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Bär

Vollkommen Ahnungsloser

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201

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 13:13

Handkompressoren, echt? Ich hab noch einen Fußkompressor, irgendwo im Keller bei den Kurbeln für die Scheibenheber und einem Choke. :D
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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gatasa (8. Oktober 2020, 13:15)

Budenknipserin

Stachelschwein

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202

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 14:08

Das heißt, vom Autoverleiher hattet Ihr keinen? Bei uns war der mit dabei.

Wir hatten den Wagen ab Südafrika gemietet, da ist in der Regel keiner dabei. :)

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Tutu (7. Oktober 2020, 22:26)

Budenknipserin

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203

Samstag, 10. Oktober 2020, 11:37

Grenzübergang Simbabwe/Victoria Falls

Ein weiterer Reiseabschnitt, der im Vorfeld durch große Unsicherheit geprägt war. Die Erfahrungsberichte von Selbstfahrern hörten sich überwiegend sehr abenteuerlich an. Größtenteils war von mehreren Stunden Wartezeit die Rede, von unfreundlichen Grenzbeamten, unklaren Regelungen, chaotischen Zuständen und endloser Bürokratie. Vor ca. 1 Jahr besuchten wir zwei Vorträge zum Thema südliches Afrika von Kai Uwe Küchler und Dirk Steuerwald. Ich weiß nicht mehr, wer von beiden es erzählte, aber auch dort hörte sich der Grenzübergang nicht gerade nach einer Kaffeefahrt an. Ich weiß noch, dass er im Vortrag ein Bild von dem ganzen Papierkram zeigte, den er ausfüllen musste gespickt mit der Aussage, dass die Wartezeit bei gut 3 Stunden lag und mein Mann blickte mich daraufhin an, als ob ich nicht ganz dicht wäre, selbst über die Grenze fahren zu wollen. Weil die meisten Selbstfahrer diesen organisatorischen Aufwand scheuen, fahren sie lieber ab Kasane mit einer organisierten Tagestour mit Fahrer nach Vic Falls. Dann muss man sich nur um das Visum an der Grenze kümmern und nicht um den ganzen Kram fürs Auto. Wir haben tatsächlich sonst keinen Selbstfahrer an der Grenze gesehen. Wir haben uns bewusst für 2 Nächte in Victoria Falls entschieden, um genügend Zeit zu haben, um sowohl das frühe Morgen - als auch das Abendlicht an den Falls nutzen zu können und um ggf. noch den Sambesi Nationalpark sowie das altehrwürdige The Victoria Falls Hotels zu besuchen.


Wir hatten uns vollkommen umsonst verrückt gemacht. Ich hatte in der Nacht zuvor schlecht geschlafen, weil ich mir Sorgen gemacht hatte. Ich gab uns an der Grenze maximal 3 Stunden, dann hätten wir abgebrochen, hätten uns in Kasane einen möglichst sicheren Parkplatz gesucht und hätten einen Transferfahrer genommen - das war Plan B. Was soll ich sagen, in knappen 20 Minuten waren wir durch! Wir hätten sogar in 15 Minuten durch sein können, wenn wir direkt zum Immigration-Schalter gegangen wären, statt umständlich das Immigration-Formular am Auto auszufüllen. Der Immigration-Beamte war sehr nett, das Visum war flott erledigt. Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass man seine Hotelbestätigung zeigen muss sowie 2 Passbilder und eine Passkopie abgeben muss - nichts davon war der Fall.


Danach wurden wir sofort ans Patschehändchen genommen, um die Formulare fürs Auto auszufüllen. Zuerst war ich etwas skeptisch, ob das wohl so seine Richtigkeit hat, aber dann dachte ich, was soll’s, finden wir’s heraus. TIA. Berühmte letzte Worte. Der nette Typ trug unsere Fahrzeugdaten flink in 3 Bücher ein, füllte 2 (oder 3?) Formulare aus, wir bezahlten an Schalter 1 die Carbon Tax, an einem weiteren Schalter die Zusatzversicherung fürs Auto (muss man in Simbabwe abschließen) sowie die Straßennutzungsgebühr und die Zollgebühr. Insgesamt kostet der Grenzübergang inkl. Visa für 2 Personen 230 US-Dollar. Das schwankt je nach Auto, da einige Gebühren vom Hubraum abhängig sind. Das Visum alleine kostet 30 USD pro Person.

Dem Helfer drücken wir ein Trinkgeld in die Hand - davon schien er aber sehr überrascht zu sein, warum auch immer. Wir konnten unser Glück kaum fassen … wir hatten uns auf 3 Stunden eingestellt und nun waren wir in noch nicht mal 20 Minuten durch und alle waren total nett, freundlich und zuvorkommend. 8o Verrückt wie man sich manchmal vollkommen grundlos irre macht.


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Da traf es sich gut, dass gleich hinter der Grenze ein Wildhundewarnschild stand. 8)

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Dann gucken wir doch mal gut nach links und rechts ins Gebüsch, Verkehr war hier sowieso wenig. Trotzdem überraschend, wie mein Mann vielleicht 300 m hinter dem Schild etwa 30-40 m von der Straße entfernt mit etwa 50-60 km/h Fahrgeschwindigkeit das Rudel sah! Gut, dass ich nicht für die Seite zuständig war. Nie im Leben hätte ich die gesehen. :blush:

Sie waren natürlich sehr schwer zu fotografieren, da sie so weit weg waren, aber ab und zu stand mal einer auf.

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Wir freuten uns tierisch! Unsere erste Wildhundesichtung! 8o Das war unser absoluter Traum, von dem wir nie gedacht hätten, dass er wirklich wahr werden könnten! Da sieht man im Katzenpark KTP nicht einen Geparden, nicht einen Leoparden und dann sowas. Ab und zu hielt mal ein Transferfahrer mit Gästen an und fragte, was wir sehen. Meist fuhren sie nach kurzer Begeisterung schnell weiter, obwohl so mancher Fahrgast sicher lieber geblieben wäre.

Wir blieben insgesamt 2 Stunden stehen und hofften, dass sie hervorkommen würden. Wir hatten ja schließlich nach dem Speedy-Gonzales-Grenzübertritt alle Zeit der Welt. Leider blieben sie wie angewurzelt unter ihrem Baum und liefen höchstens mal 2 - 3 m hin und her.


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Trotzdem waren wir mehr als glücklich und fuhren recht beseelt nach Victoria Falls. Unser Hotel, das Victoria Falls Deluxe Suites Hotel war etwas außerhalb in einer sehr guten Wohngegend. Das Hotel war nicht leicht zu finden, denn es war nur an einer Stelle ausgeschildert (nach dem Schild musste man aber noch mal abbiegen :rolleyes: ), meine Offline-Navigation kannte die Straße nicht (sie war recht neu), Internet funktionierte nicht mit meiner namibischen MTC-Sim, obwohl ich Roaming aktiviert hatte, und der Karten-Ausdruck meiner Bestätigung von Hotels.com stimmte schlicht und ergreifend nicht und zeigte eine völlig falsche Position für das Hotel an. Hier machten wir das erste Mal Bekanntschaft mit der enormen Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Simbabwer. :love: Wir hatten 2 Männer nach dem Weg gefragt, sie hatten ihn auch erklärt und als wir weitergefahren waren, fiel einem der Männer auf, dass sie den Weg nicht richtig erklärt hatten, also kamen sie kurzerhand hinter uns hergefahren und lieferten uns dann höchstpersönlich im Hotel ab. Wie nett ist das denn bitte? Überhaupt fiel uns schon in Kasane auf, wie viel freundlicher die Botswaner und auch die Simbabwer im Vergleich zu den Namibiern waren. Das war schon kurz hinter der Grenze wie ein Schalter, der umgelegt wurde.

