Strecken zu fahren (z.B. in einem Rutsch nach Schottland oder Südkroatien/-italien oder auf unseren Roadtrips im Schnitt 200-300 km pro Tag). Das Budget ist nicht wirklich festgelegt. Schön wäre es, mit 100 €/Übernachtung hinzukommen.

Unser Plan für Südafrika sieht nun wie folgt aus (in Klammern Unterkünfte):

Tag 1: Landung mittags in Kapstadt (The Sentinel Luxury Apartments) -> Strand in Camps Bay, Signal Hill [40 km]
Tag 2: Kap der Guten Hoffnung (") -> Rückfahrt über Boulders Beach, Chapmans Peak Drive [140 km]
Tag 3: Tafelberg-Wanderung, mittags weiter nach Matjiesfontain (Lord Milner Hotel) [250 km]
Tag 4: Fahrt nach Graaff-Reinet (Ferienhof Roodebloem Farm Hotel) [440 km]
Tag 5: Camdeboo N.P., Valley of Desolation und weiter in Richtung Osten (Mountain View Guesthouse) [185 km]
Tag 6: Geparden-Tracking im Mountain Zebra N.P. und weiter Richtung Addo (Avoca River Cabins) [275 km]
Tag 7: Addo N.P. Nordteil (Avoca River Cabins) [90 km]
Tag 8: Addo N.P. Südteil (Addo Riverside Villa) [70 km]
Tag 9: Tsitsikamma N.P. (Andelomi Nature's Rest) -> Waterfall Trail, Storms River Mouth [240 km]
Tag 10: Plettenberg Bay (Dolphin's Playground Beachfront B&B) -> Nature's Valley, Robberg Nature Reserve [85 km]
Tag 11: Knysna erkunden, Gericke's Point in Sedgefield mitnehmen und nach Oudtshoorn (Old Mill Lodge) [190 km]
Tag 12: Erdmännchen-Tour, dann Richtung Wilderness (Sea La Vie Beach House) -> Map of Africa Viewpoint, Kingfisher Trail, Board on 6th Avenue [135 km]
Tag 13: de Hoop Nature Reserve, evtl vorher Zwischenstopp am Leuchtturm in Mossel Bay, dann nahe Kap Agulhas übernachten (Hotel Chateau de Marine) [340 km]
Tag 14: Kap Agulhas, Betty's Bay (Pension Stay at Friends) -> Kogelberg Nature Reserve, Pinguine [200 km]
Tag 15: Kapstadt -> Muizenberg Beach und Rückflug gegen Abend [130 km]

Die zugehörigen Fragen lauten:

- Ist es auch möglich, die Strecke von Kapstadt nach Graaff-Reinet ohne Zwischenübernachtung zu absolvieren? So könnten wir einen Tag mehr für die Garden Route rausschlagen...
- Sind zwei Tage Addo sinnvoll oder genügt einer? Würdet ihr empfehlen, stattdessen woanders länger zu bleiben?
- Haltet ihr den Plan generell für vollkommen verrückt oder ist es machbar? (Dass wir keinen Erholungsurlaub zu erwarten haben, ist uns natürlich klar ;))
- Falls ihr sonst noch Tipps/Ratschläge/Änderungen (auch bei den Unterkünften) habt, sind wir extrem dankbar!

Ganz lieben Dank für eure Antworten!

