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Budenknipserin

Stachelschwein

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221

Montag, 2. November 2020, 10:28

Och nö. Aber die nächste naht ja
Dein Wort in Gottes Ohr! Ich glaube das erst, wenn wir im Flieger sitzen. :blush:
Ich denke die Sitze wird für die Massen an Menschen, die diese Stätte regelmäßig auf einmal besuchen, vorgehalten
Nach vorheriger Online-Voranmeldung natürlich! :thumbsup:

Wahrscheinlich wollte er damit sein Trinkgeld aufhübschen, dass es als seine persönliche Höchstleistung anzusehen ist, dass er als Held die Tiere gefunden hat.
Genau! Und die Newbies fallen reihenweise drauf rein. :rolleyes:
Und lasse nur davon ab, weil es wohl bei seiner Mama besser aufgehoben ist als in unserem Garten.
Obwohl ich es mir da auch ganz gut vorstellen kann! :D

ElkeS

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222

Montag, 2. November 2020, 11:22

Nach zwei mehr oder weniger reinen Fahrtagen mit Zwischenstopp in Rundu, der nicht weiter erwähnenswert war, kommen wir bei der Waterberg Valley Lodge an.
Jetzt geht es also wieder in eine (für uns) bekannte Region. Waterberg fanden wir landschaftlich echt toll!

Während der langen Fahrtage hielt uns der schrullige deutschsprachige Radiosender NBC Studio 5 Funkhaus Namibia am Leben. Was haben wir gelacht.
Herrlich, oder? Wir haben uns dort während der Fahrt auch schlapp gelacht beim Radio hören. Bei uns lief auch ein deutschsprachigen Sender und wir haben uns seinerzeit über Höreranfragen zu Mitnahmegelegenheiten amüsiert :D

Von der Umgebung des Waterbergs waren wir total angetan! Was für ein hübsches Fleckchen und der Blick von unserer Hütte in der Valley Lodge war der Wahnsinn!
Dort hatte es uns auch landschaftlich super gefallen. Wir waren ganz oben in der Plateau Lodge und die Aussicht war einfach nur der Hammer.

Wir waren für 2 Nächte hier und haben die Zeit für Wanderungen, aber auch fürs Faulenzen genutzt, denn aufgrund der Hitze wollten wir keine langen Wanderungen machen. Wir sind den History Path gelaufen sowie den Fontain Trail / Porcupine Highway.
Ist euch ein Porcupine über den Weg gelaufen? Wir hatten eines bei uns in der Küche der Lodge :D

Die Rock Dassies hatten jeden Abend ihren Spaß am Pool.
Klasse!

Nachmittags haben wir einen Rhino Drive gemacht, von dem ich überwiegend Positives gehört hatte. Ums kurz zu machen, wir waren total enttäuscht.
Ganz so schlimm haben wir es zu dem Zeitpunkt als wir den Game Drive am Waterberg mitgemacht haben, zwar nicht empfunden. Aber als wir dann später das Rhino Tracking in der Palmwag Concession gemacht haben und einen Vergleich hatten, war der Drive am Waterberg im Rückblick tatsächlich ein regelrechter Zoo...

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Budenknipserin (3. November 2020, 09:10)

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223

Dienstag, 3. November 2020, 09:13

Hallo liebe Elke!
Waterberg fanden wir landschaftlich echt toll!
Landschaftlich echt ein Kracher und wenn es nicht so heiß gewesen wäre, wären wir gerne längere Strecken gewandert. Aber ab etwa 25 Grad und Sonnenschein ist bei mir Schluss mit langen Wanderungen. :S

Wir haben uns dort während der Fahrt auch schlapp gelacht beim Radio hören.
Da fällt mir ein, ich sollte dringend mal gucken, ob man den Sender übers Internet empfangen kann. :P

Wir waren ganz oben in der Plateau Lodge und die Aussicht war einfach nur der Hammer.
Das glaube ich!
Ist euch ein Porcupine über den Weg gelaufen? Wir hatten eines bei uns in der Küche der Lodge
Da leider nicht, aber in Südafrika haben wir mal eins gesehen. Total niedlich! :love:

Aber als wir dann später das Rhino Tracking in der Palmwag Concession gemacht haben und einen Vergleich hatten, war der Drive am Waterberg im Rückblick tatsächlich ein regelrechter Zoo...
Das hätten wir stattdessen auch besser machen sollen. Das hat mir in deinem Bericht sehr gut gefallen.

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224

Dienstag, 3. November 2020, 22:04

Liebe Nadine,

vielen lieben Dank für den tollen und unterhaltsamen Bericht und die wunderschönen Bilder. :danke: Eine wunderbare Ablenkung in dieser besonderen Zeit.

Ebenso wünsche ich euch für die bevorstehende Reise wunderbare und unvergessliche Momente.
Viele Grüße Gaby
„Es gibt etwas bei einer Safari, dass dich alle Sorgen vergessen lässt und dir das Gefühl gibt, du hättest eine halbe Flasche Champagner getrunken – ein Gefühl dass dich überschäumt vor tiefempfundener Dankbarkeit am Leben..“ - Karen Blixen

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Budenknipserin (4. November 2020, 08:21)

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225

Mittwoch, 4. November 2020, 08:21

Das ist lieb von dir, Gaby! Danke! :danke:

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226

Mittwoch, 4. November 2020, 15:31

Windhoek

Die Reise neigt sich nun endgültig dem Ende entgegen und wehmütig treten wir die Reise nach Windhoek an. Als Erstes fahren wir zur Farm Otjihaenamaparero (wer das beim ersten Versuch fehlerfrei aussprechen kann, ist ein Nerd ;) ), denn dort gibt es hübsche Dinosaurierspuren zu sehen. Diese Spuren entstanden vor ca. 190 Millionen Jahren und liegen auf privatem Farmgelände, sind aber als Nationales Denkmal geschützt und können gegen einen kleinen Obulus besichtigt werden. Wir tragen uns beim deutschen oder österreichischen Besitzer in der Liste ein (Liste Nr. 59872) und er erklärt uns den Weg. Ist nicht wirklich schwer zu finden. Wir müssen zum Campingplatz, dann auf das kleine Plateau hinauf.

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Der Weg ist nicht weit und gut markiert. Schnell finden wir die Spuren.

