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Katrinil

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Sonntag, 20. Oktober 2019, 17:16

Oktoberferien - Ersttäter Johannesburg bis Kapstadt

Ich (weiblich , 48 Jahre) sitze am Airport in Kapstadt und blicke zurück auf eine wunderbare Reise ohne negative Erlebnisse. Mit dabei sind meine zwei Söhne (18 und 20 Jahre alt). Wir starteten am 02. Oktober und werden am 21. Oktober wieder zu Hause sein. In den nächsten Tagen werde ich versuchen, einen ausführlichen Reisebericht zu schreiben.

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Samstag, 26. Oktober 2019, 15:58

Route

Leider hat mein PC die letzten Tage gestreikt - nun fang ich mal langsam an. Zunächst eine Übersicht über unsere Stationen und Unterkünfte
Tag 1 - Flug von Berlin nach London (BA) und Weiterflug nach Johannesburg (Vigin Atlantik)
Tag 2 - Ankunft Johannesburg - Sabie - The Sabie Town House Guest Lodge
Tag 3 und 4 - Parsons Nature Reserve- Raptor Retreat Game Lodge

Tag 5 und 6 - Kruger Nationalpark - Lower Sabie Restcamp
Tag 7 - Swaziland - MlilwaneWildlife Sanctuary
Tag 8 und 9 St. Lucia - St. Lucia Wetlands Guest House
Tag 10- Umshlanga Rocks - 27 on Chartwell
Tag 11 - Flug von Durban nach P.E - Tsitsikamma Nationalpark - Storms River Mouth Restcamp
Tag 12- Plettenberg Bay - The Bungalow
Tag 13 - Mossel Bay - The Cove Guesthouse
Tag 14- Oudtshoorn - Old Mill Lodge & Restaurant
Tag 15 - Agulhas - Tide`s Song
Tag 16-18 - Kapstadt Belmont Guest House
Tag 19 Rückflug Abends Kapstadt- Johannesburg (BA) / Johannesburg- London (Virgin Atlantik)
Tag 20 Flug London - Berlin (BA)

Gerne wäre ich länger geblieben und hätte auch länger geplant - nur leider waren wir an die Ferien gebunden, die zum Glück diesmal schon am Donnerstag anfingen, so dass wir Mittwoch Nachmittag los konnten. Da wir in der Konstellation vermutlich nicht noch einmal fahren (wer weiß wie lange die Kinder noch mitfahren?) habe ich versucht, so viel wie möglich zu sehen. Daher auch die vielen Einzelstationen.

In der ersten Hälfte hatten wir als Mietwagen einen Toyota Rave 4, in der zweiten Hälfte einen Nissan Almera (Kategorie Toyota Corolla). Der Almera bot mehr Stauraum im Kofferraum.Trotzdem bekamem wir den dritten Koffer bei beiden Wagen nicht im Kofferraum unter, der stand im hinteren Fußraum.

Der Flug kostete 650 Euro pro Person.

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Sonntag, 27. Oktober 2019, 12:47

Tag 1 und 2 Ankunft

Nachdem die jungen Erwachsenen vom kurzen Arbeits- bzw. Schultag nach Hause kommen werden wir auch schon zum Flughafen gebracht. Alles läuft entspannt und so startet der Flieger pünktlich um 16.45 Uhr nach London und landet sogar vor der geplanten Ankunftszeit. Wir haben mehr als 2,5 Stunden zum Umsteigen, das reicht locker für den Terminalwechsel, Umherstreunern in den Shops usw. Wir sitzen schon am Gate als uns die erste Durchsage schockt. Das Bording kann nicht beginnen, da es irgendwelche technischen Probleme an Bord gibt. ?(. Mehrfach werden Duchsagen gegeben , dass die Techniker noch das Problem suchen. Das Bordpersonal stellt am Gate Getränke, Süßigkeiten und Obst bereit. Es wrd angekündigt, dass möglicherweise ein anderes Flugzeug geholt wird. Na super, das kann dauern. Dann die befreiende Ansage, Problem gefunden und erledigt. Mit 75 Minuten Verspätung geht es dann endlich an Bord. Oh welche Überraschung, wir haben Sitze mit mehr Beinfreiheit (Mittelreihe bei den Notausgängen). Der Nachtflug vergeht fix und wir landen um 8.30 Uhr mit nur 25 Minuten Verspätung in Johannesburg.
Dank Infos aus dem Forum suchen wir den Vodacom-Shop auf und lassen uns eine Simkarte ins Handy einlegen (2 MB, 12 Minuten). Dann besorgen wir uns noch was zum Trinken und einen kleinen Snack und weiter gehts zu Europcar. Hier müssen wir doch recht lange anstehen. Schließlich geben wir uns neugierig mit dem Autoschlüssel auf die Suche nach unserem Gefährt. Wir staunen nicht schlecht darüber, dass alle Wagen weiß lackiert sind. Uns erwartet ein Toyota RAV4. Leider bekommen wir nicht alle drei Koffer in den Kofferraum (so dass die Abdeckung zugeht). Mist, ich wollte eigentlich nicht mit Koffer im Fahrraum umherfahren. Nun gut.

Mutig fahren wir aus dem Parkhaus los. Das Handy hat leider die Route noch nicht geladen - wo lang gehts denn nun? So fahre ich einfach mal los. Endlich reagiert die Navigation und klar- ich bin falsch. Macht nichts, wenden wir halt.

Die jungen Erwachsenen bekommen zunächst Schlafverbot, um die Route zu überwachen. Ich fahre angestrengt (Linksverkehr kenne ich aber vom letzten Jahr in Australien) und beobachte aufmerksam die Verhältnisse am Straßenrand. Vorbei an nicht so schön anzusehenden Häusern und einem großen Müllproblem. Ohje wo sind wir hier, wird das besser? Wollten wir wirklich nach Afrika? So die ersten Gedanken. Plötzlich meint der Routenverantworliche wir müssen jetzt von der N12 links abbiegen. Okay. Kurz darauf sitze ich fluchend am Steuer - ich lese an einem großen Schild "Criminal Hotspot". Na super. Wann gehts wieder auf die große Straße? Scheinbar hat uns googlemaps wegen Stau hier eine Alternative angeboten. In Anbetracht der links und rechts zu sehenden bzw. auf der Straße laufenden Menschen und der unschönen Wohnverhältnisse sehne ich mir die vorherige Straßenlage zurück und bin froh nach kurzer Zeit wieder dort zu fahren. Tatsächlich kommt dann kurze Zeit später aber ein weiterer Stau aufgrund einer Polizeikontrolle. Mein Herzschlag, ich denke an die vielen Berichte die ich gelesen habe. Wir werden aber durchgewunken.

