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Budenknipserin

Stachelschwein

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81

Montag, 25. Januar 2021, 12:40

Shaw Safaris hatte uns ein Handbuch geschickt. Im Kapitel Diff Lock steht das hier drin:

Zitat

DIFF LOCK


Again, this must only be engaged when the vehicle is stopped and only used in low range, 1st and 2nd gear.


The Diff Lock enables the driver to stop all the power going to the wheel that looses traction first. The Diff Lock on landrovers locks the front axle to the back axle. It does not lock the wheels on the same axle. The Diff Lock must be disengaged as soon as you have regained traction. When the Diff Lock is engaged a light on the dashboard will show to warn you that you have it engaged.

Es gibt im Handbuch keine Unterscheidung zwischen Mittel- und Achsdifferentialsperre.

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82

Montag, 25. Januar 2021, 13:37

Oweh Budenknipserin, wir reden aneinander vorbei :( . Was habe ich mit dieser harmlosen Frage nur angezettelt? Aber vielleicht profitieren potenzielle Defenderfahrer von unserem Diskurs :) :whistling: .
Nochmals und letzter Versuch: Der Defender hat PERMANENTEN Allradantrieb. DAHER MUSS er ein MITTELdifferential für Fahren auf festem Untergrund haben. Anders ist permanenter Allrad nicht möglich, weil die unterschiedlich langen Wege der Vorder- und Hinterachse auf festem Untergrund (wo kein Ausgleich über Radschlupf) ausgeglichen werden müssen. Der Nachteil bei Traktionsverlust eines Rades wurde schon gesagt. Für solche Fälle muss das Mitteldifferential sperrbar sein. In geringerem Ausmaß passiert das aber auch schon, wenn der Schlupf nicht total ist.

Das Handbuch von Shaw sagt genau was ich hier und vorher schon gesagt habe
The Diff Lock enables the driver to stop all the power going to the wheel that looses traction first. The Diff Lock on landrovers locks the front axle to the back axle. It does not lock the wheels on the same axle.
Die vordere und hintere Antriebswelle wird dabei fix, mechanisch, verbunden, haben daher die gleiche Drehzahl, eine Drehzahlausgleich zwischen vorne und hinten ist nur mehr über Schlupf an den Rädern möglich. Dieser Modus ist der gleiche, wie bei einem Land Cruiser odgl. im 4x4 Modus.

Der Unterschied zwischen Allradtechnik bei Defender und Toyota udgl. wird hier von einem Allradguru erklärt.
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Dass Shaw die Mittedifferentialsperre, also den „normalen“ Allradmodus so restriktiv eingesetzt haben will, ist eine Sache von Shaw. Einen technischen Grund gibt es mE dafür nicht und viele Leute würden widersprechen (siehe Video). Ich hätte auf den Gatschfahrten gesperrt, alleine aus Sicherheitsgründen, wenn man erst steht ist es spät. Aber wahrscheinlich wollen Shaw verhindern, dass Kunden vergessen die Mitteldifferentialsperre wieder aufzuheben und damit auf guter oder harter Straße fahren. Das verursacht dann natürlich Verschleiß und schlechtes bis gefährliches Fahrverhalten.

Damit habe ich mein Pulver verschossen, zu mehr Überzeugungsarbeit bin ich nicht fähig :blush: Grüße

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sunny_r (26. Januar 2021, 11:44)

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83

Montag, 25. Januar 2021, 15:23

Aha, jetzt sind wir alle schlauer. Nicht. :D Aber was zeigt das? Dass auch Vollnulpen ohne Mechanikerfortbildung wie wir dort ohne größere Probleme fahren können! Man muss kein Fachmann sein. Wenn die Message bei allen angekommen ist, hab ich meinen Zweck mit diesem RB erfüllt. :wine:

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bibi2406 (26. Januar 2021, 13:34), sunny_r (26. Januar 2021, 11:44), Kitty191 (25. Januar 2021, 23:02), parabuthus (25. Januar 2021, 19:30)

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84

Montag, 25. Januar 2021, 15:54

Tag 10: Fahrt in die Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp TEIL 1

Uns erwartete heute ein weiterer wunderbarer Tag in der Serengeti, der am späten Nachmittag in einer Schnitzeljagd enden sollte.

