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maddy

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41

Donnerstag, 31. Dezember 2020, 14:51

Hallo Beate,
Vielen Dank :danke: fuer die Fortsetzung!

Schau mal wie das an der R572 genau 20 Tage spaeter ausgesehen hat!



Nein, an den Potholes hat sich in dieser Zeit nichts veraendert, aber so wunderschoen gruen war es dort! Es ist einfach erstaunlich wie schnell sich die Natur mit ein bisschen Regen erholen kann!

Gruss aus Sodwana
Maddy

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Beate2

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42

Freitag, 1. Januar 2021, 11:45

Danke Maddy, das ist wirklich ein riesiger Unterschied in der kurzen Zeit. :thumbsup: Die Tiere werden sich gefreut haben 8o
LG
Beate

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Beate2

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43

Montag, 4. Januar 2021, 15:52

10.10.2020

Die Nacht über bleibt es sehr warm und eine Mücke nervt bis zum Einsatz von Peacefull Sleep. Um 6.45 stehen wir auf und sind um 7.00 im Auto.
Bei 25°fahren wir zuerst zum Treetop Walk. An diesem Baobab sieht man sehr gut die Fressspuren der Elefanten.


Auf dem Weg zum Fluß wird es immer grüner, der Anblick tut gut! Am Treetop Walk sind wir alleine und genießen die schöne Anlage. Vom Limpopo River sind nur noch vereinzelte Pfützen übrig, der Großteil des Flussbettes ist eine trockene Sandfläche.




Eine Gruppe aufgeregter Squirrel tobt im rasanten Galopp und laut meckernd über die Baumstämme. Bei jedem Ton wippen sie mit ihrem Schwanz, was absolut niedlich aussieht.


Wir sehen einige White-fronted Bee-eater


Lilac-breasted Roller


und weiter weg Ground Hornbill, Reiher und Enten. Dazu bimmelt eine Kuhglocke, die einem Esel um den Hals Hängt. Ansonsten ist außer Vogelgezwitscher nichts zu hören.
Wir fahren weiter zum Confluence Lookout, auch dort sind wir alleine. Wir setzen uns am Picknick Platz auf die schattige Bank und gucken in die Ebene.


Hier ist das Dreiländereck Südafrika - Botswana - Zimbabwe, der Shashe River und der Limpopo sind die Grenzflüsse.


Viele Tiere sind nicht zu sehen. Hier ein Suchbild


Die liegende Giraffe haben wir erst nach einer ganzen Weile entdeckt :) .
Es ist ja ein Picknickplatz und dieser kleine Kerl versucht die ganze Zeit ein paar Krümel unserer Kekse zu ergattern.


2 Autos halten kurz an, fahren aber gleich weiter, der shop ist geschlossen und das passt damit wohl nicht.
Der Blick vom Pinnacle Deck nach Süden ist ebenfalls besonders und völlig anders. Leider ist es sehr karg und trocken und auf dem Foto wirkt es kaum.




Kurz vor 10.00 fahren wir erst weiter und sehen gleich Familie White-backed Vulture auf einem Geierbaum.




Lilac-breasted Roller, Impala, Klippspringer,


Steenbok, Zebras, Baboons, Kudus, Wildebeest sehen wir ebenfalls.
Wir biegen zur Poachers Corner ab und dort kommt uns im dichten Grün eine Herde Elefanten entgegen. Gerne würden wir stehen bleiben, aber der Weg ist so schmal und unübersichtlich, dass wir nicht sehen können, wie groß die Gruppe ist. Und es gibt keine wirkliche Möglichkeit an die Seite auszuweichen. Das wird uns zu heikel und wir fahren schweren Herzens zurück.
An einem Wasserloch trinkt eine Giraffe, kurz danach kommen noch mehr.


Hier ist es deutlich grüner, die Felsen leuchten gelb-orange-rot. Die Gegend gefällt uns!


Dann liegt direkt am Rand der pad eine tote Kuh, das sieht sehr nach einem Verkehrsunfall aus.
Schließlich kommt von rechts ein Elefant und quert vor uns die pad. Direkt nach ihm kommt eine Gruppe mit ca 15 Tieren von links nach rechts. Es sind etliche kleine dabei, die an Mutters Zitzen wollen, leider stehen zu viele Büsche im Weg für Fotos.




Wir beobachten sie eine ganze Weile und folgen ihnen zu einem Baobab, der rund herum von ihnen abgenagt wird. Ein Baum mit Ohren 8)


In diesem Bereich sehen wir dann die ersten Blüten im Park


Der Rundweg führt uns zurück zum Main Gate und zur Rezeption, wo wir den Handyempfang nutzen, um unsere Ankunft auf der nächsten Lodge abzusprechen.
An der Rezeption frage ich noch mal wegen des leider erforderlichen Wechsels unseres Cottage morgen. Ich bitte die Dame, dass wir am Morgen den Schlüssel für das neue Cottage schon mitnehmen können, damit wir nicht so lange unsere Lebensmittel durch die Gegend fahren müssen. We’ll see…
Dabei erfahre ich auch, dass das Museum heute nur bis 14.00 offen ist und morgen geschlossen :huh: . Oh, gut, dass wir drüber reden - da müssen wir dann noch mal fix umplanen und gleich ins Museum gehen. Es ist 11.30 und wir haben noch nicht gefrühstückt, denn eigentlich wollten wir schon lange wieder im Camp sein… Also steuere ich das Restaurant an, wo sich 3 Angestellte langweilen. Die Auswahl ist bescheiden und das Restaurant macht nicht den besten Eindruck, so bestelle ich nur ein Sandwich mit Käse, Tomate und Pommes und eine Cola. Immerhin habe ich jetzt was im Magen.
Um 12.00 gehen wir rüber ins Museum. Der Bau ist schön in die Landschaft integriert und sehr aufwändig gestaltet.
Das Museum ist aber geschlossen. 12.00 ist aber nicht 14.00 - oder doch?!? Wir rütteln an allen Türen, keiner da :help: . Auf Nachfrage erfahre ich im Restaurant „sorry, closed for today…“. Das ist nicht euer Ernst X( ! Wieso man mir gerade noch Eintrittskarten verkauft hat können sie nicht verstehen. Mein Ärger ist mir wohl deutlich anzusehen und nach einiger Zeit heißt es, uns würde aufgemacht. Na also, geht doch. Wir warten noch mal 10 Minuten und dürfen dann ins kühle Museum. Dort bekommt eine Gruppe SANDF Angehöriger gerade eine Führung, wir lauschen ein bißchen, gehen dann aber unseres Weges. Der Großteil der Beleuchtung ist ausgeschaltet und läßt sich wohl auch nicht einschalten, ebenso die Videos. Jedenfalls bleibt alles dunkel und stumm :thumbdown: . Dafür sind R70.00pp ein happiger Preis. Das Museum ist ganz nett, aber wir haben uns mehr darunter vorgestellt. Deswegen muss man den weiten Weg nicht auf sich nehmen.
Ach und alle weiteren Aktivitäten werden auch erst wieder ab Montag 10.00 angeboten… Also wird das auch nichts mit dem Mapungubwe Hill.
Abenteuerlich ist dann noch der Ausgang vom Museum. Dort wo uns der Mitarbeiter ins Tageslicht entläßt sehen wir irgendwie nicht den richtigen Weg. Es gibt entweder einen schlängeligen Weg ins Nirgendwo, weg von allen Gebäuden und Schilder sind nicht zu sehen. Oder aber von oben über das Auditorium nach unten. Da kommt man aber nicht an die Stufen heran sondern muss erst mal über die Sitzbänke absteigen. Das Knie sagt Tausenddank ;( . Danach sind wir Schweiß gebadet.

