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Samstag, 2. Mai 2020, 14:21

VicFalls, Krüger und Swaziland mit Kids 2019

Hallo liebe Fomis,

da uns eure Vorschläge inspiriert haben, wollten wir im Sommer 2019 eine Selbstfahrerreise zu den Victoria Falls und dem Krüger NP machen.

Unser Familienteam besteht aus meinen Eltern, meinen Schwestern (7 und 10) und mir (12 Jahre).

Wir freuten uns schon lange auf diese Reise, denn wir waren schon oft bei Kapstadt und auf der Garden Route, aber noch nicht im Krüger NP. Da wir zur Schule gehen, waren die einzigen Ferien, in denen wir einen langen Urlaub planen können, die Sommerferien. Leider ist in unseren Sommerferien dort Winter. Doch wir hatten Glück mit dem Wetter, eigentlich hatten wir fast immer 25 Grad und Sonnenschein.

Da wir in ein Malaria-Gebiet gefahren sind, war für uns die Malariaprophylaxe (Malarone) ein Muss. Wir sind zwar nicht zur Hauptmückenzeit geflogen, aber wir wollten kein Risiko eingehen, vor allem da wir auch zu den Victoria Falls geflogen sind.

Wir sind mit South African Airways geflogen und hatten in Südafrika/Swaziland einen Mercedes Vito als Mietwagen.

Unsere Reise begann am 10. August und dauerte bis zum 1. September 2019, also 3 Wochen.



Reiseablauf:

10.08.19: Flug zum Victoria-Falls-Airport in Simbabwe.

10.08.-14.08.19: Unterbringung im Privat Livingstone Game Reserve in der Unterkunft Ursula's Homestead

14.08.19: Flug vom Livingstone Airport in Sambia nach Nelspruit

14.08.-17.08.19: Unterbringung im Africamps at Mackers bei Hazyview

17.08.19: Fahrt in den Krüger NP

17.08.-18.08.19: Unterbringung im Tamboti Rest Camp beim Orpen Gate und Fahrt nach Skukuza.

18.08.-20.08.19: Unterbringung im Skukuza Rest Camp

20.08.19: Fahrt in den Marloth Park (südlich vom Krüger)

20.08.-22.08.19: Übernachtung im Marloth Park in der Birdsong Africa Lodge

22.08.19: Fahrt nach Swasiland/Eswatini

22.08.-23.08.19: Übernachtung in Mlilwane Wildlife Sanctuary im Shonalanga Family Cottage

23.08-24.08.19: Reitausflug mit Höhlenübernachtung

24.08.-25.08.19: Übernachtung im Shonalanga Family Cottage

25.08.-28.08.19: Unterbringung im Avalone Guest House in St. Lucia

28.08.19: Fahrt in die Ongoye View Residence

28.08.-01.09.19: Übernachtung in der Ongoye View Residence.

01.09.19: Fahrt nach Durban zum Flughafen und Rückflug nach München



Wir sind am 09.08. zum Flughafen MUC gefahren, um 21:05 von München Richtung Johannesburg geflogen und von 7:40 bis 10:50 in Johannesburg umgestiegen. Von Johannesburg sind wir zu den Victoria Falls geflogen und um 12:30 am 10.08 am VIC Airport gelandet. Dort haben wir das KAZA-Visum bezahlt, das den mehrmaligen Grenzübertritt von Sambia und Simbabwe erlaubt. Nachdem wir unser Gepäck abgeholt hatten, wurden wir von unserer Lodge Ursulas?s Homestead abgeholt und zur Unterkunft gebracht. Als wir an der Unterkunft waren, haben wir unsere Zimmer eingerichtet und am Pool erstmal relaxed.








Ursula's Homestead ist eine bemerkenswert entspannte Unterkunft mit wirklich sehr gutem Essen (v.a. das Abendessen). Ich persönlich fand es so cool, dass die Häuser und der Pool auf einem Plateau etwa 3 Meter über dem Rest des Game Reserves waren, sodass man die Tiere vom Pool aus beobachten konnte. Am ersten Abend haben wir aber nur Impalas gesehen. Die Lodge hatte mehrere Fahrer, die uns immer spontan in die Stadt oder zu den Fällen gebracht und abgeholt haben.




