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moana

Anfänger

  • »moana« ist der Autor dieses Themas

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101

Dienstag, 2. Juni 2020, 14:26

Hello

Also ich bewundere alle, die an ihren Plänen festhalten bzw. hoffen, dass sie 2021 ihren Urlaub in Südafrika verbringen können. Ich hab auch schon hart Sehnsucht. Im Mai war es besonders schlimm, das war immer unser Reisemonat, vor 2 Jahren haben wir dort geheiratet... :love:

Allerdings hatten wir jetzt 4 Tage frei und waren unter anderem wandern und hatten überlegt irgendwo einzukehren. Wir haben es gelassen. Ich kann mich einfach nicht an diese "Normalität B" gewöhnen. Ich möchte damit keine der Maßnahmen in Frage stellen, das meine ich nicht. Es geht mir eher um das Nicht-Einheitliche und dass das ganze Prozedere einfach nicht zu dem erweiterten Freiheitsgefühl passt, das ich ansonsten im Urlaub verspüre.
Und wenn mich das schon in 4 Tagen Wandern in der Umgebung stört, kann ich so erst recht keine größere geschweige denn eine Fernreise machen.
Mir ist klar, dass das Luxusprobleme sind.
Und natürlich werde ich weiter planen, aber für Zeitpunkt halt noch unbestimmt.

Rhino,
was mich noch interessieren würde, weißt du, wie das in Südafrika abgelaufen ist, zB in den Restaurants... Wurden die Mitarbeiter wegen des Lockdowns alle entlassen oder sind sie schon noch angestellt nur ohne Gehalt und hoffen, dass der Betrieb es übersteht?
Ich hab mich auch gefragt, was mit den ganzen Angestellten in den Nationalparks ist.

LG
Alex

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Dikdik (3. Juni 2020, 22:17)

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102

Dienstag, 2. Juni 2020, 17:10

Ramaphosa ignoriert Empfehlungen der Wissenschaft, wonach Lockdown Maßnahmen als stumpfe Waffe bezeichnet werden und sofortiger Wechsel in Level 1 nahegelegt wird:

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Cheers
Voortrekker :thumbup:

Rhino

Meister

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103

Dienstag, 2. Juni 2020, 22:55

Wenn der Staat Gewerbestillstand verordnet, dann soll er doch bitte dafuer aufkommen...

Hallo Rhino, obig ist zwar ein nice try aber mE völlig unrealistisch. Auch reiche Staaten können das nicht stemmen, von RSA gar nicht zu reden.
Das erste „Coronagesetz“ in Österreich war beispielsweise die Außerkraftsetzung des „Epidemie-Gesetzes“, welches zu dem verpflichtet hätte, was du gerne hättest. Jetzt muss der Staat zwar für jede betroffene Gruppe eigene Rettungsschirme basteln, mit vielen Widersprüchen usw.….das ist aber eine eigenen Geschichte.
Ich befürchte, dass nur „der Staat“ das sowieso nicht alles bewältigen kann, sondern nur „die Gesellschaft“, also die, die sich zum Staat bekennen.
Und weil ich gerade dabei sind, in diesem oder einem anderen Thema zum „Thema Eins“, habe ich dich um deine Meinung zu den „Maßnahmen“ in RSA gefragt, und was du anders machen würdest. Vielleicht ergibt es sich ein Mal 8)
Grüße
....und Danke für Situationsbeschreibungen aus der Praxis


und vielleicht könnten die Mods meinen Zitiermurks :blush: bereinigen, das Zitat ist von Rhino, und Danke für Nachsicht und Geduld

Moderationshinweis: eigene Beiträge können noch eine Stunde lang selber bearbeitet werden und wenn schon der Zitiermurks selber festgestellt und der Hinweis an die Mods offensichtlich durch Bearbeitung nachträglich hinzugefügt wurde, könnte er auch selber bereinigt werden