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Wir sind positiv überrascht, was die Qualität der Spuren angeht. In Utah und anderen Staaten des amerikanischen Südwestens haben wir schon häufiger Dino-Spuren besucht, aber so extrem deutlich sind sie dort nur selten zu sehen.

Aufgrund einiger positiver Erfahrungen im Namibia-Forum nehmen wir den Umweg durch das Erindi Private Game Reserve. Die Zeit hätten wir uns sparen können. Wir fanden die Fahrt recht enttäuschend. Zum einen, weil wir kaum Tiere gesehen haben, aber auch, weil uns mal wieder bewusst wurde, warum wir keine kleinen PGRs mögen. Man wird das Zoo-Feeling einfach nicht los. Das Zoo-Feeling wurde durch die ganzen Futterhaufen, die herum lagen, natürlich noch bestärkt. Fütterung von Wildtieren ist sicher ein heikles Thema, über das man lange diskutieren kann, gerade während einer Dürre. Letztlich ist es so, dass man somit nicht mehr wirklich das Gefühl hat, in der Wildnis unterwegs zu sein, sondern eben eher im Zoo.

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Nun ja, am späten Nachmittag kommen wir in der Immanuel Wilderness Lodge an, wo wir 3 Nächte bleiben.

Wir schauen uns an einem Tag Windhoek an. Ich würde mal sagen, für das übliche Sightseeing-Programm braucht man vielleicht 2 - 3 Stunden und ich kann schon mal vorweg nehmen, dass das Highlight eine Currywurst war. :D Aber von vorne. Die “Attraktionen” sind alle eng beieinander und eher recht unspektakulär. Wir parken das Auto in der Nähe der “Kaffeemühle”, dem Unabhängigkeitsmuseum von Namibia. Sieht wirklich seltsam aus.

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Das Museum hat freien Eintritt und eigentlich gehen wir nur wegen der angeblich tollen Aussicht auf der oberen Terrasse herein. Oben angekommen werden wir aber recht unfreundlich gleich dazu aufgefordert, etwas im Cafe zu kaufen, wenn wir auf die Terrasse gehen wollen, hinzu kommt noch, dass allen Ernstes das Fotografieren dort verboten ist. Da muss ich wirklich kurz lachen und mit einem “Wow, no thanks” drehen wir uns wieder um. :wacko: Was für ein Reinfall. Wir gehen gegenüber zur Christuskirche. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Diese ist auch geöffnet, aber von Innen recht unspektakulär. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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Wir laufen noch ein wenig in der Innenstadt herum, gehen in diverse Geschäfte und trinken Kaffee. Wir gehen natürlich auch zum Tintenpalast und stellen enttäuscht fest, dass der durchaus schön aussehende Parliament Garden abgesperrt ist. Läuft. :thumbsup:

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Das deutsche Reiterdenkmal ist recht umstritten in Namibia und so wurde es kurzerhand in den Innenhof der Alten Feste verbannt, wo es wie ein ungehorsames Kind auf der stillen Treppe sitzen muss. Die Alte Feste ist mittlerweile recht heruntergekommen und für Besucher gesperrt. Die Sanierung ist wohl schon seit Jahren geplant, passiert ist aber bisher nichts. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Wir gehen noch ein wenig im Craft Center einkaufen und fahren dann zur Heinitzburg. Das Restaurant hat eine schöne Terrasse mit Blick auf die Stadt. Auf der Karte entdecke ich Currywurst mit Pommes und ausgerechnet ich, die ich dieses deutsche/verklärte in Namibia so seltsam finde, bestelle genau das! Zu meiner Verteidigung: Wir hatten bereits viele Wochen (teilweise ziemlich schlechtes) Essen in Namibia hinter uns, ich wollte einfach mal was Simples, etwas, wovon ich dachte, dass man da wenig falsch machen kann. Erst nach der Bestellung fiel mir auf, dass sie Pommes in Namibia leider so gar nicht können und stellte mich auf labbrige, viel zu helle Pommes ein (kleiner Fun Fact, in Namibia werden in Supermärkten an den heißen Theken Pommes in Frischhaltefolie verkauft - örks!). Überraschung, schon 50 Minuten später (wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, dass es sich bei Currywurstpommes um Fast Food handelt? Das sieht man in Namibia ganz anders) kommt eine riesige Portion unglaublich leckerer Currywurst und knusprige (!) Pommes mit ordentlicher Röstfarbe daher. 8o Es war tatsächlich eins der besten Gerichte, die wir in Namibia hatten. :D

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Danach besuchen wir den botanischen Garten, der nun wirklich der Bodensatz der touristischen Attraktionen in Windhoek ist. :rolleyes: Wir waren nun schon in sehr vielen botanischen Gärten auf der ganzen Welt, aber nirgendwo haben wir es erlebt, dass diese nicht gewässert werden. Ich kann natürlich verstehen, dass man in einer schlimmen Dürrephase andere Sorgen hat, als den botanischen Garten zu wässern, aber dann schließe ich ihn während der Phase doch besser einfach, um Kosten einzusparen … Denn, Eintritt zahlt man hier nicht. Man kann eine Spende machen, die natürlich freiwillig ist. Uns erwartete nichts als trockenes, totes Gestrüpp. Den Besuch hier hätten wir uns komplett sparen können.


Im Supermarkt besorgen wir eine Ladung Tierfutter und laden sie im Tierheim im Windhoek ab. Denn leider hatten wir ja die Ladung Hundefutter bei “Köpfchen, Köpfchen” nicht gewonnen, aber die Hunde und Katzen wollen ja trotzdem was fressen. Mittlerweile ist das zu einem Urlaubsritual geworden - wo wir hinreisen und wo es ein Tierheim gibt, bringen wir Futter vorbei.

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Zu Abend haben wir übrigens 2x im Hotel gegessen - die Immanuel Wilderness Lodge ist bekannt für seine gute Küche und das können wir nur bestätigen - und einmal in der Stadt. Die Tourifalle Joe’s Beerhouse haben wir uns geschenkt, obwohl das Essen ja wirklich gut sein soll. Statt zum Inder Garnish wäre wir mal besser in die Tourifalle gegangen, denn der Inder konnte wirklich nix.

