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Kitty191

Schnürsenkel

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Donnerstag, 12. Dezember 2019, 21:10

Ja krass, fand ich auch. Ist mir für den Rest des Urlaubs aber nicht mehr passiert :whistling:
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Bär (13. Dezember 2019, 13:29)

Kitty191

Schnürsenkel

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Freitag, 13. Dezember 2019, 10:06

Kruger NP - oder wer bummelt muss sich am Schluss beeilen

Tag 3
12.11.19

Auch heute weckt und das Trommeln des Regens auf dem Hüttendach. Ich ziehe die Vorhänge zurück und sehe wie üblich nichts....
Die Motivation sich dem Tag zu stellen ist freundlich formuliert eingeschränkt. Trotzdem erscheinen wir pünktlich um 7:30 zum Frühstück. Genießen es sehr, dass sich jemand anderes heute nochmal die Arbeit gemacht hat, unseren Gaumen zu erfreuen und schlagen uns den Wanst voll. Ab morgen bin ich die Frühstücksfee.
Wir begleichen unsere Außenstände und und es geht im Laufschritt durch den Regen zurück zur Hütte. Nun erwartet uns das, was wir seit 3 Tagen tunlichst vermieden haben. Umpacken! Alle Lebensmittel für die nächsten 6 Tage müssen an den richtigen Platz und vor allem ins richtige Transportmedium gepackt werden.
Zum wiederholten Male frage ich mich, wir wir das vor ein paar Jahren alles im Fiesta verstaut haben. Denn nachdem endlich alles verräumt ist, ist selbst unser Flugzeugträger ziemlich voll.
Wie auch schon gestern fahren wir im strömenden Regen wieder Richtung Hazyview. Dort halten wir nochmal an der Mall und ziehen bei der Standard Bank den Höchstbetrag von 5000 Rand.
Kurzer Exkurs zu den ATM's:
Unsere Erfahrung in diesem Urlaub war die, die Standard Bank, wie auch Capitec spuckten klaglos einen Höchstbetrag von 5000 Rand aus, mehr war bei allen Versuchen nicht möglich. Auch war eine mehrfach Abhebung zumindest mit meiner KK dieses Jahr nicht mehr möglich. Beide Banken erhoben keine extra Gebühr von 50 Rand. ABSA, Nedbank und FNB schon.
Dann geht es zur Tankstelle. Nach nur 57l mein der Tankchef er sei fertig. Ich wundere mich und sage ihm, wir hätten einen Doppeltank. Auch so... er schaukelt ein paar Mal am Auto und tankt nochmal 40l nach. Da der Dieselpreis zum letzten Jahr mächtig angezogen hat, ist ein Drittel meiner Barschaften schon wieder futsch.
Endlich um 11:30 passieren wir das Phabeni Gate - reichlich spät. Und es ist wie immer im Leben, Bummeln zahlt sich selten aus, wie wir bald noch erfahren sollten. Es regnet weiterhin und die ersten Eindrücke aus dem Kruger sind eher trist.




Wie ich im Verlauf des weiteren Urlaubs merke, bin ich stimmungsmäßig sehr wetterabhängig. Wir nehmen die Nebenstrecke zum Paul Kruger Gate und erfreuen uns trotz des Wetters zahlreicher Sichtungen.




















Die Wette, welches Tier uns zuerst begegnet gewinnt der Chef. Es ist ein Elefant. Dieser steht in komfortablen Abstand zum Weg und schert sich nicht im geringsten um uns. Dumbo kaut hingebungsvoll auf seinem Dornengestrüpp und würdigt uns keines Blickes. Die erste Elefantenbegegnung verläuft also smooth. Easy eben...