In Suedafrika soll es ein R500.000.000.000 Paket zur "Rettung" geben. Ausserdem ist eine Umnutzung der Rervebank im Gespraech (Salopp formuliert: man will Geld drucken). Wenn der Staat nicht zahlt, dann werden diese Sachen vor Gericht gehen und damit die entsprechende Abteilung in der Justiz ueberlastet. Vermutlich werden da Vermieter/Mieter und Arbeitgeber/Arbeitnehmer zu vergleichen kommen. Der Krisenstab hat da uebrigens verlautbaren lassen, dass man die Coronakrise zum Vorantreiben der Transformation nutzen wolle. Aus dem Parteichinesisch uebersetzt heisst das man wolle vorher von Weissen beherschte Wirtschaftsteile an ANC-nahe Schwarze uebertragen. Das merkte man auch daran, dass man von Weissen betriebenen Firmen eventuelle Coronahilfen verweigern wolle. Also das abhaengig von den BEE/AA 'crendentials' machen wolle. BEE/AA haben uebrigens keine Rechtsgrundlage, weil Personen/Staatsangehoerige nicht mehr nach Rassengruppen registriert sind. Der Population Registration Act von 1950 ist ja bereits am 28 Junie 1991 abgeschafft worden. Aber das nur nebenbei erwaehnt.

Diese Rettungschirme halte ich fuer gefaehrlicher als die Wirtschaftsunterbrechung auf Grund des Lockdowns selbst. Als sich nach 3 Wochen abzeichnete, dass man es mit einem Fehlalarm zu tun hatte, haette man am besten sofort wieder loslegen lassen muessen. Das waer dann ein aehnlicher Schaden wie die Weihnachtsferien gewesen. Aber nein, man will das ja in die laenge ziehen. Ich vermute, weil man die Reaktionen aus der Bevoelkerung, seitens Opposition, Verbaenden, Gewerkschaften usw. fuerchtete. Jetzt wird der Schaden immer groesser, obwohl es bereits die Lockerungen gibt.
Die Probleme mit Rettungschirmen sind die folgenden:
- Das Geld muss von irgenwo kommen. Entweder Steuermehrbelastung, Inflation (Geldschoepfung), Kredite. Steuermehrbelastung ist kontraproduktiv. Inflation verschiebt das Problem und wird vor allem unflexiblere Arme treffen. Mit Krediten ist man bereits am Limit. Die kriegt man nur noch gegen Konzessionen, will heissen man kann dann international noch weniger Souveraen auftreten.
- Wird das Geld in Sektoren gepumpt wird es Preisschwankungen geben, wie bei Subventionen auch. Genau diese Schwankungen sind uebrigens im einzelnen nicht vorhersehbar. Denn man kann die Reaktion der Rollenspieler auf den Maerkten nicht uebersehen.
- Das ganze wird als ungerecht angesehen werden weil einige bevorteilt werden zum Nachteil dritter. Das ist uebrigens mit den meisten Staatsmassnahmen so. Geld wird umverteilt von Tasche A in Tasche B und im Ablauf wird dann auch noch fleissig abgegriffen.

Hast Recht, dass das eher die Zivilgesellschaft loesen sollte also Betriebe, Vereinigungen und Privatpersonen. Zentrale Steuerung hat da so seine Probleme. Probleme muessen moeglichst dort geloest werden wo sie entstehen. Aber auch dafuer muss es institutionelle Vorraussetzungen geben. Hierzu sind die Schriften von Elinor Ostrom zu empfehlen. Es hat ja auch zivilgesellschaftliche Versuche gegeben in den Notgebieten zu helfen. So wollten Bauern Nahrungsmittel direkt dort abliefern. Denen wurde dann aber von Regierungsseite gedroht, weil man alles zentral regeln wolle. Mein Eindruck war dann aber, dass man das nicht durchsetzen konnte, weil die Polizei da nicht mehr mitspielte (oder ohnehin schon ueberfordert war).

Ein Erwachsener Mann in guter Kondition kann ein paar Wochen ohne Essen auskommen und wird das auch wieder ueberleben, vorrausgetzt er geht es danach wieder richtig an. Nicht sofort wieder hartes essen sondern langsam auf feste Diaet umstellen. Anders siehts da bei Kindern, Kranken oder aelteren Leuten aus. Kinder koennen Wachstumsstoerungen und andere Krankheiten bekommen. Kranke sind bereits geschwaecht und koennen daran sterben. Aehnliches gilt fuer alte.

Zur letzten Frage habe ich ja bereits was geantwortet. 1. Keinen Vollen Lockdown, sondern nur Sicherungsmassnahmen durch Grenzkontrolle und Schutz der Risikogruppen. Ausgabe von Warnungen und Sicherheitsempfehlungen. Verschiedene Meinungen zur Seuchengefahr einholen - Sich nicht auf eine Quelle verlassen auch wenn die aus zahlreichen besteht. Entwicklung beobachten. Sobald Entwarnung gegeben oder Fehlalarm festgestellt wird, zuegig Lockern und Normalisieren.