Einen kompletten Tag verbrachten wir nur in der Lodge. Nach 7 Wochen war aufräumen angesagt (sowohl das Auto als auch das Gepäck) und wir relaxten am Pool. Das mit dem Relaxen am Pool ist natürlich so eine Sache, wenn am frühen Nachmittag eine Reisegruppe ankommt und wenn es dann auch noch eine deutsche ist, dann gute Nacht. :blush: Die Selbstbeweihräucherung am Pool über die ach so toll gestemmte Tour durch’s Land - wohlgemerkt handelte es sich bei dem, was wir so mitbekommen haben, um die absolut übliche 08/15-Runde in 14 Tagen - applaudierte man sich abwechselnd untereinander zu. Termine für Fotosichtungen zuhause im Schwabenländle wurden abgemacht - jeder solle die “10 beschte Bilder midbringe”, “aber deine nicht, Gisela*. Nur die mit de gude Kamerasch! Woischt ja wie ich des meine, gell?” :P *Name wurde von der Redaktion geändert.

Am nächsten Morgen hatten wir dann auch noch mal so richtig Spaß, denn Abreise der Gruppe war um 4:30 Uhr! Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass die Koffer direkt an unserem Zimmer vorbei durch den Kiesel gezogen wurden um diese unchristliche Uhrzeit. Außen herum zu laufen (was problemlos mit vielleicht 5 Metern Umweg möglich gewesen wäre), war wohl zu viel verlangt. :thumbdown:

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Wgo (18. Dezember 2020, 17:44), Kitty191 (3. Dezember 2020, 08:24), Wicki4 (16. November 2020, 15:21), jirka (9. November 2020, 11:17), maddy (7. November 2020, 15:39), clamat (6. November 2020, 09:03), Tutu (5. November 2020, 19:25), cameleon (5. November 2020, 14:01), Rhino (4. November 2020, 23:23), Dolphin2017 (4. November 2020, 22:22), sunny_r (4. November 2020, 22:02), Lucy_2015 (4. November 2020, 21:01), Enilorac (4. November 2020, 20:19), rhein-mainer (4. November 2020, 20:19), Bär (4. November 2020, 19:27), Fop (4. November 2020, 18:01), corsa1968 (4. November 2020, 17:14), SilkeMa (4. November 2020, 17:09)

Canyonrabbit

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Donnerstag, 5. November 2020, 12:44

Dinosaurierspuren
Die waren ja tatsächlich mal sehenswert. In den USA geht es uns damit wie Euch.
warum wir keine kleinen PGRs mögen. Man wird das Zoo-Feeling einfach nicht los.
Das sind wir ja so etwas von einer Meinung.
Ich würde mal sagen, für das übliche Sightseeing-Programm braucht man vielleicht 2 - 3 Stunden
Wow, da habt Ihr Euch aber Zeit gelassen. Lach.
örks
Lache mich schlapp.
Es war tatsächlich eins der besten Gerichte, die wir in Namibia hatten.
Das ist echt zu traurig. Ich kann es immer wieder nicht fassen, das von Dir zu hören.
botanischen Garten
Es gibt halt echt Länder, die einfach nicht für solche Gärten geeignet sind - und Namibia gehört unzweifelhaft dazu!
Mittlerweile ist das zu einem Urlaubsritual geworden - wo wir hinreisen und wo es ein Tierheim gibt, bringen wir Futter vorbei.
Das finde ich echt zu schön.
Joe?s Beerhouse
Das war ja bei uns schon ein echter Touri-Treffpunkt, aber damals echt gut und vor allen Dingen hatte der Laden einen wunderschönen Biergarten.
Die Selbstbeweihräucherung am Pool über die ach so toll gestemmte Tour durch?s Land - wohlgemerkt handelte es sich bei dem, was wir so mitbekommen haben, um die absolut übliche 08/15-Runde in 14 Tagen - applaudierte man sich abwechselnd untereinander zu. Termine für Fotosichtungen zuhause im Schwabenländle wurden abgemacht - jeder solle die ?10 beschte Bilder midbringe?, ?aber deine nicht, Gisela*. Nur die mit de gude Kamerasch! Woischt ja wie ich des meine, gell?? *Name wurde von der Redaktion geändert.
Was für ein herrlicher Abschluss. Kriege mich gerade echt nicht mehr ein.

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Budenknipserin (6. November 2020, 08:33), sunny_r (5. November 2020, 19:28)

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Stachelschwein

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Freitag, 6. November 2020, 08:35

Wow, da habt Ihr Euch aber Zeit gelassen. Lach.
Ha, ha! Ich hab die eine oder andere Kaffeepause unterschlagen. :D

Das ist echt zu traurig. Ich kann es immer wieder nicht fassen, das von Dir zu hören.
Fleisch geht gut! Aber alles andere ... Na ja. :blush:
Das war ja bei uns schon ein echter Touri-Treffpunkt, aber damals echt gut und vor allen Dingen hatte der Laden einen wunderschönen Biergarten.
Wir bereuen es mittlerweile echt, nicht dagewesen zu sein.

Was für ein herrlicher Abschluss. Kriege mich gerade echt nicht mehr ein.
Die haben sich für immer in mein Gehirn gebrannt. :P

Canyonrabbit

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229

Samstag, 7. November 2020, 11:07

Die haben sich für immer in mein Gehirn gebrannt.
Das glaube ich absolut. So etwas wird man nicht wieder los. Ist in diesem Fall aber eine echt lustige Erinnerung :D .

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Budenknipserin (7. November 2020, 13:55)

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Stachelschwein

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230

Samstag, 7. November 2020, 13:55

Rückreise

Die Rückreise ist zumindest schneller erzählt, als die Anreise. Der erste Flugabschnitt von Windhoek nach Johannesburg findet mit Air Namibia statt, ab Johannesburg fliegen wir mit Lufthansa weiter. Alles auf ein Ticket bei LH gebucht, zum Glück, denn der Zustand bei AN machte uns vorab mächtig Sorgen. Der Online-Check-In funktionierte natürlich mit dieser Kombi nicht bzw. nur für den ersten Flugabschnitt (für den zweiten Flugabschnitt verwies LH an AN und umgekehrt; warum funktioniert sowas im Jahr 2019 eigentlich immer noch nicht? :rolleyes: ). Der Flughafen von Windhoek ist am A… der Welt, über 40 km außerhalb der Stadt. Den Mietwagen von Europcar können wir direkt am Flughafen zurückgeben, der Mitarbeiter quittiert, dass der Wagen schadenfrei ist (was uns wundert, schließlich war die Windschutzscheibe komplett versaut und der Wagen war durch einige African Tattoos total verschrammt, aber TIA und so) und danach warten wir einige gefühlte Ewigkeit bis der Schalter von AN endlich öffnet. Sitzmöglichkeiten gibt’s im Flughafen kaum. Natürlich kann man uns auch am AN-Schalter keine Bordkarte für den Flug ab Johannesburg geben, aber ernsthaft hatten wir sowieso nicht damit gerechnet. :whistling:

