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Bär

Vollkommen Ahnungsloser

  • »Bär« ist der Autor dieses Themas

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Mittwoch, 18. Dezember 2019, 23:51

Game Drive am Morgen: Bei Gateöffnung raus aus dem Camp?

Ich bin mir immer noch nicht so sicher, ob es nicht einfach nur ein weit verbreiteter Mythos ist, daß man um 5.00 Uhr die Top-Sichtungen hat. Sicher, die nachtaktiven Tiere könnten noch unterwegs sein. Aber finden muß man die ja trotzdem erstmal.

Und? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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SilkeMa

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2

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 00:24

Vor 7 Uhr morgens hatten wir noch nie eine Top-Sichtung. Tendenziell würde ich sogar sagen, nicht vor 7.30 Uhr. Auch nicht auf einem Morning Drive von Sanparks. Diese starten ja wirklich sehr früh. Vielleicht war das einfach nur Pech.

Hier habe ich gerade geschaut, unsere erste gute Sichtung in SA überhaupt war genau um 7.30 Uhr im September 2010. Vielleicht ist das auch von der Jahreszeit abhängig bzw. vom Sonnenaufgang.

LG,
Silke

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Kitty191

Schnürsenkel

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Donnerstag, 19. Dezember 2019, 07:00

Auch ich kann vermelden, dass wir so früh am Morgen eigentlich noch nie irgend etwas spektakuläres gesichtet haben. Allerdings mag ich diese besondere Morgenstimmung sehr. Es ist noch ruhig, die Temperaturen sind angenehm ( wenigstens zu unserer Reisezeit) und das Licht ist so besonders.
Was ich aber zu so früher Stunde festgestellt habe: die Vögel sind allesamt noch etwas träger und lassen sich somit besser beobachten und fotografieren.
Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel und die hatten wir im letzten Jahr.
Im KTP, der ja für seine überproportional hohen Katzensichtungen bekannt ist, haben wir tatsächlich zu sehr früher Stunde 2 Geparden gesichtet. Einer im Jagdmodus, der andere schlenderte eher gemütlich direkt auf uns zu.
Auch die Schakale waren zu so früher Stunde sehr aktiv und versuchten sich an den Wasserlöchern, die überwiegend von vielen Vögeln bevölkert waren, ihr Frühstück zu fangen. Und nicht zu vergessen: die Erdmännchen. Die steckten ebenfalls zu der frühen Stunde ihre Köpfe aus dem Bau. Leider waren sie sehr weit von der PAD entfernt. Wir haben sie aber über einen längeren Zeitraum mit dem Fernglas beobachten können.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Hochwälderin

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Donnerstag, 19. Dezember 2019, 07:53

Was ich aber zu so früher Stunde festgestellt habe: die Vögel sind allesamt noch etwas träger und lassen sich somit besser beobachten und fotografieren.

Diese Erfahrung machten wir auch, besonders die Greifvögel warten dann noch auf die richtige Thermik, die sie in größere Höhen trägt, die Geier sitzen oft noch zu mehreren in abgestorbenen Bäumen.
Wir sahen schon öfter vom Crocodile Bridge Gate kommend direkt nach Parköffnung Hyänen und Löwen auf den ersten 5 Kilometern bzw. beim frühmorgendlichen Game Drive im Scheinwerferlicht einen Leoparden, 2 Wildhunde und einen alten, abgemagerten Löwenmann jeweils direkt auf der Straße zwischen Lower Sabie und Crocodile Bridge bzw. in Gegenrichtung.
das Licht ist so besonders

Ja, auch das gefällt mir frühmorgens so gut, der orangefarbene Himmel und die Weichheit des schräg einfallenden Lichts, allerdings habe ich keinen Blitz an meiner Kamera ( nur einen an der kleinen Powershot ) und muss warten, bis es hell genug für ordenliche Fotos ist


ein Foto mit der Powershot kurz hinter dem Crocodile Bridge Gate, es war so kalt an diesem Morgen, dass man den kondensierten Atem des Elefanten


ein Aprilmorgen um ca. 7:00 Uhr bei Satara, die einfallenden Strahlen bringen das Löwenfall zum Schimmern, aufgenommen mit Sony Alpha 6000 ohne Blitz

Zusammenfassend läßt sich für uns sagen, dass wir durchaus kurz nach Gateöffnung im KP schon tollen Anblick hatten und ich den Sonnenaufgang sehr gerne im Park erlebe.
LG, die Hochwälderin