Natürlich fuhren wir schon an diesem Tag das erste Mal zu den Vic Falls, die wir einfach nur umwerfend beeindruckend und schön fanden.

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HIer fährt man nach Sambia rüber:


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Es war wirklich sehr wenig los hier. Nur wenige Touristen-Gruppen, hier und da ein paar afrikanische Touristen, aber das war’s. Ob es hier wohl in diesem Jahr extrem ruhig ist aufgrund der schwierigen Lage von Simbabwe und daher nur noch wenige Touristen kommen? Ich vermute es stark. Die jetzige Situation möchte ich mir nicht vorstellen. ;(

Am nächsten Morgen waren wir gleich um 6 Uhr wieder da, als die Tore öffneten. Leider war das für richtig schöne Sonnenaufgangsfotos schon einen Tick zu spät.

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Der Eintritt ist mit 30 US-$ pro Person und pro Eintritt mehr als stattlich, aber immerhin konnte man mit Kreditkarte zahlen. Man konnte übrigens nicht am Morgen den Eintritt zahlen und dann mit dem Ticket noch mal am Nachmittag rein, dann hätte man noch mal zahlen müssen. Auch blöd: der Souvenir-Shop hinter dem Eingang macht erst um 9 Uhr auf. Wir waren um kurz nach 8 Uhr durch und wollten später am Vormittag noch mal kommen, um in den Souvenirshop zu gehen. Geht aber nicht. Dann hätten wir allen Ernstes noch mal zahlen müssen … :rolleyes: Am Vortag waren wir von ca. 15:30 - 18 Uhr da und da hätten wir den Shop sinnvollerweise beim Betreten sofort besuchen sollen, denn ab 17 Uhr ist er auch schon geschlossen. Keine Ahnung, ob der sich lohnt. Auf dem Parkplatz gibt es jede Menge Souvenirstände, auf denen man aber ordentlich vollgetextet wurde und da habe ich überhaupt keine Lust drauf. Empfehlenswert ist aber das Elephant’s Walk Shopping & Artists’ Village. Sehr nette Läden (recht hohe Preise!) und man wird nicht so bedrängt, was zu kaufen.

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Highlight hier war die Show von Dexter. Er hat aus unzähligen Kleinteilen dieses Gesamtkunstwerk erschaffen. Mit Musik und einem rap-artiken Erzählstil lieferte er eine komplette Show ab! :D (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Er fragte, ob wir die Adult Box auch sehen wollen. :D Aber sicher doch!

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Beim Besuch der View Points war uns gar nicht so richtig aufgefallen, dass die Hälfte der Falls trocken war, aber während des Helikopterfluges war es so richtig auffällig:


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Es war unser erster Helikopterflug und er hat total Spaß gemacht. Leider ist der 15-minütige Flug viel zu schnell vorbei. Insgesamt bleibe ich aber bei meiner Meinung, dass man bestimmte Sehenswürdigkeiten nicht unbedingt von oben gesehen haben muss. :whistling: Die Begeisterung für diese Heli-Flüge ist ja manchmal grenzenlos und dann kommen schon mal so Aussagen wie “das muss man von oben gesehen zu haben, um die Größe begreifen zu können” - ganz ehrlich, das denke ich nicht. Es war nett, schön hat total Laune gemacht, aber es war eher ein “kann man machen” und kein “Muss”.


Wir besuchten auch das koloniale The Victoria Falls Hotel, wo wir abends im Buffet-Restaurant aßen. Es war total lecker und gar nicht so teuer, wie erwartet, wir haben 35 US-$ pP bezahlt. Leider wurde hier nur cash genommen, da das KK-Gerät nicht funktionierte.

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Eine Show gab's auch noch dazu - war ganz nett gemacht.

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Auch den Zambesi Nationalpark besuchten wir - natürlich in der Hoffnung, noch mal Wildhunde zu sehen. Die Fahrt entlang des Sambesis ist sicher schön, aber leider haben wir nicht nur keine Wildhunde gesehen, sondern auch sonst wenige Tiere.
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Ein weiterer Vorteil, wenn man mit dem eigenen Auto über die Grenze fährt, ist, dass man für die lokale Bevölkerung Lebensmittel mitbringen kann. Wir hatten uns in Kasane mit Mehl, Reis, Kürbissen, Brot und Äpfeln eingedeckt, weil wir nicht wussten, was man dort überhaupt noch im Supermarkt bekommt. Man bekommt tatsächlich alles, das Problem sind für die lokale Bevölkerung die Preise. Die Inflation ist enorm und das Volk hungert, weil sich die meisten noch nicht mal mehr ein Brot im Supermarkt leisten können. Die Preise sind zwar in Simbabwe-$ ausgezeichnet, aber an der Kasse konnten wir in US-$ mit der Kreditkarte zahlen. Man konnte ganz klar sehen, dass in dem Supermarkt größtenteils Touristen und die Upper Class Simbabwes einkaufen geht.
Das Essen haben wir unter anderem einer Familie in der Nachbarschaft des Hotels geschenkt (deren äußeres Erscheinungsbild und das Haus passte so gar nicht in die schicke Umgebung und die haben sich tatsächlich wie verrückt gefreut. Am nächsten Tag sahen wir sie vor dem Haus sitzen, alle zusammen haben sie gegessen und uns fröhlich zugewunken). Interessant ist: niemand hat uns angebettelt, die Leute waren meist erst mal ein bisschen verlegen, wenn wir ihnen was angeboten haben. Die Menschen scheinen sehr stolz und bescheiden zu sein, aber haben sich alle extrem über die Lebensmittel gefreut. In Namibia wurden wir übrigens regelmäßig angebettelt, teilweise sehr unfreundlich und teilweise mit körperlicher Bedrängung, was wir sehr unangenehm fanden.
Wenn die Lage in Simbabwe stabiler ist, wollen wir hier unbedingt mal einen Urlaub verbringen.

Nachtrag: die Texte für diesen Bericht habe ich vor Corona geschrieben. Mittlerweile macht mich der Gedanke an Simbabwe nur noch traurig. Den Menschen muss es wirklich schlecht gehen. ;( Wenn die miserable Diesel- und Benzinversorung im Land nicht wäre, wäre ich gerne schon dieses Jahr hingereist.

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ElkeS

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Montag, 12. Oktober 2020, 09:43

Wir hatten uns vollkommen umsonst verrückt gemacht. Ich hatte in der Nacht zuvor schlecht geschlafen, weil ich mir Sorgen gemacht hatte. Ich gab uns an der Grenze maximal 3 Stunden, dann hätten wir abgebrochen, hätten uns in Kasane einen möglichst sicheren Parkplatz gesucht und hätten einen Transferfahrer genommen - das war Plan B. Was soll ich sagen, in knappen 20 Minuten waren wir durch!
Da habt Ihr wohl entweder ein Mega Glück gehabt oder seit den Erfahrungen der anderen Reiseberichtschreiber hat sich die Situation dort deutlich verbessert? 3 Stunden Grenzübergang (und das womöglich in beide Richtungen?) hätten uns wahrscheinlich vom Selbstfahren abgeschreckt.

