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LIRPA 1

Gaukler

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Donnerstag, 19. März 2020, 20:24

Namibia Reisebericht als Corona Blues Trösterchen

Liebe Alle!

Ich denke es ist im Forum deutlich zu erkennen, dass Allen das Virus auf den Magen schlägt. Unabhängig davon, dass ich dem Mainstream nicht folge und zum Corona Virus eine komplett andere Meinung habe, als die überwiegende Mehrheit hier, geht auch an den Lirpas der Virus natürlich nicht spurlos vorbei. Wir arbeiten Beide in System relevanten Berufen, sind also eher mehr als weniger eingespannt, dennoch möchte ich versuchen ein wenig aufzuheitern.
Trotz des Titels möchte ich KEINESFALLS, dass dieser Thread ein weiterer Corona Diskussionsthread wird. Ihr dürft gerne kommentieren aber bitte NICHT zum Thema Corona. Sollte das nicht klappen, werde ich den Thread direkt einstellen.

Da ich ja schon alle unsere Südafrika Reisen seit wir digital fotografieren mit einem Reisebericht beschrieben habe, wollte ich erst nur noch nicht gezeigte Fotos zur Aufheiterung posten. Bei der Durchsicht kam mir dann unsere Namibia Reise vor die Augen und ich dachte, dass auch ein Reisebericht dazu vielleicht Freude machen könnte. Das ist natürlich etwas aufwändiger und wird ein wenig Zeit benötigen aber ich hoffe ihr habt Zeit...

Jetzt sichte ich erst einmal Fotos und dann geht es demnächst los.

LG Lilly


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Donnerstag, 19. März 2020, 20:37

bin dabei :)


LG Rainer

Bueri

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Donnerstag, 19. März 2020, 21:07

Hallo Lilly in der "Plauderecke spezial, Foriker unterwegs - ausserhalb des südlichen Afrika" habe ich bereits mit einem "nicht afrikanischen" RB begonnen.
Ich lese auch bei Dir gerne mit. :danke:
Schönen Abend
bueri

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toetske

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Donnerstag, 19. März 2020, 22:34

ich hoffe ihr habt Zeit...

Hallo Lilly,

Zeit genug... ich muss nämlich erst noch die +- 20 anderen Reiseberichte lesen die es während unserer ZA-Reise gab. Bestimmt viel spannender als Corona :whistling:
Deshalb hoffe ich dass auch Du mir Zeit gönnst, erst später zu reagiern. Wie heisst das schon wieder "first come, first serve" ;)

Freue mich auf jeden Fall, weil wir Ende Januar zum ersten Mal in Namibia waren (allerdings nur 2 Nächte!!!) von Mata Mata aus nach Grünau um den Fish River Canyon und Ai Ais Hot Springs zu besuchen.

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

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LIRPA 1

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Freitag, 20. März 2020, 15:53

Anreise und Verwirrungen

@ Rainer: Wer zuerst einsteigt hat natürlich einen Fensterplatz. Enjoy!
@ Bueri: Nicht Afrikanisch habe ich auch überlegt, Kanada ist einfach noch frischer und würde mir von daher leichter fallen aber Namibia füllt besser (meine) Sehnsucht nach Afrika. Welcome on board!
@ Toetske: Schön, dass KTP und Namibia für euch geklappt haben. War bestimmt toll. Gut für Dich, dass Du noch viele tolle neue RBs lesen kannst. Bei mir kannst Du gerne später zusteigen.

Unsere Reise nach Namibia fand statt vom 30.5.2015 bis zum 16.6.2015. Ich werde, wie aus anderen RBs bekannt unsere Unterkünfte beschreiben und so weit es sie noch gibt auch verlinken. Als Anhaltspunkt mag das noch dienen, natürlich hat sich aber in den letzten 5 Jahren vieles verändert und folgende Reisende werden sicher so gut wie alles anders vorfinden. Sollte also irgendwann wieder ein unbeschwertes Reisen möglich sein und ihr eventuell Teile unserer Route nach fahren und Unterkünfte aufsuchen, prüft vorher genau, was sich geändert hat.
Auch die Preise gebe ich aus Gewohnheit noch an. Möglicherweise vergleicht ja der oder die Andere mit Preisen unserer Südafrika Reisen und hat dadurch noch ein Benefit.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Google berechnete 2023 Kilometer, gefahren sind wir 3166 km.
Ganz bewusst hatten wir uns bei diesen nicht einmal 3 Wochen nur für den nördlichen Teil entschieden. Den Süden wollten wir immer einmal nachholen, bisher ist es aber dazu noch nicht gekommen.



