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U310343

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Samstag, 11. Januar 2020, 01:26

Reiseplanung außerhalb des südlichen Afrikas: Kenia und Tansania 2021

Liebe Foriker

Leider waren die letzten Wochen durch Krankenhausaufenthalte und damit Sorgen um die Familie geprägt. Da hofft man das es mit der nächsten Südafrika Reise klappt die am 30.1. starten soll.

Angefixt durch einen Beitrag hier im Forum und die Tatsache das im Leben manchmal Dinge anders laufen als man sie sich wünscht habe ich einen weiteren Punkt unserer Bucket Liste in Angriff genommen.
Da stand zwar etwas über Schimpansen und Berggorillas aber das habe ich zunächst etwas großzügiger interpretiert.
Wir wollen die großen Herdenwanderungen in der Serengeti und Masai Mara erleben und damit heißt das Ziel KENIA/TANSANIA.

Damit ist Botswana/Sambia zunächst verschoben. Das erscheint uns nicht mehr so attraktiv und kann in Kombination einer Südafrikareise immer noch einmal angegangen werden.


Städte und Strände sollen soweit möglich außen vor bleiben.
Die Reise wird wohl überwiegend als flyin Safari durchgeführt werden.
Auch der Reisezeitpunkt für Afrika mit Juli ist für uns neu. RSA bereisen wir im Februar oder Oktober/November.
Die Herdenwanderungen bestimmen damit den Reiseplan. Rücksicht muss ich aus beruflichen Gründen nehmen und die großen Ferien außen vor lassen und man sollte tunlichst auch die Urlaubszeit in GB nicht auswählen.

Anflug wird Nairobi sein vermutlich mit Ethiopian Airlines, Rückflug geht von Arusha/Kilimandscharo.
Es werden wohl gut 3 Wochen werden.

Die Ergebnisse der Suchfunktion hier im Forum lässt hoffen das es Foriker gibt die ähnliche Reisen bereits gemacht haben, so hoffe ich auf Kommentare und Anregungen zu dem vorläufigen Plan.

3ÜAmboseli NP
2Ü Lake Elementaita/Lake Nakuru NP
3Ü Masai Mara
3Ü Serengeti NP
3Ü Ngorongoro
2Ü Lake Manyara
3Ü Tarangire NP
19 Übernachtungen


Erste Überlegungen für die Lodges stelle ich gerne im weiteren Verlauf einer Diskussion ein.


herzliche Grüsse
Wilfried

Armando

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Samstag, 11. Januar 2020, 11:02

Hallo,

das ist eine klassische Tour mit viel Zeit zur Tierbeobachtung. Sicher ein phantastisches Erlebnis.

Bei der Planung musst du beachten, dass die Grenze zwischen der Masai Mara und der Serengeti geschlossen ist. Du kannst das in einem Riesenbogen, der fast an den Viktorias führt, bewältigen, ist aber aufwendig. Wenn du die Reise als Fly-In planst, würde ich Kenia ab/bis Nairobi planen, dann nach Arusha fahren/fliegen und den Tansania-Teil wieder separat planen.

In Tansania muss man nicht am Lake Manyara übernachten. Der Park ist nicht groß und das Erlebnis fällt doch stark ab gegenüber den anderen Tierreservaten. Du kannst auf dem Weg vom Ngorongoro zum Tarangire-Park durchfahren, sofern das Südtor geöffnet ist, und hat dann im Prinzip alles gesehen.

Dass die Kosten leicht das Doppelte einer gleich langen Tour durch Südafrika übersteigen, ist dir hoffentlich bewusst.

Viel Spaß beim weiteren Planen.

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Tutu (14. Januar 2020, 22:33), Kap Stadt (11. Januar 2020, 17:47), U310343 (11. Januar 2020, 14:07)

U310343

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Samstag, 11. Januar 2020, 14:13

Hallo Armando

Vielen Dank, ja ich weiß das das die Anfängertour ist. Das sind wir für diese Länder auch.
Nein, nach meiner Kenntnis kann man über die grüne Grenze, allerdings ist dies zeitraubend.
Die Alternative wäre tatsächlich zurück nach Nairobi und dann fliegen. Das erscheint mir umständlich und unattraktiv.
Schwierige Grenzübergänge schocken uns nach Israel/Jordanien nicht.

