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kreena

Anfänger

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Dienstag, 20. August 2019, 23:37

Kapstadt und Garden Route mit Kids (3 Jahre / 9 Monate) - Camper oder Unterkünfte

Hallo ihr Lieben,


Mein Mann und ich (40 J.) wollen mit unseren Jungs (3 Jahre / 6 Monate) unsere Elternzeit in Südafrika verbringen. Der Flug ist auch schon gebucht :)
vom 25.11. - 29.12. sind wir da und wollen Kapstadt, Weinregion, Garden Route und Addo machen.
Ich habe dieses Forum hier entdeckt und schon reichlich Inspiration und Ideen gesammelt und kann mich gar nicht entscheiden was ich alles sehen will. So many things to see, so little time. Wir haben jetzt schon hin und her überlegt wie wir unsere Route planen und nach Airbnb’s geschaut, da kam uns die grundsätzliche Frage ob wir nicht vielleicht mit dem Wohnmobil à la Nissan Double Cab (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) die Garden Route erkunden sollen.

Vorteil wäre:
- wir müssten die Route nicht jetzt schon festlegen sondern können spontan entscheiden wo wir evtl länger bleiben wollen oder welche Strecke wir fahren wollen
- können evtl. den Massen entfliehen falls es ab der Ferienzeit zu voll wird

Nachteil wäre:
- wir haben kein richtiges Dach über den Kopf - unsere Jungs müssten entweder draußen spielen/krabbeln oder sitzen im Auto (oder liegen im Zelt...)
- keine richtige Rückzugsmöglichkeit / eigenes Bad etc.

Uns ist es schon bewusst, dass es mit den Kids eine Herausforderung ist und wir sind jetzt nicht so camping-erfahren, dafür aber sehr reiseerprobt und roadtrip-erfahren. Ich glaube es hängt sehr viel von den Gegebenheiten vor Ort ab. Wenn die Campingplätze gut ausgestattet sind und die Infrastruktur von BBQ und öffentlichen Toiletten sehr gut ist, und das campen in der Gegend (auch wild campen) grundsätzlich sicher und erlaubt ist, dann hat es sicherlich Vorteile. Ansonsten ist mit Kindern wohl eher ein Roadtrip mit Unterkünften zu bevorzugen.

Wir sind also ein bisschen hin und her gerissen, auch weil wir die Gegebenheiten vor Ort nicht kennen. Deshalb würde ich mich freuen eure Einschätzung dazu zu hören. Ist eher ratsam oder nicht?

Ich freue mich über eure Kommentare!

Eure Kat

toetske

oorbietjie

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Mittwoch, 21. August 2019, 01:59

Herzlich willkommen im Forum, Kat!

Erst eine wichtige Bemerkung bzgl
wild campen

Das ist in Südafrika überall verboten (und könnte an manchen Orten auch gefährlich sein).

Mit Airbnb haben wir persönlich keine Erfahrung, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Bei Safarinow oder Lekkeslaap zB findet man auch viele preiswerte Unterkünfte. Und zu viert lohnt sich sogar eher eine Self Catering Unit (mit eigenen Kühlschrank/ Gefrierfach oder Truhe). Einfach den Ort auswählen und anklicken was ihr braucht.
Sauber sind die Unterkünfte im Allgemeinen auf jeden Fall.

Viel Spass bei der weiteren Planung.

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

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feuernelke

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Mittwoch, 21. August 2019, 05:53

Dachzelt ist mit so einem kleinen Kind nicht zu empfehlen, da sollte dann schon ein Bodenzelt mit.
Klassisches Wohnmobil ist auch zu mieten, da Maui/ Britz nur geteerte Straßen erlaubt evtl. Bobo Campers.
Wild campen ist verboten und nicht anzuraten.
Auch die Campsites müsst ihr in der Ferienzeit vorbuchen, was etwas komplizierter sein kann wie feste Unterkünfte, der Mailkontakt kann mühsam sein, wobei die Verleiher auch gegen Gebühr die Buchung übernehmen. die eine Hälfte der Südafrikaner ist holländischer Abstammung :D sprich campen ist dort sehr beliebt, es gibt sehr viele Campingplätze aber die Ausstattung ist deutlich spartanischer wie die europäischer 4 und 5 Sterne Plätze.
Der Stauraum in den Womos ist nicht wie bei unseren europäischen, sondern knapp bemessen.
Und im Addo könnt ihr nur den Nordteil fahren, was aber im Prinzip reicht, Zufahrt nur über das Main Camp.
Es gibt an der Route sehr schöne Campsites!
Kapstadt mit Camper macht wenig Sinn, hier sind wir mit Hop on Hop off off gefahren und hatten gar kein Auto.
WoMo ist übrigens nicht günstiger wie Gästehaus!
In Frage käme ein Bobo Camper 6 berth.
Kann Euch auch eine Reisebüro empfehlen, was Euch Buchungen und Mailkontakte abnimmt und sogar ggf die Route ausarbeitet. Kostet halt.

