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SilkeMa

Reisende

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21

Dienstag, 14. Januar 2020, 17:36

Hallo Theo,

eine Idee hätte ich noch, dass Du hier gezielt per Mail Fragen stellst, ob und wie Sie Dir bei Deinem Vorhaben helfen können und was Sie raten: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Viel Erfolg ! Wäre nett, wenn Du schreiben könntest, wie es ausgegangen ist :).

LG,
Silke

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22

Dienstag, 14. Januar 2020, 18:34

Mit dem Rad über den Swartbergpass in die Hel

Zu Lesotho bzw. Swasiland kann ich nichts sagen, dennoch möchte ich mal was Positives beisteuern.
Wir waren letztes Jahr über den Swartbergpass mit dem Rad unterwegs, allerdings hatten wir einen professionellen Backup aus Prince Albert. Wenn Du von Prince Albert kommst, geht kurz vor der Passhöhe eine Gravelroad rechts ab, ausgeschilder in "Die Hel". Dorthin kommt man nur mit 4x4 bzw. großer Bodenfreiheit, für ein Mountainbike eine gute Schotterstraße. Dort hinten ist eine Einsiedelei, wo man auch übernachten kann. Man kann dort auch essen bzw. frühstücken. Im Prinzip ist es für ein Auto eine Stichtour, aber es geht dort ein Weg weiter, und man kann über einen anderen Pass wieder weiter Richtung Süden. Die Menschen, die dort leben, sind dort vor dem Bau des Swartbergpasses aus dem Tal gewandert. Es ist echt toll dort hinten. Wir haben allerdings nur eine Stichtour dorthin gemacht und sind nach einer Übernachtung wieder zurück nach Prince Albert. Du kannst Lindsey vom Dennehof in Prince Albert kontaktieren.
In den Winelands kann man wirklich gut biken, im Paarl Nature Reserve gibt es auf der Hochebene jede Menge toller Wanderwege mit fantastischer Aussicht. Wir waren dort zwar nur zu Fuß unterwegs, sehen es aber immer auch mit den Augen eines Mountainbikers. Aber vermutlich bist Du eher mit einem stabilen Reiserad unterwegs....
Unter einen LKW kann man in jedem Land kommen, ein Bekannter von uns hatte am Gardasee mit dem Rad einen tödlichen Unfall. Insofern würde ich das als kein Kriterium ansehen, so etwas nicht zu machen. Und es gibt ja viele Regionalstraßen, die man nehmen kann. Ob das sicherer ist, weiß ich nicht.

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toetske (14. Januar 2020, 22:32), Bär (14. Januar 2020, 20:50)

SilkeMa

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23

Dienstag, 14. Januar 2020, 20:49

Lesotho

Es gibt Weltreisende mit Fahrrad, die kann nichts schrecken: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dieser Reisebericht über Lesotho ist sogar recht positiv geschrieben :).

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Dikdik (14. Januar 2020, 21:13)

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24

Dienstag, 14. Januar 2020, 21:18

Ganz wird man dem in Swaziland auch nicht entgehen können, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist. Es ist schon ein Unterschied, ob man mit Fahrrad oder Auto unterwegs ist. Ich denke nur, dass die Bettelei in Lesotho noch massiver ist, weil das in quasi jedem RB steht, auch in denen mit Fortbewegungsmittel Auto.

Wir hatten mal eine Reifenpanne in Szwaziland und fuhren an die nächste Bushaltestelle. Innerhalb von ein, zwei Minuten waren eine Handvoll Kinder bei uns und beobachteten, was wir machten. Das Auto mit all dem Gepäck stand meistens offen. Als wir den Reifen an die Radnabe rollten, kam ein Büblein dazu und versuchte zu helfen. Nachdem der Ersatzreifen drauf war, waren es vielleicht ein Dutzend Kinder, so zwischen 4 und 12 Jahre. Sie waren die ganze Zeit ruhig und höchstens neugierig. Selbst als wir zusammengepackt haben, kein Anzeichen von Bettelei. Wir haben dann dem helfenden Bub für seine "Arbeit" ein paar Süßigkeiten gegeben, u.a. eine Packung Haribo. Wieder wurden wir nicht von den anderen Kindern bedrängt. Aber der Bub hat die Tüte geöffnet und den anderen davon abgegeben. Als wir dann losfuhren Winke Winke, aber nichts Feindseliges.

Bei Wanderungen in den Drakensbergen wurden wir immer wieder davor gewarnt alleine auf Lesotho Gebiet zu geraten, da es dort immer wieder zu Überfällen auf Wanderer und Zeltende gekommen ist. Ist schon ein Weilchen her und Hörensagen.

Dazu gibt es mehrere Berichte im Web, auch Zeitungsartikel.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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SilkeMa

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25

Dienstag, 14. Januar 2020, 22:18

Basotho Culture

Hier habe ich viele interessante Hinweise gefunden über die Kultur in Lesotho: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wenn man das liest, dann ist man wesentlich schlauer :thumbup: !

z.B. Zitat" Basotho children are often only trying to communicate. They learn some basic English at school, and questions such as ‘what is the time?’, and statements such as ‘give me sweets’, ‘give me money’, and even ‘give me your camera’ (!), although harsh to our ears, are mostly an attempt to get a reaction!"

