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Canyonrabbit

Fortgeschrittener

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41

Donnerstag, 23. Januar 2020, 10:32

Kalahari Tented Camp
Das sieht ja wirklich schön aus und klingt von der Lage her noch besser.
Frische Löwenspuren neben dem Tent.
So etwas liebe ich. Sind die Unterkünfte dort alle nicht eingezäunt?
Pool
Ganz ehrlich: Mir wird es immer ein Rätsel bleiben, dass es in Afrika Pools gibt!
Wir warteten sicher eine Stunde, bis sie mal für 2 Sekunden den Kopf in unsere Richtung drehte.
Geduld ist das Wichtigste. und erholsam ist so etwas auch.

Die Giraffe mit dem "Wasser-Rüssel" ist ja der absolute Knaller.

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Budenknipserin (23. Januar 2020, 11:02)

Budenknipserin

Stachelschwein

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42

Donnerstag, 23. Januar 2020, 11:02

Hallo Caroline! Willkommen im RB! :) Freut mich, dass du auch dabei bist.
Und erst die Fotos! Mit welcher Foto-Ausrüstung wurden die aufegniommen?
Schön, dass du auch dabei bist! Freut mich, dass es dir gefällt. Ich fotografiere mit Sony Alpha 6500 und 6400. Die meisten Tierfotos sind mit der 6400 entstanden, da sie den besseren Autofokus hat. Die meisten Tierfotos wurden mit dem Sony-Objektiv FE 70-300mm gemacht, aber ein paar auch mit dem 18-105mm (ebenfalls Sony). Spätere Landschaftsaufnahmen habe ich meist mit der Sigma Festbrennweite 19mm F2.8 gemacht, aber auch einiges mit dem Sony Kit-Objektiv 16-50mm.

So etwas liebe ich. Sind die Unterkünfte dort alle nicht eingezäunt?
Nee, das Tented Camp ist nicht eingezäunt. Und die Höhe der Mauer neben der Terrasse ist ein Witz. :blush:
Geduld ist das Wichtigste. und erholsam ist so etwas auch.
Für meinen Nacken war das nicht so erholsam, weil die Katze ganz schön weit oben im Baum war. :D
Die Giraffe mit dem "Wasser-Rüssel" ist ja der absolute Knaller.
Ich finde Giraffen beim Trinken einfach Hammer! 8o

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kOshi (24. Januar 2020, 01:03), Wgo (23. Januar 2020, 13:14)

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43

Donnerstag, 23. Januar 2020, 11:54

Die meisten Tierfotos sind mit der 6400 entstanden...wurden mit dem Sony-Objektiv FE 70-300mm gemacht...
Sehr gelungene Fotos. :thumbup:
War die kleine SONY mit ausgefahrendem 70-300er noch einigermaßen zu halten, ohne dolle kopflastig zu werden? Hattet Ihr evtl. ein Auflagesäckchen oder gar Stativ dabei?

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kOshi (24. Januar 2020, 01:04), Budenknipserin (23. Januar 2020, 13:03)

SilkeMa

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44

Donnerstag, 23. Januar 2020, 12:27

@Nadine: Super Bilder und super Reisebericht :danke:. Welch ein Erlebnis :thumbsup:!
...War die kleine SONY mit ausgefahrendem 70-300er noch einigermaßen zu halten, ohne dolle kopflastig zu werden? Hattet Ihr evtl. ein Auflagesäckchen oder gar Stativ dabei?..

Tja, wohl eher nicht so gut ;). Man kann das machen mit einem kleineren Body. Aber ich persönlich komme für Wildlife immer wieder auf größere Bodys zurück (Handhabung, Bedienung der Tasten und Rädchen ). Tja, würde Sony mal zusätzlich ein etwas größeres APS-C Modell rausbringen, dann könnte man mich vielleicht irgendwann auch locken ;). Obwohl die eine Blendenstufe zu mFT ja nicht ganz so viel ausmacht, hier kommt es eher aufs Objektiv und auf das Licht an, welches ja durchschnittlich recht gut gewesen zu sein scheint :).

Klasse im Verhältnis zu Deutschland finde ich es in Afrika immer, wie relativ einfach es ist, solche Motive relativ nah vor die Linse zu bekommen, wie eine Eule oder einen Greifvogel. Obwohl natürlich auch hier Glück dazu gehört :) :thumbup:. In Deutschland muss man noch mehr beobachten, recherchieren, mehr Aufwand betreiben und braucht in der Regel noch längere Brennweiten für gute Wildlife Bilder abgesehen vom Zoo.