Tagflug mit Condor direkt von FRA nach WDH: 579,58 € pP
Übernahme MW gebucht über Billigermietwagen, Hertz, 952 € (= 56 €/Tag) für VW Tiguan o.ä. Voll versichert inkl. Reifen, Glas und Unterboden.
1 Nacht (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 114.44 € inkl. Frühstück, direkt gebucht.
3 Nächte Swakopmund (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 62,33 € inkl. Frühstück pN über FTI.
1 Nacht (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Besitzer hat gewechselt) bei Omaruru 2010 Nam$ inkl. Abendessen und Frühstück, direkt gebucht.
3 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 91 € inkl. Abendessen und Frühstück pN über FTI.
2 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 136 € inkl. Frühstück pN über Thomas Cook.
2 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 102,5 inkl. Frühstück pN über Thomas Cook.
2 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 118 € inkl. Frühstück pN über Thomas Cook.
2 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 71,5 € inkl. Frühstück pN über Thomas Cook.
1 Nacht (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) bei Windhoek 1620 Nam$ inkl. Abendessen und Frühstück pN direkt gebucht.
Nachtflug mit Condor, direkt von WDH nach FRA.

Den Lesern unserer RBs ist bekannt, dass wir am liebsten als Selbstversorger in Restcamps der NPs unterwegs sind. So leicht, wie das in Südafrika ist, war es in Namibia leider nicht aber dennoch waren wir mit unserem Kompromiss zufrieden. Wir hatten uns natürlich im Vorfeld informiert und waren uns darüber bewusst, dass wir in den Restcamps größtenteils keine voll aus gestatteten Küchen vorfinden würden. Daher war unsere Ausstattung etwas umfangreicher. Neben dem üblichen Grillrost fand auch Besteck, Teller, Schüsseln und weiteres den Weg in unsere Koffer und wir konnten so unsere SA Urlaubsweise in etwa durchziehen. Näheres dann jeweils in den Beiträgen zu den Unterkünften.

Über Condor hatten wir zu dem Zeitpunkt nicht viel Gutes gelesen, es war aber ein Direktflug und die oft kritisierten Schwierigkeiten mit Condor schienen uns nicht relevant. Damit hatten wir durchaus Recht. Engen Sitzabstand können wir nicht bestätigen, da wir Beide auch eher klein sind auch nicht relevant. Auf dem Hinflug hatten wir auch jeweils eine Dreier Reihe für uns. Das hilft. Das Essen war in der Tat nicht besonders gut, darüber waren wir uns vorher im Klaren, waren vorbereitet und hatten keine Probleme. Entertainment hatten wir bei dem Tagflug für 4 € dazu gebucht und war okay. Alles gut so weit. Nur unser Monitor am Platz verwirrte uns ein wenig.

Waren wir im falschem Flieger?

Lacht uns der Frosch aus oder doch nur an?

Die Beruhigung kam in Papierform.

Dann landeten wir in Windhoek. Vom Flieger direkt in die afrikanische Luft und zu Fuß zu den Gebäuden. Sehr schön, direkt die frische Luft zu genießen.



Die Einreise Formalitäten gingen recht flott, scheinbar wollten alle Feierabend haben, die Koffer kamen direkt – das lief. Auf Grund dessen, dass es schon dunkel war, gingen wir nicht zum Geldautomaten, unsere Rand vom letzten Südafrika Urlaub würden für eventuelle Bezahlungen an der Etango Ranch reichen. Es ging also zu Hertz. Wir kamen direkt dran, alles war vorbereitet, es gab aber nicht das bestellte zweite Reserverad. Dafür ein Upgrade zum Toyota Fortuner. Und wieder Verwirrung: Der Toyota hatte ein südafrikanisches Kennzeichen und einen ZA Aufkleber. :D Aber alles gut, Hertz wird von Südafrika aus mit betrieben. Wir sollten uns am nächsten Morgen noch einmal melden für ein zweites Reserverad.

Auf Grund des Tagfluges war uns klar, dass wir nicht nach Windhoek 'rein fahren würden. Wir suchten also nach einer Unterkunft in Flughafennähe und wurden bei der Etango Guestfarm fündig. Für das Gebotene eher zu teuer aber durch die Nähe zum Flughafen ist der Preis erklärbar. Es hätte einen Transfer gegeben aber der war teurer als ein Tag MW mehr und daher nahmen wir davon Abstand. Das war genau richtig. Die Fahrt war kurz, easy und sicher und wir waren eher vor Ort als die Transfergäste. Würden wir immer wieder so machen, wenn wir Abends ankommen. Der Kontakt per Email war flott und freundlich.

Die Fahrt zur Farm dauerte ca. 10 Minuten, vom Flughafen zur B6, diese überquert und auf guten Farmwegen und durch zwei (offene) Tore ausgeschildert zu den Unterkünften. So hatten wir uns das vorgestellt.