"Children ask for sweets (and money) because they have been given handouts of sweets (and money) in the past. You are paying for the thoughtless past actions of previous visitors. Handing out sweets for no reason promotes a culture of begging and expectation. That child will grow up to be a shepherd, and then an adult, who will expect something from you for nothing, later. We have witnessed visitors throwing sweets at children along the road as they drive past in their 4x4’s. There are very few dentists in Lesotho, and their parents would probably not be able to afford their services anyway. Before giving anything to a child you should consult their parents first. (Just as you would like a stranger to do before giving anything to your children!)."

Oder " Of course there are criminals in Lesotho! But in the rural villages petty crime is almost unheard of. The average Basotho hates criminals as much as you do (especially stock thieves!). So there is no reason to believe that the proportion of criminals to non-criminals in Lesotho is any higher than in any other country."

Oder " If you have any crime problems, and you have an idea where the perpetrator lives, the first recourse would be the nearest Chief or Headman, if possible. If the ‘problem’ comes from a child, then the first recourse would be the child’s parents. Locating the parents of a child can be time consuming and inconvenient, but if you persevere, the child will be punished and you will save a future visitor to Lesotho from a potentially more serious encounter with that ‘child’ as it becomes older and bolder! You may also save that child from a prison sentence sometime in the future! If the crime is committed by an ‘outsider’ to the local villages, the next recourse would be the police."

Oder" Ask permission before making camp. If there are older shepherds around and you are near a Motibo you should consult them and ask permission (if possible). When you are travelling through the villages you should always locate the Chief or Headman for permission before making camp. He (or in some cases she) will probably expect you to camp where he and his extended family can take responsibility for, and ensure your safety. This might not be the most ideal or ‘beautiful’ spot from your perspective!"

Oder"Many Basotho shepherds smoke Cannabis (or Dagga). It is cheaper than tobacco, relieves boredom and the pangs of hunger, helps pass the time, and helps them to feel warmer when it is cold. But it could possibly cause them to behave ‘out of character’ at times."

Oder" Shepherds herd their animals by throwing stones. With sheep and goats, the stones are directed either side of, or ahead of the herd to direct them, and keep them together. They control their dogs by throwing stones at them. If the dog is barking at you, and the shepherd is behind the dog, it might appear as though they are throwing the stone at you instead of the dog. This could lead to unfortunate misunderstandings"

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Beate2 (15. Januar 2020, 07:43)

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Dienstag, 14. Januar 2020, 22:54

Hallo Theo,

So wie es die letzten Tage (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , haben wir es auch schon im Februar erlebt. Für RADfahrer bestimmt keine ideale Situation. Erfahrene Guides, die diese Strecke fast täglich fahren, mussten schon vor einigen Tagen die Tiefe des Wassers prüfen bevor es langsam wieder weiter gehen konnte.

Es hat die letzten Tage soviel geregnet, dass auch geführte Touren nicht stattfinden. Wir sind seit Sonntagabend in Himeville und wollten morgen eigentlich (mit unserem 4x4 Prado) über den Sani Pass und durch Lesotho nach Bloemfontein fahren. Jetzt müssen wir leider den grossen Umweg fahren und einen weiteren Zwischenstopp einlegen. Zum Glück buchen wir nie vor...

Kleine Anekdote bzgl. Lesotho:
Als wir vor ein paar Jahren - wirklich im Nichts - anhielten um die Landschaft zu filmen, standen innerhalb einigen Minuten mindestens zehn Kinder / Halberwachsene um uns und riefen Money... Sweets... Es sind wahrscheinlich die einzigen Englischen Worte die sie kennen.
Es kamen immer mehr und die Situation wurde sehr "unangenehm". 100 Rand Scheine wollten wir nicht hergeben und Süssigkeiten hatten wir nicht bei uns. Als wir wegfuhren, wurde mit Steinen nach unser Auto geworfen!

Egal ob Kinder oder Erwachsene: so freundlich wie wir die Leute in Swaziland bisher erlebt haben, so unangenehm fanden wir sie in Lesotho.

Viel Spass bei der weiteren Planung!

VG. Toetske
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SilkeMa

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27

Dienstag, 14. Januar 2020, 23:52

Egal ob Kinder oder Erwachsene: so freundlich wie wir die Leute in Swaziland bisher erlebt haben, so unangenehm fanden wir sie in Lesotho.

Tja, damit muss man wohl im schlimmsten Fall rechnen, wenn man nach Lesotho fährt, ebenso mit schlechtem Wetter, d.h. es gibt u.U. erschwerte Bedingungen. Ob Theo das riskiert, das muss er selbst wissen. Steine werfen ist normal, das haben wir ja jetzt gelernt, wenn auch in der Regel auf Haustiere. Die Reisenden fahren mit ungutem Gefühl aus dem Land, das wird unter diesen Umständen öfter passieren. Die Kriminalität ist bestimmt nicht höher als in Südafrika, nur haben die Basothos eine ganz andere Kultur, mit der man klarkommen muss. Also wieder ein ähnliches Fazit wie bei Kitty's Reisebericht.

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Beate2 (15. Januar 2020, 07:44)

toetske

oorbietjie

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28

Mittwoch, 15. Januar 2020, 00:23

Also wieder ein ähnliches Fazit wie bei Kitty's Reisebericht

Off Topic:
Leider fehlte mir immer wieder die Zeit um Kitty's (bisher 114) Beiträge zu lesen - genauso wie die anderen Reiseberichte die es seit Mitte Dezember gibt - bin ja selber im Urlaub :whistling: 8o :saflag:

LG. Toetske
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