Ist natuerlich nach meinem Kenntnisstand. Empfehlungen von so einem Organ wie der WHO, haette ich zur Kenntnis genommen, aber nicht meine Entscheidungen danach getroffen. Da ist mir zuviel Politik im Spiel. Wer die Negativauslese bei solchen Gross-Organisationen kennt, wird wissen warum.

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Blinki (3. Juni 2020, 12:34)

104

Mittwoch, 3. Juni 2020, 08:50

Danke Rhino für die ausführliche Antwort mit vielen interessanten Punkten. Trotzdem verabschiede ich mich aber jetzt umständehalber aus dieser Diskussion.
Grüße
mit einem PS zu einer Ironie der Geschichte: Früher war Jemand mit etwas krausem Haar, vollen Lippen und leicht dunklem Teint in großen Nöten und Erklärungsnotstand bez. des Großvaters, später wurde dieser zum Asset, im wirtschaftlichen Sinn :rolleyes:

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105

Mittwoch, 3. Juni 2020, 13:31

Mal eine Frage. Würdet ihren euren Südafrika Urlaub für den November 2020 komplett abhacken weil es unvorstellbar ist dahin zu kommen und diese Urlaubstage jetzt schon anderweitig verplanen ? Eventuell Balkonien und dort halt die Urlaubstage verbraten. Macht mehr Sinn als im November daheim zu hocken.

estahan

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106

Mittwoch, 3. Juni 2020, 13:52

Mal eine Frage. Würdet ihren euren Südafrika Urlaub für den November 2020 komplett abhacken weil es unvorstellbar ist dahin zu kommen und diese Urlaubstage jetzt schon anderweitig verplanen ? Eventuell Balkonien und dort halt die Urlaubstage verbraten. Macht mehr Sinn als im November daheim zu hocken.

Ich habe gestern meinen für Oktober d.J. geplanten Urlaub :( umgebucht auf Herbst 2021 (in der Hoffnung, dass 2021 möglich ist). Auch mein Reiseveranstalter, bei dem ich gebucht habe war nicht sehr optimistisch für dieses Jahr.

Wünsch Dir Glück
Barbara

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U310343 (3. Juni 2020, 14:11)

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107

Mittwoch, 3. Juni 2020, 14:13

Danke für die Info. Wir haben alles selbst gebucht und ist halt eine einzige Nerverei. Werde glaube ich erstmal alles stornieren und dann nochmal neu buchen wenn mal halbwegs erkennen kann das es realisitisch wird.

Krüger kann ich wohl stornieren 30 Tage vorher, die paar Guesthouse auch. Flug wird sicherlich nicht gehen und daher sollte ich das Geld auch hier wieder bekommen. Bis auf die Tauchschule die sich seit Wochen nicht meldet, sollte sich der Schaden immerhin finanziell in Grenzen halten.
Sabi muss ich halt diesen Monat noch stornieren. Die verlangen ab 121 Tage vorher schon Stornierungsgebühren wenn man nicht definitiv gleich ein neues Datum für 2021 nennt, was ehrlich gesagt schwierig ist wenn man erstmal noch keinen Urlaub in der Firma beantragen kann.

Ich finde es nur merkwürdig das Südafrika quasi internationalen Tourismus jetzt schon quasi ausschließt.

HCS45

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108

Mittwoch, 3. Juni 2020, 15:15

Es ist eigentlich noch zu früh, um jetzt alles zu stornieren, wenn man für den Herbst 20 gebucht hat.

Es wird soviel berichtet, was morgen nicht mehr gültig ist. Niemand weiß, wie es wirklich kommt.

Die Airlines bieten großzügig eine Umbuchung auf einen späteren Termin an, aber jetzt noch nicht. Darauf sollte man warten, wenn man nicht die Kosten selber tragen will.

Flüge für den Herbst 2021 gibt es frühestens ab Jahresende, wir haben jetzt aber erst Anfang Juni. Ich habe auch 7 Wochen für Oktober/November 2020 gebucht, Flug, Mietwagen und 19 Unterkünfte. Mein südafrikanischer Anbieter zahlt zu 100 % alle Anzahlungen zurück, aber erst wenn wirklich feststeht, dass wir zu dem Anreisezeitpunkt nicht anreisen können.