Sara und Boris

SarahSofia

Reisende

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Freitag, 16. August 2019, 22:48

Hallo Sara und Boris,
das Geparden-Tracking im Mountain Zebra NP ist meines Wissens nur möglich, wenn ihr auch im Park übernachtet. Generell finde ich es ja gut, die Garden Route in beide Richtungen (also hin und zurück) zu befahren, dann kann man die eine Strecke am Meer und die andere innlandig fahren. Aber 14 Tage sind dafür auch reichlich kurz. Ihr habt nach Kapstadt ja auch fast nur noch 1-Nacht-Stopps, wäre nichts für mich, aber ihr könnt das wohl besser einschätzen. Ich würde bei der zur Verfügung stehenden Zeit über eine one-way-tour mit Flug CPT-PLZ oder PLZ-CPT nachdenken.
LG SarahSofia

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Kitty191

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Samstag, 17. August 2019, 05:34

Hallo Boris und Sara,
Zu allererst fällt mir auf, dass ihr trotz euer eingangs beschriebenen Vorlieben wie Naturnähe und Fotografie, nie in den Nationalparks übernachtet. Warum ?(
Nur um das Geparden Tracking im MZNP mitzumachen und sonst den Park nicht weiter zu würdigen, lohnt den Abstecher nicht. Mir ist nicht klar, wo ihr dort übernachtet. Ich nehme an die Unterkunft ist in Craddock? Es ist zwar möglich an dieser Aktivität auch als nicht Park Schläfer teilzunehmen, dann würde ich aber zwingend vorbuchen. Das geht bei SanParks direkt im MZNP telefonisch. Das Gate öffnet um 7:00, um 7:30 beginnt das Tracking. Also nicht bummeln. ;)
De Hoop ist kein Nature Reserve, wo man mal eben von Wilderness auf dem Weg nach Kap Agulhas kurz vorbei fährt. Dafür ist die An- und Anfahrt zu aufwendig und ihr habt schlicht keine Zeit dafür, euch De Hoop dann auch anzusehen.
Leider ist deine Aufstellung sehr unübersichtlich, da man erstmal die einzelnen Unterkünfte googeln muss um rauszufinden wo ihr eigentlich übernachten wollt. :wacko:
Alles in allem hat es SarahSofia schon auf den Punkt gebracht. Wenig Zeit, sehr viel Programm = viel Stress und hoffentlich ausreichendes Benefit.
Als Hobby Fotografen habt ihr leider die meisten fotografischen Hotspots ausgelassen. Denn das sind sicher die Nationalparks und Nature Reserves - gerade zur blauen oder goldenen Stunde.
Trotzdem wünsche ich euch eine tolle und erlebnisreiche Reise.
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Samstag, 17. August 2019, 08:01

Zunächst mal ganz herzlichen Dank für eure Antworten - und sorry für die unübersichtliche Aufstellung. Nach euren Antworten scheint es, als sei unser Programm kaum zu schaffen - obwohl wir doch bis auf zwei, drei Etappen nur sehr kurze Strecken von max. 200-250 km zurücklegen. Das Problem: Wir würden gern das Valley of Desolation und das Geparden-Tracking mitnehmen. Das kostet natürlich Zeit. Wo würdet ihr diese einsparen, wenn ihr unsere Route nicht optimal findet? Kann man am Ende die Strecke von Kapstadt nach Graaff-Reinet doch in einem Rutsch fahren? Oder würdet ihr in den sauren Apfel beißen und beides streichen?

@SarahSofia: Die USA und Kenia sowie Schottland haben wir auf eine ähnliche Weise bereist. Da waren wir auch nur jeweils ein-, zweimal länger als eine Nacht am gleichen Ort. Uns hat das nichts ausgemacht. Ich denke/hoffe, dass das in Südafrika auch nicht anders sein wird. Über den Inlandsflug hatten wir auch nachgedacht. Das bringt aber das Problem mit sich, dass wir die oben genannten Fixpunkte in und um Graaff-Reinet auslassen müssten. Den Hinweis mit dem Mountain Zebra Park nehmen wir definitiv auf und suchen uns eine Übernachtungsmöglichkeit im Park. Vielen Dank dafür.

