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SteGo

Anfänger

  • »SteGo« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 10. März 2020, 18:46

5 Wochen Elternzeitreise nach Südafrika

Hallo zusammen,

für uns geht es im April/Mai für fünf Wochen nach Südafrika.
Wir sind Patricia und Steven (beide Anfang 30) und fliegen im April/Mai für fünf Wochen mit unseren Kindern (7 Monate, fast 3 Jahre) nach Kapstadt. Reiseerfahrung haben wir beide u. a. in Asien, Nord- und Mittelamerika, mit unserem ältesten Sohn waren wir fünf Wochen in Neuseeland. Vor unseren Kindern waren wir für 3 Wochen mit dem Dachzelt in Namibia unterwegs.
In Südafrika freuen wir uns ins Besondere auf die Natur, Landschaften und Tiere. Was wir nicht unbedingt brauchen ist zu viel Sightseeing in den Städten und viel Action. Die Reise richtet sich hauptsächlich nach den Kindern, was bedeutet wir wollen nicht zu große Strecken fahren, das Spielen und die Strandtage dürfen nicht zu kurz kommen. Die Verpflegung wird ca. 50/50 aus Selbstversorgung und Essen gehen bestehen.
Wir werden größtenteils in einfachen Unterkünften übernachten, legen aber Wert auf ein eigenes Bad.

Das Gesamtbudget haben wir jetzt mal mit 7000-8000 € geplant. Eine Übernachtung sollte im Schnitt nicht mehr als 100 € kosten (geht natürlich nicht in einer Lodge). Wir sind aber flexibel und geben am Ende lieber ein paar Euro mehr aus, als unzufrieden zu sein.
Es wird eine Mietwagen-Rundreise werden. Unsere Flüge von Frankfurt nach Kapstadt und zurück sind bereits gebucht. (Ankunft 17.04. 10.00 Uhr; Rückflug 21.05. 17.45 Uhr). Somit haben wir vor Ort 35 Tage. Da wir wie oben erwähnt mit 2 kleinen Kindern reisen wollen wir die Fahrtzeiten möglichst kurz halten und an den meisten Orten mehrere Übernachtungen einplanen.
Unsere Route sieht bisher wie folgt aus:

17.4 – 19.4 Ankunft in Kapstadt à Fahrt nach Stellenbosch (2 Nächte)
19.4 – 21.4 Prince Albert (2 Nächte) als zweitägiger Zwischenstopp und hauptsächlich zum Sterne fotografieren
21.4 – 25.4 Addo Elephant Park (4 Nächte) Welche Unterkünfte würdet ihr mit Kindern empfehlen? Außerhalb oder im Park?
25.4 – 29.4 Tsitsikamma National Park (4 Nächte)
29.4 – 05.5. Knysna/Wilderness/Plettenberg Bay (6 Nächte) Wir sind uns nicht sicher an welchem Ort wir die Unterkunft buchen sollen. Hier wären wir für Tipps sehr dankbar.
05.05 – 09.05 Witsand (4 Nächte)
09.05 – 12.05 De Hoop (3 Nächte)
12.05 – 21.05 Kapstadt (9 Nächte) Erkundung der Kap-Halbinsel und der Stadt

Irgendwie sind wir nicht 100 % glücklich damit. Würdet ihr die Nächte anders aufteilen? Sind die 9 Nächte in Kapstadt zu viel? Wie sind hier eure Erfahrungen? Sind die Strecken mit zwei Kindern gut machbar? Wir kennen es noch von Namibia, das wir auf einer berechneten Strecke von 4 Stunden dann doch 6 oder mehr Stunden mit diversen Fotostopps gebraucht haben.

Dann haben wir noch Fragen zu den Unterkünften. Wir würden gerne ein paar Tage auf einer „Farm/Bauernhof“ verbringen. Hat hier jemand zufällig einen Tipp für uns? Des Weiteren sind wir noch auf der Suche nach einer Lodge die Safaris mit Kindern anbietet? Für unseren „Großen“ ist das sicher auch ein tolles Erlebnis. Er liebt Tiere sehr. Hat hier jemand einen Tipp? Wie sind eure Erfahrungen mit Privaten Game Lodges?