Das mit dem Nacken kann ich nachvollziehen. Wildlife ist selten bequem ;). Ha, die Stunde auf die Katze, bis sie den Kopf dreht, die wartet meine bessere Hälfte nie und nimmer im Urlaub :whistling:. Bei der Wild Cat, hier wäre eine noch längere Brennweite hilfreich gewesen ;). Aber das ist trotzdem eine klasse Sichtung und ein tolles Bild geworden :thumbup:!
LG,
Silke

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Budenknipserin (23. Januar 2020, 13:04)

tripilu

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45

Donnerstag, 23. Januar 2020, 12:54

Faszinierender Bericht - fahre begeistert mit. DANKE Pia
Das wichtigste Stück im Reisegepäck ist und bleibt ein fröhliches Herz

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Budenknipserin (23. Januar 2020, 13:05)

Budenknipserin

Stachelschwein

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46

Donnerstag, 23. Januar 2020, 13:12

Pia, schön, dass du auch dabei bist! :)
War die kleine SONY mit ausgefahrendem 70-300er noch einigermaßen zu halten, ohne dolle kopflastig zu werden?
Klares "ja!" von mir dazu. Ich finde, das ist vermutlich Gewöhnungssache. Ich habe nie mit einer DSLR fotografiert, daher hab ich nie einen dieser "Klumpen" besessen. Ich bin von der Bridge direkt auf Systemkamera mit kleinen Bodys umgestiegen. Ich hab auch recht kleine Hände - für mich sind beide Bodys perfekt - auch wenn es mit dem 300er Objektiv natürlich keine Handtaschenkamera mehr ist. Wenn ich Martin die Kameras in die Hand drücke, kommt dabei nur Murks raus. Zum einen, weil er nicht fotografieren kann (sorry Schatz! :blush: ) und zum anderen, weil er ständig auf die Knöpfe kommt mit seinen Wurstfingern. Die Kameras sind ihm beide schlicht zu klein.
Hattet Ihr evtl. ein Auflagesäckchen oder gar Stativ dabei?
Wir haben auf Reisen immer ein Stativ dabei. Die Tierfotos aus dem Auto mache ich mit einer Rohr-Isolations-Rolle, der Länge nach aufgeschnitten. Die lege ich auf dem Fenster auf. Man muss nur aufpassen, dass man die Scheibe nicht ganz runter fährt, sonst geht das Ding verlustig. :) Sonst fand ich es aber ganz gut - hab's im KTP zum ersten Mal so gemacht.

@Nadine: Super Bilder und super Reisebericht :danke:. Welch ein Erlebnis :thumbsup:!
Danke! Schön, dass du auch dabei bist, Silke!
Klasse im Verhältnis zu Deutschland finde ich es in Afrika immer, wie relativ einfach es ist, solche Motive relativ nah vor die Linse zu bekommen, wie eine Eule oder einen Greifvogel. Obwohl natürlich auch hier Glück dazu gehört :) :thumbup:. In Deutschland muss man noch mehr beobachten, recherchieren, mehr Aufwand betreiben und braucht in der Regel noch längere Brennweiten für gute Wildlife Bilder abgesehen vom Zoo.
Das mag sein, in Deutschland hab ich noch nie Wildlife fotografiert.

Ha, die Stunde auf die Katze, bis sie den Kopf dreht, die wartet meine bessere Hälfte nie und nimmer im Urlaub :whistling:.
Meiner hätte sogar noch 2 Stunden länger da gesessen. Der ist um Welten geduldiger, als ich. 8o

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Sonnenmensch (12. Februar 2020, 21:52), sunny_r (3. Februar 2020, 21:16), RuM (28. Januar 2020, 19:36), kOshi (24. Januar 2020, 01:08), SilkeMa (23. Januar 2020, 13:39), OHV_44 (23. Januar 2020, 13:36)

SilkeMa

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47

Donnerstag, 23. Januar 2020, 13:59

....War die kleine SONY mit ausgefahrendem 70-300er noch einigermaßen zu halten, ohne dolle kopflastig zu werden?
Klares "ja!" von mir dazu. Ich finde, das ist vermutlich Gewöhnungssache. Ich habe nie mit einer DSLR fotografiert, daher hab ich nie einen dieser "Klumpen" besessen. Ich bin von der Bridge direkt auf Systemkamera mit kleinen Bodys umgestiegen. Ich hab auch recht kleine Hände - für mich sind beide Bodys perfekt - auch wenn es mit dem 300er Objektiv natürlich keine Handtaschenkamera mehr ist. Wenn ich Martin die Kameras in die Hand drücke, kommt dabei nur Murks raus. Zum einen, weil er nicht fotografieren kann (sorry Schatz! ) und zum anderen, weil er ständig auf die Knöpfe kommt mit seinen Wurstfingern. Die Kameras sind ihm beide schlicht zu klein.

Ich persönlich hatte auch nie eine DSLR, aber die NX1, d.h. spiegellose Systemkamera in DSLR-Größe. Es ist ein Unterschied, ob man Freihand fotografiert oder mit Auflegen. Mit Auflegen geht es bei mir auch mit etwas kleinerem Body :). In Südafrika habe ich viele Bilder von Vögeln auch außerhalb vom Auto fotografiert. Deshalb ist für mich persönlich Freihandfotografie mit langen Brennweiten auch wichtig :).
An die Knöpfe unabsichtlich komme ich bei kleineren Bodies nur bei BIF, d.h. wenn man das Tier im Sucher und mit Bewegung verfolgt (das Tier bewegt sich und man folgt der Bewegung mit der Kamera).

