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Travelbuddy

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Donnerstag, 9. Januar 2020, 11:27

14 Tage Südafrika, Mitte - Ende Mai - Ersuche Insider Tipps bezüglich Reiseroute und Aktivitäten

Hallo Leute,

ich habe auf einigen Seiten schon im Forum nach Beiträgen für Mitte-Ende Mai mit meiner Vorstellung einer ähnlichen Reiseroute gesucht, wurde aber ganz fündig und würde euch gerne auf diesen Weg um Hilfe Bitte.
Ich fliege mit meiner Freundin am 15-29 Mai zum ersten Mal nach Südafrika, also genau zwei Wochen.
Habe schon so viel gelesen und Sachen auch ausgeschlossen, das Wetter ist im Mai (Kruger zum Glück ausgenommen) anscheinend ja nicht optimal aber dieses Jahr die einzige Option. Ist da Wetter wirklich schon so schlecht im Mai (müsste ja Herbst sein).

Nach der Landung in Johannesburg würden wir einen Mietwagen buchen (billiger-Mietwagen.de) Einen normalen unaufälligen, keinen SUV, hab gehört das reicht in Südafrika und kleine unaufällige werden beim Carjacking nicht so beachtet.
Ebenfalls hab ich gelesen, dass wir uns in Johannesburg nicht aufhalten sollen, erstens wegen der Kriminalität, zweitens weil es dort nicht viel zu sehen gibt.
Wir kommen Abends an und würden uns früh am nächsten Tag in Richtung Kruger Nationalpark begeben. (Gibt es auf der Route dorthin noch irgendetwas zusehen, wo wir anhalten sollten?) Naturwunder oder ein Privatreservat. Habe gehört, man sollte auch mindestens einmal von einem Ranger in einem Privatreservat eine Safari erleben.
Ansonsten würden wir zum Kruger fahren und ein bis zwei Safaris buchen, sowie mal selber mit dem Auto durchfahren (ist bestimmt auch cool).
3-4 Tage habe ich für Kruger eingeplant, ist das zu kurz?

Jetzt kommen wir zum Teil wo ich mir unsicher bin ob das im Mai Sinn macht oder man liebe eine andere Route nehmen sollte.
Ich würde nach Kruger zum Flughafen Johannesburg zurückfahren (oder gibt es einen Näheren) um nach Port Elizabeth zu fliegen.
Da würden wir uns wieder einen Mietwagen holen und Richtung Kapstadt fahren.
Addo Nationalpark und Garten Route würde auf den Programm stehen.
Stopps habe ich jetzt neben Port Elizabeth und Addo noch Mossel Bay, Outdshoorn und Hermanus bevor wir in Kapstadt ankommen.
Habe ich irgendetwas vergessen oder ist eines davon nicht so empfehlenswert. Hermanus weiß ich nicht, weil halt Mai ist.
Wie lange bräuchte ich ungefähr von Port Elizabeth nach Kapstadt. Wollen es auch eher genießen und kein Zeitstress haben.
Neben den ganzen Kapstadt Klassikern wie Teufelsberg, natürlich noch zu den Pinguinen, da gibt es Boulders Beach und Bettys Bai, was ist denn besser?


Wäre es sinnvoll nach Durban oder St Lucia zu fliegen (für die Nilpferde und Schildkröten) Kann man die vielleicht wo anders auch sehen?
Oder ist es dann zu knapp für 14 Tage wenn ich nach Kruger von Durban nach Kapstadt fahre?



Das war erstmal das Gröbste, wäre super wenn ich ein paar Tipps bekomme. Vorschläge aus Erfahrung ist ja immer sinnvoll beim Reisen.

[u][/u][s][/s]

Vielen lieben Dank im Voraus. :thumbsup:
[u][/u][s][/s]

parabuthus

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2

Donnerstag, 9. Januar 2020, 11:50

Hi Travelbuddy,

Willkommen im Forum.

Ich versuche einmal einige Fragen zu beantworten.

2 Wochen ist ein enger Zeitrahmen für ein sehr großes Land mit sehr vielen Sehenswürdigkeiten. Man wird auf keinen Fall alles schaffen und sollte sich einen realistischen Rahmen setzen, in dem man viel sieht, ohne daß es gehetzt wird und man am Ende nur im Auto sitzt.