Am nächsten Morgen fuhren wir zu den Victoria Fällen. Uns haben die Victoria Fälle sehr beeindruckt, obwohl Niedrigwasser war. Wir sind den Pfad auf der Simbabwe Seite gelaufen. Dann war da ein Naturerlebnis, denn in den 40 Metern neben den Fällen war eine Regenwaldvegetation (wir hatten Regenjacken an!), während dahinter nur heiße Savanne war. Nach der Besichtigung der Fälle sind wir zum Mittagessen in das Victoria Falls Hotel gegangen und danach in die Lodge zurückgefahren.










Am Nachmittag startete unser Game Drive von der Lodge aus. Auf diesem Game Drive sahen wir Impalas, Rappenantilopen, Giraffen, Büffel und Elefanten. Für mich persönlich waren die Nashörner am besten.











Als die Sonne langsam untergegangen ist, stieg unser Guide aus dem Jeep und hat eine Bar aufgebaut, mitten im Big Five Gebiet(!). Wir sind auch ausgestiegen und haben uns bedient. Er hatte Getränke und sogar Weine und Samosas dabei. Während wir aßen, sahen wir dann noch eine Büffelherde am Wasserloch trinken, das war schon speziell so ohne Zaun.



Nachdem die Sonne untergegangen war, sind wir dann wieder in die Lodge zurückgefahren und haben den restlichen Abend genossen.

Am nächsten Tag sind wir in die Stadt gefahren und haben Eis gegessen (sicherheitstechnisch kein Problem).
Am Nachmittag machten wir eine Sundowner Tour auf dem Sambesi. Am Pier standen 2 Boote ein einfacheres und ein luxuriöseres. Wir waren die ersten Gäste und wir hatten glücklicherweise das luxuriösere gebucht (nur einstöckig und nicht so dicht bestuhlt). Danach kamen viele Gäste und alle sind auf das etwas einfachere geschickt worden, uns war das schon fast peinlich (Hhm) als einzige Gäste :blush: . Doch dann kamen glücklicherweise noch andere Gäste und die Tour konnte starten.

Wir wurden schon am Anfang mit Getränken jeglicher Art versorgt. Dann haben wir Babykrokodile, Nilpferde und Vögel gesehen.





Als sich die Sonne dann Richtung Sambesi gesenkt hat, bekamen wir sogar Samosas und Hähnchenschenkel (lecker). Wir haben noch mehr Nilpferde gesehen, aber das coole war eigentlich der traumhafte Sonnenuntergang und der Service.







Als die Sonne untergangen war, wurde es kälter und wir wurden wieder zurückgefahren.

Am nächsten Tag haben wir wieder entspannt, während unser Vater zu dem Victoria Falls Rafting gefahren ist (leider erst ab 15). Aber er hat erzählt, dass es extrem hart war und das jede Achterbahn ein Witz dagegen ist. Da waren wir froh, dass wir nicht mitfahren konnten.





Am nächsten Tag sind wir zum Livingstone Airport nach Sambia gefahren, nicht zum Victoria Falls Airport, denn dieser Flughafen ist zwar kleiner, aber hat aber eine direkte Verbindung nach Nelspruit. Dieser kleine Flughafen liegt viel näher am Krüger NP als Johannesburg. Wir sind in ein kleines für 70 Personen ausgerichtetes Flugzeug gestiegen (es waren nur 25 Plätze besetzt), ein komisches Gefühl. Dann sind wir am Abend in Nelspruit gelandet.





Das war der erste Teil unserer Reise und ich freue mich, auch die restliche Reise mit euch teilen zu dürfen.