Vor Ort gab es dann noch einen kleinen vorbestellten Snack im Gemeinschaftsraum, ...



... das erste Bier/Cider und dann ab ins Bett.

Fortsetzung folgt

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Sonntag, 22. März 2020, 16:15

Unser Gefährte und erste Eindrücke

Nach der ersten Nacht waren wir angekommen. Wir blickten uns erst einmal vor...



... und in unserem Zimmer genauer um.





Geräumig, einfach aber sinnvoll. Eine Minibar vermisste man im Zimmer. War hier nicht wirklich notwendig. Wer hier schläft, kommt wohl direkt vom Flughafen und hat noch nicht eingekauft. Dafür gab es zwei Kofferständer. Gut zum Umpacken.



Dann ging es zur Inspektion des Geländes. Und zu erfreulichen ersten Sichtungen.



Überall hingen Futterstationen.



Die waren durchaus gut besucht. Im Gegensatz zum Pool. Für den war es im Spätherbst zu kalt.



Frühstücken ging allerdings auf der Terrasse. Qualität und Quantität waren wie beim Snack abends überschaubar. Alles okay aber mehr auch nicht.



Unschön waren die Prahlereien der leider auch anwesenden Jäger. Auch für diese Spezies liegt die Farm natürlich günstig, ein Ausweichen ist bei solchen Unterkünften eher schwierig. Aber wir blieben ja nur die eine Nacht.

Dann wurde gepackt, unser Gefährte, der die Nacht auf dem Sammelparkplatz der Ranch, also nicht direkt an unserem Raum verbracht hatte, beladen und die erste lange Etappe angetreten.



Aber nein, erst ist noch ein Zwischenschritt nötig. Normalerweise folgt ja im zweiten Beitrag immer die Fahrzeug Beschreibung. Da es aber nur RBs exklusiv für dieses Forum und nur von Südafrika gibt, gibt es keine Aufzeichnungen. Also hier nur eine kurze Info. Der Fortuner war ein deutliches Upgrade gegenüber RAV4 und Co. Sehr komfortabel gefedert, gute Reifen, Tempomat und verbrauchsarm (Diesel). Für 2 Personen aber überdimensioniert.
So sah er aus, das Reserverad befindet sich außen, unterhalb des Kofferraums. Rechts sieht man auch, dass der Fortuner in Südafrika zugelassen war.



Hier der „leere“ Kofferraum. Die beiden Notsitze störten bei unserem geringen Gepäck nicht wirklich. Der erste Koffer (je 64x42x36 cm) dazu gepackt verliert sich noch.



Und auch als alles verstaut ist, bleibt noch reichlich Platz.

Fazit: Als kostenfreies Upgrade immer gerne, den Mehrpreis, den das Fahrzeug sicher wert ist, würden wir als 2 Personen Reisegruppe eher nicht zahlen.

Nun geht es noch einmal kurz zum Flughafen. Am Ende der guten Farmpiste ist der Flughafen nicht zu übersehen.





Zuerst ging es zu Hertz. Wir hatten ja eigentlich ein zweites Reserverad bestellt. Das war natürlich auch heute nicht zu bekommen. Wir wissen aber inzwischen, dass wir es nicht benötigt haben. Genau genommen hätten wir unsere ganze Reise auch im Sedan machen können. Das wäre zwar weniger komfortabel gewesen aber im Nachhinein stellten sich alle Straßen und Pisten, die wir befahren haben, als gut heraus.
Dann ging es zum Geldautomaten. Wir ziehen ja immer Bargeld für ungefähr 1000 Euro. Nicht sonderlich clever und sicher aber wir zahlen halt ganz gerne noch mit Bargeld und Kreditkarten Geräte fallen ja auch manchmal aus. Hier bekamen wir nur 5000 Rand (Ja, Rand, keine Namibischen Dollar), dann war der Automat leer. Eine zweite Abhebung klappte nicht und auch die hinter uns Versuchenden bekamen nichts mehr.

Dann ging es richtig los. Es war ja Sonntag, die Straßen waren leer, die Fahrt war entspannt. Anfangs um Windhoek war es noch grüner, dann wurde es sukzessive karger mit jedem Kilometer, denn wir uns unserem Tagesziel näherten.







Unterwegs fanden wir dann auch einen guten Radiosender und als die Musik aufhörte, wurde plötzlich Deutsch gesprochen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) eben. Echt verwirrend dieses Land. ;) Knapp 400 km und etwa 4,5 Stunden später erreichten wir ohne besondere Vorkommnisse Swakopmund. Eine echt entspannte erste Etappe. Unsere Unterkunft vor Ort stelle ich dann demnächst vor.


