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Sonntag, 17. Januar 2021, 10:18

Hallo Nadine, ich hoffe ich darf auch noch mitfahren. Dein Bericht ist sehr spannend und sehr unterhaltsam geschrieben. Das Zebrafoto würde ich am liebsten am die Wand hängen! Ich freue mich auf die Fortsetzung und wünsche allen einen schönen Sonntag!

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Budenknipserin (17. Januar 2021, 10:56)

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Stachelschwein

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42

Sonntag, 17. Januar 2021, 11:01

Hier hilft dann tatsächlich ein halbwegs erfahrener Ranger, der lässt seine Gäste nienicht an einem Tsetse-Hotspot aussteigen.
Aussteigen mussten wir sowieso nicht, um zerstochen zu werden. ;) Aber die schlimmsten Stiche haben wir später in der Serengeti erwischt und zwar, weil uns die Tsetses auf 2 - 3 km gefolgt (!) sind, um uns dann, wenn wir im Camp angekommen sind, zu überfallen. Da hätte ein Guide auch nicht wirklich was dran ändern können. Es half auch nichts, einige Minuten im Auto sitzen zu bleiben, in der Hoffnung, dass sie sich dann verziehen. Die ziehen sich freiwillig nicht so leicht zurück.
Das einzig Wirksame gegen die Biester ist stichfeste Ganzkörperbekleidung.
Kann ich leider nicht bestätigen. :S Wir hatten Nosilife-Kleidung (von Craghoppers und anderen Herstellern) dabei und an, die Biester haben darüber gelacht. Wir haben mehrfach gesehen, wie sie problemlos durchstechen.

Wie: Einreiben mit Elefantendung,
Das werde ich beim nächsten Mal ausprobieren! :thumbsup: Hält auch lästige Menschen fern. ;)
PS. Mit den diversen creepy-crawlies kann man sich mE leichter arrangieren als mit Tsetse.
Totale Zustimmung!
Hallo Nadine, ich hoffe ich darf auch noch mitfahren. Dein Bericht ist sehr spannend und sehr unterhaltsam geschrieben. Das Zebrafoto würde ich am liebsten am die Wand hängen! Ich freue mich auf die Fortsetzung und wünsche allen einen schönen Sonntag!
Natürlich, willkommen an Board! Is aber nix für Weicheier hier, also sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt. :D Danke für das Fotolob! :blush:

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Enilorac (17. Januar 2021, 19:44), sunny_r (17. Januar 2021, 16:14)

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Sonntag, 17. Januar 2021, 11:40

Tag 7: Lake Natron, World View Campsite TEIL 1

Das ist einer dieser Tage, von denen man mittelmäßiges erwartet und dann wird einem vor Begeisterung quasi der Kopf weggepustet. 8o Aber der Reihe nach.

Wir werden um 6 Uhr wach und warten erst mal ab bis die Sonne uns ein wenig Licht und somit Sicherheit schenkt. Das afrikanische Funzellicht kann man einfach überall vergessen. Irgendwann beschließen wir, dass wir außer Lebensgefahr sind und begeben uns vorsichtig ins Bad - vom Martin liebevoll der “Vorhof zur Hölle” genannt. :D Hier ist alles so, als wäre nie was gewesen. Noch nicht mal ein Falter ist da. Fast schon enttäuschend.

Um 7 Uhr steht schon Tee und Kaffee auf unserer Terrasse bereit. Für heute haben wir das volle Programm an Tagesaktivitäten mit Lena gebucht. Zuerst wollen wir mit ihm vor dem Frühstück zum Lake Natron für eine Early Morning Safari fahren (mit unserem Auto). Zuerst war ich nicht so begeistert davon, mit Guide zum Lake zu fahren, ich dachte, das kann man doch auch gut alleine machen. Vor Ort wurde ich eines besseren belehrt. :whistling: Danach also Frühstück, 2 Stunden später gleich Mittagessen nachgeschoben und dann die kleine Wanderung zum Ngaresero Wasserfall und heute am späten Nachmittag noch mal zum See.

Wir starten also mit Lena und fahren zum See runter. Vorher bekommen wir ein ominöses Briefing. Wir müssen erst mal zu jemandem fahren, der muss uns erlauben, dass wir zum See fahren dürfen und dass wir ihn als Guide mitnehmen dürfen. Wir sollen demjenigen sagen, dass Lena unser Guide ist und dass der amerikanische Miteigentümer ihn als unser Guide beauftragt hat. ?( Aaaah, ja! Dann muss der Dorfoberste (oder wer auch immer das war) seine Zustimmung geben und schon geht’s los. Das Ganze war vor Ort dann genauso seltsam, wie es sich anhört! :rolleyes: Wir bekommen die Erlaubnis, Lena als Guide mitnehmen zu dürfen und zum Lake Natron zu fahren. Hallelujah!