Anton (inzwischen 13 Jahre)

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Sonntag, 24. Mai 2020, 11:19

Reisebericht Teil 2: Africamps at Mackers

Teil 2
14.08.-17.08.19: Africamps at Mackers bei Hazyview

Als wir am Flughafen Nelspruit ankamen, holten wir unseren Mietwagen Mercedes Vito ab und fuhren gleich weiter zum Africamps at Mackers bei Hazyview (Fahrzeit etwa 1 Stunde).
Die Africamps sind Zelthäuser mit gemütlicher und guter Ausstattung (bekannt als Glamping). Die Zelthäuser sind für 5 Personen ausgerichtet und darum perfekt für Familien. Es gab einen Pool mit Hängematten, genauso konnte man sich massieren lassen. Vor dem Zelt war eine Lagerfeuerstelle und im Camp gab es einen kleinen Selbstbedienungsshop mit Lebensmitteln und Feuerholz. Die Häuser waren mitten im Grünen und direkt an einem Bach gelegen.





Meine Mutter bei der Morgen-Massage vor dem Zelt.




Als wir am Abend ankamen, haben wir mit dem Braai Paket, das wir dort vorbestellt hatten, gegrillt.


Am nächsten Morgen sind wir früh aufgestanden und haben eine Morgenwanderung entlang des Flusses gemacht (fanden meine Schwestern natürlich ganz "toll", und haben sich während der "Wanderung" - eher ein Spaziergang - beschwert), aber sie war schön und Südafrikas Natur natürlich spannend. Mittags sind wir nach Hazyview zum Mittagessen gefahren und haben den ersten Großeinkauf gemacht. Den Nachmittag verbrachten wir am Pool.









Am darauffolgenden Morgen sind wir zu den Mac Mac Falls und an die Graskop Gorge gefahren.


Als wir uns dort umgeguckt haben, hatte mein Vater ein Bungeejumping entdeckt. Er wollte springen und wer musste mit? Ich natürlich!!! Ich hoffte noch, dass ich zu klein war oder das Bungeejumping zu teuer wäre, aber nein! Es war ab 10 und es war günstig für Bungeejumping (40 Euro). Außerdem war der Sprung nicht mit dem Kopf voraus, sondern in einem Klettergurt. Meine 10-jährige Schwester weigerte sich (meine Mutter auch!) und meine 7-jährige Schwestern wollte Zipline über die Schlucht machen. Also hieß es -Augen zu und durch! Ich war im Tandemsprung mit meinem Vater. Es war sehr hart, ich habe geschrien wie noch nie, war aber am Ende froh, dass ich es gemacht hatte, auch weil es in einer Traumkulisse in der Schlucht war und nicht nur unter einer Brücke. Danach war ich den restlichen Abend hellwach.




Meine Schwester beim Ziplining





Am nächsten Morgen haben wir nochmal eingekauft und sind dann Richtung Paul-Krüger Gate gefahren und haben dort eingecheckt.

Das war der 2. Teil unserer Reise und es hat mit dem Schreiben leider etwas länger gedauert. Ich freue mich aber darauf, die restliche Reise mit Euch teilen zu dürfen und freue mich auf Eure Kommentare.

Anton

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Sonntag, 24. Mai 2020, 14:13

Hallo Anton

Ich finde es ganz toll, wie Du diesen Reisebericht schreibst! :thumbsup:

Und ihr habt eine sehr schöne Route! Ich fahre gerne bei Dir mit und bin gespannt auf eure Erlebnisse!

Viele Grüsse
Andrea

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Sonntag, 24. Mai 2020, 14:35

Hallo Anton, Du schreibst prima. Ich fahre gerne mit Dir. Hast Du auch fotografiert?
Viele Grüße vom Bär
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Sonntag, 24. Mai 2020, 14:41

Hallo Anton,
auch ich freue mich auf Deinen Bericht und lese gerne mit.

Liebe Grüße Manuela :thumbup: :thumbup:

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Freitag, 5. Juni 2020, 15:07

Hallo,
hier nochmal Anton:
Ich wollte mich für die vielen Antworten bedanken und mich dafür entschuldigen, dass es so lange dauert. Ich bin wahrscheinlich erst am 15.06 mit dem nächsten Teil fertig und hoffe ihr könnt euch bis da hin gedulden.