Auf dem Rückweg ins Camp erreicht das Thermometer 35° und wir sehen noch Kudus, Zebras, Blue Wildebeest und 4 Black Eagle.


Die genügsamen Rock Figs auf den Felsen finde ich immer wieder klasse


Dann ist es höchste Zeit für ein großes Müsli, Kaffee und Siesta. In der Küche sehe ich, dass unsere Müslibox offen ist und ein paar Haferflocken herum liegen. Hm, komisch. Oh, und dann finde ich noch ein leeres, angefressenes Bonbonpapier… Und die Bonbontüte ist sehr merkwürdig aufgerissen :huh: . Wir hatten wohl Squirrelbesuch während die ladies vom house keeping fleißig waren :) .

BIs 16.30 ruhen wir uns aus und fahren dann noch mal zum Treetop Walk.




Als wir fast dort sind fahren mit hohem Tempo 3 dicke 4x4 in einer riesigen Staubwolke und mit lauter Musik in die andere Richtung. Toll, das Tor zum Treetop Walk haben sie offen gelassen. Gut, dass die weg sind, so können wir den schönen Platz wieder alleine genießen. Das Abendlicht ist warm und weich, im Flussbett sehen wir etliche Kudus, Impala, Vögel und Kühe.


In der Ferne tauchen dann merkwürdige Wesen auf. Ein Blick durch das Fernglas zeigt, es ist eine Gruppe von mindestens 18 Menschen.


Wie kommen die denn da hin? Die sind also irgendwie in den Park und von der Parkgrenze etliche Kilometer weit bis zum Fluss gekommen. Ohne Hilfe ist das wohl schwer möglich. Die meisten sind schwer beladen, Kinder hüpfen zwischen ihnen herum. Einige queren den Limpopo zügig in Richtung Botswana, einige laufen weiter im Flussbett in Richtung Zimbabwe.




Wir sind betroffen ob der Armut, Mühen und Gefahren, die diese Menschen auf sich nehmen, um sich offenbar mit Lebensmitteln zu versorgen.
Nachdenklich betrachten wir noch Kudus und Giraffen. Als wir vom Parkplatz fahren sehen wir aus den Augenwinkeln rechts von uns Bewegungen. Da kommen noch 9 Menschen mit Bündeln und Kanistern beladen an. Sie grüßen freundlich, winken uns zu, „enjoy your day“ und verschwinden im Gebüsch.

Wir fahren noch weiter zum Confluence Lookout und treffen dort auf die drei 4x4. Aus den Lautsprechern drönt Musik, die teenies tanzen, die Männer trinken Bier. Zum Glück fahren sie auch hier schnell weg, sonst hätte ich mich wohl mal wieder unbeliebt gemacht. Als sie bereits über den Hügel sind hören wir die laute Musik immer noch. Schweigsam sitzen wir und gucken in die Ebene, in der wir weit weg nochmals Giraffen sehen.


Pünktlich um 18.00 sind wir im Camp, es sind bei Windstille noch knuffige 36°.
Heute koche ich Nudeln (na ja, eher Pampe - außen matschig und innen noch hart), dazu ein leckeres Chicken Curry und Salat. Und ich kann meinen Biertrinker zu einer Flasche Sauvignon Blanc überreden.
Danach packen wir nur noch die Taschen und gehen ins Bett.

Tagestemperaturen: 25-36°
Tageskilometer: 60km
Highlight des Tages: Die Stimmung am Treetop Walk

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Beate2

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Montag, 4. Januar 2021, 16:14

11.10.2020

Mit der (relativ neuen) air con haben wir die Schlafzimmer abends gut herunter gekühlt, aber die Nacht bleibt dann doch sehr warm, dazu kommt kräftiger Wind auf und irgendwo klappert etwas ständig. Um 4.00 setzt leichter Regen ein und ich kann nicht wieder einschlafen.
Morgens hängen am Himmel dunkelgraue Regenwolken, es kommen 2 Giraffen, Frau Waterbuck und eine Horde Baboons vorbei. Die Baboons springen alle auf einen Baum und ergattern snacks.
Gegen 7.00 sind wir startklar, es hat sich auf 16° abgekühlt. Uff, diese Wetterwechsel sind heftig. Unser erstes Ziel ist wieder der Treetop Walk. Es ist windig und kalt, selbst mit Fleecejacken ist es nicht angenehm draußen. Einige Warthog krachen durch das Unterholz, im Flussbett stehen Black Stork.


Ansonsten ist niemand zu sehen und wir gehen schnell zum Auto zurück.
Eigentlich ist es noch zu früh, um zurück zu fahren, also geht es wieder weiter zum Confluence Point. Dort entdecken wir nun auch endlich den Weg hoch zu den Aussichtsplattformen. Oh Mann, besser spät als nie :wacko: ! Es ist so schön dort oben und wir ärgern uns, dass wir den Weg gestern nicht gesehen haben.




Man kann den Weg der Grenzgänger nach Botswana und Zimbabwe von dort sehr gut nachvollziehen.


Leider ist das Wetter gar nicht gut und wir fahren bald ins Camp zurück.




