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buddiekasino

Niveau ist keine Handcreme!

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241

Montag, 30. März 2020, 11:08

Coronavirus heute in der Stuttgarter Zeitung


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Moderationshinweis: Artikel aus Urheberschutzgründen gelöscht und Link eingefügt


Danke

Buddie

PS: Sorry für das Kopieren des Artikels, das wusste ich nicht, ich befürchte aber es ein STZ Plus Inhalt den nicht alle sehen können.

Danke

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Beate2

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242

Montag, 30. März 2020, 12:30

Stimmt das, dass der Alkohol und Zigarettenvrkauf eingestellt wurde.
ja, das stimmt. Man überlegt den Zigarettenverkauf unter Vorgaben wieder freizugeben.
Mit dem Stop des Alkoholverkaufs hofft man au weniger Betrunkene, die Polizei und Krankenhäuser zusätzlich beschäftigen. Abhängige, die sich vorher nicht eindecken konnten werden harte Zeiten haben. Von häuslicher Gewalt durch Entzug ganz zu schweigen

Der Liquor Store neben unserem PnP wurde vorsichtshalber komplett leer geräumt. Ebenso der show room beim BMW Händler. Keine Begehrlichkeiten wecken...

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toetske

oorbietjie

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243

Montag, 30. März 2020, 22:45

Nicht mehr nach Afrika fliegen können ? Ist das eigentlich so wichtig im Vergleich zu den anderen Problemen, die wir in der Pandemie haben ?

Ja, für uns ist das wirklich seeeehr wichtig und zwar aus verschiedenen Gründen, die ich hier nicht unbedingt alle verkündigen will.

Für mich persönlich wäre es wirklich seeeehr traurig, wenn wir im Dezember nicht wieder hinfliegen könnten.
Und ich bin mir ganz sicher, dass nicht nur ich so darüber denke.

Für uns ist Südafrika übrigens nicht nur ein schönes Urlaubsziel, sondern unsere zweite Heimat.
Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

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Meerbie

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244

Dienstag, 31. März 2020, 01:20

Die für mich noch offene und spannende Frage ist, wie hoch die Dunkelziffer denn nun wirklich ist? Ich bin gespannt auf die erste vernünftige Antikörper-Studie und ihre Ergebnisse. Erst dann wissen wir, wie lange es wirklich braucht. Vielleicht gibt es ja noch eine Überraschung und wir sind schon viel weiter, als wir denken, weil die meisten gar keine Symptome haben.
Quelle: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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SilkeMa

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245

Dienstag, 31. März 2020, 07:28

Vielleicht gibt es ja noch eine Überraschung und wir sind schon viel weiter, als wir denken, weil die meisten gar keine Symptome haben.
Quelle: Ärzteblatt

Meinst Du in Deutschland oder in Südafrika?

Im Vergleich jetzt China, der Ärger an der inneren Grenze, ich persönlich denke in Südafrika eher an solche Probleme, emotionaler Natur: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ausgrenzung aus bestimmten Gründen, z.B. Herkunft. Wieviel Emotionen kann sich ein Land leisten und wie ist die Umsetzung ?

Der Streik beim letzten Urlaub in SA mit Roadblocks, eigentlich hat uns das schon gereicht, mehr will ich in dieser Richtung eigentlich nicht erleben ;).

LG

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Krabbe

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246

Dienstag, 31. März 2020, 08:54

Nicht mehr nach Afrika fliegen können ? Ist das eigentlich so wichtig im Vergleich zu den anderen Problemen, die wir in der Pandemie haben ?

Ja, für uns ist das wirklich seeeehr wichtig und zwar aus verschiedenen Gründen, die ich hier nicht unbedingt alle verkündigen will.

Für mich persönlich wäre es wirklich seeeehr traurig, wenn wir im Dezember nicht wieder hinfliegen könnten.
Und ich bin mir ganz sicher, dass nicht nur ich so darüber denke.

