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Marc

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41

Donnerstag, 12. September 2019, 10:02

Puh, hier geht es ja ziemlich hoch her...

Inhaltlich kann ich mich - so glaube ich - recht gut in beide Seiten hineinversetzen. Unsere Tochter ist jetzt 22 Monate alt und hat das südliche Afrika bis jetzt noch nicht gesehen, obwohl wir die letzten 20 Jahre jedes Jahr mindestens einmal dort waren. Tatsächlich haben wir sie, als sie 11 Monate alt war auch für drei Wochen bei ihrer Oma gelassen und waren in Namibia/Südafrika unterwegs. Diese drei Wochen hat meine Frau definitiv mehr gelitten, als unsere Tochter. Viele Eltern schelten uns noch heute dafür, aber Namibia wäre mit Baby Blödsinn gewesen. Den diesjährigen Jahreshaupturlaub verbringen wir übrigens im Oktober auf Mallorca, da auch wir keinen Sinn darin sehen unserer Tochter eine Fernreise anzutun. Sie war aber auch im Alter von 5 Monaten z.B. auf den Kanaren, was völlig problemlos war. Insgesamt zählt sie aber auch eher zur Kategorie "geduldiger Sonnenschein", Hauptsache dabei.

Wenn ich allerdings einen Monat Elternzeit im Januar hätte und Südafrika schon immer auf meiner Wunschliste steht, würde ich es machen.

Kapstadt ist im Januar meist heiß, ich finde das Klima in Kombination mit dem ständig vorhandenen (kühlen) Seewind aber extrem angenehm. Als Küstenkind bin ich aber auch extrem Wind-affin, das ist sicherlich nicht jeder. Wenn das Wetter denn mal in Kapstadt schlecht sein sollte, so ist dies fast immer relativ regional, das heißt wenn man dann 1,5 Stunden mit dem Auto Richtung Nordosten hinter das Küstengebirge fährt, überschreitet man auch eine Wetterscheide und hat meisten blauen Himmel. Alternativ gibt es in Kapstadt aber auch mehr als genug Möglichkeiten einen Schlechtwettertag zu überbrücken.
Was die Wind und die Strand-Möglichkeiten angeht, so gibt es auf der Kaphalbinsel logischer Weise immer eine Luv und eine Lee Seite, wenn also in Camps-Bay oder am Bloobergstrand der Wind den Sand peitscht, ist die Bucht in Houtbay schon sehr geschützt und spätestens in Simons-Town kann man mit den Pinguinen schnorcheln. Wenn der Wind um 40° Richtung Osten dreht ist es umgekehrt. Insofern gibt es bei Sonne immer die Möglichkeit den Strand zu genießen. Das Meer auf der Westseite ist so kalt (10-13C°), dass man es eigentlich nicht nutzen kann, allerdings gibt es einige Tiden-Überlaufbecken (z.B. in Campsbay), die deutlich wärmer sind (20C°), in der Falesbay (z.B. Simons-Town) liegen die Wassertemperaturen auch schon über 20C°, da hier die Strömung vom indischen Ozean kommt.
Die medizinische Versorgung in Kapstadt ist extrem gut. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es im Großraum Kapstadt sieben deutsche Zahnärzte geben soll, genauso verhält es sich auch mit anderen Fachrichtungen, eine besondere Impfung ist nicht notwendig, allerdings solltet Ihr Euch über die Einreisebestimmungen von Kindern informieren, diese sind - speziell wenn Ihr nicht verheiratet sein solltet - etwas streng.
Die Kriminalität ist leider ein sehr emotionales Thema, welches eigentlich nie rational diskutiert werden kann. Jeder hat ein anderes Risikobewusstsein, und auch die Empfänglichkeit von zugetragenen Einzelfällen ist sehr unterschiedlich. 90% der Kriminalität findet in den Townships statt und dort hat man als Tourist nichts zu suchen. Wenn man sich dann noch an ein paar andere Regeln hält, z.B. immer zu wissen, wo man ist, nicht im Dunkeln zu Fuss unterwegs zu sein, bei Geldautomaten sehr selektiv auf das Umfeld zu achten, etc., würde ich Kapstadt auf das selbe Sicherheitsniveau, wie Miami, L.A. oder Marseille setzen.