Tja, und für meine kleinere Kamera nehme ich für die lange Brennweite deshalb extra einen Zusatzgriff. Sprich, man muss alles selbst ausprobieren, Aussagen anderer nützen nur bedingt was :) :thumbup: !

Übrigens, mit Kurt seiner Sony RX10 III, wenn der mir das Gerät so in die Hand drückt. Ohne, dass ich mich vorher mit der Kamera beschäftigt habe, d.h. ich nicht weiß wie ich blind ISO, Fokuspunkt, Belichtungszeit etc. verstelle, kann ich auch nur im Automatikmodus fotografieren :whistling: ;). Bei Canon kenne ich mich etwas mehr aus, durch die SX50 HS, d.h. man muss auch die Bedienung der Kamera gewöhnt sein, ansonsten nützt alles nichts.

Ich beneide Dich Nadine, dass Dein Mann so geduldig ist :).

LG,
Silke

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Budenknipserin (24. Januar 2020, 09:19)

Budenknipserin

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Samstag, 25. Januar 2020, 13:11

Keetmanshoop - Lüderitz

Auf geht’s in die Weltstadt Keetmanshoop! Die Ausreise aus SA war schon einige Tage zuvor in Twee Rivieren erledigt worden, nun stand die Einreise nach Namibia in Mata Mata an. Hier durften wir das erste Mal die Bekanntschaft der namibischen Langsamkeit machen. Erinnert ihr euch noch an die Szene mit dem Faultier auf der Führerscheinstelle in Zoomania? Falls ihr es nicht mehr wisst: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Genau so kamen wir uns hier vor. Wobei ich das ungeduldige Häschen bin und mein Mann der süffisant grinsende Fuchs. Und hinter der Theke war nicht nur ein Faultier, sondern gleich zwei. :rolleyes:

Es waren nur 2 Leute vor uns und wir haben 40 Minuten gewartet. Muss ich noch mehr sagen? Außer vielleicht, dass ich das Immigration Formular bereits zuhause gewissenhaft ausgefüllt hatte und unser Teil der Arbeit vor Ort bei ca. 2 Minuten Aufwand lag? Egal, irgendwann war auch das geschafft und wir waren in Namibia! Die Erlaubnis für den Grenzübertritt von Europcar wollte hier übrigens niemand sehen. Bei den späteren Grenzübertritten nach Simbabwe und Botswana mussten wir sie vorzeigen.

Der erste Kontakt zur ewigen Weite des Landes.


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir hielten überall Ausschau nach den Erdmännchen, die hier angeblich leben, aber keine Spur von ihnen. Im KTP hatten wir auch keine gesehen. Die waren zwar am Sightings Bord in Twee Rivieren regelmäßig markiert, allerdings immer dort, wo es unserer Meinung nach nur Erdhörnchen-Kolonien gab.

Keetmanshoop fanden wir bei weitem nicht so schlimm, wie viele andere. In RBs hatte ich viel Negatives gelesen, was wir so zum Glück nicht bestätigen können. Keetmanshoop war übrigens auch einer der wenigen Orte in Namibia, an denen wir nicht einmal angebettelt wurden. Wir fanden, es war eine relativ durchschnittliche Kleinstadt im südlichen Afrika. Nichts Schönes, aber auch nicht besonders hässlich.

In Keetmanshoop angekommen, machten wir das erste Mal Bekanntschaft mit der totalen Versandung und Verstaubung der Ladefläche. Die Besitzer des Gästehauses blickten uns mitleidig lächelnd an, als wir unter einer riesigen Staubwolke unsere Koffer von der Ladefläche zauberten. Der väterliche Instinkt des Besitzers war geweckt. 8o Er erklärte uns, dass wir während der Fahrt die Scheiben der Ladefläche leicht geöffnet haben sollten, dann wird der ganze Siff rausgesogen. Nach anfänglicher Skepsis dieses physikalischen Phänomens gegenüber, fiel mir ein, das tatsächlich schon während der Vorbereitungen gelesen zu haben. Aber, was soll ich sagen, das hat bei uns nur mäßig funktioniert, denn unsere Scheiben schlossen durch das Gerüttel und Geschüttel immer automatisch während der Fahrt, selbst dann, wenn man sie richtig weit offen stehen lies. Tja, und die mitgebrachten Müllbeutel, in die man die Koffer hätte stecken können, waren ca. 3 Nummern zu klein. Hätte man wohl zuhause mal ausprobieren müssen. :whistling:


Warum genau fährt man noch mal nach Keetmanshoop? Jedenfalls nicht wegen des Schützenhauses. Ich fand das Essen dort gruselig schlecht. Dosenküche der 80er vom Feinsten. Zugegebenermaßen war das Fleischgericht, das Martin hatte, aber ganz ok. Von Nudelgerichten mit Pilzsoße sollte man sich fern halten. Ach ja, man fährt wegen der Köcherbäume hin. Zum Sonnenuntergang sahen wir uns diese an der C17 an. Man hätte natürlich auch auf eine Farm fahren können, wo es mehr bzw. schönere Bäume gibt, aber wir wollten keine Gepardenfütterungen oder ähnliche Tier-Touri-Veranstaltungen unterstüzen.