Die Preise der Lodges kamen mir bisher nicht teurer vor als Südafrika.
Auch gibt es ein ganz gutes Netz von kleinen Linienflügen die ich mit 200€ pro Flug und Person nicht zu teuer fand.
Das der gesamte Reisepreis nicht niedrig sein wird ist mir schon klar.

Wie sagte ein guter Freund der leider nicht mehr lebt: GEHT ALLES VOM ERBE AB.

liebe Grüsse
Wilfried

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Tutu (14. Januar 2020, 22:33), Armando (11. Januar 2020, 15:02)

Armando

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Samstag, 11. Januar 2020, 15:04

Grenzübergang Masai Mara - Serengeti

Hi, wenn du Infos hast, die über die im folgenden Artikel aufgezeichneten Möglichkeiten hinausgehen, wäre ich dir dankbar.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Viele Grüße
Armando

U310343

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Samstag, 11. Januar 2020, 15:36

Mein bisheriger Infostand:

Man muss an der Grenze die Formalitäten erledigen.
Heißt: Flug bis an die Grenze; Abfertigung; Weiterflug zur Seregenti. Das ist zeitraubend und teuer.
Deshalb besser mit dem Fahrzeug, aber dann ist das auch eine ganz schöne Distanz ca. 150 km. Aber durch den Busch.
Ich betrachte das aktuell wie eine Pirschfahrt, 6 Stunden wird man schon veranschlagen müssen.

Entspricht wohl dem was im Artikel steht.

herzliche Grüsse
Wilfried

bibi2406

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Samstag, 11. Januar 2020, 17:07

Lieber Wilfried,

Ich bin momentan auch intensiv mit unserer Kenia Reise beschäftigt. Davor habe ich versucht eine finanzierbare Route in Tansania hinzukriegen und bin gescheitert. Deshalb bin ich ein bisschen drin in der Materie :D
Im Juli wird die Migration hauptsächlich noch in Tansania sein, wo man sie nach meiner bisherigen Recherche nicht so optimal erleben kann wie in der Masai Mara. Dort gibt es einige Camps, die direkt am Mara Fluss liegen und von denen man alles direkt erleben kann, wenn man ein bisschen Glück hat. Aber die großen Herden sind dort erst im August/ September, bevor es wieder zurückgeht nach Tansania.
In Tansania gibt es kein so gutes Straßennetz wie in der Masai Mara und man darf nicht abseits fahren. Auch ist es ratsam möglichst im Norden in ein Camp zu gehen, damit sich die Wegstrecken in Grenzen halten. Aber das sagt dir sicher dein Reiseveranstalter, ich denke ihr bucht wieder über Rhinoaf..
Wenn ihr wegen der Flamingos zum Lake Nakaru wollt, müsst ihr euch informieren, meine letzte Info ist, dass es dort oft zu trocken ist und sie weiterziehen. Wäre schade, wenn ihr dann nichts sehen würdet und nur wegen der Nashörner werdet ihr sicher nicht dorthin wollen, die habt ihr ja schon zur Genüge in SA gehabt.
Beim Amboseli gibt es nur zwei Lodges im Park ( Tortilis Camp und Ol Tukai) , die Tawi Lodge soll toll sein , liegt aber kurz vor dem Tor.
Insgesamt muss dir aber bewusst sein, dass Kenia schon weniger Komfort bietet für den gleichen/ höheren Preis wie in Südafrika und Tansania nochmal 30-40% darüber liegt. Und ich weiß, dass ihr in Südafrika immer in guten Lodges wart. Rechne mal mit mindestens 500€ pro Nacht in Kenia und eher 700€/ Nacht in Tansania und das nur wenn ihr euren Standard halten wollt. In der masai Mara kenne ich mittlerweile jedes Camp, ich habe die letzten Tage nichts anderes gemacht und die Preispolitik dort ist undurchschaubar. Es gibt keine Lodgepreise sondern es gibt immer nur Paketpreise, die sehr weit voneinander abweichen.
Wenn Du willst kann ich Dir unseren Veranstalter nennen. Er ist sehr sympathisch, ist ein kenianisches Unternehmen mit Vertretung in Wien. Die machen auch Tansania und könnten Dir sicher alles nach Wunsch zusammenstellen. Und das zu einem Top Preis, günstiger geht kaum. Naja hier das Wort günstig in den Mund zu nehmen..... :whistling:

Als Tipp kann ich dir für die Masai Mara geben, gehe IN den NP, auch wenn die komfortableren Lodges ausserhalb liegen.