Die Gegend am See gefällt uns wahnsinnig gut! Die Landschaft erinnert uns total an Island. Umso verrückter, dass hier Zebras, Gnus, Gazellen und Giraffen zu sehen sind. Lena steuert uns zielsicher zu den Giraffen. “So”, sagt er, “und nun steigen wir aus und gehen zu ihnen!”. Wie jetzt??? Echt? Die laufen nicht weg? “Nein, sie kennen mich”, 8o meint er. Sie lassen uns nah ran. Wahnsinn, damit hatten wir so überhaupt nicht gerechnet. :thumbsup: Eine Walking Safari zu Giraffen! Wie toll ist das denn bitte? Sie beäugen uns neugierig, aber fressen einfach weiter.

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Sie lassen uns tatsächlich recht nah ran. Einfach toll, wenn man sich zu Fuß den Tieren nähern kann. Das fühlt sich komplett anders an, als im Auto. Wir sind begeistert! :thumbup: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die Giraffen ziehen langsam ab. Lena meint, dass sie am späten Nachmittag wieder zurückkommen. Wenn wir möchten, können wir also abends noch mal zu ihnen fahren. Na und ob wir wollen! 8o

Wir fahren also in Richtung der Flamingos und spätestens hier merken wir, dass wir ohne Guide doch ziemlich aufgeschmissen gewesen wären. Die Fahrspuren sind teilweise nicht wirklich zu erkennen und wir hätten kaum gewusst, wo man die Flamingos und Pelikane überhaupt sehen kann. Von den Giraffen ganz zu schweigen. Es wäre auch für uns praktisch unmöglich gewesen, zu beurteilen, wo man überhaupt fahren kann und wo die Erde zu schlammig ist, sodass man sich festgefahren hätte. Das wusste Lena aber alles und hat uns zielsicher durch das Lake Natron-Labyrinth navigiert.

Auf der Fahrt sehen wir Bienenfresser, Perlhühner und Gnus. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Das Foto ist leider durch die Autoscheibe entstanden. :rolleyes: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir fahren weiter zu den menschlichen Fußspuren, die etwa 6000 - 11000 Jahre alt sein sollen. Etwas überraschend für uns, dass sie Stelle überhaupt nicht geschützt ist. Keine Absperrung, kein Wachmann, nichts. Angst vor Vandalismus haben die hier wohl nicht. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Größenvergleich mit Schuhgröße 46 aus dem Jahr 2020. ;) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir parken das Auto und laufen erst mal auf einen Hügel, von dem aus man einen Felsen gut sehen kann, auf dem sich unzählige Marabus befinden. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Lena denkt 1A mit, denn er schickt erst mal mich zum Fotografieren vor, da er meinte, dass sie möglicherweise wegfliegen, wenn wir alle 3 hochgehen. So einen Guide kann man doch mal gut gebrauchen! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die Marabus holen sich übrigens gerne mal ein flauschiges Flamingoküken … guckt euch mal die Doku “Das Geheimnis der Flamingos” an, die wurde am Lake Natron gedreht. Ist aber teilweise recht unappetitlich … aber interessant.

Kurz darauf sehen wir auch massenweise Flamingos und Pelikane. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Lena zeigt uns einen toten Fisch. Aufgrund des hohen Salzgehaltes des Sees verrotten die Fische kaum.
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Auf dem Weg zurück zum Auto sehen wir noch einige Tiere und genießen die wunderschöne Natur! :) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Nun war gerade mal 9:30 Uhr und wir hatten schon wahnsinnig viel erlebt und gesehen! Wir hätten es bitter bereut, wenn wir nur für eine Nacht hier geblieben wären.

Mehr folgt in Teil 2 ...

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Sonntag, 17. Januar 2021, 12:40

Guten Tag Budenknipserin, noch ein Nachtrag @“stichfeste“ Bekleidung.
Ich habe einige Wochen „auf Tuchfühlung“ mit den Biestern verbracht, und bei mir hat es total gewirkt. Anders hätte man das gar nicht aushalten können. Es ist aber wohl wie der Sager: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Auf Tstse übertragen funktioniert das „Prinzip“ schon, aber die „Ausführung“, also die Stoffe, können schlecht sein. Früher war z. B. eine „heavy duty“ Jean eben das was der Name sagt. Deswegen auch mein Vorschlag eine Regenhose überzuziehen, weil leicht ins Reisegepäck passend. Ich habe das aber selber nicht ausprobiert, weil es das damals noch nicht gab und meine Jeans stichfest waren. Aber eng Anliegendes ist immer ein Problem. Als ÜBER(!!)zieher für den Oberkörper hatte ich Windjacke (vom Schifahren)mit Kapuze oder Lederjacke oder schweren Overall, und das war INSGESAMT immer stichfest, auch mit dutzenden Fliegen am Rücken, wie man sie am Rücken der Mitfahrenden sehen konnte. Ich bin nur einmal viel an Hals und Händen gestochen worden und zwar bei einer Arbeit unter’m Auto, da ist man wehrlos.