Aber erst mal machten wir vor dem Frühstück einen weiteren Game Drive hier oben in der Lobo-Region. Gegen kurz nach 6 Uhr machten wir unseren morgendlichen Check von Vern. Dabei fiel uns auf, dass der Ölstand nun bei deutlich über dem Maximum lag. Sehr seltsam, denn wir hatten vorgestern in der World View Campsite Öl nachgefüllt und danach lag es definitiv unter dem Maximum und beim gestrigen Check ebenso. Der Wagen stand auch halbwegs gerade. Wir zwei sind ja absolute Vollnulpen, was sowas angeht (schönen Gruß an @leser :P ), und was bleibt zwei mündigen Erwachsenen in so einer Situation dann? Klar, Papa fragen! :blush: Das geht immer und Ahnung von altmodischen Autos hat er auch. Also per Whatsapp nachgefragt, ob das wohl schlimm ist, wenn das Auto zu viel Öl hat. Jetzt aber erst mal den morgendlichen Game Drive genießen!

Heute Morgen sind nicht so viele Tiere aktiv wie gestern Morgen, aber ein paar sehen wir natürlich schon.

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Und solange wir meine Lieblingstiere, die Dik Diks sehen, ist immer gute Laune! :love: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Auch ein paar Topi-Kinder waren dabei. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Als wir wieder zur Lodge hoch fuhren, sahen wir zuerst wieder die Büffel und entdeckten dann ein paar Ground Hornbills, denen wir beim Frühstück zusahen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Auch die hübschen Klipspringer waren wieder unterwegs. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Am Hügel der Lodge sahen wir an diesem Morgen mehr Tiere, als während des Game Drives.

Zurück bei der Lodge stellen wir fest, dass Papa die senile Bettflucht noch nicht ereilt hat und er noch nicht geantwortet hat. Wir googeln. Dabei kommt heraus, dass es für den Motor nicht so toll ist, wenn das Auto zu viel Öl hat - könnte zu einem Motorschaden führen. ;( Upsi, einen Motorschaden wollen wir hier am A… der Welt nun wirklich nicht haben. Wir fragen bei der Rezeption, ob uns hier jemand damit helfen könnte und man ggf. Öl ablassen könnte. Kein Problem, Mechaniker kommen gleich. Wir gehen erst mal zum Frühstück und haben dort unseren Spaß mit ein paar Vervet Monkeys, die neidisch auf unser Frühstück sind. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Danach sind schon 2 Mechaniker im Blaumann am Auto. Man beratschlagt und entscheidet sich dann dazu, Öl abzulassen, was die beiden recht flott und professionell machen. Danach sind wir doch etwas beruhigter. Papa schreibt übrigens, zu viel Öl würde nix ausmachen, das könne der Wagen schon ab. Ich denke, das ist so wie mit dem Googeln von Krankheiten. Da kommt auch immer gleich Krebs oder Gehirntumor raus und der Arzt sagt dann “leichter Infekt” oder so. Übrigens blieb der Ölstand für den Rest der Reise immer gleich, wir mussten nichts mehr auffüllen.

Wir checken danach aus und machen uns auf den Weg in die Central Serengeti zum Sound of Silence Tented Camp. Wir sollen für die 70 km 6,5 Stunden brauchen! Die Gründe liegen auf der Hand: Neihein, nicht, weil wir so lahmarschig fahren (ok, auch!), sondern: Tiere, Tiere, Tiere! Los geht es schon mal mit einer recht großen Giraffen-Gruppe. Und die Impalas, die sich aufs Bild gedrängelt haben, möchte ich nicht unterschlagen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dann wieder Gnus ohne Ende! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die großen Herden finden wir einfach super! Das ist einer der wesentlichen Unterschieden zu Safaris im südlichen Afrika. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Zwischendurch hatten wir wieder ordentlich Matschepampe. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Es geht weiter mit Pfirsichköpfchen, Geiern, Marabus, einem Strauß und Hyänen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Weiter geht’s im 2. Teil!

