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  • »paulbommel« ist der Autor dieses Themas

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61

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 16:54

Lieber Foriker,

da hier auch viel OT im Umlauf war, nochmals unsere Daten und zudem die anschließende potenzielle Reiseroute.Zeitraum: 06.01. (Ankunft morgens) - 25.01. (Abflug abends) jeweils CPT, Mietwagen-Rundereise ist angedacht
Wer: Wir (m+w, Mitte 30) + unsere Tochter (6 Monate) waren in Afrika bisher nur 2018 in Tansanisa/Sansibar für 2 Wochen
Übernachtungsbudget: max. 100€/Nacht (im Mittelwert), Hotel/Apartments eigentlich egal, sollte aber Baby-kompatibel sein
Budget Tagesausflüge: Da haben wir kein klares Limit. Sollte es ein tolles Erlebnis sein, sind wir bereit auch etwas auszugeben.
Was wollen wir: Erholung, Entspannen, Strand, Land/Leute/Städte, typischee Landschaft, Spaziergänge (eher nicht anstrengende Wanduerungen), gutes Essen, Wein
Was ist CT/Garden-Route-typisch, wird aber nicht unbedingt gebraucht: (Lange) Safaris, da 1) Kleinkind dabei und 2) wir in Tansania 2018 viele Tiere u. a. die Big5 gesehen haben.
Verpflegung: Eigentlich egal, da sind wir flexibel, (abends vor allem) tendenziell aber bekochen lassen :D

Erste Reiseroutenentwurf (es ist nichts gebucht bisher):
  • Noordhoek (6 N) (Übernachtungsalternativen sind u. a. Hout Bay, Kommetjie) --> Tagesausflüge rund um CT
  • De Hoop (3 N) --> Strand, Ausflug zum Cape Agulhas u. a.
  • Plettenberg (5 N) --> Strand, diverse Ausflüge (ggf. Tsitsikamma NP, Monkeyland, Lookout beach, Plettenberg Game Reserve)
  • Wilderness (4 N) --> Strand, Spaziergänge
  • Swellendam (1 N) --> als Zwischenstopp nach CT (über Oudtshoorn fahren, um andere Landschaft zu sehen)
  • Stellenbosch (1 N) --> auf Weingut, hoffentlich Sundowner genießen können am letzten Abend und vielleicht 2-3 Flaschen mitnehmen :thumbsup:
Offene Fragen:

Hinsichtlich optimalen Standorts bei CT bin ich noch sicher (s. o.). Welche Vor- und Nachteile bzw. große Unterschiede gibt es bei den genannten Standorten?

Mit dem Rest der Route wird bezweckt, dass wir mit der Kleinen nicht zu lange zwischen den einzelnen Zielen fahren und auch nicht zu viele Standortwechsel haben. Irgendwann müssen wir zurück, daher die beiden Übernachtungen mit jeweils einer Nacht. Vermutlich sind De Hoop, Plettenberg (inkl. Keurboomstrand, Natures Valley etc.) und Wilderness von Landschaft und Aktivitäten ähnlich. Passt das aber aus eurer Sicht oder sollte man lieber noch wo anders (lieber) nächtigen? ... Ausflugstipps zu den einzelnen Übernachtungszielen sind auch erwünscht.

Addo NP ist sicherlich sehr toll, aber in Anbetracht Baby, Wegstrecken und dass wir bereits Safaris gemacht haben, habe ich darauf verzichtet. Aus eurer Sicht i. O.?
Dankeschön schon mal!

Daniele

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62

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 17:31

Hallo,
eine schön entschleunigte Planung! Für meinen Geschmack sogar vielleicht etwas zu entschleunigt: Insgesamt 9 Ü an der Garden Route mit Wilderness und Plettenberg scheint mir fast übertrieben; die beiden Orte sind nicht weit entfernt, sie bieten auch ähnliche Attraktionen. Ich würde darüber nachdenken, ob Ihr nicht 1-2 Übernachtungen im Tsitsikamma NP (Storms River Mouth Camp) einbauen wollt: Eine ganz andere Landschaft und ein tolles Erlebnis. Die kleinen Wanderungen/Spaziergänge dort kann man mit Baby in Trage/Tuch sicher gut machen.
Ich würde auch nach einer Unterkunft näher an Kapstadt City suchen, statt ein Basislager in Noordhoek aufzuschlagen. Der Weg in die Stadt von dort ist - gerade mit etwas Verkehr nicht zu unterschätzen. Ist man näher an der Stadt, kann man dort auch für 2-3 Stunden etwas unternehmen, dann zurück in die Unterkunft und Pause machen und dann vielleicht noch mal los. Schon Hout Bay ist besser; ich würde aber eher zu Camps Bay oder sogar einer Unterkunft in Gardens, Tamboerskloof, Green Point tendieren. (ist aber natürlich Geschmackssache).
Viel Spaß bei der weiteren Planung!

