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tribal71

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21

Freitag, 20. November 2020, 17:15

Hi Beate,
Seit wann werden im Pilanesberg NP den Rhinos die Hörner gekappt? Wir waren 2018 zuletzt dort und haben unheimlich viele Rhinos gesehen, aber nicht eines hatte ein abgesägtes Horn.
LG
Claudia


Hallo Claudia,

wir haben im Dezember 2019 auch noch Rhinos mit Horn fotografiert. Möchte Beate nun nicht vorgreifen aber Mitte diesen Jahren hat man damit angefangen.
Hier kannst Du etwas darüber lesen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Gruß, Markus

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22

Freitag, 20. November 2020, 17:29

Toller Bericht und super Bilder, Beate! :danke: :beer:

Ich habe gerade in meinen Bildern vom Februar diesen Jahres geschaut, da haben die gesichteten Rhinos noch alle ihre Hörner. Das muss also erst während des Lockdowns gemacht worden sein. Im Februar war dort auch noch alles satt grün. Wir waren von dem Park sehr begeistert.

Wenn ich mir Beates Bilder anschaue, muss ich wohl als nächstes oder übernächstes ungedingt mal nach Madikwe, die Sichtungen dort waren ja echt super!

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Beate2

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23

Freitag, 20. November 2020, 18:12

ja, das Schneiden der Hörner haben sie auch auf Grund des lockdowns gemacht. Die Gefahr des poachings war wohl zu groß, mit nur wenigen Leuten im Park und zu vielen Leuten in den communities drum herum.

Wir fanden die Kombi Madikwe-Pilanesberg-Welgevonden ziemlich genial. Sehr unterschiedlich und tolle Sichtungen 8)

LG Beate

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oorbietjie

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24

Freitag, 20. November 2020, 23:19

grinsen alle wie die Honigkuchenpferde

Ich werde versuchen, diesen genialen Ausdruck nie wieder zu vergessen :danke: Allerdings musste ich erst einmal (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) was für ein Pferd das überhaupt ist 8)


Im Bad steht der Fußboden voll mit brennenden Teelichten, ein heißes Bad wurde eingelassen und Handtücher als Nackenrollen gefaltet

Ach wie schön!


Bin schon gespannt, ob Welgevonden eure Erfahrungen/Sichtungen in Madikwe und Pilanesberg übertreffen kann.

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

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Beate2 (21. November 2020, 07:13)

Beate2

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25

Montag, 23. November 2020, 15:24

02.10.2020 Pilanesberg NP

Die Nacht war sehr warm und ist um 5.00 mit dem Weckruf zu Ende. Draußen ist es ebenfalls sehr warm und windstill, eine geschlossene graue Wolkendecke macht alles dunkel. Nach Tee und Keksen fahren wir um 6.00 los. Kaum sind wir aus der geschützten Lage der Lodge heraus wird es kalt und feucht. Ich ärgere mich, dass ich nur meine Fleecejacke mitgenommen habe und bekomme einen Poncho. Aber auch der hilft nicht wirklich. In der Nacht hat es etwas geregnet und wir sehen deutliche Spuren von Elefanten, Rhinos, Impalas und anderen Tieren.





Der Poncho ist beim Fotografieren äußerst hinderlich und damit lasse ich es. Wir sehen erst recht spät einige Tiere: Blue Wildebeest, Springbock, Impala, Red Hartebeest, Tsessebe, Warthog Und wieder 2 mal Rhinos recht nahe und sehr entspannt.

Waterbuck


Masked Weaver



Nach dem „Ranger special morning coffee“ begegnen uns noch 2 mal White Rhinos und 5 „dagga boys“, 5 alte Büffel. Trotz der Kälte ist der drive gut, Ross hält wieder oft an und erklärt viel und gut. Wir sehen noch mal Elefanten-, Rhino- und Hippospuren. Die ganze Zeit über bleibt die Wolkendecke geschlossen, die Sonne zeigt sich kaum.
Wir kommen erst um 9.20 wider an der Lodge an und lassen es uns beim Frühstück gut gehen. Auf einer Liste kreuzen wir an, was wir essen möchten. Die Auswahl ist sehr groß und gut, insbesondere bei den Eierspeisen. Und die sind sehr lecker! Alles ist in kleinen Portionen abgepackt, damit gibt es zwar einen Berg an Verpackungsmüll, aber bei der Größe der Lodge ist es iBa Hygiene sehr gut. Auf dem Zimmer ruhen wir uns aus, mein Knie tut weh.

Über Mittag gibt es einige kurze Regenschauer, wir entschließen uns aber dennoch mit auf den drive zu fahren. Diesmal mit voller Ausstattung. Zum Glück fahren wir mit :) !
Wir haben 2 neue Mitfahrer, die vorherigen sind abgereist.

Wir sehen wieder die 5 dagga boys, Waterbuck, Springbock, Impala, Blue Wildebeest, Kudu, Go away bird, Brown hooded Kingfisher, Yellow und Grey billed Hornbill.
Steenbok...


...und Giraffen


Ein Black shouldered Kite hat einen snack gefangen


Und White Rhinos dürfen nicht fehlen: 2 Mütter mit Kälbern. Eins der kleinen ist so müde und muss sich erst mal hinlegen, zu niedlich :love: ! Und kurz darauf noch 4 weitere Tiere.

Es gibt tolle Wolkenformationen, die eigentlich nach Regen aussehen, es bleibt aber trocken. Spät fährt Ross noch hoch zum Lenong Viewpoint.


Als wir fast oben angekommen sind begegnen uns 2 junge Elefantenbullen am Wegrand. Sie fressen schmatzend das saftige Gras, brechen viele Zweige ab und fressen nur die besten Teile, der eine steckt dem anderen den Rüssel ins Maul - darf ich mal probieren…? Sie kommen sehr nah mit den Rüsseln an den Wagen, wir rühren uns nicht und halten den Atem an. Es gibt eine kleine Rangelei und nach einigen Minuten können wir weiter fahren.





Oben am Viewpoint hat man eine wunderschöne Aussicht, wir sind nur schon recht spät dran und die Wolken hängen tief.