Langsam entpanne ich mich und freue mich als wir gegen MIttag an der Tankstelle in Alzu eine Pause einlegen. Dort können wir die ersten Tiere sichten und im Spur Restaurant das erste Essen zu uns nehmen. Wir staunen über die verhältnismäßig günstigen Preise.
Durch die ersten nett anzusehenden Städtchen wie Lydenburg ist das ungute Gefühl das Anfanges vergessen und wir fahren wir über den LongTom Pass nach Sabie. Unsere Unterkunft ist schnell gefunden und wir werden sehr nett empfangen.
Ja so haben wir uns das alles vorgestellt. Es ist aber bereits nach 16 Uhr.

Nach einer Verschnaufpause wollen wir noch zu den Wasserfällen und in den Supermarkt. Aber beides ist schon zu (17.30 Uhr) und es wird schnell dunkel. Also geht es gleich zum Restaurant (The wild fig tree). Wir staunen wieder wieviel Personal bereit steht für eine geringe Gästeanzahl.
Das Essen ist sehr lecker (wir aber leider noch recht satt vom Mittag).

Zurück im B+B spielen wir ein paar Runden Billard, genießen die bereitstehenden Getränke und gehen zeitig ins Bett. Morgen gehts früh auf die Panoramaroute.

P.S. ich muss jetzt erstmal sehen, wie ich die Fotos hier einbauen kann, die Dateien sind wohl zu groß

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Sonntag, 27. Oktober 2019, 19:09

Fotoversuch





Erste Rast




Außenklo :D


Essen im wild fig tree

Sorry ich übe noch

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Samstag, 9. November 2019, 20:54

Tag 3 Panoramaroute

Früh sind wir auf den Beinen, denn wir haben heute viel vor. Es war eine kalte Nacht, aber nun scheint die Sonne. Good morning africa.


Nach einem leckeren Frühstück brechen wir auch schon auf und verabschieden uns von der Unterkunft in Sabie. Zunächst suchen wir in Graskop einen Supermarkt auf. Danke an
für die Tipps mit der Kühltasche und den kleinen Flaschen. Eine faltbare Kühltasche haben wir von zu Hause mitgenommen.Mit unserem Koffer im Innenraum fühlen wir uns nicht
ganz wohl, so muss einer von uns beim Einkauf im Auto sitzen bleiben. Wir decken uns mit , Obst und Getränken sowie Moskitoschutz ein. Für eine Pause bei Harrie's Pancakes
ist es leider noch zu früh.

Unser erster Stop ist bei "The Pinnacles Rock". Ja ganz schön aber die weiteren Halte sind schöner.

Weiter geht es zu God's Window. Hier laufen wir dann ein Stück den Regenwald-Weg entlang. Sogar die jungen Erwachsenen laufen hier gerne :thumbsup: und haben ihren Spaß.
Und uns wir es jetzt richtig warm.




An jedem Halt zahlen wr einen kleinen EIntrittspreis von meist 17 Rand.Unser Handy-Navigationsverantworlticher möchte den Akku und das Guthaben schonen und so merken

wir zu spät, dass wir an den Wasserfällen vorbeigefahren sind. Mist. Na gut Wasserfälle haben wir auf unseren bisherigen Reisen auch schon viele gesehen. So fahren wir eben

nicht noch einmal zurück.
Unser nächster Stop sind die "Bourke`s Look Potholes". Hier sind die Jungs nicht mehr zu halten und es wird von Stein zu Stein gesprungen. Ein Päuschen muss aber auch mal sein.









Als letzten Stop auf der Panaramaroute haben wir "Three Rondavels" gewählt. Wir freuen uns, dass es heute nicht neblig ist.





Ein Blick auf die Uhr verrät uns, dass wir gut im Zeitplan liegen. Yes, so werden wir es noch pünktlich zum Hippo Jessica schaffen, wo wir zwischen 14.30 Uhr und 15 Uhr sein müssen,
wenn wir es sehen wollen. Da wir auf unserem Weg zu Raptor Retraet Game Lodge daran vorbeikommen sollten, hatten wir uns diese Option für heute offengehalten.

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Sonntag, 10. November 2019, 09:02

Ihr habt euch wahrscheinlich zu viel Sorgen wegen des sichtbaren Koffers gemacht, aber es schadet nicht wenn jemand am Auto bleibt. Gerne auch neben dem Auto, und man wundert sich beim "how are you?" wie freundlich alle sind. Ausser wenn sie gerne R50 hätten damit sie fotografiert werden "dürfen" :-)

Was die Koffer angeht, passiert das vielen. Deswegen empfehle ich grosse Taschen. Die geben gegebenenfalls genügend nach...

Was auch vielen entgeht ist, auf den Hauptstrassen zu bleiben statt dem Navi zu folgen. Sehe ich in Kapstadt zu oft. Die "neue" Route nach Stellenbosch leitet von der N2 runter an kritischen Townships entlang. Wird dann auch gleich mit "Crime hotspot" Schildern quittiert.

Und natürlich braucht das Navi einen Moment nach dem Parkhaus Joburg. Da müsste so eine Art Warteschleife her. ZB die erste Tankstelle, auch wenn der Tank voll ist.
TIA - This is Africa!

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Sonntag, 10. November 2019, 17:59

Tag 3 Hippo Jessica

Wir machen uns also auf den Weg zum Hippo Jessica. Davor müssen wir noch tanken. Nur kommt gerade jetzt lange Zeit keine Tankstelle. Ein Blick auf die Navigation beruhigt, dass ist zu schaffen.

An der Tankstelle erstmal ein wenig Aufregung. Wie war das? Sitzenbleiben, Fenster runter und sagen für wieviel Rand man tanken möchte. Okay, das ist einfach. Die Tankwartin bittet die Tanköffnung zu betätigen.
Aber wo ist die denn? Sie muss lachen und guckt selbst. Ah, der Hebel ist unter dem Sitz. So nun noch mit Karte bezahlen und Trinkgeld geben und weiter gehts es.
Bisher waren die Straßen alle sehr gut. Die letzten 8 km vor dem Hippo sind erstmal ein Schock. Das Auto wackelt hin und herr. Ganz vorsichtig fahren wir wegen der Spurrinnen. Man - 8 km können lang werden.
Wir sind zu früh dort, werden aber gleich reingelassen. Zuerst zeigt man uns Ritchie, ein junges Hippo, welches die Zeit in einem kleinen Pool neben dem Wohnhaus genießt. Da wir die einzigen Besucher sind
beginnt die Angestellte mit einem Vortrag und wir sehen einen Film. Zwei Besucher kommen jetzt noch dazu. Jessica wartet schon unten im Fluss am Steg. Wir bekommen Verhaltensregeln wie - sprecht nicht mit
ihr, nur Frauen dürfen das Hippo küssen usw. Ui jetzt sind wir aufgeregt. Jeder von uns darf Jessica mit Süßkartoffeln und Roibuschtee aus der Flasche füttern.







