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heinzz2006

heinzz2006

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Freitag, 22. November 2019, 16:49

Autoversicherung

Hallo zusammen: Sind ab nächster Woche wieder unterwegs,Swasiland-und den Osten Süd Afrika.Mußte jetzt feststellen bei der Autoversicherung CDW All Inkl. das Beschädigungen von Wildtieren am Auto nicht Versichert sind.( Dachte immer nur es handelt sich nur um Nutztiere die ausgenommen sind)Frage: Gibt es eine zusätzliche extra Versicherung für Wildtier Beschädigungen.sind jetzt das 10 mal unterwegs hatten schon disbezüglich etliche Situationen gehabt,aber sind immer gut ausgegangen.
  • Mfg Heinzz2006

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gasto (23. November 2019, 00:36)

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2

Freitag, 22. November 2019, 19:17

Guten Abend, @ Versicherung gegen Wildschaden in SA kann ich dir leider nichts sagen (hat mich nie gekümmert und war auch schon öfters dort), aber das hat mich jetzt doch neugierig gemacht
sind jetzt das 10 mal unterwegs hatten schon disbezüglich etliche Situationen gehabt,aber sind immer gut ausgegangen.

Was führt ihr denn auf und wo und PS: was habt ihr vor, dass das wichtig wird?
Danke und Grüße, Werner

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heinzz2006 (23. November 2019, 05:26)

feuernelke

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Freitag, 22. November 2019, 20:22

Wenn Du eine CDW abgeschlossen hast entspricht das einer Teilkasko. Der Wildschaden wird, wenn nicht explizit ausgeschlossen bezahlt, allerdings behält die Mietwagenfirma die Kaution als Selbstbeteiligung. Diese wiederum ersetzen die meisten Broker mit der Selbstbehaltausschlußversicherung.
Ich persönlich buche die LDW ohne Selbstbehalt. Teurer, aber kein Ärger und VorkasseVersucherungsbedingungen prüfen und ggf bescheinigen lassen das Wildunfälle versichert sind

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Hochwälderin (27. November 2019, 08:15), heinzz2006 (23. November 2019, 05:26)

heinzz2006

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Samstag, 23. November 2019, 06:05

Was führt ihr den auf !!!

Guten Abend, @ Versicherung gegen Wildschaden in SA kann ich dir leider nichts sagen (hat mich nie gekümmert und war auch schon öfters dort), aber das hat mich jetzt doch neugierig gemacht
sind jetzt das 10 mal unterwegs hatten schon disbezüglich etliche Situationen gehabt,aber sind immer gut ausgegangen.

Was führt ihr denn auf und wo und PS: was habt ihr vor, dass das wichtig wird?
Danke und Grüße, Werner

Hallo Werner: Sie Schreiben ´´Was führt ihr den auf´´wir fahren nur täglich in den Wildparks wo wir uns gerade befinden durchs Gelände,und da hat es schon Situationen gegeben wo es sehr schwer war zurückzuschieben oder auszuweichen (an tiefsandigen Wegen)wenn so ein etwas aufgeregter Elefant dann vor dem Auto drohend umhertanzt,oder 2 Nashörner die auf einmal aus dem Busch vor dem Auto über den Weg laufen,oder einmal ein Löwe mit den Vorderpfoten schon auf der Motorhaube usw.Bei jeder Afrikatour fahre ich mindestens 3-4000 km nur in der Wildnis,und da kommt man schon so manches mal in so manche Situationen.
Mfg Heinzz2006

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leser (23. November 2019, 10:29)

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5

Samstag, 23. November 2019, 10:30

Danke Heinz2006, meine Neugier steigt noch weiter.
Welcher Autovermieter erlaubt denn Fahrten im GELÄNDE und in welchen NPs und GRs SÜDAFRIKAS kann man Tausende km durch GELÄNDE und WILDNIS fahren?

Grüße, Werner

Marc

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6

Samstag, 23. November 2019, 13:42

Danke Heinz2006, meine Neugier steigt noch weiter.
Welcher Autovermieter erlaubt denn Fahrten im GELÄNDE und in welchen NPs und GRs SÜDAFRIKAS kann man Tausende km durch GELÄNDE und WILDNIS fahren?