Für uns ist Südafrika übrigens nicht nur ein schönes Urlaubsziel, sondern unsere zweite Heimat.
Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.

VG. Toetske

DAGSE TOETSKE


PRESIES !

Mooi loop en alles voor die wind :saflag:


Servus aus die Salzburg- Kwarantyn
Krabbe


P.S. BAIE DANKIE VIR R S G - Wenk :thumbup:

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Marc

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247

Dienstag, 31. März 2020, 10:07

Die für mich noch offene und spannende Frage ist, wie hoch die Dunkelziffer denn nun wirklich ist? Ich bin gespannt auf die erste vernünftige Antikörper-Studie und ihre Ergebnisse. Erst dann wissen wir, wie lange es wirklich braucht. Vielleicht gibt es ja noch eine Überraschung und wir sind schon viel weiter, als wir denken, weil die meisten gar keine Symptome haben.
Quelle: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Das sind die Fragen, die auch mich sehr beschäftigen. Auch hier sind wir wieder bei dem Testprozedere und der Erkenntnis, dass zumindest in unserer Region nicht alle getestet werden. Im konkreten Fall ist ein Familienvater positiv getestet, in seinem Haushalt leben weitere fünf Personen, die nicht getestet werden mit der Aussage des Gesundheitsamts, dass man davon ausgehe, dass sie sich ebenfalls infiziert haben und ein Test Ressourcen-Verschwendung sei. So wie ich den Deutschen Amtsschimmel kenne, geht aber nur der Familienvater in die Statistik ein, in dem Fall sind es aber sechs mal so viele Infizierte, die der Dunkelziffer unterliegen.

Wenn man das hochrechnet auf Basis von 50.000 nachgewiesen Positiven in Deutschland, wären es inkl. der Dunkelziffer 300.000 Infizierte. Wenn man auf der Basis und einem niedrig geschätzten Krankheitsverlauf von 14 Tagen von der Infektion bis zur Genesung ausgeht, wären das im Monat 600.000 Personen und im Jahr 7,2 Millionen, auf dem Weg brauchen wir fast 7 Jahre bis wir die Herdenimmunität von 50 Millionen Deutschen erreichen. Wenn das der Ansatz ist, brauchen wir ganz dringend den Impfstoff. Denn solange hält nicht mal das beste Sozialsystem der Welt es aus ohne zu kollabieren.

Wenn die Dunkelziffer niedriger sein sollte und der durchschnittliche Krankheitsverlauf länger wäre, würde sich der Zeitraum natürlich noch deutlich verlängern. Oder wir müssen mit COVID-19 genauso umgehen, wie mit einer ganz "normalen" Influenza-Grippe.
Schöne Inselgrüße Marc

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M@rie

Buschbaby

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248

Dienstag, 31. März 2020, 10:47

Oder wir müssen mit COVID-19 genauso umgehen, wie mit einer ganz "normalen" Influenza-Grippe.
und genau das ist nicht möglich, so lange es weder Medikament noch Schutzimpung gibt, zudem ist bei Covid-19 die Ansteckkung leichter und die Todesrate höher
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

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Marc

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249

Dienstag, 31. März 2020, 13:14

Oder wir müssen mit COVID-19 genauso umgehen, wie mit einer ganz "normalen" Influenza-Grippe.
und genau das ist nicht möglich, so lange es weder Medikament noch Schutzimpung gibt, zudem ist bei Covid-19 die Ansteckkung leichter und die Todesrate höher


Der Winter 2017/2018 war ein sehr starker Influenza-Winter, alleine im Februar und März 2018 hat es in Deutschland 25.000 Grippe-Tote gegeben. Wenn es in Deutschland so viele COVID-19 Tote in 8 Wochen geben würde, wäre der mediale Hype um Welten größer. Wo ist der Unterschied? Wahrscheinlich (leider auch) in der Gewöhnung an die Sachumstände. Ja, gegen die "Grippe" kann man sich impfen lassen und ja, es gibt völlig geläufige Therapien, es sterben aber auch dennoch sehr viele Menschen daran. Der Influenza-Virus ist in unserem Alltag angekommen und wird eher als lästig empfunden, als dass ein Durchschnittsbürger wirklich Angst davor hat.