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toetske (23. Oktober 2019, 21:23), paulbommel (23. Oktober 2019, 17:55)

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Donnerstag, 24. Oktober 2019, 12:06

Insgesamt 9 Ü an der Garden Route mit Wilderness und Plettenberg scheint mir fast übertrieben; die beiden Orte sind nicht weit entfernt, sie bieten auch ähnliche Attraktionen. Ich würde darüber nachdenken, ob Ihr nicht 1-2 Übernachtungen im Tsitsikamma NP (Storms River Mouth Camp) einbauen wollt: Eine ganz andere Landschaft und ein tolles Erlebnis. Die kleinen Wanderungen/Spaziergänge dort kann man mit Baby in Trage/Tuch sicher gut machen.
Ok, also statt
  • Plettenberg (5 N) --> Strand, diverse Ausflüge (ggf. Tsitsikamma NP, Monkeyland, Lookout beach, Plettenberg Game Reserve)
  • Wilderness (4 N) --> Strand, Spaziergänge
eher
  • Plettenberg (4N) --> Strand, diverse Ausflüge (ggf. Monkeyland, Lookout beach, Plettenberg Game Reserve)
  • Tsitsikamma NP (Storms River Mouth Camp, wenn verfügbar) (2N)
  • Wilderness (3N) --> Strand, Spaziergänge
Ich würde auch nach einer Unterkunft näher an Kapstadt City suchen, statt ein Basislager in Noordhoek aufzuschlagen. Der Weg in die Stadt von dort ist - gerade mit etwas Verkehr nicht zu unterschätzen. Ist man näher an der Stadt, kann man dort auch für 2-3 Stunden etwas unternehmen, dann zurück in die Unterkunft und Pause machen und dann vielleicht noch mal los. Schon Hout Bay ist besser; ich würde aber eher zu Camps Bay oder sogar einer Unterkunft in Gardens, Tamboerskloof, Green Point tendieren. (ist aber natürlich Geschmackssache).

Ok, Gibt es hier noch andere Meinungen zu Noordhoek vs. Hout Bay vs. Camps Bay etc.? Sicherheitstechnisch nehmen sich da die Städtchen nicht viel, oder?
Der Rest der Route zurück über über Oudtshoorn, Swellendam und Stellenbosch passt auch?

Daniele

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64

Freitag, 25. Oktober 2019, 13:16

die leidige Sicherheitsfrage

Also, identisch sind Noordhoek, Hout Bay, Camps Bay und CT sicher nicht (auch wenn das bei der Wahl einer Unterkunft für mich nicht entscheidend wäre): in Noordhoek gab es immer mal wieder Meldungen über Zwischen- bzw. Überfälle am langen und teilweise sehr einsamen Strand. Noordhoek ist außerdem sehr zersiedelt, ein eigentliches Zentrum mit kleinstädtischem Leben gibt es, wenn ich mich richtig erinnere, gar nicht. In Hout Bay gibt es ein recht großes und offenbar immer mal unruhiges Township an der Straße Richtung Constantia; ich habe mich an Hafen/Strand aber eigentlich immer wohl gefühlt. Camps Bay ist dagegen tatsächlch ein reiner Vorort der Reichen und Schönen und entsprechend sicher(er). Auch wenn das nicht unbedingt meine Welt ist, könnte ich mir vorstellen, dass es dort mit Kleinkind ganz nett ist, weil man eben auch mal mit Kind im Cafe oder Restaurant sitzen und aufs Meer schauen könnte, ohne dass man gleich mit dem Auto unterwegs sein muss. Aber letztlich müsst Ihr überlegen, wie Ihr die Tage gestalten wollt und was Euch wichtig ist - ob die Stadt Euch überhaupt interessiert oder ob ein Guesthouse idyllisch auf dem Land (so was gibt es in Noordhoek sicher) genau das Richtige für Euch ist. Das wisst Ihr besser als wir!

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Bär (29. Oktober 2019, 07:37), toetske (25. Oktober 2019, 21:34), Kitty191 (25. Oktober 2019, 14:50), paulbommel (25. Oktober 2019, 14:49)

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Freitag, 15. November 2019, 10:06

Reiseplanungsupdate
Aktuell sieht die Reiseplanung für die Mietwagenrundreise (CPT-CPT, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) so aus (fett = fixe Buchung). Ich habe die Tipps von euch, versucht zu berücksichtigen. Plettenberg soll als Entspannung mit 1-2 Ausflügen dienen. Vorher und nachher sind wir ja bereits in NPs (damit man trotz Baby auch nicht nur in modernen Wohnungen wohnt :D ).
  • 4 Nächte Stellenbosch (Spier Hotel) (Zusatzinfo: Da wir erst mittags ankommen, zählen wir den ersten Tag nicht groß, daher 4 Nächte statt sonst vielleicht 3)
  • 2 Nächte De Hopp (De Hopp Collection, Cottage Bontebok)
  • 5 Nächte Plettenberg Bay (Tipp für tolle Unterkunft bzw. was bei Lage zu beachten wäre, wäre toll!)
  • 2 Nächte Tsitsikamma NP (Storms River Rest Mouth Camp, bisher nur angefragt, aber gibt Kapazitäten für Chalet)
  • 1 Nacht Wilderness (Zwischenstopp um Fahrt zu entzerren)
  • 1 Nacht Swellendam (über Oudtshoorn, Zwischenstopp um Fahrt zu entzerren)
  • 5 Nächte Hout Bay, Cape Town (Mount Bay)

Daher sind Tipps für alle Zwischenziele, wo es noch keine Buchung gibt sehr erwünscht. Das muss nicht unbedingt nur ein spezifische Hotel/Airbnb sein, sondern kann auch ein Tipp sein, an welchem Strand oder in welchem (Stadt-)Teil man am ehesten was suchen sollte.