Heute gibt es ein schnelles Frühstück, wir packen die letzten Dinge ein und fahren um 9.30 nach vorne zu Rezeption.
Unterwegs sind wir überrascht über deutlich mehr Grün an den Büschen und etliche gelbe Blüten. Es sieht so anders damit aus und wir fragen uns immer wieder „waren die gestern auch schon da?“
An der Rezeption müssen wir noch warten, bekommen dafür aber was für’s Auge: Es fährt ein funkelnagelneuer, silberner Audi TT vor. Wow, damit kommt man also auch durch die potholes… Noch mehr überrascht uns der Fahrer des Schlittens: Ein ganz junger SAN Parks Mitarbeiter kommt zum Schichtbeginn. Wir spekulieren über Lotteriegewinne, reiche Eltern, Nebenverdienste (s.o.) und ähnliches :whistling: .
Zum Glück können wir den Schlüssel für das neue Cottage schon mitnehmen, da das Camp fast leer ist wäre es auch völlig blöd, wenn wir mittags dafür noch mal hätten hin fahren sollen.
Auf dem Rückweg sehen wir weiße Blüten an noch völlig kahlen Sträuchern. Leider lohnt kein Foto. Aber wir freuen uns, dass die Natur erwacht.

Wir haben nun für 1 Nacht noch Cottage Nummer 13. Auch das gefällt uns gut, es hat halt 1 Schlaf- und Badezimmer weniger, ist ansonsten aber identisch eingerichtet. Auch hier funktionieren Lampen nicht, aber der Safe hat Batterien. Man kann nicht alles haben… Die Aussicht ist ebenfalls gut, leider ist das Wetter viel zu schlecht um auf der Terrasse zu sitzen. Es bleibt finster, kalt und windig. So machen wir also mal wieder einen faulen Tag, mit Lesen, Spielen, Fotos bearbeiten, Nickerchen. Giraffen, Warthog, Impala und Baboons kommen vorbei - statt game drive.
Abends gibt es Resteessen und einen kurzen Film schaffen wir auch noch.

Tagestemperaturen: es blieb wohl bei den 16°
Tageskilometer: 30km
Highlight des Tages: Die frischen Blätter und Blüten

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Beate2

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Sonntag, 10. Januar 2021, 14:20

12.10.2020 Vom Mapungubwe NP zu den Soutpansbergen

In der Nacht brauchten wir mal wieder die Bettdecken, damit haben wir dann recht gut geschlafen. Um 6.00 stehen wir auf und der Blick aus dem Fenster macht klar, dass eine Fahrt zum Fluss nicht lohnt. Die Regenwolken hängen tief und geben auch etwas Inhalt ab. So frühstücken wir gemütlich und um 8.00 starten wir bei 12°, brrr. Einige Giraffen und Wildebeest sind das Abschiedskommittee. Und es gibt noch mehr Blüten





Fazit zum Mapungubwe NP und Leokwe Camp
Der Park ist landschaftlich wunderschön, auch durch die Lage am Fluss. Die Formationen und Farben haben uns begeistert. Es war toll zu sehen, wie die kahlen Bäume und Büsche mit dem veränderten Wetter sofort erste Blüten und Blätter bekamen. Das lässt hoffen, dass die Tiere genug Futter finden können. Die Möglichkeiten für Fahrten finden wir doch begrenzt, zumal wir bei den Straßenverhältnissen keine Lust hatten noch in den Westteil des Parks zu fahren. Aber man kann gut abschalten und runter kommen hier.

Die Cottages (Zustand und Ausstattung) gehören rückblickend mit zu den besten, die wir in den NP’s hatten. Auch die Lage des Camps hat uns gut gefallen.
Organisatorisch gibt es einige Luft nach oben, aber das ist dort ja nichts Neues. Im Mapungubwe NP sollte man sich nicht auf irgendwelche Ankündigungen verlassen. Da kaum Besucher im Park waren kann ich es ja ein Stück weit verstehen, wenn Angebote reduziert werden. Aber hier machte man täglich mindestens einen neuen Plan iBa Angebote etc. Auch bei den Öffnungszeiten des Restaurants und dessen Angebot wäre ich vorsichtig. Also, hier braucht man mindestens einen Plan B.


Um 9.00 sind wir on the road again, potholes wir kommen :rolleyes: ! Auch die R521 ist nicht besser als die R572.
Auf die müssen wir auch aufpassen




Hinweisschilder auf die potholes sind für den Rest der Strecke wieder Mangelware,


Von euch war vorhin aber nicht die Rede


Bei der Arbeit, die Qualität verspricht einen Job auf Lebenszeit :wacko:




Das Wetter bleibt schlecht, vor Alldays beginnt es zu nieseln. Alldays macht den Eindruck einer einzigen Müllkippe. Und das im Regen, wie trostlos! Allerdings scheint es die Metropole der Gegend zu sein, der Ort wirkt sehr geschäftig. Beim Tanken mache ich einige Fotos vom Straßenmarkt, die Rauchschwaden der braais am Straßenrand hängen schwer und unbeweglich in der Luft.






Ich will an der Tankstelle dann noch mal auf die Toilette. Dafür ruft man dort stolze R5.00 auf. Ich glaube nicht, dass der Zustand dieses Örtchens den Preis rechtfertigt :huh: . Also fahren wir nach nebenan ins Shopping Centre und dort kostet es nur R2.00! Und das ist nicht nur sehr sauber, sondern zeigt auch einmal mehr Erfindungsreichtum: Der Wasserhahn am Waschbecken besteht aus einem Stück Kupferrohr, daran ist mit Draht ein Plastikhahn aus dem Gartenbedarf befestigt, an der Spitze noch ein Gardenaventil. Ziemlich instabil das Ganze, aber es gibt Wasser :) .

Mittlerweile regnet es kräftiger




Da haben sie bestimmt auch mal den roten Sand rein geklopft :rolleyes:


Schiermonikoog kenne ich als Insel in der Nordsee


Bei Vivo biegen wir auf die R522 ab, deren Zustand ist besser als die bisherige Strecke. Allerdings hängen die Wolken immer tiefer.





Um Punkt 11.00 erreichen wir den Treffpunkt am Abzweig zur Sigurwana Lodge, unserer Unterkunft für die nächsten 3 Nächte. Bis hierhin haben wir für 150km stolze 2,5 Stunden gebraucht und haben beide Brummschädel ;( .
Dawn, unsere guide für die nächsten Tage, begrüßt uns herzlich und gut gelaunt. Ein Lichtblick. Sie fragt, ob unser Wagen 4x4 hat. Wir bejahen, geben aber zu bedenken, dass wir im offroad fahren nicht besonders geübt sind. Sie meint das wäre kein Problem, es wäre zwar bumpy und es gäbe einige Pfützen, wir würden unterwegs unseren Wagen aber dann stehen lassen und das letzte Stück mit ihr fahren. Na denn, rein ins Abenteuer: Sigurwana heißt auch „Close to Heaven“ :) !