Ja, Kapstadt und die Gardenroute ist sehr europäisch, allerdings weniger vergleichbar mit den Kanaren, sondern eher mit der Cote d'Azur oder Korsika. Es ist kein Massentourismus, sondern sehr individuell, die Lebens- und Gastronomiequalität ist extrem hoch und das Preis-Leistungsverhältnis immer noch deutlich besser, als in Südfrankreich. Wenn man also nicht auf Massentourismus (Kanaren/Ägypten etc.) steht und in der selben Zeitzone bleiben möchte, Malaria als Ausschlusskriterium betrachtet und den Sommer im Januar genießen möchte, landet man ziemlich automatisch in Kapstadt.

PS: Eigentlich bin ich überhaupt kein Zoo-Gänger, da es mich anwidert die Tiere dort in noch so schönen Gehegen zu sehen, wenn man sie in ihrer Freiheit kennt. Jetzt mit unserer Tochter (und Kloss im Hals) sieht das allerdings etwas anders aus und wir sind relativ regelmäßig im Hagenbecks. Wenn ich dann sehe, mit welcher Aufmerksamkeit und welcher Geduld unsere Tochter z.B. die Elefanten beobachtet (30 Minuten völlige Faszination, bevor man sie unter Protest entführt), habe ich ein gutes Gefühl dabei, dass sie 2020 die afrikanische Wildnis erleben wird.
Schöne Inselgrüße Marc

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OmaUrsula (12. September 2019, 13:15), Gina R. (12. September 2019, 12:27), paulbommel (12. September 2019, 10:33), Bär (12. September 2019, 10:31), Beate2 (12. September 2019, 10:30), Kitty191 (12. September 2019, 10:22)

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42

Donnerstag, 12. September 2019, 10:42

Wenn ich allerdings einen Monat Elternzeit im Januar hätte und Südafrika schon immer auf meiner Wunschliste steht, würde ich es machen.
Danke! :danke: Ein toller Beitrag, der alle zu berücksichtigenden Dinge anschneidet oder sogar darüber hinaus beleuchtet. Am Ende des Tages gibt es m. E. da kein Richtig und kein Falsch, sondern man muss individuell (vor allem hinsichtlich des Kindes) entscheiden, ob man eine Fernreise antritt und wenn ja, wohin. Merci! Ich lasse das mal sacken und werde mit meiner Frau über die Optionen die nächsten Tage beraten. 8o

Vielleicht macht Ihr doch lieber was im Mittelstrecken Bereich und wenn Kindi im nächsten Sommer an die 12 Monate alt ist wird es für Euch und Kindi etwas entspannter und es eröffnen sich weitere Möglichkeiten.
Auch das kann ein Ergebnis sein und ist auch nicht unrealistisch :)

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lottinchen (13. September 2019, 13:45)

Serengeti

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43

Donnerstag, 12. September 2019, 11:13

Vielen Dank (endlich) mal mit den in meinen Augen vernünftigen Repliken, vor allen Dingen von Bär !! :danke: :danke:

Ich habe mich diesbezüglich schon seit Monaten aus diese ähnlichen Anfrage sehr "zurückgenommen".

Auch wenn mein Post hier kein zufriedenstellender Beitrag für den TE ist und auch weiter eine "Resistenz" zu erwarten ist, musste ich das mal loswerden.
VG
Serengeti

feuernelke

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44

Donnerstag, 12. September 2019, 11:30

Kanaren ist längst nicht alles Massentourismus. Wir sind nahezu jeden Winter auf Teneriffa. Im Osten kann es allerdings sehr windig sein, was dann auch ein kalter Wind ist, und schnell mal sonnenverhangen. . Stabiler ist wohl Lanzarote. Selbst auf Mallorca haben wir schon Ende Dezember sehr schönen, ruhiges Wetter um 22 Grad gehabt. Sehr angenehm.
Das tolle an den Kanaren ist, das einiges an Spaziergängen und Wanderungen möglich ist, Kind dann in der Kraxe verstaut.
Aber Chillen in der warmen Mittagssonne geht genauso, gerade die schwarzen Strände heizen sich auch gut auf (fast zu gut). Mit etwas Glück hat das Wasser auch noch um 24 Grad.....
Ansonsten ist SA mit Kleinkind eine durchaus gute Wahl, aber ich finde eben den langen Flug suboptimal.
Wenn die mal so um die 5 Jahre alt sind, ist das meist leichter (nicht die regel). Die schlafen dann eh im Flieger. Kinder haben ja das Talent in den unmöglichsten Positionen tief und fest zu schlafen.