Und ja, die Tstetse kann man auch mit „nach Hause“ nehmen, weil sie sich im Windschatten am/im Auto verkriechen und sofort wieder aktiv werden sobald der Fahrtwind weg ist. Und es gibt auch ein Dilemma zu ertragen: Wo viele Tiere sich, sind auch viele Tsetse und diese lassen sich gerne als Souvenir mitnehmen. You can’t have your cake and eat it. ;(

Grüße
Hier noch zwei Bilder zur Veranschaulichung des „Fliegenschutzes“ am Auto. Vielleich eine Anregung für die nächste Reise.
»leser« hat folgende Bilder angehängt:
  • Fliegengitter 1.jpg
  • Fliegengitter 2.jpg

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Marc

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Sonntag, 17. Januar 2021, 13:49

Da sich Lesers Berichte zur Tsetse sehr dramatisch lesen, wollte ich hier noch ein paar kleine Details anmerken und dann aber auch mit dieser blöden Fliege aufhören, um nicht Nadines tollen Bericht vollendens zu kapern.

Tatsächlich hat man in Ostafrika nicht permanent Ärger mit den Viechern. Ich bin viele tausend Kilometer in Kenya und Tansania unterwegs gewesen, immer in kurzer Hose, Polohemd und auf Safari immer im komplett offenen Geländewagen. 35 Grad und dicke, nein extrem dicke Schutzbekleidung wären für mich ein NoGo, eine solche Region würde ich nicht bereisen. Ich habe das Problem nur als punktuell und auch jahreszeitabhängig wahrgenommen, hatte damit aber nie ein ernsthaftes Problem, im Maximum hatte ich mal drei Bisse, diese sind wohl mit Bremsenstichen am ehesten zu vergleichen. Diese Fliege sollte niemanden von einem Urlaub in Ostafrika abhalten.

Ja, die Tsetse überträgt z.B. die Schlafkrankheit, dies aber wohl auch nur regional und die gefährdeten Regionen sind für normale Touristen wohl tatsächlich nicht zu empfehlen.

Die Farbe Blau wurde am Rande erwähnt, das ist aber in der Tat wichtig. Blau ist für diese Fliege eine Signalfarbe, wie beim Stierkampf das rote Tuch. Insofern sollte man niemals im afrikanischen Busch etwas mülltütenblaues tragen. Im Okavango-Delta wurde die Tsetse ausgerottet, bis vor ein paar Jahren hat man dort noch regelmäßig Tsetse-Fallen in den Bäumen gesehen, die waren tatsächlich leuchtendblau.
Schöne Inselgrüße Marc

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Sonntag, 17. Januar 2021, 15:05

Also Regenhose finde ich bei 25/30 Grad auch nicht soooo praktikabel. Vor allem, weil wir über ein Fahrzeug ohne Klimaanlage sprechen. Und das Auto zu verkleistern, wäre jetzt auch nicht unbedingt mein Ansatz, zumal die Tiere mehrheitlich weglaufen dürften, wenn man sich erst mal aus dem Auto fummelt, um zu fotografieren. Ich kann nur Marc nur zustimmen. Sooo schlimm war es dann doch nicht. ;)
Ich habe das Problem nur/ als punktuell und auch jahreszeitabhängig wahrgenommen,
Genau, sehr punktuell! Und da wir in der kleinen Regenzeit unterwegs waren, hat das sicher auch seinen Teil dazu beigetragen.

im Maximum hatte ich mal drei Bisse, diese sind wohl mit Bremsenstichen am ehesten zu vergleichen. Diese Fliege sollte niemanden von einem Urlaub in Ostafrika abhalten.
Also ich hatte im Maximum über 100 Stiche/Bisse, aber trotzdem würde ich mich dadurch niemals von einer Reise dahin abhalten lassen!

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Sonntag, 17. Januar 2021, 16:01

Das mit den Stoff Fallen war 2006 auch in Tansania noch so. Die waren immer im Inter Mailand Look ;) , also dunkelblau-schwarz gestreift. Seitdem meide ich entsprechende Farben im Busch.

Den Lake Natron habe ich bisher noch nicht in der Planung. Vielleicht muss ich da nochmal beigehen...

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Budenknipserin (18. Januar 2021, 08:35)

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Montag, 18. Januar 2021, 08:36

Den Lake Natron habe ich bisher noch nicht in der Planung. Vielleicht muss ich da nochmal beigehen...

Lake Natron war für uns eins der Highlights der ganzen Reise. Aber fahrtechnisch nicht ganz ohne! Vor allem später die Fahrt nach Lobo bzw. zum Kleins Gate. :S Freiwillig würden wir die nicht noch mal fahren wollen.

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Montag, 18. Januar 2021, 11:19

Tag 7: Lake Natron, World View Campsite TEIL 2

Als wir wieder zur Campsite kommen, ist bereits 9:30 Uhr und wir haben Bärenhunger. Das Frühstück ist sehr lecker!

