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Thierbacher

Anfänger

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Sonntag, 12. Januar 2020, 13:25

RADreise Südafrika - Lesotho

Hallo Forumsgemeinde!


Ich bin hier seit heute angemeldet und habe mich bereits in einem anderen Thread kurz vorgestellt. In Kürze werde ich auf RADreise in Südafrika und Lesotho unterwegs sein.


Die Eckdaten meiner Reise stehen fest. Am 17. Februar reise ich in Durban nach Südafrika ein. Dort habe ich einen Mietwagen gebucht und fahre zunächst nach St. Lucia. Hier möchte ich dann die ein oder andere Safari in den Hluhluwe / Imfolozi NP mitmachen. Am 21. Februar fahre ich zurück nach Pietermaritzburg, gebe den Mietwagen ab und starte meine RADreise.

Über den Sani-Pass reise ich nach Lesotho ein, möchte dort einige Tage verbringen, wandern und einfach die Zeit in den Bergen genießen und evtl. über Maseru nach Bloemfontein zurück nach Südafrika. Mit dem Bus möchte ich dann in Rtg. Port Elizabeth und von dort mit dem Rad die Küste entlang nach Kapstadt. Auf dem langen Weg dorthin gibt es Einiges zu sehen und hoffentlich zu erleben :)


In Kapstadt möchte ich mich noch einige Tage aufhalten und die Sehenswürdigkeiten aufsuchen und wandern, bevor ich am 29. März wieder nach Deutschland zurückfliege.Wie ich oben bereits schrieb, möchte ich von St. Lucia aus auf Safari-Tour (en) gehen. Von einem Freund von mir habe ich von einem guten Anbieter ( bin jetzt unsicher, ob dieser hier genannt werden darf ) für solche Touren erfahren.
Eigentlich wollte ich schon von Deutschland aus die Touren, die ich mitmachen möchte, buchen. Über gängige Internetportale sind Touren dieses Veranstalters nicht zu buchen, jedenfalls habe ich keine entsprechenden Angebote gefunden. Vor 1 ½ Wochen habe ich das Unternehmen per eMail kontaktiert, bislang jedoch keine Antwort erhalten.

Ich habe leider keine Ahnung, wie viele Veranstalter für Safari-Touren es in St. Lucia gibt und ob ich die Touren tatsächlich bereits von Deutschland aus buchen sollte. Wie sind diesbezüglich Eure Erfahrungen und / oder Empfehlungen? Mit welchen seriösen Veranstaltern, die eine Niederlassung in St. Lucia haben, habt ihr Touren unternommen und könnt sie weiterempfehlen, wo ich ggfls. auch schon von Deutschland aus buchen kann.

Ist es auch möglich, kurzfristig, von einem auf den anderen Tag, bei den Veranstaltern vor Ort Tages-Safaris zu buchen oder ist das aussichtslos? Wie sind Eure Erfahrungen im Hinblick auf die Preise? Ist es vielleicht sogar günstiger, nur vor Ort zu buchen? Von Deutschland aus wird es wahrscheinlich immer einen „Zwischenhändler“ geben, dessen Dienste auch noch bezahlt werden müssen oder handelt es sich doch nur um einen marginalen Preisunterschied? Wobei mir der Preis nicht soooo wichtig wäre; wichtig wäre mir, dass ich in der kurzen Zeit meines Aufenthaltes dort tatsächlich an mindestens zwei Touren teilnehmen kann. Mein Wunsch wäre die Teilnahme an einer Tages- und einer Nachtsafari.

Um es an dieser Stelle deutlich zu machen, der Schwerpunkt meiner Reise liegt darin, das Land auf dem Rad zu bereisen und nicht darauf, Tage in Safari-Camps zu verbringen und von dort aus auf Tour zu gehen. Dennoch ist es natürlich so, dass ich, wenn ich in Südafrika bin, auch Safariluft schnuppern und möglichst viele Tiere in den dortigen NP sehen möchte.
Einige Fragen, weshalb man nicht seine Zeit in Camps der Nationalparks verbringt und von dort aus Touren mitmacht und die Atmosphäre in den Camps genießt, habe ich hier bereits gelesen, deshalb der Hinweis auf den Schwerpunkt meiner Reise an dieser Stelle.

Für die weitere Reiseplanung würde ich mich auch über Hinweise zu günstigen Übernachtungsmöglichkeiten in Kapstadt oder der näheren Umgebung freuen. Empfehlungen aus Reiseführern habe ich, das Budget als RADreisender ist eher nicht üppig. Deshalb bin ich insbesondere an Hinweisen zu guten und günstigen Unterkünften interessiert; natürlich weiß ich, dass sich „gut“ [u]und[/u] „günstig“ in vielen Fällen eigentlich gegenseitig ausschließen, trotzdem hier die Frage danach.

Ich freue mich auf zielführende Antworten :)


Theo

kOa_Master

Dipl. Ing. Afr.

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Sonntag, 12. Januar 2020, 13:44

Hi Theo, herzlich willkommen.

Erstmal Respekt für dein Vorhaben und deine Radtour (insbesondere in Lesotho), da wäre ich im Anschluss sehr gespannt ein Feedback oder einen Reisebericht zu lesen!

