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leser

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21

Samstag, 15. Februar 2020, 18:05

Versuch einer Objektivierung einer grundsätzlich subjektiven (persönlichen) Fragestellung.

1) mit Zahlen:
Crimestats für Knysna (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Crimestats für Plett. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Das sagen beispielsweise lokale websites zu Plett.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
und eine lokale Empfehlung für Verhaltensweisen:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
gibt es auch wortgleich für Knysna.

Zum Vergleich Crimestats für Franshoek, wo alle bedenkenlos hinfahren (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Zum Vergleich Crimestats für (das für mich persönlich sehr komfortable) Still Bay (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Es geht demnach überall ganz schön um, aber ist MAN (TOURIST) deswegen auch gefährdet?

2) Mit Hausverstand:
Ich bin zu faul, um die Nächtigungszahlen zu recherchieren, aber für Plett udgl. werden das mindestens hunderttausend Besucher pro Jahr sein. Und wenigsten einige Tausend davon werden sicher nicht jeden Meter mit dem Auto fahren sondern zu Fuß zurücklegen. Man kann davon ausgehen, dass, in Zeiten wie diesen, Raub und Diebstahl an Passanten in den Netzwerken sofort die Runde machen werden, wenn Touristen betroffen sind. Mir ist noch nichts Derartiges aufgefallen, habe aber keine persönliche Erfahrung mit den hier genannten Orten, weil ich um diese einen großen Bogen mache. Im Google findet man durchaus derartige Meldungen, aber häufig ist es nicht, Hauseinbrüche und -raubdelikte sind da häufiger (und siehe dazu die Anmerkungen @Gelegenheit schafft Diebe in obigen Links).

Fazit: Es kann vorkommen, aber es ist sehr selten, wie auch an zigzig anderen Plätzen der Welt. Und/aber: DAS statistisch seltene Ereignis kann schon heute, morgen oder erst in 15 Jahren passieren, man kann auch einfach nur Pech oder Glück haben.

3) Würde jemand so einen Rechercheaufwand für Rimini oder Zahora machen? Sicher nicht. Also warum für Plett.? Vielleicht wegen des schlechten Ruf’s von RSA? Aber, in Österreich gibt es jedes Jahr so ca. 150 bis 160 „Bergtote“ und viel mehr schwer(st) Verletzte. Wären unsere Berge ein Unternehmen, müssten die Gewerbebehörde dieses schließen und die „Bergmanager“ wegen Gemeingefährdung anklagen. Fragt aber irgendwer in Medien, ob es (grundsätzlich!) ratsam ist, eine Bergtour zu machen?
Ist das Alles also eine Entscheidungshilfe? Jein, weil für Manche JA, für Manche NEIN. Also, muss man erst wieder selber entscheiden. Und wie schon mehrfach gesagt, einfach so, wie man sich wohlfühlt. Zu Fuß ist kein verantwortungsloser Hasard und mit Auto keine Schande.
Grüße

und sorry an die TE: Absolut sicher gibt’s nicht, schon gar nicht in RSA, daher leider: back to square one :S :blush: .

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Bär

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22

Samstag, 15. Februar 2020, 20:28

Alles okay, aber der Vergleich mit den Bergtoten hinkt doch sehr. Denn bei Unfällen in den Bergen ist der Geschädigte zumeist selbst schuld.
Hab noch keinen Berg mit Messer gesehen... :whistling:
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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SilkeMa

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23

Samstag, 15. Februar 2020, 20:53

Alles okay, aber der Vergleich mit den Bergtoten hinkt doch sehr. Denn bei Unfällen in den Bergen ist der Geschädigte zumeist selbst schuld. ...

In RSA geht es drum bei einer Bergtour überfallen zu werden, z.B. am Tafelberg o.ä.. Das Risiko eines Bergunfalls kommt noch zusätzlich hinzu.

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Bär

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24

Samstag, 15. Februar 2020, 20:57

Ich bezog mich auf den Vergleich mit Bergtoten in Österreich. Die sind nicht Opfer eines Verbrechens geworden, sondern höchstens ihrer eigenen Selbstüberschätzung.
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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leser

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25

Sonntag, 16. Februar 2020, 11:01

Alles okay, aber der Vergleich mit den Bergtoten hinkt doch sehr. Denn bei Unfällen in den Bergen ist der Geschädigte zumeist selbst schuld.
Hab noch keinen Berg mit Messer gesehen... :whistling:
Hallo Bär,
mir ging’s in meiner Zuschrift hauptsächlich um Risiko und manchmal unlogische subjektive Risikowahrnehmung und –einschätzung. Und da denke ich schon, dass das so i.O. geht, wie ich’s geschrieben habe….ist jedenfalls meine subjektive :blush: Einschätzung.
Aber auch objektiv ist das Risiko, beim Queren einer steilen und regennassen Almwiese zu schwerem Schaden zu kommen (von echtem Alpinismus noch gar nicht zu reden), mE durchaus in der Größenordnung oder höher wie/als bei einem Strandspaziergang in Noordhoek oder am Signal Hill von einem Junky überfallen zu werden. Jeder Verunglückte, im Verkehr … bis Freizeit und Sport, war der Meinung, das Risiko zu kennen und zu beherrschen und hat es deswegen in Kauf genommen, auch wenn groß.
Wie gesagt, es ging mir um Risiko und dessen WAHRNEHMUNG und nicht um „Täterschaft“.
Grüße

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Marc

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26

Sonntag, 16. Februar 2020, 12:47

Alles okay, aber der Vergleich mit den Bergtoten hinkt doch sehr. Denn bei Unfällen in den Bergen ist der Geschädigte zumeist selbst schuld.
Hab noch keinen Berg mit Messer gesehen... :whistling:


Ja und nein. Selbstverständlich hast Du recht, dass der Berg Dich nicht mit einem Messer überfällt. Wenn man es allerdings unter dem Punkt "Risikovermeidung" betrachtet, wird es dennoch vergleichbar. Niemand muss in die Berge und niemand muss nach Südafrika und die meisten Menschen sterben im Bett... 8) :rolleyes: :whistling:
Schöne Inselgrüße Marc

Spiritsailor

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27

Donnerstag, 20. Februar 2020, 13:12

oder werden in Hanau erschossen. In Stuttgart mit dem Samuraischwert erstochen.

Also Berge mit Messern nicht, aber bei dem einen oder anderen Felsen schicke ich dann schon mal ein Stoßgebet gen Himmel, dass er da oben bleiben möge.

Ich war mal wieder 4 Wochen als Frau alleine in ZA unterwegs und habe mich sehr sicher gefühlt. Auch mal vergessen das Auto abzuschließen oder die Garage über Nacht zuzumachen. Fakt ist: das Leben ist gefährlich und endet garantiert immer tödlich.

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OmaUrsula (20. Februar 2020, 13:58)