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Die Fotos des Giants Playground hatten uns nicht überzeugt, sodass wir diesen nicht besucht haben.

Übrigens hatte ich mir schon zuhause über den Tracks4Africa Shop eine namibische Sim-Karte bestellt, da ich nicht allzu guter Dinge war, in Keetmanshoop eine erstehen zu können. Somit mussten wir uns in Keetmanshoop nur noch Airtime kaufen (bekommt man in jedem Supermarkt).

Weiter ging es am nächsten Tag nach Lüderitz, aber erst einmal gab es einen Zwischenstopp bei den Wildpferden von Garub. Aufgrund der extremen Dürre in diesem Jahr wurden die Tiere gefüttert und sind daher sehr zahlreich anwesend; wir haben ca. 90 Tiere gezählt.

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Wir schauen uns auch am alten Bahnhof von Garub um, der nur ein paar Kilometer weiter die B4 entlang lag.

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Lüderitz selbst ist eine seltsame Stadt. Wäre sie eine Figur aus einer Geschichte, wäre sie wohl der verschrobene Waldschrat. :huh:

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Am Diaz Point geht ein unglaublicher Wind. Der Ort ist total abweisend, grau in grau. Die Flamingos brachten Farbe rein, aber aufgrund des starken Windes konnte ich die Kamera kaum halten. Die Fotos sind entsprechend suboptimal.

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Am nächsten Tag besuchen wir Kolmanskop, die legendäre Diamant-Geisterstadt, die mal von Deutschen bewohnt wurde. Wir verbrachten gut 5 Stunden hier und haben noch nicht mal eine Tour mitgemacht (haben wir nicht geschafft). Wenn der Sandsturm nicht gegen mittags aufgezogen wäre, wären wir noch länger da geblieben. Zum Fotografieren wirklich ein absoluter Traum. Nicht der Sandsturm, sondern die Geisterstadt. :D . Die meisten Besucher gucken sich nur ein paar Gebäude rund um den Parkplatz herum an und gehen dann wieder. In den anderen Gebäuden waren wir meist völlig alleine unterwegs.



Die berühmte Kegelbahn sieht man wohl in jeder Dokumentation über Kolmanskop.



Zu den Unterkünften, die ich ausführlicher vorstellen möchte, gehört auf jeden Fall das Cormorant House, unsere Unterkunft in Lüderitz. Eine wirklich wunderschön gelegene Unterkunft direkt am Meer mit riesigem Zimmer, toller Ausstattung und schöner Terrasse. Der Preis war mit 90€ pro Nacht mehr als fair. Einziger Nachteil: es gab kein Frühstück. Dafür gab’s eine voll ausgestattete Küche. Morgens haben wir uns Omelette gebrutzelt und auf die Terrasse gesetzt.

Der Gemeinschfts-Braai-Room:



Blick von der Terrasse des Braai Room:



Der Blick von unserer Terrasse aus



Während unserer Zeit in Lüderitz begann für uns eine 3-wöchige Odyssee aufgrund des pleite gegangenen Reiseveranstalters Thomas Cook. Morgens in Lüderitz lasen wir die Info, dass TC insolvent ist, es sei fraglich, ob man bereits gebuchte Urlaube antreten könne. Die Lage war total unklar am Anfang. Wir hatten die Sossusvlei Lodge sowie beide Unterkünfte im Etosha bei TC gebucht. An diesem Tag starteten endlose E-Mail-Konversationen, bei denen es zu klären galt, ob TC unsere Unterkünfte noch gezahlt hat oder nicht. Man sollte meinen, dass man diese Frage mit einem einfachen “ja” oder “nein” beantworten könnte, aber so einfach war es natürlich nicht. Es hat viel Zeit und noch mehr Nerven gekostet. Letztlich ist alles gut ausgegangen, aber ich hätte auf diese Erfahrung gerne verzichtet. Ich werde im Fazit noch Genaueres dazu schreiben.

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Samstag, 25. Januar 2020, 13:29

Für Lost-Places-Motiv-Liebhaber sind ja diese Kolmannskuppe und auch der verlassene Bahnhof vorher ein Traum. Super von Dir in Szene gesetzt! :thumbup:
Finde aber, das Klo geht noch mal. :D

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Budenknipserin (25. Januar 2020, 14:46)

Budenknipserin

Stachelschwein

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Dienstag, 28. Januar 2020, 18:27

Tiras-Berge

Weiter geht's in die wunderschönen Tiras-Berge!

Wir kämpften uns auf der Fahrt von Lüderitz nach Aus durch einen wirklich üblen Sandsturm.