Warum also schon jetzt in Panik verfallen? Noch bleibt die Hoffnung...

LG
Helga

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Blinki (6. Juni 2020, 11:42)

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109

Mittwoch, 3. Juni 2020, 15:33

Hallo Helga,

ich würde auch nicht alles stornieren.

Mein Problem ist halt eher das die Elephant Plains Lodge nicht wirklich gute Stornierungen hat. Ab 121 Tage vorher muss man schon 25 % zahlen, ab 60 Tage schon 50 % usw. Bei Sabi Sands Unterkünften kannst du dir denken, das das ein guter Batzen sein kann. Ich stehe mit denen auch in netten Kontakt aber die sagen halt ich muss keine Stornierung zahlen wenn ich 2021 komme. Das kann ich aber nicht sicher garantieren, so gerne ich würde. Wer weiß wie es sich bei uns mit Arbeit usw entwickelt.

Die anderen Unterkünfte sehe ich auch entspannter. Wir sind 10 Tage im Krüger und dann kann man ja 30 Tage vorher stornieren. Hier hätte ich die Frage an Kenner ob ich hier überhaupt stornieren müsste oder ob die dann automatisch auf das Guthaben umbuchen von dem ich mal gelesen habe.

Wir sind auch noch eine Nacht im Mpila Camp im Imfolozi. Hier muss ich mal kucken wie ich storniere oder ob ich einfach sage, das ist kein Betrag nehmt die Kohle. Das ist ein Betrag den ich verkraften kann. Den Mietwagen kann ich ja locker noch stornieren.

Die Tauchschule hat seit Wochen sich nicht gemeldet. Das ist die einzige die momentan ein wenig nervt.

Bis auf das Private Camp würde ich wahrscheinlich erstmal nichts stornieren. Ich würde da ja gerne hinfahren weil es auch für úns die 2 Highlight Tage wären aber da hängt halt wirklich so viel Geld dran das ich hier Klarheit benötige.

Ich müsste auch jetzt schon 90 Euro storno zahlen aber das kann ich verkraften. das 10 fache dieser Summer halt nicht mehr.

Verstehst du meine Problematik ?

Was würdest du empfehlen ?

VG
Michi

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HCS45 (3. Juni 2020, 16:44)

HCS45

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110

Mittwoch, 3. Juni 2020, 17:09

Hallo Michi,

also ganz klar, alles stornieren, was zuviel Geld kostet, wenn du 2021 nicht nach Südafrika reisen kannst. Da es bei dir nicht sicher ist, würde ich die Unterkünfte jetzt stornieren. Falls es dir doch später dann möglich wird, würde ich versuchen, die ausgewählten Unterkünfte zu deinen neuen Terminen, wenn du sie dann kennst, wieder zu buchen. Falls sie aber bereits ausgebucht sind, hilft nur weitersuchen. Es gibt sooooo viele preislich passende und schön gelegene Unterkünfte. Ich verbringe sehr viel Zeit damit, mir Ferienhäuser/-wohnungen, Lodges etc. anzuschauen und bin sehr erstaunt, dass ich auch nach fast 2 Jahren Suche immer noch neue finde (als Rentnerin muss man ja ein Hobby haben).

Bei uns ist die Situation die, ich will unbedingt, wenn es nicht im Herbst 20 geht, geht es vielleicht im Frühjahr oder dann im Herbst 21. Wir haben insgesamt schon über 7.000,- € be- und angezahlt. Wenn ich das so stehen lasse und die einzelnen Leistungen später im selben Umfang nutzen kann, muss ich zwar länger warten, aber es geht mir (hoffentlich) nicht so viel verloren. Zu diversen Unterkunftseignern haben wir einen angenehm freundlichen Kontakt, da sehe ich kein großes Problem. Bestimmt können sie von vielen anderen Mietern auch die Anzahlungen zunächst behalten, damit es nicht gar zu übel wird.

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, damit du alles richtig machst und nicht so viel Geld verlierst.

