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Budenknipserin

Stachelschwein

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41

Samstag, 19. Dezember 2020, 11:46

@Wilfried: Super, dass du dem Guide deine Kamera geschenkt hast! Finde ich klasse. :thumbup:
Meine Aussage diesbezüglich bezog sich nicht nur auf Kenia (dort sind wir bislang auch immer selbst gefahren), sondern unter anderem auf Tansania. Dort gibt es einen Leihwagen nur inkl. Fahrer.
Das stimmt (zum Glück) nicht, denn wir kommen frisch als Selbstfahrer aus Tansania. Es war vollkommen unproblematisch und wir konnten aus genügend Vermietern auswählen. Vielleicht war das mit dem Fahrer als Muss früher mal so?

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Marc

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42

Samstag, 19. Dezember 2020, 13:40

Das kann durchaus so sein und würde mich sehr freuen, beim letzten Mal Tansania (auch schon wieder 10 Jahre her... :blush: ) wäre Selbstfahren nur mit dem eigenen Auto (Eigentum) möglich gewesen. Wenn das nicht mehr so ist, wäre das durchaus ein Argument mal wieder das Land zu besuchen. :thumbup:
Schöne Inselgrüße Marc

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U310343

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43

Samstag, 19. Dezember 2020, 15:10

Kenia Teil 2

Lieber Foriker

Ich will gerne auf Eure diskutierten Themen vorab eingehen.

Masai Mara - selbst fahren

Wir waren zunächst in dem Konzessionsgebiet MASAI MARA NORD.
Es handelt ähnlich wie im greater Kruger um ein privates Reservat das durch Zusammenschluss einiger privater Farmen und dem Gebiet von 600 Masai Familien entstanden ist.
Dieses Gebiet ist nur für die Gäste der Lodges - wir waren im Karen Blixen - und für die Viehherden der Masaai freigegeben.
Sobald die Kühe mit den Hirten sich den Wildtieren nähern weichen diese.

Wir haben auch hier viele Löwen gesehen, keine Leoparden und Geparden. Selbst fahren ist hier nicht möglich.
Für uns war das als Einstieg ok, im Nachhinein würde ich dieses Gebiet nicht wieder besuchen auch wenn die Lodge sehr schön war.
Unser Fahrer bekam zusätzlich einen Guide aus dem Camp. Auch er durfte dort nicht allein mit uns fahren.

Masai Mara Naturreservat

Hier sprechen wir von dem eigentlichen Park der wie der Krüger öffentlich zugänglich ist. Gerade an dem Wochenende waren einige Familien aus Nairobi unterwegs. Selbst fahren geht aber

- die Straßen sind unterirdisch schlecht - eigentlich nicht vorhanden.
Einmal haben wir uns festgefahren und mussten über Funk Hilfe anfordern.
- man muss auf der Straße bleiben, aber die Straßen sind teils nur Reifenspuren in der Savanne.
Unser Guide kannte jeden noch so versteckten Weg um damit nahe an die Tiere zu kommen.
Ich fahre im Krüger gerne, hier würde ich lieber einen Fahrer buchen. Man gibt es Vielzahl von Anbietern die Fahrzeuge mit Fahrer anbieten. Ich würde auf diese Angebote zurückgreifen gerade wenn es noch so nass ist wie an den ersten Tagen.
Es regnet zumeist nur kurz aber sehr heftig.

Es soll auch einfache Camps im Park geben. Gesehen habe ich keine.
Eingezäunte Rastplätze oder Toiletten - Fehlanzeige.
Das heißt anhalten, Gefahrenlage prüfen und ab hinter den Busch.


Essen in den Camps

Ich denke das die beiden Camps im oberen aber nicht Spitzenniveau angesiedelt waren.
Man kann trotz der Tatsache das wir zumindest im Karen Blixen Camp die einzigen Gäste waren aus 2 Vorspeisen und 3 Hauptgerichten auswählen wobei eines vegetarisch war.

Hier muss man was die Qualität und Raffinesse angeht deutlich zu einer guten Lodge in RSA Abstriche machen. Uns hat das nicht gestört. Wir fahren nicht auf Safari um Sterneküche zu genießen. Allerdings wird klar das in diesem Bereich RSA deutlich vor Kenia liegt.

Wir haben kurz vor dem Abflug in Nairobi in einem Sushi Restaurant gegessen. Ich hatte keine Bedenken wegen der Hygiene, uns war danach und unser Guide den wir eingeladen haben kannte noch kein Sushi.
Er hat das mit den Stäbchen ganz gut hinbekommen.
Ein gutes Trinkgeld und ich habe noch einen Bund Einwegstäbchen für ihn erbettelt. Jetzt kann er bis zum Sommer üben und auch seiner Familie stolz zeigen wie man Reis mit Stäbchen isst.

Liebe Grüsse
Wilfried

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44

Sonntag, 20. Dezember 2020, 17:47

Hallo Wilfried,

wie unglaublich schön Eure Fotos sind, so haben wir die Masai Mara auch in Erinnerung.

Ich freue mich, dass ihr ebenfalls das reine Safari Erlebnis als einzigartig empfunden habt. Letzte Woche haben wir noch darüber gesprochen, dass wir unseren Resturlaub im März vielleicht genau so in einer Lodge in der Masai Mara verbringen könnten. Aber wie es ganz aktuell wieder aussieht scheint das in den nächsten Wochen fast noch schwieriger zu werden, als es derzeit ist. Bleibt nur abwarten und dankbar sein, dass wir zumindest auch noch eine schöne Woche auf Lanzarote verbringen durften. Wie Du auch schreibst, die Frage ob Reisen gerade überhaupt "richtig" ist schwingt immer mit und ich bin froh, dass wir geflogen sind, aber auch froh, dass wir gestern wieder gut zu Hause angekommen sind.