Die ersten Kilometer ist die Zufahrt zu Sigurwana identisch mit der zur Leshiba Wildernesss Lodge. An einem Parkplatz trennen sich dann die Wege und wir fahren geradeaus in die Berge.


Die „Road to Heaven“ wird enger, steiler, steiniger, matschiger, sandiger, nasser - und das in ständigem Wechsel. Später erfahren wir, dass es hier seit gestern reichlich geregnet hat. Wir überlegen, ob das wohl gut gehen wird :S , haben aber keine andere Wahl als weiter zu fahren, da man weder wenden noch den Wagen stehen lassen kann. Dawn muss ein Farmtor hinter uns schließen und meint strahlend „that was fun, hey?!“ Da sind wir uns nicht so sicher, aber sie versichert uns, den Rest würden wir auch schaffen 8) .


An einigen Pfützen stockt uns doch der Atem und wir warten erst mal ab, bis Dawn durch ist um zu sehen, wie hoch das Wasser reicht.


Von der Landschaft sehen wir nicht viel. Wegen des Wetters, aber auch, weil wir uns so auf den Weg konzentrieren.


Nach 20km erreichen wir ein Wohnhaus, dort leben Dawn und ihr Partner Danie, beide sind die Manager das Lodge. Bis hierher haben wir 1 Stunde gebraucht und laden nun unser „kleines“ Gepäck zu Dawn ins Auto um. Dawn erklärt uns die Corona Vorsichtsmaßnahmen, wir füllen den Fragebogen aus, die Temperatur wird täglich gemessen.
Und dann geht es weiter - der Weg wird noch steiler und steiniger, den hätte unser Auto definitiv nicht geschafft. Wir ahnen, dass es hier oben ziemlich schön sein muss. Die Natur ist üppig, alles ist grün, an den Bäumen hängen lange Old Man’s Beard Flechten.
Mit Dawn fahren wir die letzten 5km hoch zur Lodge, dafür brauchen wir noch mal 30 Minuten. Dort angekommen begrüßt uns die gesamte Mannschaft der Lodge mit großem Hallo, einer Begrüßung auf Venda und Englisch und einem Willkommensstrunk. Alle freuen sich, dass wir da sind. Wir auch 8o ! Wir sind seit langem die ersten Gäste und für die nächsten Tage auch die einzigen Gäste und wir fühlen uns sofort wohl. Auf Grund des schlechten Wetters haben sie vorsorglich das „Ystervaark“ für uns hergerichtet. Ich hatte zwar das große Zelt gebucht, aber das könnte bei dem Regen und der Feuchtigkeit doch unangenehm werden. Wir können wählen und entscheiden uns erst mal für das Ystervaark, der Kamin dort ist ein Argument und es ist liebevoll zurecht gemacht. Das Thermometer zeigt drinnen 17°.


Die Unterkunft besteht aus 2 Containern, ist relativ klein, aber sehr individuell und schön. Die Container wurden in mühevoller, 3-tägiger Arbeit den Berg hinauf gebracht. Warum auch immer - ich habe keine weiteren Fotos von der Lodge gemacht.
Nachdem alle uns geholfen haben unser Gepäck hinzubringen gibt es lunch. Der Mann entschuldigt sich, seine Kopfschmerzen sind so stark, dass für ihn nur Schmerzmittel und schlafen auf dem Programm stehen.
Beim leckeren Essen mit Liesel und Neil, den Besitzerin, und Dawn gibt es viel zu erzählen. Ich hatte bereits im Vorfeld einen guten Kontakt zu Liesel und das setzt sich so fort.
Die Lodge liegt auf 1300m, sie wurde 1994 von einem englischen Lord als Ferienhaus gebaut, und seit einigen Jahren gehört sie Liesel und Neil. Es ist ihr Herzensprojekt, sie sind stark im Naturschutz engagiert und stoßen etliche Projekte im Gebiet der Soutpansberge mit an.
Wir verbringen den Nachmittag am Kamin mit vielen interessanten Gesprächen. Und da sich das Wetter nicht ändert bleiben wir dort, der Mann kommt irgendwann auch dazu. Es gibt Kaffee mit Cheesecake und später den Sundowner am Kamin. Wir schwatzen einfach weiter bis zum dinner. Es ist gemütlich und sehr entspannend.
Oliver, der Koch, verwöhnt uns mit Marrokanischem Fleisch mit Gemüse und Couscous, als Dessert gibt es Orangenfilets mit Mandeln und Cointreau.
Nach dem Essen schwatzen wir noch weiter, checken mails und richten uns dann noch im Ystervaark ein. Im Bett liegen Wärmflaschen, mit dicken Daunendecken und extra Decken wird die Nacht recht gut.

Tagestemperaturen: zwischen 9° und 12°
Tageskilometer: 154km bis zum Abzweig, dann noch 25km Piste in die Berge.
Highlight des Tages: Gute Gespräche am Kamin

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Beate2

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Sonntag, 10. Januar 2021, 18:55

13.10.2020

Mutig testen wir die Außendusche, der Strahl ist dick, das Wasser heiß und um 8.00 gehen wir zum Frühstück. Die Lodge liegt noch völlig im Nebel, es sind 12°. Wir frühstücken lecker und gemütlich zusammen und setzen uns danach wieder an den Kamin, denn es regnet weiter. Den Vormittag verbringen wir mit lesen, mails, Tagebuch und Gesprächen.
Dann entdeckt jemand auf dem Dach der Lodge einen Samango Monkey 8o . Wir schleichen uns vorsichtig in den Garten und können ihn lange beobachten. Vom Dach klettert er auf einen Baum, und inspiziert ausführlich die Umgebung. Liesel und Dawn sind völlig aus dem Häuschen, denn sie haben noch nie ein Männchen so dicht an der Lodge gesehen. Und ihre Gäste begegnen den scheuen Tieren in der Regel auch nicht. Sie vermuten, dass das Männchen auf der Suche nach einem eigenen Revier ist und hoffen, dass es ihm in der Nähe der Lodge gefällt. Ich muss noch mal nachfragen, ob er wieder gekommen ist. Die Belichtung war alles andere als optimal und der Kollege hielt dann auch nicht still, daher sind dies eher Beweisfotos




Ich finde, mit seinem krausen Fell sieht er er aus, als ob die Dauerwelle schief gegangen ist :whistling: . Aber schön ist er! Über das Geländer balanciert er elegant um die Lodge herum, guckt sich alles an und springt auf einen weiteren Baum.