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Wir vertreiben uns die Zeit bis zum Lunch mit Bilder sichern, Tagebuch schreiben und Waschbecken-Wäsche. Wirklich Hunger haben wir natürlich nicht, aber das Essen ist sehr lecker und so geht doch noch was rein. :D

Gegen 14 Uhr laufen wir mit Lena zum Ngaresero Wasserfall. Einen Guide braucht man eigentlich nicht wirklich, denn der Weg ist sehr leicht zu finden, auch wenn nichts ausgeschildert ist. Man kann direkt von der Campsite aus loslaufen. Zuerst geht es runter zum Fluss, das ist schon mal leicht zu finden. Dann läuft man ein bisschen direkt am Fluss lang, dann muss man ihn immer wieder mal queren, weil man auf der anderen Seite besser voran kommt. Ganz ohne ist der Weg nicht, man braucht anständige Schuhe (außer man ist ein Massai, dann reichen auch einfache Sandalen ;) ) und muss trittsicher sein. Außerdem läuft man natürlich in nassen Schuhen, was wir aber weniger störend fanden, als erwartet. Außerdem sollte man nicht zu viel Angst vor Höhe haben, denn ein oder zwei heikle Stellen gab es schon, an den es etwas höher geht und wo man nicht viel Trittfläche hat. Der Weg selbst ist aber nicht schwer zu finden, da man einfach nur am Fluss lang läuft. Der Fluss ist übrigens nicht kalt, ganz angenehm sogar.
Wir sind ca. 45 Minuten unterwegs gewesen und kommen dann beim ersten Wasserfall an. Hübsch! :thumbup: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dann geht’s noch mal etwa 5 Minuten weiter zum nächsten Wasserfall. Richtig schön! 8o (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Hier machen wir eine Pause (ok, die Männer machen eine Pause und quatschen, ich fotografiere) und gehen dann wieder zurück. Man kann hier übrigens auch schwimmen gehen, wollen wir aber nicht. Das ist mir alles viel zu glitschig und den Wechselklamotten-Kram wollten wir nicht mitschleppen.

Als wir bei der Campsite ankommen, sind wir schon fast getrocknet, so warm ist es heute. In unseren Schuhen befindet sich aber ein Aquarium und so müssen wir uns erst mal trocken legen.

Danach fahren wir wieder mit Lena los, runter zum See. Die Anmeldung Dorfobersten bleibt uns aber erspart. Die vom Morgen ist wohl noch gültig. :blush:

Wieder finden wir die Landschaft umwerfend schön.

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Lena steigt aus und sucht nach Giraffen-Spuren. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dieses Mal dauert es aber deutlich länger, bis wir die Giraffen finden. Sind wohl spät dran heute mit ihrer Rückkehr zum See.
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Was für ein putziges Ding! :love: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Auch jetzt lassen sie uns wieder ziemlich nah ran. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Endlich war die Wolkendecke über dem Lengai aufgerissen. Heute war untypisches Wetter (oder vielleicht typisch für die Gegend?) - zuerst war es bewölkt, dann riss es auf. An allen anderen Tagen war es umgekehrt. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Aufgrund des schönen Wetters bietet sich auf dem Rückweg auch noch mal ein toller Blick auf den Lengai. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



Als wir wieder zurückkommen, kommt starker Wind auf uns kurz darauf regnet es heftig. Wir schleichen uns in Regenjacke zum Abendessen.

Heute gibt’s zähe Ziege. Die Katze freut sich. :whistling: Abgesehen davon war das Essen aber immer top!

Obwohl es so stark regnet, kommen nicht ganz so viele Viecher in unser Zimmer. Nur viele Käfer, aber mit denen können wir uns eher anfreunden.

Übernachtung: World View Campsite, Chalet 125 € inklusive 3 Mahlzeiten für 2 Personen pro Nacht
Permit: 141,60 USD für 2 Tage plus 71 USD Local Fee vor Ort zahlbar

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Dienstag, 19. Januar 2021, 16:16

Tag 8: Fahrt nach Lobo, Serengeti, Lobo Wildlife Lodge

Heute stand sie also an! Die gefürchtete lange und üble Fahretappe von Lake Natron nach Lobo. Die Navigation sollte nicht ohne sein und die Straße wohl sehr nervig zu fahren. So richtig was konnte ich über den Zustand der Straße nicht herausbekommen und selbst wenn - es hätte uns wohl nicht viel genutzt. Bei unbefestigten Straßen schwankt der Zustand einfach zu stark, als dass uns eine Aussage von Anno Dazumal was gebracht hätte. Paul meinte nur verschwörerisch grinsend: “You will see.” :rolleyes: Die Strecke war insgesamt 160 km lang und die Zeitangabe, die ich dazu bekam, waren zwischen 5 und 9 Stunden lang. Kleiner Spoiler, wir sollten einen neuen Rekord aufstellen. :blush:

Wir standen um 5:30 Uhr schon vor Sonnenaufgang auf. Mit den Viechern waren wir ja nun schon auf du und du. Um 6:30 Uhr gab’s Frühstück und um 7 Uhr waren wir abfahrbereit. Für 15 USD pro Nase nahmen wir noch eine Lunch Box mit. Gestern Nachmittag hatten wir etwas Öl aufgefüllt, da der Ölstand etwas niedrig war. Außerdem hatten wir Kühlwasser nachgefüllt.


