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Rhino

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801

Montag, 1. März 2021, 11:21

Wie schon gesagt, zeigt ein positiver Test also erst einmal nur, dass der Patient mit SARS-Cov 2 in Berührung gekommen sein kann, ob er aber infektiös ist, und darauf kommt es ja an, ist von der Anzahl der durchgeführten Vervielfältigungen (ct-Wert) abhängig. In einer Studie wurde genau das anhand von Zellkulturen, die von den genommenen Abstrichen angelegt wurden, untersucht.....

"Kann" aber nicht muss. Da man eben nicht wissen kann, ob die Marker aus eben diesem Virus stammen oder was anderen. Das Problem faengt schon da an, dass man das Modell aus Daten der Analysen eines Stoffgemenges gebaut hat, welches aus Proben, Zellkultur und anderen Materialen im Labor produziert wurde. So nachzulesen in den anfaenglichen Forschungsarbeiten zu SARSCOV2:
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Wenn der Prozentsatz von Kranken unter zufaellig positiv getesteten gering ist, dann darf man sich ruhig auch Fragen, ob das daran liegt, dass das wonach der Test sucht, vielleicht nichts mit der Ursache der Erkrankung zu tun hat.
Wenn man aber vorwiegend erkrankte Personen testet und davon viele positive Tests haben, dann assoziert man das natuerlich mit Krankheit. Assoziation ist aber nicht zwingend Kausation.

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Nordwind_56 (2. März 2021, 12:11)

Bär

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802

Montag, 1. März 2021, 12:38

RNA/ PCR: Ich hab's mir jetzt ein paar Tage angeschaut. Nicht uninteressante Diskussion für Spezialisten und solche, die sich dafür halten. Hat aber nichts mit Südafrika zu tun und ist daher hier off-topic. Bitte sucht euch für die Fachsimpelei eine passende Plattform. Danke.

Viele Grüße
Bär
Moderator
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*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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leser

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803

Montag, 1. März 2021, 13:29

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Virologe Bergthaler zur Südafrika Variante
Siehe Minute 5 zur Frage, warum Zahlen in SA rückläufig, wenn Mutante so viel ansteckender?

Dicobo

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804

Montag, 1. März 2021, 20:06

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Virologe Bergthaler zur Südafrika Variante
Siehe Minute 5 zur Frage, warum Zahlen in SA rückläufig, wenn Mutante so viel ansteckender?
Die Frage,warum die Infektionen in SA trotz der Mutation so stark zurück gehen, hat der Virologe nicht beantwortet. An den sommerlichen Temperaturen kann es nicht liegen.Im Januar war es auch
schon sehr warm bis heiss und es gab über 20.000 Fälle täglich. Ich schaue mir seit Wochen die Fallzahlen in den einzelnen Provinzen an .Im Eastern Cape,wo die Rate vor einigen Wochen sehr hoch war, ist sie nun am niedrigsten. Es spricht also alles dafür,dass dort bereits viele Menschen immunisiert sind. Ein Professor geht von über 60% aus. Das ist vielleicht die einzige Erklärung dafür,dass die
Zahlen insgesamt sehr zurück gegangen sind. Wir sind seit Oktober im Land und haben immer wieder Menschen gefragt,ob sie jemanden kennen, der das Virus hatte. Die meisten sagten Ja . Das sagt
eigentlich alles. Die 7 Tage Inzidenz lag gestern bei 16.4

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leser (2. März 2021, 10:20)

M@rie

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805

Montag, 1. März 2021, 20:20

spricht also alles dafür,dass dort bereits viele Menschen immunisiert sind.

und das wiederum spricht dafür, dass an den offiziellen Zahlen gezweifelt werden kann - ganz abgesehen davon, dass in SA eh wesentlich weniger getestet wird wie bspw in DLand
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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petersa (2. März 2021, 12:21), Frau Licht (2. März 2021, 08:46)

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806

Dienstag, 2. März 2021, 11:05

@Dicobo,
genau, Bergthaler und Kollegen können die evidenten Widersprüche nicht erklären. Bergthaler (in A übrigens DER Sequenzierungspapst) ist bloß so ehrlich, es auch auszusprechen. Einerseits gibt es Veränderungen, die für Molekularbiologen, Humangenetiker etc. plausible Gründe für ein höheres Ansteckungspotenzial sind, andererseits gibt es (bei uns) ansteigende Fallzahlen, trotz andauernden Lockdowns. Dazwischen gibt es die These, dass Letzteres NUR auf Ersteres zurückzuführen ist, reales (also nicht das angeordnete) Verhalten, Ansteckungssituationen udgl. werden dabei vollkommen ausgeblendet. Das liefert auch gleichzeitig die bequeme Ausrede: Die Mutanten sind schuld an den Zahlen bzw. nicht unser Verhalten.
Grüße

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Dicobo (2. März 2021, 17:53)

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807

Dienstag, 2. März 2021, 11:10

@Marie und die Zahlen
wird schon so sein, aber der Hinweis ist in obigem Zusammenhang verfehlt und nicht weiterführend, weil die Sterbezahlen und Übersterblichkeit in RSA den gleichen Verlauf zeigen wie die Infektionszahlen (was sonst?), siehe die Daten vom SAMRC
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Jetzt kann man natürlich auch diese Zahlen anzweifeln, sie sind aber von der Datenlage her sicherlich robuster als Infektionszahlen. Bei den Todeszahlen ist zwar auch eine Dunkelziffer möglich (viele Illegale im Land, Todesfälle im ländlichen Raum, marodes Meldewesen, Sozialleistungsbetrug usw.), aber am prinzipiellen Verlauf der Kurve wird das nichts ändern. Der im oben verlinkten ORF-Interview von Wolf angesprochene Widerspruch zwischen realem Geschehen und gravierend höherer Infektiosität der neuen Variante harrt somit noch immer einer Erklärung.

Das könnte durchaus auch mit dem Durchseuchungsgrad, Dunkelziffer usw. zu tun haben, aber das ist leider nicht diskutierbar, ohne sich mit einigen Lehren aus dem Testen auseinanderzusetzen. Das auszublenden wäre aber Sterndeuterei, weil der Große Bär vorgibt was Sache ist und nicht Erkenntnisse, Argumente und Verstand.
Grüße

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Dicobo (2. März 2021, 17:53)

petersa

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808

Dienstag, 2. März 2021, 12:25

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Bär

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809

Dienstag, 2. März 2021, 13:47

Richtig erkannt, Leser. Sache ist, dass hier über das südliche Afrika diskutiert wird und sich Hobbyvirologen eine andere Plattform für ihre einzigartigen Erkenntnisse, Argumente und ihren Verstand suchen. 8)
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