Der Flug mit AN war überraschend ok, auch wenn es kurz für Irritationen sorgte, dass die Flight Information den Zielflughafen Juhor Baharu in Malaysia anzeigte. Diese Anzeige blieb während der gesamten Flugzeit. Die wollen mir doch nicht ernsthaft verklickern, dass es einen Non-Stop-Flug von Windhoek nach Juhor Baharu gibt?! ;)

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Restliche Flugzeit: etwa 7 Stunden. Is klar!

Etwas überraschend bekommen wir auf diesem kurzen Flug eine warme Mahlzeit serviert. Kein Wunder, dass die quasi pleite sind. Aber so rückblickend waren die vermutlich auf einen Flug nach Malaysia eingestellt und das Essen musste weg. :thumbsup: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Unerwartet landen wir wie geplant in Johannesburg, wo wir gut 4 Stunden Aufenthalt haben. Wir haben uns vorab Tickets für die Bidvest Lounge für umgerechnet gut 20 € pro Person gekauft. Man bekommt Essen am Buffet, Alkohol, Kaffee, Wlan, gemütliche Sitze und theoretisch auch Duschen. Wenn die gerade mal nicht besetzt sind. Obwohl das Essen nur durchschnittlich war (für südafrikanische Verhältnisse eher unterdurchschnittlich), ist die Lounge wirklich eine gute Investition! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Die Bordkarte für den Flug bekommen wir am LH-Transferschalter unter Augenrollen des Angestellten, dessen Blick sagte “warum kriegen die Vollpfosten von Air Namibia sowas eigentlich nicht hin?”, aber womöglich interpretiere ich da etwas viel hinein. ;)

Der Flieger nach Frankfurt geht pünktlich und die LH-Crew ist muffelig (ist eigentlich auch gut so, denn auf muffelige Menschen hatten wir uns in Namibia super eingegroovt und so gibt’s bei der Rückkehr nach Deutschland keine allzu große Umstellung), der Flieger ist so eiskalt, dass ich 2 Decken brauche. In Deutschland empfangen uns 6 Grad, Regen und 50 Shades of Grey. Und wir in Sommerklamotten - herzlichen Glückwunsch. Als wir in Deutschland losgeflogen sind, war noch Sommer …

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rhein-mainer (4. Dezember 2020, 22:30), Kitty191 (3. Dezember 2020, 08:29), cameleon (18. November 2020, 12:37), Wicki4 (16. November 2020, 15:23), gatasa (10. November 2020, 13:32), Beate2 (10. November 2020, 11:30), Tutu (9. November 2020, 14:42), jirka (9. November 2020, 11:50), Fop (8. November 2020, 09:34), bibi2406 (7. November 2020, 21:34), Bär (7. November 2020, 18:25), sunny_r (7. November 2020, 17:49), Bufi (7. November 2020, 16:40), urolly (7. November 2020, 16:28), Enilorac (7. November 2020, 16:13), Bueri (7. November 2020, 15:55), maddy (7. November 2020, 15:45), corsa1968 (7. November 2020, 13:59)

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Samstag, 7. November 2020, 14:15

Toyota Hilux Doublecab

Ich möchte mal unseren Mietwagen genauer vorstellen, den Toyota Hilux Doublecab. Er hat uns wirklich sehr gute Dienste geleistet! Wir sind nicht einmal steckengeblieben, selbst im tiefsten Sand nicht, hatten nicht eine Reifenpanne und nicht ein Problem mit der Elektronik oder sonstigen Dingen. Alles top! Zugegebenermaßen war aber auch nur wenig Elektronik drin.

Wir hatten die Klasse gemietet, weil man hier einen 4x4 garantiert bekam. Eigentlich hätte ein Toyota Fortuner oder ähnliches vollkommen ausgereicht, aber da wurde von Europcar kein 4x4 garantiert und das war uns wichtig, da wir viele sandige Strecken zu fahren hatten. Die Klasse hat leider keine garantierte Automatik, was meinen Mann im Vorfeld leicht irre gemacht hat. Wir fahren zuhause auch ausschließlich Automatik und beim Gedanken an einen “Kupplungsfuß” in den Nationalparks kam keine Freude auf. Aber unser Hilux hatte Automatik! Hallelujah, der Mann war glücklich.

4x4 kann man mit einem kleinen Schalter dazuschalten, ebenso 4 Low für die besonders kniffligen Stellen, einen Diff Lock Schalter gab es natürlich auch und zur Not kann man die Karre auch manuell schalten. Den 4-Rad-Antrieb haben wir höchstens angeschmissen, wenn wir auf sandigen Pisten waren, sonst sind wir immer mit 2-Rad-Antrieb unterwegs gewesen, Diff Lock und 4 Low haben wir gar nicht gebraucht, selbst auf den extrem tiefsandigen Pisten des Chobe und der Parks im Caprivi nicht. Da lohnt es sich, zum Reifendruck-Esoteriker (danke für die Inspiration zu diesem Begriff, Elke! :thumbsup: ) zu werden. Wir haben immer den Reifendruck den Gegebenheiten angepasst. Sobald wir tiefsandige Pisten erwartet haben, sind wir auf 1,2 bar runter, auf den typischen C- und D-Straßen in Namibia sind wir mit 1,8 gefahren, auf kürzeren Asphaltstrecken ebenso. Auf Asphalt wäre etwas mehr Druck besser gewesen, aber dafür waren wir zu bequem. Bei längeren Strecken auf Asphalt sind wir dann 2,0 - 2,2 gefahren. Von Zuhause hatten wir ein Gerät mitgebracht, mit dem man die Reifen wieder aufpumpen kann (Kompressor), somit ist man nicht von Tankstellen abhängig. Das hat sich absolut gelohnt und können wir nur empfehlen! Außerdem hatten wir ein kleines Gerät dabei, das den aktuellen Reifendruck anzeigt, wenn man es kurz aufs Ventil steckt. Das war Gold wert. Im Chobe sind wir auf Empfehlung eines Parkrangers (!) mit 2 bar im Tiefsand gefahren (das mit dem Tiefsand war uns vorher nicht bewusst, sondern hätten wir die Empfehlung gleich in den Wind geschossen) und zwischen 1,2 und 2 bar liegen dann wirklich Welten. Das Fahrverhalten ist vollkommen anders und wir können wirklich nur dringend jedem dazu raten, sich zu trauen, den Reifendruck bei Tiefsand zu reduzieren. Leider scheinen sich das viele nicht zu trauen, wir haben tatsächlich nie jemanden gesehen, der den Reifendruck verändert hat.