Der erste Streckenabschnitt war nicht sonderlich herausfordernd. Immer der Nase (also Straße nach), man konnte sich praktisch nicht verfahren. Hier und da mal ein paar größere Steine, aber die Straße war im Großen und Ganzen gut. Leider konnte ich die Begeisterung von anderen für den ersten Abschnitt nicht soooo ganz teilen. Landschaftlich solle es so schön sein, hatte ich gelesen. Es lag vielleicht daran, dass der Wasserstand im Lake Natron so hoch war (5 m statt der üblichen 2 m) und somit seine typische Farbe nicht hatte, oder vielleicht auch daran, dass wir volles Kanonenrohr in die Sonne schauen mussten in Richtung See.

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Es gab viele Massai- und Tierbegegnungen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die Straße war zwar ruckelig und nervtötend, aber ließ sich gut fahren. Vor Wasso wurde es grüner. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ach komm, hier geht doch einer drauf! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Lustig: für die Männer auf dem Auto waren WIR die Attraktion! Nicht umgekehrt. :D Ich glaube, die haben gar nicht verstanden, warum ich SIE fotografiert habe.

Bis Wasso kamen wir ganz gut durch und gegen Mittag waren wir da. Die Fahrzeit betrug bis hierhin knapp 5 Stunden. Auf dem Weg hierhin hatten wir die 2.000 Höhenmeter geknackt. Auf den letzten 25 km vor Wasso zieht es sich, denn hier ist eine riesige Baustelle. Hier soll die Straße asphaltiert werden. Ach, das wird sicher einmal toll! :whistling: Aber wir müssen uns mit übler Baustellen-Buckelpiste zufrieden geben.

Rechts neuer Asphalt, links müssen wir fahren. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

In Wasso finden wir die Tankstelle schnell, die kann man eigentlich nicht verfehlen. Übrigens zeigen sowohl Google, als auch Maps Me die Tankstelle ganz woanders an. Also verlasst euch da nicht drauf, sondern fahrt einfach auf der Hauptstraße nach Wasso. Dann kommt man automatisch an der Tankstelle vorbei. An der Tankstelle hatten wir die unfreundlichste Tankwartin der Welt (übrigens sollte es die einzige unfreundliche Person der gesamten Reise bleiben!) und lassen randvoll tanken und decken uns mit kaltem Wasser ein. Unser Kühlschrank funktioniert aus irgendeinem Grund nicht mehr (später erfahren wir, dass die Batterie leer war - wir wissen aber nicht warum, denn wir hatten die Batterie abends ausgemacht) und bei der Hitze und ohne Klimaanlage brauchen wir etwas Abkühlung.

Wir fahren aus Wasso raus und machen an der Straße Lunch-Stopp. Immer mal wieder kommen Einheimische auf Mopeds vorbei. Fast alle halten an und quatschen eine Runde, auch wenn die meisten kaum Englisch können. Alle heißen uns willkommen und scheinen uns total interessant zu finden. Wir haben Spaß bei der Pause! Übrigens ist die Lunch Box von der World View Campsite richtig gut und äußerst reichhaltig.

Eine hübsche Agame bringt Farbe in den Fahrtag. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Gut, dass wir uns gestärkt haben, denn so langsam wird es richtig anspruchsvoll. Hier und da geht eine Spur in mehrere Spuren auf. Man muss zu zweit aufmerksam gucken, um auf der “richtigen” Spur zu bleiben. Es gehen fast alle Spuren wieder zur Hauptspur über, aber die Kunst ist hier, die am wenigsten schlimme Spur zu erwischen, die sich am besten befahren lässt. Und manchmal gewinnt man und manchmal verliert man. :blush: Das Ganze fängt nach einer Weile an, an den Nerven zu zehren und so knallt es irgendwann im Auto ziemlich gewaltig, nachdem ich der Meinung war, dass Martin zu schnell fährt und uns daraufhin fast festgefahren hätte, weil das Auto uns in die falsche (weil viel zu tiefe und schlammige) Spur zog. Stunde um Stunde ging dahin und die Kilometer wurden einfach nicht weniger. :rolleyes: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ganz ehrlich, die Fotos sagen quasi nix aus. Denn zum einen sehen selbst heikle Stellen auf Fotos total harmlos aus und zum anderen habe ich an den wirklich heiklen Stellen keine Nerven ans Fotografieren verschwendet. Wir hatten auch nicht wirklich die Zeit, um anzuhalten, um mal ein vernünftiges Bild zu machen.

Zur Orientierung hatten wir hier zum ersten Mal das T4A GPS-Gerät von Shaw Safaris laufen. Parallel lief Maps Me und mit beiden zusammen hatte man immer eine gute Orientierung, die aber eher nur Absicherung war. Die Orientierung war tatsächlich unser geringstes Problem, sondern eher der Straßenzustand und die Zeit, die das alles hier fraß. Wir hatten den Eindruck, dass oftmals Straßenabschnitte weggespült wurden in der Regenzeit. Außerdem war einfach alles nass …. Auf dieser Strecke lernten wir, dass a) Vern sich selbst seine Spur sucht, als Fahrer hat man nix zu melden und b) dass man auch mit 10 km/h rollen lassen den Wagen zum Ausbrechen bringen kann. Wenn man den entsprechenden Untergrund erwischt, ist es schlimmer, als auf Glatteis zu fahren.