Wir können ihn fast 15 Minuten beobachten, bevor er in den Baumkronen verschwindet. Was für ein Erlebnis, wir sind alle total glücklich 8o :thumbsup: !

Um 12.00 kommt endlich die Sonne durch und wir machen mit Dawn einen Gang auf sonnigen Wegen. Das besondere am Aufenthalt auf Sigurwana ist, dass es kein festes Tagesprogramm gibt. Die Gäste entscheiden was sie wann machen möchten. Da ist man hier vollkommen flexibel. Und man trifft auf den Ausfahrten keine anderen Autos.
Giraffe, Fußgröße XXL


Dawn hat Zoologie und Umweltschutz studiert und schreibt an ihrer Doktorarbeit. Es gibt keine Pflanze, kein Tier, keine naturgeschichtliche Frage zu der sie uns nicht ausführlich, engagiert und sehr interessant Informationen geben kann. Wir gehen am Zelt vorbei, gucken es uns an und entscheiden uns spontan noch für die nächsten beiden Nächte umzuziehen. No risk no fun 8) !
Das Mittagessen (Mpumalanga Salad) wird auf der Terrasse serviert und danach machen wir mit Dawn eine Fahrt über das Gelände der Lodge. Die Landschaft ist wunderschön, die Luft ist total klar, die Farben leuchten - ein Traum! Der Weg geht auf und ab, durch verschiedene Vegetationen, Täler und Ebenen. Wir sehen Klippspringer, Giraffen, Jackal Buzzard und jede Menge weiterer Vögel, meist im Vorbeiflug. Die Vegetation ist für Fotos meist zu dicht. Dawn ist so enthusiastisch und es macht Spaß ihr zuzuhören. Wir halten oft an, stellen den Motor aus und lauschen einfach den Geräuschen der Natur.




Dawn erzählt, dass die Soutpansberge das älteste Gebirge sind und es gaaaanz früher bis zum Kap hinunter die gleiche Vegetation gab. Wir sehen viele Proteen und Sugarbush




Warthog oder Aardvark haben etliche Erdlöcher gebuddelt




Auf den sonnigen Felsen sehen wir eine Gruppe Dwarf Mongoose herum toben und können sie lange beobachten. Sie sind mit ihren roten Nasen und Knopfaugen so niedlich.




Auf dem Lodgegelände gibt es auch einige Giraffen


Für Kaffee und Kuchen machen wir eine Pause am Vulture Pool. Für die Kuchen ist Lorraine in der Küche zuständig und mit uns hat sie zwei neue Fans gefunden :) . Jeden Nachmittag gibt es eine neue Köstlichkeit, heute ist es Carrotcake.
Das ist im Sommer sicher ein toller Badeplatz




Es ist eine sehr schöne Tour, auf der wir keinen weiteren Menschen begegnen. Hier stehen ganz klar die Landschaft und Pflanzen im Vordergrund. Es gibt auch etliche Tiere und schöne Sichtungen, aber die spektakulären Begegnungen sind hier eher die Ausnahme. Wir sehen auf dem Rückweg noch ein Bushbaby, Sable Antelope und Blue Wildebeest.
Bei der Rückkehr steht unser Gepäck schon im Zelt, das ist riesig, groß genug für zwei Paare oder eine Familie. Bei gutem Wetter muss es ein Traum sein. Wir ziehen uns nur schnell um und werden dann von Neil zum Dinner abgeholt. Es ist stockfinster, der Weg wird von Petroleumlampen erleuchtet und wir gehen an der Lodge vorbei in die Boma zum Essen.
Danie ist heute Abend auch dabei, wir sehen ihn leider kaum, denn er hat in den Tagen mit Arbeitern auf dem Lodgegelände zu tun.
Heute Abend gibt es Huhn aus dem Erdofen mit Gemüse. Das Dessert ist auf jeden Fall auch wieder lecker. Von einem Buschbaby, das auf dem Zaun sitzt, sehen wir nur die orangen Augen. Es hofft auf einen Happen Hühnchen. Nach dem Essen setzen wir uns noch kurz ans Feuer, es kommt aber kalter Wind auf und wir gehen bald ins Zelt. Wir bekommen noch ein Funkgerät für den Notfall mit, denn das Zelt ist recht weit von der Lodge entfernt. Ich habe kalte Beine und ärgere mich, dass ich den langen Schlafanzug in den großen Koffer im Auto gepackt habe. Aber mit Wärmflaschen, ganz dicken Daunendecken und zwei extra Kuscheldecken schlafen wir doch schnell ein. Um uns herum ist nichts zu hören, selbst die Tiere sind in der Kälte verstummt.

Tagestemperaturen: bis 17°
Tageskilometer: nur der kurze Spaziergang und 3 Stunden drive
Highlight des Tages: Der Samango Monkey

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Sonntag, 10. Januar 2021, 23:31

Liebe Beate,

Es bleibt spannend, mit euch mitzureisen 8o

Mir ist auch dieses "kleine Detail" aufgefallen:
Der Wasserhahn am Waschbecken besteht aus einem Stück Kupferrohr, daran ist mit Draht ein Plastikhahn aus dem Gartenbedarf befestigt, an der Spitze noch ein Gardenaventil. Ziemlich instabil das Ganze, aber es gibt Wasser

Das hätte ich fotografiert - hast Du es zufällig auch?

Samango's zu sehen ist schon speziell. Wir haben sie vor ein paar Jahren in Hogsback (!) gesehen. Leider nicht fotografieren können weil es in Strömen gegossen hat und wir schon beim Öffnen vom Autofenster klitschnass geworden sind. Schade, denn es liefen wirklich sehr viele über die Stromkabel.

Freue mich sehr auf die Fortsetzung!