Zurück zur Karre, so sah sie aus:

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Weiß war er nicht lange, im Laufe der Reise hatte er eine Schlammfarbe angenommen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir haben auf der Reise auch gelernt, dass das Fahren im Sandsturm nicht empfehlenswert ist. Danach war unsere Windschutzscheibe ruiniert und wenn da die Sonne drauf knallte, hat man durch die Micro-Einschläge des Sands auf der Scheibe nichts mehr gesehen. Ein Traum. :rolleyes: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die Ladefläche war riesig, aber das Schloss war ein Witz. Wir wussten das schon im Vorfeld und hatten uns keine großen Gedanken darüber gemacht. Die Koffer auf die Rückbank zu stellen, kam uns etwas albern und übervorsichtig vor, also haben wir sie lieber einstauben lassen auf der Ladefläche. Als dann in Grootfontein in unser Auto eingebrochen wurde, änderten wir unsere Meinung und ab da fuhren die Koffer auf der Rückbank mit. Was für eine Platzverschwendung … Zum Glück konnte der Dieb recht schnell von meinem Mann verjagt werden und alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon, inklusive des Diebs.

Der Staub auf der Ladefläche war wirklich lästig, wirklich alles staubt ein, selbst die Sachen, die man in geschlossenen Kisten gepackt hat. So kam es, dass wir eines Morgens in totaler Verzweiflung und mit deutlich zu niedrigem Koffeinlevel einen Kaffee zubereiteten, der zu ca. 20 % aus Staub bestand. Wir haben es überlebt. Der Tipp, die Fenster beim Fahren ein Stück offen zu lassen, half nur bedingt, denn während der Fahrt gingen unsere Fenster immer zu. Der großartige Tipp, dass man seine Koffer in Mülltüten packen soll, platzt übrigens wie eine Luftblase, wenn man im KTP feststellt, dass die mitgebrachten Mülltüten viel zu klein sind. Sollte man also vielleicht vorher zuhause mal ausprobieren. :S



Reifen aufpumpen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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Budenknipserin

Stachelschwein

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232

Samstag, 7. November 2020, 14:23

Fazit

Ich teile das Fazit mal in unterschiedliche Abschnitte zu Unterkünften, Landschaft, Essen und Menschen ein. Fazit zum KTP, Etosha und Chobe hatte ich in den jeweiligen Kapiteln schon ausführlicher gezogen.

Unterkünfte
Obwohl wir größtenteils zufrieden waren, muss man insgesamt sagen, dass das Preis-Leistungsverhältnis in Namibia bei den Unterkünften bei weitem nicht so gut ist, wie in SA. Nur um ein paar Beispiele zu nennen, für die Namtib Desert Lodge haben wir 160 € pro Nacht bezahlt, Sossusvlei Lodge 185 €, Okaukuejo Bush Chalet (Etosha) 195 €, Dornhügel Guestfarm 170 €, Camp Kwando 170 €, Dune Star Camp 250 €. Alle Preise inklusive Frühstück, einige hatten auch schon das Abendessen inklusive. Es gab auch einige günstigere Unterkünfte wie Petras Gästehaus (60 €), Happy Forest B&B (35 €) und das Amariah Guesthouse in Kasane (65 € ohne Frühstück).
Bei der Reisevorbereitung las ich immer, dass Namibia so enorm boomen würde und bei Unterkünften total unterversorgt ist, was zu extremen Engpässen führt. Daher wird meist empfohlen, sich 1 - 2 Jahre vorher um die Buchungen zu kümmern, wenn man individuell reist, insbesondere bei den Hotspots oder besonderen Unterkünften. Vor Ort stellte sich das alles etwas anders dar. Wirklich ausgebucht war unseres Eindrucks nach keine einzige Unterkunft. Im Etosha hatten wir an mindestens 2 Nächten noch nicht mal Nachbarn und in einer Nacht war der Parkplatz für unseren Bereich im Namutoni Camp praktisch leer (ebenso das Restaurant beim Abendessen). In manchen Unterkünften waren wir die einzigen Gäste, bei anderen waren nur 2 - 3 Zimmer belegt, als wir da waren.
Meine Vermutung ist: Es werden (vermutlich sehr großzügig?) Kontingente für Reiseveranstalter geblockt, von denen ein gewisser Teil letztlich nicht gebraucht wird. Anscheinend finden sich aber bei spontaner Buchung nicht mehr genügend Gäste oder man verpennt ggf. sogar, die Kontingente für Individualbuchungen freizugeben? Ich weiß es nicht, aber seltsam ist es allemal. Wir hatten sogar die Vermutung, dass wir die Route ziemlich genau so ganz spontan ohne Vorbuchungen hätten fahren können. Wir vermuten, dass wir überall freie Zimmer bekommen hätten.
Ach und eine nervenaufreibende Geschichte zum Thema Unterkünfte haben wir dann auch noch erlebt. Bereits 1 ½ Jahre vor der Reise bekamen wir keine Unterkünfte mehr im Etosha (alles total ausgebucht und so). Überall las ich den Tipp, dass man es dann über deutsche Reiseveranstalter versuchen soll, denn die blocken die Kontingente. Ich HASSE es über Reiseveranstalter zu buchen (hauptsächlich wegen der schlechten Stornobedingungen) und tat es, wenn auch widerwillig. Schließlich blieb uns nichts anderes übrig. Tja und blöderweise war der einzige Reiseveranstalter, der Kontingente zu unserem Reisetermin hatte Thomas Cook. Man ahnt schon, was jetzt kommt. Pünktlich in Lüderitz, also etwa 2 Wochen vor unserem Aufenthalt im Etosha, kam die Meldung, dass Thomas Cook insolvent ist. Es folgen sehr zeit- und nervenraubende Tage, denn es musste geklärt werden, ob TC noch gezahlt hat oder nicht und ob wir noch eine bestehende Reservierung haben oder ob schon alles gecancelt war. Nach ewigem Hin und Her war es letztlich so, dass unsere Reservierung zwar noch bestand, aber dass wir alles noch mal zahlen mussten. Zuhause setzten wir uns dann mit der Frage auseinander, ob und wenn ja wie wir unser Geld wieder bekommen. Der Sicherungsschein, der fast das Papier nicht wert ist, auf dem er gedruckt wurde, galt für uns sowieso nicht, denn wir hatten keine Pauschalreise, sondern nur eine Einzelleistung gebucht. Das war unser Glück, denn so konnten wir über American Express ein Chargeback machen. Was für ein Glück, dass wir mit Kreditkarte gezahlt haben. Aber auf den ganzen Ärger hätte ich vor Ort gerne verzichtet.
Landschaft und Tiere
Die Landschaft hat uns teilweise total umgehauen in ihrer Schönheit und teilweise etwas enttäuscht. Die Erwartungshaltung an die Natur in Namibia war sowieso nicht sonderlich hoch, da die Abwechslung fehlt und dieser Eindruck hat sich vor Ort auch ein wenig bestätigt.
Der KTP hat uns landschaftlich sehr gut gefallen, auch mit den Sichtungen waren wir sehr zufrieden.
Namibia hat uns im Reiseabschnitt Keetmanshoop - Lüderitz so la la gefallen, im Abschnitt Sossusvlei - Namib Desert und Spitzkoppe - Twyfelfontein sehr gut - Sossusvlei gehört tatsächlich zu den schönsten Ecken, die ich jemals in meinem Leben gesehen habe; die Küste hat uns größtenteils nicht so überzeugt, der Etosha bot tolle Tiersichtungen, aber sehr trockene Natur. Der Caprivi war ebenfalls aufgrund der Dürre sehr trocken, aber die Gegenden um die Flüsse herum haben uns sehr gut gefallen, ebenso der Chobe Nationalpark. Das Waterberg Plateau fanden wir auch sehr schön, aber insbesondere die Gegend zwischen Rundu und Windhoek fanden wir sehr sehr dröge und langweilig.
Unterm Strich war die Artenvielfalt, die wir während der gesamten Reise gesehen haben, natürlich der Wahnsinn. Die Tiere sind für uns der Hauptgrund für Reisen nach Afrika und da sind wir nicht enttäuscht worden. Wir hatten tolle Sichtungen, mit denen wir auf ganzer Linie zufrieden waren.