Für 2 Wochen ist es schon eine ziemlich ambitionierte Tour, die Krügerregion und die Gardenroute plus Kapstadt auf den Plan zu haben. Machbar? Ja. Ich würde für mich selbst so allerdings nicht planen, sondern zwei Schwerpunkte setzen, nämlich den Krüger und Kapstadt mit Umgebung. Da gibt es reichlich zu sehen. Alternativ würde ich den Krüger machen, runter bis Durban fahren und Kapstadt ganz weglassen.

M.E. ist es nicht unbedingt sinnvoll, mit dem Krüger zu starten und dann gleich den Addo dranzuhängen. Damit würde man m.E. dem Addo nicht gerecht werden. Ich befürchte, daß der Addo nach dem Krüger vermutlich eher enttäuschend wirken könnte, gerade für einen Erstbesucher, der natürlich Spektakuläres, wie Rhinos und Katzen, erwartet.

Wenn es um die bloße Artenvielfalt geht, also auch Hippos, dürfte der Krüger in SA (und wohl auch sonst wo) kaum zu schlagen sein. Nur um Hippos zu sehen muß man also nicht nach St. Lucia fahren.

Das Wetter, egal wann im Jahr, scheint mittlerweile in SA kaum noch zu kalkulieren sein. Die Reisezeit Mai habe ich persönlich noch nicht gehabt, aber aus vielen Quellen gehört, daß sie sehr schön sein soll, weil es im Grunde komplett außerhalb jeder Saison ist, egal ob SA oder Europa und daher die Touristenströme überschaubar sein dürften.

Bei der negativen Berichterstattung kann ich es keinem verübeln, gewisse Sicherheitsbedenken zu haben. Aus eigener Erfahrung würde ich zumindest so weit gehen, daß man nicht sein ganzes Handeln danach ausrichten sollte und in ständiger Angst erstarren muß. Natürlich sollte man immer umsichtig sein, aber das muß man anderenorts auch.

Da ihr noch keine Game Drives gemacht habt, ist es schwer zu beurteilen, ob euch das gefällt, aber die Erfahrung zeigt, daß sich die meisten diesem Erlebnis kaum entziehen können, weshalb ich dazu raten würde, eher 5-6 Tage im Krüger zu verbringen als 3 und dann anschließend nach Durban zu fahren oder nach Kapstadt zu fliegen. Es gibt übrigens eine direkte Flugverbindung von Nähe Krüger nach Kapstadt.

Wenn du die Unterkünfte im Park buchst kannst du entscheiden, ob du selbst auf Pirsch gehst (im Auto natürlich) oder geführte Aktivitäten wie Drives oder Walks unternimmst. Da gibt es ein breites Angebot.

Private Game Reserves organisieren alles, sind allerdings auch preislich in einer ganz anderen Liga.

LG

Christian

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Donnerstag, 9. Januar 2020, 12:26

Ich sach mal so (und schliesse mich meinem Vorredner an):

Wenn ihr 5-6 Nächte im Krüger bleibt habt ihr alles gesehen was Tiere angeht. Dann braucht ihr kein Addo oder andere Parks mehr.
Danach ab ins Flugzeug nach Kapstadt, und von dort Fahren so weit ihr wollt - nach Osten oder Norden. Dann enfällt auch die Einweg-Gebühr für den Mietwagen.

Im Mai kann es am Kap wunderschön sein. Wir haben eher mal nur 1 bis 2 Tage Regen, dann wieder Sonne, dann wieder Regen. Selten mehr als 4 Tage Regen am Stück.
Selbst dann kommt zwischendurch die Sonne raus. Bei Fahrten in die Weinlands stehen oft 25°C an. Vor einer Kaltfront sind bis zu 30°C möglich.

Und zB im B&B in Bo Kaap liegen die Gäste selbst im Winter am Pool wenn die Sonne scheint. In Newlands, wo wir wohnen eher nicht... Kommt also auch drauf an wo man nächtigt.