LG
Helga

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Blinki (6. Juni 2020, 11:43)

Dicobo

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111

Mittwoch, 3. Juni 2020, 18:53

Wir haben auch unsere nächste Reise ab November gebucht, einschliesslich Pilanesberg, St.Lucia, Westkap usw... und wir sind uns ziemlich sicher,dass die Reise stattfinden kann. Im Falle von Sabi würde ich an Deiner Stelle eine freundliche Mail an die senden um zu fragen,ob sie in diesem aussergewöhnlichen Corona Jahr eine Ausnahme mit ihren Stornierungsbedingungen akzeptieren würden und die Frist auf 60 Tage herabsetzen.Die bekommen definitiv bis auf weiteres keine Neubuchungen mehr und sollten froh sein,wenn nicht alle Gäste jetzt stornieren. Diese Bedingungen sind einfach nicht zeitgemäss. Wenn die das nicht akzeptieren,würde ich sofort stornieren und mir eine andere schöne Lodge suchen,falls die Reise stattfindet. Ich bin schon optimistisch,dass das bis dahin klappt

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Blinki (6. Juni 2020, 11:44), Michael_K (3. Juni 2020, 19:30)

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Mittwoch, 3. Juni 2020, 18:58

Hallo Helga,

gibt schlimmere Hobbies als sich Unterkünfte anzukucken. Ich bin noch 30 Jahre von Rente weg und mache sowas auch gerne. Man lebt halt für den Urlaub und inzwischen für das südliche Afrika. So kamen wir vorletztes Jahr auch auf Mosambik als Südafrika Addon.

Wir haben auch schon 7000 Euro bezahlt.

Ansich ist alles gezahlt, dann kam erst die Meldung das München-JHB nicht mehr bedient wird, also hier erst ein Storno über das Reiseportal wo nur Deppen am werk waren. Dann die Info der Insolvenz von SAA, aber nach 4 Monaten habe ich immerhin dieses Geld wieder bekommen. Haben nun nen Flug mit British Airways der "offiziell" noch stattfindet.

Am liebsten würde ich es so machen wie du, das Geld dürfen alle behalten und ich verschiebe das ganze um 12 Monate aber durch Corona gibts halt viele Unsicherheiten. Job oder auch bei den kleineren Lodges auch die Frage ob es diese dann überhaupt noch nächstes Jahr noch gibt.

Bei den Flügen, Mietwagen und Nationalparks sehe ich keine Schwierigkeiten aber wer sagt das die teure Lodge noch nächstes Jahr da ist ? oder die Tauchschule.

Mal sehen was kommt...ich glaube ende September wird dann alles storniert und 2 Monate später wieder alles neu gebucht :). Sabi, die Tauchschule sind halt noch in der schwebe. Das sich letzter gar nicht mehr meldet obwohl diese schon 300 € von mir haben nervt mich ziemlich aber notfalls ist das Geld weg und ich buche das nächste mal dann eben bei der Konkurrenz.

Weißt du wie das beim Krüger ist ? Muss man da überhaupt stornieren oder wird das automatisch gemacht ab einen gewissen Zeitpunkt ? Das ich jemals Südafrika stornieren muss wäre mir in meinem schlimmsten Alpträumen nicht vorstellbar gewesen

VG und schönen Abend
Michi

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Blinki (6. Juni 2020, 11:45), HCS45 (3. Juni 2020, 19:45), bibi2406 (3. Juni 2020, 19:08)

bibi2406

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Mittwoch, 3. Juni 2020, 19:08

Hallo Michi,

Wie hast du es denn geschafft das Geld von SAA trotz Insolvenz wiederzubekommen? Würde mich sehr interessieren, denn Freunde haben auch für August einen SAA Flug und haben das Geld ( immerhin für 5 Personen) schon abgeschrieben.

LG
Barbara

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Mittwoch, 3. Juni 2020, 19:30

Wir haben auch unsere nächste Reise ab November gebucht, einschliesslich Pilanesberg, St.Lucia, Westkap usw... und wir sind uns ziemlich sicher,dass die Reise stattfinden kann. Im Falle von Sabi würde ich an Deiner Stelle eine freundliche Mail an die senden um zu fragen,ob sie in diesem aussergewöhnlichen Corona Jahr eine Ausnahme mit ihren Stornierungsbedingungen akzeptieren würden und die Frist auf 60 Tage herabsetzen.Die bekommen definitiv bis auf weiteres keine Neubuchungen mehr und sollten froh sein,wenn nicht alle Gäste jetzt stornieren. Diese Bedingungen sind einfach nicht zeitgemäss. Wenn die das nicht akzeptieren,würde ich sofort stornieren und mir eine andere schöne Lodge suchen,falls die Reise stattfindet. Ich bin schon optimistisch,dass das bis dahin klappt


Guter Vorschlag. Denke mir ja auch wenn ich im November dort nicht einkehre, wird es auch kein anderer tun. Fragen kostet auf jeden Fall mal nix.