Der kleine, aber feine Unterschied ist, dass Heinz von Afrika spricht und Du von Südafrika. :D ;)

Zum Glück ist in einigen Ländern das echte Offroadfahren noch gang und gebe, bzw. viele Straßen würde ein Europäer gar nicht als solche wahrnehmen. So gibt es z.B. in Namibia (aber auch anderswo) einige Vermieter, die sich darauf spezialisiert haben. Und das ist auch gut so, die Bilder zeigen eine offizielle Straße, das würde jeder Europäer mit seinem SUV als unmöglich befahrbar erachten. Für mich ist das viel mehr Wildnis, als ein NP, wenn man dort die Big Five sehen darf, hat das eine ganz andere Qualität. :)
»Marc« hat folgende Bilder angehängt:
  • DSC04646.jpg
  • DSC04653.jpg
Schöne Inselgrüße Marc

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Jurij (25. November 2019, 22:53), heinzz2006 (24. November 2019, 07:22), leser (23. November 2019, 14:26)

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Samstag, 23. November 2019, 14:41

Danke Marc, hhmm, na ja, also…
Die Anfrage bez. Versicherung gegen Wildschaden bezog sich ausdrücklich auf SWAZILAND und SÜDAFRIKA und wurde im Nachsatz mit Fahrten im GELÄNDE und in der WILDNIS begründet. Das hat mich einfach neugierig gemacht.
Danke jedenfalls für die Erläuterung des Unterschiedes zwischen RSA und „Afrika“, auf ausgesetzten Bergpisten bin ich sicher nicht in deiner Liga, weil ich nicht schwindelfrei bin :blush: , im „Flachen“ bin ich über die Jahre aber in der Region auch schon etwas herum gekommen, daher war ich ja neugierig. Vielleicht gibt es auch unterschiedliche Auffassungen von „im Gelände“ fahren“, obwohl „off road“ doch eigentlich deutlich ist. Könnte ja auch sein, das der TE in Parks mehr darf, als normale Besucher, so was gibt’s ja auch. Aber sorry wenn ich jemand damit genervt habe, könnte man hier nachträglich editieren, würde ich es löschen.

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Marc (25. November 2019, 13:43)

heinzz2006

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Sonntag, 24. November 2019, 08:23

Wildschaden

Danke Heinz2006, meine Neugier steigt noch weiter.
Welcher Autovermieter erlaubt denn Fahrten im GELÄNDE und in welchen NPs und GRs SÜDAFRIKAS kann man Tausende km durch GELÄNDE und WILDNIS fahren?


Der kleine, aber feine Unterschied ist, dass Heinz von Afrika spricht und Du von Südafrika. :D ;)

Zum Glück ist in einigen Ländern das echte Offroadfahren noch gang und gebe, bzw. viele Straßen würde ein Europäer gar nicht als solche wahrnehmen. So gibt es z.B. in Namibia (aber auch anderswo) einige Vermieter, die sich darauf spezialisiert haben. Und das ist auch gut so, die Bilder zeigen eine offizielle Straße, das würde jeder Europäer mit seinem SUV als unmöglich befahrbar erachten. Für mich ist das viel mehr Wildnis, als ein NP, wenn man dort die Big Five sehen darf, hat das eine ganz andere Qualität. :)

Hallo Marc: Danke für die Unterstützung,sie wissen eben wie ich es meinte,wir sind jedes Jahr ca 4Wochen im Süden Afrikas (Namibia,Botswana.SAfrika)unterwegs,bei jeder unserer Tour fahre ich 4-5000km,das heißt das es nicht immer durchs Gelände geht,aber die vielen Durchzugsstrassen in den freien Gelände,werden auch von vielen Wildtieren überquert bzw.Elefanten Giraffen stehen am Strassenrand auch Löwen haben wir auf solchen Strassen schon begegnet wie in Namibia.Das man mit den Mietwagen (4x4)auch manches mal auch auf nicht befestigten Strassen unterwegs ist ist in solchen Gegenden(Afrika) nicht auszuschließen.Es muß selber jeder entscheiden ob er weiter oder zurück auf die Teerstrasse fährt.(man dürfte wenn es drauf ankommt nicht mal im Krüger die Teerstrasse verlassen,denn die Nebenstrassen sind auch nicht befestigt, sowie im Kgalagadi oder Khaudum usw.
Bei meiner ersten und jetzigen Anfrage geht es ja eigentlich nicht um das befahren bestimmter Strassen,sondern ob jemand von Euch weiß wie man sich bestens für etweiige Tierbeschädigungen am Auto absichern kann. (Drum habe ich eigentlich die Aussage nicht verstanden wenn jemand schreibt´´was führt ihr eigentlich auf´´
Mfg an alle Heinzz2006 .