Jetzt aber ran, Unterkünfte buchen!
TIA - This is Africa!

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Travelbuddy

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Donnerstag, 9. Januar 2020, 14:12

Reiseroute

Danke euch beiden für die Antworten.
Wir fliegen halt von Kapstadt zurück, das habe ich vergessen zu erwähnen von daher ist Kapstadt auszulassen, keine Option.
Also die Fahrt um Port Elisabeth soll ich weglassen, ja? Habe gehört, dass viele das machen weil es dort so schön sein soll aber vielleicht im Mai auch nicht mehr.
Laut Google dauert es 8 Stunden von Port Elisabeth nach Kapstadt, deswegen dachte ich, dass schaffen wir locker.

Sollen wir 5-6 Tage im Kruger bleiben, ist das nicht zu lange?
Macht es Sinn nur 4 Tage zu bleiben und dann noch 1-2 Tage bei anderen Resorts, oder ist das im Endeffekt eh immer das selbe?

Wenn wir dann von Kapstadt den Wagen holen und in den Osten oder Norden fahren, müssen wir ja am Ende wieder zurück in Kapstadt. Kann man da so ne Art Kreisel fahren, dass man nicht auf den selben Weg zurück fährt und mehr sieht?

Liebe Grüße

DurbanDirk

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Donnerstag, 9. Januar 2020, 14:44


Laut Google dauert es 8 Stunden von Port Elisabeth nach Kapstadt, deswegen dachte ich, dass schaffen wir locker.


Das sind 750km! 750km in Südafrika zu fahren ist etwas anderes als in Deutschland.

Vielleicht ist das geradeso an einem Tag zu schaffen. Locker schon mal gar nicht und schön wird das auch nicht. Da habt ihr nichts von der Garden Route.

Sollen wir 5-6 Tage im Kruger bleiben, ist das nicht zu lange?
Macht es Sinn nur 4 Tage zu bleiben und dann noch 1-2 Tage bei anderen Resorts, oder ist das im Endeffekt eh immer das selbe?


Der Kruger ist in etwa so groß wie Hessen. In 5-6 Tagen könnt ihr den z. B. von Norden nach Süden durchqueren und in den SanPark Rest Camps übernachten. Im Kruger kann man nie lange genug bleiben. ;)

Ich würde dann von Nelspruit (Kruger Mpumalanga International Airport) nach Kapstadt fliegen.
LG

Dirk

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Spiritsailor

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Donnerstag, 9. Januar 2020, 15:01

Klar, Du kannst an der Küste die N2 hochfahren und die R62 durchs Inland wieder zurück. Da fährst Du durch die Berge, Paßstraßen und durch Weingebiet. Kann man machen wenn man auf bergige Landschaft steht.

Ich würde mir nur einen Park geben, entweder Krüger oder Addo.

Und verlass Dich auf keinen Fall auf Zeitrechnungen von Google. In Südafrika ticken die zeitlichen Uhren anders. Da geht alles etwas langsamer und Du musst immer mit Dingen rechnen, die dazwischen kommen können. Auf jeden Fall lange Baustellen über viele km, wo Du mal eben 30 Minuten wartest bis Du durchfahren darfst. Sowas kann immens viel Zeit kosten. Oder ein Laster, den Du lange Zeit nicht überholen kannst. z. Bsp. auf einem Paß. P.E - Kapstadt an einem Tag fahren die Südafrikaner wenn sie müssen, aber Urlaub ist das nicht und ich würde dringend davon abraten! Ihr wollt ja schließlich mehr vom Land sehen als gelbe Streifen auf grauem Asphalt. In Südafrika Auto fahren kann sehr ermüdend sein, weil viele Straßen kilometerweit nur gradeaus führen.

Also der einheimische Südafrikaner braucht von Hermanus nach Kapstadt schosn 1,5 Stunden mit zügiger Fahrweise.

Zu den Pinguinen: Bettys Bay ist kleiner und nicht so überlaufen. Und kann auf dem Weg Hermanus - Kapstadt bequem eingeplant werden.

Und häng Dich nicht am Mai auf. Southafrica is one world in one Country and four seasons in one day.