Zudem fragen wir uns, ob im Januar bei Plettenberg mit Baby eine Klimaanlage zwingend notwendig ist (um es auch tagsüber runterkühlen zu können) oder ob man das als optionalen Punkt bei der Quartiersuche sehen sollte.

Vielen Dank im Voraus für Ideen und Tipps!

Aitutaki

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66

Freitag, 15. November 2019, 10:44

Moin moin,

von unserer Tour mit unserem 6 jährigem Sohn zurück gekehrt. Zwei Einzelübernachtungen hintereinander fände ich viel zu stressig, fanden 2x2 Nächte im Nachhinein auch zu kurz vor Ort. Sehen tut man bei diesen Kurzaufenthalten nix. Staune immer beim mitlesen wieviele hier diese Kurzstops praktizieren. Sobald mal schlechtes Wetter ist, müssen Ausflüge ausfallen und die Karawane muss aber weiterziehen weil die folgenden Unterkünfte gebucht sind. Wenn man die Zeit hat würde ich zumindest auf Einzelübernachtungen verzichten,

Viele Grüße,
Aitutaki

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toetske (15. November 2019, 23:21)

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Freitag, 15. November 2019, 10:59

Zwei Einzelübernachtungen hintereinander fände ich viel zu stressig, fanden 2x2 Nächte im Nachhinein auch zu kurz vor Ort. Sehen tut man bei diesen Kurzaufenthalten nix. Staune immer beim mitlesen wieviele hier diese Kurzstops praktizieren. Sobald mal schlechtes Wetter ist, müssen Ausflüge ausfallen und die Karawane muss aber weiterziehen weil die folgenden Unterkünfte gebucht sind. Wenn man die Zeit hat würde ich zumindest auf Einzelübernachtungen verzichten,
Alles verstanden, aber nicht was man bei unserer Route oben anders machen sollte? Die Einzelübernachtungen zurück dienen (wie beschrieben) nur dazu, die Fahrtzeiten je Tag zu reduzieren. Da ist kein Sightseeing oder ein Ausflug geplant. Wenn man etwas sehen will, gibt es nur zwei Möglichkeiten viele Stopps mit wenigen Übernachtungen oder weniger Stopps mit mehr Übernachtungen. Praktiziert man das Zweite, muss man jedoch längere Fahrzeiten in Kauf nehmen. Wir haben versucht, dort einen Kompromiss zu finden. Zudem sind die Distanzen zwischen Plettenberg, Tsitiskamma und Wilderness überschaubar. Da ist man tagsüber also auch noch etwas flexibel.

Unabhängig von unterschiedlichen Meinungen zur Anzahl von Nächten, gibt es von dir auch Tipps hinsichtlich Unterkünften bei den Orten (Plettenberg Bay u. a.), wo wir noch nichts gebucht haben?

Viele Grüße

Aitutaki

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68

Freitag, 15. November 2019, 12:51

Ich würde lieber etwas längere Fahrzeiten in Kauf nehmen um die Ortswechsel zu reduzieren.
Falls Ihr für ein paar Tage mal auf den Meerblick verzichten könnt, so würde ich wärmstens das Moon shine on Whiskey creek empfehlen. Tolle Gastgeber und schöne Häuser und Hütten!

Viele Grüße,
Aitutaki

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paulbommel (15. November 2019, 12:53)

Spiritsailor

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69

Freitag, 15. November 2019, 13:17

Bin leider erst jetzt hier drauf gestoßen.

Was um Himmelswillen macht Ihr 5 Nächte in Plettenberg????

Nehmt lieber noch 3 Nächte nach Wilderness rüber. Hier könnt Ihr am Strand spazieren gehen, auf den Berg zur Map of Arica rauffahren. Das sind kurze Ausflüge auch gut geeignet wenn es warm sein sollte. Baden ist hier mit Vorsicht zu genießen, da hier starke Brandung.
Ausflug nach Victoria Bay, Strand und Lokal, hier kann man baden.

Vielleicht solltet Ihr noch 3 Nächte Plettenberg abzwacken und zum Ende noch auf die andere Seite von Kapstadt gehen, z. Bsp. nach Melkbosstrand (Gästehaus Beach Villa). Wunderschöner Strand, Cafe Orcas. Sehr ruhig, sehr erholsam und der Verkehr zum Flughafen hält sich von da auch in Grenzen, Weingüter gibt es auch dort. Durbanhill.
Ich würde Dir abraten Wein von unten mitzunehmen. Verbraucht zu viel Gewicht im Koffer. Hier in Deutschland gibt es genügend Weinhändler wo Du ihn ins Haus geliefert bekommst. Genieße ihn am besten wann immer es geht vor Ort. Du bekommst den Wein günstiger wenn Du ihn im Supermarkt als auf dem Weingut kaufst. Die Supermärkte haben eine große Weinauswahl.