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Man konnte wirklich nichts mehr sehen und am liebsten hätten wir angehalten, wir hatten allerdings Angst, dass wir dann viel zu spät gesehen werden und uns einer drauf fährt, der ggf. die gleiche Idee hat. Daher sind wir lieber langsam weitergezuckelt. Auch Lichter konnte man so gut wie nicht erkennen. Die Windschutzscheibe haben wir uns an diesem Tag übrigens vollkommen ruiniert. :whistling: Die war danach wie sandgestrahlt und immer, wenn die Sonne von vorne auf die Scheibe knallte, sah man nichts mehr, was ein bisschen mehr Thrill in den fahrerischen Alltag brachte. :wacko:


Die angeblich so schöne Panoramastrecke D707 fanden wir äußerst ernüchternd. Ich hab tatsächlich nur ein Bild gemacht.

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Hier fiel mir auch das erste Mal so richtig negativ auf, dass es links und rechts der Straße immer hohe Zäune gab. Namibia - das Land der Zäune! Ein 1A-Werbeslogan - ein Geschenk von mir persönlich an das Land Namibia. Bitteschön. 8o Das ist der Hauptgrund, aus dem ich von den Fahrten kaum Bilder habe. Ich fand die Zäune einfach hässlich.

Toll war allerdings die Fahrt ab der D707 zur Farm hin (keine Zäune mehr!).


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Unsere Bleibe für 2 Nächte, die Namtib Desert Loge, war landschaftlich ein absoluter Knaller! 8o

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Das Bad war separat in einem kleinen Häuschen hinter dem Bungalow. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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Braai Area mit Honesty Bar auf der einen Seite (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Und Liegen auf der anderen Seite. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Blick aufs Haupthaus, wo es ein fantastisches Frühstück und Abendessen gab. Gegessen hat man an einem gemeinsamen Tisch mit dem netten Gastgeber-Paar sowie den anderen Gästen. Das steht und fällt natürlich mit den anderen Gästen. :rolleyes: An einem Abend war es eine recht nervtötende Angelegenheit, an einem anderen mit neuer Besetzung ein total netter, unterhaltsamer Abend.

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Blick auf die Braai Area sowie auf den Hausberg, von wo aus man einen wunderschönen Blick auf den Sonnenuntergang hatte.


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Früh ankommen lohnt sich, denn nachmittags gibt's Kaffee und Kuchen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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Während unseres vollen Tags hier waren wir auf dem Farmgelände wandern und haben in der Hängematte gechillt.


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Insgesamt waren wir 11 km auf 2 Wanderwegen unterwegs. Es hat richtig gut getan, mal zwischendurch etwas Bewegung zu bekommen. Dadurch, dass wir stark auf Tiere in Afrika fokusiert sind, bekommen wir viel zu wenig Bewegung in solch einem Urlaub. :blush:

Von dieser Bank aus haben wir abends den Sundowner genossen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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Der Sternenhimmel war toll, aber wir dachten, da geht noch was. 8) Leider stellte sich heraus, da geht nix mehr. Natürlich "sieht" die Kamera mehr, als das menschliche Auge. Leider sah es für unsere Augen nicht mal halb so umwerfend aus. Aaaaber: ich meckere auf hohem Niveau! Es war schon klasse, lag aber leider etwas hinter unseren Erwartungen. Auf jeden Fall liegt die Farm mega-abschieden. Man hat so gut wie keine Lichtquellen und die Farm selbst schaltet nach dem Abendessen sämtliche Beleuchung ab. Dann hat man nur noch das LIcht der Zimmer, falls noch jemand wach ist.

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SilkeMa

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51

Dienstag, 28. Januar 2020, 18:37

Hallo Nadine,
da hast Du Dich ja ins Zeug gelegt mit dem Sternenhimmel :thumbsup:, klasse :danke: !

10 Sekunden bei ISO 2000, bei F 2,8. Ich habe es gerade selbst gefunden beim Bild mit dem Fels. War das dann hell genug oder hast Du nachträglich aufgehellt bzw. an den Schatten gezogen ?

Die Wildpferde träumen sicherlich von einer grünen Weide :help:.
LG,
Silke

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Budenknipserin (29. Januar 2020, 09:10)

Kitty191

Schnürsenkel

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52

Dienstag, 28. Januar 2020, 19:32

Großartige Bilder.
Grandiose Farben.
Spektakuläre Landschaft.
I like! :love:


Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Budenknipserin (29. Januar 2020, 09:10)

Bär

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53

Dienstag, 28. Januar 2020, 22:51

Ja, die Zäune entlang Namibias Straßen, nicht schön.
Und das Dassie sah schon sehr abgemagert aus. Wenn ich da an die im Storms River Mouth Camp denke...
Dafür entschädigt der Sternenhimmel. :thumbup:
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Budenknipserin (29. Januar 2020, 09:11), SilkeMa (28. Januar 2020, 22:53)

Budenknipserin

Stachelschwein

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Mittwoch, 29. Januar 2020, 09:17

War das dann hell genug oder hast Du nachträglich aufgehellt bzw. an den Schatten gezogen ?