Da du geschrieben hast, dass du mit einem Mietwagen in St. Lucia bist, frage ich mich: Weshalb möchtest du zwingend eine Tour mitmachen? Gut, für eine Nachtsafari ist das klar, das darfst du selber nicht (bei Nacht unterwegs sein) - aber einen Tagesausflug in den H/I würde ich unbedingt selber ansteuern! Einfach mit dem Mietwagen hin, am Gate rein, sinnvollerweise noch eine Übersichtskarte kaufen und los, Tiere selber entdecken. Du siehst nicht zwingend weniger, das Gefühl ist grossartig und es ist weder gefährlich noch "schwierig". Massiv günstiger noch dazu, Essen kannst du entweder Mitgebrachtes auf Picnic-Areas oder im Restaurant im Hilltop Camp. Du entscheidest wie lange du fährst und wo entlang die Fahrt gehen soll.

Für einen Night Drive sieht es ein wenig anders aus, dies kannst du nur mittels Anbietern vor Ort machen. Allerdings wird dies nicht in den Hluhluwe möglich sein (aufgrund der Distanz), sondern in den iSimangaliso. Was während deiner Zeit auch attraktiv sein könnte, wäre eine "Turtle Tour" - eine Tour zu Schildkröten, die entlang der Küste ihre Eier legen (das ist allerdings exklusiver und teurer aufgrund von begrenzten Möglichkeiten).

Dazu gibt es gerade in St. Lucia diverse Möglichkeiten, Bootstouren zu unternehmen um ein wenig Safari vom Wasser aus zu haben - eine ebenfalls sehr empfehlenswerte Sache. Ein persönlich empfehlenswerter Anbieter ist hierzu "SHAKABarker", welche darauf bedacht sind, die Gruppen-Grösse begrenzt zu halten und gute Guides zu haben (aber evtl. ein paar Euro mehr kosten). Grundsätzlich kannst du solche Touren problemlos vor Ort buchen, zum Beispiel über deine Unterkunft. Es mag aber je nach Anbieter oder spezieller Tour sinnvoll sein, dies im Voraus zu buchen um auch eine garantierte Verfügbarkeit zu haben. Preislich wird sich das alles nicht allzuviel geben ob du im Voraus, hier oder vor Ort buchst, die Leistungen und Preise sind i.d.R. vergleichbar.

Gruss,
Master
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Bär

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Sonntag, 12. Januar 2020, 19:29

Man kann hier selbstverständlich Reiseanbieter nennen, solange Du selbst nur Kunde desselben bist. Wie sonst sollte ein Erfahrungsaustausch funktionieren?

Da Du in der Nebensaison unterwegs bist, ist ein Vorbuchen von Standardaktivitäten nicht notwendig. Ich würde wie von Master vorgeschlagen tagsüber auch selbst fahren.

Zwischen PE und Kapstadt wirst Du überwiegend auf der Nationalstraße unterwegs sein. Schau Dir das mal mit Streetview an, bevor Du weiterplanst. Ich kann mir schönere Strecken für Radler vorstellen.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Dicobo

Meister

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Sonntag, 12. Januar 2020, 20:20

Hallo Theo,

meine Frau und ich reisen seit 1995 regelmässig, beinahe jährlich, ins südliche Afrika und sind bisher weit über 100.000 km durchs Land gefahren. Und wir fahren zuhause am Bodensee sehr gerne mit dem Rad,auch weitere Strecken. Aber wir würden niemals auf die Idee kommen, in Südafrika mit dem Rad zu fahren.Schon garnicht auf den Nationalstrassen, wo es mangels fehlendem Bahnverkehr tausende sehr grosser Lastwagen gibt...die einen ganz schön starken Windsog erzeugen,wenn sie einen mit 100 km/h überholen. Vielleicht geht das noch in Lesotho oder auf wenig befahrenen Nebenstrecken...da gibt es aber leider ein anderes Sicherheitsproblem, und zwar dass man auf einem Fahrrad ungeschützt jedem Kriminellen ausgeliefert ist.

Dann ist es noch besser, mit einem Mountainbike durch Namibia zu radeln, was wir öfters gesehen haben.

Sorry,aber das Forum ist ja dafür gedacht,eigene Meinungen zu äussern.

Grüsse Dieter

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Sonntag, 12. Januar 2020, 21:09

Sorry,aber das Forum ist ja dafür gedacht,eigene Meinungen zu äussern.
Natürlich, Dieter.
Wir sollten dem TO aber besser seine Fragen beantworten und nicht eine Radtour ausreden, die sicher für ihn schon feststeht. Es gibt Leute, die suchen nun mal das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

Mein Kollege Leo rief mich übrigens letztens wegen einer Auslandsversicherung für seine kommende Radtour durch Japan/Korea an. Der hat aber wirklich schon „verrücktere“ Sachen gemacht. :thumbsup:
Gruß Micha

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SilkeMa

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Sonntag, 12. Januar 2020, 21:16

Lesotho

Abgesehen von Radreisen hatten wir erst kürzlich hier im Forum eine Diskussion über Lesotho, ob sich die Reise dorthin lohnt. Die allgemeine Tendenz hier im Forum war, dass die Bevölkerung von Lesotho nicht sehr gastfreundlich zu sein scheint ;). In diesem Reisebericht steht auch einiges dazu, bzw. wird diese Ansicht bestätigt: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Swasiland wäre eventuell eine Alternative.