Der Elefanten gestörte Mann entspannt sich.
Gute 2h vertrödeln wir so auf der S3. Am Paul Krüger Gate geht selbst uns auf, so können wir nicht weitermachen. Schließlich heißt unser Tagesziel heute Satara. Der Kuduroll-Stop in Tshokwane ist spontan gestrichen. Erst gegen 15:30 erreichen wir den Picknick Platz und nutzen ihn nur für eine Ultra kurze Toilettenpause. Ist aber nicht weiter schlimm, denn es regnet immer noch. Da verliert selbst Tshokwane an Attraktivität. Weiter geht es mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 50km/h über den H1-3 bis Satara. Wir sehen trotzdem relativ viel und wahrscheinlich noch viel mehr verpassen wir. Rund um Satara haben sie mal wieder weitläufig alle abgebrannt. Inmitten einer solchen abgebrannten Fläche steht ein einsamer Elefant und kaut auf einem verkohlen Busch rum.




Um 18:00 Rollen wir in Satara ein. Erstaunlicherweise sind wir nicht die Letzten. Vor uns steht eine lange Schlange eincheckwütiger Menschen. Da wir nach diesem Ritt ziemlich durch sind, entschließen wir uns kurzerhand zum Restaurant Besuch. Auch hier wartet ein nettes Blind Date aus dem Forum auf uns. Nina und ihre Freundin sitzen schon und so entfällt für uns die frustrane Suche nach einem freien Tisch. Ein wirklich netter und kurzweiliger Abend nimmt seinen Lauf.
Ganz gegen unsere sonstigen Urlaubsgewohnheiten starten wir dieses Jahr mit viel Gesellschaft. Ungewohnt aber durchaus schön. Eigentlich war unser Plan ein gemeinsames Bush Braai. Aber ausgerechnet in Satara braucht man 6 Leute für diese Unternehmung. Trotz Nachfrage an der Rezeption kam leider keins zustande. Hätten wir uns in Lower Sabie getroffen, wären 4 Personen ausreichend gewesen.
Erst um 22:30 fallen wir müde ins Bett. Morgen früh um 4:00 klingelt der Wecker. Welcome to the World of Kruger NP.




Tageskilometer: 209
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Freitag, 13. Dezember 2019, 10:50

Witzig, wir wetten auch immer, welches Tier wohl das erste sein wird. Impala gilt übrigens nicht. :P

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Sella

Sonne

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44

Freitag, 13. Dezember 2019, 11:27

Liebe Kitty,
natürlich bin ich auch mit dabei in eurem " Bruce Willis ". Hoffentlich nicht nach dem Motto: " Stirb langsam" ;) .
Mein Reisebericht wird wohl noch länger auf sich warten lassen. Kommt aber bestimmt. Zunächst hol ich mir Inspiration bei dir und freu mich auf deinen, wie gewohnt, vergnüglichen, unterhaltsamen und informativen Bericht.


Alles Liebe


Sella

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Kitty191 (13. Dezember 2019, 11:45)

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45

Freitag, 13. Dezember 2019, 17:27

...aber ich schaffe in diesem Forum das Zitieren einfach nicht
Schau mal bitte hier —> (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Ich probiere es gleich mal aus...

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Bär (13. Dezember 2019, 19:41), OHV_44 (13. Dezember 2019, 17:52)

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46

Samstag, 14. Dezember 2019, 09:03

Oh weh, ist da noch ein Plätzchen frei ? Ich hoffe, ich komme nicht zu spät. Ich habe ja ein Faible für diese staubigen Protzkarren und möchte unbedingt noch mit.

Liebe Kitty, wie schön wieder einen deiner tollen Reiseberichte zu lesen. Der diesjährige Start scheint ja eher "feucht-fröhlich" zu sein und ich bin sehr gespannt wie sich Bruce Willis bewährt hat.