LG
Barbara

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U310343

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Samstag, 11. Januar 2020, 17:18

Hallo Barbara

Das ist super nett von Dir.
Einige Erkenntnisse hatte ich schon, aber manches ist neu.
Ich werde weiter berichten.
Im Moment korrespondiere ich mit einigen Veranstaltern. Es alles noch offen.

Wir sind wild entschlossen die Reise zu machen.
Ich werde weiter berichten.

liebe Grüsse
Wilfried

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Samstag, 11. Januar 2020, 17:53

Danke für diesen Beitrag! Ich spielte ein paarmal mit dem Gedanken meine Mutter nochmal ins Flugzeug zu setzen um die Migration zu sehen.
Fast in fast out. Also max. eine Woche. Ich würde dann von SA dazukommen.

Es ist bisher nur ein Gedanke (Krüger kennt sie schon, und den Rest von SA auch), aber ich lese mal mit. Ggf melde ich mich wegen des Anbieters.
TIA - This is Africa!

parabuthus

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Samstag, 11. Januar 2020, 20:40

Hallo Wilfried,

Wir waren in den Jahren 2004 und 2006 in den meisten der von dir genannten Parks, allerings als Camper, so daß ich zu Lodges wenig beisteuern kann.

Zu den Parks allerdings schon.

Ihr habt euch sehr beliebte und dementsprechend auch stark frequentierte Parks ausgesucht. Besonders im Ngorongorokrater und im Amboseli kann das schon sehr krass werden, zumal die Parks recht klein sind. Vielleicht sollte man darüber nachdenken, hier je einen Tag zu kürzen.

Bei Massai Mara und der Serengeti muß man halt schauen, wo die Migration gerade ist. Das ist im Vorfeld kaum seriös vorherzusagen. Der Klimawandel lässt grüßen... Gilt übrigens auch für den Tarangire. Das würde ich auch nochmal prüfen. Wenn ihr die Serengeti ohne Rücksicht auf die schwer planbare Migration aufteilen wollt, würde ich empfehlen 3 Tage rund um Seronera und 3 Tage direkt am Grumeti oder Mara.

Ich würde grundsätzlich darüber nachdenken, Kenia komplett zu streichen und dafür eher einen oder zwei der Parks im Süden Tansanias zu buchen. Ruaha, Katavi oder Selous. M.E. den hektischen Parks am Northern Circuit vorzuziehen. Den Selous fand ich damals weltklasse. Soll mitterweile aber auch stark von Wilderern heimgesucht werden. Katavi und Ruaha wohl nicht. So wie ich euch nach euren bisherigen Reiseberichten einschätze, seid ihr definitiv eher dem Süden Tansanias zugeneigt. Ist alles exklusiver und deutlich weniger besucht.

Wäre dann Gabelflug erst Kili Airport und dann zurück von Dar-Es-Salam.

Wenn ihr wirklich auch Schimpansen sehen wollt, müsst ihr wohl über Gome Stream oder Mahale Mountain nachdenken.

Alles sehr spannend. Wir bleiben vorerst noch auf Abstand, da man in Sachen Logistik, Mentalität, Know How und Lebensverhältnisse einfach zu viel Abstriche machen muss gegenüber dem südlichen Afrika.

LG

Christian

Ach ja. Die Reise nach Tansania hatte mit Abstand das mieseste Preis-Leistungsverhältnis aller Afrika Urlaube gehabt, was vor allem an den astronomischen NP Gebühren liegt, aber auch an völlig überzogenen Preisen für unterirdische Campgrounds. Wenn man vernünftige Guides haben möchte, sollte man keine Lodges im unteren Preissegment wählen.

@ Barbara: Old Tukai ist/war 2004 eine schöne Lodge, wenn auch recht groß. Hatte damals eine tolle Aussicht.

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U310343

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Samstag, 11. Januar 2020, 21:53

Danke Christian,

Ihr macht es mir nicht einfacher. Barbara resigniert an Tansania und plant Kenia und Du empfiehlst Tansania.