Kurz vorm Kleins Gate: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Nach weiteren 4 Stunden ab Wasso kommen wir gegen 16:30 Uhr am Kleins Gate an. Natürlich sind wir weit und breit die einzigen. Die Ranger hießen und freundlich willkommen. Sind vermutlich etwas aus der Übung, denn zu dritt brauchen sie etwa 20 Minuten und einige Überredungsversuche an den Drucker, um unsere Permit-Reservierung in ein Permit zu verwandeln. :sleeping:

Einerseits hatte ich mich total auf die erste Safari in der Serengeti gefreut, andererseits wollten wir einfach nur in die Lodge und endlich unsere Ruhe haben. Vor allem Martin war ziemlich fertig. Erwähnte ich bereits, dass es mittlerweile regnete? :rolleyes: Die Straßen in der Serengeti waren nun wieder richtig gut, allerdings auch große Matschepampe durch den ganzen Regen. Auch hier rutschte Vern fröhlich vor sich hin und mir hin und wieder das Herz in die Hose.

Aber immerhin sahen wir schnell Tiere! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Sogar eine Löwin sahen wir, die über die Steppe rannte (Foto ist zu schlecht, erspare ich euch) und sogar zwei Hyänen! 8o (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dafür, dass wir nicht wirklich auf Game Drive waren, sondern nur möglichst schnell in die Lodge wollten, war die Ausbeute recht beachtlich!


Gegen 18:15 Uhr kamen wir mit der letzten Helligkeit im Regen in der Lobo Wildlife Lodge an, wir waren also 11 Stunden unterwegs. :wacko: Auf dem Weg bis hierhin hatten wir übrigens kein einziges Auto gesehen. Der arme Vern sieht aus wie Sau.Das Foto fasst den Tag ganz gut zusammen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die Jungs staunten nicht schlecht! Selbstfahrer haben sie nicht alle Tage und die letzten Gäste waren vor Wochen (oder gar Monaten?) da. Wir sollten auch die nächsten zwei Nächte die einzigen Gäste sein.

Man entschuldigte sich für die Dunkelheit an der Rezeption - man müsse erst mal den Strom im Gebäude einschalten. 8o Nachdem das erledigt war, kam gleich einer der Wachmänner an - Löwen seien unten auf der Kopje vom Pooldeck aus zu sehen. Dann nichts wie hin, bevor es dunkel wird! 8) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Hier konnten wir übrigens vor Ort per Kreditkarte zahlen, sowohl die Übernachtung als auch Extras, wie Getränke. Wenn man mit Kreditkarte zahlt, ist es üblich, dass man dafür einen Aufschlag zahlt, meist um die 2,5 bis 3 %.

Wir sollen uns nicht wundern, wenn aus den Leitungen erst mal braune Plörre kommt, denn da wir die ersten Gäste seit Ewigkeiten seien, müsse erst mal überall das Wasser durchlaufen. Tatsächlich kam erst mal nur Luft, dann die angekündigte braune Plörre und dann irgendwann klares Wasser. Da wir die einzigen Gäste in der riesigen Lodge waren, hatte es was von “Shining”. :whistling: Der einsame Vern auf dem Parkplatz: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Das Zimmer gefiel uns super! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Der Blick vom Zimmer raus in die Serengeti: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Allerdings knarzte es ganz gewaltig, wenn man über den Boden lief. Wenn die Lodge voll ist, möchte ich nicht unbedingt im Erdgeschoss mein Zimmer haben. Ich denke, insgesamt könnte es hier sehr rummelig sein, wenn die Lodge voll ist. Insgesamt gibt es um die 80 Zimmer. Die Auffahrt ist recht steil und etwas abenteuerlich. Schön ist, dass hier immer viele Tiere direkt an und um die Lodge herum zu sehen waren.

Das Pooldeck ist auch richtig toll! Die folgenden Fotos sind teilweise erst am nächsten Tag entstanden. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Der Blick vom Pooldeck am Abend:

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Das Foto ist erst am nächsten Tag entstanden.

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Zwischen den Felsen waren immer viele Klippschliefer unterwegs, die in Ostafrika übrigens nicht Rock Dassie, sondern Rock Hyrax genannt.

Lodge vom Parkplatz aus gesehen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir bekommen 5 Gänge (!) zum Abendessen serviert. Das Ganze in einem riesigen Essenssaal. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Man merkt, wie sehr sich alle über die Abwechslung freuen. Endlich mal wieder Gäste! Das Essen ist total lecker! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Kleines Manko: es gibt keinen Gin Tonic. Aber verständlich, wenn man nur 2 Gäste in zig Wochen oder Monaten hat, dass man dann keine riesigen Vorräte hat.
Strom gibt es übrigens nur von 6 - 9 Uhr und von 18 - 23 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten gibt’s auch kein WLAN. Wobei das im Zimmer sowieso quasi nicht vorhanden war. An der Rezeption hatte man ganz guten Empfang.
Wir freuen uns, dass hier ist alles so gut abgedichtet ist (kaum Ritzen!), dass wir kaum Insekten im Zimmer haben. Wie erholsam!