Als alles verputzt ist macht sich Jesssica davon. Wir sehen, dass Ritchie jetzt aus dem Pool geklettert ist und am Zaun wartet. Wir dürfen noch soviel Zeit bei ihm verbringen

wie wir möchten. Wir streicheln und beobachten ihn noch eine Weile und sind uns einig - er ist unser Star :rolleyes:


Gut gelaunt setzen wir unseren Weg fort. Die Holperpiste erscheint nicht mehr ganz so schlimm. Auf zu unserer Lodge. Der Navigationsbeauftragte meint irgendwann
- jetzt rechts abbiegen. Nein, kann nicht sein. Also weiter. Doch, du musst zurück. Nun gut. Wir halten vor einem Zaun, der sich öffnet und ein Wachposten fragt uns
wohin wir möchten. Ja, wir sind richtig. Unsere Daten werden aufgenommen, die Lodge angerufen und wir müssen noch die Gebühren für das Parson Nature Reserve bezahlen.
Wir bekommen einen Zettel mit einer Wegbeschreibung und die Aussage ca. 30 Minuten. Also los. Auf der Wegbeschreibung ist alles gerade, die Straßen aber nicht. Wir versuchen
uns an den Zwischenstationen zu orientieren, das klappt ganz gut. Auf und ab, das Auto und wir müsen da durch, das Abenteuer beginnt. Nach fast einer halben Stunde steht
plötzlich eine wild winkende Person vor uns. Wir sollen ihr folgen. Es ist ein Angestelllter der Lodge, der den Weg vorrennt. Oh nein, jetzt wird es uns leicht unangenehm,
plötzlich stehen dort fünf Angestellte und singen und tanzen zu unserem Empfang. Alle schütteln uns die Hände, reichen uns Tücher und wollen unser Gepäck aus dem Auto
entladen. Wir folgen nur noch sprachlos. Einer der Angestellten zeigt uns unser "Häuschen". Der Jüngste von uns fragt, wo denn die anderen Gäste sind. Na in den anderen Häusern.
Er dachte, dass unser Eingang-/Wohnbereich das Haupthaus darstellt. Hier hätte man locker 20 Personen hinsetzen können. Es hat auch eine Weile gedauert bis wir begreifen,
dass die Grillstelle und der Pool nur für uns sind. Wie bei jeder Unterkunft wird Schnick-Schnack-Schnuck um die Verteilung der Betten gespielt, da wir ja meist zwei Zimmer
oder zwei Doppelbetten haben. Der Gewinner bekommt das Einzelbett/Einzelzimmer.



Nachdem wir alles bestaunt haben geht es erstmal an den Pool. Es sind jetzt hier heute 36 Grad im Schatten. Am Pool bekommen wir auch gleich Besuch. Wir lernen später,
das ist Missie und sie bettelt immer um Kekse.




Uns wurde gesagt, ab 18.30 Uhr gibt es Getränke auf der Terasse im Haupthaus und ab 19 Uhr Abendessen. Da wir uns auch nach W-LAN sehnen, machen wir uns gegen 18 Uhr auf dem Weg zum Haupthaus. Komisch hin dürfen wir allein laufen, zurück müssen wir wegen der wilden Tiere eskotiert werden.


Naja W-LAn geht nicht wirklich aber wir genießen schon mal Wein und Bier und nette Gespräche mit der Bedienung. Zu uns gesellen sich dann noch vier Australier-eine nette Truppe.

.

Später kommt dann noch die Rangerin mit zwei weiteren Gästen aus Deutschland hinzu (dies was die nachmittaglich/abendliche Safaritruppe) und wir sind komplett.
Gemeinsam geht es an den Abendbrottisch und es wird ein mehrgängiges Menue serviert.




Nach dem tollen Essen und den netten Gesprächen lassen wir uns zu unserem Haus bringen. Müde und erschöpft gehen wir früh ins Bett, schließlich heißt es morgen um 5 Uhr aufstehen zur Safari.

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Samstag, 16. November 2019, 20:55

Tag 4 Safari

Nun sind wir extra früh ins Bett gegangen und haben unsere Wecker gestellt, damit wir pünktlich um 5.25 Uhr am Haupthaus stehen und was passiert? Während einer der Jungs in
seinem Einzelzimmer fröhlich pfeifend am Zähne putzen ist und nicht schaut, ob die anderen schon wach sind, wird im Zimmer zwei weiter geschlafen. Nur durch Zufall werde ich
wach und schaue auf die Uhr - sch…. es ist 5.15 Uhr. So schnell es geht ziehen wir uns an, zum Glück gibt's für den Kopf einen Hut, putzen die Zähne, greifen Kamera und Fernglas
und sprinten zum Treffpunkt. Die anderen vier Teilnehmer sind schon da und wir nehmen in der dritten Reihe im Wagen Platz. Es ist schön, dem Sonnenaufgang zuzusehen und die
ersten Zebras lassen sich blicken.




Dann kommt erst einmal eine ganze Weile nichts außer Impalas und Kudus. Plötzlich kommt Bewegung in die Sache. Über Funk wird ein Löwe vermeldet. Es dauert auch gar nicht
so lange, dann können wir ihn sehen. Ganz ruhig schreitet er durch den Busch. Er kommt unserem Wagen immer näher.



Gebannt beobachten wir ihn. Er schreitet gemächlich vor uns über die Straße und verschwindet auf der anderen Seite wieder im Busch. Die Rangerin macht sich mit uns auf den
Weg und nach einigen Minuten finden wir ihn wieder. Aber was ist das? Ja, es ist eine ganze Familie - Vater, Mutter und drei kleine Löwen. Wieder spazieren alle vor uns über die
Straße. Oh ja - so haben wir uns das vorgestellt, so kann es weitergehen. Aber so geht es leider nicht weiter. Ziemlich lange fahren wir nur und können keine nennenswerten
Begegnungen verzeichnen - es ist eben kein Zoo.

So wird es dann mal Zeit für einen Buschcoffee.