Ich halte auch Hout Bay für keine gute Entscheidung. Von Hout Bay nach Kapstadt hinten rum rein sind ohne Verkehr (d. h. über Seapoint reinfahren) schon 20-30 Minuten, wenn ein Hop on Hop off Bus vor Dir fährt noch länger. Da kann es für Eure Tochter im Auto schon sehr warm werden. Über den Berg rüber stehst Du morgens und ab mittags Mo-Fr generell im Stau.
Für die längere Zeit würde sich vielleicht schon ein Appartement im Garden Center direkt in Kapstadt anbieten. Da seit Ihr zentral in der Stadt (Stadtteile Gardens) und Essen gehen könnt Ihr ja trotzdem. Sollte was mit Eurer Kleinen sein, seit Ihr nah am Krankenhaus. Unten drin ist ein großes Einkaufscenter.

Ich würde lieber von Wilderness über Hermanus oder Struisbaai nach Camps Bay fahren statt Outshoorn und Swellendam und eventuell hier die 3 Tage von Plett abknapsen.

Von Hermanus könnt Ihr auch nach Agulhas (südlichster Punkt Afrikas) fahren. Fahrzeit 1- 1,5 Stunden. Schöner Strand und im Hafen könnt Ihr auch mit Eurer Tochter ins Wasser.
Hermans nach Bettys Bay zu den Pinguinen (gut machbar mit Kind) 1 Stunde. Nicht so überlaufen wie Boulders Beach)
Oder 2 Nächte mehr in Wilderness und noch 1 Nacht mehr in Tzitzikama.
Für Wilderness kann ich Dir den Tip Serendepity Guesthouse geben, liegt zwar nicht auf der schönen Düne sondern an der Lagune aber die Besitzer haben selbst Kinder. Die andere Guesthouses die ich kenne erlauben Kinder erst ab 12 Jahren wenn überhaupt.
Südafrika ist sehr kinderfreundlich für wahr, allerdings hört das bei den Gästehäusern sehr schnell auf.

Von den Cango Caves habt Ihr mit Eurer Tochter nichts behaupte ich jetzt mal. Und hier in der kleinen Caroo wird es auch schon mal sehr heißt. Lieber am Wasser bleiben, wo eigentlich immer ein leichter Wind weht..

In Tzitzikama könnt Ihr kleinere Spaziergänge mit Eurer Tochter gut machen. Hängebrücke, im schattigen Wald spazieren gehen, den Weg zum Wasserfall würde ich Euch mit Tochter nicht empfehlen, da geht es zeitweise über Steine. Wie die Küche im Restaurant dort ist, weiß ich nicht, war zwischenzeitlich mal unterirdisch. Für hier würde ich im Angesicht der tollen Lage grillen empfehlen. Grill gibt es vor jeder Hütte. Da es dort nur einen sehr kleinen Laden gibt, schon in Plett im Supermarkt Grillgut einkaufen! Schaut, dass Ihr in den Tagen ausreichend alles fürs Kind dabei habt. Chalet kannst Du auf jeden Fall buchen. Am besten sind die unterhalb der Straße.

Für Wilderness kann ich Dir den Tip Serendepity Guesthouse geben, liegt zwar nicht auf der schönen Düne sondern an der Lagune aber die Besitzer haben selbst Kinder. Die andere Guesthouses die ich kenne erlauben Kinder erst ab 12 Jahren wenn überhaupt.
Südafrika ist sehr kinderfreundlich für wahr, allerdings hört das bei den Gästehäusern sehr schnell auf.

Zum Thema Klimaanlage. Die gibt es inzwischen fast überall in den Unterkünften. Aber die kann man auch aus machen. Ich habe meine nie an, bin aber auch nicht 6 Monate alt.

Ich kann nur berichten, dass ich letztes Jahr in der Beach Villa ein junges Paar mit 8 Monate altem Kind hatte, was plötzlich 1 Tag vor Abflug 40 Grad Fieber bekommen hat. An dem Tag war es sehr heiß und sie waren mit dem Kind im Kirstenbosch. Mir taten die beiden sehr leid weil sie sich solche Sorgen um das Kind gemacht haben und der Rückflug in Gefahr war und die beiden Megagestresst. Vorher war der Kleine aber topfit und quietschfidel. Sie waren auch in einem Gästehaus in Camps Bay, weiß nur leider nicht in welchem.

Ihr solltet also sehr gut überlegen was Ihr mit Eurer Tochter unternehmt, denn die Sonne und auch wenn sie nicht scheint kann selbst Erwachsene ziemlich fertig machen.

Also was Hitze und Kriminalität angeht sage ich immer Deutschland=Südafrika. Auch hier in Stuttgart werden Leute mit der Machete auf offener Straße ermordet. Und zwar nicht im Township wo man als Touri nichts verloren hat sondern mitten im Wohngebiet. Auch hier werden Leute erschossen, beraubt und mit dem Messer atackiert. Du machst Dir um den Sicherheitsaspekt zu viele Gedanken. Das hatten wir letztes Jahr hier auch schon und die beiden waren dann total begeistert und haben sich gar nicht mehr eingekriegt.