Insgesamt kostet der Grenzübergang inkl. Visa für 2 Personen 230 US-Dollar. Das schwankt je nach Auto, da einige Gebühren vom Hubraum abhängig sind. Das Visum alleine kostet 30 USD pro Person.
Das ist aber ordentlich teurer. Wie liegt das preislich im Vergleich zu einem Transferfahrer?

Dann gucken wir doch mal gut nach links und rechts ins Gebüsch, Verkehr war hier sowieso wenig. Trotzdem überraschend, wie mein Mann vielleicht 300 m hinter dem Schild etwa 30-40 m von der Straße entfernt mit etwa 50-60 km/h Fahrgeschwindigkeit das Rudel sah! Gut, dass ich nicht für die Seite zuständig war. Nie im Leben hätte ich die gesehen.
Was für eine tolle Sichtung! Und doppeltes Glück, dass Ihr Euch durch Euren schnellen Grenzübertritt soviel Zeit dafür lassen konntet.

Wir hatten 2 Männer nach dem Weg gefragt, sie hatten ihn auch erklärt und als wir weitergefahren waren, fiel einem der Männer auf, dass sie den Weg nicht richtig erklärt hatten, also kamen sie kurzerhand hinter uns hergefahren und lieferten uns dann höchstpersönlich im Hotel ab. Wie nett ist das denn bitte?
So viel Hilfsbereitschaft erlebt man wirklich nicht alle Tage.

Natürlich fuhren wir schon an diesem Tag das erste Mal zu den Vic Falls, die wir einfach nur umwerfend beeindruckend und schön fanden.
Wunderschön.

Der Eintritt ist mit 30 US-$ pro Person und pro Eintritt mehr als stattlich
Aber wirklich. Mehrtageskarten gibt es nicht?

Es war unser erster Helikopterflug und er hat total Spaß gemacht. Leider ist der 15-minütige Flug viel zu schnell vorbei.
Hattet Ihr den Flug vorgebucht oder spontan vor Ort?

Interessant ist: niemand hat uns angebettelt, die Leute waren meist erst mal ein bisschen verlegen, wenn wir ihnen was angeboten haben. Die Menschen scheinen sehr stolz und bescheiden zu sein, aber haben sich alle extrem über die Lebensmittel gefreut. In Namibia wurden wir übrigens regelmäßig angebettelt, teilweise sehr unfreundlich und teilweise mit körperlicher Bedrängung, was wir sehr unangenehm fanden.
So unterschiedlich kann die Mentalität in zwei benachbarten Ländern sein. Ich finde das auf jeden Fall toll, dass Ihr da Lebensmittel verteilt habt.

Nachtrag: die Texte für diesen Bericht habe ich vor Corona geschrieben. Mittlerweile macht mich der Gedanke an Simbabwe nur noch traurig. Den Menschen muss es wirklich schlecht gehen. Wenn die miserable Diesel- und Benzinversorung im Land nicht wäre, wäre ich gerne schon dieses Jahr hingereist.
Kann man da aktuell problemlos einreisen?

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Budenknipserin (13. Oktober 2020, 09:18)

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205

Montag, 12. Oktober 2020, 16:04

Toll , toll !!!!

Hi Budenknipserin.
Super ! , super , dein bzw euer Reisebericht . Die Bilder und der Text zu Simbabwe und zu den Vic Fall sind begeisternd. Ich habe ein neues rechtes Knie per OP und eine anschliessende REHA gehabt. dabei war ein Mann , dessen Schwester ein Namibianer mit Lodge geheiratet hat. Sie hat eine Selbstfahrer Reise durch Caprivi Zipfel und Besuch der Vic Fälle angeboten .Leider war diese Tour aber nur für 6 Personen und ausgebucht. Wir , meine Frau und ich hätten gerne daran teilgenommen. Auch Freunde von uns waren im Vorcorona Jahr 2019 von Kaptown nach Vic Falls mit Gruppenreise , ganz begeistert gewesen.
Euer Bericht ist wunderschön.
Zu Wildhunden , die ihr so vermisst habt .Wir hatten in 2018 , auf dem Weg von Crocodil Bridge nach Malalane das Glück , mehrere Paintet Wilddog zusehen , die sich um ein Beutetier stritten . Einige Tage später auf der S 25 , es hatte viel Regen im Vortag gegeben , noch weitere Wildhunde. Ein Rudel aus ca 10 Tieren spielte in den Wasserlöchern fangen und Jagen .Super wir waren fast 1 Std zugegen.
Auch im 2019 hatten wir Gück mit den Dogs.An der S130 . , wieder an einem Wasserloch 4 Wildhunde die sich hier an Spiel erfreuten.

Wir wünschen Euch bei euren nächsten hoffendlich baldigen Coronafreien Reisen im südlichen Afrika, so viel Wildhunde , wie es uns schon mehrfach vergönnt war !! 8o 8o 8o
VG Horst

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Budenknipserin (13. Oktober 2020, 09:18)

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Dienstag, 13. Oktober 2020, 08:35

Dass Ihr zwei Nächte an den Falls gebucht habt, ist garantiert die beste Entscheidung ever gewesen, oder? Ich denke, dass so ein Ort zu denen gehört, die man auf keinen Fall einfach "abhaken" sollte. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Ihr auch hättet länger bleiben können, oder? Denn von dort kann man doch auch noch andere Sachen als die Falls an sich machen, oder?

Habt Ihr anschließend eigentlich herausgefunden, warum das an der Grenze bei Euch so schnell ging? Es könnte sich ja tatsächlich seit den Horrorberichten etwas geändert haben?! Manchmal glaube ich aber auch, dass Menschen beim Erzählen solcher Geschichten kräftig übertreiben, damit es auch eine echte "Story" ist....

Dass Ihr Wildhunde gesehen habt, finde ich einfach nur toll. Das ist ja wirklich nicht alltäglich!!! Das mit der Freundlichkeit der Simbabwer ist wirklich schön. So, wie Du diese Menschen beschreibst, geht einem wirklich das Herz auf. So ging es uns letztes Jahr in Uganda und Ruanda auch, deshalb kann ich Deine Gedanken, wie es den Menschen dort jetzt gerade geht, auch nur mit einer Träne im Auge gut nachvollziehen. Interessant finde ich allerdings, dass Ihr in Namibia angebettelt wurdet. Das haben wir (allerdings vor 20 Jahren) so gar nicht erlebt.

Also, ich finde die Bilder vom Heli aus ja wirklich toll und meine tatsächlich auch, dass Dinge generell von dieser Perspektive aus etwas ganz Besonderes sind. Wobei ich auf diese Aussagen wie "muss man" ja so ganz und gar nicht stehe! Und daneben finde ich einen Heli-Flug an sich, so ganz ohne Sehenswürdigkeit, ja schon toll :D .

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sunny_r (13. Oktober 2020, 15:56), Budenknipserin (13. Oktober 2020, 09:18)

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Dienstag, 13. Oktober 2020, 10:09

Da habt Ihr wohl entweder ein Mega Glück gehabt oder seit den Erfahrungen der anderen Reiseberichtschreiber hat sich die Situation dort deutlich verbessert? 3 Stunden Grenzübergang (und das womöglich in beide Richtungen?) hätten uns wahrscheinlich vom Selbstfahren abgeschreckt.
Ich glaube, wir hatten entweder echt Mega-Glück oder die haben doch mal gemerkt, dass sie den Grenzübergang vereinfachen müssen, wenn sie Touris haben wollen.
Das ist aber ordentlich teurer. Wie liegt das preislich im Vergleich zu einem Transferfahrer?
Gute Frage, ich meine, es wären um die 50 - 70 $ pro Nase für Hin- und Rückfahrt gewesen, aber ich kann mich täuschen. Das Visum für Simbabwe kam dann aber noch mal extra oben drauf. Es gibt auch Gruppentouren, die waren etwas günstiger.
Aber wirklich. Mehrtageskarten gibt es nicht?
Leider nicht.

