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Wgo

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Montag, 20. Januar 2020, 17:43

Frage zum "ChobeRiver Camp"

Hallo in die Runde,
nachdem wir 2015 und 2019 jeweils 4 fantastische Wochen in ZA verbrachten, zieht es uns in diesem Jahr in die nördlichen Nachbarländer
Namibia und Botswana. Unsere Planung für eine Selbstfahrer Rundreise mit Dachzelt steht weitestgehend.
Eine Frage treibt mich aber noch um. Vielleicht darf ich sie hier im Südarfrikaforum stellen, wenngleich sie eine Unterkuft in Namibia betrifft?
Ich habe einige Beiträge von euch zu Nam/Bots gelesen, so dass ich sicher bin, dass hierzu auch eine Menge Know-How hier im Forum vorhanden ist.
Ist es aus eurer Sicht eine gute Idee, auf dem Campingplatz des Chobe River Camp zu übernachten?

Wir werden vorher einige Tage in der Caprivi Region gewesen sein und kommen vermutlich Nachmittags

"in der Ecke" Ngoma an. Für den Nachmittag/Sundowner könnten wir uns eine Bootsfahrt gut vorstellen, am nächsten Tag

wollen wir dann gerne eine self drive tour auf der botswanischen Seite (chobe flood plains) machen und am

Tag darauf zur Savuti camp site weiter fahren.

Chobe River Camp hat uns von den Beschreibungen her recht gut gefallen.

Das hieße dann aber, dass wir 2 mal einen Grenzübertritt hätten. Empfindet ihr das als umständlich oder nachteilig? Zeitverlust?

Oder meint ihr, es wäre viel sinnvoller, gleich einen Platz in BOT anzusteuern, statt im Chobe River Camp zu übernachten?


Wäre super, wenn ich hierzu eure Einschätzung bekommen könnte.

Viele Grüße
Euer Wolfgang

Bär

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2

Montag, 20. Januar 2020, 21:57

Das hieße dann aber, dass wir 2 mal einen Grenzübertritt hätten. Empfindet ihr das als umständlich oder nachteilig? Zeitverlust?

Ngoma Bridge Border dauerte keine 5 Minuten.
'


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3

Dienstag, 21. Januar 2020, 09:53

Hallo Wolfgang!
Ich würde da eherlich gesagt in Kasane übernachten. An der Chobe River Front ist die Ecke zwischen Serondela und Kasane am ergiebigsten und da seid ihr ja ewig unterwegs vom Chobe River Camp aus. Würdet ihr die Bootsfahrt ab dem Chobe River Camp machen? Ab Kasane kann man auch welche machen (ich werde übrigens in meinem Reisebericht drüber berichten).
Den Grenzübertritt dort haben wir 2x gemacht (einmal von Nam nach Bot und umgekehrt) und das ging zwar schon recht flott, aber man muss halt jedes Mal Listen ausfüllen und Geführen zahlen. Wenn ich den zeitlichen Aufwand sparen könnte, würde ich das tun. Man will ja eigentlich viel Zeit auf dem Game Drive verbringen. Ihr solltet auch beachten, dass die Grenze nur von 7 bis 18 Uhr geöffnet hat. Das schönste Licht an der Chobe River Front verpasst man da.

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Armando

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4

Dienstag, 21. Januar 2020, 11:25

Hallo,

leider schreibst du nicht, in welcher Jahreszeit du reisen möchtest. Bootsfahrten auf dem Choke sind bei Ngoma nicht ganzjährig möglich. Im Mai / Juni kann es zu massiven Überflutungen kommen, von Oktober bis Dezember ist der Chobe in manchen Jahren kaum mehr als ein Rinnsal. Ich halte eine Übernachtung im Raum Kasane auch für besser.

Viel Spaß beim weiteren Planen.