Menschen
Schwieriges Thema … Die Südafrikaner waren wie gewohnt freundlich, hier fühlen wir uns einfach wohl. In Namibia ist das etwas anders gewesen. Auch wenn wir natürlich sehr viele freundliche, herzliche Menschen kennengelernt haben, bleibt doch ein Nachgeschmack, weil es eben auch sehr viele unfreundliche Menschen waren, oftmals waren Menschen, die in der Tourismusbranche arbeiten, sehr muffelig und unmotiviert, wir wurden sehr oft angebettelt (und das häufig auf unangenehme Art und Weise), in Grootfontein wurde unser Auto aufgebrochen (s. Kapitel “Toyota Hilux Doublecab”), das führte schon irgendwie dazu, dass man innerlich nicht das “Rundum-Wohlfühl-Paket” hatte. Wir wurden auch nie gefragt, wo wir herkommen, was wir machen usw. Also diese typischen Gespräche, wie sie vermutlich schon jeder mit einheimischer Bevölkerung woanders geführt hat. In Namibia scheint keiner so wirklich Interesse an seinem touristischen Gegenüber zu haben. Bei irgendeiner Lodge wurden wir sogar vom Wachmann angebettelt, der Sponsoren für sein Jura-Studium suchte. Bei einer Spende sollte man eine Liste ausfüllen. Natürlich! Eine Liste!
Eigenartigerweise scheint die tendenzielle Unfreundlichkeit auch auf die Touristen abzufärben. Wir waren noch nie in einem Land unterwegs, in dem die Touristen untereinander so unfreundlich und muffelig waren. Gerade eine Reise in der Gruppe scheint für viele wohl eine Höchststrafe zu sein. Die ersten Wochen haben wir andere noch recht häufig gegrüßt, erwidert wurde das höchstens mal durch einen irritierten Blick - wenn überhaupt. Von anderen Ländern kennen wir das so, dass man untereinander nett ist und mal “hi” sagt.
In Botswana und Simbabwe war das vollkommen anders. Sehr, sehr freundliche, hilfsbereite und interessierte Menschen, die auch mal gerne was von sich erzählen, wenn man sie fragt. Hier haben wir uns total wohl gefühlt, eben genauso wie in Südafrika.

Essen
Schwieriges Thema Teil 2. Keines der Länder kommt an die fantastische Kulinarik Südafrikas heran, aber das haben wir auch nicht erwartet. Die Kulinarik Namibias dümpelt meist in der Belanglosigkeit vor sich dahin. Meist waren wir froh, wenn Salz und Pfeffer auf dem Tisch standen (gewürzt war es häufig gar nicht) und wenn das Essen nicht kalt auf den Tisch kam, war das auch schon ein Erfolg. Leider hatten wir auch den Eindruck, dass viel mit Geschmacksverstärkern und Fertigprodukten gearbeitet wird - immerhin musste man dann nicht mehr nachwürzen. Tolle Ausnahmen waren das Essen bei der Immanuel Wilderness Lodge, in der Waterberg Valley Lodge, teilweise im Camp Kwando und im Ngepi Camp, bei der Dornhügel Guestfarm, im BlueGrass und das Old Steamer Restaurant in Swakopmund (das sonst so gelobte The Tug und das Jetty Restaurant fanden wir nicht gut) und in der Namtib Desert Lodge. Und natürlich die Currywurst in der Heinitzburg. Das so hochgelobte Buffet in der Sossusvlei Lodge fanden wir ok, aber war kein Kracher. In Kasane war das Buffet bei der Chobe Safari Lodge ganz gut, die Restaurants waren nicht der Rede wert. In Vic Falls war das Buffet beim Victoria Falls Hotel sehr gut (US-$ in bar mitnehmen!).