Marc

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Montag, 25. November 2019, 13:51

Hallo Leser,

sorry, ich wollte Dich nicht kritisieren. Ich wollte nur den kleinen Unterschied in der Diskussion herausstellen und habe das eventuell zu sehr untermalt.

Inhaltlich ist neben der Frage off-road oder nicht off-road ja die ursprüngliche Frage des Wildschadens am Auto und das kann Dir auch auf jeder asphaltierten Straße in einem südafrikanischen Nationalpark passieren. Wenn es einem Löwen/Nashorn/Büffel/Elefanten in den Sinn kommt Dein Mietauto zu drangsalieren, dann hat man offenbar einen unversicherten Wildschaden. Und so etwas passiert nun mal doch hin und wieder:

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Schöne Inselgrüße Marc

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heinzz2006 (26. November 2019, 09:38), leser (25. November 2019, 16:06)

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10

Montag, 25. November 2019, 17:16

Danke Marc, kein Problem.
@ Risiko und Versicherung halte ich (aus dem Bauch gesagt und ohne Kenntnis von Statistiken) die Wahrscheinlichkeit einer Wildtierkollision auf einer der STANDARDtouren in Südafrika für unvergleichlich geringer, als die einer Kollision mit Verkehrsteilnehmern oder Haustieren. Vorausgesetzt, man fährt nicht nach Einbruch der Dunkelheit!!, das ist sehr gefährlich. Wegen dieses (subjektiv) geringen Risikos habe ich mir über einen Versicherungsschutz gegen Wildschaden nie Gedanken gemacht. Sicher erlebt man über die Jahre auch einige haarige Situationen, die den Blutdruck ansteigen lassen, aber man kann ja auch reagieren, und wenn/wo nicht, gibt es noch die Schutzengel oder einfach Glück :) . MW passiert eigentlich wenig Derartiges, fast nix im Vergleich zu den anderen Risiken einer Südafrikareise.
Ich vermute (!!) auch, dass bei Anfahren eines Wildtieres in einem NP die Schuld wahrscheinlich dem Fahrer zugeschrieben wird und dass das u. U. bei Abwicklung über den beim heimischen Broker erworbenen Versicherungsschutz Probleme machen könnte, noch dazu im Zuge von Fahrten im Gelände (im Wortsinn). Die Meinung eines Versicherungsfachmannes dazu wäre interessant.
Grüße, Werner

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heinzz2006 (26. November 2019, 09:38)

Marc

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11

Dienstag, 26. November 2019, 09:57


@ Risiko und Versicherung halte ich (aus dem Bauch gesagt und ohne Kenntnis von Statistiken) die Wahrscheinlichkeit einer Wildtierkollision auf einer der STANDARDtouren in Südafrika für unvergleichlich geringer, als die einer Kollision mit Verkehrsteilnehmern oder Haustieren.
(...)
Ich vermute (!!) auch, dass bei Anfahren eines Wildtieres in einem NP die Schuld wahrscheinlich dem Fahrer zugeschrieben wird.