Ich denke auch, dass man sehr genau wissen muss, welche Straßen man mit dem Rad in SA fährt. Denn gerade die Lastwagen auf den Straßen in SA machen die Fahrt mit dem Fahrrad relativ gefährlich.

Hut ab vor so viel Mut :saflag: !

LG,
Silke

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Montag, 13. Januar 2020, 06:45

Hallo Theo,
ich habe überlegt hier überhaupt zu schreiben, tue es jetzt aber trotzdem. Wohlwissend, wie ätzend es sein kann, gute Ratschläge von vermeintlichen Besserwissern, Miesepetern oder Berufspessimisten zu einem Thema zu erhalten, nachdem nicht gefragt wurde.
Lesotho!
Ich habe also keine Ahnung, ob du das Land individuell und allein bereist oder in einer organisierten Gruppe. Falls du allein unterwegs sein solltest, lies hier weiter, sofern du Lust hast, bist du in einer organisierten Gruppen Radreise unterwegs, brauchst du das natürlich nicht unbedingt.
Wir haben das Land vor 2 Monaten bereist und die Eindrücke sind noch frisch.
Du schreibst, dass du über den Sani Pass einreisen möchtest. Per se keine schlechte Wahl. Über den Pass als solchen wirst du dich sicher informiert haben. Das du auch ohne vernünftige Akklimatisierung in Höhen zwischen 2900 - 3400m unter starker körperlicher Belastung fit bist setzte ich voraus?! Stichwort: Höhenkrankheit und schlechte medizinische Versorgung vor Ort.
Ich empfehle außerdem ein Zelt, sowie einen guten Schlafsack (Komforttemperatur +/-0C) sowie Kocher und Zubehör mitzunehmen. Das Hochland von Lesotho ist dünn besiedelt und die Infrastruktur dementsprechend dürftig. Ich stelle es mir schon schwierig vor, immer genug sicheres Trinkwasser zu bekommen. Stichwort: Katadyn Filter und/oder Micro Pur Tabletten. Du fragtest nach günstigen Unterkünften - zugegebenermaßen mehr an der Gardenroute und in Kapstadt. Aber bedenke, Lesotho ist kein so günstiges Reiseland. Deshalb die Zelt Empfehlung. Die Ortschaften im Hochland sind zumeist klein und nicht auf Touristen eingestellt. An Lesothos Hotspots gibt es natürlich Unterkünfte. Doch die können ausgebucht sein oder sie sind eben nicht günstig.
Stichwort: Verpflegung! Nimmst du deine Verpflegung mit? Lokale oder Supermärkte sind nämlich außerhalb von größeren Ortschaften Fehlanzeige. Die einzig größere Ansiedlung im Osten des Landes, mit sowas wie „Infrastruktur“ ist Mokhotlong.
Wenn du tatsächlich bis Maseru möchtest querst du das Land in Ost-West Richtung. Heißt, du bewegst dich wenigstens in Teilen auf der sogenannten “Roof of Africa Route“in stetiger Höhe von durchschnittlich 3000m mit unzähligen Passfahrten bis auf knapp 3300m und breiten Teerstraßen mit tausenden Kurven. Viele Kilometer sind Minen Gebiet. Mit entsprechender Aussicht. Es sei denn du biegst bei Mokhotlong gleich in Richtung Westen ab. Dann bist du eher im Kernland - immer noch bergig aber du hast dort nicht mehr das ganz spektakuläre Hochland und auch für längere Zeit keine Teerstraßen mehr.
Deinen Wunsch in den Bergen auch zu wandern, kann ich nachvollziehen. Nur gibt es außerhalb der Nationalparks zwar viele Berge aber keine Wanderwege. Das einzige was man abseits der Straßen in den Bergen trifft, sind Schafe, Ziegen, vereinzelt Kühe und ihre Hirten. Die Tiere fressen den sehr spärlichen Bewuchs ab und tragen so maßgeblich zur fortschreitenden Erosion bei.
Versteh mich nicht falsch. Ich möchte dir keinesfalls abraten, doch habe ich im Himalaya, öfter als mir lieb war gesehen, was falscher Ehrgeiz mit Menschen anrichten kann.Lesotho ist ein aufregendes Land aber als „Anfängertour“ mit dem Rad womöglich auch etwas ambitioniert. Sorry falls ich dich da falsch einschätze. Aber du schriebst, du bist Afrika-Neuling. Unterschätze keinesfalls die Höhe, die Entfernungen und die dortige Infrastruktur. Wenn das alles kein Problem ist und du ausreichend Zeit zur Verfügung hast, kann das ein tolles Abenteuer in atemberaubender (im wahrsten Sinne des Wortes) Naturkulisse werden.
Der Handy Empfang ist mit einer südafrikanischen SIM Karte in Lesotho überwiegend gut. Die Roaming Gebühren sind sehr moderat.
Die Kriminalitätsrate in Lesotho ist im Gegensatz zu Südafrika sehr gering. Dafür betteln die Menschen häufig sehr offensiv.