Hoffnungsvoll machen wir uns auf den Weg. Wir sehen noch neben bei uns keinen bleibenden Eindruck hinterlassenden Tieren einige Giraffen und eine Herde Elefanten. An den
Elefanten können wir uns nicht sattsehen. Am Ende der Tour können wir zumindest schon zwei der Big Five abhaken.

Hungrig genießen wir unser Frühstück. Danach wollen wir einfach am Pool chillen. Plötzlich ruft uns eine der Angestellten ganz aufgeregt. Es sind Elefanten auf dem Gelände.
Wir eilen zum Rufort. Insgesamt haben sich fünf Elefanten auf das Gelände getraut und einer reduziert bei unseren Nachbarn den Poolinhalt. Eine Stunde lang können wir sie
zum Teil gefährlich nahe beobachten. Der Eigentümer muss auch eingreifen (laut in die Hände klatschen). Das gefällt nicht allen Tieren, lautstark wird protestiert.





























Das war wirklich ein tolles Erlebnis. Wir genießen die Annehmlichkeiten der Unterkunft und haben gar nicht so viel Zeit, denn um 16 Uhr stehen wir wieder bereit zur nächsten Pirschfahrt.
Diesmal fährt uns der Eigentümer der Lodge und wir sind wieder sieben Gäste. Er fährt in einem Affenzahn mit dem Jeep. Ein Rhino wurde vermeldet. Leider sind wir zu spät. Ein anderer
Wagen hat es noch gesehen.



Blick über den Kruger

Wir sehen wieder einige Elefanten am Fluss. Dazu überall Impalas. In einem Wasserloch sind Hippos und Krokodile. Eine ganze Weile fahren wir wieder ohne etwas zu
entdecken. Dann findet unser Fahrer eine Leopardin und ihr Junges auf einem Felsen (die Fotos wurden suboptimal). Hah - vier der BIG Five - am ersten Tag.
Wir genießen noch einen Sundowner und fahren leider ohne weitere große Entdeckungen (obwohl der Fahrer alles probierte) bestimmt noch eine Stunde zur Lodge.





Wieder in der Lodge angekommen gibt es ein köstliches Drei-Gänge-Menue und wieder nette Unterhaltungen, diesmal auch mit den Eigentümern. Wir werden zu unserem Haus
eskortiert, lassen auf der Terrasse die Geräusche auf uns wirken, entdecken ein Stachelschwein und spielen ein paar runden Karten. Für morgen haben wir keine Safari vereinbart,
die anderen Gäste reisen früh ab und wir haben für 8 Uhr das Frühstück bestellt, Danach heißt es Abschied nehmen und weiter zum Kruger.

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tripilu

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Dienstag, 19. November 2019, 21:42

In die Raptor Retrat Lodge fahren wir auch. Daher hat mich dieser Bericht sehr interessiert. Danke. Bin echt sehr gespannt, wie es dort sein wird. Uns interessiert der Bush Walk, den sie auch anbieten.
Walk, den sie auch anbieten.
Das wichtigste Stück im Reisegepäck ist und bleibt ein fröhliches Herz

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Dienstag, 19. November 2019, 23:01

Raptor Retreat Game Lodge

Während unseres Aufenthaltes in der Lodge fand kein Walk statt. Nach dem Abendessen wurde gefragt, wer am Morgen an dem Game Drive teilnimmt. Nach dem Frühstück wurde gefragt, wer am Nachmittag am Game Drive teilnimmt. An unserem zweiten/letzten Morgen waren wir die einzigen Gäste und hatten abends mitgeteilt, dass wir am Morgen keinen Game Drive möchten. Bestimmt hätten wir an dem Morgen einen Walk machen können, wenn wir das gesagt hätten. Ich würd an eurer Stelle vorher Kontakt mit der Lodge aufnehmen und euren Wunsch äußern. Auf der anderen Seite fand ich die Tierdichte nicht sehr groß, zumindest nicht in Lodge Nähe. Ob sich da ein Walk lohnt?

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tripilu (20. November 2019, 10:18)

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Mittwoch, 20. November 2019, 10:26

Auf der anderen Seite fand ich die Tierdichte nicht sehr groß, zumindest nicht in Lodge Nähe. Ob sich da ein Walk lohnt?

Ich dachte eher, der Walk wäre weniger wegen der Tiere sondern mehr, um was über Flora und Fauna vor Ort zu erfahren. Auf viele Tiersichtungen habe ich eigentlich nicht gehofft - ich weiß auch nicht wirklich, ob ich so nah an Elefanten oder ähnliches dran will.
Wenn wir nicht so viele Tiere sehen, ist es nicht so schlimm. Wir haben uns diese Lodge ausgesucht, auch weil wir ein bisschen Luxus im Bush wollten, nachdem wir zuvor knapp 14 Tage bereits in Mapungubwe und Krüger sind.
Wir werden auf jeden Fall im Vorfeld mit der Lodge Kontakt aufnehmen.

Liebe Grüße :saflag:
Das wichtigste Stück im Reisegepäck ist und bleibt ein fröhliches Herz

Spiritsailor

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Donnerstag, 21. November 2019, 14:00

Zitat

und einer reduziert bei unseren Nachbarn den Poolinhalt


Bei uns in Sambia hat damals ein Elefant für bessere Sicht vor der Hütte gesorgt. Schwups war der kleine Baum weg. Als ich schauen wollte ob er weg ist, habe ich direkt auf den riesigen Elefantenschädel geschaut. Fensterfüllend.

Katrinil

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Samstag, 23. November 2019, 17:18

Tag 6 Kruger Nationalpark

Heute stehen wir pünktlich auf und packen wehmütig unsere Sachen. Wir sind die einzigen Gäste und frühstücken mit den Inhabern und zwei Angestellten. Leider geht es dem
Jüngsten gar nicht gut, ihn plagen starke Magenschmerzen. Man skizziert uns noch den Weg zur Apotheke und mit Umarmung werden wir verabschiedet. Wir haben uns hier sehr
wohl gefühlt.



Wieder fahren wir die halbe Stunde bis um Ausgang. Oh wie schön ist die Straße, die wir dann erreichen Richtung Hoedspruit. Leider ist heute Sonntag und die Apotheke ist
geschlossen. Im Supermarkt besorgen wir noch ein paar Getränke und Medizin. Wir fahren weiter zum Orpen Gate. Da wir gegen 11 Uhr dort ankommen ist es am Eingang sehr leer.
Wir erledigen die Formalitäten, kaufen uns einen Parkplan, suchen die Restrooms auf und schon kann es weiter gehen. Leider ist unser Patient auf der Rückbank viel am Schlafen.