Viele Grüße!

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Samstag, 6. Juni 2020, 04:44

Hallo Anton

Toll Dein Bericht, großes Kompliment!

Ich habe im Februar auch am Lift in Graskop gestanden und habe mich nicht getraut.
Aber im Nachhinein habe ich mich geärgert das ich das nicht gemacht habe.

Bin gespannt wie Dein Bericht weitergeht.
Ich freue mich drauf.

herzliche Grüsse
Wilfried

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Sonntag, 12. Juli 2020, 16:17

Teil 3: 17.-20. August 2019 Krüger Park (Tamboti und Skukuza)

Hallo,
es tut mir leid das dieser Teil des Reiseberichts so lange gedauert hat, ich fühle mich schon ganz schlecht :S , aber ich bin einfach nicht dazu gekommen. Hier ist jetzt der dritte Teil des Berichts:

Als wir am Krügertor standen, hatten wir sofort ein Problem mit dem Auto: Einige Kilometer vor dem Parkeingang funktionierte die Klimaanlage nicht mehr (wir hatten ein neues Auto), wir öffneten das Fenster, doch das ging dann nicht mehr zu, dass wäre im Krüger schon ein erhebliches Problem (Panik im Auto!). Meine Eltern haben dann aber sofort die Autovermietung angerufen. Die haben dann gesagt, dass sie uns ein gleichwertiges Fahrzeug in den Krügerpark bringen. Wir warteten etwa 2,5 Stunden, in denen wir in Skukuza Mittag aßen, als dann der Mann von der Avis Vermietung kam. Er hatte wirklich genau das gleiche Auto dabei. Wir packten innerhalb 15 Minuten das Auto um und konnten weiterfahren. Dieser Vorgang hatte überraschend gut funktioniert.



Danach starteten wir unseren allerersten Game Drive von Skukuza in das Tamboti Rest Camp (bei Orpen). Wir haben Krokodile, Giraffen, Elefanten, Impalas, Büffel, Gnus und einen Löwen gesehen (keine guten Bilder). Bei der Hälfte der Fahrt haben wir dann gemerkt, dass wir uns richtig beeilen müssen, wenn wir rechtzeitig in Tamboti ankommen wollten (wir verbrachten in Skukuza mehr Zeit als geplant). Wir sind dann gerade noch rechtzeitig vor Parkschließung (18 Uhr) im Tamboti Camp angekommen.









Das Tamboti Rest Camp ist ein einfaches Camp, wir hatten dort zwei Hütten, das war für meine Schwestern schon etwas gruselig. Meine Eltern haben sich dann aufgeteilt. Es war das einfachste Camp unseres Urlaubs, aber es war auch spannend und für die 1 Nacht völlig ausreichend.



Die Hütte hatte eine Außenküche, in der wir dann abends, leider im Dunkeln, noch gekocht haben.

Gleich zur Campöffnung haben meine Schwester, meine Mutter und ich unseren ersten Morning Drive gemacht, während mein Vater und meine kleine Schwester ausschliefen.







Anschließend sind wir vom Tamboti Rest Camp in das Skukuza Rest Camp gefahren. Auf halben Weg haben wir in Satara gefrühstückt.



Bis Satara hatten wir viele Giraffen und Elefanten, sowie Wasserböcke und andere Antilopen gesehen. Nach dem Frühstück haben wir dann noch mehr Elefanten gesehen, aber auch Giraffen, Flusspferde, Gnus, Zebras, andere Antilopen und sogar einen Löwen von ganz nah. Spätestens da war uns klar, dass immer da wo die Parkautos oder viele Autos stehen immer etwas Besonderes sein muss. Kurz bevor wir in Skukuza angekommen sind, haben wir dann 4 von nur 120 Afrikanischen Wildhunden im Krüger gesehen, die waren dann, obwohl sie nur im Schatten lagen, etwas sehr besonderes. Danach sind wir in Skukuza angekommen.