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paulbommel (12. September 2019, 11:37)

Hippofan

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45

Donnerstag, 12. September 2019, 11:59

Wir haben nächstes Jahr unsere allererste Südafrika-Reise erst noch vor uns, ich kann zu Land und Bedingungen daher nichts sagen. Allerdings habe ich eine Freundin, die mit ihrer damals vielleicht 6 oder 7 Monate alten Tochter mal nach Peking geflogen ist (familiär bedingt ging es nicht anders). Die Tochter war ein ganz entspanntes Baby und deshalb hat sie es gewagt. Allerdings hat dieses Baby dann stundenlang im Flugzeug geschrien und Mutter wie alle übrigen an Bord waren entsprechend verzweifelt und genervt :wacko: Bei unserer Tochter hat sich erst bei ihrem allerersten Flug herausgestellt, dass sie ein Problem mit dem Trommelfell hat und da besondere Ohrstöpsel bei weiteren Flügen benutzen muss. Sie hatte ziemliche Schmerzen beim Landeanflug! Allerdings war sie schon 9 Jahre alt und konnte mit uns reden. Man steckt bei Säuglingen einfach nicht drin, ob so ein langer Flug gutgeht oder nicht - daher würde ich es definitiv nicht machen!

Zur bisherigen Diskussion: Ich kann beide Seiten verstehen - den Wunsch, auch mit Baby ins Warme zu fliegen (wenn ich es auch nicht machen würde) und genauso das Kopfschütteln darüber. Vom Ton her sollten wir uns aber alle zusammenreißen, finde ich. Es führt doch zu nichts, wenn man einem TE, der ganz neu ist, gleich eine eher sarkastische Antwort gibt. Klar, vorher mal besser informieren wäre sinnvoll gewesen, aber ich bin auch neu hier und habe schon die eine oder andere "dusselige" Frage gestellt :whistling: Wird vielleicht auch noch öfter passieren :blush:
VG
Ulrike

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Aitutaki

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46

Donnerstag, 12. September 2019, 13:31

Stabiler ist wohl Lanzarote. Sehr angenehm.
Das tolle an den Kanaren ist, das einiges an Spaziergängen und Wanderungen möglich ist, Kind dann in der Kraxe verstaut.
Aber Chillen in der warmen Mittagssonne geht genauso, gerade die schwarzen Strände heizen sich auch gut auf (fast zu gut). Mit etwas Glück hat das Wasser auch noch um 24 Grad.....
Waren mit unserem Sohni jetzt 3 Mal im Dez/Jan auf den Kanaren. Wir stehen auch nicht so auf Massentourismus, es gibt dort viele SC Apartments oder Häuser die man mieten kann. Wetter war immer 21-25 Grad an der Westküste von Teneriffa und Lanzarotes. Auf Lanzarote war es an den Papagayo Stränden recht schön und Kindertauglich. Auch auf Teneriffa gibt's sehr nette Ecken, also für Eltern und Kind schön.
Seit unser Sohni 2/3 Jahre alt ist macht ihm das fliegen sehr viel Spaß und für uns ist es auch ganz easy geworden. Bei der Landung hat man natürlich Nasen tropfen dabei, ansonsten gibt's halt was zu essen oder trinken damit der Druckausgleich funktioniert. Aber inzwischen kriegt er den Ausgleich eigentlich schon selbst hin.

Viele Grüße,
Aitutaki .

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paulbommel (12. September 2019, 16:19), feuernelke (12. September 2019, 13:44)

clamat

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Donnerstag, 12. September 2019, 15:14