Was ist sonst noch erwähnenswert? Tja, ganz ehrlich von Namibia wird’s wohl keine Wiederholung geben. Es war eine tolle Reise durch das Land, aber kein Wiederholungskandidat. Immer noch enttäuscht sind wir vom Sternenhimmel, an den wir viel höhere - womöglich unrealistische?- Erwartungen hatten. Da sind wir im Südwesten der USA, insbesondere im Death Valley und im Big Bend Nationalpark in Texas, wohl schon komplett versaut worden und hatten daher falsche Erwartungen. Wenn man nur den Nachthimmel aus Europa oder anderen dicht besiedelten Regionen kennt, ist der namibische Nachthimmel natürlich sehr beeindruckend.
Botswana und Simbabwe haben uns sehr begeistert. Eigentlich wollten wir im November 2020 nach Botswana, aber da hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher werden wir nun nach Tansania fliegen. :)
Wenn die politische und wirtschaftliche Lage in Simbabwe besser ist, die Versorgung mit Bargeld, Benzin und Diesel im Land gesichert ist, würden wir gerne mal eine Reise durch das Land machen. Die Menschen waren mehr als beeindruckend.

Highlights waren für uns der KTP, Sossusvlei, Etosha, die Chobe Riverfront (trotz der teilweise sehr unschönen Szenen) und Victoria Falls. Natürlich hat auch die Kwando Core Area aufgrund der tollen Wildhunde-Sichtung einen Stein im Brett bei uns.

Ein paar Statistiken:
49 Reisetage
4 Länder
5 Grenzübergänge
3 Seiten mit neuen Passtempeln im Reisepass
10.000 gefahrene km
9,5 l Durchschnittverbrauch für den gesamten Zeitraum (lt. Bordcomputer)
1 Knöllchen
0 Reifenpannen oder sonstige Pannen

Schön, dass ihr dabei wart! :danke:

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toetske

oorbietjie

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Dienstag, 10. November 2020, 00:11

Liebe Nadine,

Als Du mit dem RB angefangen hast, waren wir noch (bis 10. März) in Südafrika und deshalb habe ich in den letzten Tagen alles nochmal von Anfang an gelesen. Lieb dass Du nach der Pause weitergeschrieben hast, denn das bringt Licht in diese finsteren Corona+ Herbst-Tagen 8o

Vielen :danke: :danke: für diesen einmaligen Reisebericht, der mich an Reiseziele geführt hat, die ich wahrscheinlich nie persönlich entdecken werde.
Du hast alles so interessant, informativ und humorvoll beschrieben. Oft war ich aber auch froh, dass ich mich an dict.cc wenden konnte um ein paar noch unbekannte Wörter/Ausdrücke zu lernen :whistling:

Von den hervorragenden, umwerfenden Bildern bin ich auch besonders beeindruckt. Mir gelingen nämlich nur Amateurbilder (die mir persönlich als Erinnerung aber ausreichen).

Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es mit Tansania klappt! Hoffentlich lässt Du uns danach auch wieder etwas träumen ;)

Liebe Grüsse
toetske
one life, LIVE IT !

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Budenknipserin (10. November 2020, 06:13)

Budenknipserin

Stachelschwein

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234

Dienstag, 10. November 2020, 06:16

Vielen Dank für die lieben Worte, Toetske!

Freut mich, dass ich bei der Erweiterung des Wortschatzes helfen konnte. :)

Im Moment sitzen wir am Gate und warten auf unseren Flug nach Tansania!

Liebe Grüße!

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toetske (11. November 2020, 21:31)

sunny_r

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235

Dienstag, 10. November 2020, 08:41

Liebe Nadine,

herzlichen Dank :danke: :danke: :danke: für Deinen Reisebericht.
Es war wieder schön mit Euch zu reisen.

Ich wünsche Euch für Tansania, dass Ihr Euch entspannen könnt, wenig "Rasertickets" :whistling: bekommt und ganz viele Tiere.
Und für uns im Forum viele Bilder aus Deinem Reisebericht 8o .

Kommt Gesund wieder nach Hause.

LG
Rainer

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Budenknipserin (1. Dezember 2020, 11:51), SilkeMa (10. November 2020, 20:58)

ElkeS

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Dienstag, 10. November 2020, 12:10

Jetzt hattest Du mich mit dem Tempo der letzten Beiträgen etwas abgehängt - aber hier bin ich wieder ;)

Erindi Private Game Reserve .... Die Zeit hätten wir uns sparen können. Wir fanden die Fahrt recht enttäuschend.
Dann bin ich ja froh, dass wir uns bei unserem Besuch dagegen entschieden hatten. Ich hatte zuerst auch mit diesem Game Reserve als Zwischenstopp geliebäugelt.

Wir schauen uns an einem Tag Windhoek an. Ich würde mal sagen, ... dass das Highlight eine Currywurst war.
Herrlich geschrieben :D Wir waren von Windhoek auch nicht sonderlich angetan - würden es bei einem zweiten Besuch von Namibia (den es aber wohl eher sowieso nicht geben wird) definitiv auslassen.

Im Supermarkt besorgen wir eine Ladung Tierfutter und laden sie im Tierheim im Windhoek ab ... Mittlerweile ist das zu einem Urlaubsritual geworden - wo wir hinreisen und wo es ein Tierheim gibt, bringen wir Futter vorbei.
Das finde ich echt toll :thumbsup:

Etwas überraschend bekommen wir auf diesem kurzen Flug eine warme Mahlzeit serviert. Kein Wunder, dass die quasi pleite sind.
:D

Da lohnt es sich, zum Reifendruck-Esoteriker (danke für die Inspiration zu diesem Begriff, Elke! ) zu werden.
Ich gebe den Dank an Andreas weiter - er hatte diesen Begriff geprägt ;)

Mit Deinem Fazit sprichst Du mir quasi aus der Seele. In fast allen Punkten decken sich unsere Erfahrungen in Namibia mit Euren:

Obwohl wir größtenteils zufrieden waren, muss man insgesamt sagen, dass das Preis-Leistungsverhältnis in Namibia bei den Unterkünften bei weitem nicht so gut ist, wie in SA.
Uneingeschränkte Zustimmung.