Es gibt eine Toilette, die ich aufsuche und als ich fast dort bin geht die Tür auf. Außer uns ist aber kein anderes Auto mehr dort. Also wer ist da drin :S ??? Ich mache die Tür mit langem Arm wieder zu, es bleibt ruhig. Nach einiger Zeit traue ich mich, um die Ecke zu gucken und sehe - niemanden. Puh! Nun aber rasch. Wir nehmen noch schnell unseren sundowner und fahren dann wieder den Berg runter, bis zur Lodge ist es noch ein ganzes Stück. Auf halber Strecke treffen wir wieder auf die beiden Elefanten, wir müssen wieder warten, was uns aber gar nichts ausmacht :D .

Und dann treffen wir noch einmal White Rhinos, die hatten wir heute ja auch noch nicht! Es sind 7 Tiere, mit kleinen Kälbern, die Jungbullen laufen hin und her. Wir warten geduldig. Kurz nachdem wir weiter fahren können treffen wir - genau, Rhinos, in 2 Gruppen 8o !
Danach kommen noch mal Büffel, Rock Rabbit, Shrub Hare, Springbock, Barn Owl, Spotted Eagle Owl des Weges. Ross hält wieder für alle an und erklärt geduldig. So kommen wir erst um 20.00 an der Lodge an. Das war ein super drive. Wir haben an dem Tag insgesamt 21 Rhinos gesehen - damit haben wir nie gerechnet :thumbsup: .

Wir gehen schnell zum Essen, das an dem Abend nicht so gut ist. Meins finde ich versalzen und das Huhn ist zäh. Ich bemerke das zwar, will aber nichts Neues ordern, da ich hundemüde bin.
Im Zimmer sichten wir schnell die Fotos und ich packe unsere Taschen für die nächsten 3 Tage neu, da ein Teil des Gepäcks im Auto bleiben wird.
Als ich um das Bett herum gehe kommt mir von der anderen Ecke ein Mäuschen entgegen. Ich weiss nicht, wer sich mehr erschrickt. Sie versucht, mit auf den Fliesen rotierenden Pfötchen, um zu drehen und flitzt unter das Bett. Was tun? Nicht viel, wir wollen sie nicht durchs Zimmer jagen und hoffen einfach, dass sie unter dem Bett bleibt. Alle Taschen werden zugemacht, das muss reichen. Nun weiss ich auch, was ich in der letzten Nacht gehört habe. Irgendwann schepperte es in einer Ecke. Meine erste Idee war, dass wir ein Tier im Zimmer haben, das konnte ich mir dort aber nicht wirklich vorstellen. Dann war es bestimmt eine Eule, die auf dem Metalldach gelandet ist… Nein, es war wohl unser Mäuschen.

Vielleicht waren ihretwegen heute auch die ladies vom house keeping nicht da? Haben sie bei einer ähnlichen Begegnung Reißaus genommen? Oder haben sie uns vergessen, oder hatten sie keine Lust? Ich finde es ja nicht schlimm, wenn nach Absprache das Zimmer mal nicht geputzt wird. Aber einfach nicht zu kommen geht in einer 5* Lodge gar nicht. Offensichtlich prüft auch niemand die Arbeit :thumbdown: .

Tagestemperaturen: zu niedrig
Tageskilometer: Nur von der Suite zum Haupthaus
Highlight des Tages: So viele White Rhino

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Bueri

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Montag, 23. November 2020, 16:30

Liebe Beate

:danke: für den schönen Bericht. Ja, im Pilanesberg hat man wirklich die Garantie auf Nashornsichtungen. Beide Male, als wir dort waren haben wir viele, viele Tiere gesehen. Manche waren alleine unterwegs, andere zu Zweit oder in Gruppen. Mir gefällt der Park tiermässig sehr gut.

lg bueri

schreib schnell weiter! :thumbup:

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Beate2 (23. November 2020, 17:15)

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27

Montag, 23. November 2020, 19:54

Wir hatten auch mal in einem B&B eine Maus im Zimmer. Leider hatte sie es geschafft, unbemerkt ins Zimmer bzw. in die Reisetasche meines Mannes zu kommen und hat dort etliche Klamotten zerbissen. War ziemlich ärgerlich, da man ja im Urlaub nicht unbedingt die ältesten Sachen dabei hat. 😣 Wir haben dann die Besitzerin geholt, die wenigstens einen Besen mit langem Stiel hatte. Dabei hat sie sich aber so dämlich angestellt, dass die arme Maus wohl heute noch durchs Zimmer flüchten würde. Ich hatte sie dann aber schnell draußen, die Arme! :?: Eine Fliegengittertüre könnte da so manchen Schaden verhindern.
Wir haben in Pilanesberg in einer der Park eigenen Lodges gewohnt, da laufen massenweise Impala zwischen den Bungalows rum und man wird morgens von deren Rufen geweckt, ich fand das echt super.

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Beate2 (24. November 2020, 07:29)

Beate2

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28

Sonntag, 29. November 2020, 10:58

03.10.2020 vom Pilanesberg NP zum Welgevonden PGR

Die Nacht ist wieder sehr warm im Zimmer und wir schlafen unruhig. Wie üblich werden wir um 5.00 geweckt, nach einer Katzenwäsche packen wir die restlichen Sachen ein. Beim Tee leistet uns ein Mocking-cliff Chat Gesellschaft und um 6.00 geht es los. Wieder haben wir 2 neue Mitfahrer, die von gestern wollen ausschlafen. Der ständige Wechsel bei den Mitfahrern hat zur Folge, dass Ross vieles immer wieder erklären muss. Das macht er zwar mit einer Engelsgeduld, es innerhalb von 3 Tagen aber 3 mal zu hören nervt irgendwann dann doch.

Die Wolken hängen tief, es ist feucht und kalt. Und es zeigen sich nicht viele Tiere. 2 Rhinos, 1 Giraffe, einige Wildebeest, 2 Elefanten und
Kudu


Es fängt an zu nieseln und wird ungemütlich. Wir machen eine kurze Kaffeepasue am dam, ein Fischadler steigt auf. Obwohl es so finster ist gefällt uns die Landschaft sehr gut. Ich drängele ein bißchen zum Aufbruch, denn wir wollen um 9.00 an der Lodge sein. Wir sehen noch Springbok und Klippspringer, die wirken im Regen etwas verloren.