Hallo Werner, es geht nicht ums Anfahren eine Wildtieres, sondern eher um ein aggressives Wildtier, welches den Wagen attackiert. Und das kommt doch recht häufig vor, selbst habe ich das zumindest bei Elefanten und Büffeln schon mehrfach miterlebt, bis jetzt ist es nur deswegen gut ausgegangen, weil ich ausreichend Platz zum reagieren hatte.
Schöne Inselgrüße Marc

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heinzz2006 (27. November 2019, 06:46), leser (26. November 2019, 19:05)

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Dienstag, 26. November 2019, 19:10

Hallo Marc mit „Anfahren“ habe ich in der verkürzten Form pauschalisierend sicherlich schlampig formuliert, da hast du schon recht. Wenn man sich kurz fassen möchte, kommt es manchmal falsch rüber aber wenn man es ausführlich macht, braucht man viel länger zum Schreiben. :whistling:
Daher und trotzdem jetzt die Langfassung meiner Überlegung, eigentlich Frage, denn SO eindeutig ist es eben nicht immer, wer jetzt wem zu nahe gekommen ist, am Beispiel von Begegnungen mit Elefanten, welche schon mehrfach als Argument für eine Versicherung genannt wurden.
Ich bin ein paar Mal so richtig angegangen worden, ohne den Anfang davon überhaupt bemerkt zu haben. Das Tier war schon in vollem Lauf und sehr nahe und der Straße als ich es überhaupt bemerkt habe. Ein Mal habe ich darauf spekuliert, noch vor dem Schnittpunkt unseres Kurses am Elefanten vorbei zu kommen und Gas gegeben. Andere Male habe ich Notbremsung gemacht und sofort reversiert um Abstand zu gewinnen. Jedes Mal hat es funktioniert, aber wäre ich nicht mehr vorbei gekommen oder der Bremsweg zu lange gewesen, hätte ich das Tier angefahren, obwohl ich die Attacke gar nicht bewusst/offensiv ausgelöst hatte.
Jeder weiß, dass man Elefanten im bewachsenem Gelände, hohem Gras, Busch, Wald, leicht übersehen oder erst sehr spät sehen kann, das ist wohl unbestritten. Man hat dabei nichts falsch gemacht, wenn man sie erst im letzten Augenblick sieht, vor allem aus dem flachen Blickwinkel eines PKWs kann das leicht passieren.
Ein Mal bin ich nach einer Kurve im Wald, bei sehr moderater Geschwindigkeit, mitten in einer Herde gestanden, die dadurch enorm agitiert war. Wenn ich reversiert habe, weil mich eine Kuh von vorne angegangen ist, hat mich eine von hinten attackiert, weil ich ihr Kalb verschreckt hatte. Wie ein JoJo bin ich ein paar Mal vor und zurück, bis sich der Spuk verzogen hatte und jedes Mal war ich am Umkehrpunkt sehr knapp dran ein Tier anzufahren, wenn es sich nicht an die Regel und Botschaft gehalten hätte, dass ICH Rückzug signalisiert hatte.
Einmal habe ich in einer unübersichtlichen Situation den Zeitpunkt für den Notausstieg verpasst und wurde von einer sehr großen Herde „eingeschlossen“, in alle Richtungen waren graue Wände. Man konnte nur Motor abstellen und mäuschenstill sein und durch die erste Öffnung (Gasse) hinausschleichen. Die Tiere haben sich total ruhig verhalten, aber wenn nicht, hätte es zumindest Sachschaden gegeben ….
…und da würde mich jetzt @ Versicherung, das ist ja das Thema, echt interessieren, wie der Referent, für den Wildschaden eine Kollision mit einem Hasen oder Reh nächtens auf einer Waldstraße bedeutet, reagiert, wenn der Schaden von Elefanten in so einer Situation verursacht wurde (eventuell noch im "Gelände") und dass kein (grob) fahrlässiges Verhalten vorliegt. Wenn jemand Sachwissen oder sogar persönliche Erfahrung damit hat, bitte melden!
Es ist eben nicht immer eindeutig, wer jetzt was (offensiv) verschuldet hat. Sich zu fürchten ist subjektiv und als Selbstschutz gut, es bedeutet aber nicht zwingend, dass wirklich Gefahr vorliegt. Andererseits fürchten sich auch viele Leute nicht in echten (?) Gefahrsituationen …..
…. So wartet und wartet man vor einem direkt an der Straße fressenden Elefanten….und er geht einfach nicht in die Komfortdistanz für’s Vorbeifahren. Und plötzlich kommen da Einheimische oder sogar die Parkranger daher geprettert, wollen oder können nicht warten, drücken auf die Hupe und auf’s Gas und rauschen mit 70 kmh vorbei. Elefant flüchtet, man nützt die Gunst des Augenblicks und fährt vorbei. Vielleicht waren das derartig frustrierte Tiere die mich (siehe oben) so angegangen sind, aber wie erkläre ich das meiner Versicherung? Bin gespannt.
Grüße, Werner…und immer alles mE.
Aber wie schon weiter oben gesagt, halte ich es für äußerst selten, dass jemand in südafrikanischen NPs und GRs derart zu Schaden kommt, es geht praktisch immer gut, wenn nicht, würde das in Zeiten wie diesen, höchste Publizität erlangen.