Dort hatten wir das GC6D Guest Cottage für zwei Nächte gebucht, das war ein relativ großes Cottage. Es hatte eine sehr schöne Terrasse und war sehr groß, war aber trotzdem im Parkstil eingerichtet. Das Camp hatte einen coolen Pool in dem wir oft gebadet haben. Skukuza Rest Camp ist sehr groß und darum eher touristisch. Da unser Cottage am Rand lag, war es glücklicherweise etwas abgelegen, aber wir haben auch kleinere Häuser gesehen, die sehr nahe aneinander standen. In diesen Häusern hätten wir nicht so gerne wohnen wollen. Unser Cottage hat uns aber super gefallen.
An diesem Abend sind meine meine Mutter und ich noch mal zum Sonnenuntergang aus dem Camp gefahren.
Danach haben wir gegrillt und ein weiterer Tag im Krüger war vorbei.





Am nächsten Morgen sind wir wieder aus dem Camp gefahren, da haben wir Giraffen, Impalas und Zebras gesehen. Dann ist ein Parkauto an uns vorbei gefahren, wir hatten inzwischen gelernt, die Parkautos um Rat zu fragen. Als meine Mutter ihn gefragt hatte sagte er, dass in 5km ein Leopard auf dem Baum beim Essen wäre. Nun drückte meine Mutter auf das Gaspedal und wir fuhren mit überhöhtem Tempo zu dem beschriebenen Punkt. Als wir dort ankamen, fuhren die Autos bereits weg und man sagte uns wir hätten den Leopard um 1 Minute verpasst (!!! Sch…), danach sind wir schweren Herzens zurückgefahren. Bis zum Abend verbrachten wir den Tag am Pool.









An diesem Abend sind wir alle zusammen rausgefahren (mit Chips und Limo bepackt). Wir haben Antilopen, Giraffen und Elefanten gesehen. Kurz bevor wir dann unseren Sundowner im Auto trinken wollten, entdeckten wir direkt neben der Straße einen Hyänenbau mit Erwachsenen und Babyhyänen (süß!), das war mindestens ein Ausgleich für den entgangenen Leoparden! Wir waren am Anfang die einzigen dort und die Hyänen waren nur ein paar Meter entfernt. Danach haben wir den Sonnenuntergang genossen und sind zurück ins Camp gefahren.











Am nächsten Morgen sind wir gleich aus Skukuza Richtung Süden nach Lower Sabie gefahren. Auf dem Weg haben wir Antilopen, Büffel, Nilpferde, Krokodile und sogar zwei Löwen sehr nah gesehen. Danach haben wir in Lower Sabie gefrühstückt. Auf einmal sahen wir direkt vor der Frühstücksterrasse einen Löwen, der einer Antilope hinterherjagte! Während wir abgelenkt waren, machten sich die Vögel gleich über unser Frühstück her.











Als wir weiter Richtung Süden gefahren sind, haben wir Elefanten, Impalas, Warzenschweine, Gnus und Giraffen gesehen. Dann sind wir beim Südtor „Crocodile Bridge“ aus dem Park gefahren.




Das war der dritte Teil unserer Reise und ich freue mich die restliche mit euch teilen zu dürfen.
Anton

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Freitag, 20. November 2020, 18:13

Teil 4: 20.-22.8.2019: Birdsong Africa Lodge, Marloth Park

Ich habe mich jetzt schon wieder lange nicht gemeldet. Hier ist nun der vierte Teil meines Berichts mit Erfahrungen im Marloth Park und dem südlichem Krüger NP :saflag: :



Der Marloth Park ist ein kleiner Park am südlichen Rand des Krügers, der nur „harmlose“ Tiere hält (Giraffen, Antilopen, Warzenschweine…). Die Birdsong Lodge ist ein Ferienhaus für Selbstversorger und hatte eine sehr moderne Ausstattung und einen kleinen Pool. Wir haben es vor allem nach den eher einfachen Camps im Krüger, als tolle Abwechslung empfunden. Insgesamt war dieses Haus sehr schön mit viel Platz und in guter Lage, aber das Besondere am Haus ist, dass man manche Antilopenarten und Zebras füttern kann (für uns ein absolutes Highlight)!