Schimpansen und/oder Berggorillas wird eine separate Reise.
Die Reise in Tansania auszudehnen würde meiner Frau gefallen. Sie ist der Meinung das es in Kenia auf Grund der Nähe zu Somalia gefährlicher ist als in Tansania. Ich bin da wahrscheinlich relaxter.

Das Thema zu viele Touristen hatte ich schon, deshalb gab es die Empfehlung die Zeit der Ferien GB auszusparen.

Auf Tansania zu beschränken hätte den Vorteil nicht den ungünstigen Grenzübertritt zu haben.

Ich warte einmal ab was die Agenturen sagen. Zumindest die bei denen ich Vertrauen habe.
Deshalb bin ich sehr dankbar für Eure Feedbacks.

herzliche Grüsse
Wilfried

bibi2406

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Samstag, 11. Januar 2020, 22:11

Hallo Wilfried,

Naja ich habe Tansania nur aufgespart für später, weil es für einen kurzen Safari Urlaub einfach zu teuer ist. Ansonsten wäre es kein Problem gewesen :D ; und wird auch sicher irgendwann nachgeholt.
Außerdem ist Kenia quasi das Ursprungsland der Safari und die Masai Mara der Serengeti nicht unähnlich und eines der besten Safarigebiete, also durchaus ein guter Ersatz. In den Nationalparks ist die Sicherheitsfrage auch kein Problem denke ich und es gelten die gleichen Regeln wie in Südafrika.

Ich würde übrigens am Ngorongoro Krater höchstens zwei Nächte planen, denn einmal in den Krater reicht vermutlich. Ich habe schon sehr unterschiedliche Meinungen zum Krater gehört, von großem Zoo bis total überlaufen, war alles dabei.
Ansonsten finde ich Christians Vorschlag auch gut Selous und Ruaha mit einzubinden. Z.B. Lake Nakuru streichen ( Lake Manyara habt ihr ja noch) und 1 Nacht Ngorongoro und ihr habt 3 Nächte für einen südlichen Park. Nur so eine Idee.
Ich bin gespannt wie es weiter geht mit der Planung und was letztendlich dabei herauskommt

LG
Barbara

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U310343 (11. Januar 2020, 22:31)

parabuthus

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Samstag, 11. Januar 2020, 22:16

Hör auf deine Frau, Wilfried.

Die Ostafrikaner sind Weltmeister der Bürokratie und Zettelwirtschaft.
Dazu fliegt ihr nach Tansania mit der Königlichen Luftmarine.

Es geht gerade in Tansania nach dem Baukasten Prinzip.

Es gibt den Serengeti Ngorongoro Baustein, den Bergsteiger Baustein, Sansibar und eben Süd Tansania als die bekanntesten. Da werdet ihr schon was nettes finden. Wir hatten damals 3 Tage Berg, 11 Tage Northern Circuit, 3 Tage Selous und 3Tage Sansibar. Wenn ich heute nochmal gewichten müsste, würde ich 4 Tage vom Norden in den Süden ziehen. Ob ich nochmal auf den Berg (Mt. Meru) muss, hab ich noch nicht abschließend entschieden ;)

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Sonntag, 12. Januar 2020, 15:24

Hallo Wilfried,

erst mal alles Gute für Deine Familie.

Es freut mich, dass ihr Euch jetzt auch für Kenia / Tansania begeistern könnt. Zur Reiseroute kann ich in diesem Fall wenig beitragen, da wir ja damals nur in Kenia waren und von den küstennahen Parks direkt in die Masai Mara und zurück nach Diani geflogen sind. Der Flug in einer restaurierten DC3 war übrigens ein Erlebnis für sich, leider ist die nicht mehr im Einsatz.

Ich würde die Mara auf keinen Fall auslassen, für uns ist das Gesamterlebnis der Safari aus Sichtungen, Landschaft und Lodge in der Mara bis heute unerreicht. Und das obwohl wir nicht zur Migration dort waren - oder vielleicht deswegen, weil es nicht sehr voll war. Die Mara ist ja ganz im Süden, Sicherheitsbedenken wegen der Nähe zu Somalia und den großen Flüchtlingscamps hätte ich, wenn überhaupt, eher bei der Anfahrt der Parks im Norden des Landes.