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Marc (27. November 2019, 08:31), heinzz2006 (27. November 2019, 06:45)

Marc

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13

Mittwoch, 27. November 2019, 08:57

…. So wartet und wartet man vor einem direkt an der Straße fressenden Elefanten….und er geht einfach nicht in die Komfortdistanz für’s Vorbeifahren. Und plötzlich kommen da Einheimische oder sogar die Parkranger daher geprettert, wollen oder können nicht warten, drücken auf die Hupe und auf’s Gas und rauschen mit 70 kmh vorbei. Elefant flüchtet, man nützt die Gunst des Augenblicks und fährt vorbei. Vielleicht waren das derartig frustrierte Tiere die mich (siehe oben) so angegangen sind...


Gerade bei Elefanten und Büffeln schwanken die Stimmungslagen ja auch extrem.

Wir standen schon mehrfach (offroad) in Büffelherden von ein paar hundert Tieren, die rund um uns friedlich grasten, wie Kühe. Aber es gab auch schon mehrfach echte Attacken, teilweise erklärbar (Taubtiere in der Nähe) oder einmal war eine extrem große Herde (1.000 Tiere?) dicht an dicht auf 100m Breite auf Wanderschaft, da möchte man nicht dazwischen kommen, teilweise aber eben auch nicht auf den ersten Blick erklärbar. Wegen der mangelnden Gestik/Mimik finde ich das gerade bei Büffeln sehr schwer zu beurteilen. Da hilft eigentlich nur beobachten und abwarten.
Bei Elefanten finde ich das deutlich einfacher, da sie eine ausgeprägte Gestik/Mimik und eine Hierarchie in ihren Warnsignalen haben. Da weiß man relativ schnell, wie das Befinden des Tiers gerade ist. Bei Elefanten besteht hingegen das Risiko, dass der Spieltrieb durch kommt. Speziell bei den "Kleinkindern", die probieren sich doch mal gerne aus und zwingen dann die Mutter plötzlich zu interagieren. Da muss man aufpassen.

Was Elefanten angeht hatte ich gerade im letzten Urlaub in Namibia ein für mich unangenehmes Erlebnis. Wir waren im Huab-River-Bett (trocken) unterwegs und sind Wüsten-Elefanten-Spuren gefolgt. Dieses Flussbett ist teilweise sehr buschig und unübersichtlich, nach vier Stunden haben wir die Elefanten just in dem Augenblick 50m vor uns gefunden, als von schräg hinten eine zweite Elefanten-Familie hinzu kam. Eigentlich ein tolles Erlebnis, wir hatten insgesamt 27 Wüsten-Elefanten um uns. Das Problem war, dass wir weder vor, noch zurück konnten, da alle Auswege aus dem Buschgebiet mit Elefanten verstopft waren, die zudem wegen des Zusammentreffens sehr angespannt waren. Hinzu kam, dass ein Elefant im weichen Sand des Flussbetts definitiv besser beschleunigen kann, als ein Geländewagen. Es ist gut gegangen, aber das sind so Momente, wo man sich denkt, dass das nicht sein muss, zumal in der echten Wildnis. :whistling:
Schöne Inselgrüße Marc

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toetske (28. November 2019, 01:32), leser (27. November 2019, 13:10), heinzz2006 (27. November 2019, 10:32)

Bär

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Mittwoch, 27. November 2019, 14:33

Die Ausgangsfrage von Heinz kann man nicht beantworten, ohne die Versicherungsdetails zu kennen. "Versicherer sind bei der Gestaltung ihrer Bedingungen weitgehend frei." heißt es bei
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) - übrigens eine interessante Zusammenfassung der Rechtslage bei Tierunfällen in Deutschland.