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Dienstag, 24. März 2020, 12:44

3 Nächte Swakopmund Hotel zum Kaiser

Vor der Reise haben wir lange in Swakopmund nach einer geeigneten Unterkunft gesucht. Irgendetwas gefiel uns immer nicht und wir fanden nicht wirklich ein B&B, Guesthouse oder SC-Unterkunft, die uns 100% gefiel. Dann sahen wir das Angebot bei FTI für das Hotel „Zum Kaiser“ 3 für 2 Nächte. Dadurch war es günstiger als alle freien B&Bs oder Guesthouses. Sehr gut war auch die Lage fußläufig sowohl zum Meer als auch zum NWR/MET-Büro, zu Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Eine Minibar im Zimmer gab es auch. Also buchten wir und es war ein Glücksgriff. Das lag wohl daran, dass das Hotel recht leer war. Ansonsten wäre es evtl. nicht so toll gewesen.
Das Hotel war leicht zu finden, im linken Teil des Bildes der Eingang von der Straße aus. im rechten Teil die Durchfahrt zum Hof. Das rechte Gebäude gehört auch zum Hotel.



Hier noch das rechte Gebäude. Unten befindet sich der Frühstücksraum. Wir sind immer über den Holzsteg zwischen den beiden Gebäuden zum Frühstück gegangen.



Das Hotel von hinten. Auf dem Hof konnten wir kostenfrei und nachts bewacht parken.



Das Zimmer war eher klein aber natürlich ausreichend.

Wasserkocher, Tassen, kleiner Kühlschrank war vorhanden.

Wenn wir uns Mühe gaben, konnten wir aus dem Fenster seitlich das Meer sehen. Das Bad war auch nicht besonders groß, hatte ein Fenster und getrennt Wanne und Dusche.



Einen Balkon hatten wir nicht aber wir waren nur ein paar Treppenstufen von der Dachterrasse entfernt. Diese hatte eine Bar, die auf Grund der wenigen Gäste nicht betrieben wurde. Wir hatten die Terrasse also immer für uns und dabei diesen Ausblick. Zum Meer ...



... und zur Landseite.

Auch die Jetty konnten wir durch die Palmen erspähen.



Das Frühstücksbuffet war gut bis sehr gut, warme Speisen wurden serviert, auch hier gab es nichts zu meckern, nur zu loben. Wir waren von Auswahl an Brot und Aufschnitt und vom schnellen Service positiv überrascht.



„Unsere“ geniale Terrasse nutzten wir für den Sundowner, Mit eigenen Tellern, Besteck etc. und den Einkäufen aus dem nahe gelegenen Woermanns bereiteten wir uns dort auch ein nettes intimes Dinner. Das war ideal.



Essen gingen wir einmal im zumindest 2015 hoch gelobten „ (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) “. Voll, nette Lage, ordentliche Küche, flotter Service. Nicht überragend aber gut.



Einmal waren wir im (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Essen einfache Biergarten Küche, Deutsch und Touri lastig voll, leckeres Bier, schneller Service. Alles wie erwartet und okay. Auf der Karte von Swakopmund sieht man, dass wir beide Lokale fußläufig in wenigen Minuten erreichen konnten. Wir gingen jeweils im Hellen hin, und liefen im Dunkeln zurück. Möglicherweise nicht vernünftig, wir fühlten uns aber zu keiner Zeit unwohl oder unsicher.



Was wir sonst noch so unternahmen, dann demnächst und dann gibt es auch wieder Tier(chen).


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Bueri

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Donnerstag, 26. März 2020, 12:48

Danke

Hallo liebe Lilly

vielen Dank für den Reisebericht. Ich bin immer wieder begeistert, wie du die Unterkünfte beschreibst. Natürlich kann nach einigen Jahren was geändert haben, doch deine Fotos sind ein echter Mehrwert. Zusammen mit den Fotos der Unterkunftswebseiten gibt es für mich eine gute Entscheidungsgrundlage.

Weiter so :danke:

lg
Alma

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Bär (26. März 2020, 12:52)

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Donnerstag, 26. März 2020, 15:43

Swakopmund Tag 1: Lächeln in der Wüste



@ Alma: Danke für Deinen Kommentar und für die Bestätigung, dass es nicht ganz sinnlos ist, solche Beschreibungen zu verfassen. Ich habe hier ja schon öfter geschrieben, dass ich RB-Unterkunft-Beschreibungen lieber nutze als Bewertungsportale. :danke:

Swakopmund war einer der Gründe für den Namibia Besuch. Genauer gesagt eine so genannte „Living Desert Tour“. Die kleinen Tiere, die in der Wüste überleben, sind schon sehr interessant und vor Ort gibt es mehrere Anbieter dieser Touren. Also begannen wir diese Anbieter an zu schreiben und uns in RBs und Ähnlichem Infos ein zu holen. Dabei kristallisierte sich heraus, dass oft mit mehreren Autos gefahren wird und so Gruppen von 8-25 Leuten entstehen. Nichts für uns. Wir fragten also private Touren an. Wir erhielten von allen angeschriebenen Anbietern schnell und freundlich Antwort aber private Touren waren nicht vorgesehen. Von einem Anbieter kam der Tipp Batis Birding zu kontaktieren. Dort könnte man so etwas wohl vereinbaren. Ein toller Verweis auf die Konkurrenz und für uns ideal. Wir buchten nach kurzem Email Austausch eine Tour für 350 Nam$ pP. Start und Endpunkt am Hotel, Zahlung am Ende der Tour. Eine Website gibt es z.Zt. nicht, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .
Pünktlich saßen wir zur vereinbarten Zeit in der Lobby. Unser Guide kam herein, begrüßte uns kurz und schon ging es los. Mit einem 4x4 Fahrzeug ging es zum Einstiegspunkt in die Wüste. Während der Anfahrt fragte der Guide unsere Interessen und Vorstellungen ab und dann begannen die Erklärungen.

Das Tier am ersten Haltepunkt war in keinem guten Zustand ;) , dafür aber ein gern genutztes Erklärungsobjekt.



Danach kam etwas Geologie und Materialkunde. Der Guide hatte zur Veranschaulichung Karten und Gesteinsproben dabei. Das war hilfreich, interessanter waren aber seine Entnahmen und Erklärungen zum Gestein vor Ort. Zwei Handgriffe und wir sahen ganz nah, wie unterschiedliche Farben die Wüste bestimmen.



Auf Fotos und von Weitem sieht man das oft, hier wurden uns die unterschiedlichen Gesteine erklärt. Am anschaulichsten mit einem Magnet. Dieser wurde an einer Stelle mit dunklem Sand durch diesen geführt und dann war er voller Eisenkörnern. Der Magnet war in Plastik gepackt, da man sonst die Wüstenteile nicht leicht wieder abbekommt.



Dann ging es mit dem Auto weiter zu einer anderen Stelle. Hier wurden wir Allein gelassen und aufgefordert Tiere zu suchen.



Der Guide machte sich ebenfalls auf die Suche und nach einer viertel Stunde hatten wir zwar ein paar Ameisen und Käfer entdeckt, ein Vogel uns beobachtet ...



... aber erst als der Guide zurück war und uns zu einem Busch führte, sahen wir, wonach alle Touren suchen.



Der kleine Kerl saß unter einem Busch und war ob unseres Besuches ganz dunkel vor Besorgnis. Als wir ihm nach einer Weile wohl nicht mehr gefährlich erschienen, änderte sich die Farbe und die hellere Version begann die Jagd nach unseren mitgebrachten Leckerchen.



Leider ist mein fotografisches Wissen sehr beschränkt und mir gelang es nicht die schnelle Zunge zu fotografieren. Hier der untaugliche Versuch.



Natürlich habe ich auch gefilmt und dann ein paar Sequenzen ausgeschnitten. Besser als Nichts. :blush:



Wir blieben lange, wir bestimmten ja die Verweildauer selbst. Dann ging es doch weiter, der nächste Stopp am Sanddollar und wieder beobachtete uns ein Vogel.





Am nächsten Stopp lag eine Horned Adder im Schatten eines Minibusches.



Wir waren ihr wohl nicht ganz geheuer. Sie verzog sich und dann, ...



... der Guide kündigte es schon an, verschwand sie ziemlich schnell. Toll!



Langsam wurden wir allerdings auch nervös. Auch bei der Schlangensichtung waren wir nicht nur Beobachter sondern auch Beobachtete.



Das nächste Highlight entdeckte der Guide dann an hohen Dünen. Die unterschiedlichen "Streifen" entstehen, wenn eine Bewegung auf der Düne quasi eine Lawine aus Sandkörnern auslöst.



Während er noch erklärte sprang unser Guide plötzlich aus dem Fahrzeug lief nach rechts und links, ließ sich in den Sand fallen und kam dann mit diesem kleinen Kerl wieder.



Er wollte den Wüstengecko nicht zu sehr stressen aber 5 Minuten erklärte er Einiges, das alberne Hängen an Ohren oder Ähnliches unterließ er zum Glück. Dann sahen wir wie schnell sich der kleine Sandwühlprofi eingräbt. Das ging noch schneller als bei der Schlange.



Noch während der Gecko verschwand, wurde der nächste Delinquent gefangen und vorgeführt.