Vor Ort stellte sich das alles etwas anders dar. Wirklich ausgebucht war unseres Eindrucks nach keine einzige Unterkunft.
Genau diese Erfahrung haben wir auch gemacht - in manchen Lodges waren wir tatsächlich fast die einzigen Gäste.

Menschen ... Schwieriges Thema
Dieses aggressive Anbetteln hat uns auch extrem gestört. Das war wirklich lästig und hat dazu geführt, dass wir uns manchmal etwas unwohl gefühlt haben. Aber wir haben auch sehr viele nette und liebenswerte Menschen kennengelernt.

Essen
Ich glaube, hier sind wir einfach mit viel zu hohen Erwartungen gestartet. Nach den kulinarischen Erfahrungen in Südafrika 2014 waren wir quasi "verdorben" - da konnten die Namibier einfach nicht mithalten.

Immer noch enttäuscht sind wir vom Sternenhimmel, an den wir viel höhere - womöglich unrealistische?- Erwartungen hatten.
Der einzige Punkt, den wir anders erlebt haben. Insbesondere während der dreitätigen Wandertour - dem Tok Tokkie Trail - als wir unter dem Sternenhimmel geschlafen haben, waren wir mega beeindruckt.

Schön, dass ihr dabei wart!
Vielen herzlichen Dank für Deinen wie immer sehr erfrischend geschriebenen Reisebericht - ich war gerne dabei und hoffe, dass es von Tansania auch wieder einen geben wird. Einen schönen Urlaub für Euch zwei!

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Budenknipserin (1. Dezember 2020, 11:52)

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237

Dienstag, 10. November 2020, 19:49

Herzlichen Dank für diesen ausführlichen Reisebericht! Es war schön, euch virtuell begleiten zu dürfen. :danke:
Liebe Grüsse Caroline

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Budenknipserin (1. Dezember 2020, 11:52)

Canyonrabbit

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238

Mittwoch, 11. November 2020, 10:03

Liebe Nadine, lieber Martin,

vielen Dank für den tollen Reisebericht und auch noch für das sehr interessante Fazit. Der Bericht hat die Erzählungen für mich noch einmal schön hervorgeholt und ich bin völlig begeistert von Eure Erlebnissen. Du hast es, wie immer geschafft, die Stimmungen durch die tollen Bilder herüberzubringen und ich habe mich oft über Deinen lustigen Schreibstil schlappgelacht.

Ich freue mich schon jetzt auf den Bericht der aktuellen Reise und wünsche Euch auch hier noch eine wundervolle Reise mit unvergesslichen Erlebnissen.

Liebe Grüße nach Tansania

Michelle

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Budenknipserin (1. Dezember 2020, 11:53)

Yoda911

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Mittwoch, 11. November 2020, 14:50



Der Staub auf der Ladefläche war wirklich lästig, wirklich alles staubt ein, selbst die Sachen, die man in geschlossenen Kisten gepackt hat. So kam es, dass wir eines Morgens in totaler Verzweiflung und mit deutlich zu niedrigem Koffeinlevel einen Kaffee zubereiteten, der zu ca. 20 % aus Staub bestand. Wir haben es überlebt. Der Tipp, die Fenster beim Fahren ein Stück offen zu lassen, half nur bedingt, denn während der Fahrt gingen unsere Fenster immer zu. Der großartige Tipp, dass man seine Koffer in Mülltüten packen soll, platzt übrigens wie eine Luftblase, wenn man im KTP feststellt, dass die mitgebrachten Mülltüten viel zu klein sind. Sollte man also vielleicht vorher zuhause mal ausprobieren. :S

Wir hatten auch einen Hilux Doublecab, aber mit einem geschlossenen Canopy (Blechkasten) hinten drauf, statt mit Fenster. Der hatte auf dem Dach eine kleine Klappe, die man öffnen konnte, so dass beim Fahren im Kofferraum ein ständiger Überdruck herrschte. Das hat das Einstauben sehr stark reduziert. Wir hatten nur einen dünne Plastikplane über alles geworfen und damit kaum Staub auf den Koffern und Vorräten.
Namibia 2017, 2019
Südafrika 2021 in Planung

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Budenknipserin (1. Dezember 2020, 11:53)

Budenknipserin

Stachelschwein

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Dienstag, 1. Dezember 2020, 11:56

So, wieder zurück aus Tansania! Leider! Der Temperaturunterschied von 30 Grad war dieses Mal schon recht heftig.
Ich wünsche Euch für Tansania, dass Ihr Euch entspannen könnt, wenig "Rasertickets" :whistling: bekommt und ganz viele Tiere.
Rasertickets - was ist das? ;) Die Polizeit hat wohl die Ansage bekommen, die Touris in Ruhe zu lassen und das können wir nur bestätigen. :thumbsup:
Jetzt hattest Du mich mit dem Tempo der letzten Beiträgen etwas abgehängt - aber hier bin ich wieder
Schön, dass du dabei warst, Elke! :danke:

Dann bin ich ja froh, dass wir uns bei unserem Besuch dagegen entschieden hatten. Ich hatte zuerst auch mit diesem Game Reserve als Zwischenstopp geliebäugelt.
Da habt ihr alles richtig gemacht.

Vielen herzlichen Dank für Deinen wie immer sehr erfrischend geschriebenen Reisebericht - ich war gerne dabei und hoffe, dass es von Tansania auch wieder einen geben wird. Einen schönen Urlaub für Euch zwei!
Dankeschön! Freut mich, dass du so viel kommentiert hast!

Herzlichen Dank für diesen ausführlichen Reisebericht! Es war schön, euch virtuell begleiten zu dürfen.
Schön, dass du dabei warst, Caroline! :danke:
vielen Dank für den tollen Reisebericht und auch noch für das sehr interessante Fazit. Der Bericht hat die Erzählungen für mich noch einmal schön hervorgeholt und ich bin völlig begeistert von Eure Erlebnissen. Du hast es, wie immer geschafft, die Stimmungen durch die tollen Bilder herüberzubringen und ich habe mich oft über Deinen lustigen Schreibstil schlappgelacht.
Schön, dass du auch dabei warst, Michelle, und so fleißig kommentiert hast. :danke: Danke!

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rhein-mainer (4. Dezember 2020, 22:32), toetske (1. Dezember 2020, 20:38), sunny_r (1. Dezember 2020, 17:20)