@Kitty191: Wir fanden die Übernachtungsmöglichkeiten wenige Minuten außerhalb der Parks teilweise sehr viel schöner als innerhalb und haben in anderen Ecken der Welt die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnen kann, 15 Minuten in den jeweiligen Park zu fahren. Zudem liegt meines Wissens nach keine der ausgewählten Unterkünfte mitten in der Stadt, sondern abseits in der Natur. Oder sind die Camps im Addo/Mountain Zebra/Tsitsikamma einerseits für rund 100 € zu haben und andererseits schön?
Beim Mountain Zebra Park werden wir umdisponieren und vor Ort übernachten. Wir könnten zudem etwa das Valley of Desolation einen Tag vorziehen (Tag 4 nachmittags) und am fünften Tag mittags bereits in den Mount Zebra fahren. Dann hätten wir dort netto zumindest einen Tag. Oder würdest du eher zwei Tage dort und nur einen im Addo empfehlen?
Wo würdest du an unserer Stelle Zeit einsparen, um das "de Hoop" mit rein zu nehmen? Oder ist das gar nicht soooo der Knaller? Welche fotografischen Hotspots fehlen denn auf unserer Liste? Was sollen wir stattdessen streichen? Wir wissen ja, dass es nicht optimal ist, nur 14 bzw. 15 Tage zu haben. Aber es ist nun mal so - und wir müssen das Beste daraus machen.

Danke für eure Mühe!!!

Beate2

Erleuchteter

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Samstag, 17. August 2019, 09:23

Hi,

rechnet mal als durchschnittliche Reisegeschwindigkeit mit 80Kmh, plus aller Pausen. Auch wenn ihr auf den N-Straßen fahrt - Höchstgeschwindigkeit ist 120Kmh, oft aber auch nur 80, teilweise nur 1 Spur je Richtung, Berge, Kurven...

Ich finde eure Route auch zu voll gepackt, zu viele 1Ü Stops. Das gibt nicht wirklich Zeit irgendwo anzukommen und was in Ruhe aufzunehmen. Habt Mut zur Lücke 8)
Wir haben unsere erste Tour hier mit ähnlicher Route in 3 Wochen gemacht.
Guckt noch mal weiter in unsere Reiseberichte. Dort findet ihr eine Menge Infos auch zu den Parks und den Unterkünften.


LG
Beate

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LIRPA 1

Gaukler

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Samstag, 17. August 2019, 09:51

Hi,

Deine ganze Anfrage ist ein Widerspruch in sich. Du planst eine Naturreise für Hobbyfotografen als Abhakreise. Entweder oder, würde ich dazu sagen.

Du meinst Unterkünfte ausserhalb der Parks sind schöner. Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Ich z.B. finde es schöner auf der Terrasse Elefanten zu beobachten, Du erfreust Dich an 100 Kissen auf dem Bett...

Du meinst Unterkünfte ausserhalb der Parks sind billiger. Kann sein. Günstiger sind sie nicht. Die An- und Abfahrt kommt hinzu und auch in Südafrika kostet Benzin Geld. Und Du wirst für die jeweilige An- und Abfahrt ja auch Zeit verbrauchen und mehr Kilometer fahren. Vom Einen hast Du sowieso schon zu wenig und vom Anderen zu viel.

Wer z.B. im Addo übernachtet, zahlt die Conservation Fee pro Nacht, wer ausserhalb übernachtet pro Tag. Und schon wieder wird die Unterkunft ausserhalb teurer. Abgesehen davon kommt man als ausserhalb Wohnender später in den Tierbereich als als innerhalb Wohnender. Ob das dann günstig ist?

Wir können zwar helfen, zaubern können wir aber nicht. Eine Reise mit zu vielen Abhakstopps können wir auch nicht Kilometer mäßig reduzieren.

Was klappen kann: Valley of Desolation nur Nachmittags nach der Ankunft in G.-R. Das ist vielfach erprobt und quasi Standard. Wird zwar dem Camdeboo nicht gerecht aber das stört kaum Jemanden obwohl der Camdeboo eine exzellente Gegend ist, um morgens Erdmännchen selbst zu finden und zu beobachten und das kostet nur die Conservation Fee für den Park...