Vielen Dank im Voraus und viele Grüße

Patricia & Steven


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Blinki

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2

Dienstag, 10. März 2020, 19:20

Hallo Patricia & Steven,
Dann haben wir noch Fragen zu den Unterkünften. Wir würden gerne ein paar Tage auf einer „Farm/Bauernhof“ verbringen. Hat hier jemand zufällig einen Tipp für uns?


hier kann ich Euch bei Oudtshoorn Carmens Farmgästehaus [i]Straußennest[/i] sehr ans Herz legen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Eine authentische, kleine Zuchtfarm (keine dieser Show-Farmen mit fragwürdigen Bespaßungen und Bustouristen) auf der man auch tatsächlich als Gast mitten drin ist. Nette, kinderliebe Hunde, die die Gäste überall hin begleiten. Gastgeber mit unfassbaren sozialen Engagement, das uns total beeindruckt hat. Und vom Preis her passt es auch noch super in Euer Budget.

Zitat


Des Weiteren sind wir noch auf der Suche nach einer Lodge die Safaris
mit Kindern anbietet? Für unseren „Großen“ ist das sicher auch ein
tolles Erlebnis. Er liebt Tiere sehr. Hat hier jemand einen Tipp? Wie
sind eure Erfahrungen mit Privaten Game Lodges?

Hier ist ein Thread dazu: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
VG
Blinki

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SteGo (10. März 2020, 21:52), Beate2 (10. März 2020, 19:27)

DurbanDirk

Durban - my roots

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3

Dienstag, 10. März 2020, 22:21

Ihr könnt mich jetzt steinigen, oder sonst etwas. Ich halte eine Reise mit so kleinen Kindern nach Südafrika für nicht empfehlenswert.

Die Kinder werden sich später nicht daran erinnern und für die Eltern könnte es Stress werden.

Ist nur meine Meinung und da scheiden sich die Geister. Da gibt es einige Threads hier.

Ist nicht böse gemeint, ihr werdet schon wissen was ihr tut. ;)
LG

Dirk

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Serengeti (11. März 2020, 08:19)

Bär

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4

Dienstag, 10. März 2020, 22:24

Hallo ihr beiden,

prima Anfrage. :thumbup:

Viele Antworten auf eure Fragen werdet ihr in den Threads finden, die Eltern in ähnlicher Situation schon gestellt haben.
Unter (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) findet ihr Tags mit den Stichworten Baby, Eltern, Kind.

Konkret:

Zitat

21.4 – 25.4 Addo Elephant Park (4 Nächte) Welche Unterkünfte würdet ihr mit Kindern empfehlen? Außerhalb oder im Park?

Addo Main Camp ist super kindgeeignet.

Zitat

29.4 – 05.5. Knysna/Wilderness/Plettenberg Bay (6 Nächte) Wir sind uns nicht sicher an welchem Ort wir die Unterkunft buchen sollen. Hier wären wir für Tipps sehr dankbar.

Ich denke, Plett hat die beste Infrastruktur und an den Stadträndern (bei der Keurbooms Mündung) gibt es auch nette Unterkünfte ohne viel Trubel.

Zitat

Sind die 9 Nächte in Kapstadt zu viel?

Nein.

Zitat

Wir kennen es noch von Namibia, das wir auf einer berechneten Strecke von 4 Stunden dann doch 6 oder mehr Stunden mit diversen Fotostopps gebraucht haben.

Der Zuschlag gegenüber der Netto-Fahrzeit dürfte in Südafrika geringer sein, außer man ist sehr strandaffin.

Zitat

Des Weiteren sind wir noch auf der Suche nach einer Lodge die Safaris mit Kindern anbietet?

Im Addo könnt ihr sehr gut selbst fahren, das ist für die Kinder am besten, weil ihr über Zeiten, Pausen, Geschwindigkeit selbst bestimmen könnt. In den o.a. Tags findet ihr jedoch auch Beiträge, in denen über Gamedrives für Kiddies in PGRs diskutiert wird.
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Dicobo

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5

Mittwoch, 11. März 2020, 06:19

Empfehlung für Prince Albert: das B&B Saxe Coburg mit schönen Zimmern und grossem Garten mit Pool und Rasen,wo die Kinder spielen können. Die Besitzer (älteres deutsch,südafrikanisches Ehepaar) sind sehr nett. Preis liegt unter 100 €

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Sakasu

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Mittwoch, 11. März 2020, 07:51

Mit Kindern schön sind das Moonshine on Whiskey Creek, die African Family Farm und die Pure Nature Familiy Farm.
Ob ein Game Drive mit 3 jährigem lohnend ist, weiss ich nicht. Die Kinder müssen schon still sitzen und ruhig sein können. Es dürfen keine Freudenjauchzer kommen, wenn man ein Tier sieht, das Kind sollte sich also schon unter Kontrolle haben...
Uns hat die Garden Route Game Lodge gut gefallen. Natürlich hat so ein kleines Reservat etwas Tierpark-Charakter, schön war es aber trotzdem!
Viel Spaß bei der Planung!