Hattet Ihr den Flug vorgebucht oder spontan vor Ort?
Den hatten wir schon zuhause gebucht, weil wir unbedingt einen der letzten Termine am Tag haben wollten, in der Hoffnung, dass das Licht dann am schönsten ist. Leider haben die uns viel zu früh abgeholt und vor Ort haben die uns ratzfatz in den Heli gesetzt, sodass wir etwa 1 Stunde vor unserer gebuchten Zeit waren. Ich war vor Ort so aufgeregt, dass mir das gar nicht aufgefallen ist, aber hinterher hab ich mich ein bisschen geärgert.
Kann man da aktuell problemlos einreisen?
Ja, seit 1. Oktober kann man wieder als Tourist nach Simbabwe, man braucht wohl nur einen negativen PCR-Test. Emirates fliegt sogar direkt über Dubai hin.

Super ! , super , dein bzw euer Reisebericht . Die Bilder und der Text zu Simbabwe und zu den Vic Fall sind begeisternd.
Dankeschön, Horst! :) Geht es deinem Knie mittlerweile wieder gut? Mein Papa bekommt auch demnächst ein neues Knie. Bist du insgesamt mit der OP zufrieden?

Wir hatten in 2018 , auf dem Weg von Crocodil Bridge nach Malalane das Glück , mehrere Paintet Wilddog zusehen , die sich um ein Beutetier stritten .
Super Sichtung!

Auch im 2019 hatten wir Gück mit den Dogs.An der S130 . , wieder an einem Wasserloch 4 Wildhunde die sich hier an Spiel erfreuten.
Die Wildhunde-Sichtungen im Kruger scheinen die letzten Jahre zuzunehmen. Das ist toll! Als wir 2014 das erst Mal da waren, hatte ich das Gefühl, es ist ein Ding der Unmöglichkeit, die zu sehen. Aber seit einigen Jahren hört und liest man regelmäßig von Sichtungen. 8o

Wir wünschen Euch bei euren nächsten hoffendlich baldigen Coronafreien Reisen im südlichen Afrika, so viel Wildhunde , wie es uns schon mehrfach vergönnt war !! 8o 8o
Dankeschön! In 4 Wochen geht's (hoffentlich ...) erst mal ins östliche Afrika, nach Tansania. Und was die Wildhunde angeht: der Bericht ist noch nicht zu Ende! :D
Dass Ihr zwei Nächte an den Falls gebucht habt, ist garantiert die beste Entscheidung ever gewesen, oder?
Ja, das haben wir wirklich nicht bereut!
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Ihr auch hättet länger bleiben können, oder? Denn von dort kann man doch auch noch andere Sachen als die Falls an sich machen, oder?
Da hätten wir schon noch locker einen Tag verbringen können. Man hätte auch noch eine Sunset Cruise auf dem Sambezi machen können, die Devils Pools besuchen (eher nichts für Schisser wie mich!) oder nach Sambia fahren können.

Habt Ihr anschließend eigentlich herausgefunden, warum das an der Grenze bei Euch so schnell ging? Es könnte sich ja tatsächlich seit den Horrorberichten etwas geändert haben?!
Keine Ahnung! Ich vermute, dass wir entweder riesiges Glück hatten oder dass sie tatsächlich gemerkt haben, dass sie es den Touris leichter machen müssen, um sie nicht abzuschrecken.

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SilkeMa (17. Oktober 2020, 16:34), Tutu (14. Oktober 2020, 12:00), rhein-mainer (13. Oktober 2020, 16:35), sunny_r (13. Oktober 2020, 15:57)

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Samstag, 17. Oktober 2020, 09:32

Mudumu Nationalpark/Village Walk (Namibia)

Nach einer Rückfahrt von Vic Falls über Kasane zurück nach Namibia (an diesem Tag konnten wir wirklich keine Listen mehr sehen, immerhin hatten wir 2 Grenzübertritte und die Durchfahrt durch den Chobe NP) waren wir für 3 Nächte im Camp Kwando direkt am Kwando River.

Hier die Schlange bei der Passkontrolle, um aus Simbabwe auszureisen:


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Es ging aber doch recht flott und nach 1/2 - 3/4 Stunde waren wir durch und dann fast ebenso flott in: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Gut 2 Stunden später waren wir im Camp Kwando!


Wir hatten uns den Kwando ähnlich groß wie den Sambesi oder Chobe vorgestellt, aber es ist im Vergleich eher ein Rinnsal. Da der Wasserstand so extrem niedrig ist, konnten wir keine Sunset Cruise im Camp mitmachen, aber wir hatten auch unseren Zweifel, ob man da überhaupt viel sieht. Hippos haben wir im Kwando jedenfalls nicht gesehen, die schienen sich zurückgezogen zu haben, da ihnen zu wenig Wasser im Fluss ist (vermute ich). (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Das Camp war schön, aber der Blick von unserem Zimmer konnte nicht mal ansatzweise mit dem aus dem Ngepi Camp mithalten. Es war leider extrem zugewuchert und die Terrasse war recht klein. In diesem Zimmer hatten wir mit Abstand die meisten Insekten von allen Unterkünften. Im Bad schienen mehrere Ameisenkolonien zu leben (über Nacht haben sie mal eine große Spinne in der Badewanne zur Strecke gebracht und in ihre Einzelteile zerlegt - war ganz interessant!) und aus dem Hahn kam braunes, stinkendes Wasser. Laut Info-Zettel im Zimmer ist das aber vollkommen normal, wenn man aber einen europäischen Magen habe, solle man das Wasser besser nicht trinken. Okaaaaay! Wer kommt überhaupt auf die Idee, stinkendes, braunes Wasser freiwillig zu trinken? Europäische Touristen wohl eher nicht. :blush:

Unsere Terrasse: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Kingfisher direkt neben unserer Terrasse: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die Freundlichkeit der Mitarbeiter schwankte stark - von muffelig/unmotiviert bis überfreundlich war alles vertreten. Auch das Essen schwankte stark in der Qualität - mal war es superlecker und mal schmeckte es extrem nach überwürzten Covenience-Produkten. Das Frühstück war allerdings super! Vorausgesetzt, man wollte Hilfskellner spielen und das Personal darauf aufmerksam machen, was alles nachgefüllt werden muss. Von alleine kam da nämlich niemand drauf. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Hier gab's Frühstück und Abendessen:

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Der Mudumu Nationalpark war fahrtechnisch nicht ganz so anspruchsvoll wie manch andere Strecken, die wir im westlichen Carprivi-Zipfel und im Chobe gefahren waren. Ein paar Autos waren hier unterwegs, aber alles ganz entspannt und von “überlaufen” Lichtjahre entfernt.

Gleich zu Beginn sahen wir ein totes Zebra mitten auf der Straße, das wohl gerade erst gestorben sein musste. ;( Es sah wirklich so aus, als ob es nur mal kurz ein Nickerchen machen würde, aber bei näherer Betrachtung war leider klar, dass es nun im Zebra-Himmel war. Drum herum standen viele Zebras, die recht aufgebracht waren, ein paar Hengste kämpften miteinander.