Im Gegensatz zu Knysna ist De Hoop der Knaller. Ersteres kann man auf der Durchreise abhaken, zweiteres erlebt man erst mit 2 Übernachtungen.

Deine Probleme im MZNP sind ja schon beschrieben und ihr passt an. Blöd nur, wenn das Geparden Tracking dann nicht statt findet (passiert nicht selten) oder schon ausgebucht ist.

Weniger ist mehr...

LG Lilly

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Samstag, 17. August 2019, 10:33

Warum ist meine Anfrage ein Widerspruch in sich? Ich kann doch einen Roadtrip machen, jede Nacht woanders schlafen und dabei trotzdem die Natur aufsaugen. Bisher hat das immer funktioniert und wir haben uns nie gestresst gefühlt - trotz teils bedeutend längerer Fahrstrecken. In Kenia sind wir z.B. von der Küste in den Tsavo Ost gefahren (4 Std.), dann nach Amboseli (4,5 Std.), dann Ziwani (3,5 Std.) und zurück zur Küste (5,5 Std.). Das Ganze in vier Tagen. Stressig fanden wir das nicht. Ist das in Südafrika so anders? Bis auf drei Etappen fahren wir jeweils zwischen 100 und 250 km pro Tag. Das sind doch keine großen Distanzen. Selbst bei Tempo 80 hat man das in zwei, drei Stunden erledigt. Bleiben noch circa sieben Stunden für Zwischenstopps.

Dass ich 100 Kissen auf meinem Bett brauche habe ich nie gesagt. Und bei 15 km Anfahrt in den Park sind die Spritkosten und die Zeit doch kein wirklicher Faktor, oder? Ich schaue mir aber auf jeden Fall nochmal die Camps in den Parks an.

Dass das Geparden-Tracking möglicherweise ausfallen kann, ist mir bewusst. Soll ich es aber deshalb gar nicht erst versuchen? Oder vier, fünf Tage einplanen - in der Hoffnung, dass es vielleicht irgendwann doch stattfindet? Man kann sich doch Dinge herauspicken, die man gerne unternehmen möchte. Wenn es dann nicht klappt - okay. Aber wie soll ich das vorher wissen? Dann geht die Welt nicht unter und wir schauen uns den Park einfach so an...

Warum benötigt man für de Hoop gleich zwei Übernachtungen? Laut google maps beträgt die Fahrzeit von dort zum Kap Agulhas 1:17 Std. Ich kann doch auch daheim mal für nen Nachmittag in eine 100 km entfernte Stadt oder zu einem schönen Ausflugsziel fahren ohne gleich zwei Übernachtungen einzuplanen. Die Argumentation leuchtet mir nicht ein...

Wenn ich eure Einwände richtig sehe, würde ich es so zusammenfassen: Zwei Wochen Südafrika sind fast quatsch. Und wenn sollten wir ausschließlich von Kapstadt nach Port Elizabeth fahren. Das sind aber doch nur 800 km respektive 8-9 Std. reine Fahrzeit in zwei Wochen. Für uns ist das gar nix. Kann man wirklich nicht mehr da reinpacken?

Beate2

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Samstag, 17. August 2019, 10:53

Ihr fragt nach Tipps für die Optimierung eurer Reise.
Klar, mann kann alles machen, was ihr geplant habt. Wir versuchen euch Tipps und unsere Erfahrungen zu vermitteln. Ich bekomme aber das Gefühl, dass eigentlich alles wie geplant bleiben soll.

Wenn du schon lange still mit gelesen hast, dann hast du sicher auch schon bemerkt, dass wir oft zu "weniger ist mehr raten". Eben aus den gemachten Erfahrungen heraus.