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Marc

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85

Montag, 25. Januar 2021, 16:02

Wir sollen für die 70 km 6,5 Stunden brauchen! Die Gründe liegen auf der Hand: Neihein, nicht, weil wir so lahmarschig fahren (ok, auch!), sondern: Tiere, Tiere, Tiere!


Dafür habe ich vollstes Verständnis und würde auch am liebsten zu Fuß gehen. :thumbsup:

Die großen Herden finden wir einfach super! Das ist einer der wesentlichen Unterschieden zu Safaris im südlichen Afrika.


Nicht nur die großen Herden, sondern die weite, offene und dennoch grüne Landschaft. In Südafrika und Namibia ist es entweder eine sehr aride (und daher relativ leere) Landschaft oder sehr buschig mit wenigen freien Flächen. Das man offenes Grasland bis zum Horizont hat, ist im südlichen Afrika sehr selten und wenn an die glückliche Fügung von Niederschlag gebunden, aber entsprechen auch nur kurzfristig vorhanden. Durch diese grüne offene Landschaft der Serengeti kommt einem die Tierdichte deutlich höher vor, wenn man irgendwo leicht erhöht steht, hat man eigentlich immer-immer Tiere im Sichtfeld. Wohingegen ich mal im Krüger sechs Stunden auf einer Walking-Safari war und nicht ein einziges Säugetier gesehen habe. :whistling: :D
Schöne Inselgrüße Marc

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Budenknipserin (26. Januar 2021, 08:56), toetske (25. Januar 2021, 22:29)

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Stachelschwein

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86

Dienstag, 26. Januar 2021, 10:57

Tag 10: Fahrt in die Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp TEIL 2

Wir fahren weiter und haben eine Giraffensichtung und sehen die erste typische Kopje! Die, die wir bisher gesehen haben, waren eher die Mini-Ausgaben einer Kopje.

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Und wieder Gnus an der Schnur ohne Ende! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die Landschaft gefällt uns immer noch super. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dieser Pillendreher hat sich eine hübsche Kugel gebastelt. Heute war Pillendreher-Tag. ;) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Gnus soweit das Auge reicht … (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dik Diks waren zu meinem Entzücken auch wieder dabei. :love: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Kurz vor dem Abzweig in Richtung Ndabaka sehen wir zum ersten Mal Geparden! 8o Ich muss dazu sagen, dass wir trotz 4 Afrika-Reisen noch nie Geparden in freier Wildbahn gesehen haben. Die standen auf unserer Sichtungs-Wunschliste wirklich ganz weit oben! Nun war das Problem, dass wir sie nur gesehen haben, weil schon zwei Autos da waren, denn sie waren so weit weg, dass wir sie selbst mit Fernglas nicht gut erkennen konnten. Wir freuten uns über die Sichtung, aber andererseits hofften wir natürlich sehr, dass wir sie auch noch näher sehen würden und dass wir vor allem noch selbst welche entdecken würden. Denn unser “Jagdtrieb” wird nicht so richtig befriedigt, wenn wir die Tiere nicht selbst entdecken. :blush: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir fuhren recht schnell weiter, die Zeit hing uns im Nacken und viel Bewegung war nicht bei den Geparden. Wir bogen ab auf die Straße in Richtung Ndabaka Gate. Die Landschaft gefiel uns auch hier super! Ein typischer Wegweiser in der Serengeti: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Man sieht schon: es ist Nachmittag und da ist wettertechnisch alles drin! Der Himmel war schon wieder ordentlich dunkel. Ab dem Abzweig sind noch ca. 22 km bis zum letzten Abzweig in Richtung Camp. Wir hingen noch ein wenig im Gnu-Stau fest. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)