Während der Mann schon unser Frühstück bestellt will ich zahlen. Das ist schwierig, denn es ist niemand an der Rezeption, auch in den angrenzenden Büros nicht. Hallo… eure Gäste kommen zurück… Draußen fahren weitere Safariwagen vor und von irgendwo her kommt ein Mitarbeiter um Erfrischungstücher zu verteilen. Er sieht mich, ich zucke mit den Schultern und sage dass ich zahlen möchte. Darauf stellt er sein Tablett ab und hilft mir. Nun müssen die anderen Gäste draußen sehen, wie sie zurecht kommen… :wacko:

Er entschuldigt sich für die Maus im Zimmer, das ist allen wohl ausgesprochen peinlich, denn er ist der dritte. Auf seine Frage, wie es uns gefallen habe, antworte ich ehrlich und nenne Positives und auch unsere Kritikpunkte: Die chaotische Rezeption (da ist er nun mittendrin, denn bei den Gästen draußen ist immer noch niemand), eine kaum sichtbare Stufe vor den Toiletten, über die ich im Dunkeln fast gestolpert wäre und die Frage, ob das house keeping nicht täglich kommen würde. Doch, das sei doch selbstverständlich. Nö, das ist es offenbar nicht. Das ist ihm nun erst recht peinlich. Auch gut! Ich mache klar, dass ich in einem 5* Haus anderes erwarte und mein tipp daher deutlich kleiner ausfällt. Nach etlichen Entschuldigungen gehe ich zum Frühstück. Das ist heute für uns nur das ausgezeichnete Müsli mit Obst und Joghurt und Kaffee. Und ein Muffin.

Danach lassen wir uns mit dem Golfcart zum Zimmer bringen. Wir müssen nur die Schuhe wechseln und dann kann das Gepäck aufgeladen werden. Diese Golfcarts sind bei dem langen Weg manchmal doch sehr angenehm. Mit unserem Gepäck lassen wir uns dann schnell zum Auto bringen.


Fazit Pilanesberg NP und Shepherd’s Tree Lodge:
Der Park hat uns sehr gut gefallen, wir besuchen ihn bestimmt noch mal. Die Landschaft ist abwechslungsreich und so viele Rhinos zu sehen haben wir nicht erwartet. Aber man sollte den Park nicht am Wochenende oder in den Ferien besuchen, dann ist er Tummelplatz der Joburger. Für die standen während unseres Aufenthaltes eindeutig nicht die game drives im Vordergrund. Viele blieben nur 1 Nacht und haben dann noch einen der beiden game drives ausfallen lassen. Kontaktpflege, sehen und gesehen werden, das war wichtiger. Das ergibt natürlich eine komplett andere Stimmung.

Die Lodge liegt am Westrand des Parks, relativ weit weg von den anderen Lodges. Damit ist man nicht so sehr mitten im Geschehen der staatlichen Camps oder der Lodges im Black Rhino Reserve. Alle Wagen der Lodge haben sich einen Platz für die Pausen gesucht, da gab es kein Gedrängel, das fanden wir sehr angenehm. Auch bei den Sichtungen drängelten sich die wagen nicht.

Einiges gefällt uns in der Lodge sehr gut: Die Qualität der Einrichtung und der Bäder. Helle und große Räume. Der Weg ist abends gut beleuchtet und leicht zu gehen.
Ross ist ein noch recht junger, enthusiastischer guide, der sehr umsichtig gefahren ist und den Tieren viel Raum gelassen hat. Das hat uns gut gefallen, auch bei den nahen Elefantenbegegnungen haben wir uns wohl gefühlt.
Einiges kann hier aber auch verbessert werden: Die Kommunikation im Team klappt nicht wirklich und man merkt schon, dass es eine größere Lodge ist. Das war im Voraus klar, aber es muss nicht so unpersönlich sein. Im Hauptgebäude gibt es viele Treppen oder einzelne Stufen. Wer nicht gut zu Fuss ist, sollte einen Aufenthalt hier abwägen.

Wir bemerken, dass es in diesem Urlaub schon etwas anderes ist, nur von Südafrikanern umgeben zu sein. Gerade hier im Pilanesberg wimmelt es von Gästen aus Johannesburg und Pretoria. Etliche fallen als sehr selbstbezogen auf und grüßen nicht, viele Frauen sind nur mit sich und ihrem Aussehen beschäftigt und damit, dies in möglichst vielen Posen auf selfies zu verewigen. Und das Outfit ist auch ein anderes als sonst auf game drives… Mit Highheels, super Minikleid (gerne einige Größen zu klein) und tiefstem Dekollete geht es los. Es gibt dann noch eine Debatte, weil eine Lady „stilecht“ ihre Weinflasche und das Glas mitnehmen will :rolleyes: . Sorry, aber da muss ich jetzt mal lästern. Die finden wir schon ziemlich daneben und sind froh, dass wir hier angenehme Mitfahrer hatten 8) .


Auf dem Parkplatz klingelt das Handy und ich bekomme einen Anruf von der Inzalo Lodge, unserer nächsten Unterkunft. Und damit beginnt das Kapitel „jeder verdient eine zweite Chance…“ :whistling:

Man fragt, wann wir denn wohl ankommen würden. Es ist kurz vor 10.00, bei 3 Stunden Fahrt macht das 13.00. Das sei zu spät, wir müssten bis um 12.45 am vereinbarten Treffpunkt sein. Das schaffen wir nicht. Doch, das muss sein. NEIN, ganz sicher nicht! Bisher hieß es immer Abholung sei von 12.00-13.00. Die Angabe der 3 Stunden Fahrzeit kam vom Besitzer der Lodge. Also müsst ihr auf uns warten. Punkt. Ich zahle keine extra Gebühr für eine späte Abholung. Und damit fängt der Streß an… es kann knapp werden X( .

Um Punkt 10.00 fahren wir aus dem gate. Zuerst müssen wir durch viele lang gezogene communities entlang der Straße. Auf beiden Seiten der R510 ist das Land tief hinein verbrannt, Man darf zwar mit 100-120kmh fahren, auf Grund des Verkehrs am Samstagvormittag geht das aber kaum. Wir fahren über Magwase und Moruleng nach Thabazimbi. Die Orte sind teils sehr sauber, teils völlig verdreckt. Gemüse wird auf der Kühlerhaube verkauft. 4 Stützen und 1 Plane machen eine Werkstatt oder Autowäsche, ein Grill -“restaurant“. Dies ist schwarzes Afrika. Wer hier aber Geld hat und sich ein schickes Steinhaus bauen lassen kann, der deckt sein Dach mit Ziegeln in bunten Mustern. Das sieht gut aus!