Wie das in Südafrika geregelt ist weiß ich nicht, daher würde ich an Heinzens Stelle Ausschau nach einer Deckungsversicherung halten. Also eine, die einen eventuellen Selbstbehalt abdeckt. Die kosten idR nicht allzuuu viel und sind nicht nur für diese unklaren Rechtslagen wie Tierkollisionen hilfreich.
Hier im Forum wurden in der Vergangenheit u.a.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Großbritannien, Jahrespolice ca. 75 EUR, aber wegen "This policy excludes damage whilst travelling through a safari or whilst driving on off-road adventure trails" für Heinz wohl weniger geeignet
und
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (aka (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) - Jahrespolice ca. 105 EUR -
genannt.
In den (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) von leihwagenversicherung sehe ich keinen derartigen Ausschluss, würde aber vorsichtshalber nochmal anfragen. Denn auch dort sind nur Schäden versichert, wenn man für einen Schaden verantwortlich ist. Und genau das scheint mir die Krux zu sein, denn bei Wildtierschäden gilt oftmals das Ereignis als höhere Gewalt, was dann Verantwortlichkeit ausschließt (man kann ja quasi nichts dafür, es ist unabwendbar, höhere Gewalt eben). Ob das in RSA aber genau so verkompliziert wurde wie in D - keine Ahnung. Nachfragen.
Und klar - eine Deckungsversicherung deckt nicht nur, sie ist auch gedeckelt. Auf 2.500 EUR je Schadensfall. Das sollte idR reichen. Wenn Dir ein Eli aber auf die Motorhaube Deines neuen 5er BMWs steigt, eher nicht. :D

Zu den Wildschäden meine persönliche Ansicht bzw. Erfahrung: nahezu jeder Foriker hat es schon erlebt, dass man plötzlich in einer Herde stand oder ein Elefant ihm mal "nachgestellt" hat. Meistens sind das Scheinangriffe. Aber eben nur meistens. Dennoch erinnere ich mich an keinen Schadensfall hier im Forum. Und wenn ich mir die "Wildschäden" z.B. im KNP anschaue, gibt es seltenst Fahrzeug- oder gar Personenschäden. Dafür recht regelmäßig neben dem Fahrbahnrand liegende tote Antilopen. Kann mir nicht vorstellen, dass die alle ganz unvermittelt ins Auto gesprungen sind...
Vorsichtig fahren ist die beste Versicherung.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Marc (28. November 2019, 09:34), heinzz2006 (28. November 2019, 07:20), toetske (28. November 2019, 01:35), Hochwälderin (27. November 2019, 21:55), leser (27. November 2019, 15:07)

SarahSofia

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Mittwoch, 27. November 2019, 19:44

Zu den Wildschäden meine persönliche Ansicht bzw. Erfahrung: nahezu jeder Foriker hat es schon erlebt, dass man plötzlich in einer Herde stand oder ein Elefant ihm mal "nachgestellt" hat. Meistens sind das Scheinangriffe. Aber eben nur meistens. Dennoch erinnere ich mich an keinen Schadensfall hier im Forum.

Also einen "eigenen" Schadensfall kann ich hier zum Glück auch nicht beitragen, war aber mal live dabei, als zwei Hyänen beim morgendlichen "Spielen" dem Auto neben uns den Tankdeckel aufgeklappt und abgerissen haben. Wir haben uns damals ehrlich gesagt schon ein bisschen amüsiert bei der Vorstellung, wie man das einer (vielleicht sogar deutschen :whistling: ) Versicherung erklärt. Dass der Schaden nicht versichert sein könnte, ist uns gar nicht in den Sinn gekommen, aber jetzt frage ich mich doch auch, ob man da nicht besser mal nachfragen/-lesen sollte. Da ich demnächst hoffentlich wieder für SA planen kann :saflag: , werde ich das auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