Ich fliege übermorgen runter und für Struisbaai ist eine Woche lang immer mal wieder Regen und starker Wind angesagt. Und jetzt ist Sommer! Seit global worming ist das Wetter in Südafrika unberechenbar.

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M@rie

Buschbaby

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7

Donnerstag, 9. Januar 2020, 15:01

Laut Google dauert es 8 Stunden von Port Elisabeth nach Kapstadt, deswegen dachte ich, dass schaffen wir locker.

an dieser Stelle dann vllt mal der Hinweis auf die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und ganz generell auch der Hinweis auf die Leseempfehlungen der Willkommens-eMail
Sollen wir 5-6 Tage im Kruger bleiben, ist das nicht zu lange?
Macht es Sinn nur 4 Tage zu bleiben und dann noch 1-2 Tage bei anderen Resorts, oder ist das im Endeffekt eh immer das selbe?
keine Ahnung, wir wissen ja nicht über eure Vorlieben, Prioritäten etc .... genau deshalb gibt es u.a. oben genannte Leseempfehlungen ;)

und noch ein Hinweis... der Begriff "Garden Route" ist ein rein touristischer Begriff und beschreibt in keinster Weise einen bestimmten "Routen-Anstrich" ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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Sakasu

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8

Donnerstag, 9. Januar 2020, 15:18

Ich würde von Johannesburg nach Nelspruit weiterfliegen, dann 2-3 Nächte Graskop/Sabie für Panoramaroute,und 3-4 Nächte Krüger. Dann Flug wenn möglich nach George. Von dort dann je nach Vorlieben insgesamt 7 Tage nach Plettenberg/Wilderness/Stellenbosch/Kapstadt.
LG, Sandra

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toetske (17. Januar 2020, 00:07)

Travelbuddy

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9

Donnerstag, 9. Januar 2020, 15:18

---

Okay,
danke für die Hinweise.
Bezüglich des Flughafens Kruger International Airport - da hab ich gerade mal geschaut. Kostet halt 160€ nach Kapstadt oder Port Elizabeth und von Johannesburg nur 40€. Dazu mit einmal umsteigen über 4 Std. Glaub da wäre es fast cleverer nach Johannesburg zurück zu fahren und von da zu fliegen. Wie lange braucht man von Joburg zum Kruger circa?

Ansonsten- okay , dann lassen wir Addo weg.

Nach dem Kruger haben wir ja immer noch mindestens 7 Tage Zeit, ich habe nie behauptet, dass wir von Port Elizabeth nach Kapstadt an einem Tag fahren wollen. Sondern nur auf die Kilometer bzw. "angeblichen" Stunden hingewiesen, weil gemeint worden ist, dass es dann zu knapp wird.
Reichen 7 Tage nicht von Port Elizabeth nach Kapstadt um da vieles zu sehen?
Ob ich jetzt den Kreisel wie Spiritsailor meinte mit Küset N2 und Inland R62 fahre oder von Port Elizabeth macht kein Unterschied oder - welche von den beiden Routen ist denn die schönere. Mir wurd gesagt, dass Port Elizabeth schön ist und deswegen habe ich es jetzt nochmal aufgegriffen. Ansonsten lass ich es weg.

Liebe Grüße.

parabuthus

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Donnerstag, 9. Januar 2020, 15:20

Macht es Sinn nur 4 Tage zu bleiben und dann noch 1-2 Tage bei anderen Resorts, oder ist das im Endeffekt eh immer das selbe?

Es ist nicht ganz einfach, das jemanden zu erklären, der noch nie da war.

Südafrika hat ohne die in diesem Punkt eigenständige Provinz Kwazulu Natal 19 Nationalparks, dazu kommen einige sehr große Parks aus eben KZN sowie eine ganze Latte regionaler Parks, vom privaten Bereich mal ganz zu schweigen.

Diese Parks unterscheiden sich in einigen Punkten ganz erheblich, je nachdem welche Schwerpunkte man setzt oder welche Region man besucht.

Natürlich kommt es auch ganz erheblich drauf an, wofür man selbst einen Blick hat oder was man machen möchte.

Insofern ist euer Ausgangspost dann doch zu vage für eine detaillierte Beratung.