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Wgo (22. Januar 2020, 12:50)

Wgo

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Mittwoch, 22. Januar 2020, 13:00

Vielen Dank euch dreien für eure Einschätzung.Wir sind am 12./13.10.2020 in der Ecke. Danach geht es weiter nach Savuti, Khwai, Maun, ...
Vorher kommen wir aus dem Caprivistreifen. Davor Etosha, Damaraland, Namib.

Ein Argument, warum wir Kasane nicht bevorzugt hatten, waren Berichte, die besagen,
dass es auf dem Chobe zwischen Kasane und Serondela sehr viel (menschlichen :) ) Betrieb gäbe und auch dass
auf der 4x4-Tour entlang der Riverfront von Westen her weniger Andrang wäre.
Einige RB, die von der Riverfront-Tour von Kasane aus berichteten, haben uns abgeschreckt
(Schlangen vor dem Gate, Staus auf der Pad, Kolonnenfahren, ...)
Aber jetzt habt ihr mich ins Grübeln gebracht ...

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Stachelschwein

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6

Mittwoch, 22. Januar 2020, 13:23

Da ist schon was dran, allerdings haben wir das nur so schlimm früh morgens erlebt. Zwischen 6 und ca. 7:30/8 Uhr ist es wirklich übel an der Riverfront. Duzende Safari-Autos (teilweise sehr respektlos sowohl den anderen Menschen als auch Tieren gegenüber), aber Schlangen am Gate haben wir an den 2 Tagen, die wir dort waren, nicht erlebt. Das ging total flott morgens. Wir waren Mitte Oktober 2019 dort.

Nach ca. 8 Uhr ist es total ruhig, dann fährt fast niemand mehr. Da hatten wir 95 % aller Sichtungen für uns alleine. Auch abends hat man nur eine handvoll Autos an der gesamten Riverfront. Die meisten Leute machen früh morgens einen organisierten Game Drive an der Riverfront und abends dann eine Bootscruise, daher ist abends an der Riverfront nicht so viel los.
Klar kann man auch weiter westlich "hinten durch" fahren, aber da sind eben auch viel weniger Tiere unterwegs.

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Bär

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Mittwoch, 22. Januar 2020, 13:26

Na ja, so schlimm ist es an der Riverfront nicht. Natürlich kommt es zur Gateöffnung zu etwas Andrang, dann fährt man halt 15 Minuten später rein.
Aber man kann ja beides machen, Kasane und Chobe River. :D
'


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Mittwoch, 22. Januar 2020, 15:39

Eine Info ist mir noch eingefallen, das ist evtl. interessant für euch. Ich hatte mir mal das Register-Buch beim Parkeingang genauer angesehen. Für beide Tage betrug die Anzahl der Self Driver Autos je etwa um die 20 Fahrzeuge. 20 Fahrzeuge sind für das doch sehr große Gebiet wirklich nicht viel. Gesehen haben wir über den Tag verteilt eine handvoll Selfdriver-Fahrzeuge. Die haben am Sedudu Gate unterschiedliche Bücher für Guides und Self-Driver, daher konnte man das schnell sehen.

Die organisierten Touren sind wie gesagt sehr auf ein (kleines) Zeitfenster beschränkt.

Wgo

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Mittwoch, 22. Januar 2020, 15:55

Die meisten Leute machen früh morgens einen organisierten Game Drive an der Riverfront und abends dann eine Bootscruise, daher ist abends an der Riverfront nicht so viel los.
Ich konnte noch nicht rausfinden, wann üblicherweise die Bootsfahrten starten/enden.

Kann man das pauschal beantworten?

Habt ihr selbt morgens oder nachmittags ein Bootstour gebucht? Welche Zeit ist ratsamer?

Wgo

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Mittwoch, 22. Januar 2020, 15:56

20 Fahrzeuge sind für das doch sehr große Gebiet wirklich nicht viel
Das hört sich in der Tat nicht gerade dramatisch an :thumbup: .

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Mittwoch, 22. Januar 2020, 16:27

Kann man das pauschal beantworten?

Habt ihr selbt morgens oder nachmittags ein Bootstour gebucht? Welche Zeit ist ratsamer?