Und die Hitze? Im nächsten Sommer wird Deine Tochter auch hier in Deutschland vielleicht den 40 Grad ausgesetzt sein vermutlich ohne Klimaanlage.
Außerdem ist es in Südafrika wie oben schon geschrieben nicht immer nur heiß. 15-35 hatte auch ich dieses Jahr im Januar/Februar. Ich hatte zeitweise nachts meinen Skianorack an in der Waterfront.

Ich hatte in Struisbaai im Pelicans Leute neben mir da war die Tochter grade mal 2 Monate. Auch Deutsche.

Auch bei längeren Fahrzeiten gibt es immer Farmstalls an der N2 wo man Pause im Schatten machen und was Essen und Trinken kann. z. Bsp. Blue Crane. Liegt vor Heidelberg.

In Richtung Wildernss kann ich Euch noch die Aloe Vera Farmen in Albertina empfehlen. Kann man auch ne Kleinigkeit essen oder nur nen Kaffee trinken. Und natürlich shoppen. Nehmt die erste.

hm sorry für das Durcheinander, ich hoffe das Ein oder andere hilft Dir weiter.

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Proteafan (16. November 2019, 09:10), Armando (15. November 2019, 15:58), paulbommel (15. November 2019, 13:23)

Sakasu

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Freitag, 15. November 2019, 14:56

Hallo,

das Moonshine on Whiskey Creek hatten wir auch in der näheren Auswahl, das hört sich wirklich toll an, wir haben uns dann aber doch für das Meer und den Keurboomstrand entschieden - unsere Unterkunft Singing Kettle Beach Lodge war vom Preis-/Leistungsverhältnis nicht so toll, aber die benachbarten Beachcottages sind bestimmt schön! Ich komme gerade nicht auf den Namen, schau mal in Kittys Reiseberichten. Da ist auch der Agulhas NP beschrieben, der hört sich auch toll an- evtl. Plettenberg tatsächlich kürzen und dort noch einen Stop einfügen?
Wir waren in Swellendamm im Aan de Oover, das war sehr nett. Schön ist aber sicherlich auch der Bontebok Nationalpark.
Wie immer hast du die Qual der Wahl ;)
Viel Spaß bei der weiteren Entscheidungsfindung.


Sandra

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paulbommel (15. November 2019, 15:10)

Proteafan

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Samstag, 16. November 2019, 09:05

Die Einschätzung des An de Oever in Swellendam teile ich voll. Durchweg positive Erinnerung. Über dem Haus lag eine "guter Geist".
Am Keurboomstrand waren wir im Archrock Resort, an sich sehr gut gelegen und ausgestattet, aber es lag doch einiges beim Management im Argen und die schönen Häuser sind ganz schön klamm, wenn eine steife Briese weht und es draußen abkühlt.
Die Lage ist und bleibt traumhaft.
Plettenberg an sich wäre mir auch keine 5 Tage wert.

Bär

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Samstag, 16. November 2019, 19:58

Was um Himmelswillen macht Ihr 5 Nächte in Plettenberg????

Da würde mit selbst ohne Kind einiges einfallen. Mit Kind erst recht.
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Kitty191 (19. November 2019, 04:39), paulbommel (17. November 2019, 23:14)

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Sonntag, 17. November 2019, 23:27

Aktuell sieht die Route und die Unterkünfte so aus:
  • 4 Nächte Stellenbosch (The Spier Hotel)
  • 2 Nächte De Hopp (De Hopp Collection, cottage Bontebok)
  • 4 Nächte Plettenberg Bay (Moon Shine on Whiskey Creek, cabin Firefly)
  • 2 Nächte Tsitsikamma NP (Storms River Rest Mouth Camp, cottage HC2)
  • 2 Nächte Wilderness (tbd)
  • 1 Nacht Swellendam (tbd, Fahrt über Oudtshoorn, Zwischenstopp um Fahrt zu entzerren)
  • 5 Nächte Hout Bay (Mount Bay)
Wir haben uns jetzt doch für das Moon Shine entschieden, da wir wirklich "4 Tage auf die Meersicht verzichten können, da wir ja im Tsitsikamma direkt am Wasser sind. Das Camp sieht einfach toll und romantisch (auch mit kleinem Kind) aus. Sonst bleiben wir doch eine Nacht mehr in Wilderness, um einfach nicht zu sehr gestresst mit ein- und auspacken zu sein.
Dank der Forums haben wir schon eine große Vorfreude und werden jetzt noch Wilderness und (vorauss.) Swellendam buchen.
Habt ihr hier vielleicht noch einen Tipp, welche Route und welche Übernachtungsmöglichkeit am interessantesten sind zurück nach CT? Die Idee war ja die kleine Karoo kennenzulernen und deswegen im Inland zu fahren und da wäre dann Swellendam einfach genau in der Mitte zwischen Wilderness/Oudtshoorn und CT. Passt das?