Liebe Grüße, Enja

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Kitty191 (14. Dezember 2019, 09:06)

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Schnürsenkel

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Samstag, 14. Dezember 2019, 10:51

Hallo an alle nachträglich zugestiegenen,


@Sella:
schön, dass du mitfährst. Ich freue mich sehr, dich dabei zu haben und warte natürlich gespannt auch auf deine Erlebnisse. :)

@Enja:
Willkommen in unserer Staubkarre, die dieses Jahr gar nicht mal soo staubig war. Das geschlossene Alu Canopy hat doch mehr Staub draußen gelassen, statt reingezogen. Trotzdem musste der Chef 2-3x den Besen schwingen. Aber kein Vergleich zu Chuck Norris vom letzten Jahr. Such dir ein schönes Plätzchen und lehne dich zurück. Wir haben noch viel im Programm.

Liebe Grüße
Kitty
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travel-next (15. Dezember 2019, 09:20), Sella (14. Dezember 2019, 19:55)

Kitty191

Schnürsenkel

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Samstag, 14. Dezember 2019, 18:18

Kruger NP - Satara - oder wie war das mit den Katzen?

Tag 4
13.11.19

Die Weckzeit haben wir großzügig von 4:00 auf 4:30 korrigiert. Pünktlich zum Wecker klingeln starten rechts und links von uns gleichzeitig diverse Menschen ihre Autos um Punkt 4:30 das Gate zu passieren. Es ist noch stockdunkel und und ich frage mich zum wiederholten Male, warum man da unbedingt schon los muss.
Ich koche Kaffee, hocke mich auf die Terrasse, schlürfe den selben und warte darauf, dass die kleinen Koffein Moleküle an meine Aufwachrezeptoren andocken.
Der Chef hockt schweigend neben mir und nippt an seinem Tee. Mehr Frühstück und Unterhaltung ist um diese Zeit nicht drin.
Um 5:20 passieren schließlich auch wir das Gate. Unser Weg führt nach Norden Richtung Olifants Camp. Über die S93 tuckern wir langsam dahin.

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Ein paar Tiere sind tatsächlich auch schon wach.















Auf der S93, kurz vor dem Abzweig zur S46 hält ein Wagen neben uns. Die Fahrerin, eine quirlige Südafrikanerin mit der Amerika Flagge als Kopftuch und schlecht lackierten Fingernägeln erzählt uns von Löwen mit Giraffen Riss. Eilig beschreibt sie die Strecke, wiederholt das Ganze in einem Affenzahn noch einmal und wünscht uns einen schönen Tag. Schon ist sie wieder weg. Mein Safari Held und ich schauen uns verdutzt an. Ich verfluche mein verflixtes müdigkeits Level, das bei soviel munterem Geplappere direkt auf Durchzug geschaltet hat. Irgendwie sollen wir drei Mal links abbiegen und dann eine Straße reinfahren, die auf der Krüger Karte nicht verzeichnet ist. Das war eindeutig zuviel Information. Wir fahren erstmal die geplante Strecke weiter.
Gegen 10:00 erreichen wir Olifants. Ich hole mir einen weiteren Kaffee um nicht alle 5 Minuten wieder einzunicken und beschließe einen der dortigen SanParks Guides zu fragen, wo besagte Giraffe nebst Löwen den nun liegt. Der freundliche Guide lässt bei meiner Frage ein freundliches Grinsen erstrahlen und zeichnet uns den Punkt auf der Kruger Karte ein. Genau dort waren wir heute schon mal. Sollten wir beide so blind gewesen sein, nichts gesehen zu haben? Leichter Zweifel beschleicht uns.
Wir genießen trotz Griraffe und Löwen Gedöns erstmal ausgiebig den Ausblick auf den Olifants von der Besucherterrasse. Eine Gruppe Birder ist sehr aktiv und beansprucht den Platz am Aussichtspunkt für sich. Immer wieder erleben wir, dass diese Spezies derTierbeobachter sich oft besonders ernst nimmt. Wir genießen Elefanten, diverse Antilopen und ja, auch wir betrachten die Marabus durchs Fernglas. Aber deutlich unaufgeregter.

