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Ein paar km weiter sprechen wir mit einem anderen Paar über das Zebra. Der Mann hatte das Zebra tatsächlich angefasst (wie kommt man bloß auf diese Idee?! :wacko: ) und er sagte, der Körper war noch ganz warm. Er vermutete, dass es kurz vorher von einem Hengst bei Kämpfen durch einen Tritt getötet wurde. Hört sich schlüssig an, zumal die Zebras drum herum alle recht aufgebracht waren. Am Abend fuhren wir hier wieder vorbei und ein paar Adler hatten sich schon positioniert, aber noch war kein größeres Raubtier in der Nähe.



Am Fluss sahen wir immer wieder mal Elefanten.

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Später im Abendlicht: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Außerdem sahen wir Letschwe-Antilopen und interessante Vögel. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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Insgesamt fanden wir den Park recht mittelmäßig. Kann aber auch gut sein, dass wir an diesem Punkt etwas safariübersättigt waren. ;)


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Am nächsten Morgen sahen wir auf der anderen Seite des Flusses vom Camp aus Büffel! :love:

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Außerdem machten wir morgens einen Village Walk,der vom Camp aus angeboten wird. Man läuft alleine ins nächste Dorf (ist so ca. 500 - 600 m entfernt, aber lt. Rezeptionsmitarbeiter 50 m :D ), dort trifft man den Guide. Dieser Guide führt einen durch die übliche Traditions-”Show”, wie sie vielerorts in Traditional Villages angeboten wird. Wir hatten gehofft, dass es sich in dieser Gegend nicht ganz so die Touri-Show wäre (Bilder, die ich von den Himba-Dörfern in touristischen Gegenden gesehen hatte, sowie vom Damara Living Museum in Twyfelfontain fand ich eher schwierig und lösten kein gutes Gefühl bei mir aus), aber da lag ich leider falsch. :rolleyes: Es fing schon damit an, dass wir gleich zu Beginn 3x (!) gefragt wurden, ob wir schon bezahlt haben (hatten wir schon längst), dann wurde auch recht deutlich gemacht, dass man erwartet, dass wir im Shop was kaufen. Hatten wir sowieso vor, ich mochte aber die Art trotzdem nicht. :| (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Das eigentliche Highlight war, dass unser Guide uns in sein eigenes Haus mitnahm. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Das fanden wir wirklich interessant und hat uns sehr gefreut. Fotos habe ich innen nicht gemacht, ich fand, das gehört sich nicht - schließlich ist es die Privatsphäre seiner Familie.
Generell in den Dörfern im Norden fanden wir sehr unschön, dass einfach überall Müll herum liegt. Nicht nur in den Dörfern, an der Straße, sondern auch im Haus unseres Guides lag überall Müll herum. Ich kann schon verstehen, dass in anderen Kulturen Dinge, die uns wichtig sind, nicht wichtig sind, aber dass man kleine Kinder zwischen Glasscherben spielen lässt, will mir nicht so richtig in den Kopf. :whistling:

Insgesamt fanden wir Walk durchaus interessant, aber ich weiß auch nicht, ob ich ihn noch mal machen würde. Abgesehen vom Guide hatten wir nicht den Eindruck, dass irgendeiner wirklich Interesse daran hatte, uns seine Kultur näher zu bringen. Es wird halt ein Show-Programm abgespult, Geld her, das war’s. :rolleyes:

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ElkeS

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Samstag, 17. Oktober 2020, 10:18

Gut 2 Stunden später waren wir im Camp Kwando!
Das hätte ich jetzt angesichts der Schlange nicht vermutet.

Hippos haben wir im Kwando jedenfalls nicht gesehen, die schienen sich zurückgezogen zu haben, da ihnen zu wenig Wasser im Fluss ist (vermute ich).
Schade - über Hippo Bilder hätte ich mich natürlich ganz besonders gefreut. Die habe ich noch nie in freier Wildbahn gesehen.

In diesem Zimmer hatten wir mit Abstand die meisten Insekten von allen Unterkünften. Im Bad schienen mehrere Ameisenkolonien zu leben (über Nacht haben sie mal eine große Spinne in der Badewanne zur Strecke gebracht und in ihre Einzelteile zerlegt - war ganz interessant!)
:wacko: Da wäre ich wohl ziemlich unentspannt gewesen :wacko:

Wer kommt überhaupt auf die Idee, stinkendes, braunes Wasser freiwillig zu trinken?
Ich sicher nicht ;)

Gleich zu Beginn sahen wir ein totes Zebra mitten auf der Straße, das wohl gerade erst gestorben sein musste. Es sah wirklich so aus, als ob es nur mal kurz ein Nickerchen machen würde, aber bei näherer Betrachtung war leider klar, dass es nun im Zebra-Himmel war.
Das ist sicher nicht besonders schön, gehört aber leider nun mal zum Kreislauf des Lebens dazu ;(

Insgesamt fanden wir Walk durchaus interessant, aber ich weiß auch nicht, ob ich ihn noch mal machen würde. Abgesehen vom Guide hatten wir nicht den Eindruck, dass irgendeiner wirklich Interesse daran hatte, uns seine Kultur näher zu bringen. Es wird halt ein Show-Programm abgespult, Geld her, das war?s.
Wir hatten letztes Jahr in Namibia ja auch zwei solcher Dörfer besucht - ein Himba-Dorf und das Damara Living Museum. Bei dem Himba Dorf hatten wir auch ein sehr zwiegespaltenes Gefühl und den Eindruck, dass uns alles recht lustlos gezeigt wurde und man sich im Wesentlichen für das Eintrittsgeld von uns fotografieren lies. Im Damara Living Museum fanden wir es allerdings recht interessant - auch wenn dort klar war, dass es eben ein Museum und kein echtes Dorf war. Aber da wurde uns sehr viel über die Kultur erzählt und gezeigt und wir fühlten uns in keinster Form bedrängt, hinterher im Shop etwas zu kaufen - was wir aber natürlich trotzdem getan haben.


Ansonsten: heute ganz tolle Fotos von Piepmätzen :thumbsup: :thumbsup:

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Samstag, 17. Oktober 2020, 12:26

Drei Nächte an einer Stelle finde ich immer toll. Interessant, dass sowohl die Freundlichkeit als auch das Essen so schwankend war. Die Bilder vom Camp finde ich total schön, sowohl vom Zimmer als auch vom Restaurant und auch Eurer Terrasse. Ich mag diesen afrikanischen Stil sehr gerne.

Die Schlange bei der Einreise ist allerdings nicht von schlechten Eltern. Ich hätte nie gedacht, dass Ihr da dann doch so schnell durchgekommen seid.

Die Spinnengeschichte ist ja gruselig, aber interessant ist so etwas natürlich auch.

Schade, dass der Walk doch recht touristisch war, aber ich glaube, dass das mittlerweile normal ist. Wobei das sicher auch etwas mit Mentalität zu tun hat.

Das Bild vom Feuer finde ich wunderschön, da fühlt man sich sofort nach Afrika versetzt. Ich könnte ja sofort in den Flieger steigen.