Hi paulbommel,
ich bin Weltenbummler, war u. a. bereits mehrfach im südlichen Afrika, auch Kapstadt, unterwegs, habe 3 Töchter und mittlerweile 2 Enkel, beide gerade 1 Jahr, so dass die Babyzeit momentan wieder sehr präsent ist.
Meine 1. Tochter habe ich mit 15 Monaten in den Urlaub nach Korsika mitgenommen, was damit endete, dass ich nach 2 Wochen mit ihr nach Hause geflogen bin, weil sie unerklärliches Fieber hatte und auch bei einer sehr gründlichen Untersuchung im Krankenhaus in Bastia nichts gefunden wurde. Ich war einfach unsicher (für solche Fälle reichen nicht mal gute Sprachkenntnisse, wenn es um medizinische Fachbegriffe geht) und wollte einfach nur heim mit ihr zum Kinderarzt meines Vertrauens. Ich war damals unheimlich froh, dass ich, dank eines verfügbaren Flugs, innerhalb von nicht einmal 5 Stunden mit ihr zu Hause war. Letztendlich war es nur das 3-Tagesfieber. Ab dem 3. Kind wird man in solchen Situationen weniger hektisch ;) aber damals war es für mich eine ganz schreckliche Situation.
Ich persönlich würde mit einem 5 Monate alten Baby nicht nach Südafrika reisen. Außerdem wird meiner Meinung nach Kapstadt und die Gardenroute überbewertet. Wenn es euch eh nur um Landschaft und warmes Wetter ohne Zeitverschiebung geht, gibt es mMn schönere, sicherere und vor allem nähere Ziele.
Schaut euch doch mal Lanzarote an. Ich fand es traumhaft schön, wie hier schon geschrieben, wärmt sich das schwarze Lavagestein innerhalb kurzer Zeit auf. Geht am Strand nach Olivin suchen, besucht den Charco de Los Clicos, im Nationalpark Timanfaya habt ihr Sanddünen und Vulkane und die Lavahöhlen sind auch sehenswert. Und alles ist in einer überschaubaren Entfernung. Gut, ihr braucht hier im Januar eine Jacke und einen Regenschirm, aber das bräuchtet ihr in Kapstadt auch. Und meine Erfahrung ist, dass kleine Kinder etwas kühleres Klima wesentlich besser (v)ertragen als Hitze. Wenn es kühl ist, kann man sie immer in eine Decke wickeln, aber wenn sie schon nur noch mit Body und Windel nass geschwitzt sind, ist rum mit ausziehen und das fettige Sonnenschutzmittel mit LF<Babyfaktor trägt wohl auch nicht zu einer gesundem Hautatmung bei, zu schweigen von der Chemie die da drin ist.
So, das wären meine 2 Cent zu dem Thema
LG
Claudia
Ach, noch ein kleines PS. : im Alter von 5/6 Monaten kommt der 1. Zahn. Bei manchen, das halte ich allerdings für ein wildes Gerücht, unbemerkt. Der "Erstling" wird in den meisten Fällen durch Quengeln, unruhige Nächte, Nahrungsverweigerung, vollgesch..... Windel bis zum Halskragen, manchmal Fieber und unendlichem Sabbern, ausgebrütet. Und wenn der 1. durch ist, kommt dann gleich der 2. :D

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Gisel

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Donnerstag, 12. September 2019, 15:34

Hi,
Mal was ganz anderes, da ihr schon viel gereist seid, ist euch vielleicht aber die USA noch fremd.
Der Südwesten oder Kalifornien mit dem Wohnmobil ist mit kleinem Kind ideal. (Natürlich nicht im Januar, da wäre der Mai besser).
Und wenn doch Gartenroute, dann ist B&B vielleicht nicht so gut. Besser fänd ich eine ganze Unterkunft zu mieten, auch für mehrere Nächte, und von dort aus Ausflüge zu machen.
Grüsse von Gisela

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49

Donnerstag, 12. September 2019, 16:15

Hi,Mal was ganz anderes, da ihr schon viel gereist seid, ist euch vielleicht aber die USA noch fremd.
Tolle Idee! USA stehen für Sommer 2020 auf dem Plan. Wahrscheinlich aber Nationparks mit Wohnmobil. Da ich 1,5 Jahre dort gelebt habe, kenne ich doch schon die ein oder andere Ecke (Cali eingeschlossen).
Schaut euch doch mal Lanzarote an. Ich fand es traumhaft schön, wie hier schon geschrieben, wärmt sich das schwarze Lavagestein innerhalb kurzer Zeit auf. Geht am Strand nach Olivin suchen, besucht den Charco de Los Clicos, im Nationalpark Timanfaya habt ihr Sanddünen und Vulkane und die Lavahöhlen sind auch sehenswert.
Kanaren sind auf jeden Fall ein Thema und standen auch bisher als Alternative im Raum. Wir waren im November 2018 auf den Kanaren (Kreuzfahrt zur Hochzeit). Da waren wir nur kurz auf den Inseln (GC, La Palma, Teneriffa, Lanzarote, Madeira) und es hat uns sehr gut gefallen.

Insgesamt finde ich witzig/interessant, dass der Thread jetzt zur Ideensammlung für die Elternzeitreise im Janaur 2020 wird :)
Da sind schon einige tolle Ideen/Tipps gekommen und wir werden sie beherzigen.

Dome

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50

Donnerstag, 12. September 2019, 16:36

Moin!