Bilder vom Sternenhimmel muss man grundsätzlich aufhellen (würde ich jetzt mal behaupten). An den Schatten habe ich nichts gemacht (wenn ich mich richtig erinnere), aber an der Belichtung insgesamt. Außerdem hab ich in Lightroom mit dem Korrekturpinsel die Milchstraße in der Mitte noch zusätzlich etwas aufgehellt. Auf dem jpeg aus der Kamera direkt sieht man nur sehr wenig vom Sternenhimmel, das kommt erst duch die Nachentwicklung. Den Felsen im Vordergrund habe ich kurz (!) mit der Taschenlampe angeleuchtet. Etwas tricky ist bei solchen Fotos der Vordergrund immer. Auf dem Bild geht's noch, aber später auf Bildern wird man sehen, dass der Vordergrund total unscharf ist (sieht man auch auf dem Sternenbild vom KTP). Das liegt natürlich dran, dass man manuell fokusieren muss. Eigentlich müsste man 2 Aufnahmen machen und diese zusammensetzen - einmal mit dem Vordergrund korrekt fokusiert und einmal mit dem Sternenhimmel, aber ehrlich gesagt übersteigt das meine Bildbearbeitungskenntnisse. Außerdem waren diese Sternenfotos die ersten, dieser Art, die ich je gemacht habe. Ich übe noch!
Mittlerweile habe ich auch ein Objektiv, das besser geeignet ist. Das Sigma Contemporary 16 mm Festbrennweite mit 1.4f. Leider hab ich erst zu Weihnachten geschenkt bekommen, aber in Botswana wird das definitiv für Sternenhimmelfotografie zum Einsatz kommen. :)
Und das Dassie sah schon sehr abgemagert aus. Wenn ich da an die im Storms River Mouth Camp denke...
Die Tiere sahen leider häufig sehr abgemagert aus. :( Kein Wunder bei der extremen Trockenheit.

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Mittwoch, 29. Januar 2020, 12:02

Ich übe noch!
Das ist wichtig. Irgendwann wird man dann, das richtige Equipment vorausgesetzt, zum Meister!

Die SIGMAs scheinen auch besonders scharf. Leider ist mir das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) zu teuer, so dass ich es erst einmal mit meinem neuen Tamron 17-28 F2.8 versuche. Nur fehlt mir die Geduld. Stativ und Auslöser sind aber vorhanden.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) werden auch die Einstellungen etc pp ganz gut erklärt. 8)

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Budenknipserin (29. Januar 2020, 12:49)

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Mittwoch, 29. Januar 2020, 12:49

Die SIGMAs scheinen auch besonders scharf. Leider ist mir das HIER zu teuer,
Hui, das wäre mir auch zu teuer.

HIER werden auch die Einstellungen etc pp ganz gut erklärt.

Das Tutorial kenne ich. 8o Ich hab zig Tutorials geguckt sowohl für die Aufnahme als auch für die Nachbearbeitung. Natürlich erzählt jeder was Anderes. 8) Aber jedes Bild und jede Situation ist ja anders und je nach Equipment gibt's sicher auch Unterschiede.

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Sonntag, 2. Februar 2020, 12:39

Sossusvlei

Weiter geht's zu einem DER Highlights in Namibia - nach Sossusvlei! Unsere sehr hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die Tage hier gehörten zu den landschaftlich schönsten der Reise.
Wir verlassen die Namtib Desert Lodge und landen wieder auf der "Panoramastraße" D707. Dieser Abschnitt war ebenso unspektakulär wie der erste. Also zumindest das, was wir sehen konnten. Denn auch heute kam wieder ein übler Sandsturm auf und teilweise lag die Sichtweite auf der D707 bei wenigen Metern. :rolleyes: Die C27 durch den Namibrand Park hat uns jedoch begeistert. :love:

Im Hintergrund sieht man noch den Sandsturm.

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Unterwegs sehen wir einen Wüstenwaran. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Wir checkten in der Sossusvlei Lodge ein, die deutlich schöner und luxuriöser war, als erwartet. Obwohl die Sossusvlei Lodge uns per E-Mail bestätigt hatte, dass Thomas Cook, die inzwischen pleite waren, unsere Reservierung noch bezahlt hatte, waren wir bis zum Schluss unsicher, ob hier nicht doch eine unschöne Überraschung auf uns wartet. Zum Glück war dem nicht so.

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Von hier waren es nur wenige Meter zum Eingang des Parks. Der Eingang öffnet meiner Meinung nach viel zu spät, nämlich zum Sonnenaufgang. Also genau dann, wenn man eigentlich schon im Deadvlei sein möchte, das noch mal locker 60 km entfernt ist.