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SteGo (11. März 2020, 09:03)

Armando

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7

Mittwoch, 11. März 2020, 09:32

Hallo,

Ihr könnt schon mit Kindern nach Südafrika reisen, das ist kein Problem. Nur solltet ihr euch bewusst sein, dass ihr euch in erster Linie um die Kinder kümmern müsst. Touristisches Programm ist da nur in Maßen möglich. Und ob ein noch nicht einmal Dreijähriger großes Gefallen an einem Game Drive findet, wage ich aus eigener Erfahrung zu bezweifeln. Aber ihr kennt eure Kinder besser.

Daraus würde ich folgende Konsequenzen ziehen. Kinderfreundliche Unterkünfte suchen und darum euer Programm aufbauen. Einige Vorschläge sind ja schon gemacht worden. Das spricht in meinen Augen gegen die Camps in den Nationalparks, sondern eher für familienfreundliche Lodges, Gästehäuser oder Ferienwohnungen am Rande. Auch wenn ich weiß, dass verschiedene Fomis anderer Meinung sind. Einige gute Vorschläge sind ja bereits gemacht worden.

Drei bis vier Übernachtungen pro Lodge sind wunderbar und 9 Tage Kapstadt auch. Vor längeren Transferstrecken (Kapstadt - Prinz Albert - Addo) hätte ich auch keine Angst, sofern der Nachwuchs im Auto schnell in den Schlaf fällt.

Allerdings ist mir eure Tour etwas zu küsten- und strandlastig. Bitte bedenkt, dass die Jahreszeiten umgekehrt sind zu unseren. Der April entspricht dem Oktober und der Mai dem November. Und Herbst an der südafrikanischen Südküste entspricht eher dem Herbst an der Nordsee als dem Herbst am Mittelmeer. Witsand und de Hoop sind wunderschön, aber im Mai? Da ist das Risiko, dass es regnet, dass der Wind pfeift, dass es kühl wird, dann doch recht groß. Ich würde deshalb eher dazu neigen, mich nach Gästefarmen im Landesinneren umzuschauen. Zeit habt ihr ja genug.

Viel Spaß beim weiteren Planen. :saflag:

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leser

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Mittwoch, 11. März 2020, 14:43

Hallo,
es wurde schon (indirekt) erwähnt, aber ich will es etwas dezidierter sagen betr. „Strandtage“. Die meisten der spektakulären Strände in SA sind nicht tauglich für Kleinkinder, viele auch für Erwachsene nur zum Sonnen- und Füße Baden. Ihr braucht geschützte Plätze mit flachem Wasser und/oder Strandpool (wie Lagunen, z. B. Keurboom/Plett, Still Bay udgl.). Tsitsikama gehört mE nicht dazu; ich erwähne das wg. geplanter 4 Nächte dort. Schaut euch zuerst die Topografie einiger Wunschplätze auf google maps an.
In dieser Jahreszeit kann es auch mal keine „Badewetter“ geben und auch das schöne Wetter kann kühl sein, wie auch schon von Armando gesagt. Addo geht mE gut mit Kindern, geeignete Quartiere gibt es.
Grüße
@ Reisen mit Kleinkindern. Wir sind mit unseren Kindern vom Babyalter weg, hauptsächlich per Camping, kreuz und quer durch das südliche Afrika und NPs gefahren und es war überhaupt kein Problem. Sie haben die Tiere mucksmäuschenstill mit großem Interesse angeschaut, und wenn das Interesse nachgelassen hat, haben sie geschlafen oder Marie Biscuits zerkrümelt. Das ist allerdings schon lange her und wird heute anders gesehen und gelebt. Belastbarkeit und Grundeinstellungen ändern sich eben zeitgeistig. Wenn die Eltern das aber so wollen und als “normal“ ansehen, werden die Kinder das auch so empfinden und erlernen. Für den 3-jährigen wird es super sein, das Braaifeuer anzuzünden.