Ich würde in Kenia unbedingt zu einem Tented Camp raten, wir waren in zwei Tented Camps und einer Lodge, die Tented Camps lagen für uns was Flair und Naturverbundenheit angeht weit vorne. Wir würden sofort wieder in unser Intrepids Camp oder auch das Schwestercamp Explorer gehen, welches wir auch angesehen haben. Die Camps sind nicht ganz klein, aber für uns war die Anzahl der Zelte nicht wahrnehmbar, da alles gut in die Natur eingebunden war. Nicht ganz so fancy, wie in Sabi Sand, aber mindestens so schön und sehr charmant - und Du weißt, uns sind gute Lodges auch sehr wichtig. Allerdings liegen die beiden Camps am Talek und nicht am Mara River, ist zwar nicht weit und waren natürlich auch dort, wo das Crossing statt findet, aber vielleicht findet ihr ja ein Camp mit Blick auf den Mara River. Wir sind damals auch an der Mara Serena Lodge vorbei gekommen, diese hat uns auf den ersten Blick gar nicht gefallen, zu groß und offen, wir waren allerdings nicht drin.

Viel Spaß bei der weiteren Planung ich bin gespannt wie die Reise am Ende aussieht. Tansania steht auch noch auf unserer Bucket List und nach Kenia würden wir sofort wieder reisen...

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
Birgit

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U310343 (12. Januar 2020, 16:35)

Kitty191

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Montag, 13. Januar 2020, 10:56

Hallo Wilfried,
meine Erfahrungen in Kenia sind lange her. 1990 habe ich das Land mit Anfang 20 für längere Zeit bereist. (Nach Abschluss meiner Ausbildung bin ich mit meinem damaligen Freund ein Jahr durch Afrika gereist)
Ganz besonders ist mir aber die Zeit in der Maasai Mara in Erinnerung geblieben. Wir waren im September unterwegs, in der Zeit der großen Migration. Ein überwältigendes Erlebnis wenn tausende Gnus und Zebras losdonnern. Die Erde bebt. Oder die kleine Cessna erst im Tiefflug über den Airstrip muss um Gnus und Zebras zu verscheuchen. Wenn ihr die Möglichkeit habt, dass zu erleben - unbedingt machen. Nichts ist vergleichbar.
Gewohnt haben wir einige Nächte sehr luxuriös im Govenors Camp direkt am Mara River. Meine einzige Erfahrung mit hochpreisigen Lodges in NP’s.Ich bin mir sicher, das dort meine Leidenschaft für den schwarzen Kontinent geweckt wurde. Also nicht im Camp aber in der Mara. ;) Wir hatten übrigens täglich Elefantenbesuch im Camp.
Im Amboseli NP waren wir ebenfalls für 3Nächte und sind anschließend in 4 anstrengenden, schweißtreibenden Tagen auf den Kilimanjaro gestiegen. Damals gab es dort oben noch einen richtigen Gletscher, ich war 20 Kilo leichter und deutlich trainierter. :wacko:
Sehr gut hat mir auch Tsavo Ost und West gefallen mit Einschluss des Lake Victoria.
Kenia war zumindest damals ein tolles Reiseland.

Gutes Gelingen
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Montag, 13. Januar 2020, 19:53

Liebe Foriker

Zunächst herzlichen Dank für Eure Anregungen und Hinweise seien sie aktuell oder aus der Vergangenheit.
Ich glaube wir werden auf den Spuren von Barbara wandeln, das haben wir schon einmal gemacht und nicht bereut.

Heute hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit dem Gf von lets go africa.
Klare Empfehlung, besser nur Kenia oder Tansania, aber nicht als Kombi.

Es geht zwar auch über die Grenze, aber warum beide Länder ?
Empfehlen wir für Südafrika nicht auch nicht alles in eine Reise zu packen und zu entschleunigen.

Hinzu kommt das für Tansania auch andere Reisezeiten machbar sind, das eröffnet mehr Möglichkeiten.

Das kann im Ergebnis dazu führen das wir auch in den nicht so touristisch erschlossenen Norden Kenias reisen.
Ich werde weiter berichten.

herzliche Grüsse
Wilfried

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bibi2406 (13. Januar 2020, 20:36)

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Montag, 13. Januar 2020, 20:30

Hallo
Gerade habe ich das erste Angebot für die Kombi Reise bekommen.