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211

Sonntag, 18. Oktober 2020, 09:12

Das hätte ich jetzt angesichts der Schlange nicht vermutet.
Wir auch nicht! Wir dachten, da stehen wir locker 2 Stunden. Drinnen waren allerdings alle Schalter offen und das vor uns waren alles Tourgruppen und "individual travelers" wurden irgendwann nach vorne gerufen. Und da waren wir die einzigen.


Schade - über Hippo Bilder hätte ich mich natürlich ganz besonders gefreut. Die habe ich noch nie in freier Wildbahn gesehen.
Da hab ich noch ein paar! :D


Im Damara Living Museum fanden wir es allerdings recht interessant - auch wenn dort klar war, dass es eben ein Museum und kein echtes Dorf war.
Das hätte ich rückblickend auch besucht! Das klang wirklich ganz gut. Ansonsten habe ich dazu auch ein schwieriges Verhältnis.


Ansonsten: heute ganz tolle Fotos von Piepmätzen :thumbsup:

Dankeschön!

Drei Nächte an einer Stelle finde ich immer toll.

Das mag ich auch - ist so schön entspannt.

Die Schlange bei der Einreise ist allerdings nicht von schlechten Eltern. Ich hätte nie gedacht, dass Ihr da dann doch so schnell durchgekommen seid.

Wir auch erst nicht! Aber drinnen waren alle schalter auf und vor uns waren (hauptsächlich amerikanische) Reisegruppen, die alle von ihrem Guide an einen Schalter jeweils geschleust wurden und individual travelers wurden irgendwann aufgerufen und durften daran vorbei.

Ich könnte ja sofort in den Flieger steigen.
Jaaaaaa! Volle Zustummung! :thumbsup:

Budenknipserin

Stachelschwein

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212

Samstag, 24. Oktober 2020, 12:01

Bwabwata Nationalpark / Kwando Core Area

Aufgrund der legendären Sichtungen am Horseshoe View Point, über die ich im Vorfeld gelesen hatte, war die Erwartungshaltung an diesen Tag riesig. Wir hatten auch einen Heidenrespekt vor der Fahrerei, denn gerade in den letzten Wochen und Monaten vor unserer Reise hatten wir immer wieder von Leuten gelesen, die die Fahrt in diesem Bereich des Nationalparks abgebrochen haben, weil er ihnen zu tiefsandig und zu abenteuerlich war.

Wir hatten wieder ordentlich Luft abgelassen und hatten mit der Fahrerei zum Glück keine Probleme - das flutschte! Ja, es war sehr tiefsandig, aber nicht schlimmer als das, was wir im Chobe und auch in der Buffalo Core Area schon erlebt hatten. An dem Tag mussten wir übrigens lachen, als wir an Sossuvlei zurückdachten und uns bei der Fahrt der letzten 7 km schon wie die Eroberer eines Kontinents fühlten! Rückblickend war es der reinste Kindergeburtstag. :blush:


Wir sahen viele Vögel, ein paar Zebras, Sable Antilopen und Hippos.

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Gegen frühen Nachmittag kamen wir beim Horsehoe an und sahen erst mal NIX. Ein paar Vögel waren da.

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Die Nachmittagsmüdigkeit schlägt zu, wenn es nichts zu sehen gibt. :D (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir warteten eine ganze Weile, aber leider tat sich so gar nichts. Die großen Büffel- und Elefantenherden, die hier oft gesehen werden, kamen leider nicht. Wir wussten schon, dass die eher am späten Nachmittag kommen, aber hatten trotzdem gehofft, dass sich mehr Tiere blicken lassen.

Wir fuhren dann erst mal die Strecke weiter Richtung botswanischer Grenze, aber kamen nur sehr langsam voran. Wir sahen auch nicht mehr wirklich viele Tiere und so entschlossen wir uns, umzukehren und lieber noch etwas Zeit am Hide des Horseshoes zu verbringen. So muss man wenigstens mal zur Abwechslung nicht im Auto sitzen.


Nach einer Weile tauchten tatsächlich ein paar Elefanten auf, allerdings waren sie ziemlich weit weg.

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Für die Rückfahrt planten wir gute 2 Stunden bis zum Gate ein, nur um sicherzugehen. Wir schaukelten uns also über die Piste Richtung Ausgang und waren tatsächlich etwas enttäuscht von diesem Park. Immerhin sahen wir noch ein hübsches Kudu-Männchen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)




Tja, aber dann …. Dann passierte noch ein völlig unerwarteter Knaller! Ganz plötzlich standen sie vor uns, wie aus dem Nichts aufgetaucht auf einer offenen Fläche - ein Rudel Wildhunde!!! 8o 8o :thumbsup: :thumbsup:

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Witzig sind ja immer die ersten Sekunden einer solch außergewöhnlichen Sichtung, wenn das Hirn nicht so richtig realisieren möchte, dass das wirklich Wildhunde sind und man faselt was von “sind das Hyänen”, “häh, was ist das für ein Tier”, “pinke Einhörner” und dann irgendwann realisiert man das, was man unterbewusst gar nicht als Gedanken zugelassen hat, nämlich, dass man hier wahrlich und wahrhaftig ein Wildhunderudel sieht. Sie ließen sich direkt vor uns auf die Straße fallen. Herrlich! :love:

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Wir waren so aufgeregt! Zittrige Hände, wir konnten kaum filmen oder fotografieren, geschweige denn klar denken. Wir mussten einmal den Motor wieder starten, um uns besser zu positionieren - da sprangen kurz alle auf und ich dachte noch “scheiße, jetzt rennen sie weg”, aber nach kurzer Aufregung ließen sich alle wieder fallen.

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Wir standen einfach nur da und genossen. Irgendwann hing uns aber die Zeit im Nacken. Es war schon 18:15 Uhr und wir hatten bis zum Gate noch 18 km vor uns und mussten zum Sonnenuntergang raus sein, es half also nix, wir mussten wieder den Motor anmachen, was sie allerdings dieses Mal überhaupt nicht mehr aus dem Konzept brachte. Ganz langsam fuhren wir auf sie zu, sie blieben alle liegen und beachteten uns gar nicht.

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Ich muss wohl nicht sagen, dass wir noch mal eine Ewigkeit dort standen, aber dann mussten wir sie wirklich von der Straße verdrängen, denn außen rum zu fahren, wäre zu gefährlich gewesen. Festfahren hätten wir uns da nicht erlauben können, wir haben kein einziges Auto dort gesehen. Übrigens großartig, diese fantastische Sichtung so lange für sich alleine zu haben. :blush: :) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir fuhren also langsam vorbei und sie legten sich direkt neben unser Auto - einige liefen auch die Straße ein paar Meter weiter, um sich da erneut mitten auf die Straße zu legen. :love: Jetzt fiel uns auf, wie bestialisch sie stanken. Nicht so schlimm, wie der halb verweste Elefant, aber fast. :S
Als die Sonne schon sehr weit unten war, konnten wir uns endlich mal los reißen, aber es fiel uns verdammt schwer! Gerade noch so schafften wir es zum Sonnenuntergang zum Gate, aber nur weil wir die 18 km sehr zügig gefahren sind - na ja, so zügig es eben im Tiefsand geht.

Wir waren an diesem Abend fix und fertig mit den Nerven und müssen wohl beim Abendessen wie bescheuert gegrinst haben.