Wenn ihr mit den 1Ü Stops glücklich seid - prima, das ist für niemanden von uns ein Problem. Wenn ihr aber fragt, ob euer Plan vollkommen verrückt oder machbar ist, dann ist meine Antwort: 1. nein und 2. ja. Aber es gibt Verbesserungspotential - für ein entspannteres Erleben, mit Muße und der Möglichkeit, die ganzen Eindrücke sacken zu lassen.

Und wenn du zu Hause 100 oder 200km fährst, dann idR auf Asphalt. Zum De Hoop z.B. ist ein großer Teil gravel road. Kann man machen für "mal eben hinfahren". Kann man abhaken. Aber die Stimmung dort zu den verschiedenen Tageszeiten kann man nicht aufnehmen. Man fährt hin und wieder weg. Und das ist an den meisten anderen Orten bei eurer Planung nicht anders.


Wir wollen euch nix Böses, aber wer fragt bekommt hier klare Antworten. Was ihr dann draus macht ist eure Entscheidung.

Ich wünsche euch viel Spaß
Beate

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Beate2

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Samstag, 17. August 2019, 11:24

Wenn ich eure Einwände richtig sehe, würde ich es so zusammenfassen: Zwei Wochen Südafrika sind fast quatsch. Und wenn sollten wir ausschließlich von Kapstadt nach Port Elizabeth fahren. Das sind aber doch nur 800 km respektive 8-9 Std. reine Fahrzeit in zwei Wochen. Für uns ist das gar nix. Kann man wirklich nicht mehr da reinpacken?
Zwei Wochen Südafrika sind fast quatsch. -> Das behauptet niemand.
Und wenn sollten wir ausschließlich von Kapstadt nach Port Elizabeth fahren. -> Das behauptet auch niemand.
Kann man wirklich nicht mehr da reinpacken? -> Doch, aber wenn du uns fragst, nicht zu viel.

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SarahSofia

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Samstag, 17. August 2019, 11:41

Hallo,
Nach euren Antworten scheint es, als sei unser Programm kaum zu schaffen - obwohl wir doch bis auf zwei, drei Etappen nur sehr kurze Strecken von max. 200-250 km zurücklegen.

zwischen "kaum zu schaffen" und "sinnvoll" ist ja ein weites Feld ;) - schaffen kann man´s schon . Für mich sind gerade die "kurzen" Strecken zwischendrin der Knackpunkt - wir fahren lieber einmal länger und bleiben dann 2-3 Nächte an einem Ort. Einerseits nimmt das Ein-und Auschecken (inkl. kleiner Unterhaltung mit den Gastgebern) und das Ein-und Auspacken der Koffer doch immer etwas Zeit in Anspruch; andererseits mag ich es gar nicht, das ganze Gepäck im Auto dabei zu haben, wenn man sich was anschauen will (wobei das ja viele hier im Forum anders sehen, ich selbst bin aber immer ziemlich unruhig dabei - in Schottland zumindest sähe das auch bei mir anders aus ;) ).


Letztendlich könnt ihr das nur selbst entscheiden - für die ganz entspannt Reisenden gibt es ja auch noch die Variante, gar nichts vorzubuchen und erst vor Ort zu sehen, wo es einem gefällt :thumbup: ( ist auch gar nicht soo schlecht).
LG SarahSofia

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Samstag, 17. August 2019, 11:43

Grundsätzlich vorab: Wenn es Eure Art zu reisein ist, dann ist das OK. Für viele hier im Forum kommt das nicht in Frage, da ist eher entschleunigen angesagt und man geht das Ganze langsam und gemäclich an (man fährt ja sowieso wieder hin :D ).