Übernachtung: Lobo Wildlife Lodge, Zimmer 207 € inklusive 3 Mahlzeiten für 2 Personen pro Nacht
Permit und Concession Fee: 271 USD für 2 Personen für je 24 Stunden

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Kitty191

Schnürsenkel

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Dienstag, 19. Januar 2021, 16:58

Hallo Nadine,
mit jedem Fahrmeter liebe ich euren Vern mehr :love: Was für eine tolle Karre. 11h Rumpelpiste mit ausgewaschenen Fahrspuren und fiesen black cotton soil. Das da die Nerven zuweilen leicht blank liegen ist nicht weiter verwunderlich. Das kann schon mal zum Stresstest für eine sonst stabile Paarbeziehung führen. Ich spreche aus Erfahrung. ;)
Wir sind auf solchen Straßenverhältnissen bisher nie länger als 6-7h unterwegs gewesen. Aber ich finde 11h auf Teer schon anstrengend. Auch wenn du vielleicht nicht so das Auge dafür hattest, ich finde die Landschaft, durch die ihr da stundenlang gegurgt seit wunderschön. Die Riesenlodge in Alleinnutzung hätte ich allerdings auch etwas spooky gefunden.
Grandios fand ich auch eure Giraffen Erlebnisse mit Lena. Nur echt mit vorheriger Zeremonie beim Dorfältesten. :thumbup:
Bislang eine Reise, die ich genauso auch machen - und richtig gut finden würde. Umso schöner, dass ich sie auf diese Weise miterlebe. Wir haben ja zur selben Zeit mega faul auf La Gomera abgehangen und einen echt unspektakulären Urlaub verbracht.


Liebe Grüße
Kerstin
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
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toetske (20. Januar 2021, 23:46), Budenknipserin (20. Januar 2021, 08:36), sunny_r (19. Januar 2021, 20:54)

SilkeMa

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Dienstag, 19. Januar 2021, 22:25

Hallo Nadine,

ja, den ganzen Tag Off-Road, das ist anstrengend. Ich reise auch immer noch gespannt mit :) :thumbup: !

Kennt Ihr übrigens den White Rim Trail ? Das war immer eines unserer damaligen USA West Highlights: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Wir sind die Strecke jeweils 3 mal in drei Urlauben, in nur einem Tag ohne Zwischenübernachtung, gefahren ( ca. 115 Km ).

Liebe Grüße,
Silke

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Budenknipserin (20. Januar 2021, 08:36)

Budenknipserin

Stachelschwein

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Mittwoch, 20. Januar 2021, 08:46

Wir sind auf solchen Straßenverhältnissen bisher nie länger als 6-7h unterwegs gewesen. Aber ich finde 11h auf Teer schon anstrengend.
Oh ja, das war ein Augen-zu-und-durch-Tag. Leider kann man nirgendwo unterwegs einen Zwischenstopp einlegen und die Strecke auf 2 Tage aufteilen.

Auch wenn du vielleicht nicht so das Auge dafür hattest, ich finde die Landschaft, durch die ihr da stundenlang gegurgt seit wunderschön.
An dem Tag hatte ich das Auge tatsächlich nicht, aber am nächsten Morgen ist uns bewusst geworden, wie schön es da oben rund um Lobo ist. :love:

Grandios fand ich auch eure Giraffen Erlebnisse mit Lena. Nur echt mit vorheriger Zeremonie beim Dorfältesten.
:D

Kennt Ihr übrigens den White Rim Trail ?
Ja, den kennen wir, sind wir aber nur über Shafer Trail bis zum Musselman Arch. Ich dachte immer, dass man für die ganze Strecke das Permit nur bekommt, wenn man mindestens eine Zwischenübernachtung macht (und da wir keine Camper sind, war das keine Option). Meine Favoriten in der Moab-Gegend sind Gemini Bridges Road und Chicken Corners - tolle Strecken! Mittlerweile sind wir so weit, dass wir Poison Spider mit einem Ford Escape fahren würden. ;)

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parabuthus

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Mittwoch, 20. Januar 2021, 10:21

Moin Nadine,

Respekt vor eurem Durchhaltevermögen! Allerdings drängt sich mir da die Frage aus, ob es spezielle Gründe gab, über Wasso zu fahren. Man muß da ja immer vorsichtig sein, aber mir scheint nach "maps" die Route "unten rum" durch die Ngorongoro Consession der zeitlich kürzere und wohl auch deutlich weniger ambitionierte Weg zu sein.

Die Lodge ist natürlich spektakulär und mir scheint, für Tansanische Verhältnisse auch ein Schnapper zu sein (Corona?).

Das sieht alles sehr vielversprechend aus für die Game Drives, auf die ich mich jetzt schon freue.

LG

Christian

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Budenknipserin (20. Januar 2021, 14:31)

Bueri

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Mittwoch, 20. Januar 2021, 10:23

White Rim Trail: Da erinnere ich mich auch gerne dran.
Vor vielen, vielen Jahren sind wir den auch in einem Tag gefahren. Das waren noch Zeiten! :thumbup:
lG bueri

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Marc

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Mittwoch, 20. Januar 2021, 14:08

Man muß da ja immer vorsichtig sein, aber mir scheint nach "maps" die Route "unten rum" durch die Ngorongoro Consession der zeitlich kürzere und wohl auch deutlich weniger ambitionierte Weg zu sein.