Vielen Dank für "mein" Nashorn, schön dass es die Tiere dort noch gibt. Die Cheetah Mum mit Cubs erinnert mich auch ganz besonders an unsere Erlebnisse in Kenia.

Danke für Deinen Bericht und die wunderschönen Fotos :danke: , das kann man derzeit wirklich brauchen.

Viele Grüße und schon mal schöne Feiertage für alle, Birgit

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U310343

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Montag, 4. Januar 2021, 07:51

Kenia Teil 3

Unser Fahrer der sich später auch als Guide wie Caleb bei Sunworld entpuppte hatte nicht den Gedanken uns schnell ins Camp zu bringen.
Kurz hinter dem Flughafen stießen wir auf eine Gruppe junger Löwen. Wie wäre es wohl gewesen nach der Landung als erstes beim Aussteigen einem Löwenrudel gegenüber zu stehen?

Kurze Zeit später entdeckten wir eine einzelne Löwin die erkennbar auf der Jagd war. Wir blieben einige Zeit bei ihr aber sie schien das Interesse an der Antilope verloren zu haben. So verbummelten wir sicher eine Stunde auf der Fahrt. Alles sehr entspannt und so langsam trat die Entschleunigung ein die wir so dringend ersehnt hatten.

Eine junge Managerin begrüßte uns im Karen Blixen Camp und machte uns zunächst mit den Corona Regeln vertraut.
Außer uns gab es noch zwei junge Däninnen die wir später nicht als Touristen sondern als Studentinnen identifizierten.
Sie waren kurz vor Ende ihres mehrmonatigen Aufenthalts für Ihre Masterarbeit.

Wir waren wohl seit langem die ersten Touristen und sollten es wohl auch bis auf weiteres bleiben. Manche Camps in der Nähe waren komplett geschlossen. Da die Mitarbeiter zumeist aus den naheliegenden Dörfern kommen scheint das Wiedereröffnen nicht so schwierig zu sein.
Wir konnten aus einer Menüliste für Dinner und Lunch auswählen. Wie macht man das wohl mit den Zutaten ?
Gemüse und Obst wird im Camp angebaut. Vermutlich geht Fleisch und Fisch gefroren. Brot wird frisch gebacken.
Die smoothies waren super. Man kommt ins Grübeln - es geht auch ohne EDEKA.

Unser Guide war bereits angekommen und unser Gepäck stand in den Zelten.
Wir hatten die Nächstliegenden, alle wenige Meter vom Fluss entfernt.

Nachts hörten wir die grasenden Flusspferde und die Rufe der Hyänen sollten uns die Nächte begleiten.

Zelte sind einfacher als feste Lodges, aber man hört und fühlt die Nähe zu den Tieren. Ich würde ein Zeltcamp unter Verzicht auf Komfort immer präferieren.

Die Tische wurden immer mit Blick auf den Fluss eingedeckt. Schöner ging es kaum.

Am Nachmittag stand der erste Gamedrive an. Wir mussten noch einen Guide des camps mitnehmen. Gebraucht haben wir ihn eigentlich nicht. Caleb kannte auch hier alle Wege und gesucht haben wir gemeinsam.

Man fährt durch einen Schlagbaum ins Konzessionsgebiet. Es hatte Tage zuvor reichlich geregnet und die Wege waren sehr schlecht.
Meist bestimmte die Tiefe des Schlamms unsere Route.
Einmal haben wir uns festgefahren und mussten Hilfe anfordern.
Man bekommt auch die Masaai mit ihren Herden zu sehen. Sie nutzen das Gebiet zum grasen. Ich glaube das die gefühlt niedrigere Tierdichte auf diesen Umstand zurückzuführen ist.

Alle Menschen sehr freundlich, man sieht in den Gesichtern das sie glücklich sind das die Touristen zurückkommen. Man muss sich das Camp wie eine Genossenschaft vorstellen das von den Anwohnern getragen wird.

So würde ich mir Entwicklungshilfe vorstellen, Wilderei hat hier keine Chance weil man sich nicht seine Lebensgrundlage zerstören wird.

liebe Grüsse
Wilfried

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bibi2406

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Donnerstag, 28. Januar 2021, 21:35

Lieber Wilfried,

gibt es noch einen 4.Teil deiner Kenia Reise? Mich würde das Mara Bush Camp noch interessieren :whistling:




LG
Barbara

U310343

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47

Donnerstag, 28. Januar 2021, 22:02

Hallo Barbara
Ja, ich liefere noch !

Leider gibt es aktuell schwierige Themen die mich belasten und so bin ich nicht in der richtigen Stimmung.
Kenia ist gefühlt so weg weg obwohl es nicht einmal 2 Monate her ist.

Liebe Grüsse
Wilfried

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bibi2406

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48

Freitag, 29. Januar 2021, 13:28

Hallo Wilfried,

nur keine Eile, ich dachte erst ich hätte es verpasst, ich bin ja auch nicht mehr täglich im Forum.
Lass Dir Zeit, bis die Stimmung wieder passt und alles Gute für dich und deine Familie

LG
Barbara