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Seppl0815

Berliner Weltenbummler

  • »Seppl0815« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Dabei seit: 7. Oktober 2019

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1

Montag, 7. Oktober 2019, 00:22

Erstes Mal in Afrika - was sind eure Empfehlungen/Ratschläge

Hallo,

ich würde im November diesen Jahres nach Südafrika reisen wollen. Es wäre mein erstes mal auf diesem Kontinent. Ich habe mich mal nach einigen kurzen Empfehlungen fürs Erste auf Südafrika eingestellt. Wenn ihr aber auch andere Länder empfehlen würdet, bin ich für jede Info offen. Was genau stelle ich mir eigentlich vor?

Ich bin eher der Backpacker, als jemand, der mit Koffer reist. Ich bin für Unterkünfte jeglicher Art (von Zelt bis Hotel) zu haben. Was ich auf jeden Fall gerne machen würde, ist eine Tour durch ein oder mehrere Nationalparks. Dabei ist es mir egal, ob er der weltbekannte Kruger Nationalpark ist oder nicht. Denn die Tiere sehen ja woanders nicht anders aus :-) Eine Nacht würde ich da aber auf jeden Fall gerne verbringen. Ich weiß nicht, ob man das eher mit einem Guide machen MUSS/soll oder es auch auf eigene Faust erkunden darf. Ich würde mir ein Auto für die drei Wochen mieten wollen. Oder sagt ihr, dass davon abzuraten ist?! Ich habe keine große Angst alleine untwegs zu sein. Ich bezahle lieber mehr, wenn ich dafür unabhängig von Reisegruppen bin.

Neben den Tieren und der Landschaft/Natur, würde ich auch gerne einen mehrtägigen Segeltörn/Bootsausflug machen wollen. Einfach mal die Seele baumeln lassen und das Meer genießen. Das soll aber nicht auf einem Boot a la AIDA sein, sondern auf etwas kleinem. So etwas in der Größenordnung von um die 20 Leuten.
Ist das in Südafrika miteinander zu vereinen? Und wenn ja, was könnt ihr mir da empfehlen?

Danke auf jeden Fall schon mal.

Gruß
Sebastian

SarahSofia

Reisende

Beiträge: 625

Dabei seit: 25. Juli 2016

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2

Montag, 7. Oktober 2019, 08:09

Hallo Sebastian,
ich mal an versuche mich ein paar kurzen Anmerkungen:
- November wird in vielen Landesteilen schon heiß; ich würde zu der Zeit nur Unterkünfte mit Klimaanlage nehmen ( falls du vorbuchen willst)
- den Segeltörn ( dazu kommen sicher noch Tipps, ich kann leider nichts dazu beitragen) würde ich an's Ende oder den Anfang der Reise legen (Mietwagen in SA sind relativ teuer, da wäre es rausgeschmissenes Geld, den Wagen 3 oder 4 Tage stehen zu lassen, zumal du auch einen sicheren Parkplatz brauchst)
- Flüge von Deutschland an die südafrikanische Küste gehen nur nach Kapstadt, dort sieht es aber mit den Nationalparks schlecht aus. Eventuell ist es besser, über Johannesburg weiter zu fliegen nach Durban oder Port Elizabeth - allerdings ist die Zeit bis zum Urlaub recht knapp und ich weiß nicht, ob du noch große Auswahl hast ( für eine Person sollte es allerdings schon machbar sein).

- ich würde zum Schluss noch raten, über die Segeltour nachzudenken - denn "nur" um das Meer zu genießen, würde ich nicht so weit fliegen. SA hat an Land so viel zu bieten, das reicht für Monate :saflag:


LG SarahSofia

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Blinki (7. Oktober 2019, 22:50)

leser

Fortgeschrittener

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3

Montag, 7. Oktober 2019, 16:32

Hallo Sebastian,
meine 2cs zu deinem Vorhaben und @ Punkte, die du mE besser nicht weiterverfolgen solltest, weil sie keinen Sinn oder „runde Tour“ ergeben werden. RSA ist so riesig und bietet so unterschiedliche Landschaften und Klimazonen, dass man viele Besuche braucht, um es halbwegs kennen zu lernen….was aber nicht heißt, dass man in 3 Wochen keine schöne Reise machen kann, das geht unbedingt, auch mit kleinem Budget.
Du musst dich aber entscheiden, was für dich wichtig ist und da wäre mein Tipp, dass du dich für Ziele und Landschaften entscheidest, die du noch nicht kennst und die du nur dort haben kannst. Z.B. die afrikanische Tierwelt. Und dazu ist z. B. eine Nacht völlig sinnlos, drei bis 5 Tage, solltes es schon sein (mE!!!). Welcher NP das dann wird, hängt dann von deiner Wahl der bereisten Region(en) ab.
Die meisten südafrikanischen Städte muss man nicht unbedingt gesehen haben, es gibt aber einmalige Küsten, aber für so was, wie die „hot spots“ an der Gardenroute, muss man auch nicht unbedingt nach Afrika fahren. Ist aber alles Geschmackssache.
@ Segeltörn wirst du vielleicht Tipps von Fachleuten kriegen, das Angebot ist aber sicher sehr beschränkt und vor allem solltest du bedenken, dass du dabei ein Wetterrisiko hinsichtlich Machbarkeit eingehst, die einen Reiseplan leicht schmeißen kann. Auf alle Fälle müsstes du aus Zeitgründen Abschläge bei anderen Zielen machen.