Ich seh das ganze auch etwas entspannter. Wer sich dem gewachsen fühlt, soll es machen. Wir waren (noch ohne Kind, aber mit schwangerer Frau) 5 Wochen in SA unterwegs und wenn ich mir die Reise nochmal ins Gedächtnis rufe, dann wäre das auch mit Kind kein Problem gewesen. Wir waren schon in deutlich unsichereren Gegenden, von daher alles entspannt.

Nichtsdestotrotz habe ich mittlerweile (unser kleiner wird morgen zwei) auch gelernt, dass es nicht immer super weit weg gehen muss. Den Kindern ist es egal wo sie sind, Hauptsache sie bekommen Aufmerksamkeit. Gerade sind wir auf Usedom, das wäre mir vorher nichtmal in den Sinn gekommen.

Was für mich gegen SA spricht: Es ist ein Land, gemacht für Abenteuer und Safari. Und das würde einem etwas älterem Kind richtig gut gefallen.
Aus dem Grund gehen unsere Reisen aktuell eher mit dem Camper nach Skandinavien oder Südfrankreich. Wir sparen eine Menge Geld, das wir später mal in tolle Urlaube investieren können, an die sich das Kind später auch erinnert.

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Freitag, 13. September 2019, 09:22

Ist ja so ziemlich alles gesagt. Bedenkt noch das sich ein in der Sonne geparktes Auto innen hier anfühlt wie ca. 100°C. Und in der Sonne verbrennt man sich die Deutsche Winterhaut binnen 3 Minuten, also während man den Kinderwagen oder Korb auslädt. Cape Town ist 34 deg south. Das ist Sahara!

Der abkühlende Wind ist im Zweifelsfall so stark, dass man am Strand paniert wird. Das muss im Vorfeld ggf auf den Websites der Surfer eruiert werden, wo es bläst.

Manche Sommer bringen über 40°C (in den Winelands öfter), in der Regel über 30°C. Mit oder ohne Wind. Der ist oftmals so intensiv, dass man beide Hände braucht um die Tür zu öffnen, besonders in den Gebieten unterhalb des Tafelberges.

Zudem ist Mitte Dezember bis Mitte Januar Urlaubszeit in SA. Die windgeschützten Strände sind dann voll. Ausserhalb Kapstadts ist es besser.

Schreiende Babys im Flugzeug quittiere ich mit einem Grinsen, weil es nicht meins ist. Ohrenstöpsel nach Mass für €80 lohnen sich. Beim Start dieses Beitrages war euer Baby noch gar noch geboren, oder? ("Ist im Januar 5 Monate alt")

Seinen persönliche CO2 Footprint kann sich jeder selber errechnen. Diese Diskussion gibt es in SA zB gar nicht. Bei 57 Mord-Toten pro Tag und Rezession haben wir hier andere Probleme.
Aber es ist ja ein Reiseforum NACH Südafrika, und weniger für dort lebende. Mietet euch 1 Ha Wald wenn ihr CO2 neutral sein wollt. Dann ist das leidige Thema vom Tisch. (Bin gerade in Germany. Ist ja nicht zum aushalten, diese Diskussion)

Wenn ihr euch selbstverpflegt werdet ihr merken das Lebensmittel (ausser Steak) ca 2-mal so viel im Supermarkt kosten. Baybnahrung im Zweifelsfall auch. Dafür ist Benzin billig, und man kann tatsächlich mit einem Diesel in die Stadt.

Smog:
Wenn der Wind mal 2 oder 3 Tage fehlt wird es nicht nur unerträglich heiss, sodern auch sehr "schmutzig" in der Gegend um Kapstadt rum. Also innerhalb ca. 10 km Radius.
Das ist ggf nicht zu unterschätzen! Die meisten Auto und LKW habe hier keinen (funktionierenden) Kat. Die Industrie auch kaum.

Wasser haben wir ja, dank der Regenfälle, diesen Sommer genug...
TIA - This is Africa!

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lottinchen

Meister

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Freitag, 13. September 2019, 13:51

Jetzt will ich meinen Senf auch noch mit dazu geben:
Wir waren mit unserer 10-monatigen Tochter in der Elternzeit auf Mauritius und wir hatten eine schöne Zeit.
Jetzt ist sie vier und war letzten Sommer mit 3 Jahren zum ersten Mal in Südafrika. Sie hat beides ganz toll mit gemacht!
Ich würde auf alle Fälle mit einem Kind unter einem Jahr reisen und dann erst mit 3 Jahren wieder.