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Hier fielen uns schon die nervtötenden Lkw auf … :cursing: Immer donnerten sie entlang dieser Straße hin und her. Angepasste Fahrweise aufgrund der Wildtiere, Halten an das Tempolimit, sicheres Überholen? Fehlanzeige. Ich hab regelmäßig leichte Wutanfälle auf diesem Stück gehabt aufgrund der Lkw. Die Straße südlich von Seronera wurde gemacht und dafür hatte man hier wohl eine riesige Grube ausgehoben und fuhr die Erde von hier zur Baustelle. Wenn so ein Lkw auf trockener Straße an einem vorbei donnerte, wurde man am offenen Dach komplett eingestaubt. Muss euch wohl nicht sagen, wie mein Kamera-Equipment aussah. :rolleyes: Außerdem vertrieben sie natürlich die Tiere. Die einzigen, die sich einen Sch… für den Lärm und die Geschwindigkeit interessierten, waren die Löwen.

Dieser hübsche Pavian ließ sich seinen Gras-Snack schmecken. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir fanden trotz der falschen Beschreibung, die wir vom Camp bekamen :rolleyes: , den richtigen Abzweig. Ab hier ging die Schnitzeljagd los. Wir hatten im Prinzip nur die Koordinaten im T4A GPS-Gerät und fuhren nach Nase; der Beschreibung vom Camp vertrauten wir nun nicht mehr so richtig. Wir mussten in Richtung Kimarishe 5 Special Campsite, dann erst mal eine Weile geradeaus den Berg leicht rauf. Das hier ist der Abzweig ab der Hauptstraße (das Bild wurde am nächsten Tag von der anderen Seite aus kommend gemacht!): (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Das Camp war entgegen unserer Hoffnung NICHT ausgeschildert! Wir folgten einfach der Straße und näherten uns immer weiter dem GPS-Punkt. Es gingen ein paar Abzweige ab, die wir ignorierten. Ganz zum Schluss hätten wir eigentlich rechts abbiegen müssen, da war ein Stein, auf dem “R” stand. Wir erfuhren später, dass das für “Rezeption” steht. Auf die Idee kamen wir nicht, daher fuhren wir weiter geradeaus und landeten so am Hintereingang des Camps, was aber überhaupt nicht schlimm war, ganz im Gegenteil. Gift, der Gästebetreuer, erzählte nämlich, dass der offizielle Weg in deutlich schlechterem Zustand wäre, daher sollen wir ruhig weiterhin den Weg für die Angestellten fahren. Übrigens, falls sich mal ein Selbstfahrer hier hin verirrt, meldet euch, wenn ihr einen GPS-Track von der Strecke braucht. Hab ich aufgezeichnet.

Gift war völlig aus dem Häuschen, dass hier Selbstfahrer im Camp aufgetaucht sind! :D Sowas Exotisches hatten sie wohl bisher noch nicht. Er fand’s großartig und fragte uns aus… ob wir denn alleine überhaupt Tiere sehen würden! :blush: Und ob wir wissen, wie wir fahren müssen! :blush: :blush: Irgendwie niedlich. Die Jungs von der Küche fanden es morgens immer recht amüsant, wenn sie uns beim Check des Autos zusahen. Mzungus bei der Arbeit!

Jedenfalls kamen wir an und ich war schon nach 10 Sekunden froh, dass wir nun ganze 5 Nächte hier sein durften! Wir sahen gleich die Zelte und waren begeistert! 8o 8o 8o
Die Bilder vom Camp und vom Zelt sind teilweise erst in den folgenden Tagen entstanden. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ein Blick auf das Hauptzelt mit dem Restaurant: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir bekamen von Esther einen Begrüßungsdrink (bzw. 1 ½, denn ein Drink war ja noch für den nicht vorhandenen Fahrer übrig :thumbsup: ) gereicht und 3 Handtücher. Das Gepäck fand wie von Geisterhand den Weg in unser Zelt. Von Gift, der übrigens mega-nett war, bekamen wir eine Einweisung und einen Snack. Ebenso suchten wir unser Abendessen aus. Wie alle Camps und Lodges in Tansania ist hier nichts umzäunt, das ist einerseits toll, andererseits bedeutet das, dass man bei Dunkelheit nicht mehr alleine herumlaufen darf, man wird begleitet. Man bekommt ein Walkie-Talkie fürs Zelt, eine große Taschenlampe und sogar eine Pfeife, die man im Notfall benutzen soll.