In Thabazimbi tanken wir, der Ort ist richtig schwarz, auch von der Luft und der Umgebung her. Es gibt viele Eisenerz-, Zement- und Platinmienen. Die Abraumhalden ziehen sich bis nah an den Ort die Berge hinunter. Das ist kein schöner Anblick. Danach gibt es auf der 517 kaum noch Verkehr und die Straßen sind in einem sehr guten Zustand, aber es dauert doch recht lange. Ich werde nervös, wir sind spät dran… Auf Höhe des Welgevonden Main Gate rufe ich auf Inzalo an und melde unsere Ankunft. Den Abzweig zum Welgevonden East Gate übersehen wir fast, das Schild steht recht versteckt. Wir haben noch eine ca 8km lange sandige, aber feste pad vor uns. An einigen Auswaschungen sind wir froh über unseren SUV.

Um 13.05 kommen wir am gate an. Uff! Es gibt noch einigen Papierkram, inclusive Coronafragebogen am gate zu erledigen, dann kommt auch Gerhard, unser guide an. Er gibt uns eine ausführliche Einweisung, stellt nochmals mit vielen Fragen etc zu den Coronamaßnahmen. Wir mussten bereits 2 Tage vorher einen ausgefüllten Fragebogen an die Lodge schicken.

Dann packen wir einen Teil unseres Gepäcks für die nächsten 3 Tage in den trailer und steigen auf den Landrover um. Das erweist sich mit meinem Knie als etwas schwierig, denn beim Aufstieg auf die mittlere Sitzreihe sind die Stufen ganz blöd angeordnet und die erste Sitzreihe ist für unsere langen Beine eigentlich zu eng. Na mal sehen, wie das wird…


Aus gegebenen Anlass hier ein Exkurs zu den Safariwagen. Normalerweise würden wir feststellen, dass wir entweder genug Beinfreiheit haben oder nicht und damit bequem sitzen oder nicht. Mein Knie stellte mich da diesmal aber vor einige Herausforderungen.
Wir hatten 4 mal Toyota in verschiedenen Ausführungen und 1 mal Landrover. Alle hatten unterschiedliche Anordnungen der Trittstufen und Abstände der Sitzreihen. Die letzte Sitzreihe, in der wir gerne sitzen, ging mit der eingeschränkten Beweglichkeit und Sicherheit meines Knies bei allen gar nicht.
Bei den Toyotamodellen kam ich leicht auf die vordere und relativ gut auf die mittlere Reihe rauf. Der Abstieg war manchmal schwieriger. Mit etwas Übung klappte es aber dann doch.
Beim Landrover war es ganz übel. Da kam ich zwar mit ziemlichem Manöver auf die mittlere Reihe, aber kaum wieder runter. Das lag daran, dass die mittlere Trittstufe so schmal war, dass man die Füße darauf eigentlich nur wechseln kann, wenn man trittsicher ist. Egal von welcher Seite ich es versuchte - irgendwas war im Weg oder passte nicht. Dazu ragte bei der mittleren Reihe hier noch den Radkasten weit in den Fußraum hinein, was den Ein- und Ausstieg für mich noch mal erschwerte.
Das Thema Mobilitätseinschränkung war auf dieser Reise immer mal wieder präsent für mich. Und wenn ich das Management auf die Schwierigkeiten darauf aufmerksam machte bedankte man sich zwar, guckte mich aber doch so an, als wäre das noch nie Thema gewesen.


Wir nehmen jetzt erst mal die vordere Reihe und machen uns auf den ca 30minütigen Transfer zur Lodge. Wir fahren durch ein relativ enges Tal, durch das sich ein Fluss hindurch zieht. Die pad ist schmal, es gibt wenig Ausweichmöglichkeiten und die Betonquerungen über den Fluss sind wenig breiter als der Wagen. Die Landschaft gefällt uns gut, sie ist ganz anders als in den letzten Tagen. Es ist üppig grün und dicht bewachsen. Gerhard erklärt uns schon mal viel und wir sehen entspannte Tiere: Zebras, Waterbuck, Kudu, Blue Wildebeest und Warthog.

An der Lodge werden wir von Priscilla und Renza empfangen. Gerhard und seine Frau Priscilla sind die Manager der Lodge, Renza macht mit Victoria house keeping und service. Basket ist der Koch. Wir bekommen Erfrischungstücher und einen Saft und Priscilla zeigt uns das Hauptgebäude. Das ist mit vielen Kunstgegenständen dekoriert und gefällt uns ausgesprochen gut.






Wir werden noch mal auf das Händedesinfektionsprogramm und Maske tragen aufmerksam gemacht - das ist hier sehr wichtig.
Danach serviert Renza uns ein Sandwich mit leckeren Dips auf der Terrasse und wir haben Zeit anzukommen. Ein guter Cappuccino rundet die Sache ab.
Wir blicken ins Grüne, unter uns rauscht der Fluß, die Vögel zwitschern. Wie schön 8o !

Priscilla bringt uns dann zu unserem Zelt „Kuduberry“, direkt über dem Fluss und mit einem schönen Blick auf die Berge. So habe ich mir das vorgestellt :thumbsup: !
Es ist groß, geschmackvoll und hochwertig gebaut und eingerichtet, mit unglaublich vielen Steckdosen. Die doppelwandige Bauweise sorgt für ein angenehmes Klima drinnen.









Wir sehen sofort Impala und einen Pied Kingfisher, in den Bäumen zwitschern die Vögel. Wir packen aus und relaxen auf der Terrasse.