Schon kurz nach dem Eingang können wir zahlreiche Tiere sehen und denken uns, dass es so weiter geht. Aber nein. Doch immer wieder tauchen in Abständen die üblichen
Verdächtigen sowie viele Elefanten und auch Giraffen auf.





Unser Patient schaut zumindest wenn wir anhalten auch halbwegs begeistert. Wir fahren zunächst nach Satara und holen uns eine kleine Stärkung.
Interessiert schauen wir auf die Tafel mit den Tiersichtungen. Für unseren Weg zum Lower Sabie wird nicht viel angezeigt, jedoch wollen
wir jetzt keine andere noch längere Strecke fahren, da es dem Jüngsten ja nicht so gut geht.

Wir sehen wieder Elefanten, Giraffen, Kudus und Impalas bis wir das Restcamp erreichen. Unsere Bilanz liegt also weiterhin bei drei (nicht vier) der BIG Five.



Wir beziehen unsere Hütte. Nach den letzten Tagen erscheint es uns schon recht eng und spartanisch eingerichtet. Aber alles ist sauber und zweckmäßig und wir haben einen
schönen Ausblick auf das Flußbett.





Während der Patient sich schlafen legt erkunden wir noch das Camp und testen kurz den Pool. Später beobachten wir die Tiere am Fluß. Als es dunkel wird suchen wir den Shop
auf, der erstaunlich gut ausgestattet ist. Anschließend (dem Patienten geht es etwas besser) gehen wir alle zu Mugg & Bean zum Essen.



Wir gehen relativ zeitig ins Bett. Ich schlage vor, wenn ich morgen wieder sehr früh wach bin, dass ich allein für 1-2 Stunden losdüse.

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Katrinil

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Sonntag, 24. November 2019, 16:31

Tag 6 Kruger Nationalpark

Heute ist erst Tag 6 unserer Reise. Ich bin tatsächlich sehr früh aufgewacht und fit wie ein Turnschuh. Komisch, zu Hause passiert mir das nicht. Die Jungs schlafen noch.
Ich mache mich auf den Weg zur Tankstelle und verlasse das Camp um 5.50 Uhr und fahre die H4-1 Richtung Skukuza. Kaum aus dem Camp geht es auch schon los mit Tiersichtungen
und ich merke, Sch… ich habe meine Kamera vergessen und nur das Handy zum fotografieren dabei. Zuerst sehe ich riesige Herden von Büffel am Wasser entlangziehen.



Nach 8 km stehen zwei Autos am Straßenrand. Ich freu mich, oh da gibt es bestimmt etwas Interessantes. Tatsächlich, ein Leopard.



Eine kurze Wegstrecke weiter läuft ein Elefant auf der Straße. Das Auto vor mir kommt nicht an ihm vorbei. Der Elefant geht plötzlich auf das Auto zu.
Der Wagen legt den Rückwärtsgang ein und jetzt ist auch mir schlecht. Schnell suche ich den Rückwärtsgang. Es dauert ziemlich lange bis der
Elefant sich wieder an den Straßenrand begibt und wir uns vorsichtig an ihm vorbei trauen. Ui, das war mal Herzklopfen.



Ich sehe noch Büffel, eine Hyäne, Giraffen und Elefanten. Nach einer Stunde mache ich mich wieder auf den Rückweg.





Zwei km von der Stelle, an der ich den Leoparden gesehen habe sehe ich plötzlich ein Nashorn mit Jungtier. Hah - BIG Five komplett.
Vier der BIG Five innerhalb von nicht mal 90 Minuten. Das passiert bestimmt nicht oft.



Ich merke mir die Entfernungen bis zum Camp. Vielleicht können wir nachher zusammen den Leoparden und die Nashörner noch einmal sehen.
Noch vor 8 Uhr bin ich wieder zurück im Camp. Wir essen Frühstück und ich erzähle aufgeregt von meinen Sichtungen. Unserem Patienten geht es immer noch schlecht. Ich habe
den Verdacht, dass es die Malariatabletten sind und verbiete sie ihm ab heute.

Wir machen uns wieder auf den gleichen Weg. Der Leopard ist noch da, es stehen dort aber auch zahlreiche Autos. Bisher haben sich die meisten fair verhalten und auch mal Platz
gemacht aber jetzt herrscht hier Chaos. Die Hyäne und die Nashörner können wir nicht mehr entdecken. Wir fahren nach Skukuza (man ist das riesig) und entdecken dort ein
Schild "Doctor". Zehn Minuten später und 600 Rand ärmer hat der Arzt bestätigt, dass es die Malariatabletten sind, die die Magenschmerzen verursachen. Prommt tut es auch schon
viel weniger weh ?(

Über Nebenstraßen fahren wir noch ein paar Stunden, haben aber keine aufregenden Entdeckungen. Lediglich an einem entfernten Wasserloch sehen wir eine nette Gemeinschaft von
Nashörnern, Elefanten, Zebras und Kleintieren. So geht es zurück zum Camp.







Im Camp angekommen gehen wir alle zum Pool und kühlen uns ab. Es sind 36 Grad im Schatten.
Gegen 16.45 Uhr juckt es mich doch noch einmal das Camp zu verlassen und so fahre ich ein paar km Richtung Leopard. Plötzlich wieder ein Gedränge an Autos. Löwen !!
Ich habe aber keine Chance an den einzigen Platz zu gelangen, von dem aus man die Löwenmutter mit Kindern sehen kann. Da die Zeit auch rennt gebe ich auf und fahre weiter.
Der Leopard ist noch da aber der Ansturm an Autos noch größer. Ich fahre wieder Richtung Camp.
Dann sehe ich plötzlich weit entfernt einen Löwen .- BIG Five an einem Tag? Geht doch :D

Suchbild :whistling:



Kurz vor dem Camp gibt's es noch ein Wasserloch. Hier bleibe ich stehen und beobachte das Geschehen. Zahlreiche Krokodile und Hippos sind zu sehen und die Hippos vor allem
auch zu hören. Es ist eine schöne Stimmung beim Sonnenuntergang. Kurz vor 18 Uhr bin ich dann pünktlich vor Toreschluss im Camp.





Dem Kranken geht es besser. Zusammen gehen wir in den Campshop , kaufen Kohle, Getränke und Essen für einen Grillabend.
Der Große kümmert sich um den Grill und es wird ein schöner Abend. Die Hippos hinterm Zaun sind ziemlich lautstark zu hören.



Morgen werden wir den Park verlassen und nach Swaziland fahren.

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Spiritsailor

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Montag, 25. November 2019, 11:36

Ja wegen so einem jungen Elefanten bin ich im Park auch schon mal 1 km rückwärts gefahren. Ich liebe den Sound von grunzenden Hippos.