Die Boote fahren zumindest am Nachmittag alle in etwa gleich los, was eigentlich total bescheuert ist, denn so knubbelt sich alles recht unangenehm. Wir haben die Fahrt bei der Chobe Safari Lodge gemacht, es ging um 15 Uhr los und dauerte 3 Stunden, also genau bis zum Sonnenuntergang. Ich würde die Bootsfahrt nicht noch mal bei der Chobe Safari Lodge machen - es war extrem rummelig, es waren um die 40/50 Personen auf dem Boot. :| Morgens finden weniger Bootstouren statt, allerdings ist dann das Licht auch nicht so schön. Wenn man es ruhiger haben möchte, sollte man morgens die Bootstour machen, am Nachmittag dann selbst fahren. So gestaltet man es "gegen den Strom".
Abends kommen die Elefanten in den Fluss, wir haben einige gesehen, die sogar schwammen. Morgens haben wir das nicht beobachtet. Abends kommen dann auch schon die Hippos aus dem Wasser. So gesehen hat es schon irgendwo seinen Sinn, dass die meisten Abends mit dem Boot fahren.

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Mittwoch, 22. Januar 2020, 16:44

Ich würde die Bootsfahrt nicht noch mal bei der Chobe Safari Lodge machen - es war extrem rummelig, es waren um die 40/50 Personen auf dem Boot.

Danke, das ist ein wertvoller Hinweis. Auf so eine Massenveranstaltung habe ich ja gar keine Lust!
Da werde ich mich demnächst mal dran machen, herauszufinden, bei welchem Veranstalter ich stattdessen eine private Bootsfahrt machen kann, oder zumindest eine mit einer kleinen Gruppe.

Bär

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Mittwoch, 22. Januar 2020, 22:41

Für die Tiere ist es sicher entspannter, wenn sich die Besucher "knubbeln". Denn dann haben sie nur 4 Stunden Trubel und dann wieder 20 Stunden ihre Ruhe. 8)
Wir würden wieder mit dem großen Boot von der Chobe Safari Lodge fahren, denn da kann man oben auf den Deck viel besser sehen (und fotografieren) als in den kleinen Nußschalen. Klar, das ist keine romantische Mokorofahrt, aber die kann man ja separat machen.
So unterschiedlich können die Meinungen (und Ansprüche) sein.
'


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Donnerstag, 23. Januar 2020, 09:13

Da geb ich dir absolut recht, Bär, da ist was dran. :)

Allerdings muss man auch dazu sagen, dass oben auf dem Boot gerade mal 10 Leute gleichzeitig sein dürfen. Die Guides haben darauf geachtet. Zum Glück war es in unserem Fall so, dass sowieso nur um die 5 - 8 Leute Interesse daran hatten. Ich war die gesamten 3 Stunden oben. Wir haben allerdings unterwegs auch andere, kleinere Boote (mit viel weniger Menschen drauf) gesehen, bei denen man nach oben gehen konnte. Falls ich noch mal eine Bootsfahrt dort machen würde (was ich nicht vor habe), würde ich mir einen Anbieter suchen, der genau das bietet.

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Wgo (24. Januar 2020, 09:27)

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Donnerstag, 23. Januar 2020, 19:43

Hallo Wolfgang,

schön mal wieder von Dir zu lesen.

...bei welchem Veranstalter...

Vielleicht kann ich Dir weiterhelfen: Hatte vor einigen Jahren einen tollen Reisebericht über Namibia und Botswana im Netz entdeckt. Hatte mir damals schon einige Notizen gemacht u.a. auch über eine Bootsfahrt auf den Chobe River.
Die beiden Reisenden haben zum damaligen Zeitpunkt in der Chobe Marina Lodge logiert. An der Rezeption wurden sie an den Veranstalter African Odyssey verwiesen, welcher wohl schräg gegenüber von der Lodge ansässig ist.
Vielleicht wäre das eine Alternative?
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VG

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