Ich will COVID-19 nicht damit relativieren. Aber was will man machen, wenn kurzfristig (bis zur nächsten Grippe-Saison) kein Impfstoff entwickelt wird? Die Durchseuchung der Bevölkerung braucht beim derzeitigen Tempo Jahre. Und bis dahin ist der Virus mutiert und es beginnt von Neuem. Das können "wir" nicht aussitzen, irgendwann müssen wir als Gesellschaft damit umgehen lernen.
Schöne Inselgrüße Marc

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Dudel

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250

Dienstag, 31. März 2020, 13:46

Oder wir müssen mit COVID-19 genauso umgehen, wie mit einer ganz "normalen" Influenza-Grippe.
und genau das ist nicht möglich, so lange es weder Medikament noch Schutzimpung gibt, zudem ist bei Covid-19 die Ansteckkung leichter und die Todesrate höher


Der Winter 2017/2018 war ein sehr starker Influenza-Winter, alleine im Februar und März 2018 hat es in Deutschland 25.000 Grippe-Tote gegeben. Wenn es in Deutschland so viele COVID-19 Tote in 8 Wochen geben würde, wäre der mediale Hype um Welten größer. Wo ist der Unterschied?


Italien hat in der letzten Woche >5.000 Tote, rechne das mal hoch auf 8 Wochen. Und das trotz restriktiver Maßnahmen seitens der Regierung. Ich will mir gar nicht vorstellen, was eine ungebändigte Covid19 Durchseuchung für Zahlen produzieren würde. Wir leben mit dem Influenza-Virus, weil es Impfungen und standardisierte Behandlungsverfahren gibt und man damit eine unkontrollierte Ausbreitung vermeiden kann. Auch ist medizinisches Personal flächendeckend geimpft. Eine Influenza, wie Covid19, ohne Impfung und Medikamente, würde noch erheblich höhere Zahlen als die 25.000 Toten produzieren. Das alles macht eine Vergleichbarkeit schwierig und das ist der Unterschied.

Zitat

Ich will COVID-19 nicht damit relativieren. Aber was will man machen, wenn kurzfristig (bis zur nächsten Grippe-Saison) kein Impfstoff entwickelt wird? Die Durchseuchung der Bevölkerung braucht beim derzeitigen Tempo Jahre. Und bis dahin ist der Virus mutiert und es beginnt von Neuem. Das können "wir" nicht aussitzen, irgendwann müssen wir als Gesellschaft damit umgehen lernen.


Was noch nicht überall angekommen ist - und was ich in unserer Welt, in der man glaubt alles unter Kontrolle zu haben, auch nachvollziehen kann - es wird keine "schmerzfreie" Lösung für "Covid19" geben. Entweder sterben Leute oder wir erleben eine deutliche Rezession mit all ihren Nachteilen. Beides ist keine angenehme Option. Und die Kunst ist, dass in den nächsten Monaten oder Jahren auszutarieren. Covid19 wird uns allen weh tun, einzelnen sehr stark, durch Tod oder Verlust der Existenz, und auch uns allen als Gesellschaft. Wir sind alle glückliche Kinder von 75 Jahren Frieden und erleben gerade die ganz harte Konfrontation mit der Realität, in der ein "Es wird alles gut ausgehen" kein Naturgesetz mehr ist.

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M@rie

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Dienstag, 31. März 2020, 13:55

Ich will COVID-19 nicht damit relativieren.
mit dem ständigen stark hinkendem Vergleich zur Grippe tust du genau das!

Zitat

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat die Bürger erneut aufgerufen, die Corona-Pandemie nicht zu unterschätzen. "Ich möchte alle Menschen bitten, diese Krankheit ernst zu nehmen", sagte Wieler auf einer Pressekonferenz. Aus einer Studie gehe hervor, dass nur 41 Prozent der Deutschen die Krankheit Covid-19 für gefährlich hielten.