Nach ca 1Stunde machen wir uns erneut auf den Weg. Die S147 soll es sein und eine Einbahnstraße dazu. Wir fahren also erneut den Loop und finden genau gar nichts. Weder die S147 taucht auf,noch irgendeine Einbahnstraße. Nach 1h blödem im Kreis gefahre geben wir entnervt auf. Und machen uns auf den Rückweg, der selbst über die H 1-4 noch lang genug ist. Um 15:00 sind wir zurück im Camp. Dort erreicht mich eine Nachricht von Nina, ob wir denn die Löwen mit dem Giraffen Kill gesehen hätten - auf der S147? Da war es schon wieder. Ich studiere abermals die Karte, und nein - die S147 gibt es einfach nicht. Von Nina erfahren wir später, dass die ominöse S147 noch hinter der S89 abgeht. Wir jedenfalls haben sie nicht gefunden.
Nachdem wir 1h entspannt haben, beschließen wir gegen 16:00 doch nochmal rauszufahren. Die viel gepriesene S100 soll nicht völlig ignoriert werden. Dort treffen wir auch auf Nina und ihre Freundin. Die beiden sehen leicht angeschlagen aus. Gut, nach 10h auch nicht weiter verwunderlich. Wir verabreden uns zu einen After-Braai-Bier.
Die S100 sind wir bestimmt schon 10x gefahren und noch nie hat sich uns dort eine Katze präsentiert. Das höchste der Gefühle war ein totes Impalla im Baum 2017. Dementsprechend gering waren unsere Erwartungen.
Tatsächlich aber sollte es heute anders kommen. Nachdem ich zum wiederholten Male einen Stein zum Löwen gemacht hatte, bewegte sich dieser Stein plötzlich. Und ja, mit dem Fernglas sah man ansatzweise 2 Löwinnen im hohen Gras liegen. Nachdem sich eine der Lady's auf den Rücken gedreht hat, konnte man sogar 2 Pfoten sehen - ohne Fernglas. Na bitte, es gibt sie also doch, die Katzen auf der sagenumwobenen S100.








Zufrieden fahren wir zurück ins Camp. Um 19:00 lodert das Grillfeuer und um 21:00 sind wir auch schon fertig mit dem Abendbrot. Nina kommt noch auf ein Bier vorbei. Morgen Früh trennen sich unsere Wege. Wir quatschen uns doch tatsächlich noch bis 23:00 fest und um 4:00 müssen wir doch schon wieder raus aus dem Bett.
So schön es ist, lauter nette Forumsbekanntschaften zu treffen, so anstrengend ist es auch. Wir bekommen einfach viel zu wenig Schlaf.
An dieser Stelle nochmal Danke Nina und Christine für die nette Zeit mit euch.
Den Plan für morgen ändern wir spontan und stellen den Wecker auf 6:00.
Nachdem wir Nina zur ihrem Hüttchen eskortiert haben, leuchten wir auf dem Rückweg mit der Schwarzlicht Lampe jeden Baum und jeden Stein an, doch kein Skorpion weit und breit. Mein Käferfreund zeigt Anzeichen der Enttäuschung.



Tageskilometer: 215
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nn1177

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Samstag, 14. Dezember 2019, 20:30

Löwen mit dem Giraffen Kill
So viel habt ihr echt nicht verpasst! Leider war das kein wirklicher Geheimtipp mehr (zumindest unter den Profis und die Dame mit den Fingernägeln hat ja vermutlich nicht nur euch und uns angehalten :D ) und wir mussten uns hinter einigen Safari-Fahrzeugen anstellen. Total doof fand ich den Profifotografen im dicken Ford Ranger, der sich wirklich brettlbreit in den Weg gestellt hat und seelenruhig Picknick gemacht hat. Er wartete auf wieder mehr Action unter den vollgefressenen Miezen, wollte aber die Poleposition nicht aufgeben auch wenn er sich gerade null für die Löwen interessierte. Wir zogen dann irgendwann, ziemlich genervt von dem Gedränge, wieder ab. Die S147 selbst hat aber Potential, fanden wir! Sie geht, wenn ich mich recht erinnere, zwischen S89 und S91 von der H1-4 ab und endet nach etwa 7km entweder auf der S90 oder S91.
So schön es ist, lauter nette Forumsbekanntschaften zu treffen, so anstrengend ist es auch. Wir bekommen einfach viel zu wenig Schlaf.
An dieser Stelle nochmal Danke Nina und Christine für die nette Zeit mit euch.
Danke euch für 2 total nette Abende, auch wenn es leider mit dem Bush Braai nicht geklappt hat :danke: . Und sorry für den Schlafmangel – ich bin bekennende Nachteule und berühmt-berüchtigt dafür, immer bei den Letzten zu sein die gehen :blush:
Na bitte, es gibt sie also doch, die Katzen auf der sagenumwobenen S100.