Babys müssen eh getragen werden, schlafen oft und passen im Flugzeug ins Bassinet und das wichtigste sie haben noch keinen eigenen Willen!
Nichts ist schlimmer als ein 1,5jähriges trotzendes Kind im Flieger/Auto/Restaurant zu bändigen, das unbedingt selber laufen will.

Ich finde die Trotzphase viel schlimmer zum Reisen als die Babyzeit.
Wichtig ist, wie schon so oft gesagt wurde: kurze Autofahrten und möglichst wenig Unterkunftswechsel, dann klappt das mit Baby prima!

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Marc

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53

Freitag, 13. September 2019, 15:01


Seinen persönliche CO2 Footprint kann sich jeder selber errechnen. Diese Diskussion gibt es in SA zB gar nicht. Bei 57 Mord-Toten pro Tag und Rezession haben wir hier andere Probleme.
Aber es ist ja ein Reiseforum NACH Südafrika, und weniger für dort lebende. Mietet euch 1 Ha Wald wenn ihr CO2 neutral sein wollt. Dann ist das leidige Thema vom Tisch. (Bin gerade in Germany. Ist ja nicht zum aushalten, diese Diskussion)


Vielen Dank für diese Aussage, bei ganz vielen Mitmenschen hier in Deutschland habe ich hier das Gefühl, dass es sehr an Weitblick fehlt. Und genau dieser mangelnde Weitblick werfen beide Seiten der jeweilig anderen vor, dabei ich es eigentlich die totale Intoleranz, das verhärtet die Fronten und ist ein Fluch für unser gesellschaftliches Zusammenleben. :S

Diese Diskussion gehört hier eigentlich überhaupt nicht hin. Ohne Fernreisen gäbe es das Forum nicht, insofern ist es völliger Blödsinn einem anderen Forenmitglied ökologische Vorwürfe zu machen, in dem Punkt ist hier niemand besser oder schlechter.
Schöne Inselgrüße Marc

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Dieter

Spontanentscheider

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Freitag, 13. September 2019, 15:15

Genau! :D :thumbup:

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen!

Mache fühlen sich eben besser als andere, die das Selbe machen. :thumbdown:

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paulbommel (13. September 2019, 15:18)

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Freitag, 13. September 2019, 15:18

Diese Diskussion gehört hier eigentlich überhaupt nicht hin. Ohne Fernreisen gäbe es das Forum nicht, insofern ist es völliger Blödsinn einem anderen Forenmitglied ökologische Vorwürfe zu machen, in dem Punkt ist hier niemand besser oder schlechter.
Genau. Aber die OTs sind ja in den letzten Beiträgen auch wesentlich geringer geworden. Vielleicht trägt die Thread ja bei dem ein oder anderen in ähnlicher Situation bei noch näher abzuwägen, wo er in ähnlicher Situation hinreisen würde. :)

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lottinchen (13. September 2019, 16:33)

petersa

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Mittwoch, 18. September 2019, 19:12

Hallo zusammen,
das ist ja mal wieder ein kontroverses Thema. Ich gebe auch mal meinen Senf dazu ab.
Mein Patenkind (heute 34 Jahre alt) ist vor 4 Jahren mit seiner Frau und seinem 5 Monate altem Sohn für 3,5 Monate durch Australien mit dem Wohnmobil getourt.
Meine erste Reaktion : Der ist völlig bescheuert geworden. Das ist verantwortungslos. Was bringt es dem Baby?. Wenn man sich für ein Kind entscheidet dann muss man auch danach leben. Es gibt eine Zeit vor den Kindern, mit den Kindern und nach den Kindern. (wir genießen gerade die Zeit mit den Enkelkindern ). ;)
Damals dachte ich so und dachte auch dass es davon keine Steigerung gibt. Auch in dieser Hinsicht wurde ich eines Besseren belehrt. Die nächste Reise ging mit neu geborener Tochter in den Nepal............
Es scheint so als ob es heute andere Werte ( ??? ) , Lebenseinstellungen gibt.
Positiv kann ich sagen , dass es den beiden Kindern nicht geschadet hat, dass es Gott sei Dank keine Probleme während der Reisen gab.
Die Eltern sehen sich absolut in ihren Entscheidungen bestätigt.

Unsere Sache wäre das nicht. Wir kommen gerade aus der Türkei, wo wir eine Woche mit Enkelkind verbracht haben.
Jetzt freuen wir uns auf SA ohne Kinder.