Kurz zusammengefasst sieht es so aus:


• 18 Übernachtungen im Doppelzimmer
• Folgende interne Flüge in der Economy Klasse, falls nicht anders angegeben:
• Lake Naivasha - Masai Mara
• Masai Mara - Migori
• Tarime - Northern Serengeti
• Northern Serengeti - Manyara & Ngorongoro
• Tarangire - Ruaha
• Ruaha - Selous
• Selous - Dar es Salaam
• Alle Unternehmungen wie in der Reiseroute beschrieben inklusive Eintrittspreis:
• Lake Nakuru & Lake Elementaita: 18. Jul - 19. Jul: Geplante Unternehmungen am Elementaita Serena See
• Lake Nakuru & Lake Elementaita: 18. Jul - 18. Jul: Zweistündige Bootstour auf dem Lake Naivasha
• Lake Nakuru & Lake Elementaita: 18. Jul - 19. Jul: Spannende Pirschfahrt im Lake-Nakuru-Nationalpark
• Masai Mara: 20. Jul - 22. Jul: Encounter Mara: Pirschfahrten, Buschwanderungen
Alternative
• Masai Mara: 20. Jul - 22. Jul: Naboisho Camp: Pirschfahrten
• Masai Mara: 22. Jul - 22. Jul: Naboisho Camp: Buschwanderungen
• Nördliche Serengeti: 23. Jul - 24. Jul: Serengeti North Wilderness Camp: Pirschfahrten
Alternative
• Nördliche Serengeti: 23. Jul - 24. Jul: Kimondo Migration Camp: Pirschfahrten, Buschwanderungen
• Lake Manyara & Ngorongoro Krater: 26. Jul - 27. Jul: Entamanu Ngorongoro: Pirschfahrt, Geführte Wanderung , Besuch eines Maasai Dorfes, Picknick
• Tarangire: 28. Jul - 29. Jul: Little Olivers Camp: Pirschfahrten, Buschwanderungen
Alternative
• Tarangire: 28. Jul - 29. Jul: Olivers Camp: Pirschfahrten, Buschwanderungen
• Ruaha: 30. Jul - 31. Jul: Kwihala: Pirschfahrten, Buschwanderungen
• Selous: 01. Aug - 02. Aug: Siwandu Camp: Pirschfahrten, Bootsafaris, Buschwanderungen

Flug Dar Es Salam
keine Übernachtung

Summery
1Ü Nairobi
2Ü Lake Nakura/Lake Elementaita
3Ü Masai Mara
3Ü Serengeti
2Ü Lake Manyara/Ngorongoro-Krater
2Ü Tarangire
2Ü Ruaha
3Ü Selous

Mein erster Eindruck: zu viele Ziele, da geht viel Zeit für Flüge und Fahrten drauf.
Auf der anderen Seite waren die Transferflüge in Namibia nicht uninteressant.

@ Christian
Deine Anregungen für Tansania wurden berücksichtigt. :thumbsup:
herzliche Grüsse
Wilfried

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Sonntag, 19. Januar 2020, 19:57

Hallo

Es liegen jetzt 5 Angebote vor.

1x Kenia - light Version
Eher Standard Reise - wird ausgelistet

3 Angebote Kenia/Tansania

Weitestgehend identisch mit Preisdifferenz 6.000 pro Person!

- wie wurde geschrieben: undurchsichtige Preisgestaltung!!!

Vorschlag nur Kenia - neu
Preislich attraktiv und Schimpansen im Hochland von Kenia included.

2 Angebote kommen noch!
Dann muss entschieden werden: wohin und wer ist der Reise Partner.

Falls jemand Detailfragen hat bitte PN.
Hier möchte ich keine Anbieter nennen.

herzliche Grüsse
Wilfried

U310343

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Dienstag, 21. Januar 2020, 05:59

Hallo
Je tiefer man eintaucht je schwieriger die Entscheidung.
Nachdem eigentlich klar war das es um die großen Herdenwanderungen gehen sollte haben mich einige Beiträge hier - Süden von Tansania und Gespräche und Angebote ins Wanken gebracht.