Um 15.30 gibt es High Tea und wir lernen die anderen 6 Gäste kennen. Nun ja, kennen lernen ist zu viel gesagt. Einige schaffen nicht mal ein Hallo zu Begrüßung.
Um 16.00 geht es auf den Nachmittagsdrive. Als wir am Wagen ankommen sitzen alle 6 bereits. Die 3 Paare sitzen je Paar in einer Reihe und gucken uns stumm an. Wir grüßen noch mal, bekommen aber keine Antwort. Kein Hallo, kein welcome, keine Vorstellung :( . Na prima, wir gucken dann erst mal stumm zurück.
Gerhard gibt vor, dass 3 vorne, 3 mittig und 2 hinten sitzen sollen. Ich hatte bisher immer in allen offiziellen Schriftstücken von 6 Gästen pro Wagen gelesen, das war uns so zu eng. Angeblich seien 8 Gäste pro Wagen zugelassen. OK, das hatte ich in den letzten Tagen nicht überprüft, konnte mir aber diese kurzfristige Lockerung nur schwer vorstellen.
Einer von uns sollte also mit in die erste Reihe - da passen wir zu dritt nicht rein. Und auch in der mittleren Reihe wird es mit den langen Beinen und den Radkästen eng. Sorry, aber das müssen wir noch mal durch denken. Einige der anderen studieren demonstrativ die Landschaft, einige prüfen die Fingernägel :wacko: . Und niemand außer uns trägt eine Maske. Auch das wurde auf den anderen Wagen bisher immer untereinander noch mal geklärt.
Bei der Selbstverständlichkeit der anderen schwillt mir der Hals und ich werde ungehalten X( . Ich meine, sorry, das geht mit meinem Knie nicht. Der Mann meint, nein so nicht, dann fährt er nicht mit.
Gerhard versucht zu vermitteln, kommt aber nicht wirklich weiter. Nach einigem hin und her bekommen wir zu zweit die mittlere Reihe, die anderen teilen sich zu 2 mal 3 auf. Mein erster Aufstieg auf den Wagen braucht einige Zeit, es ist komplizierter als gedacht und die Stimmung ist noch nicht entspannt als wir los fahren.
Der Mann vor mir trägt auch nicht gerade dazu bei, weil er sich ununterbrochen mit den Fingern in den Zähnen rumprokelt und danach alles anfasst. Ich werde mich von ihm fern halten.


Aber der drive entschädigt uns dann bereits kurz nach der Abfahrt :) . Wir sehen in den ersten Minuten viele sehr entspannte Tiere: Baboons, Zebras


Waterbuck, Steenbok, Vervet Monkey, ein Rhino. Gerhard hält für jeden Vogel der zwitschert oder vorbei fliegt an.

Eine besondere Geschichte ist die vom „troupand voel“, dem Lilac-breasted Roller. Früher sammelte ein junger Mann, der heiraten wollte, etwas klebriges Sekret eines Baumes und klebte dies an einen Ast. Setzte sich ein Roller darauf, klebte er am Ast fest. Der Mann zupfte ihm dann eine seiner schillernd blauen Federn aus und brachte sie seiner Angebeteten. Wenn sie sein Werben akzeptierte band er ihr die Feder um den Ringfinger, der sich nach einiger Zeit unter der Feder blau färbte. Das war dann das „troupand“.


Tree Agama


Hier ist die Landschaft eine völlig andere als in den letzten Tagen. Es gibt enge grüne Täler, trockene Flächen, weite Ebenen mit Gras und einzelnen Bäumen oder Büschen. Sehr abwechslungsreich und sehr schön. An vielen Stellen sieht man, dass es in den letzten Tagen 19mm Regen gegeben hat. Wir sehen große Herden Zebras, Waterbuck und Blue Wildebeest und in einem dam einige Hippos.







Zwei Elefanten kommen uns entgegen.




Der eine schickt uns Rüssel schwingend ein Stück zurück. Gerhard fährt an die Seite, ein Elefant kommt an unsere linke Seite und einer an die rechte Seite.


Der bleibt neben uns stehen und beschnuppert neugierig den Wagen. Entspannt trotten beide weiter, auf einen anderen Wagen zu.


Mit der Frau hinter mir gerate ich fast wieder aneinander. Sie fuchtelt ständig mit langem Arm mit ihrem Handystick rum und mir knapp an der Linse vorbei. Ich hasse diese blöden Dinger. Damit muss sie nicht nur alles um sich herum aufnehmen, nein es müssen auch ständig selfies gemacht werden. „Cheese…“ :rolleyes:

Auf einer weiten Ebene halten wir für den sundowner. Wildebeest, Zebras, Rhinos und ein Schakal ziehen vorbei. Wir genießen den Sonnenuntergang






bei einem guten drink und sehr leckerem snack 8o . Jeder Gast bekommt sein eigenes Schälchen.



Ein Stück von uns entfernt liegt ein Rhinoskelett. Die Knochen sind beeindruckend groß. Gerhard erzählt, dass das Tier nicht gewildert worden sei. Im Welgevonden PGR werden den Rhinos die Hörner nicht gekürzt. Uns wird noch einmal bewußt, wie komisch sie mit gestutzten Hörnern aussehen.





Auf dem Rückweg sehen wir noch ein Small Genet, 2 Spotted Eagle Owl und einen Shrub Hare. Irgendwann hält Gerhard im Dunkeln an, steigt aus und zeigt uns eine kleine Raubspinne. An der wären die meisten vorbei gefahren. Er ist ein seht guter guide mit fast 40 Jahren Erfahrung und einem enormen Wissen. Das teilt er gerne mit seinen Gästen. Neben Fachwissen vermittelt er uns die Besonderheiten der Gegend und der Tiere durch viele interessante und witzige Geschichten.
Er bemüht sich über den Nachmittag sehr um uns, fragt mehrmals ob wir OK seien. Die Stimmung zwischen uns wird deutlich besser :thumbup: .

Um 19.30 sind wir wieder an der Lodge und werden mit einem Amarula und heißen Tüchern empfangen. Gerhard bietet an, dass ich am Morgen vorne neben ihm sitze könne. Er hat Bedenken, dass ich mich bei der Kletterei auf die mittlere Reihe verletze. Das wollen wir am Morgen entscheiden.
Wir gehen gleich zum Essen. Das lässt leider recht lange auf sich warten. Und die „Selfie-Manie“ ist noch nicht zu Ende. Was finden die Leute bloß an ihrem gestellten Grinsen so attraktiv?
Basket, der Koch, erklärt uns in holperigem Englisch das Menü (es gibt ein Set Menu): Salt & Pepper Squid (ungewöhnlich und sehr lecker), Steak mit Gemüse (das Fleisch ist sehr zart, aber mir insgesamt etwas zu salzig) und Chocolate Delight (ein Traum). Seine Kochkünste sind ziemlich gut.
Es wird kalt und wir gehen schnell in unser Zelt. Das Bett und die Decken sind gut, wir schlafen schnell ein.