Wenn es allein um Tiere gucken gehen sollte, ist der Krüger natürlich schon ein ganz herausragender und exponierte Park, in dem man gar nicht lange genug sein kann. Da können nahezu alle Parks die Segel streichen. Will man aber Tiere in anderer Umgebung sehen als dem Buschveld, dürften wiederum andere Parks interessant werden, die möglicherweise deutlich arider, maritimer oder bergig oder Mischformen aus den genannten Landschaften sind.

Wenn Tiere gar nicht so wichtig sind, man lieber atemberaubende Landschaften haben möchte, ob Wüste, Küste oder Berge, gibt es wiederum andere Parks. In einigen steht dann halt auch Wandern oder Mountainbiken im Mittelpunkt.

Insofern ist die Frage nach dem richtigen "Resort" pauschal gar nicht zu beantworten.

Im übrigen soll der Hinweis nicht fehlen, daß selbst ein Besuch im gleichen Nationalpark zu unterschiedlichen Zeiten ein völlig anderes Erlebnis sein kann. Die Umstände, wie Wetter, Licht und natürlich auch schlicht Glück sind leider kaum planbar. Tiere gucken ist ohnehin keineswegs ein Selbstläufer, da geben Fernsehbilder ebenso wie die vielen tollen Fotos in den Reiseberichten im Forum möglicherweise einen völlig falschen Eindruck. Selbst in absoluten Top Parks wie dem Krüger, dem Hluhluwe Imfolozi, dem Kgalagadi Transfrontierpark, kommen auf jede tolle Sichtung viele Stunden vermeintlicher Leerlauf. Es kann also durchaus sein, daß man selbst nach 3 Tagen Krüger vieles eben nicht gesehen hat.

Von daher würde ich mir an eurer Stelle erst einmal genau überlegen, was ihr sehen oder machen wollt und dann entscheiden, wohin es letztlich gehen soll.

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Donnerstag, 9. Januar 2020, 16:22

Von daher würde ich mir an eurer Stelle erst einmal genau überlegen, was ihr sehen oder machen wollt und dann entscheiden, wohin es letztlich gehen soll.
ja, für zielführende Tipps sind deine Fragen zu wage. Lesen unserer Reiseberichte hilft da 8)

Wir rechnen als Durchschnittsgeschwindigkeit auf langen Strecken 80kmh. Ist man schneller hat man Glück gehabt. :)

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12

Donnerstag, 9. Januar 2020, 17:17

Kruger Nationalpark

Also Tiere und Natur ist schon unser Hauptaugenmerk, vor allem Tiere.

Wie ist das bei dem Kruger Nationalpark mit dem Auto wenn wir Selbstfahrer und geführte Safari Touren erleben möchte.
Fährt man einfach erstmal als Selbstfahrer zu einem Camp, stellt sein Auto dort ab und wird nach der geführten Tour dort wieder hingebracht?

Kitty191

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Donnerstag, 9. Januar 2020, 17:21

Hallo Travelbuddy,
ich möchte keinesfalls der Spielverderber sein und verstehe auch deine Motivation all deine Fragen schnell und gut formuliert beantwortet zu bekommen aber...

deine Fragen sind hier im Forum schon viele Male gestellt worden und genauso oft beantwortet. :whistling:
Hilfreich wäre es, wenn du auf der Startseite einmal oben rechts die Suchfunktion betätigen würdest.


Liebe Grüße und viel Spaß beim lesen und stöbern
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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M@rie

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Donnerstag, 9. Januar 2020, 17:23

deine Fragen sind hier im Forum schon viele Male gestellt worden und genauso oft beantwortet. :whistling:
Hilfreich wäre es, wenn du auf der Startseite einmal oben rechts die Suchfunktion betätigen würdest.
und die oben bereits genannten Leseempfehlungen beachten würdest, schon durch diese Lektüre erledigen sich diverse Fragen ;)
lG M@rie

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15

Donnerstag, 9. Januar 2020, 22:21

"Im übrigen soll der Hinweis nicht fehlen, daß selbst ein Besuch im gleichen Nationalpark zu unterschiedlichen Zeiten ein völlig anderes Erlebnis sein kann. "
Genau: Da gibt es "Anfänger" die am ersten Tag 3 Leoparden sehen (einen davon gegenüber Mugg&Bean), und Ranger die 12 Jahre im Park arbeiten und keine sehen.