LG. Toetske
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gatasa (15. Januar 2021, 12:36), Beate2 (11. Januar 2021, 06:24)

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Montag, 11. Januar 2021, 06:28

Mir ist auch dieses "kleine Detail" aufgefallen:
Zitat von »Beate2«
Der Wasserhahn am Waschbecken besteht aus einem Stück Kupferrohr, daran ist mit Draht ein Plastikhahn aus dem Gartenbedarf befestigt, an der Spitze noch ein Gardenaventil. Ziemlich instabil das Ganze, aber es gibt Wasser
Das hätte ich fotografiert - hast Du es zufällig auch?
leider nicht :( , ich hatte mein Handy nicht dabei und wollte nicht noch mal hinter die Mall. Da waren ein paar Typen... :S
Samango's zu sehen ist schon speziell. Wir haben sie vor ein paar Jahren in Hogsback (!) gesehen. Leider nicht fotografieren können weil es in Strömen gegossen hat und wir schon beim Öffnen vom Autofenster klitschnass geworden sind. Schade, denn es liefen wirklich sehr viele über die Stromkabel.
ja, die sind ganz Besonders. Und dass er so entspannt die Lage sondiert hat, hat uns sehr gefreut :thumbsup:
Freue mich sehr auf die Fortsetzung!
Kommt :D

LG Beate

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toetske (11. Januar 2021, 22:10)

Beate2

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Dienstag, 12. Januar 2021, 12:50

15.10.2020 Wir bleiben in den Soutpansbergen: Von der Sigurwana Lodge zu Madi a Thavha

Bis um 6.00 schlafen wir gut. Um 7.00 stehen wir auf, duschen und packen die Reste ein. Draußen scheint die Sonne und es ist wärmer als gestern. Das lässt hoffen!
Der Frühstückstisch ist auf der Terrasse gedeckt. Es ist mit 16° noch frisch, aber alle wollen raus.


Von diesen "Leberwürsten" müssen wir doch noch ein Foto machen


Es kommt eine wehmütige Stimmung auf, wir sind gerne hier gewesen und sollen wieder kommen, wenn wir in der Gegend sind.
Zur Verabschiedung kommen alle Angestellten zusammen, die Augen werden feucht und es fällt uns schwer uns loszureißen :( . Lorraine hat uns noch 2 Stücken Schokokuchen eingepackt, sie ist so glücklich, dass uns ihre Kuchen so gut schmecken :love: .

Dawn fährt uns dann wieder den Berg hinunter, ganz vorsichtig, wie mit rohen Eiern im Auto. Wir staunen noch einmal über die tolle Landschaft, die sich leider nicht wirklich auf Fotos einfangen lässt.


Unterwegs packen wir in unser Auto um und der Mann ist wieder auf den letzten 20km gefragt. Der Weg ist nicht mehr ganz so nass, aber immer noch anstrengend genug. Danie hat mit den Arbeitern in den letzten Tagen hier schon viele Ausbesserungen vorgenommen




Fazit zur Sigurwana Lodge
Danke hier noch mal an Aishak für den Tipp :danke: . Sigurwana kam erst spät in die Überlegungen, als Alternative für Mashatu, wenn die Grenze zu Botswana noch geschlossen sein sollte. Der Kontakt mit Liesel war im Vorfeld so gut, dass diese Möglichkeit schnell fest gemacht wurde. Trotz der Corona bedingten Ungewissheit fanden wir ein gutes Arrangement.

Der Aufenthalt hier war ganz anders als auf allen bisherigen Lodges. Zum einen wegen der Abgeschiedenheit, wir waren in SA noch nie so weit weg von der Zivilisation, aber auch wegen des Konzeptes. Die Kontakte waren sehr intensiv, familiär und schön und werden immer in Erinnerung bleiben.
Ich bin froh, dass ich 3 Nächte gebucht hatte :thumbsup:. Denn bei der Anfahrt wären 2 Nächte definitiv zu kurz. Das sollte man wirklich berücksichtigen. Dann ist dies ein Ort, an dem man wunderbar entspannen kann. Gerne auch länger 8o .


An der Straße verabschieden wir uns lange von Dawn, sie nutzt die Gelegenheit und fährt in die Stadt zum einkaufen.
Wir fahren auf der R522 ca 25km in Richtung Louis Trichardt und biegen dann ab zu Madi a Thavha.
Madi a Thavha liegt an der Südseite der Soutpansberge, nicht so hoch in den Bergen. Es ist dort eine völlig andere Landschaft mit einer anderen Vegetation und weniger Vielfalt.

Als ich den Aufenthalt buchen wollte, saßen Marcelle und Aart, die Besitzer, Corona bedingt noch in den Niederlanden fest. So einigten wir uns darauf, die letzten Details erst kurz vor unserem Aufenthalt abzustimmen. Das hat sehr gut geklappt. Als wir dann bereits unterwegs waren, kam die Nachricht, dass Marcelle und Aart die Lodge kurzfristig verkauft hatten. That’s life. Dennoch fand ich das sehr schade, denn ich hatte mich sehr auf ein Kennenlernen gefreut und mir war klar, dass die Lodge von und mit ihnen lebt. Die neue Besitzerin hatte zum 01. Oktober übernommen, und da die bisherigen Angestellten weiterhin dort arbeiteten, sollte es wohl kein Problem sein.

Das wurde aber sehr wohl ein Problem und dies wurde die schlechteste Unterkunft auf unserer Reise :thumbdown: .
Ich will hier gar nicht mehr weiter auf die Tage dort eingehen, unsere wichtigsten Erfahrungen habe ich schon mal (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) gepostet.
Wir waren froh, dass ich nur 2Ü gebucht hatte und nicht wie ursprünglich vorgesehen 3 Nächte. Dann wären wir nach der ersten Nacht woanders hin gegangen.

Bis heute, 3 Monate nach unserem Aufenthalt dort, hat sich an der website nichts geändert, sie wird offensichtlich nicht mehr gepflegt. Die Preise waren schon im Oktober nicht mehr gültig. Es gibt keinen Hinweis auf einen Eigentümerwechsel. Das Joburg Craft Art Centre wird noch beworben, obwohl Marcelle und Aart es geschlossen haben.

Madi a Tahvha hatte ich auf Grund vieler guter Bewertungen gebucht, auch hier im Forum. Wer dort noch buchen will sollte sich gut über den aktuellen Stand auf der Lodge informieren. Ich habe noch mal ein bißchen im Netz zur neuen Besitzerin und der Lodge gestöbert. Die Buchungsbedingungen auf der Buch-Seite sind schon ein spezieller Service und wenn ich zB vom Trip-Portal dorthin geleitet werde bekomme ich für den selben Zeitraum völlig unterschiedliche Preise :rolleyes: .