KTS

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Freitag, 20. September 2019, 11:21

Au weh, ein heißes Thema - Reisen mit Baby und Kind...

Wir sind seit vielen Jahren mit unserm mittlerweile fast 12-jährigem Sohn unterwegs, ein paar Gedanken von "Reisemäusen" möchte ich hier auch beisteuern.

Die ersten 4 Jahre seines Lebens ging es für uns nach Dänemark, wir wohnen bei Hamburg und haben somit je nach Stau auf der A 7 :D Anfahrtszeiten von 3 - 6 Stunden an die Nordseeküste. Die Anfahrt war nie ein Problem, spätestens nach 20 Minuten im Auto schlief das Kind sanft und seelig - entspannte Reisen.

An der Nordseeküste extremer Wind und eingesandet werden inklusive - das mussten wir lernen ist nix für ein Baby! ;( Unserer war 10 Monate alt, als wir Ende Oktober das erste Mal ins Ferienhäuschen bei Henne Strand fuhren und fröhlich eingemummelt unseren ersten Strandspaziergang machen wollten. Cool Wind und Sonne, toll - Pustekuchen, der Kleine in der Bauchtrage bei mir vor dem Bauch, Gesicht zu mir eingemuschelt mit Mützchen und Schneeanzug und brüllte wie am Spieß, Sand im Gesicht, Augen und Mund, kalt, schneidend - also nix wie weg vom Strand, Mäuschen im Auto säubern und beruhigen, zack - fast keine Strandspaziergänge mehr in diesem Urlaub!


Danke an Marc - das hatte ich irgenwie mit Kapstadt und der Strandgegend nicht so auf der Pfanne - jaaaa irgendwie mal gelesen, auch vom starken Wind auf dem Tafelberg und der Seilbahn, aber Du hast es schön deutlich und plastisch gemacht, so kam meine dänische Erinnerung wieder klar zum Vorschein. Somit klare Empfehlung, ich würde es mit Baby nicht nochmal machen. :danke:


Daraufhin ging es erst wieder im Herbst nach DK als er 3 war, da war der Wind lustig, das Gesicht konnte er allein wegdrehen und alles war fein. Im Sommer war es einfach nur cool, Strand, buddeln und Familie, mehr hat er nicht gebraucht.


Ehrlich gesagt war und bin ich von schreienden Kindern im Flugzeug nur noch so genervt :cursing: , ich finde es einfach nur noch anstrengend.

Als unser Kind knapp 5 war flogen wir das erste mal, 6 Stunden nach Dubai, ein Nachtflug und eine extrem Bepuschelung durch die Emirates Crew - was haben die für einen Aufriss mit dem Zwerg gemacht... irgendwann mussten wir sie bremsen, damit er schlafen konnte - das tat er, ein nettes Kind, nach dem Abendessen schlief er den kompletten Flug durch (das schlafende Kind vermisse ich heute, heute quatscht er mich ununterbrochen zu, es sei denn ich sage ihm guck doch Filme oder spiel auf dem Tablet :D ). Der Druckausgleich klappte super, Nase zuhalten und pusten fand er witzig, keine Schmerzen, alles fein.

Seid dieser Zeit (also ab knapp 5) bis heute sind wir eigentlich einmal im Jahr auf einer Fernreise, die Erinnerung an unsere Urlaube setzt bei ihm so ca. ab dem 8. Lebensjahr ein, aus der Zeit vorher hat er Bruchstücke im Kopf, einige kleinere Blitzlichter, insofern müssen wir ganz klar und ehrlich sagen, die Reisen waren für uns mit ihm, nicht für ihn.


Als unser Südafrika Trip dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen geplatzt ist, fuhren wir in den Schwarzwald - klettern, wandern, paddeln - das Kind war glücklicher als je zuvor, nur in der Karibik beim Schnorcheln und letztes Jahr in Kanada beim Wandern gab es ähnliche Begeisterungen. Er macht zwar alles mit, ist vielseitig interessiert, aber dieser Aktivurlaub passte besser in sein Leben.


Lange Rede kurzer Sinn, unsere "lessons learned"
Wir fahren weiterhin auch weiter auf weite Reisen in die Welt aber mindestens 1 mal im Jahr gibt es ausschließlich Kinderwunschprogramm in Deutschland, das heißt bei uns eben aktiv, passt auch gut zu unseren Interessen und die Fernreisen werden so abgewandelt, dass wir weniger (kurze Fahrstrecken, deutlich länger an einem Ort) und aktiver (sportlich) unterwegs sein werden.