Und die "Garden Rounte" hat gar keine Gärten... ;-) Da ist es einfach nur grüner als im Rest des Westkap. Also ein wenig mehr so wie im Allgäu...
TIA - This is Africa!

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feuernelke

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Freitag, 10. Januar 2020, 06:34

Wie ich jetzt schon oft geschrieben habe- Südafrika hat keine Panoramastraßen wie jetzt zb Big Sur in USA oder Adria Magistrale/ Kroatien.
Von daher braucht man nicht, um jetzt ja nix zu verpassen, jede einzelne Touriroute abzuklappern, um " da gewesen" zu sein.
Südafrika ist " die Welt in einem Land" - auch so ein Tourislogan- weil es - blödes Wort- viele Ethnien samt deren Einflüssen beherbergt, durch seine Größe sowohl Berge, als auch Küsten und Wüsten zu bieten hat, ebenfalls Regenwälder und Überschwemmungsgebiete. Eisberge fehlen halt meist.....
Aber, genauso wenig wie man sinnvollerweise die Welt in 14 Tagen bereisen kann/ sollte, genauso wenig kann man Südafrika in einem solchen Zeitraum bereisen.
Und, als erfahrener Reisender- es gibt auch die komplette Übersättigung, wenn man alles gesehen hat.
Indien, nach ungezählten Tempeln....TajMahal.....ach ja, noch so'n n Tempel....... :D


Da ich häufiger im Mai in SA unterwegs war- ist eigentlich in SA eine gute Reisezeit. Oft strahlendblauer Himmel, angenehme Temperaturen, selten Regen.
Aber die Tage sind gegen Ende Mai hin schon Recht kurz und es ist Herbst- d.h. vor den Sommerregen, es kann Recht braun und staubig sein, evtl sind Flüsse ausgetrocknet.
Die Nächte können schon sehr kühl sein, Baden im Indischen Ozean oder in unbeheizten Pools evtl etwas für Frischzellenkur. Kann sein, muß nicht sein.
Die Sicherheitslage in SA ist insofern so, das man vermutlich nicht unterwegs mit vorgehaltener Maschinenpistole angehalten wird und außerhalb der Townships mit der Waffe bedroht.
Aber, wo viel Armut und Ungleichheit herrscht, gibt es eben auch Menschen die gerne mit Nachdruck an Deinem vermeintlichen Reichtum teilhaben wollen.....und Reisende mit Mietwagen sind nun einmal meist erheblich besser situiert als ein Großteil der SA Bevölkerung. Als Reisender in nahezu der gesamten Welt muß man sich dessen nun einmal bewusst sein.....auch Europa ist in dem Bezug " nicht sicher".
Als Wohnmobilist gibt es immer die schönen Horrorstories von nächtlichen Überfällen im WoMo nach Einleiten von Narkosegas....
Und unsere WoMos in SA hatten Türen, wo man deutlich sah das das nicht nur normale Gebrauchsspuren an den Schlössern waren.
Wer sich unwohl fühlt, bleibt besser generell Zuhause, wenn ich an jeder Straßenecke befürchte gerobbt zu werden ist der Urlaubsspass irgendwie nicht so gegeben.


Ach ja- natürlich gibt es Strassenabschnitte, die schön zu fahren sind. Aber sicher nicht endlos über Tage wie in USA/ Kanada oder auch Skandinavien.
Statt ständig Sensationen nachzumachen, ist SA das ideale Reiseland, um " runterzukommen"- am Lagerbzw. Grillfeuer vor der Boma oder der Terrasse, vor dem Safarizelt atemberaubenden Sonnen- auf und Sonnenuntergänge zu sehen ( weil keine künstlichen Lichter, Smog u.ä. stört) und stundenlang Tieren am Wasserloch zusehen, zb albernem Jungzeug beim Spielen.