Morgens waren wir – ziemlich allein auf der S100, ihr wolltet ja lieber ausschlafen :P – nah dran. Glaub ich. Über mehrere 100 Meter frische Löwenspuren auf der Strecke, irgendwann bogen sie ab. Leider war dann nichts weiter zu sehen und wir gaben auf. Nachmittags sind wir die entscheidenden Meter für die Löwinnen wohl nicht mehr gefahren. Oder wir hätten sie so oder so nicht mehr gesehen, nach annähernd 10 Stunden im Auto waren wir ziemlich durch :whistling: :sleeping:

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kOa_Master (2. Januar 2020, 17:58), Floh2808 (17. Dezember 2019, 12:37), sunny_r (15. Dezember 2019, 21:49), Kitty191 (14. Dezember 2019, 21:13)

Kitty191

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Samstag, 14. Dezember 2019, 21:18

@Nina:danke für's trösten :love: ....manchmal eben doch nicht so easy :)
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Samstag, 14. Dezember 2019, 21:34

@Nina:danke für's trösten :love: ....manchmal eben doch nicht so easy
Warte, bis du mein Foto vom Elefanten im verbrannten Busch siehst. Ganz hinten, am verkokelten Horizont, der kleine graue Fleck. Entweder, ihr seid ihm mit Offroad-Bruce nachgefahren oder ihr hattet eindeutig das bessere Timing :rolleyes:

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Kitty191 (14. Dezember 2019, 21:35)

Kitty191

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Montag, 16. Dezember 2019, 20:41

Kruger NP - Satara nach Lower Sabie - oder Tshokwane geht auch bei Sonnenschein

Tag 5
14.11.19

Um 6:00 klingelt der Höllenwecker. Ich schäle mich aus den Laken und wanke nach draußen um Kaffeewasser an den Start zu bekommen.
Rundherum ist schon alles ausgeflogen. Wahrscheinlich um Punkt 4:30 ab zur ominösen S147. Schauen was von der Giraffe noch übrig ist.
Dank Nina wissen jetzt auch wir, wo der besagte Weg zu finden ist. Wenn es nicht die gänzlich falsche Richtung gewesen wäre, hätte ich dem Guide in Olifants auch gerne noch erklärt wo er den Riss finden kann, falls er in die Verlegenheit gerät, ein Game Drive Fahrzeug mit zahlenden Gästen dorthin chauffieren zu müssen.
Übrigens war diese Giraffe wohl das Tier, welches 3 Tage vorher von einem Miettaxi angefahren wurde, auf einen Camper stürzte und deren 2 Insassen verletzt hat. Hat uns Rainer in Graskop erzählt.
Zurück zu unserer Tagesplanung. Der Wetterbericht hatte Gewitter und Regen vorhergesagt. Heute ist aber der erste Tag, an dem es schon früh trocken ist. Soll heißen, wir können zur Abwechslung mal unsere Siebensachen verladen ohne klitschnass zu werden.
Um 7:45 fahren wir durch's Gate Richtung Lower Sabie.
Es wird schnell sehr warm aber tierisch zeigt uns der Kruger heute die kalte Schulter. Es gibt wenig zu sehen.Allerdings begegnen wir diesem Prachtexemplar, welches wir ganz für uns alleine haben.