Katrinil

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Samstag, 30. November 2019, 21:10

Tag 7 Swaziland/Eswatini

Zeitig machen wir uns auf den Weg. Wir fahren zum Ausgang Crocodile Bridge. Große Sichtungen können wir nicht verzeichnen. Am Ausgang müssen wir unseren Beleg präsentieren, den
wir beim Einfahren in den Park erhalten haben. Zum Glück kann ich den auch gleich finden. Dann wird in unseren Kofferraum geschaut. Alles ok. Nun geht es Richtung Eswatini. Zunächst
fahren wir die gut ausgebaute N4. Plötzlich gibt es ein Hinweisschild, links abbiegen nach Jeppe's Reef. Wir streiten ein wenig rum, Navi sagt gerade aus aber hier steht ein Wegweiser.
Hilfe, wären wir nur nicht abgebogen. Die ersten Meter sieht es noch gut aus aber dann - es wird die schlimmste Straße unserer Reise. Die Straße muss mal gut gewesen sein, sie ist geteert,
besteht aber zu 60 % aus Schlaglöchern. Hier wurde jahrelang nichts mehr repariert. Mist - es wird ein Geschüttel und Gegurke. Wir kommen nur langsam vorwärts. Wen es interessiert,
Google Maps sagt es ist die Jeppe's Reef Road. Wie lange ist es noch bis Jeppes Reef? Der Beifahrer meint 35 km. Das erste mal machen wir etwas, was wir uns sonst nicht trauen - Fahrer
und Beifahrer wechseln zwischendurch (der 20 jährige Beifahrer darf hier trotz Führerschein eigentlich nicht fahren). Plötzlich sehen wir in einiger Entfernung einen Wagen am Straßenrand
stehen. Oh mein Gott. Schnell tauschen wir wieder die Plätze. Es ist tatsächlich ein Polizeiwagen, der sich aber nicht für uns interessiert. Schon nach 15 km erreichen wir eine Straßenkreuzung
und dürfen auf eine für uns jetzt himmlische Straße (R570) abbiegen. In Zukunft werde ich jeden Tag vorher die Straßenkarten checken. Wir fahren und fahren und vermissen einen Hinweis
auf die Grenze. Ich habe nur Jeppe's Reef im Kopf und so biegen wir am Ortsschild ab. Blöder Fehler. Hier geht es nämlich nicht zur Grenze, sondern in den Ort. Der ist jetzt nicht der Schönste
und die Bewohner schauen uns merkwürdig an. Zum Glück fahren wir im Kreis und kommen wieder an den Ortseingang. Das Herz pocht mal wieder bis zum Anschlag. Nun reicht es aber.
Fehler - Navi auf Jeppe`s Reef programmiert. Wir erreichen die Grenze und freuen uns. Zunächst müssen wir parken und in ein Haus gehen, in dem unsere Pässe kontrolliert und abgestempelt
werden. Vor uns stehen mehrere Deutsche aus Schwaben. Dann fahren wir ein Stück weiter, auch hier das Gleiche - aussteigen, Pässe zeigen, Stempel kassieren. Hier zahlen wir auch 50 Rand
für die Straßennutzung. Wir steigen wieder ins Auto und werden nach ein paar Metern wiederholt angehalten. Ein Herr nimmt uns den Zettel mit dem Nachweis der Straßennutzung ab und
wünscht uns ein herzliches Willkommen in Eswatini.



Zunächst fällt uns auf, dass die Straßen hier schlechter sind als in Südafrika. Gelegentlich sind Schlaglöcher zu verzeichnen. Trotzdem kann man hier gut fahren.
Nach kurzer Zeit suchen wir eine Tankstelle auf und stellen fest, dass das Tanken hier noch günstiger ist. Die Landschaft verändert sich zunehmend. Gelegentlich wähnen
wir uns in Süddeutschland oder Österreich. Wir fahren durch die Berge und alles sieht hier sehr grün aus, nach den letzten Tagen im Kruger ein deutlicher Unterschied.
Die Fahrt wird recht lange. Öfter laufen Kühe und Ziegen an und auf den Straßen. Wir fahren durch den geschäftigen Ort Piggs Peak und stellen fest, ok hier sind keine Weißen zu sehen.
Wir fahren bergauf und bergab. Leider komme ich als Fahrer nicht zum Fotografieren, die Landschaft ist sehr schön. Wir sind schon wieder unsicher ob wir hier richtig fahren aber es gibt
nur diese eine Straße. Zwischendurch schaut der Jüngste auf der Straßenkarte nach. Schließlich erreichen wir die Autobahn und fahren auf ihr durch Mbabane. Hier wieder ganz andere
Szenerien u.a. Hochhäuser zwischen den Bergen. Am Rande der Autobahn verkaufen Frauen Obst und mehr. Wer bitte kann den hier anhalten? In Esulwini entdecken wir ein großes
Shoppingcenter und beschließen hier eine Mittagspause einzulegen. Wir gehen zu Spur und essen leckeres Steak mit und ohne Scampis. Danach besorgen wir noch Kleinigkeiten
im Pick n Pay. Hier entdecken wir die größte bisher gesehene Kühlkammer für Bier. Gestärkt machen wir uns auf den Weg zum Mlilwane Wildlife Sanctuary.
Wir sehen viele Schulkinder mit ihren Uniformen. Einige von ihnen wirken uns freudig zu. Überhaupt bekommen wir hier den Eindruck, dass die Menschen noch freundlicher zu uns sind.
Wir erreichen den Park und brauchen keinen Eintritt zahlen, da wir die Wildcard besitzen. Das Wetter ist heute nicht mehr so gut. Der Himmel ist bedeckt und die Temperatur ist deutlich
gefallen (ca. 25 Grad). Auf dem relativ kurzen Weg bis zur Rezeption sehen wir auch einige Tiere. Hier im Park gibt es keine Raubtiere, so dass man auch laufen oder Fahrrad fahren kann.



Wir beziehen zunächst unser Häuschen.





Leider ist der Strom im Haus ausgefallen. Die Angestellte, die uns das Haus gezeigt hat, verspricht, sich darum zu kümmern. Wir machen eine kurze Verschnaufpause. Unserem
Kranken geht es schon deutlich besser heute, es liegt wohl wirklich an den Malariatabletten. Später machen wir uns auf den Weg zur Rezeption, denn wir wollen uns Mountainbikes
ausleihen. Wir haben in den letzten Tagen ja kaum Bewegung gehabt. So freuen wir uns auf eine willkommene Abwechslung. Die Räder sind jetzt nicht der Hit. Wir verwechseln
zunächst den Fußweg mit dem Radweg und es wird sehr schweißtreibend. Es begegnen uns Wildtiere und Zebras.