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Stachelschwein

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Donnerstag, 19. Dezember 2019, 09:19

Wir fahren eigentlich immer, egal in welchem Park, pünktlich zur Gate-Öffnungs morgens los. Vielleicht sind wir mal 5 Minuten zu spät dran, aber im Großen und Ganzen fahren wir dann los, wenn wir dürfen.
Mit den Tiersichtungen ist es - wie während des restlichen Tages - Glückssache, mal sieht man viel, mal wenig, wobei ich schon sagen muss, dass wir Honigdachse, Löffelhunde und Kapfüche und auch viele Hyänen nur während der Dämmerungszeiten gesehen haben (auf verschiedenen Reisen). Der eigentliche Grund für uns, zu dieser Uhrzeit loszufahren, ist das Licht zum Fotografieren.

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clamat

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Donnerstag, 19. Dezember 2019, 09:26

Hi,

eine kleine Auswahl unserer "Spätaufstehersichtungen":

KTP, 12:58 Uhr



KNP, 11:14 Uhr



KNP, 11:07 Uhr



KTP, 07:07 Uhr



KTP, 07:55 Uhr



KTP, 08:51 Uhr

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clamat

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7

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 09:32

Noch ein paar Spätsichtungen:

KTP, 09:10 Uhr



KTP, 12:50 Uhr



KTP, 09:09 Uhr



KTP, 08:37 Uhr



KTP, 08:37 Uhr



KTP, 12:43 Uhr

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clamat

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8

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 09:41

weiter geht es:
irgendwo an der Straße, 11:22 Uhr



Addo, 14:00 Uhr



Addo, 14:10 Uhr



Mountain Zebra, 11:32 Uhr



Mountain Zebra, 12:06 Uhr



Pilanesberg, 10:15 Uhr

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clamat

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9

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 09:49

Pilanesberg, 13:32 Uhr



Pilanesberg, 15:02 Uhr



Pilanesberg, 11:30 Uhr


KTP, 09:42 Uhr



Das ist nur eine kleine Auswahl unserer "Spätsichtungen", Grund genug, nicht zu früh aufzustehen :D Außerdem waren wir bei den meisten Sichtungen alleine, da die "Frühaufsteherkarawane" schon vorbeigefahren war.


LG
Claudia

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Beate2

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Donnerstag, 19. Dezember 2019, 10:24

Auch wenn ich im normalen Leben das Frühaufstehen hasse - im NP oder GR bin ich automatisch im Safari Modus und oft schon vor dem frühen Wecker wach 8o . Die Stimmung am frühen Morgen und das Licht ist dann etwas ganz Besonderes, alles wirkt noch friedlich und verschlafen.
Wir hatten zu früher Stunde schon viele tolle Sichtungen, einige Tiere waren schon aktiv, einige noch in der Aufwärmphase. Ein Hippo haben wir sicher 10 Minuten auf seinem Weg beim Frühstück und zurück in den dam begleitet. Schmatz, grunz 8)
Ok, die Abende sind dafür dann recht kurz, aber was soll's

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parabuthus

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Donnerstag, 19. Dezember 2019, 10:38

Wie ich schon in Kittys Thread geschrieben habe, sind meine Erfahrungen so früh auf Guided Drives and Walks beschränkt. Ja, wir haben einmal in Lower Sabie zwei Löwenmännchen gesehen, die so früh noch auf der Straße lagen, aber es waren auch eher maue Drives dabei.

Was die Guided Drives angeht, sind wir mittlerweile ganz überzeugte Sunset Driver. Die gehen meistens etwa 3 Stunden und man hat davon etwa die Hälfte noch bei Licht und die andere Hälfe quasi als Night Drive. Da haben wir schon viele tolle Sichtungen gehabt und ich lasse auch gern die tolle Sunset Stimmung auf mich wirken.

Da wir ja nun immer im Winter fahren, haben wir häufiger die Erfahrung gemacht, daß auch die Tiere morgens ein wenig brauchen, um in Stimmung oder Schwung zu kommen.

