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U310343

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21

Donnerstag, 23. Januar 2020, 04:44

Hallo Bär

Ich habe mir mal die Preise für Safaris in Sambia angeschaut, da setzt Schnappatmung ein. :S
Dagegen ist Kenia ein Schnäppchen.


Aber für Dich würde ich mich opfern wenn es mal zeitlich klappt. :thumbsup:

Ich habe eine Planung. Es sollte in Kombination mit Botswana sein und hat aber bisher meine Preisvorstellungen gesprengt.
Zudem geht es wohl am besten im Sommer und da ist die Zeit (noch) eingeschränkt.

Aber jetzt zum wichtigstem.

Lieber Barbara, wünsche Dir eine ganz tolle Reise.

herzliche Grüsse
Wilfried

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Tutu (23. Januar 2020, 16:20), Bär (23. Januar 2020, 08:01), bibi2406 (23. Januar 2020, 07:01)

kOa_Master

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22

Donnerstag, 23. Januar 2020, 06:44

Viel Spaß. Ich würde mich ja freuen, wenn es mal jemand aus dem Forum nach Sambia, Malawi oder Ruanda verschlagen würde.

Sambia, Nordzimbabwe und Malawi ist aktuell bei uns in der Planung & Besprechungsphase - vermutlich aber nicht in den nächsten 12 Monaten ;)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Tutu (23. Januar 2020, 16:20), Bär (23. Januar 2020, 08:01), bibi2406 (23. Januar 2020, 07:01)

kOa_Master

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23

Donnerstag, 23. Januar 2020, 07:14

Hi Florian,

ich wollte diese Thema eigentlich nicht anschneiden, da ich mir ähnliche Reaktionen schon fast gedacht habe.

Die Massai mögen einen geringen Anteil an der Gesamtbevölkerung haben. Tatsächlich liegen aber die für Safari relevanten Gebiete, wie die Serengeti oder der Ngorongoro Krater auf oder angrenzend zu den Massai Ländereien. Bestimmte Aktivitäten, wie Wanderungen am Krater gehen ohne Einbeziehung der Massai gar nicht. Insofern habe ich hier den Begriff "dominierend" verwendet. Zumindest im Niedrigpreissektor(Zeltsafari) gibt es definitiv Absprachen zwischen den Massai und den Guides, daß die Touristen ein vermeintlich authentisches Massai Dorf besuchen, wo dann das übliche Programm abgespult wird, inklusive aufdringlicher Geschäftemachereien, die jeder Drückerkolonne Ehre machen würden. Die wurden schon ziemlich unangenehm, als sich unsere Gruppe nicht so recht für die Geschäftsauslage interessieren wollte. Ich empfand das damals als sehr unangenehm, möchte daraus allerdings auch keine Verallgemeinerungen machen oder grundsätzliche Schlüsse ziehen. Ich schreibe lediglich darüber, wie wir es damals erlebt/empfunden haben.

Natürlich trifft es zu, daß man an der Küste, auf Sansibar oder in den südlichen Nationalparks anderen Kulturen als den Massai begegnet. Schon am Mount Meru dominieren die Chagga. Insofern bilde ich mir ein, in der Tat mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen Umgang gehabt zu haben und dies auch unterscheiden zu können.

Wie gesagt, waren dies Eindrücke von insgesamt 5 Wochen Reisezeit, die noch dazu 15 Jahre zurückliegen. Ich könnte etliche Anekdoten aus dieser Zeit erzählen, positiv wie negativ, lasse das aber bewußt, da jeder seine eigenen Eindrücke gewinnen soll und vor allem auch unvoreingenommen sein sollte.

Kurioserweise sind gerade die Eindrücke speziell aus der Tansania Reise mit diejenigen, die sich am tiefsten in meiner Erinnerung festgesetzt haben. Das würde ich mal als positives Zeichen werten. Auch würde ich eine erneute Reise dorthin immer wieder in Erwägung ziehen. Wenn dann aber eher als Selbstfahrer.

Hi Christian,

Danke für die Antwort! Da habe ich mich bei euch wohl getäuscht - da wir in der gleichen Zeit damals auch mehrfach in Tansania waren (und vermutlich in ähnlichen Regionen?) habe ich das zumindest bei mir ganz anders in Erinnerung. Wir waren allerdings jeweils alleine unterwegs, teilweise mit einem lokalen Guide/Driver. Wir haben kaum solche Aktivitäten drin gehabt wie "authentisches Dorf" besuchen. Wanderungen am Krater ja, aber da habe ich dies sehr zurückhaltend und eher freundlich-reserviert erlebt. Und sonst in Arusha, Dar oder Ifakara war mein Eindruck damals sehr positiv. Der einzige Ort, an dem ich mich ein bisschen mehr geschäftstüchtig angegangen fühlte war in Zanzibar, aber auch das hielt sich einigermassen im erträglich Rahmen (auf keinen Fall vergleichbar mit dem, was ich z.B. in der Türkei schon erlebt habt). Ich kann mir aber schon sehr gut vorstellen, dass gewisse Anbieter ihr Geschäftsmodell so aufbauen...irgendwoher wollen die ja ihr Geld auch haben.
Afrikanischer, ja, aber so dominant-aufdringlich nein. Ich vermute auch eher, dass dies eine "ausländische Tourismus-Entwicklung" ist, aber schade natürlich für alle, die danach mit so einem bitteren Nachgeschmack nach Hause reisen.

Schade eigentlich.
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24

Donnerstag, 23. Januar 2020, 09:52

Ich vermute auch eher, dass dies eine "ausländische Tourismus-Entwicklung" ist, aber schade natürlich für alle, die danach mit so einem bitteren Nachgeschmack nach Hause reisen.

Nein, diese Schlussfolgerung ist mir dann auch zu krass. Natürlich gibt es nervige Dinge in Ostafrika, wie die schon benannten Beach Boys oder die sehr aufdringlichen Händler und auch ein paar Touristenfallen. Das aber reicht auf keinen Fall aus, um den Gesamteindruck von diesen tollen Ländern einzutrüben. Der Einwurf von mir zu den lokalen Besonderheiten hat jetzt auch einen viel zu negativen Touch bekommen. Eigentlich wollte ich vielmehr auf die im Vergleich zum deutlich straffer organisierten SA unterschiedliche Lebensphilosophie und regionalen Besonderheiten hinweisen. Wenn man sich darauf einlässt bzw. damit abfindet kann das sogar recht lustig und unterhaltsam sein. Es ist eben wichtig, daß man die Sache entspannt und gelassen angeht, die Leute nicht zur Eile drängt oder anfängt pingelig zu werden. Dann kommt man auf jeden Fall auf seine Kosten.
Außerdem denke ich, daß für Lodgereisen, wie Barbara und Wilfried sie planen, andere Regeln gelten im Campingbereich. Da gab es in der Tat ein paar weniger glücklicher Erfahrungen, die ich nicht unbedingt nochmal haben muß.

Tansania ist im Vergleich zum einfachen Reiseland Südafrika insgesamt sehr diffizil. Wir wollen auf jeden Fall nochmal hin. Seit Jahren bastele ich immer wieder daran rum, wie man Tansania als Individualtourist bereisen kann, ob mit eigenem Mietauto - zumindest von Arusha bis Mwanza, dann weiter mit der TAZARA? Momentan ist mir das in meiner familiären Konstellation allerdings noch zu heikel.

Das aber ist alles ein weites Feld und sprengt hier völlig den Rahmen. Grundsätzlich aber ist es spannend, auch in der Richtung Erfahrungen auszutauschen.

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