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Dienstag, 12. Januar 2021, 14:02

Hallo Beate,
ich bin erschüttert wie man eine so tolle Anlage mit so einem wunderbarem Service wie Madi a Thavha so runterwirtschaftet. Ich kenne noch die Anfänge von Marcelle und Aart, da war es noch eine Working Farm und es wurde noch Gemüse und Nüsse produziert. Wir waren ca 4 oder 5 mal dort zu Gast. Danke für Deine Warnung, ich habe sie aus meinem Reiseplan gestrichen, es wird ja durch Corona erst 2022 werden. Leider
Gruß
Hans Jürgen

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Dienstag, 12. Januar 2021, 14:26

Danke hier noch mal an Aishak für den Tipp :danke:

Gern geschehen. Ich selbst war ja noch nie dort (habe die Lodge in einem anderen RB gesehen und auf meine Liste gesetzt), daher war ich sehr auf Deine Eindrücke gespannt. Die Bilder sind wirklich sehr vielversprechend. Das mit der Anfahrt werde ich mir notieren, das war mir nicht bewusst.
Ich hoffe, die weiteren Unterkünfte nach Madi a Thavha sind dann wieder besser. Es ist wirklich traurig, was hier in jüngster Zeit über die Madia a Thavha-Lodge berichtet wird. Auch wir wollten aufgrund diverser (älteren) positiven Rückmeldungen dort einmal nächtigen.
Beste Grüsse
Andrea

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Dienstag, 12. Januar 2021, 14:32

Ich hoffe, die weiteren Unterkünfte nach Madi a Thavha sind dann wieder besser. Es ist wirklich traurig, was hier in jüngster Zeit über die Madia a Thavha-Lodge berichtet wird. Auch wir wollten aufgrund diverser (älteren) positiven Rückmeldungen dort einmal nächtigen.
als nächstes kommt unser Highlight :love: und SAN Parks ist ja immer für Überraschungen gut :rolleyes: 8) . Es bleibt abwechslungsreich :D


auf die lange Anfahrt zu Sigurwana hatte Liesel mich hin gewiesen und dringend zu mindestens 3Ü geraten :thumbup:

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Freitag, 15. Januar 2021, 15:53

17.10.2020 Von Madi a Thavha zum ReturnAfrica Pafuri Camp

Vor unserer Abfahrt müssen wir noch mit Percy die Rechnung klären, was nicht ganz einfach ist. Ich kann mich aber durchsetzen und gebe ihm eine klare Rückmeldung zu unseren Eindrücken und unserer Enttäuschung.
Wir freuen uns heute weiter zu fahren und sind auf die nächste Unterkunft sehr gespannt. Auf dem Parkplatz staunen wir noch über die stattliche Anzahl an dicken Luxus SUV. Edel, edel… Um 8.40 starten wir dann bei 16°. Einen kleinen Einkauf haben wir gestern schon erledigt. Wir können im Camp einige Lebensmittel im Kühlschrank lagern, die wir für die Tage danach im Krüger brauchen.
So können wir durch Louis Trichardt durch fahren, denn am Samstag Morgen steppt dort der Bär. Heute ist auf der N1 weniger Verkehr als am letzten Freitag und so kommen wir zügig über die Berge. An der Baobab Plaza Tankstelle legen wir wieder unseren Boxenstop ein, hier sind es schon 24°. Die Angestellten im Shop und an der Tanke freuen sich wieder sehr über unser Lob.
Wir biegen gegenüber auf die R525 ab und fahren Richtung Pafuri Gate. Die R525 zieht sich schnurgerade durch die Landschaft und ist in 1A Zustand. Es geht also doch :thumbsup: !


Zusammen mit der geschlossenen Wolkendecke ist es eine sehr angenehme Fahrt. Wir kommen an trockenem Veld aber auch an ausgedehnten Farmen vorbei, dort werden Citrusfrüchte, Kohl, Kartoffeln, Mais ua angebaut. Viele Kühe, Ziegen, Esel und Menschen laufen auf und neben der Fahrbahn her. In der Metropole Masisi sehen wir mal wieder hauptsächlich Müll am Straßenrand. Diese Siedlung ist ein starker Kontrast zum Rest der Fahrt. Das Auge erfreuen aber Pale Chanting Goshawk, African Hawk Eagle und Brown Snake Eagle.

Um 11.20 erreichen wir das Pafuri Gate und machen erst mal eine kurze Pause. Wir sind die einzigen Gäste, die in den Krüger NP wollen und es geht sehr entspannt zu.


Die Belege, die ich an der Rezeption bekomme, lasse ich mir noch mal genau erklären - wo muss ich wann was abgeben? Da wir erst im privaten Camp sind und dann in den staatlichen verwirrt mich das. Wird schon schief gehen. Schief geht mein Wunsch, eine Park Map zu kaufen. „Sorry, sold out…“ Ja klar, bei dem Besucheransturm der letzten Tage, da kann das schon mal vorkommen, und es war ja auch keine Zeit vor zu sorgen. Daran hat sich hier also noch nichts geändert.
Es muss viele Elefanten geben, denn ihre Hinterlassenschaften türmen sich auf der H1-9. Ansonsten sieht es trostlos aus - die Bäume und Büsche sind wie schon in den anderen Reserves abrasiert oder entwurzelt, es ist trocken und grau, nur wenige Mopanebüsche haben vereinzelte Blätter.





Auf dem Weg sehen wir Zebras, Kudu, Yellow-billed Horn Bill, Impala und Baboons. Als wir den Abzweig zum Pafuri Camp erreichen wird es grüner, der Luvhuvu führt Wasser.
Im Camp werden wir von Enos, dem Manager, mit einem kalten Getränk begrüßt und er gibt uns eine sehr ausführliche Einweisung in die Coronaregeln und das Campleben. Er nimmt sich viel Zeit und wir fühlen uns sofort wohl. Der erste Blick auf den Fluss ist schon mal viel versprechend 8o .



Das Camp liegt im äußersten Norden des Krüger NP, in der Makuleke Concession. Auch das ist ein geschichtsträchtiges Gebiet. Die Makuleke wurden 1969 während der Apartheid und für die Errichtung des Krüger NP umgesiedelt. 1998 wurde mit ihnen eine Vereinbarung getroffen, wobei ihnen das Land zurück gegeben wurde, sie dort aber nicht wieder siedelten, sondern es mit SAN Parks und privaten Campbetreibern für den Tourismus nutzen.

Das gesamte Camp zieht sich am Flussufer entlang und ist aufgeständert. Das ist bei den regelmäßigen sommerlichen Überschwemmungen auch nötig. Lounge, Restaurant und Bar sind offen und zum Fluß hin ausgerichtet.