Der kleine Klopfkäfer kam aber auch schnell wieder frei und diese beiden Tiere waren die einzigen, die berührt wurden. Alle anderen wurden nur beobachtet. Das gefiel uns gut. Auch das keine Dancing White Lady ausgegraben wurde, geschah durchaus mit unserem Einverständnis. Der Bau der Spinne benötigt viel Arbeit und es ist in unseren Augen keine gute Idee den zur Touri Bespaßung zu zerstören.

Danach klärte sich dann, warum uns der Vogel und seine Brüder die ganze Zeit folgte und beobachtete. Unser Guide von Batis BIRDING verfüttert das, was Chamäleons übrig lassen an seine gefiederten Freunde und das wussten die kleinen Strategen genau.



Weitere Stopps für Pflanzen ersetzten das sonst übliche Düsen über Dünen, das wir ablehnen.



Nur aus Spaß an der Freude über Dünen zu brettern nachdem man gerade gelernt hat, welch tolle Welt sich darin verbirgt? Welch ein perverser Gedanke und schön, dass unser Guide diese Meinung mit uns teilte. Er nahm aber seine Kollegen auch ein wenig in Schutz, indem er erklärte, dass nur bestimmte Bereiche befahren werden dürfen und dort nicht so viele Tiere leben. Der Bestand der Tierwelt hat sich seit Einführung der Living Desert Touren positiv entwickelt und es gibt dadurch nun für Dünenbrettertouren gesperrte Bereiche. Wir erklommen dafür eine Düne zu Fuß. Ziemlich anstregende Angelegenheit. Ein Schritt vor, zwei Schritt zurück rutschen... :rolleyes:



Benefit unserer unüblichen Route entfernt von den Dünen war dieser Skorpion, der uns überraschend vor das Auto rannte …



und ein weiteres Chamäleon, das gut sichtbar in einem Busch am Pistenrand saß. Pech für das kleine Tierchen, dass die gefiederten Freunde unseres Guides schon seine Bestände komplett geplündert hatten.



Das war unser geführter Trip in die Wüste. Toll, sehr zu empfehlen und mit einem sehr guten Guide.

Unsere Nachmittags Unternehmung an dem Tag bestand nur noch aus einem Bummel durch Swakopmund um am (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) für unseren am nächsten Tag geplanten Besuch der Mondlandschaft zu besorgen. In dem Gebäude gab es nicht nur das Permit sondern auch sehr nette Mitarbeiter, die uns gut informierten, einiges Infomaterial in Papierform, mit dem wir ausgestattet wurden und ein paar erklärende Plakate zu unseren Vormittagssichtungen.



Um ein paar Touripflichten auch zu erledigen, unternahmen wir einen Besuch des (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) mit Schwarzwälder Kirsch Torte. Touri Muss und nicht unlecker, wobei mir der Kuchen mit Kapstachelbeeren besser mundete.



Am Schluss des Spaziergangs stand der Einkauf im Wörmanns und wen trafen wir da an der heißen Theke wieder? Unseren Guide vom Vormittag, der sich ebenfalls ein Hähnchen organisierte. Unser Trinkgeld wurde also zum Essgeld. :D Peinlicherweise kenne ich den Namen des Guides nicht mehr. Er war als freier Mitarbeiter für Batis Birding tätig, sehr kundig und ein guter Erzähler. Ein Guide, wie man sich ihn wünscht. :thumbup:

Fortsetzung folgt.


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Donnerstag, 26. März 2020, 19:55

...Tipp Batis Birding zu kontaktieren. ...Wir buchten nach kurzem Email Austausch eine Tour für 350 Nam$ pP. Start und Endpunkt am Hotel, Zahlung am Ende der Tour. Eine Website gibt es z.Zt. nicht, hier findet ihr erste Infos.

Hallo Lilly,
und auch das sind die Info's die Deine RB immer noch interessanter machen :danke:

LG Rainer

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Gaukler

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Sonntag, 29. März 2020, 15:14

Bis zum Mond und zurück

@ Rainer: Schön zu hören, danke! Zur Klarstellung: Wir waren mit Batis Birding sehr zufrieden. Andere haben andere Bedürfnisse und werden vielleicht mit einem der anderen Anbieter besser bedient sein. Da muß jeder für sich selbst das Richtige finden. Der Kontakt war mit allen sehr gut, nachgerade vorbildlich.

Heute sollte es per eigenem Fahrzeug in die so genannte Mondlandschaft und zu den Welwetschias gehen. Das Permit hatten wir uns ja schon am Vortag besorgt, vorzeigen mussten wir es Nirgendwo. Auch dieser Ausflug wäre mit einem Sedan problemlos machbar gewesen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .



Auf der Anreise sahen wir zu unserer Überraschung am Straßenrand Flamingos in einem Tümpel des Swakop. Damit hatten wir gar nicht gerechnet. Wir wurden noch akzeptiert, als ein zweites und drittes Fahrzeug hielt, war die Toleranz der Tiere aber am Ende, und sie entflogen, drehten aber noch einmal und flogen über uns hinweg. Ein netter Einstieg in den Tag.





Mit dem Permit hatten wir auch eine Karte erhalten, auf der die einzelnen sehenswerten Punkte unseres Trips verzeichnet waren. Wir klapperten also im Asiaten Modus brav ab. So manche Tafel mit nicht sonderlich erfreulichem Inhalt wurde abgelichtet und die Fahrt nachdenklicher fort gesetzt.



Dieses Bild täuscht dabei ein wenig. Ganz allein waren wir nicht unterwegs.



Vor uns hielten immer wieder andere Fahrzeuge an den markierten Höhepunkten. Daher waren diese Lichens auch schon reichlich gegossen. Die wird es dann wohl auch bald nicht mehr geben. Weniger wäre mehr.



Die nächsten Minuten vergingen mit Fahrten durch ziemlich karge Landschaften. Hier ein paar Impressionen.









Ganz unbelebt war es aber auch in dieser Region nicht. Hin und wieder sah man eine Bewegung und manchmal gelang sogar ein Beweisfoto.



Dann begannen die Welwetschia Sichtungen.



Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass dieses Schild nicht wirklich beachtet wurde. In jedem Steinkreis waren reichlich Fußabdrücke zu sehen. Nachvollziehbar ist das nicht wirklich. Man schadet den Pflanzen und hat keinen Benefit.



Welwetschias gibt es als männliche und weibliche Pflanzen, Tshokwane und Hluhluwe waren von den Hinweisen begeistert. Sie meinten es wären tolle Verstecke. ;)



Um zumindest eine riesige Pflanze und ihr Wurzelgeflecht zu schützen, war diese sogar eingezäunt.



Für uns war es der Wendepunkt unseres Ausfluges, es war auch einiges an Infrastruktur vorhanden.



Ein letztes Foto von dem extra gebauten Aussichtspunkt,...



... dann ging es zurück nach Swakopmund. Ein wenig wichen wir vom Hinweg ab, wodurch es noch einmal eine etwas andere Landschaft gab.



Nach etwa 4 Stunden waren wir zurück am Hotel, relaxten ein Stündchen und machten dann noch einen Trip nach Walvis Bay.
Über die gute Uferstraße ging es bei nicht wenig Verkehr recht flott voran...



... und schnell erreichten wir unser Ziel, ein kleines Fragment des Dorob NP, an dessen Beginn wir auch direkt sehr erfreulich begrüßt wurden.



Im NP gibt es eine Straße zum Strand, die auf Grund von Sandverwehungen wohl nicht immer zu befahren ist. Wir wollten aber sowieso nur ein paar Flamingos sehen, fuhren also nur wenig weiter, fotografierten die Salzgewinnung, ...





... und wendeten bevor es kritischer wurde.



Flamingos bekamen wir reichlich zu sehen, ...







... den Hafen sahen wir nur im Hintergrund.



Zurück ging es durch Walvis Bay mit teilweise netten Häuschen ...



... und nicht so nette Ausblicken.



3 Stunden circa dauerte unser zweiter Ausflug, da es viel zu sehen gab waren die 7 Stunden insgesamt ziemlich unterhaltsam. Swakopmund und Umgebung wurde also mit 3 Nächten insgesamt nicht langweilig und auch bei einer vierten Nacht hätten wir sicher noch Unternehmungen gefunden (Bootstouren, Robbenkolonie). Diese Nacht hatten wir nicht und es ging weiter. Davon dann demnächst mehr.

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LIRPA 1

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Donnerstag, 2. April 2020, 14:43

Onduruquea Guestfarm

3 Nächte in Swakopmund haben uns gut gefallen. Wir haben vieles gesehen, hatten schöne Sichtungen, eine tolle Führung, ordentliches Wetter und eine schöne Zeit. Hier würden wir gerne noch einmal ein paar Tage verbringen. :thumbsup:
Dennoch ging es dann heute weiter. Bei der Planung der Reise wollten wir zu lange Strecken vermeiden. Wir wussten noch nichts über die Qualität der Straßen und hatten daher für die Strecke Swakopmund – Vingerklip Lodge noch eine Zwischenübernachtung eingeplant. Das ist sicherlich mit heutigem Wissen über die Straßen nicht notwendig, wer wenig Zeit hat, kann diese Nacht gut einsparen, für uns war es aber doch ein netter Zwischenstopp, den wir nicht missen wollen. Entspannt war es allemal. Wir benötigten trotz zweier Fotostopps keine drei Stunden bis zum Zwischenziel Onduruquea Guestfarm und konnten dort, wie geplant noch eine nette Wanderung machen. Ideal!