Tagestemperaturen: Von sehr kalt bis angenehm warm, kühler als an den ersten Tagen
Tageskilometer: 321km auf Teer und 8km Sandpiste
Highlight des Tages: Die Landschaft im Welgevonden Reserve

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Beate2

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29

Sonntag, 29. November 2020, 11:30

04.10.2020

Wir haben uns spät noch entschieden, den morning drive ausfallen zu lassen und schlafen bis um 7.00. In der Nacht wurde ich mehrmals vom Bellen der Baboons geweckt. Ein erster guter Kaffee weckt die Lebensgeister, wir genießen die Außendusche mit Blick auf Impalas und Zebras und lassen es langsam angehen mit Tagebuch schreiben, Fotos gucken, Technik laden. Ein Cape Longclaw möchte zu gerne in unser Zelt kommen.

Das kalte Frühstück ist sehr einladend auf einem Tisch angerichtet


Jeden Tag gibt es ein anderes Eiergericht, das von Basket vorgestellt wird. Und wenn man nicht das gesamte Angebot möchte, dann holt er tief Luft und wirkt recht pikiert. Ich glaube aber, dass das eher Schau ist, denn er ist auch ein Schelm, der gerne mit uns rum albert.
Insgesamt legen sie hier viel Wert auf Details. Marmeladen, Chutneys etc stehen in hübschen Gläsern auf jedem Tisch. Es gibt gutes Besteck und Geschirr. Die Servietten werden von Renza immer liebevoll und unterschiedlich gefaltet. Und der gute Kaffee kommt frisch aus der Maschine.

Die 6 Johannesburger ignorieren uns, 4 grüßen wieder nicht. Es gibt laute Telefonate und Gespräche quer über die gesamte Terrasse beim Frühstück.
Von daher ist es für uns völlig in Ordnung, dass alle nach dem Frühstück abfahren. Ich vermute, dass mein Auftritt gestern zu heftig war, denn einige sprechen Gerhard und Priscilla nur noch auf Afrikaans an. Die beiden antworten zuerst oft auf Afrikaans und schwenken dann aber auf Englisch um. Damit haben wir null Kontakt zu den anderen. Egal. Aber vor der Abfahrt gibt es noch - genau, selfies… :rolleyes:

In unserer Suite relaxen wir, lesen, sortieren Fotos etc. Ein Pied Kingfisher sitzt immer wieder auf einem Ast und schiesst zum Fangen ins Wasser, Herr und Frau Mocking cliff-chat sind auch lange bei uns.
Locust



Der High Tea ist wieder sehr lecker.



Wir lernen die 4 neuen Gäste kennen, ein älteres Ehepaar mit Tochter und Schwiegertochter. Sofort entwickelt sich ein Gespräch, die vier sind aufgeschlossen und interessiert. Wer wo sitzt wird unkompliziert geklärt. Unser drive führt uns erst mal über den „Gearbox Drive“, einen sehr schmalen und steilen Weg aus dem Tal über einen Pass ins Nachbartal.







Der drive soll seinen Namen nach dieser Geschichte bekommen haben: Auf einer Seite des Berges wohnte eine Witwe, auf der anderen Seit des Berges wohnte ein Witwer, die sich oft gegenseitig besuchten. Eines Tages hat auf seinem Heimweg seine Gearbox den Geist aufgegeben und er musste zu ihr zurück laufen… Auf dem schmalen Weg gibt es an den steilsten Stellen 2 Betonstreifen für die Räder, dazwischen liegen dicke Steine, die Büsche und Felsen reichen bis dicht an den Rand des Weges. Die guides müssen sich per Funk absprechen und gegebenenfalls oben auf der Kuppe oder unten im Tal warten.

Danach sehen wir 2 Fish Eagle auf einem Baum, dicht neben einem fast trockenen Tümpel, in dem etliche Catfish zappeln.
In einem anderen dam liegen einige Hippos. Auf einem toten Baum sitzt gut getarnt eine Emerald-spotted Wood-dove. Sie zu finden wird zum Suchspiel mit viel Gelächter.
Auf einer großen Ebene grasen 2 White Rhinos, Mutter und Kalb. Es ist ein wunderschönes Bild, wie die beiden vor einem großen Wild Fig Tree auf der offenen Fläche stehen. Dann kommt noch ein Rhino, Zebras, Warthog, Waterbuck, und Blue Wildebeest. Auf der anderen Seite geht ein Elefant den Berghang hinauf. Es ist eine ganz tolle Stimmung hier, wir sind alleine und lassen uns viel Zeit und genießen.


Wir nehmen unseren sundowner auf der anderen Seite der Ebene mit Blick auf die Rhinos. Mit den vier neuen Mitfahrern kommen wir gut in Kontakt, wir haben interessante Gespräche.

Der Rückweg führt uns über eine ähnliche Rumpelpiste, die aber nicht ganz so steil ist.
Wir sehen noch mal 2 Rhinos, 2 Spotted Eagle Owl, Shrub Hare, Rock Rabbit, Nightjar. Und eine Rüsselspringer, den leider nur sehr kurz.
Die Fahrt ist sehr kurzweilig, Gerhard erzählt viele Anekdoten und wir löchern ihn mit Fragen. So kommen wir erst ca 19.30 zurück und werden mit einem Port und feuchten Tüchern begrüßt.
Wir gehen gleich alle zum dinner in die boma. Dort ist es noch sehr warm, wir brauchen keine Jacken. Das Essen schmeckt uns heute nicht so gut, dem Chicken Curry und den Beilagen fehlt der Pfiff. Zum Nachtisch gibt es eine Überraschung: Der Mann bekommt einen Geburtstagskuchen mit Magic Candles und Ständchen der Angestellten. Es ist total überrascht und gerührt, damit hat er überhaupt nicht gerechnet :blush: . Mit der Schokoladentorte hat Basket genau seinen Geschmack getroffen, die ist extrem lecker! Wir teilen sie mit den anderen und sind danach alle pappsatt 8o .
Unsere Mitfahrerin hat ihren Mann schon mal vorgewarnt: Sie wird nächstes Jahr 70… das würde ihr auch gefallen… :D
Begleitet wird der Abend von einem lauten Froschkonzert. Einer blökt wie ein Schaf und irgendwann hört es sich an, als ob sie Happy Birthday singen.

Wir gehen bald danach in die Betten. Oh, noch ne Überraschung: In unserer Suite liegen Rosenblätter auf dem Boden, Kerzen brennen, ein Bad ist eingelassen, Wein steht eiskalt im Kühler und auf dem Bett liegen ebenfalls Rosenblätter und vom Team gibt es eine Karte mit Guten Wünschen :blush: :blush: .