Wie genau funktioniert das eigentlich mit der "wild card"? Lt. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) würde es wahrscheinlich für uns drei um die ZAR 1100 kosten, richtig?
Gibt es da so eine Größenordnung, ab wievielen Parktagen es sich lohnt, so etwas anzuschaffen?

M@rie

Buschbaby

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Montag, 18. November 2019, 00:09

für uns drei um die ZAR 1100 kosten, richtig?
falsch, es sei denn, ihr seid "South African and SADC Nationals" oder Residents - gleich der erste Satz unter "Nationality" auf der von dir verlinkten Seite ;)

Wie genau funktioniert das eigentlich mit der "wild card"?
siehe (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

für euch dürfte sich die Wild Card nicht lohnen
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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Bär (18. November 2019, 11:51), toetske (18. November 2019, 00:35), paulbommel (18. November 2019, 00:28)

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Montag, 10. Februar 2020, 15:55

Reisebericht

Wir waren wirklich sehr begeistert von unserer Reise ans Westkap. Unglaublich leckeres Essen, leckere Weine, super(kinder)freundliche Menschen und tolle Landschaften. Unsere sechs Monate alter Tochter hat sich sehr wohl gefühlt und in den drei Wochen auch das erste Mal in ihrem Leben in einem Pool geplanscht und an tollen Ständen im Schatten gelegen.

Neben dem Erfahrungsbericht vielleicht auch noch ein paar Tipps beim Reisen mit einem Baby: Flüge haben wir mit Lufthansa gebucht und zwar Nachtflüge mit Lufthansa von Frankfurt. Es gibt in der Economy zwei Plätze mit einem Babybett (bassinet), die man nur über die ServiceCenter-Hotline kostenpflichtig reservieren kann. Aus diesem Grund vor dem Buchen von Flügen nach den Plätzen telefonisch anfragen, sonst hat man Flüge, aber eben nicht den bassinet-Platz.

Wir hatten einen Kompaktwagen gemietet, da die SUVs doppelt so teuer und nicht unbedingt viel größer sind. Der Hyundai Accent hat sich als sehr geräumig erwiesen (2 große Koffer, Klappkinderwagen, Reisewippe, Selbstversorgereinkäufe konnten größtenteils/komplett im Kofferraum untergebracht werden). Bei der Mietwagenbuchung ist neben dem Linksverkehr auch zu bedenken, dass man bei Handschaltung mit links schalten muss. Ich hatte mich aber schnell dran gewöhnt und am zweiten Tag war der Linksverkehr bzw. die Blinkerthematik anstrengender als das Schalten :D

Bei allen Locations hatte ich im Vorfeld der Reise per Mail nach einem Babybett angefragt und alle (!) haben es kostenlos bereitgestellt (WOW!).
Nun zur Reise und den Stationen:
  • 4 Nächte Stellenbosch (The Spier Hotel)
Kurz gesagt: Ganz toll! Es war die beste Entscheidung in den Winelands zu beginnen und sich zu akklimatisieren. So konnte man die Tage in Ruhe angehen und sich die Weingüter bei Stellenbosch und Franchoek inkl. Weinproben anschauen. Durch das Frühstück, was inklusive ist, muss man auch nicht gleich am ersten Tag alles kaufen, sondern kann in Ruhe "ankommen". Zudem konnte man erste Erledigungen (neue Windeln etc.) in den Supermärkten machen. Die waren bis auf kleinere Unterschiede recht ähnlich von Sortiment und Preis. Woolworth Food hatte die beste Auswahl vor allem falls sie eine Fleischtheke haben.

Das Hotel war klasse: Sehr großes Zimmer, gutes Essen, freundliches Personal, einen schönen Pool (der aber auch von Kindern frequentiert wird) und wirklich guten, bezahlbaren Wein. Am Anreisetag haben wir nicht mehr allzu viel gemacht: Auspacken, ein paar Sachen einkaufen, etwas über die riesige Anlage spazieren und dann Abendessen. Die nächsten beiden Tage sind wir jeweils auf ein Weingut zur Weinprobe und Lunch gefahren und haben dort Wetter und Delikatessen genossen und unsere Kleine jeweils mit Brei und frischen Obst bei Laune gehalten. Am letzten Tag waren wir "nur" vor Ort, um auch die Weine und die Spier-Anlage zu genießen. Zwischendurch haben wir auch im Pool mehrfach gebadet. Das Restaurant bietet gute bis sehr gute Speisen, es gibt auch noch ein "Smoker" (BBQ)-Restaurant auf der Anlage (etwas hipster vom Interior, aber war auch gut). Am 5. Tag ging es dann nach De Hoop über das Cape Agulhas.
  • 2 Nächte De Hoop (De Hoop Collection, cottage Bontebok)
Der Weg von Stellenbosch nach De Hoop mit Zwischenstopp am Cape Agulhas (südlichste Punkt Afrikas) ist mit kleinem Kind schon sportlich, vor allem weil die letzten 35km wirklich Schotter und damit nur mit durchschnittlich 30km/h zu fahren sind. Wir hatten auf dem Weg in einem wirklich tollen Woolworth Food in Somerset West (Woolworths Waterstone Village) eingekauft, vor allem weil wir Braai (Grillen) machen wollten und dafür zumindest für den ersten Abend leckeres Fleisch kaufen wollten. Sonst sind wir mit dem Auto wirklich gut durchgekommen und waren frühen Nachmittag am Cape. Dort war es extrem windig. Daher haben wir uns entschieden "nur" auf den Leuchtturm zu gehen und nicht nach vorne ans Wasser (wegen unserer Kleinen). Dort haben wir dann noch Fish & Chips in einem kleinen Restaurant (L'Algulhas seafoods; interior eher so lala, aber Fisch sehr frisch und lecker). Anschließend sind wir wieder zurück Richtung Bredasdorp um dann nach De Hoop abzubiegen. Wichtig: Vorher unbedingt nochmal in Bredasdorp tanken, weil man dann sehr lange ohne Tankstelle unterwegs ist. Zudem muss man unbedingt vor 18 Uhr im De Hoop NP sein, sonst muss man Zusatzgebühren zahlen. Wir waren so 17:30 Uhr da und sind dann nach dem Checkin, wo wir auch Holz und einen Anzünder für Braai gekauft haben, in unserer tolles cottage gekommen. Einfach super. Recht abgeschieden (recht viel Platz zwischen den cottages). Tiere in der Nähe und die Grillstelle vor der Hütte war auch sehr romantisch.