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parabuthus

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Mittwoch, 11. März 2020, 17:36

Hallo Patricia und Steven,

ein paar Anmerkungen...

Mit Baby bin ich nicht nach Südafrika gereist. Da fehlt mir die Erfahrung. Aber unsere Tochter war beim ersten Mal knapp 4 Jahre alt und hat den Urlaub genossen. Wir haben auch eine Runde durchs Western- und Eastern Cape damals gemacht.

Den Addo fand unsere Tochter ungemein spannend mit den vielen Elefanten und anderen Tieren. Man sollte allerdings die eigenen Game Drives nicht zu lang halten, weil die Kinder halt die ganze Zeit im Auto sitzen und - so ist es auf Game Drives nun einmal - auch nicht ständig etwas zu sehen ist. Ich würde empfehlen morgens und abends je 2 - 2 1/2 Stunden durch den Park pirschen und den Rest des Tages mit den Kindern im Addo Main Camp zu verbringen. Die haben einen schönen Pool, ein gutes Restaurant, einen Shop, einen Hide von dem aus man Tiere vom Camp aus sehen kann und es gibt natürlich viel Auslauf für die Kinder.

Die anderen Camps im Addo halte ich für Kleinkinder nur bedingt für geeignet.

Vielleicht würde ich es noch mit einem anderen Park versuchen. Unsere Tochter mochte den Mountain Zebra Park auch sehr. Im Grunde aus den gleichen Gründen wie den Addo (Main Camp). Viele Tiere, schönes, kindgerechtes Camp.

Game Drives würde ich nur als Selbstfahrer machen, abgesehen davon, daß es ohnehin schwer wird, mit so kleinen Kindern Anbieter zu finden. Leider sind auch die liebsten Kinder unberechenbar und können eine gebuchte Veranstaltung schon mal torpedieren. Beim Selbstfahren könnt ihr auf die Stimmungen eurer Kinder besser reagieren.

In Kapstadt und Umgebung gibt es mit Kindern viel zu entdecken. 9 Tage sind natürlich schon eine Hausnummer, aber da gibt es schon einiges zu sehen, vor allem wenn man mit ruhigem Tempo reist und besichtigt. Für unsere Tochter waren natürlich die Pinguine vom Boulders Beach und auch in Bettys Bay ein Highlight, aber auch Companys Garden Kirstenbosch, der Tafelberg, die Waterfront - da gibt es schon einiges, was auch für Kinder spannend ist.

Mehr Fragezeichen wirft bei mir die Planungen zwischen dem 25.04. bis 9.05. auf. So eine richtige Badedestination ist das Western Cape ja nicht gerade. Das Wasser ist kalt (Kinder sind da weniger wehleidig ;) ), die Strömungen mitunter tückisch und ja - es gibt auch Haie, auch wenn in der Regel kaum etwas passiert. Hai Netze gibt es m.W.n. nur an der Ostküste. Da kann ich mich aber auch irren. Einige andere eurer Ziele sind eher klassische Wanderziele. Mit den kleinen Kindern ist Wandern sicher nur sehr eingeschränkt möglich. Besonders exotisch ist es an der Garden Route auch nicht. Wal-Saison ist leider auch nicht.

Ich würde gucken, daß ihr etwas macht, was euch als Eltern Spaß macht. Die Kinder sind ohnehin glücklich, wenn Eltern Zeit mit ihnen verbringen, wenn sie vielleicht eine Wiese zum Spielen haben und natürlich einen Pool. Das kann dann sowohl in einer Stadt sein, mitten in der Wüste oder im Nationalpark.

Wenn ihr Natur, Landschaft und Tiere gucken wollt, dann macht das auch. Geht in die Nationalparks - neben DeHoop, Addo und den von mir schon genannten Mountain Zebra NP, kommen auch der Karoo NP und Camdeboo Park oder Bontebok in Betracht. Habe wir damals auch alle mit unserer Tochter gemacht. Die fand das eigentlich überall gut, wo es einen Pool gab und man hier und da ein paar Tiere gucken konnte und natürlich auch viel Zeit mit den Eltern gespielt werden konnte. Aber das geht eigentlich ja überall. Deswegen würde ich jetzt nicht unbedingt so sehr gucken, wo es denn den Kindern gut gefallen würde. Denen ist das in dem Alter noch relativ schnuppe.