Man kann Touren innerhalb des Krügers buchen, muß sich aber bewusst sein, das die mit großen LKW fahren mit ca 15 bis 20 Passagieren. In den teuren privaten Reserves sitzt man höchstens zu 6 auf dem Jeep. Wobei ich das Hinterhergerenne hinter irgendwelchen Sensationen so gar nicht mag, aber gerade die Ranger in den privaten Reserves da oft sehr naturunsensibel sind- für die hohen Übernachtungspreise muß der Kunde natürlich auch das zu sehen kriegen was er will- in der Regel beeindruckende Raubtiere, am besten mit Riß, oder die gehypten Nashörner.


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Krabbe

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Freitag, 10. Januar 2020, 09:17

@Feuernelke
Statt ständig Sensationen nachzumachen, ist SA das ideale Reiseland, um " runterzukommen"- am Lagerbzw. Grillfeuer vor der Boma oder der Terrasse, vor dem Safarizelt atemberaubenden Sonnen- auf und Sonnenuntergänge zu sehen ( weil keine künstlichen Lichter, Smog u.ä. stört) und stundenlang Tieren am Wasserloch zusehen, zb albernem Jungzeug beim Spielen.


Servus

Gratulation zu diesem Kommentar in Gänze. Den o.a. Abschnitt habe ich nochmals kopiert, weil das sehr auf uns zutrifft und wir schon seit vielen Jahren ZA bereisen und hoffentlich noch viele
Jahre tun werden.

Liebe Grüße,
Krabbe :saflag:


PS: 2 8

Travelbuddy

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Freitag, 10. Januar 2020, 10:51

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Hilfreich wäre es, wenn du auf der Startseite einmal oben rechts die Suchfunktion betätigen würdest.

und die oben bereits genannten Leseempfehlungen beachten würdest, schon durch diese Lektüre erledigen sich diverse Fragen ;)


Das hatte ich bereits gemacht und gerade auch nochmal, über eine Stunde habe ich gesucht. Zu Kruger finde ich viele Threads und wenn ich Kruger Selbstfahrer eingebe oder Kruger Auto abstellen komme ich leider auch nicht zu meiner gewünschten Antwort.
Was genau soll ich denn eingeben?

Danke für die restlichen Antworten, dann werde ich es eher ruhig angehen und nicht so viel hetzten sondern genießen.
LG

LIRPA 1

Gaukler

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19

Freitag, 10. Januar 2020, 11:06

Hi,

Fährt man einfach erstmal als Selbstfahrer zu einem Camp, stellt sein Auto dort ab und wird nach der geführten Tour dort wieder hingebracht?

Wohnst Du in einem Restcamp, starten Touren am Parkplatz und diese werden auch im Camp oder vorher online gebucht.
Wohnst Du ausserhalb, kannst Du private Touren wahrscheinlich in der Unterkunft buchen und wirst dort abgeholt. An den Main Gates kannst Du auch Drives buchen (online und vor Ort), die dort starten. Dann mußt Du von der auswärtigen Unterkunft zum Gate fahren und wirst auch dort wieder hin gebracht.

Lilly

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toetske (17. Januar 2020, 00:18), Bär (10. Januar 2020, 22:29), Tutu (10. Januar 2020, 18:50), Travelbuddy (10. Januar 2020, 11:34)

Travelbuddy

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  • »Travelbuddy« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 7

Dabei seit: 9. Januar 2020

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20

Freitag, 10. Januar 2020, 11:35

Danke

Hi,

Fährt man einfach erstmal als Selbstfahrer zu einem Camp, stellt sein Auto dort ab und wird nach der geführten Tour dort wieder hingebracht?

Wohnst Du in einem Restcamp, starten Touren am Parkplatz und diese werden auch im Camp oder vorher online gebucht.
Wohnst Du ausserhalb, kannst Du private Touren wahrscheinlich in der Unterkunft buchen und wirst dort abgeholt. An den Main Gates kannst Du auch Drives buchen (online und vor Ort), die dort starten. Dann mußt Du von der auswärtigen Unterkunft zum Gate fahren und wirst auch dort wieder hin gebracht.

Lilly
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Kapstadt, Kruger, Mai, Mietwagen, Reiseplanung