Wir bekommen Suite no14, die wir über einen Holzsteg erreichen. Bei 32° ist der Weg dahin schweiß treibend. Heute nehmen wir auch wieder das gesamte Gepäck mit, da wir bei unserer Abfahrt das kleine Gepäck vorbereiten müssen. Die Gepäckkarre ist voll!
Die Zelt-Suite ist klasse 8o !











Gegenüber am Ufer begrüßen uns Waterbuck, Nyala und Impala und ein Krokodil.


Leider stehen rechts und links neben der Suite große Bäume, die weit ans Ufer reichen und die Sicht zu den Seiten versperren. Das gefällt mir nicht. Während wir auspacken wandern Nyalas um unser Zelt und Vervet Monkeys gucken neugierig um die Ecke. Duschen müssen wir drinnen, da die Tür zur Außendusche klemmt, aber das lässt sich sicher ändern.

Der Mann macht seine Siesta und ich gehe zur lounge für einen Cappuccino. Der kommt leider aus der Tüte, aber der Blick auf den Fluss mit Elefanten, Warthog, Kudu und Waterbuck ist genial.






Enos fragt, ob alles in Ordnung ist, ich erwähne die spärliche Aussicht und die klemmende Tür und er verspricht Abhilfe. Ich genieße die Ruhe und das „River TV“, das ist einfach nur gut! Und ich bekomme eine Krüger Park Map, wahlweise in 5 Sprachen.
Zum High Tea hole ich den Mann ab und wir stärken uns noch vor dem ersten game drive.


Das Essen ist als Buffet aufgebaut und wird den Gästen von den Angestellten nach Wunsch auf die Teller getan. Es gibt Süßes und Herzhaftes, kalte Getränke, Kaffe und Tee.


Alles ist sehr lecker, auch die Vervet Monkeys würden gerne partizipieren. Vor ihnen ist nichts sicher, was offen herum steht.
Bevor der nächste Gast bedient wird, desinfizieren sich die Angestellten jedes Mal die Hände. Das ist etwas, das während unseres ganzen Aufenthaltes sehr sorgfältig eingehalten wird.
Ich bin so begeistert von der tierischen Unterhaltung, dass ich gar keine Fotos mache. Und ich schaffe es knapp, vor der Abfahrt aufzuessen :rolleyes: .

Um 15.30 starten wir mit unserem Guide Brad und 2 weiteren Paaren zum drive. „We take it slowly“. Die beiden Paare stellen fest, dass sie vor Jahren schon mal zusammen auf einer Lodge waren und haben sich viel zu erzählen. Das nervt etwas, aber sie sind sympathisch, bekommen trotzdem viel von der Umgebung mit, sehen etliche Tiere, insbesondere Vögel, und sind sehr interessiert. Damit gleicht sich das aus. Wir fahren in ein sehr grünes Gebiet, hier sieht es völlig anders aus als auf dem Hinweg zur Lodge.

Am Luvhuvu sind wir begeistert von den Farben, dem Licht und dem Grün.





Dann geht es weiter in den Fever Tree Forest, der wie ein Märchenwald wirkt. Wir staunen alle und sind ganz verzaubert. Hier gibt es die größte Fever Tree Dichte in Afrika.







Brad fährt mit uns über viele schlängelige Wege und erzählt, dass sie in den letzten Tagen hier 35mm Regen hatten. Deshalb ist es also so grün.


Er zeigt uns die Lowveld Gardenia, deren Blüten herrlich duften, Apple Leaf Tree und Nyalaberry Tree sowie etliche weitere Bäume und Büsche, deren Namen ich vergessen habe.
Nyalaberry Tree




Diesem Elefanten haben die Ranger der Anti Poaching Einheit vor ca 2 Wochen eine Schlinge vom linken Vorderfuß entfernt. Leider hat sich das Bein total entzündet, er humpelt schwer und uns tut es beim Zugucken schon weh :( . Brad funkt die Einheit an und bittet darum, dass man nach dem Tier sehen möge.







Gaaaaanz weit weg entdecken wir einen Fish Eagle hoch auf einem Baum.


Außerdem sehen wir Green-spotted Wood dove, Purple-breasted Roller, Waterbuck, Kudu, Impala und einige Krokodile. Dies ist überhaupt ein Gebiet mit einer sehr hohen und diversen Vogelpopulation.

Am Luvhuvu suchen wir uns einen Platz für den sundowner mit Hippokonzert




Great Egret




Im Dunkeln geht es zurück durch den Wald, unterwegs wir sehen einige orange Augenpaare der Bushbabys leuchten.
Es ist noch sehr warm und eine Fleecejacke reicht heute Abend. Was für ein Unterschied zu den letzten Tagen!

Um 19.00 sind wir wieder an der Lodge und werden freudig begrüßt. Wir gehen gleich zum Essen und sitzen direkt am Fluss. Abends gibt es 2 Starter, 3 Hauptgerichte und 3 Desserts zur Auswahl. Dazwischen ein Sorbet. Alles ist sehr gut und reichlich. Dazu ein guter Rotwein und ein Bier und wir sind satt und glücklich :wine: :beer: .
Heute Abend ist es recht voll, es sind einige 4er und 6er Gruppen da, Geburtstage werden gefeiert. Auffällig ist hier, dass alle Angestellten sehr gut organisiert sind. Alle sind aufmerksam, informiert und sehr freundlich, und obwohl viel zu tun ist, geht alles ruhig von statten. Sie wissen schon am ersten Abend unsere Namen und die Zeltnummer. Alle Mitarbeiter im Management und Servicepersonal sind Schwarze. Das ist ein wohltuender Kontrast zu unserer vorherigen Erfahrung :thumbup: .
Enos kommt und entschuldigt sich für die kaputte Tür, die sie so schnell nicht reparieren können. Wir sollen unser Gepäck bitte zusammen packen, dann wird morgen früh während unseres drives alles in Zelt no10 gebracht. Das hätte auch die beste Aussicht :D .

Wir gehen bald zum Zelt, es ist immer noch sehr warm und windstill und die Sterne strahlen am Himmel. Neben unserem Zelt ist ein Nyalabock in Stimmung und versucht ein Weibchen zu verführen, das will aber noch nicht. Da muss er erst noch weiter um sie werben :love: .

Wir packen also mal wieder alles ein, schreiben noch Tagebuch und lauschen den Geräuschen um uns herum: Hyänen keckern, Baboons bellen. Alle blinds lassen wir offen und hoffen auf Abkühlung in der Nacht.

Tagestemperaturen: 16° - ca 35°
Tageskilometer: 220km
Highlight des Tages: Der Fever Tree Forest

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