Ein paar Tage ausschließlich Krüger Park (ohne echte "Aktivitäten" )haben wir uns aber ausbedungen, wir wissen bloss nicht, wann das reinpasst - wohl erst 2025 :blush: .


Für paulbommel, klar berücksichtigt Eure Interessen, glückliche Eltern heißt glückliche Kinder, das gilt aber auch vice versa - ohne ein glückliches und entspanntes Kind könnt Ihr Euren Urlaub echt vergessen.
Könnt Ihr die Elternzeit mit dem Langzeiturlaub nicht ein wenig schieben?

Davon abgesehen, das Geschleppe von Windeln, Babynahrung, Tragetasche, Windeltasche, Beißring, ... äh... da war ich faul veranlagt - ab ins Auto, reinschmeissen, auf schleppen hatte ich so was von keine Lust ;) .
Die Erfahrungen von Lottinchen mit der Baby / Trotz-Zeit kann ich nur bestätigen :thumbdown: , die von clamat mit den Zähnen auch ... und wie ;(


So, genug Roman geschrieben, macht das, was sich für EUCH als Familie gut anfühlt!
Leben ist das, was dir passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden.

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flom

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Montag, 14. Oktober 2019, 06:39

Hi. Wir haben jeweils zwei Elternzeiten mit kleinen Kindern (jeweils unter 12 Monate) in Südafrika verbracht. Eine tolle Zeit, die wir nicht missen wollen. Gerade für die Kinder und unsere Bindung unglaublich positiv, da einfach mal Zeit für einander war. Wahrscheinlich hätte man diese Erfahrung auch woanders machen können. Für uns musste es aber Südafrika sein. Und dieses Land hat einfach zig Vorteile für Reisen mit Kindern. Western Cape hat eine extrem gute medizinische Versorgung, Südafrikaner sind sehr kinderlieb, es gibt selbst für Babys tolle Aktivitäten und man bekommt alles für sie vor Ort. Wir haben den ersten Trip nur in und um Kapstadt verbracht. Beim zweiten Kind war es auch inklusive Garden Route. Ich muss aber mit Kind nicht jeden Tag lange im Auto sitzen. Daher war es eigentlich idealer einen Punkt zu haben, für uns war es Constantia, und die Umgebung zu erkunden.

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paulbommel (14. Oktober 2019, 08:32)

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Dienstag, 22. Oktober 2019, 11:49

Vielen Dank nochmal für die vielel Diskussionsbeiträge. Wir haben es uns nicht einfach gemacht, aber nach Gesprächen mit Freunden, die auch mit kleinen Kindern in SA waren, haben wir uns letztendlich doch dazu entschieden.
Wir haben direkte Nachtflüge Frankfurt-Kapstadt und zurück mit Bassinet bekommen und hoffen, dass wir weder unsere Tochter noch unsere Mitmenschen zu sehr stressen werden.

Reisezeitraum: ab 06.01. für drei Wochen und wir werden dann die komplette Zeit einen Mietwagen nehmen. Den geben wir dann wieder am Ende wieder am Flughafen ab. (Sollte Kompaktklasse für 2 Erwachsene + Baby ok sein?)

Reiseroute ist in Arbeit, aber es wird sich rund um Kapstadt mit einem Teil der Garden Route drehen. Die Frage ist am Ende nur, wie viele Zwischenstopps und wie weit ist es sinnvoll auf der Garden Route zu fahren.
Soweit ich mich eingelesen habe, ist Addo NP toll, aber wenn wir auf den uns PE verzichten könnten, würden wir natürlich Wegstrecke sparen, da wir ja jeden Kilometer nach Westen mehr oder weniger auch wieder zurück fahren müssen.
Sonst werden wir versuchen einen Mix auch NP, kleinen Wanderungen (2-3h) und etwas Strand hinzubekommen. Im Forum gibt es ja auch viele Hinweise für Seiten zur Buchung von Unterkünften. Sollte es trotzdem Tipps geben, wo man vielleicht längere Aufenthalte (auch für Tagesausflüge) planen sollte, sind diese sehr willkommen. :)

clamat

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60

Dienstag, 22. Oktober 2019, 12:58

Hi,

Hier ist man auf Kinder bestens eingestellt:

https://www.african-family-farm.com/



LG
Claudia

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paulbommel (22. Oktober 2019, 15:07)