Leider wird es bald dunkel und wir geben die Räder wieder ab. Um 18 Uhr soll es eine Tanzvorführung geben, sofern es nicht regnet. Danach haben wir uns im Restaurant einen
Tisch bestellt.



Neben unserem Haus grasen die Zebras und am Feuer wärmen sich die Warzenschweine. Ich bin schon einmal vorgelaufen und beschwere mich an der Rezeption, dass wir immer
noch keinen Strom haben. Die Rezeptionisten wissen davon nichts. Eine Minute später steht ein Hausmeister mit Gewehr neben mir und will mit zum Haus kommen. Ich schicke ihn
zu den Jungs, die noch im Haus sind.



Die Jungs kommen später und erzählen, dass der nette Herr mit dem Gewehr erschien und der Strom jetzt geht. Er hat ihnen nebenbei einen Vortrag über die elektrischen
Anlagen und über sein Land und den König gehalten 8o .

Die Tanzvorführung dauert fast eine Stunde. Nun fühlen wir uns mal wieder wirklich in Afrika.



Im Restaurant gibt es ein Buffet. Es ist verhältnismäßig teuer und leider sind wir auch noch vom Mittagessen recht satt. Trotzdem lassen wir es uns schmecken. Es scheinen hier viele
Busreisegruppen eingekehrt zu sein, fast überall an den Tischen wird deutsch gesprochen. Ach, die Schwaben vom Grenzübergang sind auch hier.
Wieder an unserem Häuschen machen wir es uns bei Kerzenschein auf der Terrasse gemütlich und spielen noch ein paar Würfelspiele.

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Katrinil

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Sonntag, 1. Dezember 2019, 14:54

Tag 8

Nach einem Kaffee auf der Terrasse und Beobachtung der grasenden Zebras machen wir uns schon wieder auf den Weg. Die Zeit hier war definitv zu kurz.
Vielleicht hätten wir noch mehr entdeckt und wandern wäre hier sicher auch schön gewesen.


Der Weg bis zur Grenze zieht sich. Es sind auch viele große Baustellen um Manzini (dafür werden die Straßen dann bestimmt bald noch besser). Besonders die letzte Wegstrecke
zwischen Big Bend und der Grenze ist nicht sehr spannend. Eine Polizeikontrolle winkt und durch (wie immer bisher).

Das Wetter heute ist auch nicht besser. An der Grenze dann wieder die bekannte Prozedur. Gleich danach verändert sich die Landschaft wieder und wir sehen die Temperaturskale

deutlich ansteigen. Wir fahren über die N2 und kommen gut voran. Es ist jetzt Mittag und da wir gut in der Zeit liegen beschließen wir den Abstecher zum Hluluwe-Imfolozi zu
machen. Wir fahren über das Memorial Gate hinein.



Außer uns sind kaum Fahrzeuge unterwegs. Wir nehmen zunächst den Weg zum Hiltop Camp. Unterwegs entdecken wir in der Ferne das erste Rhino unter einem Baum liegen.
Ansonsten passiert erstmal nichts. Wir pausieren kurz oben am Hiltop und es ist jetzt wieder ganz schön heiß.




Wir fahren weiter und können keine Sichtungen verzeichnen. An einem Parkplatz halten wir kurz an.


Zunehmend wird uns die Fahrerei lästig, da wir auch wenig sehen. Wir beschließen den kürzesten Weg zum Nyalazi Gate zu nehmen. Insgesamt sehen wir noch einen Elefanten und
drei Rhinos aber alle in einiger Entfernung. Vermutlich liegt es an der Tageszeit, insgesamt kann uns der Park nicht überzeugen.

Suchbild



Wir fahren weiter zu unserem heutigen Ziel Saint Lucia. Unterwegs in Mtubatuba sehen wir wieder viele Schulkinder auf dem Weg nach Hause. Es ist ein Gewimmel auf den Straßen.
und wir sehen nicht nur schöne Ecken. Ganz anders dann in Saint Lucia. Wir fühlen uns an Orte in den USA erinnert. Breite Straßen, schöne Häuser. Viel Weiße unterwegs. Es ist
schon befremdlich, diese Unterschiede nur wenige Kilometer voneinander entfernt.

Wir werden herzlich im Guesthouse empfangen. Der Eigentümer Collin lädt uns gleich auf ein Getränk ein und empfhielt uns Restaurants und Unternehmungen. Das Wetter für
morgen soll Regen verheißen, aber Collin meint, dem Wetterbericht ist so wenig wie den Politikern zu vertrauen.



Wir beschließen, uns erst einmal im Pool abzukühlen.



Wir wollen heute noch das Meer sehen und fahren mit dem Auto zum Boardwalk. Es ist schön, dort mal wieder zu Fuß unterwegs zu sein.



Wir laufen zum Strand und die Jungs fangen wie kleine Kinder an im Sand zu malen und Steinchen zu werfen.





Langsam wird es dunkel und wir machen uns auf den Weg ins Restaurant, den uns knurrt heute der Magen. Wir entscheiden uns nach der Empfehlung für das Braza auf der
Haupstraße. Es wird unser teuerstes Essen und ist mit 900 Rand für drei Personen und der Anzahl und Qualität der Speisen und Getränke trotzdem preiswert.

Surf & Turf


Wir hoffen, auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft Hippos auf der Straße zu sehen, haben aber kein Glück.
Im Aufenthaltsraum gibt es für uns Obst und Sherry. Wir lesen und spielen noch und hoffen auf gutes Wetter für Morgen.

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Montag, 2. Dezember 2019, 20:10

Tag 9 Saint Lucia

Leider hat der Wetterbericht doch recht. Es regnet und die Temperatur beträgt nur 19 Grad. Und ausgerechnet heute wollten wir doch zum Schnorcheln. Nach einem leckeren
Frühstück machen wir uns auf dem Weg zum iSimangaliso Wetland Park. Es regnet in Strömen - Wetland wie passend ;(
Noch hoffen wir auf eine Wende. Im Park nehmen wir den ersten Rundweg und sehen nach kurzer Zeit drei Rhinos. Damit haben wir ja gar nicht gerechnet.
Die Laune wird deutlich besser.



Kurze Zeit später versteckt im Gebüsch das nächste Nashorn.



Wir fahren weiter zu zwei Aussichtspunkten. Collin hat uns noch empfohlen, dort nach Walen Ausschau zu halten, aber da haben wir Pech.
Im Park soll es Leoparden geben, aber auch diese können wir nicht entdecken.