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Beate2

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Mittwoch, 21. August 2019, 20:04

Hi Kat,
Vorteil wäre:
- wir müssten die Route nicht jetzt schon festlegen sondern können spontan entscheiden wo wir evtl länger bleiben wollen oder welche Strecke wir fahren wollen
- können evtl. den Massen entfliehen falls es ab der Ferienzeit zu voll wird
1. Ja
2. Nein s.u.
Nachteil wäre:
- wir haben kein richtiges Dach über den Kopf - unsere Jungs müssten entweder draußen spielen/krabbeln oder sitzen im Auto (oder liegen im Zelt...)
- keine richtige Rückzugsmöglichkeit / eigenes Bad etc.
weitere Nachteile:
Ab ca 09.12. beginnen in Sa landesweit Schul- und in vielen Bereichen betriebsferien. Da ist zusätzlich zu den Auslandstouristen halb SA auf der Straße. Dann mal schnell ne Unterkunft finden - mit 2 kleinen Kindern - kann ganz schnell zu Frust und Zeitverlust werden.
Südafrikaner sind Camper, mit allem PiPaPo und Großfamilie. Sie treten dann in Massen auf, gerade an der Küste, und die sind dann meist ziemlich laut. Halb Gauteng ist dann hier unten. Das ist in den Ferien auf den Campingplätzen Nix mit Ruhe und Abgeschiedenheit.
Gerade mit den beiden Kleinen würde ich zu der Zeit hier alle Unterkünfte vorab buchen. Es sei denn ihr habt ein dickes Fell und seid preislich flexibel nach oben.

Uns ist es schon bewusst, dass es mit den Kids eine Herausforderung ist und wir sind jetzt nicht so camping-erfahren, dafür aber sehr reiseerprobt und roadtrip-erfahren. Ich glaube es hängt sehr viel von den Gegebenheiten vor Ort ab. Wenn die Campingplätze gut ausgestattet sind und die Infrastruktur von BBQ und öffentlichen Toiletten sehr gut ist, und das campen in der Gegend (auch wild campen) grundsätzlich sicher und erlaubt ist, dann hat es sicherlich Vorteile. Ansonsten ist mit Kindern wohl eher ein Roadtrip mit Unterkünften zu bevorzugen.
Vergesst wild campen!!!
Es gibt viele Unterkünfte mit Familienzimmern, und oft mit Pool. Der ist bei den Kleinen immer sehr beliebt.

Viel Spass in SA
Beate

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kreena

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Mittwoch, 21. August 2019, 22:13

Hallo ihr Lieben,
Zunächst einmal DANKE für die schnellen Infos und Einschätzungen zu den Camping Gegebenheiten.
Das war sehr hilfreich und hat uns jetzt auch zu dem Entschluss kommen lassen, dass wir lieber mit Unterkünften planen und das mit dem Zelten lieber lassen. Ich glaube der Urlaub mit den Kids wird dann auch entspannter.

Jetzt habe ich aber noch eine Frage zu der Routen Planung:
Unser Flug ist ja vom 25.11.-29.12. nach bzw. von Kapstadt, d.h. Unsere letzten 3 Wochen liegen in der Ferienzeit in SA. Wo sollte man sich da am besten aufhalten? In und um Kapstadt oder auf der Garden Route? Voll wird’s wahrscheinlich überall irgendwie, aber verläuft es sich auf der Garden Route ein bisschen mehr? Wir wollten ca. 2,5 Wochen Kapstadt und Umgebung/ Halbinsel / Weingegend machen und 2,5 Wochen Garden Route bis Addo.

Freu mich von euch zu hören!

LG, Kat

feuernelke

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Donnerstag, 22. August 2019, 09:02

Ich plädiere trotzdem absolut fürs Campen! In den Nationalparks sind die Campingplätze eh eher klein, und ich habe auch in den Ferienzeiten nie wilde Gelage erlebt.

Ich finde es wenn wir mit Kindern unterwegs sind deutlich entspannter, zwischendurch alles an Bord zu haben was man für die Kleinen braucht und nicht immer irgendwo anhalten zu müssen.
Es gibt kleine lauschige Campingplätze und riesengroße die eher Ferienlager sind, welche ich natürlich meiden würde - die haben dann Pools dabei die eh nix für die Kleinen sind, Riesenspielplätze, Animationsprogramm...
Klar, in den Gästehäusern hat man diesen Trubel eher nicht.
Es ist hier halt kein Camperforum und eine unübliche Art zu reisen...schade eigentlich, SA bietet sehr viel für Camper.
Das einzige Problem ist halt, das man mit einem Camper den Bontebok NP garnicht anfahren kann, da die Wege da teils in sehr schlechtem Zustand sind, und eben den Südteil des Addo nicht befahren darf ( auch nicht zum südlichen Eingang rein) .

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kreena

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Freitag, 23. August 2019, 08:16

Danke feuernelke für deine Einschätzung.
Wir haben uns trotzdem gegen das Zelten entschieden, was aber eher daran liegt, dass ich seit Tagen nicht mehr durchgeschlafen habe, weil der Kleine zahnt und sich nur beruhigen lässt wenn ich nachts mit ihm rumlaufe. Die Zähne sind bis November wohl durchgebrochen aber trotzdem bereitet mir die Nacht im Zelt Unbehagen da er sowieso ein schlechter Schläfer ist.
Aber Danke fürs Plädoyer an das Camping. Mein Mann liebt campen und wenn die Kids ein bisschen größer sind, werden wir das sicher öfters machen. Dann hoffentlich auch nochmal Südafrika. Ich bin sehr gespannt auf unseren Urlaub. Jeder scheint ja sich sofort in das tolle Land zu verlieben ?.

Ich habe nur noch eine kurze Frage und entschuldige falls sie im Forum schon gestellt wurde. Wie alle machen wir ja die Garden Route hin und dann ist die Frage - wie zurück? Fliegen von PE nach Kapstadt wollen wir nicht; wir lieben road trips. Aber soll man wieder den gleichen Weg zurück mit anderen Orten zum Verweilen und Übernachten oder ist die Route oben rum über Oudtshoorn und Montagu auch sehenswert und wenn ja, welche Städte dort.

Danke nochmal für eure schnelle Antworten und eure Hilfe.
Das Forum ist echt goldwert :saflag:

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feuernelke

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Freitag, 23. August 2019, 11:59

@kreena- ich meine auch nicht zelten, sondern Wohnmobil


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