Dank Barbara habe ich Kontakt zu einem Anbieter der auch Kombi anbietet aber schwerpunktmäßig in Kenia unterwegs ist.

Empfehlung: nicht die beiden Länder kombinieren sondern neben Masai Mara auch den eher weniger berührten Norden zu bereisen.
Hier wandelt man dann auch auf den Spuren der Löwin Elsa und Out of Africa.

Rausgekommen ist folgende Tour:

1Ü Nairobi Giraffe Manor
2Ü Elsa‘s Kopje Meru NP (scheint sehr schön zu sein evtl. Nacht dranhängen)
3Ü Elephant Bedroom Camp Samburu NP
2Ü Kichecha Laikipia Ol Pjeta mit der Chance Schimpansen zu sehen
2Ü Solio Safari Lodge
3Ü Mara Bush Camp Masai Mara
2Ü Salas Camp
3Ü Tortilis Camp Amboseli NP
18 Tage

Der Vorteil, weniger Flüge, eigener Fahrer mit Fahrzeug für den Norden.
Der Preis ist deutlich günstiger als die Kombireise.

Wahrscheinlich ein klares Votum der Keniafraktion hier ?!?

herzliche Grüsse
Wilfried

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nn1177 (6. Februar 2020, 15:52), Tutu (25. Januar 2020, 21:42), Lucy_2015 (21. Januar 2020, 19:47), parabuthus (21. Januar 2020, 09:46)

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Dienstag, 21. Januar 2020, 08:51

Hallo Wilfried,

Mit dieser Tour kannst du gar nichts falsch machen. Man nehme die schönsten Nationalparks und dort die besten Lodges und schon passt das :thumbsup:

Ich nehmen an ihr fahrt von Nairobi mit dem Auto in den Norden, dann fahrt ihr von Solio nach Nairobi, von dort fliegt ihr in die Mara, dann nach Amboseli und wieder nach Nairobi?

Ich würde das am Ende ändern und erst in den Amboseli fliegen und als krönenden Abschluss in die Mara, sonst könntet ihr am Ende im Amboseli enttäuscht sein. Ich war ja auch noch nicht dort, aber uns wurde das auch geraten, weil Amboseli zwar ein schöner Park ist, aber die Mara die deutlich besseren Sichtungen hat. Ausserdem ist der Amboseli oft auch mal etwas voller und man darf die Wege nicht verlassen.
Ansonsten eine wunderschöne Tour.
Beim Elephant Bedroom bin ich auch noch am überlegen. Einerseits toll wenn die Elefanten durchs Camp laufen andererseits auch ein wenig unheimlich, vor allem wenn es dunkel ist. An Eurer Stelle würde ich das Saruni dem EB vorziehen. Die Lage und auch die Lodge muss Weltklasse sein, für uns leider auch der Preis.

LG
Barbara

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parabuthus

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20

Dienstag, 21. Januar 2020, 09:46

Wahrscheinlich ein klares Votum der Keniafraktion hier ?!?

Nicht nur der Kenia Fraktion...

Im Gegensatz zu deinem ersten Vorschlag finde ich nun das Konzept der Reise schlüssig. Die meisten der von dir benannten Resorts kenne ich nur aus der eigenen Recherche, hätte sie aber für eine eigene Planung wohl auch in Erwägung gezogen. Das ist schon so eine Art "best of", was ihr da vorhabt.

Den Amboseli kann man mit der Mara m.E. nicht vergleichen. Er ist halt viel kompakter und hat im Verhältnis zu seiner Größe wohl deutlich mehr Besucher. Trotzdem finde ich die Entscheidung des Veranstalters, den Park ans Ende zu setzen, nachvollziehbar. Die Mara wird vermutlich mehr Action sein mit längeren Drives etc. Der Amboseli ist m.E. der ideale Park zum Runterkommen, die herrliche Aussicht mit dem Kilimandscharo im Hintergrund zu genießen bei einem Sundowner auf der Veranda (oder im Bush). Die kompakte Größe des Amboseli hat natürlich den Vorteil, daß man möglicherweise auf den Drives mehr sieht. Wir hatten damals in ziemlich kurzer Zeit außergewöhnlich viel gesehen.

Wenn ihr diese Tour macht, wäre ich sehr gespannt auf einen Bericht.

LG

Christian

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