Sämtliche Leoparden und Geparden waren vergessen - die können uns mal! An diese Sichtung werden wir für den Rest unseres Lebens denken. :)

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Samstag, 24. Oktober 2020, 15:21

Wir hatten auch einen Heidenrespekt vor der Fahrerei, denn gerade in den letzten Wochen und Monaten vor unserer Reise hatten wir immer wieder von Leuten gelesen, die die Fahrt in diesem Bereich des Nationalparks abgebrochen haben, weil er ihnen zu tiefsandig und zu abenteuerlich war.
Das glaube ich. Wobei Ihr ja mittlerweile alte Hasen seid :) . Aber Respekt sollte man wohl immer etwas haben. Umso schöner, dass es dann so easy war.
Die Nachmittagsmüdigkeit schlägt zu, wenn es nichts zu sehen gibt.
Herrlich. Martin hat vorgeschlafen, um dann bei den Wildhunden richtig wach zu sein.
Nach einer Weile tauchten tatsächlich ein paar Elefanten auf, allerdings waren sie ziemlich weit weg.
Wie weit waren die denn weg?
man faselt was von ?sind das Hyänen?, ?häh, was ist das für ein Tier?, ?pinke Einhörner? und dann irgendwann realisiert man das, was man unterbewusst gar nicht als Gedanken zugelassen hat, nämlich, dass man hier wahrlich und wahrhaftig ein Wildhunderudel sieht. Sie ließen sich direkt vor uns auf die Straße fallen. Herrlich!
Herrlich beschrieben und exakt so ist es. Wobei wir noch nie Wildhunde beobachten durften. So, wie Du das beschrieben hast, konnte ich mich gerade wunderbar in Euch hineinversetzen. Ein absoluter Traum. Und vor allen Dingen ALLEINE und SOOOOO LANGE!!!! Das sind echt Erlebnisse, die sich einbrennen. Eine solche Sichtung rettet einen kompletten Tag, da braucht es kein einziges Tier mehr.

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Dienstag, 27. Oktober 2020, 11:44

An dem Tag mussten wir übrigens lachen, als wir an Sossuvlei zurückdachten und uns bei der Fahrt der letzten 7 km schon wie die Eroberer eines Kontinents fühlten! Rückblickend war es der reinste Kindergeburtstag.
Wobei selbst das bei genug Touristen zu einem Alptraum geworden ist ;)

Wir sahen viele Vögel, ein paar Zebras, Sable Antilopen und Hippos.
Hippos :love: :love:

Die Nachmittagsmüdigkeit schlägt zu, wenn es nichts zu sehen gibt.
:D

Witzig sind ja immer die ersten Sekunden einer solch außergewöhnlichen Sichtung, wenn das Hirn nicht so richtig realisieren möchte, dass das wirklich Wildhunde sind und man faselt was von ?sind das Hyänen?, ?häh, was ist das für ein Tier?, ?pinke Einhörner? und dann irgendwann realisiert man das, was man unterbewusst gar nicht als Gedanken zugelassen hat, nämlich, dass man hier wahrlich und wahrhaftig ein Wildhunderudel sieht. Sie ließen sich direkt vor uns auf die Straße fallen. Herrlich!
Herrlich beschrieben!

Wir waren so aufgeregt! Zittrige Hände, wir konnten kaum filmen oder fotografieren, geschweige denn klar denken. Wir mussten einmal den Motor wieder starten, um uns besser zu positionieren - da sprangen kurz alle auf und ich dachte noch ?scheiße, jetzt rennen sie weg?, aber nach kurzer Aufregung ließen sich alle wieder fallen.
Puh...

Wir waren an diesem Abend fix und fertig mit den Nerven und müssen wohl beim Abendessen wie bescheuert gegrinst haben.
Wer kann es Euch verdenken bei so einem tollen Erlebnis.

Sämtliche Leoparden und Geparden waren vergessen - die können uns mal! An diese Sichtung werden wir für den Rest unseres Lebens denken.
Wobei so ein Leopard ja schon auch toll ist. Wir haben leider nicht das Glück gehabt, einen zu sehen...

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Budenknipserin (27. Oktober 2020, 16:31)

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Dienstag, 27. Oktober 2020, 16:31

Aber Respekt sollte man wohl immer etwas haben. Umso schöner, dass es dann so easy war.
Ja, den Respekt sollte man echt nicht verlieren! Spätestens dann wird man wohl echt mal am A... der Welt steckenbleiben.
Wie weit waren die denn weg?
Ich bin eine komplette Vollniete im Schätzen von Distanzen, aber ich würde mal sagen, so grob um die 200 m.
Eine solche Sichtung rettet einen kompletten Tag, da braucht es kein einziges Tier mehr.
Du sagst es! 8o

Hippos :love:
Ich wusste, das wird dir gefallen. 8o

Wobei so ein Leopard ja schon auch toll ist. Wir haben leider nicht das Glück gehabt, einen zu sehen...
Ja, das wäre wirklich toll gewesen. Wir haben vor Jahren an einem unserer ersten Tage im Kruger 3 Leoparden an einem Tag gesehen und habe damals vermutlich unser Leoparden-Sichtungsglück aufgebraucht. ;)

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Dienstag, 27. Oktober 2020, 19:22

Hallo Budenknipserin
„…..Wir hatten wieder ordentlich Luft abgelassen und hatten mit der Fahrerei zum Glück keine Probleme - das flutschte! Ja, es war sehr tiefsandig, …mussten wir übrigens lachen, als wir an Sossuvlei zurückdachten und uns bei der Fahrt der letzten 7 km schon wie die Eroberer eines Kontinents fühlten! …"
Mit Glück hat das mE nichts zu tun, sondern damit, dass ihr Lernfähigkeit bewiesen habt und offensichtlich „ordentlich“ = viel Luft abgelassen habt. Man muss das einfach ein paar Mal erlebt haben, wie gut das Auto geht, wenn man „ordentlich“ Luft ablässt, im Vergleich zu der Zitterpartie, wenn man eben nicht „genug“ abgelassen hat. Learning by doing ist durch nichts zu ersetzen, wobei das doing auch öfters mit Schaufeln verbunden ist.
Eigentlich ist das eh klar und einfach zu verstehen, aber wenn man keine Streckenkenntnis hat, hat man eben trotzdem die Qual der Wahl: Wie tief ist richtig? Denn mit 1,3 oder weniger muss schon wieder sehr aufpassen, wie man auf härterem Untergrund fährt, ohne die Reifen abzuziehen oder durch harte Gegenstände zu beschädigen.
Grüße
PS@Leoparden und ElkeS
Ich habe in 10 Jahren in SA vor langer Zeit 2x Schemen von Leoparden oder Geparden gesehen, verdeckt, große Distanz udgl. und in den letzten Urlauben mehrfach mit guter Sicht und für lange Zeit. Das Glück is a Vogerl :whistling: …..
…. Aber Lodgehopper haben’s leichter, da wird dafür gesorgt, auch wenn es keiner zugeben wird 8) .

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Budenknipserin (28. Oktober 2020, 09:16)

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Mittwoch, 28. Oktober 2020, 09:19

Hallo Leser! Ich stimme dir voll zu, dass es auch viel mit Erfahrung zu tun hat, wir hatten zwar schon vor der Reise viel Erfahrung mit allerlei Strecken ohne Asphalt, aber richtiger Tiefsand war bisher noch nicht dabei. Das war bei dieser Reise zum ersten Mal so. Am ersten Tag im Chobe hatten wir allerdings wirklich sehr viel Glück. Die Chobe River Front ist tielweise extrem tiefsandig, aber der Ranger am Gate sagte uns, Luft ablassen sei nicht nötig, die Strecke fährt man mit 2 bar. Wir waren so doof und haben das geglaubt, frei dem Motto "der wird's schon besser wissen, als wir". :rolleyes: Großer Fehler. Dass wir hier ohne Steckenbleiben durchgekommen sind, war wirklich nur noch Glück.