Bleib gesund und viel Spaß.
Liebe Grüße und gutes Gelingen
Kitty

P.S. Nimm genug Flickzeug und Ersatzschläuche mit. Abseits der Teerstraßen sind Lesothos Pisten garstig. Und was du nicht selber mitführst, wirst du dort auch nicht bekommen.
P.P.S. Du solltest dir weiterhin darüber im Klaren sein, dass du als Radfahrer überall im Land bestaunt wirst und keiner deiner Campplätze unentdeckt bleiben wird. Stelle dich also immer auf eine Gruppe Menschen ein, die dich, dein Fahrrad und dein Zelt belagern. Gern auch noch- oder schon zu nachtschlafender Zeit.
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Bär

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Montag, 13. Januar 2020, 11:50

Den Kriminalitätsraten eine Landes, in dem die Polizei Anzeigen noch mit Bleistift aufnimmt, würde ich keinen Glauben schenken. Und zelten würde ich in Lesotho auch nur, wenn mir an meinem Leben nichts mehr liegt. Den Rest kann Theo ergoogeln, es gibt ja genügend Berichte und Hinweise der Auswärtigen Ämter von D, A und CH.
.
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Thierbacher

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Montag, 13. Januar 2020, 11:51

Hallo Master!
Hi Theo, herzlich willkommen.


Herzlichen Dank für die Willkommenswünsche!

Zitat

Erstmal Respekt für dein Vorhaben und deine Radtour (insbesondere in Lesotho), da wäre ich im Anschluss sehr gespannt ein Feedback oder einen Reisebericht zu lesen!

Vielen Dank! Ja, ein Feedback nach Beendigung der Reise gebe ich gern, ob es denn ein Reisebericht wird, wird die Zukunft zeigen. Im Moment bin ich ja auch noch im Planungsstadium :)

Zitat

Da du geschrieben hast, dass du mit einem Mietwagen in St. Lucia bist, frage ich mich: Weshalb möchtest du zwingend eine Tour mitmachen? Gut, für eine Nachtsafari ist das klar, das darfst du selber nicht (bei Nacht unterwegs sein) - aber einen Tagesausflug in den H/I würde ich unbedingt selber ansteuern! Einfach mit dem Mietwagen hin, am Gate rein, sinnvollerweise noch eine Übersichtskarte kaufen und los, Tiere selber entdecken. Du siehst nicht zwingend weniger, das Gefühl ist grossartig und es ist weder gefährlich noch "schwierig". Massiv günstiger noch dazu, Essen kannst du entweder Mitgebrachtes auf Picnic-Areas oder im Restaurant im Hilltop Camp. Du entscheidest wie lange du fährst und wo entlang die Fahrt gehen soll.

Dass ich mit dem Mietwagen selbst in den NP fahren kann, habe ich im Reiseführer gelesen. Auch, dass es für den Fall, dass man das selbst macht, ratsam ist, eine Übersichtskarte zu kaufen. Du schreibst von einem grossartigen Gefühl, dass man dann hat und dass es weder schwierig noch gefährlich ist. Genau diese beiden Aspekte sind für mich aus der Entfernung und ohne eigene Erfahrung eben schwer einzuschätzen. Bislang habe ich lediglich Erfahrung auf einer 1-Wochen-Safari in Kenia gemacht. Dort war es eben so, dass von einem Unternehmen mehrere Fahrzeuge zusammen unterwegs und diese untereinander in Verbindung waren. So waren die Drähte kurz, wenn sich irgendwo interessante Tiere aufhielten war das schnell bekannt und die Fahrer konnten die Orte schnell erreichen. Als Alleinfahrer schätze ich die Chance, interessante Tiere zu sehen, eben sehr viel geringer ein. Die Guides vor Ort werden über einen großen Erfahrungsschatz verfügen, wann man wo am besten welche Tiere beobachten kann. Dann ist da auch noch der Umstand, dass man als "Passagier" den eigenen Fokus z. B. auf das Fotografieren lenken kann, statt auf Auto, Piste und anderes zu achten.

Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine und wo ich aus der Entfernung die Probleme sehe. Man wird sicher zu einer anderen Einschätzung kommen, wenn man selbst schon vor Ort war und sich ein Bild über alles machen konnte. Das fehlt mir gänzlich. Diejenigen, die diese Art Safari bereits mitgemacht haben und von denen ich die Schilderungen kenne, waren eben organisiert unterwegs. Deshalb auch meine entsprechend formulierte Frage.

Aber, nach dem, was Du hier schreibst, ist die alleinige Tour auf jeden Fall eine Option, falls es mit einer Organisation vor Ort nicht klappen sollte.

Zitat

Für einen Night Drive sieht es ein wenig anders aus, dies kannst du nur mittels Anbietern vor Ort machen. Allerdings wird dies nicht in den Hluhluwe möglich sein (aufgrund der Distanz), sondern in den iSimangaliso. Was während deiner Zeit auch attraktiv sein könnte, wäre
eine "Turtle Tour" - eine Tour zu Schildkröten, die entlang der Küste ihre Eier legen (das ist allerdings exklusiver und teurer aufgrund von begrenzten Möglichkeiten).
Dazu gibt es gerade in St. Lucia diverse Möglichkeiten, Bootstouren zu unternehmen um ein wenig Safari vom Wasser aus zu haben - eine ebenfalls sehr empfehlenswerte Sache. Ein persönlich empfehlenswerter Anbieter ist hierzu "SHAKABarker", welche darauf bedacht sind, die Gruppen-Grösse begrenzt zu halten und gute Guides zu haben (aber evtl. ein paar Euro mehr kosten). Grundsätzlich kannst du solche Touren problemlos vor Ort buchen, zum Beispiel über deine Unterkunft. Es mag aber je nach Anbieter oder spezieller Tour sinnvoll sein, dies im Voraus zu buchen um auch eine garantierte Verfügbarkeit zu haben. Preislich wird sich das alles nicht allzuviel geben ob du im Voraus, hier oder vor Ort buchst, die Leistungen und Preise sind i.d.R. vergleichbar.