Um 12:30 erreichen wir Tshokwane





im schönsten Sonnenschein. Wir bummeln durchs kleine Lädchen, widerstehen der Versuchung selbstgemachte Marmelade zu kaufen und essen doch noch eine Kudu-Gedenk-Roll mit Pap und Sheeba.




Affen gibt es diesmal weit und breit keinen einzigen. Dafür spazieren 2 Elefanten über den Picknick Platz. Sachen gibt's....
und die kleinen gefiederten Freunde schauen auch, ob es etwas zum Abstauben gibt.





Je näher wir Lower Sabie kommen, desto dunkler wird es am Himmel. Erste Blitze Zucken um uns herum. Das angekündigte Gewitter hat der Wetterbericht offensichtlich ernst gemeint. Und wenn wir schon im Trockenen eingepackt haben, können wir wenigstens beim Ausladen nass werden. Nicht das wir aus der Übung kommen. Zuvor treffen wir aber noch diese Kandidaten.













Und auch das, was auch immer es zu Lebzeiten mal war.





Pünktlich zur Einfahrt auf den Parkplatz öffnet der Himmel seine Schleusen. es stürmt, es gewittert und es schüttet was nur runterkommen kann. Pitschnass betrete ich die Rezeption. Die Sonnenbrille lasse ich trotzig auf der Nase. Jawoll.
Bungalow 24 wird uns zugeteilt. Auf dem Weg dorthin sehen wir umgestürzte Mülltonnen und viel herumliegenden Unrat. Etwas entfernt hocken die Übeltäter, sie sind tropfnass und machen unschuldige Gesichter. Gegen Satara ist BD3V ein echter Tanzpalast. Wir richten uns ein und legen uns trocken, Grillen entfällt wohl heute Abend. Na ja, denke ich, die Küche ist ja innenliegend. Dann koche ich eben. Kaum bin ich fertig mit meinem Gedankengang, ist auch der Strom weg. Draußen geht die Welt unter. Drinnen suchen wir hektisch uns etwas desorientiert nach unseren Stirnlampen.
Ok. Wird eben nicht gekocht. Durch das Unwetter tasten wir uns vor zu Mugg and Beans. Auch die sind ohne Strom. Das ganze Camp hängt am selben Generator und Notstrom ist Fehlanzeige. Egal, wir sitzen im Trockenen und es gibt wenigstens schon mal was zu trinken. Offensichtlich arbeiten emsige Menschen an der Stromversorgung dem gegen 19:00 geht das Licht wieder an und unsere Burger stehen 10 Minuten später auf dem Tisch.
Um 20:30 liege ich im Bett, mit dem Vorsatz endlich mal ein paar Seiten zu lesen. Um 20:31 schlafe ich fest. Der Chef nimmt mit sanft den eBook Reader aus der Hand, den ich eisern festhalte.



Tageskilometer: 132
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Montag, 16. Dezember 2019, 23:43

Liebste Kittycat,
wir lesen ja immer voller Begeisterung Deine Reiseberichte, besonders jetzt, wo unsere Fahrer in den unbefristeten Streik getreten sind aber bitte, bitte ;( nenne meine Heimat nicht Tschokwane. Das schmerzt mich so doll. :help:
Ich komme aus Tshokwane und bin direkt auf dem Picknickplatz geboren. :love:

Viele Grüße nach Bherlin.
Tshoky und Hluwy

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Kitty191

Schnürsenkel

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Dienstag, 17. Dezember 2019, 05:19

Sorry, böser Fehler meinerseits. :blush: Ist korrigiert. Gelobe Besserung.
Liebe Grüße aus Bärlin
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Dienstag, 17. Dezember 2019, 10:39

Ist durch die Giraffe nicht sogar ein Mensch in einem offenen Safari-Fahrzeug getötet worden?