Zeit zum Planen hast du ja kaum mehr, aber du bist ja sogar für Back Packing belastbar, bist also flexibel und kannst also auch drauf los fahren, du musst dich nur für die Gegend(en) entscheiden, einen Reiseführer wirst du wohl schon studiert haben.

Viel Spaß
Werner

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Blinki (7. Oktober 2019, 22:51)

Beate2

Erleuchteter

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4

Montag, 7. Oktober 2019, 17:13

Südafrika ist nicht eines der Segelparadiese auf dieser Erde. Das Wetter mit Wind & Wellen ist ziemlich unberechenbar, deshalb hieß das Kap der Guten Hoffnung früher "Kap der Stürme" 8) .
Entspannt auf dem Deck liegen und chillen sollte man woanders machen.

Hier gibt es vergleichsweise wenig Segler. Die Südafrikaner fahren da eher zum Hochseefischen raus. Ich habe mal versucht einen solchen trip für Gäste zu buchen. Der wurde von Tag zu Tag wegen des Wetters verschoben, bis die Gäste nach 1 Woche abreisen mussten. :(

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Blinki (7. Oktober 2019, 22:51), Kitty191 (7. Oktober 2019, 17:35)

Kitty191

Schnürsenkel

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5

Montag, 7. Oktober 2019, 17:34

Hallo Sebastian,
Mehrtägige gemütliche Bootstouren/Segeltörns, wie sie in Asien üblich sind, wirst du am Kap wohl vergeblich suchen. Dazu ist die Wetterlage/Windsituation viel zu instabil. Nicht umsonst heißt das Kap der guten Hoffnung auch Kap der Stürme. Evtl. findest du einen Privatmann der gegen ein entsprechendes Entgelt mit Dir ein paar Tage rausfährt. Vorteilhaft wären da sicher Kenntnisse im Bereich Hochseesegeln.
Gefunden habe ich einzig das hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Ob es das ist, was du suchst??
Ob man allerdings für 3 Wochen nach Südafrika fliegt um dann einen Segeltörn zu machen? Ich denke das südliche Afrika steht da für andere Schwerpunkte. Südafrikas wahre Schätze sind seine vielen Nationalparks. Ob es in erster Linie Tierparks sind oder aber Landschaftsparks ist letztendlich egal. Schön sind sie alle. Wobei für gute Tiersichtungen natürlich der Kruger der Park ist. Allerdings braucht es da deutlich mehr als nur eine Nacht. Wandern kannst du prima in den Drakensbergen. Halbwüste hast du in der Karoo.
Für die 3 Wochen einen Mietwagen zu nehmen, ist für den Wunsch des Individualreisens sicher mit Abstand die beste Option. Wobei für einen Backpacker wohl eher ungewöhnlich. Dort würde sich dann eher der sogenannte BazBus eignen.
Wir waren, bevor wir 2015 das südliche Afrika für uns entdeckt haben, auch überzeugte Backpacker und haben über viele viele Jahre Asien mit Rucksack und Öffis bereist. Südafrika eignet sich da nur sehr mäßig. Der öffentliche Nahverkehr ist außer in Kapstadt und Joburg so gut wie nicht vorhanden. Der öffentliche Fernverkehr verbindet eher große Städte. Die Nationalparks kannst du dir nur im eigenen Mietwagen oder als geführte/organisierte Tour erschließen.