Was verpasse ich im iSimangaliso, was im Hluhluwe möglicherweise zu sehen ist?

Freut mich, dass Du den Hinweis auf die "Turtle Tour" gibst. Die habe ich tatsächlich auch auf meinem Plan; vielen Dank für den genannten Anbieter. Touren mit diesem Anbieter sind tatsächlich auch von Deutschland aus möglich. Ich werde mir mal die angebotenen Touren und die User-Bewertungen anschauen.
Vielen Dank für Deine Hinweise.....

Theo
PS: Leider komme ich mit der Forumssoftware noch nicht so gut zurecht, wie ich es gern hätte, sorry X(

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kOa_Master (13. Januar 2020, 14:59), SilkeMa (13. Januar 2020, 12:51)

Thierbacher

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Montag, 13. Januar 2020, 12:25

Hallo Dieter!
Hallo Theo,

meine Frau und ich reisen seit 1995 regelmässig, beinahe jährlich, ins südliche Afrika und sind bisher weit über 100.000 km durchs Land gefahren. Und wir fahren zuhause am Bodensee sehr gerne mit dem Rad, auch weitere Strecken. Aber wir würden niemals auf die Idee kommen, in Südafrika mit dem Rad zu fahren. Schon garnicht auf den Nationalstrassen, wo es mangels fehlendem Bahnverkehr tausende sehr grosser Lastwagen gibt...die einen ganz schön starken Windsog erzeugen,wenn sie einen mit 100 km/h überholen. Vielleicht geht das noch in Lesotho oder auf wenig befahrenen Nebenstrecken...da gibt es aber leider ein anderes Sicherheitsproblem, und zwar dass man auf einem Fahrrad ungeschützt jedem Kriminellen ausgeliefert ist.

Dann ist es noch besser, mit einem Mountainbike durch Namibia zu radeln, was wir öfters gesehen haben.

Sorry,aber das Forum ist ja dafür gedacht,eigene Meinungen zu äussern.

Grüsse Dieter

Ich respektiere Deine Meinung durchaus, möchte sie aber auch nicht kommentieren.

Ich habe im Übrigen etliche Leute in meinem Umfeld, die eine solche Reise auch nicht machen würden. DIE hätten aber auch andere Reisen, die ich bislang auf dem Rad gemacht habe, nicht gemacht :D
Theo

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Montag, 13. Januar 2020, 12:56

Hallo Silke!
Vielen Dank für Deine Gedanken, die Du mit uns teilst!
Abgesehen von Radreisen hatten wir erst kürzlich hier im Forum eine Diskussion über Lesotho, ob sich die Reise dorthin lohnt. Die allgemeine Tendenz hier im Forum war, dass die Bevölkerung von Lesotho nicht sehr gastfreundlich zu sein scheint ;). In diesem Reisebericht steht auch einiges dazu, bzw. wird diese Ansicht bestätigt: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Swasiland wäre eventuell eine Alternative.

Ich denke auch, dass man sehr genau wissen muss, welche Straßen man mit dem Rad in SA fährt. Denn gerade die Lastwagen auf den Straßen in SA machen die Fahrt mit dem Fahrrad relativ gefährlich.

Hut ab vor so viel Mut :saflag: !

LG,
Silke

Vielleicht finde ich mal die Zeit, in das Ergebnis der Forumsdiskussion zu Radreisen zu schauen, würde mich wirklich interessieren.
Mir stellt sich die Frage: Bist Du selbst schon in Lesotho gewesen und hast eigene Erfahrungen gemacht? Diese zu erfahren, wäre vielleicht hilfreich für mich. Sind die Menschen tatsächlich NICHT gastfreundlich?

Ich habe mir die Zeit genommen, den von Dir verlinkten Bericht des Reiseradlers, der wohl aus dem Jahr 2014 oder um den Dreh stammt, zu lesen. Dass er immer und immer wieder Menschen begegnete, die nach "Money" und "Sweets" fragten, ist für mich nicht verwunderlich. Ich rechne auch damit, wenn ich in dem Land unterwegs bin. Und welche ernsthaften Probleme ergeben sich daraus? Keine, oder? Problematisch war, dass er nicht genug Getränke hatte....
Die verlinkten Bilder in dem Bericht sprechen, wie ich finde, ihre eigene Sprache. Genau diese Begegnungen machen eine solche Reise erlebenswert
Du sprichst Swasiland an. Hast Du da eigene Erfahrungen gesammelt, von denen Du berichten kannst / magst?