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Kitty191

Schnürsenkel

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56

Mittwoch, 18. Dezember 2019, 16:56

Kruger NP - Lower Sabie - oder es geht auch ohne Tiere

Tag 6
15.11.19

Heute wollen wir es Kilometermäßig etwas ruhiger angehen. Die langen Tage im Auto werden anstrengend. Wir entschließen uns zur klassischen Touraufteilung. Um 4:00 klingelt der Wecker, um 5:00 verlassen wir das Camp. Um 4:30 haben es der Siebenschläfer und ich tatsächlich nicht ein einziges Mal geschafft. Wir sind einfach zu langsam. Aber unchristliche Hektik am Morgen sind mir einfach zuwider.
Gestern Abend haben wir uns die Strecke über den alten Tshokwane Weg (S128 )und weiter über den Salitje Weg ( S30) ausgesucht. Zurück dann über Teer auf der H 4-1. Ein Zwischenstop am Nkuhlu Picknick Platz. Runde 50km und laut Sightingboard mit vielen Tiersichtungen am Vortag. Doch zu allererst fahren wir zum Sunset Dam - einer unserer Lieblingsplätze im Kruger. Dort bringen wir unser Impala in eine gute Beobachtungsposition.














Die Hippo's schnauben und grunzen, die Krokodile liegen faul am Ufer und diverse Wasservögel spazieren pickender Weise geschäftig am Ufer entlang. Ein Nimmersatt hat ernste Meinungsverschiedenheiten mit einem Löffler und lässt nicht locker. Jedesmal wenn der Löffler sich nähert, geht der offenbar genervte Stänkerer mit gesenktem Kopf auf ihn los und lässt nicht locker bis der Eindringling sich in neutrale Gefilde abgesetzt hat. Wir schauen uns die Szenerie eine dreiviertel Stunde an und biegen dann auf den von uns gewählten Loop ab. Nun folgen gut 4 Stunden nichts. Keine Tiere, wirklich kein einziges. Außer unserem Impala springt uns nichts vor die Pupille. Ganz schön ermüdend wenn man die unterirdische Weckzeiten berücksichtigt. Gegen 9:00 sind wir zurück im Camp. Ich bereite ein zünftiges Frühstück mit Rührei und Speck. Danach sinkt der Chef ermattet direkt auf seinem Terrassenstuhl in sich zusammen und hält ein Nickerchen. Beneidenswert, wo Männer überall schlafen können. Neidvoll betrachte ich das ein Weilchen und wende mich dann wieder, den Blick unbestimmt in die Ferne gerichtet, dem geräuschvollen Hippo Gegrunze zu, dass vom Fluss zu mir herüber schallt. Das Camp ist leer. Ein paar Affen checken die Lage und sehen bald ein, dass es nicht?s zu holen gibt. Das Wetter hat sich nach dem Gewitter besonnen und die Sonne lacht vom blauen Himmel. Gut das unsere Terrasse von hohen Bäumen wohl beschattet ist.
Nach 1h wecke ich mein Murmeltier und wir drehen eine Runde durch's Camp.














Dann zerren wir die Badesachen ganz zu unterst aus dem Koffer und statten dem Pool einen Besuch ab. Das Wasser ist nur leicht trübe und wir sind dahingehend auch nicht besonders zimperlich. Voller Freude stützen wir uns ins kühle Nass und erfreuten uns an der wohlverdienten Erfrischung. Denn das Thermometer in unserer Hightech Karre sagt 33C.
Gegen 15:00 brechen wir zum Nachmittagsdrive auf und kurven die 25km Schleife über den Mlondozi Weg (S29) und über die H10 nördlich von Lower Sabie ab. Gnädig zeigen sich nach einer halben Stunde wenigstens ein paar Artgenossen unseres Bush-Panzers und auch noch der ein oder andere Verdächtige.