Wieler wies darauf hin, dass die Strategie gegen das Coronavirus weiter Bestand habe: Eindämmung, Schutz der besonders gefährdeten Personen, Aufstockung der Kapazitäten. Die Pandemie gehe weiter und werde noch einige Wochen und Monate weitergehen. Grundsätzlich sei er optimistisch, dass die Maßnahmen wirken. Er gehe davon aus, dass bis Ostern "handfeste Zahlen" vorliegen, die Aussagen über einen Trend ermöglichen.



*edit*
du kannst auch "gerne mal" die " (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) " auf eine Grippesaison hochrechnen
lG M@rie

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Marc

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252

Dienstag, 31. März 2020, 14:32

Ich will COVID-19 nicht damit relativieren.
mit dem ständigen stark hinkendem Vergleich zur Grippe tust du genau das!


Das ist jetzt aber nicht ganz wertfrei... ;)

Marie, mir geht es einfach um unterschiedliche Betrachtungsweisen und Blickwinkel. Jeder ist da unterschiedlich geprägt, hat ein anderes Risikoempfinden und hat auch andere Rahmenbedingungen. So betrachtest Du die Situation aus der medizinischen Perspektive und hast mich definitiv auch mit einigen Argumenten überzeugt, bzw. mir Zusammenhänge näher gebracht, die ich zuvor nicht hatte. Dafür bin ich Dir sehr dankbar. So wie Du es mit einem Schwerpunkt aus der medizinischen Perspektive betrachtest, tue ich das mit einem Schwerpunkt aus der wirtschaftlichen Perspektive. Und hier ist der Dampfer mindestens genauso in schwerer See unterwegs, wie bei Dir und hier gibt es eine ähnliche Notsituation, die sich tendenziell genauso zuspitzt.

Da macht es keinen Sinn von dem jeweilig anderen ein vorgefasstes Bild vor Augen zu haben, denn dann erreicht man nie eine gesellschaftlich tragbare Lösung. Und diese Lösung wird auch nie die medizinische und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektive zu 100% befriedigen können.
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Krabbe

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253

Dienstag, 31. März 2020, 15:30

Servus


Coronavirus-Stichprobentest: Nur der Zufall entscheidet

Pro ausgewähltem Haushalt wird nur eine Person getestet - Ergebnisse "voraussichtlich Mitte kommender Woche".

31.3.2020

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Krabbe :saflag:

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Rhino

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254

Dienstag, 31. März 2020, 15:54

Ich will COVID-19 nicht damit relativieren.
mit dem ständigen stark hinkendem Vergleich zur Grippe tust du genau das!


Das ist jetzt aber nicht ganz wertfrei... ;)

Marie, mir geht es einfach um unterschiedliche Betrachtungsweisen und Blickwinkel. Jeder ist da unterschiedlich geprägt, hat ein anderes Risikoempfinden und hat auch andere Rahmenbedingungen. So betrachtest Du die Situation aus der medizinischen Perspektive und hast mich definitiv auch mit einigen Argumenten überzeugt, bzw. mir Zusammenhänge näher gebracht, die ich zuvor nicht hatte. Dafür bin ich Dir sehr dankbar. So wie Du es mit einem Schwerpunkt aus der medizinischen Perspektive betrachtest, tue ich das mit einem Schwerpunkt aus der wirtschaftlichen Perspektive. Und hier ist der Dampfer mindestens genauso in schwerer See unterwegs, wie bei Dir und hier gibt es eine ähnliche Notsituation, die sich tendenziell genauso zuspitzt.

Da macht es keinen Sinn von dem jeweilig anderen ein vorgefasstes Bild vor Augen zu haben, denn dann erreicht man nie eine gesellschaftlich tragbare Lösung. Und diese Lösung wird auch nie die medizinische und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektive zu 100% befriedigen können.