Die Problematik mit den Lastwagen in SA ist mir bekannt. Ich bin aber auch nicht der erste Reisende, der auf den Straßen Südafrikas mit dem Rad fahren möchte und ich werde sicher auch nicht der letzte sein. U. a. als Radfahrer muss man überall vorsichtig sein, auch in Deutschland ....

Du hast Recht, Mut gehört zu einer solchen Reise dazu, Angst ist eher ein schlechter Begleiter.
Liebe Grüße von Theo

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SilkeMa (13. Januar 2020, 16:38), kOa_Master (13. Januar 2020, 15:01)

SilkeMa

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Montag, 13. Januar 2020, 13:20

Hallo Theo,
man kann im Hluhluwe-Imfolozi auch geführte Safaris machen, wenn man direkt in einem Camp wohnt (im Nationalpark). Wir persönlich haben nicht mehr gesehen, als bei unseren eigenen Gamedrives im Mietwagen. Wir haben auch schon Sichtungstipps an einen Ranger mit Gamedrivefahrzeug weitergegeben, ein Rudel Löwen auf einem Baum, welches man sehr selten sieht und die Gäste dieses Fahrzeuges hatten dann Glück :D. Den Tipp hatten wir persönlich zuvor von einem Selfdrivefahrzeug bekommen. Die Baumlöwen sind schon Jahre her.Ja, man kommt noch im HI mit anderen Personen ins Gespräch. Allgemein muss man sagen, dass man für Katzen im HI sehr viel Glück braucht, egal ob Selfdrive oder geführte Safari.

Da Du ja tendenziell abenteuerlustig bist, vielleicht wäre das was für Dich: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Mein persönlicher Reisebericht von unserer letzten Reise ist noch nicht fertig, aber der Teil vom HI und Wetland Park, d.h. St. Lucia ist abgeschlossen. Dieses Mal hatten wir kein Katzenglück, wenn man diese Erwartung nicht hat, kann man sehr zufrieden sein :). (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Im Februar wird es wieder schön grün im Hluhluwe-Imfolozi sein :), d.h. an den Wasserlöchern wird einiges los sein. Bist Du allein ohne andere an diesen Wasserlöchern, dort kann man sich auch ohne Guide die Zeit vertreiben bzw. man hat dann endlich mal Zeit als Fotograf :). Dann sieht man tendenziell sogar mehr als wir, vor allem mehr Elefanten. Die meisten Elefanten hatten sich aus Wassermangel in den unzugänglichen Teil am Fluss zurückgezogen.


Wie Du in meinem Reisebericht lesen kannst, hatten wir die Bootsfahrt nicht vorgebucht und es hat alles geklappt. Wir haben bisher keine eigenen Erfahrungen zu Lesotho, überlegen aber hinzufahren, sind selbst noch etwas unentschlossen. Swasiland haben wir sehr positiv erlebt, wenn auch nur relativ kurz, nur wenig Zeit vor Ort :). Deshalb gibt es ja die Diskussionen hier im Forum über Pro und Contra.

Es ist ein deutlicher Unterschied, Lastwagen in Deutschland und Lastwagen in Südafrika. In Deutschland bin ich überwiegend Radfahrerin, wenn auch nicht im Extremsport und mache selten mehrtägige Radreisen. Ich fahre täglich Rad, wenn ich nicht gerade krank bin.

LG,
Silke

SilkeMa

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Montag, 13. Januar 2020, 16:58

..Dass er immer und immer wieder Menschen begegnete, die nach "Money" und "Sweets" fragten, ist für mich nicht verwunderlich. Ich rechne auch damit, wenn ich in dem Land unterwegs bin. Und welche ernsthaften Probleme ergeben sich daraus? Keine, oder? Problematisch war, dass er nicht genug Getränke hatte....
Die verlinkten Bilder in dem Bericht sprechen, wie ich finde, ihre eigene Sprache. Genau diese Begegnungen machen eine solche Reise erlebenswert..

Hallo Theo,
dann scheint Lesotho ja das richtige Reiseland für Dich zu sein, wenn Du das Wasserproblem auch lösen kannst. Mich würde es vermutlich auf Dauer nerven, wenn jeder mit dem ich sprechen möchte, mich nur nach Süßigkeiten oder Geld fragen würde.

An der Wild Coast in Südafrika, wir waren am Qora River Mouth, da war das nicht so mit Geld und Süßigkeiten. Man konnte Spazierengehen ohne genervt zu werden.

Anderes Beispiel: In Tunesien hat es mich auch genervt, weil man nicht am Strand entlang gehen konnte, ohne andauernd von Verkäufern angesprochen zu werden. Ich weiß nicht, ob ich dort wieder hinfahren werde. Aber an die Wild Coast und auch nach Swasiland, da will ich wieder hin :) :thumbup:.

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Krabbe (13. Januar 2020, 17:03)

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14

Montag, 13. Januar 2020, 22:22

Ich rate ab und empfehle die andere Richtung und ein anderes Land. Ich würde den Mietwagen in St. Lucia abgeben und von dort aus mit dem Rad quer durch den Hluhluwe via Nongoma und die Rolling Hills des Zululand bis Pongola, dort über die "grüne Grenze" rein nach Swaziland (nette Bevölkerung) durchs landschaftlich reizvolle Land, zwischendurch im Mlilwane Wildlife Sancuary (wo Du mit Deinem Rad zwischen Tieren umherfahren darfst) übernachten, via Grenzübergang Bulembu hoch bis Nelspruit/ Mbombela (Südafrika). (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Falls Du eine Verlängerung möchtest, entlang der Panoramaroute (nördlich von Mbombela) fahren viele mit dem Rad.