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toetske (28. November 2019, 01:36)

Hochwälderin

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Mittwoch, 27. November 2019, 22:04

Nachfrage bei Sunny cars - Antwort siehe unten

Hallo,
ich suchte meinen Renault Duster für Januar 2020 über billiger-mietwagen.de aus und entschied mich für Sunny Cars wegen des " Rundum-Sorglos-Pakets ".
Hier die Antwort auf meine heutige Frage, ob Wildunfälle von dieser Versicherung abgedeckt wären:

Zitat


Sehr geehrte Frau ...,



wir freuen uns, dass Sie sich für Sunny Cars entschieden haben.



Auch bei einem Angriff durch einen Elefanten sind Sie bei uns Versichert, da brauchen Sie sich keine Sorgen machen.



Haben Sie noch Fragen? Unser Reservierungsteam steht Ihnen telefonisch
unter 0 89 82 99 33 99 oder per E-Mail unter info@sunnycars.de jederzeit
gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen



Volkan Ertürk

Mietwagenspezialist

From: ...

Date: 27.11.2019 08:43:30

To: info@sunnycars.de

Subject: Wildunfall bei Fahrten durch Krüger Nationalpark mitversichert???



Guten Tag,



bei (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) < (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) >
wurde die Frage gestellt, ob eine Beschädigung des Mietwagens durch z.B.
einen angreifenden Elefanten durch die Autoversicherung abgedeckt wäre (
wir selbst erlebten den Scheinangriff eines jungen Elefanten bei zum
Glück relativ großer Entfernung des Tieres im letzten Jahr, es entstand
kein Schaden, da wir schnell zurücksetzen konnten ). Selbst bei sehr
vorsichtiger und langsamer Fahrweise kann jederzeit ein Tier direkt vor
dem Auto aus der unübersichtlichen Dornbuschsavanne auftauchen.



Ich habe eine bestehende Mietwagenbuchung xxxxxx für Januar/Februar
2020 über billiger-mietwagen.de bei Sunnycars abgeschlossen und wüsste
gerne, ob ein eventueller Schaden am Auto durch einen Wildunfall über
die bestehende Versicherung abgedeckt wäre.



Da ich sehr gerne fotografiere, bewege ich mich im Rahmen meiner
Südafrika-Reisen üblicherweise bei sehr langsamen Tempo ( 30- max. 40
km/h) , um keine Wildsichtung zu verpassen, im Krüger Nationalpark und
dem angrenzenden Marloth Park Nature Reserve ( wo ich eine Unterkunft
gemietet habe ), auf den dort vorherrschenden Schotterstraßen und der
asphaltierten Hauptstraße.



Bei Elefantensichtungen versuche ich seit dem Scheinangriff lieber zu
wenden und eine andere Route einzuschlagen, was aber leider in
unübersichtlichem Gelände oder auf engen Straßen mit steiler Böschung
nicht immer möglich ist.



Über eine baldige Antwort würde ich mich hinsichtlich meiner
persönlichen Situation sehr freuen und sie käme auch den interessierten
Reisenden im Forum zugute.



Mit freundlichen Grüßen,.....

Also lehne ich mich jetzt ganz entspannt zurück!
LG, die Hochwälderin

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leser (29. November 2019, 10:49), Marc (28. November 2019, 09:35), toetske (28. November 2019, 01:37), Bär (27. November 2019, 23:22), Tutu (27. November 2019, 22:23)

OHV_44

Winelands

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Mittwoch, 27. November 2019, 22:40

Und klar - eine Deckungsversicherung deckt nicht nur, sie ist auch gedeckelt. Auf 2.500 EUR je Schadensfall. Das sollte idR reichen. Wenn Dir ein Eli aber auf die Motorhaube Deines neuen 5er BMWs steigt, eher nicht.
Bei AVIS hat der 5er einen SB von R22.000. Es sollten also mE 2.500 € Schadensumme ausreichen.
Gruß Micha

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toetske (28. November 2019, 01:38), Bär (27. November 2019, 23:22)

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