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Mittwoch, 3. Juni 2020, 19:38

Hallo Barbara,

kann ich dir gerne sagen.

Also: Ich habe Anfang Dezember gebucht für 2 Personen München - Johannesburg bei dem Portal Seat24. Ende Januar meinte dann ein Kumpel zu mir wie ich nun nach Südafrika komme weil München-JHB fliegt ja nicht mehr. Ich wusste von gar nix. Hab dann gleich am nächsten Tag oft mit SEAT24 telefoniert aber da waren nur ganz komische Leute am Werk. Rief dann bei SAA an und fragte wegen der Kohle und die meinten das ich natürlich das Geld bekomme aber von SEAT24 und nicht von SAA. Was ich auch verstand. SEAT24 war immer noch nicht in der Lage mir eine Aussage zu geben. Einige Wochen später versuchte ich es wieder bei SEAT24 aber da hat es nicht mal mehr geklingelt in der Leitung und bei SAA ging keiner mehr hin wegen Chorona.

War mir alles zu blöd und dachte mir: weisst was, seit 10 Jahren hab ich ne Rechtsschutz und nie hab ich sie gebraucht. Nun schalten wir mal nen Anwalt ein. Große Hoffnung gab mir die Arag nicht als sie mir einen finnischen anwalt gegeben haben weil SEAT24 aus Finnland kommt.

Hatte mit dem wenig Kontakt, er hat mal hingeschrieben und versucht dort anzurufen aber ohne Erfolg. Dachte mir schon, ganz toll das hat sich ja mega rentiert.

Plötzlich kam eine Mail das ich das Geld zurücküberwiesen bekomme in den nächsten Tagen und am nächsten Tag war es drauf. Glaub nicht das das mit dem Anwalt zu tun hatte.

Vielleicht war mein Vorteil weil ich ja schon quasi im Januar storniert hatte weil es den Flug ja nicht mehr gab.

Man kann ja bis heute noch bei SAA flüge buchen meines Wissens. Alles sehr undurchsichtig. Ich hoffe bei euch kriegen noch alle das Geld weil das ist wirklich das Worst Case Szenario

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Blinki (6. Juni 2020, 11:46), bibi2406 (3. Juni 2020, 20:09)

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Mittwoch, 3. Juni 2020, 19:40

Hallo Michi,

da es bereits 30 Jahre her ist, dass wir 2 Wochen im und am Krüger waren, kann ich dir leider nicht mehr viel dazu sagen. Bestimmt findest du hier Experten, die genau Bescheid wissen.

Die Tauchschule hat bestimmt derzeit geschlossen, wer möchte in diesen Zeiten auch schon -just for fun- tauchen gehen? Ich hoffe es sehr, dass die Schule nach der Krise wieder öffnet und dir zumindest antwortet, wie es dann weiter gehen kann. Hast du schon mal versucht, dort anzurufen?

Wir haben unsere Flüge auch bei BA gebucht, da kann man derzeit bis 30. April 22 umbuchen, derzeit für Abflüge bis 31.07., das wird bestimmt noch verlängert, falls nötig. Ach, weißt du, ich mache mir einfach keine Gedanken darüber, ob es die eine oder andere Unterkunft nach der Krise noch gibt oder nicht mehr geben wird, ich vertraue einfach darauf. Unser längster Aufenthalt sind 6 Tage in einer großen Wohnung am Meer, wenn die wegfallen würde wäre die Anzahlung von ca. 430,- € futsch. Ein weiterer Aufenthalt ist in einem Häuschen, einmal 5 und einmal 3 Tage (am Ende), da sind es gut 400,- € Anzahlung, aber da habe ich ein sehr gutes Gefühl. Ich denke eigentlich gar nicht groß darüber nach.

Hast du die teure Lodge direkt bei der Lodge gebucht oder über einen Anbieter? Da würde ich versuchen, direkt mit dem Eigner Kontakt aufzunehmen und mal nachhören, wie man dort die Lage einschätzt, dann kannst du vielleicht besser deine Möglichkeiten abschätzen.