Von Mbombela mit dem Bus bis Joburg und von dort mit dem Flugzeug direkt nach CPT (kostet kaum was, ca. 40 EUR). Dort würde ich dann an der Küste entlang so lange ich Lust habe (z.B. Clarence Drive, Kleinmond, Botrivier, Franschhoek & Winelands).

Ich empfehle nochmal: Schau Dir die Strecken mit Streetview an. Südafrika ist durchaus ein Radfahrerland, radfahrerfreundlich ist es dennoch nicht. Lesotho ist auf Radler (und Backpacker) überhaupt nicht eingestellt, kaum Infrastruktur für derartige Individualreisende. Daher: ich rate ab.
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*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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SilkeMa

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Dienstag, 14. Januar 2020, 00:39

Swasiland ist abenteuerlich genug

Ich empfehle nochmal: Schau Dir die Strecken mit Streetview an. Südafrika ist durchaus ein Radfahrerland, radfahrerfreundlich ist es dennoch nicht. Lesotho ist auf Radler (und Backpacker) überhaupt nicht eingestellt, kaum Infrastruktur für derartige Individualreisende. Daher: ich rate ab.

Sinnvoller ist definitiv die Route, die Du vorschägst, durch Swasiland und das ist abenteuerlich genug :). Aber ich glaube, Theo will eine Extrem-Tour machen, durch ein Land, welches eben nicht auf Touristen eingestellt ist und sich damit an die Grenzen bringen ;).

Ich habe lange überlegt, ob ich das hier in diesem Thread überhaupt sage, aber ein Freund meiner Schwester ist durch einen Lastwagen in Afrika ums Leben gekommen, auf solch einer Fahrradtour, genaues dazu weiß ich aber nicht. Das ist halt so wie ganz extreme Berg-oder Klettertouren, die Gefahr und die Situation muss überwunden werden. Wir werden das nie verstehen :) ;).

LG,
Silke
Edit: Zwei Bilder aus Swasiland, abseits der Hauptrouten:




Mit dem Auto ist das natürlich relativ locker. Wenn auch bei schlechtem Wetter nicht ganz einfach, da auch teilweise sehr matschig, und die Hügel ziehen sich, hoch und runter über relativ kleine Straßen bis Mlilwane Wildlife Sancuary. Bulembu ist auch der Grenzübergang, den wir genommen haben. Also quasi fast der gleiche Weg, nur mit dem Auto, eben viel schneller ;).

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Beate2

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Dienstag, 14. Januar 2020, 11:38

Sind die Menschen tatsächlich NICHT gastfreundlich?
es gibt sone und solche... Und bei einigen sollte man zusehen, dass man Land gewinnt. Gerade in SA (Lesotho kenne ich nicht, käme nach Kittys Bericht für mich persönlich aber auch erst mal nicht in Frage). Das ist alleine und auf dem Fahrrad sicher nicht immer so leicht. Zumal man dich sicher längst entdeckt hat, wenn du noch die Landschaft genießt oder mit der Steigung beschäftigt bist.
Ich habe mir die Zeit genommen, den von Dir verlinkten Bericht des Reiseradlers, der wohl aus dem Jahr 2014 oder um den Dreh stammt, zu lesen. Dass er immer und immer wieder Menschen begegnete, die nach "Money" und "Sweets" fragten, ist für mich nicht verwunderlich. Ich rechne auch damit, wenn ich in dem Land unterwegs bin. Und welche ernsthaften Probleme ergeben sich daraus? Keine, oder?
wie gesagt - sone und solche. Wenn dir ein Dutzend kids wie Kaugummi am Rad klebt und zerrt, ev kommen noch Jugendliche/Erwachsene dazu (denn du hast was was sie nicht haben, da geht es dann nicht mehr um sweets) ist die Reiseromantik ggf schnell vorbei. Ernsthafte Probleme - ja, solche Situationen können gefährlich werden. Vielleicht nicht unbedingt mit kids, aber mit Jugendlichen/Erwachsenen. Zugegeben, nach unschönen Erfahrungen scanne ich meine Umgebung deutlich anders als vorher.

Ich will dir die Tour nicht ausreden, aber mit den Gegebenheiten (Höhe, Steigung, "Straßen"zustand, Wind etc) finde ich das Vorhaben sehr ambitioniert. Meine Einschätzung nach 14 Jahren in SA.

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SilkeMa

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Dienstag, 14. Januar 2020, 12:02

Dieser Radfahrer war 2014 auch in Swaziland:
Zitat: " As I approached, I planned on stopping to talk to the young men, but as I drew nearer I saw that one of the boys had a massive machette-like knife in his hand. The thing was 16+ inches long and gnarly as hell." und " So I dashed away from the three young boys, but as soon as I cycled past, they started chasing after me!. The started chasing after me… and they started yelling, “Give me money! Give me sweets!” Aus: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ganz wird man dem in Swaziland auch nicht entgehen können, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist. Es ist schon ein Unterschied, ob man mit Fahrrad oder Auto unterwegs ist. Ich denke nur, dass die Bettelei in Lesotho noch massiver ist, weil das in quasi jedem RB steht, auch in denen mit Fortbewegungsmittel Auto.