Tagestemperaturen: insgesamt angenehm warm
Tageskilometer: viel zu wenig Bewegung
Highlight des Tages: Die Überraschung :love:

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30

Sonntag, 29. November 2020, 12:27

Was für eine nette Geburtstagsüberraschung! Schade, dass die anderen Gäste so arrogant waren. Das kann einem ja echt die Laune verderben und irgendwie rechnet man auch nicht mit so einem Verhalten bei so einem tollen Anlass... Zum Glück hattet ihr einen guten Guide und konntet den Gamedrive doch noch geniessen.
Liebe Grüsse und einen schönen ersten Advent!

Beate2

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Sonntag, 29. November 2020, 12:37

Was für eine nette Geburtstagsüberraschung! Schade, dass die anderen Gäste so arrogant waren....
ja, die Überraschung ist ihnen wirklich geglückt und an dem Abend hatten wir ja auch wieder angenehme Gesellschaft :rolleyes:
Und bei den vorherigen Ignoranten haben wir gut für uns gesorgt. Das waren in so engem Kontakt auch zum Glück die einzigen 8)

Ach ja, es ist ja Advent :whistling: , den habe ich im Sonnenschien schon wieder vergessen. Uns ist so gar nicht weihnachtlich hier :S

LG Beate

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maddy

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Sonntag, 29. November 2020, 15:32

Aww, Beate, warum habe ich den Eindruck dass eure Reise im Grossen und Ganzen nicht gerade so verlaufen ist, wie ihr euch das vorgestellt habt? :wacko:
Vielen Dank fuer's Berichten!

Gruss aus Sodwana
Maddy

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Beate2 (29. November 2020, 17:32)

Beate2

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33

Sonntag, 29. November 2020, 17:36

Nein Maddy, so schlimm war es nicht. Ich glaube der Wechsel von den bisher unkomplizierten Mitfahrern zu den Ignoranten war einfach zu heftig. Und der Kontakt mit dem Besitzer von Inzalo war im Vorfeld auch sehr gut. Da hatte ich mit so etwas nicht gerechnet. Aber wir haben für uns gesorgt und es wurde ja gut.
Und 6 Wochen Sonnenschein pur wären ja auch unrealistisch 8)


Wann kommt denn dein Bericht :whistling:


LG Beate

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Beate2

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34

Sonntag, 29. November 2020, 18:15

05.10.2020

Die Nacht war mild, wir haben gut geschlafen und um 6.30 fahren wir wieder los. Wir halten nicht so oft an, da wir nicht viele Tiere sehen und es geht wieder über den Gearbox Drive. In der Ferne sehen wir Löwen im hohen Gras. 3 Rhinos und die üblichen Verdächtigen sind in der Nähe und ein Elefant kommt einen Berghang hinunter. Wo..??? Ich sehe ihn nicht. Na da… Wo??? Ach da, der ist schon zu groß, um ihn zu sehen :whistling: !!! Er kommt dann schnell den Berg runter in unsere Richtung und bleibt recht nah stehen, ganz entspannt.




Dann kommt er auf die pad und uns schnellen Schrittes entgegen. Wir müssen zurück.


Gerhard fährt zurück, hält an. Der Eli kommt näher. Gerhard fährt weiter zurück. So treibt er uns ein ganzes Stück vor sich her.


Als wir an der Seite Platz haben fährt Gerhard von der pad und der Eli bleibt unentschlossen stehen. Dann kommt er langsam weiter auf uns zu. Gerhard redet leise weiter mit uns und erklärt uns die Elefantensprache. Der Eli kommt dann direkt neben uns und beschnüffelt den Wagen.


Gerhard spricht leise weiter, wir sind mucksmäuschenstill und halten die Luft an. Der Eli geht am Wagen nach hinten und bleibt auch dort noch mal eine ganze Weile stehen.


Wir sind total begeistert :thumbsup: 8o . Die eine Mitfahrerin hat eigentlich Angst vor Elefanten. Auf Gerhards Frage, wie es ihr ginge meinte sie mit einem erleichterten Grinsen, sie hätte die Pobacken zusammen gekniffen :D .

Danach sehen wir nochmals Rhinos, Zebras und Warthog, die neben der pad buddeln und sich überhaupt nicht stören lassen.




Gerhard funkt die Lodge an, dass wir uns verspäten werden. Wir bewundern derweil 7 große Kudubullen, die im dichten Grün stehen und es sich schmecken lassen.



Heute ist der Junior der Familie Fish Eagle auf Fischfang. Er muss noch ein bißchen üben… Wir sehen ihm eine ganze Weil zu und drücken die Daumen, aber es klappt nicht.





Schließlich funkt Gerhard die Lodge noch mal an… wir kommen noch später „before lunch…“ Aus dem Hintergrund hören wir Basket entrüstet fragen „before lunch???“ Alles lacht.
Wir fahren den Gearbox Drive zurück und genießen bei der Abfahrt den schönen Blick.



Bei Zebras, Waterbuck und Warthog halten wir nicht noch mal an. Um 10.45 sind wir wieder an der Lodge, alle sind geschafft aber glücklich und zufrieden. Heute bestellen alle das komplette warme Frühstück - und Basket strahlt. Es gibt Chicken Patty, Zucchini Ribbons, Pilzsauce und Spiegelei. Hmmm!

Mit ist etwas schwindelig, vielleicht habe ich zu wenig getrunken oder es ist das Atmen durch die Maske? Es fühlt sich an, wie nach einiger Zeit auf See. Dem Mann geht es ähnlich und wir vermuten dann eher, dass es durch die extrem rumpeligen Fahrten hier auf Welgevonden kommt. Viele der Wege sind deutlich unebener als bisher und Gerhard ist zwischendrin recht schnell gefahren. Und der Mann meint, wenn er was gegessen hat, dann legt sich das während der Fahrten quer im Bauch. Das macht ihm noch mehr zu schaffen.

Vögel des Morgens waren Emerald-spotted Wood-Dove, Tawny flanked Prinia, Bushveld Pipit, Black Crowned Tchagra, Yellow fronted Canary, Cliff Chat und Giant Kingfisher.