Ich würde allerdings - und das macht ihr ja bereits in eurer Planung - davon absehen, ständig die Unterkunft zu wechseln und zu weite Fahrstrecken einzuplanen. Der Rest wird sich schon irgendwie finden...

LG

Christian

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Imi76

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Mittwoch, 11. März 2020, 19:45

Hallo Patricia & Steven,

ich kann mich Parabuthus nur anschließen! Unserer Kinder waren 5 und gerade 3 Jahre alt, als wir das erste Mal gemeinsam in Südafrika waren. Es hat alles gut und unkompliziert geklappt. Natürlich macht man so eine Reise erster Linie für sich. Aber das ist ja auch nicht schlimm. Den Kindern ist es egal, wo man hinreist, Hauptsache sie dürfen immer dabei sein. Für euch sind sicher die Erfahrungen mit unserer Kleinen (mittlerweile 6 Jahre alt) interessant. Ihr hat es sehr gut gefallen. Sie erzählt immer wieder gerne davon. Ob das alles „wirkliche“ Erinnerungen sind oder eher durch Fotobuch, Video und Erzählungen aufrecht gehaltene „Erinnerungen“ sei mal in Frage gestellt, aber eigentlich ist das ja auch nicht wichtig. Sie weiß, dass sie dabei war und dass wir gemeinsam tolle Dinge erlebt haben.


Wir hatten damals nur 2,5 Wochen Urlaub und sind von Kapstadt nach Port Elisabeth gefahren. Wir waren im November/ Dezember unterwegs und hatten super Wetter, trotzdem war Baden im Meer fast nicht möglich. Um Kapstadt rum ist das Wasser wirklich kalt und danach waren immer überall Quallen und kein Kind wollte/ durfte ins Wasser. Also achtet auf jeden Fall auf Unterkünfte mit Pool.

Zu eurer Route: In Kapstadt haben wir direkt an der Waterfront gewohnt, das war gut, allerdings ohne Pool. Vor der Shopping Mall ist ein guter Spielplatz!

In Stellenbosch waren wir auf ein Picknick auf der Spier Wine Farm. Auch da gibt es einen Spielplatz und beim Hotel hätte es einen Pool gegeben. Wir sind weiter bis Franschoek gefahren, würde ich beim nächsten Mal anders machen.


Danach De Kelders als Zwischenstopp und vorher die Pinguine in Bettys Bay. Schöner, als in Boulders Beach (wobei ihr da auf jeden Fall vorbeikommt, bei einer Tour über die Kaphalbinsel).

Wir waren dann auch in De Hoop und es hat uns seht gut gefallen. Wir haben einen Marine Walk gebucht und waren die einzigen, das war natürlich toll.


Weiter mit der mittlerweile eingestellten Fähre in Malgas zur Garden Route Game Lodge. Für die Erwachsenen eher nicht so toll, gerade wenn Ihr auch, wie wir ohne Kinder in Namibia wart, aber für die Kinder ein absolutes Highlight! Safari im offenen Safariauto! Wobei unsere Tochter vor allem am späteren Nachmittag im schaukelnden Auto immer eingeschlafen ist.


Wir sind dann an der Küste weiter bis Wilderness. The Dune war ein tolles Guest House. Da sind wir gepaddelt und „ gewandert“, alles auch mit Baby machbar.

Dann Storms River Mouth. Tolle Lage der Unterkunft im Park, aber ich würde sagen vier Nächte sind zu lang. Wir waren da nur eine Nacht. Der Weg zur Hängebrücke ist schön, aber ansonsten weiß ich nicht, was man da mit Kindern noch machen kann.


Und dann der Addo: Wir waren im Main Camp. Man muss selbst fahren, da die Kinder (wie in allen San Parks) erst ab 6 Jahren mit auf geführte Gamedrives dürfen. Wir haben einmal einen Guide gebucht, der in unserem Auto mitgefahren ist, aber das hat sich nicht gelohnt (ist natürlich auch immer Glückssache). Mit Pool und Braai kann man die Zeit im Camp hervorragend füllen!


Viel Spaß bei der weiteren Planung!


Viele Grüße


Ina :saflag:

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SteGo

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Mittwoch, 11. März 2020, 22:07

Hallo,

Vielen Dank an @Blinki, @Bär, @Dicobo, @Sakasu für eure ganzen Tipps.

Ich habe den Tag immer mal mitgelesen, allerdings es zeitlich mit den Kids erst jetzt geschafft mir alles genauer anzuschauen.