Entsprechend findet hinter der Schranke ein nervtötender Wettbewerb statt, den wir nicht mitmachen und stattdessen gefühlte 50 x überholt werden, weil wir uns an das Limit halten. Man muss dazu sagen, dass Martin zu diesen pedantischen Klugscheißern gehört, die sich im Ausland sklavisch ans Geschwindigkeitslimit halten. Einer der Gründe, aus denen er mich ungerne fahren lässt. Gasfuß und so … :whistling: Außerdem, weil er ein grauenvoller Navigator ist, aber das ist eine andere Geschichte. Ihm geht schon der Puls, wenn man nur 2 km/h zu schnell fährt. Das müsst ihr euch merken, das wird später in Botswana noch wichtig! :D

An unserem ersten Tag hier kommen wir nicht weit, weil wir erst mal von der Schönheit der Dünen erschlagen sind und genießen, dass wir bei den Dünen, die vor Deadvlei liegen (von der Dune 45 mal abgesehen) die einzigen sind. Am schönsten fanden wir die Düne 40. Man kann unschwer erkennen: der Wind bläst wieder ordentlich!

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Bei der Düne 45 sind schon die Menschenmassen eingefallen. :S Zahllose Busse, zahllose Menschen. Zum Glück war es durch den Wind so ungemütlich, dass kaum Menschen rauf laufen wollten.

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Nur langsam kommen wir voran und der Wind und Sandsturm ziehen wieder auf. Als wir uns bis Deadvlei vorgearbeitet haben, ist es bereits 10:30 Uhr und man sieht die Hand vor Augen kaum. So macht das leider keinen Sinn mehr. Abbruch, Abbruch, Abbruch. :(


Bei einer der vorderen Dünen, der Elim Düne, ist der Sandsturm noch nicht angekommen. Ich hatte gehört, dass man von oben aus Feenkreise sehen kann, also laufen wir hier rauf. Es ist wunderschön, aber der Sand ist hier extrem lose. Das Vorankommen ist extrem mühsam! Die Schenkel brennen.

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Die Feenkreise, die man von oben sieht, sind ein Witz, von der Straße aus sieht man sie etwa in gleicher Qualität. Aber trotzdem war es ein schöner Ausflug!


Am Nachmittag fahren wir in den Sesriem Canyon, der ganz nett ist. Man hat nicht viel verpasst, wenn man ihn auslässt, aber als Zeitvertreib ist er ganz ok. Wenn man runtersteigt, geht man am besten nach links, wo ein schöner Slot Canyon ist. Wenn man nach rechts bzw. geradeaus geht, wird der Canyon schnell sehr weit. Der Slot-Teil hat uns wesentlich besser gefallen.

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Am nächsten Morgen also ein neuer Versuch bei Sossusvlei. Dieses Mal halten wir unterwegs nicht an und fahren direkt zum Deadvlei-Parkplatz durch. Natürlich lassen wir für die letzten 5 km die Luft aus den Reifen ab (außer uns konnten wir niemanden sehen, der das macht), sodass wir etwa 1,2 bar erreichen. Bis hierhin fährt man auf einer Asphaltstraße, die letzten 5 km sind Sandpiste, die mal recht tief ist, aber meist total harmlos. Wenn man nicht gerade einen Idioten vor sich hat, der auf einem tiefsandigen Abschnitt eine Vollbremsung hinlegt, um ein Oryx (!) zu fotografieren, kann da eigentlich nichts mehr schiefgehen. :rolleyes: Alternativ kann man aber auch ein Shuttle nehmen. Und eigentlich ist es viel sinnvoller, hier nachmittags hinzufahren, dann ist hier nämlich nichts los und das Nachmittagslicht ist auch nicht zu verachten. Allerdings war uns das wegen der Sandstürme, die immer gegen Mittag aufzogen, zu riskant.

Wir stampfen also mit einer Völkerwanderung zum Deadvlei. Während uns die Schönheit der Dünen genau wie gestern wieder umhaut, sind wir leicht entzaubert, als wir Deadvlei erreichen. Ernüchterung macht sich breit. DAS ist es???? :| Dieses kleine Vlei mit hässlichen, kleinen Knötterbäumen? Irgendwie hatten wir uns das spektakulärer und viel größer vorgestellt. :huh:


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Ich fand's vor der Reise immer total seltsam, dass die Leute von Menschenmassen dort schreiben und dann nur Bilder zeigen, auf denen niemand zu sehen ist. Aber als wir dort waren, verstand ich warum. Zum einen rennen die meisten erst mal auf die Big Daddy Düne rauf und zum anderen bleiben die meisten Leute nur ganz vorne im Deadvlei und gehen nicht ganz durch bis hinten. Somit kann man weiter hinten sehr gut Bilder ohne Menschen machen. Außerdem gehen die Massen genauso schnell, wie sie gekommen sind. Schon etwa 1 Stunde nach unserer Ankunft waren kaum noch Leute da. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Was uns ganz gut gefallen hat, war das “Nebenvlei”. Statt geradeaus zum Deadvlei zu laufen, geht man rechts in ein zweites, kleineres Vlei. Hier waren wir komplett alleine. Im Anschluss klettern wir hier noch die Düne hoch, weil wir gehofft haben, dass es sich um eine Abkürzung zum Parkplatz handelt. War aber nicht so.