Um 18:00 sind wir zurück und trinken auf diesen wunderbar entspannten Tag erstmal ein Bier. Der Grillmeister stapelt sehr gewissenhaft das Holz in der Grillschale auf, garniert das Ganze mit einer guten Handvoll Grillanzünder und schaut neidisch zu den Nachbarn, dessen Braai Feuer lichterloh brennt.
Schatz, sage ich tröstend, dass sind Südafrikaner, Feuer machen liegt den in den Genen. Nicht traurig sein, das wird. Erklärend sollte man vielleicht anfügen, das diese südafrikanische Großfamilie (immerhin haben sie 3 Bungalows belegt) ihr eigenes Spezial Feuerholz aus einem ihrer riesen Karren gezogen haben. Wir dagegen aber mit dem Holz aus dem Camp Shop zufrieden sein mussten. Wir sind also eindeutig im Doppel Nachteil.
Eine gute Stunde braucht unser Feuerchen um auch den dicksten Stamm in Glut zu verwandeln. Auf?s Grillrost kommt Eland und Boerworst. Zudem noch diverses Gemüse. Um 21:00 endlich sind auch wir mit dem Abendbrot fertig. Noch schnell den Abwasch erledigen, die Siebensachen zusammenpacken, Zähne putzen und ab ins Bett. Morgen steht ein langer Fahrtag zum Ithala NP bevor. Ich glaube noch während ich den Lichtschalter ausknipse schlafe ich auch schon.



Tageskilometer: 97
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Dalai Lama

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Spiritsailor

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Mittwoch, 18. Dezember 2019, 17:03

Wow wunderschöne Bilder.

Zum Thema Südafrikaner und Braaifeuer da gibt es einen Trick: man starre solange auf deren Feuer bis der nette Südafrikaner fragt ob Du Dein Grillgut bei ihnen mit drauf legen willst. :saflag:

Meine Mutter schafft es sogar den Südafrikanern das Essen vom Grill zu starren.

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parabuthus

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Mittwoch, 18. Dezember 2019, 17:31


Wir entschließen uns zur klassischen Touraufteilung. Um 4:00 klingelt der Wecker, um 5:00 verlassen wir das Camp.

Der Klassiker? OmG :huh: Das ist ja mitten in der Nacht :sleeping: ! Manchmal bin ich froh, daß wir im Winter fahren müssen und die uns zu solchen Zeiten nicht rauslassen. Ich bin 3-4 mal im Krüger bei guided sunrise Aktivitäten ähnlich früh aufgestanden. Ich bin mir immer noch nicht so sicher, ob es nicht einfach nur ein weit verbreiteter Mythos ist, daß man um 5.00 Uhr die Top-Sichtungen hat. Sicher, die nachtaktiven Tiere könnten noch unterwegs sein. Aber finden muß man die ja trotzdem erstmal. Der Preis für das frühe Aufstehen ist schon ziemlich hoch, mit dann nöligem Kind definitiv zu hoch.

Aber vielleicht werde ich ja im weiteren Verlauf des wie immer sehr unterhaltsamen Berichts doch noch zum Early Bird Jünger.

:danke:

Christian

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SarahSofia

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Mittwoch, 18. Dezember 2019, 19:45

Zum Thema Südafrikaner und Braaifeuer da gibt es einen Trick: man starre solange auf deren Feuer bis der nette Südafrikaner fragt ob Du Dein Grillgut bei ihnen mit drauf legen willst. :saflag:

Ja, das kann funktionieren :thumbsup: . Aber ich habe auch schon gesehen, dass die Südafrikaner irgendeinen flüssigen Anzünder über ihr Holz giessen - die Stichflamme war nicht ohne ! Aber da das bestimmt ganz umweltschädlich ist, machen wir Deutschen das natürlich nicht nach und schauen weiterhin neidisch auf die fremden Flammen :whistling:

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Kitty191 (18. Dezember 2019, 20:21)

Kitty191

Schnürsenkel

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Mittwoch, 18. Dezember 2019, 20:23

Außerdem haben wir zum Einen auch unseren Ehrgeiz und zum Anderen ist es ja schön, dem Feuerchen beim Brennen zuzusehen. Von daher: allet jut. :)
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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