Ihr seid jung, wenn es Euch nichts ausmacht viel Zeit im Auto zu verbringen dann ist eine solche Reise machbar. Ich bin die Strecke Kapstadt --> Port Elizabeth (fast 700 KM) auch schon (in beide Richtungen) in einem Rutsch durchgefahren. Geht, mit Urlaub bzw. Erholung hatte das nichts zu tun und Zeit für einen oder mehrere gemütlichn Stopps blieb da nicht....
Ich glaube was LIRPA 1 meint ist, dass viele hier einen Widerspruch in den Definitionen "Naturliebhaber" und "Hobbyfotografen" und Eurem (zugegeben sehr straffen) Programm sehen. Für viele bedeutet Natur sich Zeit zu nehmen, die Natur auf sich wirken zu lassen, lange Spaziergänge/Wanderungen, Sonnenuntergänge genießen uvm. Alles Unternehmungen die Zeit in Anspruch nehmen und man auch schwerlich genießen kann wenn man ständig auf die Uhr schauen muss weil man weiß man muß im Anschluß noch eine Wegstrecke von etlichen Kilometern (mit vielleicht Baustellen, die sind nämlich nicht selten in Südafrika) hinter sich bringen. Und Ihr solltet auch bei der Fahrerei berücksichtigen zeitlich so zu planen, dass Ihr auf jeden Fall noch bei Tageslicht Euer Etappenziel erreicht habt. Bei Dunkelheit zu fahren ist definitv keine gute Idee.
Auch das Thema Fotografieren ist (wenn es nicht nur ein (Beweis-) Foto von einer bestimmten Location sein soll) ein eher zeitaufwenidges Unterfangen. Richtige Location zur richtigen Zeit, Geduld (speziell bei Tieren), richtiges Licht, verschiedene Einstellungen (Belichtung als Beispiel) probieren etc. sind alles Faktoren die schlecht einhergehen mit einem sehr eng gestrickten Reise- / Tagesplan. Wenn es denn anspruchsvolle Bilder werden sollen und nicht nur Schnappschüsse.......

Nehmt "kritische" oder "negative" Rückmeldungen zu Eurer Anfrage nicht persönlich. Wie gesagt, für viele Forumsmitglieder wäre eine solche Art zu reisen nichts, wenn es für Euch OK ist dann in Ordnung. Trotzdem würde ich auch dazu tendieren Euren Reiseplan nochmals auf Optimierungspotential zu prüfen und den ein oder anderen Ratschlag hier für Euch zu überlegen.
Weiterhin viel Spaß beim planen :saflag:

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Samstag, 17. August 2019, 14:42

Im nachbarforum richtig Mann mit Frau und zwei Kindern in 3 Wochen 5500 km fahren und dabei halt Namibia den Caprivizipfel, Victoriafälle, Krüger nationalpark von Norden bis Mitte sowie die Panoramaroute mitnehmen.
Insofern ist eure Tour wirklich gechillt.
Ich bin selbst hobbyfotograf und ich mag auch keine gestellten Bilder. Ich bin eben zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort und muss schauen dass ich fotografisch da das Beste draus mache. Kann funktionieren aber wenn ich individuell unterwegs bin wähle ich doch nach den Zielen aus.
Camdeboo und Mountain Zebra haben tolle Landschaftsaufnahmen zu bieten.
Vielen Überfliegern ist überhaupt nicht bekannt, das es bei Colchester mit die größten Landdünen der Welt gibt.
Sibuya hat ebenfalls herrliche Landschaft und Vogel Aufnahmen zu bieten....usf.
Bei einer so ambitionierten Tour werdet ihr mit ein paar Schnappschüssen nach Hause kommen die tausend andere Leute auch schon gemacht haben....
Ich bin durchaus auch jemand ,der mit oneways stops unterwegs ist und ähnlichen Tagesstrecken wie ihr. Aber ich verweile dann auch zwischendurch immer mal ein oder zwei Tage.