Am nächsten Tag waren wir (bei relativ intensiver) Sonne auf den Sanddünen und auch etwas am Strand. Mussten dann aber mit der Kleinen relativ schnell wieder aus der Sonne (trotz Sonnencreme, Sonnensegel etc.), weil wir nichts riskieren wollten. Das war sehr beeindruckend. Mittags waren wir im Restaurant im NP essen. Dort hat man einen herrlichen Ausblick auf den Fluss und die vielen Vögel/Pelikane. Am späten Nachmittag sind wir dann nochmal auf "kleine Safari" durch den Park gefahren und haben neben vielen Affen, Springböcken, Straußen, einem Hasen, einer Schildkröte auch Zebras gesehen. Abends gab es wieder romantisches Braai mit leckerem Wein. Am nächsten Morgen haben wir mit viel Wehmut De Hoop verlassen und uns auf den langen Weg nach Plettenberg Bay bzw. The Crags gemacht.
  • 4 Nächte Plettenberg Bay (Moon Shine on Whiskey Creek, cabin Firefly)
Der Weg nach Plettenberg ist relativ weit. Daher hatten wir den Plan auf dem Weg zum Mittagessen zu rasten und haben das dann in Mossel Bay (Kaai 4 Braai, tolle Lage, etwas windig, Essen gut) auch gemacht. Sonst kamen wir nach einer relativ langen Fahrt am späten Nachmittag in das sehr warme The Crags und bezogen unserer süßes, aber leider nicht super-geräumiges Holzhäuschen. Die Gastgeber waren supernett und haben uns Holz für den Kamin (was wir aufgrund der Temperaturen keinen Abend verwendet haben), Dinge gegen Mücken (für die Steckdose und Spray) und einen Sonnenschirm für den Strand (absolut notwendig mit Kind) gegeben. Am ersten Abend haben wir wieder Braai gemacht, wobei es hier durch die Bäume schnell sehr dunkel wurde und auch wesentlich mehr Mücken unterwegs waren als bei De Hoop. Daher wussten wir gleich, dass wir die nächsten Abende kochen oder essen gehen würden.
Die Unterkunft hat einen tollen Pool, der für unsere Kleine und uns perfekt war. Wir waren dort an drei Tagen im Wasser.
Sonst waren wir einen Tag am Natures Valley (tolle Landschaft, leider extrem windig als wir da waren, Tipp: zum Restaurant fahren, dort parken und dort zum Strand, weil es dort große Felsen und damit "Windschutz" gibt. Einen weiteren Tag waren wir in Plettenberg im Robberg NP (Super-Wanderung, wir haben die mittlere Distanz genommen, in der Mittagssonne (die später rauskam) aber mit Kleinkind schon relativ anstrengend) und anschließend Austern in Knysna (34 Degrees South, tolle Auswahl, schöner Blick) gegessen. Auch zu empfehlen Strandtag am Keurboomstrand (WAHNSINNIG schön).