Als wir aus dem Krüger NP draußen waren, fuhren wir nur noch etwa 20 Minuten bis zum Marloth Park und unserem Ferienhaus. Gleich am Parkeingang haben wir das größte Tier des Parks gesehen (eine Giraffe). Da man aussteigen konnte, haben wir das getan und uns an die Giraffe genähert. Uns war schon mulmig, denn so eine Giraffe ist ein RIESIGES Tier! In unserem Haus wurden wir freundlich empfangen und uns wurde gleich gezeigt, dass wir Kudus, Zebras und Warzenschweine FÜTTERN (!!!) konnten. Dabei haben wir unzählige Fotos geschossen, wie wir Tiere füttern (ich hatte Probleme beim Auswählen für diesen Bericht :whistling: ). Am Abend habe ich dann für alle gekocht.







Am nächsten Morgen sind meine Mutter, meine 10-jährige Schwester und ich ganz früh zum Morning-Game Drive in den Krüger NP gefahren, während mein Vater und meine kleinste Schwester lieber ausschlafen wollten. Relativ am Anfang unserer Safari Tour war ein Stau - die Parkautos wieder vorne -und Irgendwer hatte gesagt, dass vor uns ein Gepard wäre. Wir haben leider nichts gesehen und haben uns schon geärgert, weil die Autos vor uns erstmal nicht weggefahren sind. Doch dann ist der Gepard in unser Sichtfeld gelaufen und hat sich von 70 Meter auf 12 Meter genähert. Wir konnten ihn sehr gut sehen und haben nochmal tolle Fotos gemacht, denn so ein Raubtier ist ja richtig schön! Den nur mittelgroßen Gepard kann man sich auch gar nicht als gefährliches Tier vorstellen.



Später dann haben wir nochmal Zebras, Gnus, Giraffen und Antilopen gesehen. Um 10 Uhr sind wir wieder zurück zu unserem Vater und unserer Schwester gefahren, die waren total neidisch auf „unseren“ Geparden!

Den Rest des Tages haben wir gechillt und noch mehr Tiere gefüttert.



Meine Familie lieh dann an diesem Nachmittag Fahrräder von unserem Vermieter aus. Mit denen sind wir durch den Marloth Park gefahren sind und zur Grenze an den Krüger NP. Als der Zaun vor uns auftauchte, fuhren wir an ihm entlang, in der Hoffnung irgendwelche Tiere zusehen und dann sahen wir tatsächlich einen LÖWEN! Das war ein krasses Gefühl, weil ja nur ein Zaun und Wiese zwischen uns und dem Löwen war. Danach ging es wieder zu unserem Haus und wir machten Essen.



Nun startete unser letztes Krügererlebnis - ein Night-Game Drive von Crodile Bridge aus (gebucht über SAN Parks) - der um 20 Uhr losging.

Gleich zu Beginn des Game-Drives haben wir verschiedene Tiere gesehen, die eher nachttypisch sind: Zibetkatzen, Schakale, etc., aber auch einen Elefanten und eine Hyäne. Wir haben davon leider kaum Fotos, weil die Fotos in der Nacht einfach nichts geworden sind.



Gegen Ende dann, meine jüngste Schwester war schon tief und fest einschlafen, erblickten wir am Straßenrand einen Löwen.

Ein wichtiger Tipp hier: Die Fahrer von Park-Game-Drives (anders als bei Privaten Game Drives) müssen einfach nur ihre Stationen abfahren, weil diese ein festes Gehalt bekommen. Wenn diese einfach weiterfahren wollen, müsst ihr den Fahrer einfach bitten noch zu warten.