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Kitty191

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Samstag, 17. August 2019, 17:21

Hallo Sara und Boris,
bei tatsächlich nur 13 vollen Tagen vor Ort (An-und Abflugtag nicht mitgerechnet) würde ich ernsthaft über eine Oneway Tour nachdenken.
Ob ihr mit Kapstadt beginnt oder endet ist letztendlich egal. Das ist eher von euren eigenen Vorlieben und damit der subjektiv erlebten Dramaturgie verbunden.
13 Tage Oneway könnten evtl. so aussehen:
Variante 1 Start in Port Elizabeth

Variante 2 mit Ende in Port Elizabeth sähe genauso aus nur umgedreht. Dann würdet ihr nur am Abflugtag aus dem Addo zum Flughafen fahren und über CPT direkt weiter nach Hause fliegen. Das haben wir auch schon so gemacht und ist problemlos.

Die Fahrt von G-R über den Prince Alfred Pass ist ein tolles Erlebnis. Allerdings müsst ihr euch auf gut 70 km Gravel Road einlassen.
Im März ist keine Walsaison, so könnt ihr die Walker Bay auslassen. Obwohl diese natürlich auch ohne Wale sehr schön ist. Leider habt ihr dafür zu wenig Zeit.
Mossel Bay würde ich mir schenken. Dort befindet sich das Zentrum der petrochemischen Industrie. Am Ortseingang große Raffinerien, in der Bay eine Bohrinsel :wacko:
Von Wilderness nach De Hoop könntet ihr die Strecke über Malgas wählen. Über den Breede River transportiert euch eine kleine Seilzugfähre.
Meiner Meinung nach hättet ihr von der überwiegenden 2 Stopp Taktik deutlich mehr und seht trotzdem noch sehr viel. Denn konkret wegfallen würde eigentlich nur die Erdmännchen Tour in Oudtshoorn. Mit ein bisschen Glück seht ihr die aber im Addo. Parabuthus (Christian) berichtete gerade aktuell in seinem laufenden Reisebericht darüber.
Über Cap Agulhas und Bettys Bay könnt ihr dann in einer Tagestour nach Kapstadt fahren.
Ihr fahrt zwar auch bei dieser Variante relativ viel, habt aber wenigstens jeweils einen ganzen Tag vor Ort.
Klassische Roadtrip Tagestouren ergeben in Südafrika deutlich weniger Sinn als in USA oder Kanada. Für Südafrika gilt weiterhin der abgedroschene Satz: nicht der Weg ist das Ziel, sondern - obacht- klingt komisch: das Ziel ist das Ziel. :)


Ich will euch keinesfalls bevormunden oder dergleichen. Wenn ihr anders reisen wollt, tut das. Ich denke einfach nur, bei etwas weniger Stopps hättet ihr mehr vom Land. Aus 11 Unterküften sind bei meinem Vorschlag 6 geworden. Sehen tut ihr nahezu das gleiche wie von euch gewünscht.


LG
Kitty

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Dalai Lama

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Samstag, 17. August 2019, 17:51

Kitty191 hat Euch ja bereits die Alternative für einen one Way Trip vorgeschlagen. Dieser sieht für mich sehr gut aus.


Solltet Ihr doch eher an Eurer Tour festhalten wollen, also den Roadtrip bevorzugen, noch ein ein paar Gedanken von mir:Bei Eurer Route ist mir aufgefallen dass Ihr geplant habt von Plettenberg Bay über Knysna und Sedgfield nach Oudtshoorn zu fahren. Am nächsten Tag dann die gleiche Strecke zurück nach Wilderness? (Tag 11/12) Das finde ich eher suboptimal.