Auf dem Weg nach Tsitsikamma haben wir aufgrund der Zeitlücke checkout/checkin noch im Birds of Eden Halt gemacht und viele tolle Vögel gesehen. Der Park ist nicht ganz billig, aber zu empfehlen (ähnlich wie Monkeyland; daher am besten gleich die Karte für alle 3 Parks kaufen, da es sich schon bei 2 rechnet).
  • 2 Nächte Tsitsikamma NP (Storms River Rest Mouth Camp, cottage HC2)
Im Tsitsikamma angekommen war es etwas schwül, da es die Tage vorher sehr warm war (was wir vor allem in unserem cottage gemerkt haben (ohne AC :D ) und langsam Regen (der dann nachts kam) aufzog. Die Häuser sind direkt am Wasser gelegen und vom "Setting" ein Traum. Aber: Innen ist alles schon etwas abgewohnt und die Teppiche sehen so aus, als könnten Sie mal eine Grundreinigung gebrauchen. Aber sonst ein toller Park und einfach tolle Aussichten. Selbst der regnerische nächste Tag war schön, da wir einigermaßen trocken (es war ja recht warm) den Mouth Trail gewandert sind. Und dann bei leichtem Niesel aus unserem Häuschen 3 (!!!) Mal Delphine ca. 50m vor der Küste vorbeischwimmen/-springen gesehen haben. Sonst hat am nächsten Morgen um 6 Uhr noch ein Baboon versucht eine unserer Schiebetüren des Hauses zu öffnen, aber ich konnte ihn mit lautem Klopfen an die Scheibe vertreiben :thumbup: Aufgrund des bescheidenen Wetters sind wir dann auf dem Weg zurück nach Wilderness noch im Monkeyland gewesen. Dort hat es auch genieselt, aber die Affen sind trotzdem herumgetobt. Die Führung war interessant und die Affen so hautnah in der Natur zu erleben, war schon ein Erlebnis. Auch für unsere Tochter, die ich eng in der Babytrage hatte.
  • 2 Nächte Wilderness (Shanalulu Sands)
Wilderness hat wirklich tolle Stände und bestimmt auch drumherum einiges zu bieten. Bei uns war leider der Wilderness-Tag der einzige Regentag unsere Reise, womit wir außer etwas essen zu fahren und etwas im näheren Umland (Aussichtspunkte) leider nicht so viel mitnehmen konnten. Unsere Wohnung in einem Haus am Strand hatte eine tolle Lage, war aber für den gebotenen Komfort etwas zu teuer. Anschließend haben wir die Fahrt nach Swellendam über Oudtshoorn und die kleine Karoo gemacht. Auf demWeg in Calitzdorp haben wir noch in einem Weingut einen Zwischenhalt gemacht und waren dann abends in Swellendam. Den Umweg kann man definitiv empfehlen. Wirklich eine tolle (ganz andere) Landschaft.
  • 1 Nacht Swellendam (Aan de Oever Guesthouse)
Swellendam war nur als Zwischenstopp geplant. Die Unterkunft war wirklich toll. Sehr individuell und man gibt sich sehr viel Mühe. Das Frühstück war auch ausgezeichnet.
  • 5 Nächte Hout Bay (Mount Bay, Apartment Havana)
Ich denke, zu Kapstadt muss man nicht viel sagen. Eine tolle Stadt. Uns hat die Wohnung sehr, sehr gut gefallen. Hout Bay ist auch eine toller, sicherer Vorort. Unserer Meinung nach auch nicht zu weit weg vom Zentrum, da man auch eine tolle Küstenstraße dorthin fährt. Wir haben zwei Tagestouren (Capetown inkl. Signal Hill; Kap der guten Hoffnung) gemacht. Die anderen beiden Tage waren wir viel am Pool und mal auf einem Weingut und in Hout Bay am Mariner's Wharf. Zudem haben wir uns an zwei Tagen den Sonnenuntergang von Camps Bay aus angesehen. Das war auch sehr schön.
Am letzten Tag waren wir noch toll frühstücken, haben noch ein tolles Mittagessen Downtown zu uns genommen und haben dann den Mietwagen am Flughafen abgegeben.

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Dienstag, 11. Februar 2020, 01:08

:danke: für diese positive Zusammenfassung! :saflag:

Kap der guten Hoffnung

Dort waren wir heute auch. Wir fanden es (im Vergleich zum vorigen Besuch) ziemlich "voll" und mussten am Gate eine halbe Stunde in der Schlange stehen bis wir in den Park fahren fahren konnten. Dazu kamen noch zwei "Stop & Go".
War das bei euch auch so?
Im Restaurant war zum Glück gerade ein Tisch frei gekommen...

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paulbommel (11. Februar 2020, 07:02)

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77

Dienstag, 11. Februar 2020, 07:14

:danke: für diese positive Zusammenfassung! :saflag:

Sehr gerne!

Zitat

Kap der guten Hoffnung

Dort waren wir heute auch. Wir fanden es (im Vergleich zum vorigen Besuch) ziemlich "voll" und mussten am Gate eine halbe Stunde in der Schlange stehen bis wir in den Park fahren fahren konnten. Dazu kamen noch zwei "Stop & Go".
War das bei euch auch so?
Im Restaurant war zum Glück gerade ein Tisch frei gekommen

Wir hatten es als Tagestour über Muizenberg (kleines Frühstück), St. James, Kalk Bay gemacht. Sind in Simon's town mit den Pinguinen schwimmen gewesen (Achtung kalt!). Danach waren wir im Black Marlin am Miller's Point essen (gutes Essen, toller Ausblick). Deswegen war es bereits später Nachmittag als wir zum Kap kamen: keine Schlange am Gate, Parkplatz ganz vorne bekommen. Aber wir sind auch nicht weiter durch den NP gefahren, sondern haben dann den Heimweg über den Chapman's Peak genommen.

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toetske (11. Februar 2020, 21:55)