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Die Massen schieben sich die Big Daddy Düne rauf und laufen dann durchs Deadvlei zurück zum Parkplatz. Wir wollten auch gerne auf eine Düne, aber auf eine Massenveranstaltung hatten wir keine Lust. Wir fahren weitere 2 km weiter zum eigentlichen Sossusvlei. Hier auf dem Parkplatz gibt’s einen ganz netten Picknick-Platz. Bis hierhin fährt tatsächlich kaum noch jemand. Ich kann gar nicht sagen, ob der Shuttle so weit fährt. Wir haben jedenfalls kein Shuttle gesehen.

Das ist der Frühstückskorb der Sossuvlei-Lodge. So frühstücken die feinen Leute! Und wir. :D

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Das Sossusvlei ist auch ganz hübsch!


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Die Big Mama-Düne war im Gegensatz zu Big Daddy ziemlich verwaist. Lediglich 4 andere Leute waren hier zeitweise mit uns da, teilweise waren wir alleine. Die Big Mama hatte es auch in sich! Wir waren schon ziemlich KO, als wir oben ankamen. Aber der Blick! Wahnsinn! 8o

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Blick auf das Sossusvlei herunter. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Man kommt übrigens wesentlich besser voran, wenn man die Schuhe auszieht und auf Wandersocken läuft.

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Zurück am Parkplatz war jemand so kaputt, dass er sich erst mal auf dem Milchkarton ausruhen musste. :D

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Eigentlich wollten wir auch ins Hidden Vlei, aber ganz ehrlich, es war viel zu heiß für eine weitere Wanderung und wir waren KO. Bis zum Hidden Vlei läuft man deutlich länger, als zum Deadvlei. Insgesamt hatten wir mit dem gestrigen Vormittag einen vollen Tag im Gebiet verbracht. Es lohnte sich wirklich!

Ach ja, eine interessante Geschichte noch zur Sossusvlei Lodge: Die Lodge hat ein Wasserloch - vom Pool aus kann man das ganz gut sehen. Dort kommen natürlich Wildtiere hin, hauptsächlich Oryxe, aber auch Springböcke und Strauße. Das Lodgegelände selbst hat keinerlei Zaun oder sonstigen Schutz drum herum, daher ist es wenig verwunderlich, dass Tiere, in dem Fall ein Oryx, regelmäßig auf das Gelände kommt, um das frische grüne Gras zu fressen.

Erst mal den Biergarten abchecken …


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Und dann zum Pool!

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(Das Bild habe ich aus dem Pool heraus mit dem iPhone gemacht)
Das ist ja auch eigentlich ganz nett, vorausgesetzt, man kommt dem Oryx nicht zu nahe. In den Zimmern und an der Rezeption liegen Warnungen aus.

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Leider halten sich nicht alle daran und unterschätzen die Gefahr. Das endete in einem Fall recht böse. Eine Frau ging mit Kamera frontal auf das Oryx zu, das sich gerade einen saftigen grünen Busch hinter dem Pool genehmigte. Das Oryx griff direkt an, die Frau fiel böse hin, das Oryx lief nach dem kurzen Angriff direkt weg. Ich rannte direkt zur Bar, das war das nächste Gebäude, um einem Angestellten Bescheid zu sagen, mein Mann rief mir noch zu, dass die Frau blutet. Mehrere Angestellte rannten gleich los, es wurde ein 1. Hilfe Koffer geholt. Der Frau ging es zum Glück gut, aber sie hatte sich am Schienbein und Knie verletzt, wir vermuten allerdings, dass sie durch das Hinfallen und nicht direkt vom Oryx verletzt wurde. Das Oryx hatte sie allerdings voll erwischt, denn ihre Jacke war vom Horn durchbohrt. Wir haben sie am nächsten Morgen noch mal gesehen, da war sie wieder recht fröhlich, das ging also noch mal glimpflich aus.

Allerdings lösen andere Lodges das durch Zäune um die Anlage herum, damit sowas nicht passieren kann. Letztlich können Kinder ja auch immer leicht in die Nähe zu Wildtieren geraten und das kann schon schnell übel ausgehen.

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Sonntag, 2. Februar 2020, 20:17

Sensationelle Bilder, :danke: Nadine.

Es freut mich sehr, mit dir/euch unterwegs zu sein, was für eine fantastische Reise! Danke für diesen wunderbaren Bericht. Ich freu mich auf mehr... :thumbsup:

lG

Helga

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Budenknipserin (3. Februar 2020, 08:35)

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Montag, 3. Februar 2020, 08:36

Danke, Helga! Schön, dass du noch dabei bist! Bei so einer langen Reise kann schon mal der eine oder andere von der Ladefläche fallen. ;) :D

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HCS45 (3. Februar 2020, 11:42)

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Montag, 3. Februar 2020, 11:32

Unglaublich schöne Bilder :danke:

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Budenknipserin (3. Februar 2020, 16:15)