Los ging es nach dem sehr gutem Frühstück im Hotel schon vor 9 Uhr. Erster Geplanter Stopp war an der Lokomotive „Martin Luther“. Ein National Heritage Namibias (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und leider nur von außen zu besichtigen. Die zerkratzten/dreckigen Glasscheiben und der Sonnenstand ermöglichten so keine ordentlichen Fotos. Dennoch eine imposante Lok und den Stopp wert.



Zeit hat das nicht großartig gekostet und wir fuhren noch einmal zum Swakop Tümpel um zu kontrollieren, ob die Flamingos wieder vor Ort sind. Waren sie und sie entflohen auch nicht. :thumbup:



Ein weiteres mögliches Highlight sahen wir nur im vorbei fahren. Hätten wir 3 Wochen Zeit gehabt, wäre die Spitzkoppe wohl mit einem Übernachtungsstopp aufgenommen worden. Nächstes Mal vielleicht.



Nach der sehr trockenen Region um Swakopmund wurde es spätestens nach der Spitzkoppe wieder deutlich grüner ...



... und auch Usakos mit dem markanten Wasserturm hatte reichlich Bäume zu bieten.



Kurze Zeit später gegen halb zwölf erreichten wir unser Tagesziel. Die Guestfarm liegt auf dem Gebiet einer privaten Farm.



Wir wurden durch das Tor auf das Farmgelände gelassen und fuhren auf sehr guten Farmwegen zu unserer Unterkunft.



Hier die Einfahrt zu Onduruquea. Das rechte der beiden Reetdach Häuser war unseres.



Obwohl wir sehr früh vor Ort waren, wurden wir freundlich empfangen, unsere Unterkunft war bereit und alles wie vorher im guten Email Kontakt besprochen. Wir hatten die Wasserlochsuite gebucht. Damals sah es außen so aus, die tolle afrikanisch anmutende Tür ist auch heute noch erhalten.



Innen war es eher deutsch. :whistling:





Inzwischen ist die Farm von einer (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) übernommen worden und einiges wurde verändert. Auffällig ist der stark gestiegene Preis. :rolleyes: Für unser Paket DBB zahlt man inzwischen den doppelten Preis. Wir würden wohl eher etwas anderes in der Region suchen.

Der Ausblick von der Suite wird wohl immer noch gut sein. Damals sah es am Tage so aus...



… und in der Nacht, beleuchtet so:



Einer der Gründe für die Buchung war die mittige Lage zur Vingerklip, ein weiterer die Möglichkeit auf dem Farmgelände zu wandern. Dazu gab es einen Flyer ...



... und vom Hausherr mündliche Ergänzungen. Unterwegs gab es dann auch Hinweise:



Wir entschieden uns dem Büffelweber zu folgen und waren damit sehr glücklich. Hier einige Einblicke:







Etwas näher:



Das war sehr schön und genau, wie wir es uns vorgestellt hatten. Ob es diese Wandermöglichkeiten noch gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Unter den Aktivitäten der neuen Website ist nichts dahin gehend aufgeführt. Wir würden, falls wir doch noch einmal dort hin fahren, sicher vorher nachfragen. Ohne die Wanderungen wäre es für uns sicher gar nichts mehr.

Danach hatten wir noch Zeit das Gelände etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Parkplätze gab es außen für Besucher und innen, überdacht für Gäste.



Der kleine Pool war gut gepflegt, es gab reichlich Sitz- und Liegemöglichkeiten. Etwas frisch aber im Spätherbst.

Schön waren die diversen Vogelbäder, Bäume und Büsche, die gut bevölkert waren.





2015 wurde die Farm von Familie Sibold geführt. Eugen Sibold, der Hausherr, war ein schrulliger Mann aber ein toller Erzähler und ein Könner am Grill.



Das Steak wurde auf den Punkt zu bereitet, war sehr zart und wurde dann zusammen mit den Eigentümern im geschützten Essbereich eingenommen. Ergänzt wurde das Fleisch durch Vorspeisen, Beilagen und Dessert vom Buffet. Der Kamin brannte dazu und das war auch sehr gut, nachts wurde es nämlich schon sehr frisch.



Das war schon alles sehr gut und routiniert gemacht. Schon damals war aber der baldige Verkauf von den Sibolds geplant. Schön, dass das nicht mit sinkender Qualität im Tagesgeschäft einher ging. Da haben wir wohl Glück gehabt.

Weiter ging es dann schon am nächsten Tag zur Vingerklip Lodge aber das ist was für den nächsten Beitrag.


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