Eine Vermutung:

Die Ngorongoro-Route ist deutlich teurer, da dort die "Bundesstraße" durch den Park führt und man somit auch für die Durchfahrt Eintritt zahlen muss. Außerdem hat Nadine ja angekündigt, dass sie den Krater auch besuchen, insofern nehme ich an, dass sie auf dem Rückweg Richtung Arusha diese Route wählen.
Schöne Inselgrüße Marc

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Budenknipserin (20. Januar 2021, 14:31)

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Mittwoch, 20. Januar 2021, 14:36

Respekt vor eurem Durchhaltevermögen! Allerdings drängt sich mir da die Frage aus, ob es spezielle Gründe gab, über Wasso zu fahren. Man muß da ja immer vorsichtig sein, aber mir scheint nach "maps" die Route "unten rum" durch die Ngorongoro Consession der zeitlich kürzere und wohl auch deutlich weniger ambitionierte Weg zu sein.
Marcs Vermutung geht schon in die richtige Richtung. Die Route unten herum ist tatsächlich viel weiter. Alleine bis Ngorongoro sind es schon gute 150 km, dann noch mal über 120 km alleine bis Seronera und von dort aus waren es noch mal 60/70 km bis Lobo. Die Strecke ist also tatsächlich ein ganzes Stück weiter und unmöglich an einem Tag zu schaffen. Hinzu kommt, dass Ngorongoro Transit Fee kostet (und das nicht zu knapp!) und wir wären die Strecke 2x gefahren. Denn - wie Marc schon sagte - wir verlassen die Serengeti in südlicher Richtung und fahren dann zum Ngorongoro. Und die Strecke zwischen Seronera und Ngorongoro ist absolut auch nicht ohne! So wirklich viel gewonnen hätte man also nicht.

Die Lodge ist natürlich spektakulär und mir scheint, für Tansanische Verhältnisse auch ein Schnapper zu sein (Corona?).
Ja, das war echt ein Corona-Schnapper. :) Keine Ahnung, was die normalerweise kosten, aber ich würde von mindestens 100 € mehr pro Nacht ausgehen.
Vor vielen, vielen Jahren sind wir den auch in einem Tag gefahren. Das waren noch Zeiten!
Da brauchte man bestimmt noch kein Permit. Mittlerweile ist es überall so voll, dass man die interessantesten Sachen nur noch mit Permit machen kann. :(

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toetske (20. Januar 2021, 23:49), Marc (20. Januar 2021, 18:05), parabuthus (20. Januar 2021, 16:29), SilkeMa (20. Januar 2021, 14:57), sunny_r (20. Januar 2021, 14:54)

SilkeMa

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Mittwoch, 20. Januar 2021, 14:38

Hallo Nadine, hallo bueri,

soweit ich weiß, braucht man das Permit für den White Rim Trail erst seit 2015. Bei uns ist das schon länger her. Wir sind den White Rim Trail auch mit einem Grand Cherokee gefahren, den Hummer hatten wir nur auf einer Fahrt. Ja, das waren noch Zeiten :D. Der Hummer rollt bei den meisten Strecken einfach durch, beim Grand Cherokee musste man deutlich mehr aufpassen, dass man nicht unten hängenbleibt oder aufsitzt. Der Hummer war schonender für die Nerven :) ;).

Früher waren wir noch nicht ganz so wild auf Tiere bzw. Vögel :D ;). Das kam erst nach und nach durch durch die Südafrika Urlaube. Bei Kurt sind es mehr die Tiere allgemein, bei mir mehr die Vögel ;).
Letztes Wochenende waren wir in unserer Gegend Fuchsspuren im Schnee suchen. Kurt war genauso im Jagdfieber wie ich. Die Spuren haben wir gesehen, den Fuchs aber nicht. Wir wissen jetzt allerdings wo er wohnt :D ;).

Liebe Grüße,
Silke

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Budenknipserin (20. Januar 2021, 15:25), sunny_r (20. Januar 2021, 14:54)

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Mittwoch, 20. Januar 2021, 15:26

Hier noch ein Zusammenschnitt mit wackeliger Kameraführung a la Blair Witch Project der Fahrt von Lake Natron nach Lobo.



Hier noch der direkte Link, falls die Einbettung oben nicht funktioniert: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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Mittwoch, 20. Januar 2021, 18:13

Ich wundere mich immer wieder über Eure wirklich niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeiten. Das ist überhaupt keine Kritik und dient ganz sicher auch dem Genuss und der Sicherheit, allerdings sind das teilweise Etappen, die man - wenn es schnell gehen muss - auch in einem Drittel der Zeit schaffen kann. Und die Pistenverhältnisse sind nun auch nicht durchgängig so, dass man nur am Wegschmieren ist.
Schöne Inselgrüße Marc

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