Wirtschaftliche Probleme ziehen medizinische Probleme nach sich. Nicht umsonst sind die Lebenserwartungen in aermeren Laendern im Schnitt geringer als in wohlhabenderen.

Gegewaertige Mortalitaet in Europa:
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SilkeMa

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Dienstag, 31. März 2020, 21:20

Ausbreitung in Wellen

Kann man die Welle so lange vor sich herschieben bis es einen Impfstoff gibt ? Ich persönlich denke, dass das nicht ohne einen wirtschaftlich extremen Schaden möglich ist.
Hier ein sehr interessanter Beitrag: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

LG,
Silke

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Kenya

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Dienstag, 31. März 2020, 21:48

Kann man die Welle so lange vor sich herschieben bis es einen Impfstoff gibt ? Ich persönlich denke nicht, dass das wirtschaftlich möglich ist.
Hier ein sehr interessanter Beitrag: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

LG,
Silke
Das heißt dann aber Menschenleben opfern und das Gesundheitssystem in den Ruin treiben. Wird das wiederum der Wirtschaft langfristig helfen?
Wir müssen dringend ein gesundes Mittelmaß finden. Ein Mittelmaß aus abwechselnd strikteren und lockeren Regeln. Darauf sollten wir uns mittelfristig einstellen. Unser Leben wird sich in jedem Fall verändern.
Ich habe den größten Respekt vor allen, die gerade an der medizinischen Front kämpfen. Ganz lieben Dank :danke:

SilkeMa

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257

Dienstag, 31. März 2020, 21:58

Was ist das Mittelmaß ? Gibt es das überhaupt ?

Sehe ich das richtig, dass Du für die Ausbreitung in Wellen plädierst ? Dann wären wir uns einig.

Kenya

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258

Dienstag, 31. März 2020, 22:06

Das Mittelmaß ergibt sich ganz einfach aus den Wellen. Was kann unser Gesundheitssystem leisten? Kommt es an die Grenze, dann müssen die Lockerungen sofort wieder ausgesetzt werden.
Die Leute leisten unglaubliches. Wenn wir hier auf Risiko gehen, dann bricht das doch völlig weg. Zu wenig Betten ist ja nur das eine, aber die Ärzte und Pfleger müssen doch auch geschützt werden. Wir können diese Leute auf keinen Fall in den kompletten Burnout jagen. Wir haben nicht so viele davon.
Ich hoffe so sehr, dass wir hier auch endlich langfristig lernen.

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Piepsi (1. April 2020, 09:53), Kitty191 (31. März 2020, 23:05), toetske (31. März 2020, 22:49)

SilkeMa

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259

Dienstag, 31. März 2020, 22:12

Das Mittelmaß ergibt sich ganz einfach aus den Wellen. Was kann unser Gesundheitssystem leisten? Kommt es an die Grenze, dann müssen die Lockerungen sofort wieder ausgesetzt werden.

Im Prinzip muss das die Regierung zusammen mit den Wissenschaftlern entscheiden, wann man lockern muss und wann man wieder verschärfen muss. Weder Du noch ich kann das beurteilen.

Edit: Hier sind die drei Möglichkeiten nochmals mit Hochrechnungen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Szenario Hammer and Dance entspricht wohl dann der Ausbreitung in Wellen (mit den wenigsten Toten).
Szenario Dehnung entspricht "Warten auf den Impfstoff ". Oder seht Ihr das anders ?

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Marc (1. April 2020, 09:40)

Marc

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260

Mittwoch, 1. April 2020, 09:39

Das heißt dann aber Menschenleben opfern und das Gesundheitssystem in den Ruin treiben. Wird das wiederum der Wirtschaft langfristig helfen?


So grausam und brutal es ist, ja, das opfern von Menschenleben würde mittelfristig unser Sozialsystem und auch die Wirtschaft definitiv stärken. Das ist aber mit der derzeitig gelebten Ethik gesellschaftlich nicht vertretbar und somit keine Lösung.
Schöne Inselgrüße Marc