Sein Fazit Lesotho versus Swaziland, Zitat: "While I was enjoying Swaziland much more than I had enjoyed my time in Lesotho, I still felt a extreme lack of privacy. Privacy, as I would learn from my experiences in these two countries, is something I value quiet a lot – probably more than most other people.

The people in Swaziland were nice and friendly and mostly just curious. Some of them had asked me for money or saw me as nothing more than a white man with money, but they approached in a much more down to earth way when they did approach me for cash. They weren’t nearly as threatening as the people I had encountered in Lesotho."

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Dienstag, 14. Januar 2020, 12:26

Hi,

das Problem bei dieser Anfrage ist, dass womöglich keiner der aktiven User hier schon einmal mit dem Fahrrad durch Lesotho gefahren ist. Was das betrifft, wirst Du wohl nur Vermutungen erhalten. Im Schweizer Namibia Forum gibt es einen User BikeAfrica. Dieser hat viele afrikanische Länder schon per Rad erkundet. Lesotho zählt nicht dazu. Womöglich wäre dennoch ein Kontakt mit diesem User für Dich Ziel führender.

Auch wir waren in Südafrika und den angrenzenden Ländern noch nicht mit dem Fahrrad unterwegs. Im Tsitsi haben wir mal eine Gruppe Radfahrer kennen gelernt, die die Garden Route auf Nebenstraßen abfuhr. Im Gespräch waren diese sehr begeistert, waren aber als organisierte Gruppe und mit Guide der sich auskannte unterwegs. Schon ein Unterschied.

Bei unserer geführten Fahrt (mit dem Auto) über den Sani Pass sind wir an mehreren Radfahrern vorbei gekommen. Immer Gruppen aber das ist sicherlich eine nicht ganz ungewöhnliche Radstrecke.

Bei Wanderungen in den Drakensbergen wurden wir immer wieder davor gewarnt alleine auf Lesotho Gebiet zu geraten, da es dort immer wieder zu Überfällen auf Wanderer und Zeltende gekommen ist. Ist schon ein Weilchen her und Hörensagen.

Ausreden will ich nichts, denke Du wirst Dich schon informieren oder dieses getan haben und das für Dich entscheiden können.

Deine eigentlichen Fragen hier, hat Flo (kOa_Master) ja schon beantwortet. Ich würde an Deiner Stelle auch den Aspekt selber fahren im Hluhluwe mal ausprobieren. Womöglich wäre es dafür sinnvoll mindestens eine Nacht z.B. im Mpila Camp zu verbringen.
Die Schildkröten Touren von St. Lucia enthalten eine Nachtfahrt durch den iSimangaliso. Das ist zwar kein normaler Game Drive, mit dem richtigen Guide kann das aber eine sehr nette Ergänzung werden. Leider ist mein favorisierter Guide in dem Gebiet nicht mehr aktiv, er hat aber seine (ehemaligen) Mitarbeiter in seinem Sinne geschult. Wenn das dann so fort geführt wird, wäre Eurozulu eine gute Adresse in St. Lucia.

LG Lilly

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SilkeMa

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Dienstag, 14. Januar 2020, 13:10

Bei Wanderungen in den Drakensbergen wurden wir immer wieder davor gewarnt alleine auf Lesotho Gebiet zu geraten, da es dort immer wieder zu Überfällen auf Wanderer und Zeltende gekommen ist. Ist schon ein Weilchen her und Hörensagen.

Das ist oft in Südafrika so, wir haben auch mit einheimischen Südafrikanern gesprochen, die uns gewarnt haben. Wenn man nach diesen Aussagen geht, dann raten Sie auch von ungeführten Autotouren, d.h. ohne Guide, nach Lesotho ab. Viele Südafrikaner haben vor der Bevölkerung in Lesotho Angst, ob begründet oder unbegründet weiß ich nicht. Das war bisher für uns auch der Reiz, es selbst mal auszuprobieren, von dem wir tendenziell ja eher wieder abgekommen sind ;).

SilkeMa

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Dienstag, 14. Januar 2020, 15:00

Da es hier in diesem Forum quasi keine aktiven Radreisenden gibt, hier eine neue Informationsquelle: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ich habe mir gerade ein paar Videos in YouTube von ihm angeschaut, was ihn antreibt, kann ich schon nachvollziehen :).


Klar, Unfälle können überall passieren :) ;). Das ist eine ganz andere Art zu reisen im Vergleich zu dem wie wir es machen. Dieser Fahrrad-Weltreisende will auch nach Lesotho, wenn natürlich zu spät für Theo, aber vielleicht nicht für andere, die diesbezüglich auf der Suche sind. Das Thema Lesotho bleibt spannend :).

Was für mich persönlich besonders interessant ist, dass er überhaupt nicht von Kindern spricht, die ihn verfolgen. Hat er eine andere Ausstrahlung diesbezüglich oder ist es nur nicht erwähnenswert, weil nicht so häufig? Gerade deshalb, werde ich diesen Blog verfolgen :).

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