Der Regen hört allmählich auf. Am Cape Vidal angekommen herrscht ein rauer WInd. Wir gehen zum Strand und ziehen unsere Kapuzen hoch, denn der Sand fliegt uns regelmäßig
um die Ohren. Baden/Schnorcheln können wir heute vergessen.



Huh, wir sind froh, als wir nach einer Weile wieder im Auto sitzen. Es ist kalt in Afrika.

So machen wir uns wieder auf den Rückweg und nehmen noch einige Nebenwege mit. Wir haben es schon fast aufgegeben interessante Sichtungen zu erleben, als plötzlich ein
Hippo mitten auf der Wiese in unsere Richtung läuft. Wir halten an. Als es kurz vor unserem Auto ist bekomme ich dann doch leicht Panik und werfe den Motor wieder an.
Da dreht es sich flugs um und rennt davon. Man, die sind ja wirklich schnell.



Wir fahren wieder in die Stadt und essen eine Kleinigkeit. Zum Glück haben wir heute nicht wie geplant die Hippo & Croc Tour zum Nachmittag gebucht. Wir hoffen auf Morgen.

Es ist Nachmittag und zwei von uns beschließen trotz Nieselregens spazieren zu gehen. Nach den letzten Tagen im Auto ist es einfach mal Zeit zum Laufen. Collin leiht uns noch
zwei Regenschirme und ab geht es. Herrlich. Wir laufen zum Strand, nochmal über den Boardwalk und durch die halbe Stadt
zurück bis kurz vorm Dunkelwerden. Alles völlig Angstfrei und der Regen hört auch noch auf.





Nach einem Päuschen (endlich mal wieder WLAN :) ) machen wir uns auf zum Restaurant Reef & Dunes. Es ist hier sehr gemütlich und auch das Essen schmeckt. Auf dem Rückweg
sehen wir wieder keine Hippos. Im Gästehaus angekommen erzählt uns ein Pärchen, dass es gerade zwei Hippos auf der Stra0e gesehen hat. Wir drehen noch einmal eine Runde
durch den Ort, haben aber kein Glück. Für morgen ist wieder schönes Wetter vorhergesagt und wir freuen uns auf die Hippo & Croc Tour.

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Freitag, 6. Dezember 2019, 19:38

Tag 10

Heute scheint tatsächlich wieder die Sonne. Collin versucht für uns die Hippo & Croc-Tour zu reservieren. Die Idee haben heute scheinbar mehrere, denn es ist vieles ausgebucht.
Aber wir bekommen noch Plätze für 10 Uhr. So frühstücken wir in Ruhe und packen unsere Sachen. Das Gepäck können wir im Gästehaus lassen, wir holen es nach der Tour wieder
ab. Hier in Saint Lucia kommen wir das erste mal mit den Parkwächtern in Kontakt. Wir betreten unser Boot und wer sitzt uns gegenüber? Die Schwaben vom Grenzübergang
(Achtung Spoiler - nicht das letzte mal). Nach kurzer Zeit sehen wir schon die ersten Hippos (immer schön in Grüppchen) und auch Krokodile.




Die Fahrt dauert zwei Stunden und lohnt sich. Der Brüller ist ein kackendes Hippo, welches seine Hinterlassenschaften auf den Köpfen seiner Mitschwimmer ablädt.





Wir fahren zum Gästehaus, holen unser Gepäck und machen uns auf den Weg Richtung Durban nach Umhlanga. Wieder sehr gute Straßen, für die wir aber auch mehrfach Maut
bezahlen müssen. Unterwegs wollen wir unsere Vemieterin anrufen. Trotzdem wir eine SIM-Karte mit ein wenig Telefonguthaben gekauft haben kommt die Ansage, dass das
Guthaben verbraucht ist. Wir haben aber bisher noch gar nicht telefoniert. So ein Mist. Nun gut - kurzer Anruf mit der deutschen Simcard. Nach weniger als drei Stunden erreichen
wir unser Ziel und werden nett begrüßt. Wieder wird uns alles gezeigt und Vorschläge für Restaurants und Strandbesuch gemacht. "Alles safe hier - ihr könnt laufen und zum
Einkaufscenter nehmt ein Uber" - so die Vermieterin. Nett auch immer die kleinen Aufmerksamkeiten, die wir oft vorfinden - von Kaffee, Saft, Wasser über Gummibärchen und Obst.





Wir packen unsere Badesachen und gehen zu Fuß in ein paar Minuten zum Strand. Ahja, das ist also auch Südafrika hier, so ganz anders als bisher. Hätte auch Miami Beach sein
können.







Es herrscht ein ordentlicher Wellengang und der Wind ist auch nicht ohne. Doch den Jüngsten zieht es ins Meer und er ist gar nicht mehr rauszubekommen, während wir anderen
zwei bibbernd am Strand sitzen.



Irgendwann schaffen wir es dann doch zurück zum Apartment. Wir möchten heute mal eine Shoppingzeit einlegen. Wir ziehen uns um und bestellen uns das erste mal ein Uber.
Es klappt super, ist sehr günstig und bei dem Chaos am Parkplatz bin ich froh, nicht selbst gefahren zu sein.


Nach zwei Stunden haben wir genug und die Jungs auch einige Kleidungsstücke ergattert. Wieder bestellen wir uns ein Uber und fahren zurück. Auf Hinweis unserer Vermieterin,
dass wir hier zu den Restaurants ruhig laufen können, tun wir dies auch. Es ist eine Gegend mit vielen Restaurants und die Straßen sind voller Menschen. Hier ist richtig was los,
auch Musik spielt. Die Jungs wollen unbedingt zu Hooters. Nun gut, sollen sie ihren Spaß haben. Wir sind erstaunt, wie viele Gäste auch Frauen sind. Heute ist aber auch Happy
Hour für Frauen. so gibt es auch lecker Cocktail zum Schnapper. Satt und zu frieden geht es zum Apartment zurück. Das erst mal schalten wir noch kurz den Fernseher an.
Morgen früh heißt es zeitig aufstehen und zum Flughafen Durban.

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toetske

oorbietjie

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Gestern, 01:43

:danke: Katrinil!
für den schönen Reisebericht, in dem Du Eure Erlebnisse mit uns teilst. Auf die Fortsetzung freue ich mich!

VG. Toetske


PS 27 on Chartwell wurde erst vor ein paar Tagen ebenfalls im Reisebericht von Christian beschrieben - das Apartment habe ich mir auch schon notiert.
one life, LIVE IT !

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Katrinil (Gestern, 11:11)