LG (von Hauptstädter zu Hauptstädter)
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Blinki (7. Oktober 2019, 22:51)

petersa

Tierliebhaber

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6

Montag, 7. Oktober 2019, 18:46

Hallo Sebastian,
auch von mir ein paar Kommentare:
November ist zwar relativ kurzfristig aber dennoch solltest du erstmal ein bisschen googeln oder hier im Forum stöbern. Dann kannst du dir eine Route zurecht legen und die kritischen Unterkünfte vorab buchen. Falls sie noch verfügbar sind.
Das wird helfen eine bessere Vorstellung davon zu bekommen was SA zu bieten hat bzw was dich erwartet. Nebenbei bemerkt der Krüger Park hat ungefähr 50% der Fläche von der Schweiz oder ist doppelt so groß wie Zypern. Da ist eine Nacht nichts. Bedenke der Park ist kein Zoo.Es kann durchaus passieren, dass du wenig siehst.Es gibt immer mal Zeiten in denen wir außer Impalas fast nichts vor die Linse bekommen haben. Da waren wir zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort.
Zum Thema Segeln /Schiffstour kann ich dir keine Tipps geben. Da kenne ich nur die Halbtages Touren beim Whale Watching.
Viel Spass in SA
Petersa

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Blinki (7. Oktober 2019, 22:51)

Seppl0815

Berliner Weltenbummler

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7

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 00:10

Vielen Dank schon mal für die vielen Infos. Die Idee mit dem Bootstrip wird also von der Liste gestrichen. Schließlich kann man auch AM Meer entspannt mal die Seele baumeln lassen und die Natur genießen.

Ich würde mich dafür entscheiden einen Wagen leihen zu wollen. Denn Backpacker heißt nicht unbedingt, dass es auschließlich mit dem Bus/Bahn vorran geht :-) Das passt in anderen Ländern sicherlich besser.
Nun würde mich nur interessieren, welchen Teil ihr fürs erste Mal eher empfehlen würdet. Den Osten mit Johannesburg als Ausgangspunkt oder den Westen mit Kapstadt? Wo kann man mehr vom Land entdecken?

Ist es empfehlenswert mit einem eigenen Leihwagen sich im Nationalpark zu bewegen oder soll man sich da eher einem Reiseführer anschließen?

Kitty191

Schnürsenkel

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8

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 05:22

Hallo Sebastian,
wohin es dich interessehalber zieht, weißt wohl nur du allein. Der Osten des Landes bietet mit Kruger NP, Eswatini, Hluhluwe und Meer rund um St. Lucia, sowie den Drakensbergen eine bunte Vielfalt und ist deutlich afrikanischer als das stylische Kapstadt mit der Hochglanz polierten Garden Route. Beides hat natürlich seine Reize. Welche dich speziell ansprechen, musst du wohl alleine rausfinden. 2 Möglichkeiten stehen da zur Verfügung. Du verschaffst Dir einen Überblick mit Hilfe eines Reiseführers oder du investierst hier etwas Zeit und liest Reiseberichte. :)
In Südafrika kann man sich problemlos alleine mit dem Mietwagen in den Nationalparks bewegen. Easy eben... außerdem besteht in den SanParks Camps die Möglichkeit geführte Drives gegen ein entsprechendes Endgeld zu buchen. Diese dauern idR 2-3 Stunden.


Gruß
Kitty
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Dalai Lama

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Mittwoch, 9. Oktober 2019, 13:45

Du kannst bei deinem Besuch im NP sehr gut beides kombinieren: Tagsüber fährst Du selber rum, abends könntest Du einen Nightdrive machen (geht aber nur, wenn man im Park wohnt) oder auch einen Early-Morning Drive. Der Vorteil, wenn man selber unterwegs ist, ist, dass man so lange bei den Tieren stehenbleiben kann, wie man will. Dafür liefern die Ranger bei den geführten Touren halt viele Geschichten zu den Tieren und Hintergrundwissen, so so oft nicht im Reiseführer zu lesen ist. Zumindest wenn man einen Ranger erwischt, der halbwegs engagiert ist.
Welche Gegend Du anschauen möchtest, hängt wirklich von dir selber ab. In Südafrika sind wirklich (fast) alle Strände schön und für europäische Verhältnisse einsam. Keine Liegen und Schirmchen. Allerdings eignene sich die meisten eher zum Strandspaziergang als tatsächlich zum Schwimmen (daher auch keine Segler bzw. chillige Bootstouren).
Im Sharkboard bei Umlangha Rocks kann man allerdings an manchen Tagen mit den Mitarbeitern zu den Hai-Netzen rausfahren und helfen, die Tiere daraus zu befreien.
Wenn Du ab Joburg starten möchtest, könntest Du z.B. zuerst in die Drakensberge fahren (z.B. Golden Gate NP, Royal Natal NP), dann Ri. Küste zum Hluhluwe NP, weiter Ri. St. Lucia Wetland Park, dort kann man auch richtig baden, und auf dem Rückweg Ri. Joburg könntest Du noch einen Abstecher zum Ithala NP machen. Auf dem Weg zwischen Drakensbergen und Küste liegt das Private Game Reserve Thula Thula, das der "Elefantenflüsterer" gegründet hat, falls Du das Buch gelesen hast. Aber selbst wenn nicht, ist ein Besuch sehr lohnenswert. :thumbup:

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