Also, der Fahrer wollte schon weiterfahren, als wir ein Knurren hörten und gleich hinter unserem Auto mehrere Löwen über die Straße liefen. Aus dem Augenwinkel sahen wir noch, wie zwei Löwen eine Antilope erbeuteten und etwa 12 mittelgroße und auch kleine Löwen aus dem Gebüsch zu der toten Antilope zum Fressen kamen. Dann haben alle gegessen. Das war schon ein Spektakel, vor allem, weil die Löwen so geknurrt haben! Irgendwann sind wir dann wieder gefahren, aber dieses Löwenerlebnis gehörte zu den besten im Krüger NP! Meine kleine Schwester hatte leider alles verschlafen und ließ sich auch nicht wecken.



Als der Game-Drive zu Ende war, haben wir „Goodbye Krüger“ gesagt und sind zu unserem Haus zurückgefahren.



Am nächsten Tag sind wir dann aus dem Marloth Park gefahren und nach einem Einkauf in Malalane nach Süden Richtung Swasiland aufgebrochen.


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toetske

oorbietjie

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10

Freitag, 20. November 2020, 23:26

Hallo Anton,

da hattet ihr aber wirklich eine schöne Zeit im Marloth Park!

Bin gespannt wie euch Mlilwane in Swaziland gefallen hat und was ihr dort alles erlebt habt.

VG. Toetske
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SilkeMa (21. November 2020, 17:20), Sabine74 (21. November 2020, 13:50)

rhein-mainer

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11

Sonntag, 22. November 2020, 10:00

Harmlose Tiere im Marloth Park ???

Wer hat euch das denn gesagt ?? Diese Aussage hätte euch in lebensgefähliche Situationen bringen können. Wir waren im Juni 2019 mehrfach im Marloth Park, weil in Südafrika Vatertag war und der Krüger wegen starkem Andrang geschlossen war.
Meine Frau und ich, waren auf Foto / Video Pirsch , als ich beim Filmen beinahe auf eine Puffotter getreten wäre. Ich konnte die Schlange nicht sehen , weil die Video Cam mit der Augenmuschel keine Sicht auf den Weg unter dir zulässt.
Erst der Schrei meiner Frau : Achtung Schlange !!! , die kurz hinter mir war ,machte mich auf die Gefahr aufmerksam . Beim Gehen auf ein Stauß zu, der als Video Objekt mein begehr war,geschah dies. Ich befand mich ein Schritt vor der Puffotter.. Und diese Situation war etwa 50 m vom Zaun als Grenze zum Krüger.
Übrigens : Im Park wird auf Schildern vor Schlangen gewarnd !

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toetske (22. November 2020, 23:34), Bär (22. November 2020, 17:00)

  • »Sabine74« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 22. November 2020, 11:07

Da hast du natürlich Recht! Wir sind uns selbstverständlich der Gefahr von Schlangen in ganz Afrika bewusst und wir würden nie mitten durchs Gebüsch laufen bzw. achten darauf wohin wir treten, da war die Formulierung vielleicht etwas unglücklich. Auch bei den Zebras vor dem Haus haben wir immer aufgepasst und wären nicht direkt runter zu Ihnen gegangen.
Unser Gastgeber hat uns auch gesagt, dass es Leoparden im Park gibt und man nicht nachts durch das Gebüsch laufen sollte. Selten kommt es ja auch vor, dass ein Löwe aus dem Krüger Park ausbricht.
Ich wollte nur ausdrücken, dass man direkt durch den Park laufen kann, was wir sehr genossen haben.

@Toetske: Ich bin bereits am Schreiben :thumbsup:

Viele Grüße, Anton

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lottinchen (23. November 2020, 08:50), toetske (22. November 2020, 23:37), rhein-mainer (22. November 2020, 18:15)

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Sonntag, 22. November 2020, 15:21

Hallo Anton,
das ist ja ein schöner Bericht, den Du da schreibst! Deine Eltern machen ja einen coolen Urlaub mit euch, echt Klasse! Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.
Viele Grüße, Pfadfinderin