Wir werden uns jetzt auf jeden Fall nochmal zusammensetzen und die Route anpassen. Die Strandtage haben sich mehr oder weniger daraus ergeben, dass wir nicht zu lange Strecken fahren wollten. Gegen ein paar Tage am Meer mit spazieren gehen, spielen und lesen haben wir nichts. Aber wenn man es sich genau anschaut, ist es doch etwas zu viel.


@DurbanDirk alles gut, jeder darf seine Meinung kundtun. Habe ich auch nicht böse aufgenommen.


@Armando Dankeschön, ja das ist uns bewusst. Nachdem ich nochmal eine Nacht darüber geschlafen habe, reichen evtl. die Fahrten im Addo und wir sehen alle Tiere die unseren Sohn glücklich machen. Dass wir die Fahrten
nicht in dem Ausmaß wie in Namibia machen können ist uns bewusst und wollen wir den Kids auch nicht zumuten. De Hoop möchte ich auf jeden Fall, Witsand könnten wir streichen (bin hier im Forum darauf gekommen und hat mich angesprochen), aber es stimmt schon, wir sind sehr lange an der Küste unterwegs. An welche Orte im Landesinneren hättest du gedacht?


@leser Vielen Dank für deinen Rat. Im Meer schwimmen hatten wir nicht vor, eher Spaziergänge usw. aber wir werden die Tage auf Grund deines Rates anpassen. Es sind wirklich viel zu viele Tage. Zum Thema „Reisen mit Kleinkindern“ haben wir bisher die Erfahrung gemacht, dass die Kinder immer so entspannt sind wie wir es sind und es hat zum Glück bisher immer gut geklappt, deswegen hoffe ich, dass es dieses Mal auch wieder so sein wird.


@parabuthus Vielen Dank für deine Ausführliche Antwort. Die Games Drives werden wir so machen. Mal schauen ob wir noch ein Zimmer im Main Camp bekommen. Den Mountain Zebra Park und Karoo NP hatten wir wieder aus unserer Route gestrichen, wegen der Fahrtstrecke und der Kinder, aber vielleicht schauen wir da doch nochmal drüber. Danke


@Imi76 Vielen Dank auch an dich! Deine Infos helfen mir sehr weiter! Was genau würdest du anders machen? Nicht mehr nach Franschoek? Wandern gehen wir sehr gerne, die Kleine sitzt in ihrer Trage, der Große muss laufen bzw. wird von Papa getragen, daher werden es wohl eher kleinere Wanderungen, aber ganz darauf verzichten möchten wir nicht. Denke auch, dass das klappen sollte.


Jetzt setze ich mich nochmal hin und versuche ein bisschen an der Route zu basteln.

Mal schauen, ob wir überhaupt fliegen können. Im Moment habe ich ein bisschen bedenken, dass wir unseren Flug noch von der Lufthansa gestrichen bekommen.

Viele Grüße,
Patricia

Bär

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Mittwoch, 11. März 2020, 22:35

Weiter mit der mittlerweile eingestellten Fähre in Malgas zur Garden Route Game Lodge.

Weshalb sollte die eingestellt sein?
.
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toetske (13. März 2020, 23:40)

Beate2

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Donnerstag, 12. März 2020, 10:30

Zitat von »Imi76«

Weiter mit der mittlerweile eingestellten Fähre in Malgas zur Garden Route Game Lodge.
Weshalb sollte die eingestellt sein?
die Fähre wurde doch "nur" von Handbetrieb auf - ich meine - Diesel umgestellt?!

Ich fände den Bontebok sonst auch noch eine gute Alternative mit den kids. Das Camp hat schöne Cottages, es gibt einige Antilopen und Vögel, am Fluss einen Picknickplatz und kleinen Strand. Der Park ist recht eben und es gibt einige Wege, die nicht zu lang sind, da kann der Große auch laufen. Swellendam ist um die Ecke, da kann man auch noch mal sich die Beine vertreten.

Wenn es in die Strecke passt - das Weingut Vergelegen in Somerset West hat einen sehr schönen Spielplatz, einen riesigen Park zum Spazieren gehen und bietet euch Eltern noch was an Kultur. 8)

Scratch Patch an der Waterfront oder in Simonstown macht dem Großen bestimmt auch Spass

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toetske (13. März 2020, 23:41), Blinki (12. März 2020, 11:05)