Drei Reiseticker zeigen mir zwischenzeitlich die Tage für den Herbst 20 sowie für Frühjahr und Herbst 21 an. Der niedrigste liegt derzeit bei 121 Tage, der höchste bei über 470. Die Freude darauf bleibt in jedem Fall. :saflag:
LG
Helga - auch dir einen schönen Abend












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Mittwoch, 3. Juni 2020, 19:49

Hallo Helga,

ich hab über Expedia gebucht. Hätte eigentlich direkt über Elephant Plains buchen sollen aber war zu bequem wahrscheinlich. Die Stornierungsgebühren sind dieselben. Hier hängt halt bei 2 Nächten halt schon 1500 € dran. (ist quasi Geburtstagsgeschenk und Weihnachtsgeschenk in einem für Freundin). Sonst sind wir ja sehr bodenständig unterwegs aber wollte für Freundin halt mal zeigen das man sich auch mal was gönnen muss.

Bei Expedia wird aber mein Anruf als meine Mail ignoriert weil die nur Buchungen über die nächsten paar Wochen bearbeiten. Was bei Stornogebühren ziemlich blöd ist natürlich. Ich werde daher direkt mit der Unterkunft in Kontakt treten. Expedia ist hier ja eh nur der Vermittler. Glaube auch das die Unterkunft direkt das Geld an mich dann überweisst. Mit denen stehe ich auch schon in Kontakt wg. eventuellen Storno.
Bei Expedia gibt es ja keine Chance eine Info zu erhalten.

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HCS45 (3. Juni 2020, 20:23)

HCS45

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Mittwoch, 3. Juni 2020, 20:21

Michi,

drücke dir feste die Daumen, dass dein Geld zurück kommt für so ein schönes Geschenk.

Ich habe die meisten SA-Unterkünfte bei Travelground gebucht, habe auch die eine oder andere Buchung wieder storniert. War alles kein Problem, 2 Tage später war die Anzahlung zurück.

Ansonsten buche ich oft direkt, nur noch selten über Booking (hatte ich großen Ärger).

LG
Helga

NSchmitter

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Mittwoch, 3. Juni 2020, 20:39

Hallo zusammen,
es freut mich zu lesen, dass es noch ein paar gibt, die noch Hoffnung haben wegen der Reise im Herbst 2020. Wir würden eigentlich ab dem 31.Oktober fliegen und dann 18 Tage in RSA bleiben. Wir haben uns entschieden, bis Mitte September abzuwarten und dann zu reagieren. Der finanzielle Schaden hält sich in Grenzen, Flüge mit Lufthansa kann man stornieren, Unterkünfte ebenfalls und vom Addo eine Gutschrift erhalten. Wie seht Ihr das denn mit den Flügen? Da ist bei mir die Unsicherheit, ob man das dann wieder wagen kann. Ansonsten hoffen wir einfach, sind ja noch knapp 5 Monate.
Viele Grüße,
Nicola :)

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HCS45 (4. Juni 2020, 09:30)

Budenknipserin

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Donnerstag, 4. Juni 2020, 09:04

Wir gehören ja auch zu denjenigen, die für November 20 gebucht haben und trotz der ganzen Meldungen lassen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Wir warten ab. Es wird so viel berichtet, was ein paar Tage später schon wieder überholt ist. Ich hätte jedenfalls Mitte April noch nicht gedacht, dass man im Mai schon wieder in Deutschland und Mitte Juni aller Voraussicht nach schon im (fast) ganzen Schengenraum wieder reisen kann.

Wir brauchen SA allerdings nur für den Transit (wir steigen in JNB um), wir fliegen weiter nach Botswana. Plan B wäre nach Windhoek zu fliegen und dann nach Botswana zu fahren. Vorausgesetzt natürlich, dass beide Länder einen einreisen lassen und dass wir irgendeinen Flug bekommen.

Abwarten bis mindestens September vermute ich ... Was Anderes bleibt einem nicht. Da wir den Urlaub auf jeden Fall nehmen müssen, fahren wir auf jeden Fall irgendwohin. 3 Wochen im November in Deutschland halte ich sicher nicht aus. :blush:

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Blinki (6. Juni 2020, 11:47), toetske (4. Juni 2020, 23:51), Tutu (4. Juni 2020, 21:31), NSchmitter (4. Juni 2020, 20:24), boerbok (4. Juni 2020, 09:59), Kitty191 (4. Juni 2020, 09:46), HCS45 (4. Juni 2020, 09:30)