Wir entspannen auf unserer Terrasse, 8 Waterbuck und 4 Zebras ziehen langsam vorbei. Und heute möchte eine Eidechse gerne ins Zelt kommen.

Auf dem Nachmittags drive sind Löwen angesagt. Ihr ahnt es - es geht wieder den Gearbox Drive hoch. Vor der Lodge warten die Baboons, Waterbuck und Zebras auf uns. Ansonsten ist wenig los.

Wir finden dann 1 Löwen und 2 Löwinnen weiter weg von der pad im Gras. Eine Löwin frisst an einem Warthog.






Nach einiger Zeit gehen die Löwinnen weg, er bleibt noch liegen, bis er von einem Elefanten aufgescheucht wird. Wir fahren hinter den Damen her, alle 3 kommen langsam weiter in unsere Richtung. Gerhard will zurück setzen und wir bemerken gerade noch einen Elefanten hinter uns. Ups! Der Löwe quert dann die pad und wir können ihm zu einem Platz mit Sicht folgen. Er hat wohl Prügel bekommen, denn er humpelt, sein Vorderbein knickt mehrmals ein. Das sieht nicht so gut aus und tut uns schon beim Zusehen weh… Er sieht ziemlich mitgenommen aus.






Wir können ihn eine ganze Weile beobachten. 3 andere Wagen wechseln sich ab, alle bleiben nur relativ kurz stehen und die guides erklären in der Zeit kaum etwas. Gerhard erklärt uns wieder vieles, während ein anderer guide nur meint „there are the lions…“.
Der Löwe schenkt uns dann noch 2 x sein lautes Gebrüll, während er direkt vor uns liegt. Wir sind alleine mit ihm, herrlich :thumbsup: !

Der sundowner wird heute etwas kürzer, es wird kalt, der Himmel zieht sich zu und Wind kommt auf.
Auf dem Rückweg sehen wir wieder Waterbuck, Steenbok, Zebras, einen Shrub Hare und einige Nightjar.

Der Mann hat mittlerweile Bauchkrämpfe und lässt das Abendessen ausfallen. Ich setze mich zu der Familie mit an den Tisch auf die Terrasse, wir arrangieren uns mit Abstand und haben einen kurzweiligen Abend. Basket verwöhnt uns mit Afrikanischer Rote-Bohnen-Suppe, Schweinefilet mit Gemüse und Malvapudding. Das ist heute wieder sehr lecker.

Leider kommt das Essen meist lauwarm bei uns an, denn in der Küche bereiten sie erst mal alle Teller vor und bringen sie dann zeitgleich an die Tische. Dabei wird einiges leider schon kalt. Das sollten sie ändern.

Tagestemperaturen: Vormittags angenehm warm, abends kündigt sich ein Wetterwechsel an.
Tageskilometer:…
Highlight des Tages: Die Löwen :thumbsup:

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toetske

oorbietjie

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Gestern, 00:22

:danke: liebe Beate!

eine kaum sichtbare Stufe vor den Toiletten, über die ich im Dunkeln fast gestolpert wäre

Wir haben uns auch schon sehr oft, an vielen Orten in Südafrika, darüber gewundert, was diese Stufen bezwecken, die oft nicht einmal 5 cm hoch sind ?(

Zwei Elefanten kommen uns entgegen

Da hattet ihr aber ein tolles Erlebnis 8o

Der Mann bekommt einen Geburtstagskuchen mit Magic Candles und Ständchen der Angestellten.

Wie "cool" 8) Darüber hat sich Dein Mann bestimmt sehr gefreut.

Welgevonden: bei der nächsten Reise werden wir das mal erwägen :saflag:

Du hast auch mal wieder bewiesen, wie wichtig Mitfahrer auf einer Safari sind.

LG. Toetske
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Beate2

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Gestern, 08:09

Wir haben uns auch schon sehr oft, an vielen Orten in Südafrika, darüber gewundert, was diese Stufen bezwecken, die oft nicht einmal 5 cm hoch sind
da haben dann wieder diese teuflischen Zahlen ihre Finger im Spiel gehabt :help: .
Hier gibt es ja kaum eine Treppe, bei der alle Stufen gleich hoch sind. Irgendwie scheint es sehr schwierig zu sein, das zu berechnen. Ganz kompliziert wird es, wenn die untere und die obere Ebene bereits vorhanden sind und die Höhe dazwischen aufgeteilt werden muss.
Wir hatten das bei der Treppe zu unserer neuen Terrasse. 1 Meter Höhenunterschied sollten mit 5 Stufen überbrückt werden. Ist doch einfach - das macht 5 x 20cm. Ja, theoretisch.
Aber nicht wenn man den Unterbau der unteren Stufe mit 20cm vorbereitet und dann die Fliesen drauflegt. Damit hatte sie 22cm Höhe. Sie waren aber der Meinung ihre Stufe wäre 20cm hoch.
So haben sie weiter gemacht und die letzte Stufe war dann nur noch - na wer kann rechnen?! Genau, die oberste Stufe war nur noch 10cm hoch.
Wir haben fast 1 Stunde mit dem Chef der Firma (er war ca 40 Jahre im Geschäft) diskutiert, gezeichnet, Fliesen gelegt… Er guckte uns nur mit großen Augen an. Irgendwann dämmerte es ihm und er meinte „isn’t that amazing how it adds up?!? :D “ Seine Arbeiter machten nicht den Eindruck, als hätten sie es verstanden :wacko: :S .
Wir waren danach völlig erschöpft. Ich vermute mal, dass diese Überbleibsel hier frei nach dem Motto „ ’n Boer maak ’n plan“ durch gehen. Es neu zu machen wäre zu viel Arbeit und ob es am Ende besser wird, bleibt abzuwarten :S
Da hattet ihr aber ein tolles Erlebnis
Ja, wir hatten einige tolle Elefantenbegegnungen :thumbsup:
Wie "cool" Darüber hat sich Dein Mann bestimmt sehr gefreut.
8o ja sehr, auch weil es völlig unerwartet kam
Welgevonden: bei der nächsten Reise werden wir das mal erwägen
das solltet auf jeden Fall machen :thumbsup:
Du hast auch mal wieder bewiesen, wie wichtig Mitfahrer auf einer Safari sind.
:whistling: :rolleyes:

LG
Beate

Spiritsailor

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Gestern, 18:41

Ja hat schon was auf so kurzer Distanz Aug in Aug mit einem Eli. :thumbsup:

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