Wenn Ihr unbedingt Oudtshoorn dabei haben wollt würde ich es auf dem Weg von Kapstadt nach Graaf Reinert einbauen. Übernachtung in Matjesfontain streichen (gibts dort etwas interessantes?) und lieber von Kapstadt kommend über Worcester, Robertson, Koogmanskloof Mountain Pass nach Montagu und über die R62 nach Oudtshoorn. Eventuell mit Zwischenübernachtung. Ist meiner Meinung nach landschatlich die wesentlich schönere Strecke und Ihr "entspannt" die Rückreise entlang der Garden Route

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toetske (17. August 2019, 23:05), Beate2 (17. August 2019, 19:24)

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15

Samstag, 17. August 2019, 20:15

Vielen Dank für die tollen Anregungen. Ich denke, wir werden unsere Route nochmal anpassen. Was ich noch checken muss, ist, inwiefern die Einwegmieten in Südafrika reinhauen. Ansonsten klingt die Geschichte mit dem Inlandsflug für mich immer charmanter, je mehr ich darüber nachdenke. Ich gehe mal in mich und schlafe eine Nacht drüber.

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Beate2 (17. August 2019, 23:27), ZA-Freund (17. August 2019, 20:23)

Kitty191

Schnürsenkel

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Samstag, 17. August 2019, 20:21

Zitat

Ansonsten klingt die Geschichte mit dem Inlandsflug für mich immer charmanter, je mehr ich darüber nachdenke. Ich gehe mal in mich und schlafe eine Nacht drüber.
Eine gute Idee, denn es soll ja eure Reise bleiben.

Die Einwegmieten sind bei den Internationalen Vermietern meist nicht besonders hoch.

LG
Kitty
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toetske (17. August 2019, 23:05)

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17

Samstag, 17. August 2019, 21:58

Was mir noch einfällt: Wann muss man denn erfahrungsgemäß verbuchen, wenn man die Tour im März durchführen will? Sind im Oktober noch Unterkünfte in den Parks zu bekommen?

SarahSofia

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Samstag, 17. August 2019, 22:10

Wenn Addo auf ein WE fallen sollte, dann besser schnell buchen ( dann sind auch viele Südafrikaner unterwegs). Und de Hoop hat nicht so viele Unterkünfte, da würde ich auch rechtzeitig zuschlagen.
Den Rest halte ich nicht für so problematisch.

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Beate2 (17. August 2019, 23:27), toetske (17. August 2019, 23:07)

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Sonntag, 18. August 2019, 10:39

Super, danke für die schnelle Antwort. Ich denke, wir werden das mit dem Inlandsflug machen. In diesem Zusammenhang ergibt sich allerdings eine weitere Frage: Ist es vertretbar/sicher, eine kurze Strecke bei Einbruch der Dunkelheit zu fahren? Wenn wir nämlich den 16.20-Flug von Kapstadt nehmen, kommen wir planmäßig um 17.40 Uhr in PLZ an. Wenn ich eine gute Stunde für das Check-out-Prozedere und den Mietwagen rechne, bin ich gegen 19 Uhr aus dem Flughafen raus. Wir würden dann gerne die halbe Stunde bis zum Rand des Addo NP (Colchester) fahren. Oder ist es zu gefährlich, zwischen 19-20 Uhr noch unterwegs zu sein? Sonnenuntergang ist laut google um 19.04 Uhr.

SarahSofia

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Sonntag, 18. August 2019, 11:18

Da ihr ja die Immigration schon in Kapstadt hinter euch gebracht habt, und PLZ ein kleiner und übersichtlicher Flughafen ist, wo auch die Autoübernahme schnell von statten gehen sollte (die Zeit für einen ordentlichen Wagencheck sollte man sich aber trotzdem nehmen !), denke ich, dass ihr sogar eher als 19:00 loskommen könnt. Jetzt das "Aber" : mit einer halben Stunde Flugverspätung sieht das schon wieder anders aus - und nach Sonnenuntergang ist es eben auch im Nu stockdunkel und ich würde dann nicht fahren wollen.

Den Flug um 15:25 von CPT schafft ihr nicht ?

Und wollt ihr in Colchester nur eine Zwischennacht machen oder länger bleiben ? Bei nur einer Nacht könnt ihr auch was in der Nähe vom Flughafen suchen und morgens früh los fahren zum Addo.

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toetske (19. August 2019, 00:21)