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Mittwoch, 28. Oktober 2020, 18:04

Ei ich muss mal : Sprach der Wildhund ......

Ich habe schon lange keine Bilder mehr eingestellt .........Hat nicht geklappt. Werde mich in nächster Zeit mal wieder einarbeiten müssen.

Budenknipserin

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Heute, 15:03

Hoba Meteorit/Waterberg Plateau

Nach zwei mehr oder weniger reinen Fahrtagen mit Zwischenstopp in Rundu, der nicht weiter erwähnenswert war, kommen wir bei der Waterberg Valley Lodge an. Während der langen Fahrtage hielt uns der schrullige deutschsprachige Radiosender NBC Studio 5 Funkhaus Namibia am Leben. Was haben wir gelacht. 8o Vor allem über die Sendung “Köpfchen, Köpfchen”, bei der wirklich unfassbar schwachsinnige Fragen beantwortet werden sollten und ständig die selben 5 Personen anriefen (wohlgemerkt jede Woche immer die selben 5 Personen! :D
Die waren der Moderatorin alle wohlbekannt “Herr Föss, hallo nach Swakop! Wie geht’s denn Ihrer Frau so?”). Hauptgewinn: 2 kg Hundefutter (ernsthaft!) sowie ein Spar-Einkaufsgutschein im Wert von 200 NAD, also umgerechnet etwa 12,50 €! :thumbup: Der Wahnsinn. Der eigentliche Wahnsinn war aber, dass dieser Gutschein zu 50 % (!) von Spar und zu 50 % vom Hörerbeirat gespendet war. Bei der Kindersendung war der Hauptgewinn eine Packung Buntstifte. Die Kinder müssen sehr genügsam sein in Namibia. Die Musikauswahl war ein bunter Strauß Allerlei - von Kinderliedern über Schlager und Deutschpop und bis zu Heavy Metal war alles dabei. Der Wetterbericht war auch ein Knaller - Grootfontain warm bis heiß, Windhoek heiß, Mariental kalt bis heiß. :D Aha! Äußerst präzise. Das sollten wir in Deutschland genauso machen, dann liegt die Vorhersage wenigstens nie wieder daneben. Die Nachrichten waren eine zähe Angelegenheit, denn die Moderatorin neigte zu äußerst verschachtelten Sätzen, die sie dann beim Vorlesen oft total aus der Bahn warfen. Während ich das hier so schreibe, merke ich, wie sehr ich diesen Sender vermisse. Wir haben wirklich Tränen gelacht. :D Jeden Samstag juckte es uns in den Fingern, auch mal bei Köpfchen, Köpfchen mitzumachen, aber wir haben uns letztlich nicht getraut. Den Spar-Gutschein hätten wir gut gebrauchen können und das Hundefutter hätten wir ans Tierheim Windhoek gespendet.


Ein paar Impressionen des Abschnitts entlang der B8, die einmal quer durch den Caprivi führt.



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Nun neigte sich die Reise langsam aber sicher dem Ende entgegen. Auf dem Weg nach Waterberg statteten wir dem Hoba Meteorit einen Besuch ab. Der Meteroit ist der größte der Welt - das Gewicht liegt bei ca. 50 - 60 Tonnen.



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Das Amphitheater wirkt unfreiwillig komisch und ich frage mich, ob man das wohl für eventuelle Theatervorstellungen auf dem Stein gebaut hat. Könnte ja sein, dass mal jemand auf die Idee kommt, auf dem Meteoriten ein Shakespeare-Stück aufzuführen. Wir testen mal kurz, ob das Ding magnetisch ist (klaro, ist es) und sind recht flott weiter unterwegs nach Waterberg.



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Von der Umgebung des Waterbergs waren wir total angetan! Was für ein hübsches Fleckchen und der Blick von unserer Hütte in der Valley Lodge war der Wahnsinn! 8o



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Von außen machten die Häuschen nichts her, aber der Blick war toll, die Lage klasse und die Ausstattung war auch ok! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



Der Blick vom Restaurant war ebenfalls klasse. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



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Wir waren für 2 Nächte hier und haben die Zeit für Wanderungen, aber auch fürs Faulenzen genutzt, denn aufgrund der Hitze wollten wir keine langen Wanderungen machen. Wir sind den History Path gelaufen sowie den Fontain Trail / Porcupine Highway. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Die Rock Dassies hatten jeden Abend ihren Spaß am Pool.


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Nachmittags haben wir einen Rhino Drive gemacht, von dem ich überwiegend Positives gehört hatte. Ums kurz zu machen, wir waren total enttäuscht. :S Während auf dem Waterberg Plateau über 60 Rhinos leben und viele andere Tiere, leben auf dem Gelände des Privat Game Reserves (und auf diesem wird der Drive durchgeführt) gerade mal 6. Auf dem Plateau jedoch kann man keine Drives machen. Diese 6 Nashörner leben aus Sicherheitsgründen unter ständiger Beobachtung, daher ist es natürlich sehr leicht sie zu finden. Der Guide machte aber ein riesiges Trara um das Thema, a la “ob wir sie wohl finden werden…”, “ich kann nichts garantieren”, “vielleicht haben wir Glück und sehen womöglich ein oder 2 Tiere”, so Gefasel, durch das die meisten Neuankömmlinge aus Windhoek (die meisten anderen Gäste waren den 1. oder 2. Tag in Namibia) leicht einlullen lassen. :whistling: Lautes “oooooohhhh!”, “aaaaaaaahhhh”, als wir nach kurzer Zeit - Überraschung! ;) - die ersten Rhinos sahen. Die gefüttert wurden. Und ihr eigenes Wachpersonal hatten. Jaaaahaaa, war bestimmt total schwer die zu finden. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Nicht falsch verstehen, dass die Rhinos bewacht werden, ist nötig (und traurig zugleich). Aber diese ganze Show war schon recht albern.
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Da die Tiere engen Kontakt zum Menschen gewohnt sind, durfte man aussteigen. Ich hätte mir mal ein paar Hinweise darauf gewünscht, dass das man in freier Natur besser nicht machen sollte, aber kein Ton dazu. Die Leute kommen ja heutzutage auf die beklopptesten Ideen.

Einmal um die Ecke gefahren und schwupps, die nächsten Tiere. Damit haben wir dann den kompletten Bestand gesehen.
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Sorry für die Fotoflut, aber das kleine Rhino war an Putzigkeit wirklich nicht zu überbieten. :love: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
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Da man aber irgendwie 3 Stunden füllen musste, fuhren wir in einem riesigen Bogen, der meiner Meinung nach vollkommen unnötig war, wieder zurück zum Camp. Wir haben nur wenige andere Tiere gesehen. Eine Giraffe war recht nah am Fahrzeug, der Guide ließ immer wieder den Motor aufheulen, fuhr das Auto vor und zurück, die Giraffe wusste irgendwann gar nicht mehr wohin. Einmal mehr ein sehr unschönes Erlebnis mit Guide und ein äußerst schlechtes Vorbild für Neulinge noch dazu.

Insgesamt also leider ein Erlebnis, das wir absolut nicht weiterempfehlen würden.

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SilkeMa (Heute, 17:37), bibi2406 (Heute, 15:21)