Ähnlich wie Clamat haben wir eigentlich zu jeder Tageszeit gute Sichtungen gehabt, selbst zur verpönten Mittagszeit. Ich stehe in Südafrika auch gerne früh auf, meistens zum Sonnenaufgang (im Winter ;) ), setze mich dann gerne mit einer Tasse Kaffee vor die Unterkunft und lasse die Stimmung auf mich wirken und genieße die Ruhe. Die Familie lasse ich noch ein wenig schlafen. Für Kinder sind 3 Wochen Afrika ohnehin schon anstrengend genug. Da bringt es keine Punkte, wenn man auf einen frühen Aufbruch drängt. Wenn wir gut in Form sind, drehen wir gegen 7.00 bis 7.30 Uhr eine kleine Runde und frühstücken dann erstmal.

Natürlich haben wir hin und wieder auch schon Geschichten gehört von einem Riss im Morgengrauen, der nun verwaist ist. Das ist dann halt Pech. Dafür hat man dann vielleicht an anderer Stelle wieder Glück.

LG

Christian

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SilkeMa

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Donnerstag, 19. Dezember 2019, 11:02

Was die Guided Drives angeht, sind wir mittlerweile ganz überzeugte Sunset Driver. Die gehen meistens etwa 3 Stunden und man hat davon etwa die Hälfte noch bei Licht und die andere Hälfe quasi als Night Drive. Da haben wir schon viele tolle Sichtungen gehabt und ich lasse auch gern die tolle Sunset Stimmung auf mich wirken.

Am Nachmittag bis abends hatten wir bisher tendenziell auch mehr Glück, z.b. Löwenbaum im Hluhluwe-Imfolozi, riesige Büffelherden, ein Rudel Wild Dogs im Krüger ( quasi fast alleine, kein Gedränge mit anderen Autos), Löwen im Honeymoon ( auch ohne andere Autos im Krüger).

Wir fahren natürlich auch fast immer früh los, tendenziell um 6 Uhr. Wenn wir außerhalb vom Park übernachten, auch schon früher. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Außerdem sieht man am Vormittag sehr viele Pflanzenfresser und Vögel in bestem Licht, nur nicht unbedingt so extrem früh. Der Sonnenaufgang im Nationalpark ist natürlich bei schönem Wetter klasse, ebenso die morgendliche Stimmung.

LG,
Silke

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hego

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13

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 11:40

wie schon einige schrieben, wir hatten auch eher nicht mehr Sichtungen bei Touren zur Gateöffnung, ausser mal einen fast halbstündigen Löwen Roadblock auf ner H-Straße (der Asphalt war wohl angenehm).
Hauptgrund ist das Licht und die morgendliche Kühle und die Tradition mit einem schnellen Kaffee ins Auto, 2-3 Stunden Gameviewing und dann zurück zum ordentlichen Frühstück.

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SilkeMa

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14

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 11:46

....Hauptgrund ist das Licht und die morgendliche Kühle und die Tradition mit einem schnellen Kaffee ins Auto, 2-3 Stunden Gameviewing und dann zurück zum ordentlichen Frühstück.

:thumbup: ! Inzwischen ist es bei uns mehr ein Brunch oder sogar frühes Mittagessen.

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kOa_Master (21. Dezember 2019, 22:16)

bibi2406

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Donnerstag, 19. Dezember 2019, 13:25

Ich erinnere,mich noch gut, wie wir als drittes Auto in Satara losgefahren sind, weil wir a) nicht mehr schlafen konnten und b) ich einfach mehr vom Tag habe wenn ich früh aufstehe und c) weil man das eben so macht auf Safari.
Wir fuhren in wunderschönem nebeligem Licht, aber gesehen haben wir eigentlcih nichts wirklich aufregendes. Wir haben dann an die vergangenen Drives gedacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir eigentlich erst so ab 7:00 Uhr tolle Sichtungen hatten.
Außnahmen bilden bei uns die privaten Reserves:
Hier haben wir die besten Sichtungen IMMER vor 7:00 Uhr gehabt. Komisch....sind doch dieselben Tiere....
Sei es die Cheetah bei der Jagd oder Hyänen, die Wildhunden folgen in der Hoffnung was von der Beute zu bekommen oder ein Wildhundpack, das wir um 6:00 Uhr aufgeweckt haben und von dem die Ranger gar nicht wussten, dass sie überhaupt im Reserve leben.
Im Kruger haben wir mal recht lange am Eingang gewartet und ich dachte mir schon, na toll, jetzt ist die beste Zeit ja vorbei. Kurz hinter dem Eingang waren wir dann die ersten, die eine Gruppe Löwen am Strassenrand beobachten konnten, auf der anderen Straßenseite eine riesige Büffelherde. Alle anderen vor uns sind zu früh gewesen :thumbsup:

Also kann ich nur aus unserer doch eher beschränkten Safari Erfahrung sagen, dass im Winter bei uns die besten Sichtungen erst später waren. Das würde mich aber in Zukunft nicht davon abhalten trotzdem so früh loszufahren, denn der „ frühe Vogel fängt den Wurm“.....und das Licht ist soooo wunderschön zum fotografieren

LG
Barbara

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clamat

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16

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 14:05

Hi Barbara,

Ja, der frühe Vogel fängt den Wurm, aaaaaber, die zweite Maus den Käse 8o

LG
Claudia

SilkeMa

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17

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 14:22

...Außnahmen bilden bei uns die privaten Reserves:
Hier haben wir die besten Sichtungen IMMER vor 7:00 Uhr gehabt. Komisch....sind doch dieselben Tiere....

Kommt auch drauf an, welche Preiskategorie und welches Reserve. Wir waren bisher noch nie in einer hochpreisigen Lodge und in Grietje ist das morgens auf einem geführten Gamedrive garantiert nicht so, mehr vom Glück abhängig. Wenn man den Ranger von der Casart Game Lodge fragt, was ist besser, morgens oder abends ? Er empfiehlt immer abends, bei entweder oder. Der Gamedrive geht dann natürlich schon am Nachmittag los.

Armando

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18

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 14:27

Ein erfahrener Field Guide hat mir einmal verraten, dass es weitgehend von den Temperaturen abhängt, ob die Tiere gleich nach Sonnenaufgang aktiv werden oder noch nicht. Im Winter, wenn es nachts sehr kalt werden kann, bleiben viele Tiere lange im Schutz des Gebüschs und wagen sich erst dann ins freier Gelände, wenn die Sonne allmählich wärmer wird. Im Sommer, wenn es sehr heiß wird, sind sie eher in den kühleren Stunden zu Tagesbeginn und Tagesende aktiv. Ob man früh losfahren muss oder sich etwas Zeit lassen kann, ist also auch eine Frage der Jahreszeit, in der ihr reist.

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19

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 14:38

Die beste Tageszeit für „top“ Sichtungen, ist mE wohl ein bisschen wie die Frage nach dem todsicheren Tipp für den Lottosechser und die Antwort ist leider, dass es keinen gibt und das alles Zufall und Glück ist :blush: . Ein Blick auf ein sighting board hilft da mehr. Letztendlich ist es wohl Geschmackssache und Frage von persönlichen Prioritäten. Von unbedingt viel sehen wollen ….bis auch mal nur abhängen.
Argumente für einen Frühstart wurden schon genannt. Ich hänge noch eines an. Viele Tiere gehen gerne nachts auf der Straße um „Strecke“ zu machen, manchmal kann man da morgens noch „abstauben“, insbesondere die Nachtaktiven. Es kommt auch darauf an, welche Strecke man plant, ob kleine oder große Runde oder große Distanz bei Campwechsel udgl., ob zu Wasserstelle und Hide oder Straßentour.
Bei Sauwetter, mit Kälte, Wind, Regen lohnt es sich oft nicht besonders früh auszufahren. Tieren geht das genauso auf die Nerven und sie bleiben dann gerne in der Deckung. Und für’s Fotografieren gibt es sowieso nichts her. Das gilt eigentlich für den ganzen Tag. Und wenn das Wetter eine Rolle spielt, spielt auch die Jahreszeit eine....für Tier wie Mensch. 8)
Aber, für jede Regel/Empfehlung macht man über die Jahre auch eine gegenteilige Erfahrung. Nix is fix, wie schon ein großer Österreicher sagte ;) .
Grüße
Und alles war mE!

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SilkeMa

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Donnerstag, 19. Dezember 2019, 14:54

Wir schauen immer auf das Sighting Board in den Camps. Geholfen hat das bisher leider nicht. Die Hoffnung stirbt zuletzt, wäre ansonsten auch langweilig :) ;).

Dass das Wetter und die Temperaturen auch mitverantwortlich sind, sagt einem ja schon der eigene Verstand. Das weiß jeder, der auch in anderen Ländern bereits Wildlife und /oder Vögel fotografiert hat.

Das ist ja das Schöne in Südafrika, dass man immer Tiere sieht, sogar mittags. Die Löwen schlafen, aber ansonsten wird es trotzdem nicht langweilig.

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