Wir sind vom Zelt mehr als begeistert! So ein schönes Safari-Zelt hatten wir wirklich noch nie! 8o 8o 8o (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Das Zelt war nicht nur schön, sondern auch riesig! Ich meine, wir hatten einen begehbaren Kleiderschrank. Einen BEGEHBAREN Kleiderschrank! In einem Safari-Zelt! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

2 zusätzliche Betten gab es auch noch. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

So kann man es aushalten. ;) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Auf der Dusche war ordentlich Druck drauf (auch keine Selbstverständlichkeit), Strom gab’s rund um die Uhr, heißes Wasser ebenso. Und das Internet war wirklich mehr als ordentlich! Wir hatten gleich das erste Zelt neben dem Hauptzelt. Der Vorteil: hier hat man noch Wlan-Empfang! Wir haben übrigens hier nichts gehört vom Hauptzelt - absolute Ruhe! Allerdings waren nur wenige Gäste da. Das Beste war: wenn man hier morgens seine hingepfefferten Klamotten einfach liegen ließ, wurden sie wie von Geisterhand fein säuberlich zusammengefaltet. Sowas könnte ich für zuhause gut gebrauchen. :blush:

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Und endlich sahen wir mal sowas wie einen Sonnenuntergang! Wenn jetzt hier auf der Ebene noch hübsche, fotogene Bäume gestanden hätten, wäre der Afrika-Kitsch-Traum perfekt gewesen. :P (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir gönnen uns im Hauptzelt einen Gin Tonic und genießen dann ein wirklich tolles 3-Gänge-Abendessen, wo Gift und Esther uns ganz nebenbei ein bisschen Swaheli beibrachten. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Übernachtung: Sound of Silence Tented Camp, Tent 205 € inklusive 3 Mahlzeiten für 2 Personen pro Nacht
Permit und Concession Fee: 271 USD für 2 Personen für je 24 Stunden

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Dienstag, 26. Januar 2021, 10:59

Aus irgendeinem Grund funktioniert der Youtube-Link nicht, wenn ich ihn oben im Post einbinde, daher so:
Rundgang durch's Zelt:

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Moderationshinweis: youtube-Link "sichtbar" gemacht, youtu.be wird nicht korrekt angezeigt, "." stört vermutlich ;)

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Dienstag, 26. Januar 2021, 11:48

WOW, liebe Nadine, das Camp sieht mega! aus. Und deine Begeisterung für die Landschaft kann ich sehr gut nachvollziehen.
Wir waren 2009 zur Migration in der Mara und an die riesigen Gnu- und Zebraherden erinnere ich mich gut. Wir standen irgendwann mittendrin, haben den Motor ausgemacht, haben dem gnuhen (oder wie nennt man die Geräusche?) gelauscht und waren einfach nur begeistert.
Freue mich auf mehr.
Liebe Grüße
Angelika

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Budenknipserin (27. Januar 2021, 10:39)

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Dienstag, 26. Januar 2021, 14:49

Gott o Gott o Gott ist das schön.
Und was bin ich neidisch.
:D
Aber es sei euch sehr gegönnt.
Die großen Gnu- und Zebraherden fand ich damals auch so toll. Hach. :love:

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Budenknipserin (27. Januar 2021, 10:39)

toetske

oorbietjie

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Dienstag, 26. Januar 2021, 23:48

:danke: liebe Nadine für den S u p e r Reisebericht!

Gnus soweit das Auge reicht ?

Ich kenne inzwischen zwei "Rassen" Gnus auf Deutsch: Weiss-Schwanzgnus und Streifengnus, gibt es auch (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ? Oder wie heissen die dort?

Beim Sound of Silence kann ich nur verstummen... :whistling:

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

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Budenknipserin (27. Januar 2021, 10:39)

Budenknipserin

Stachelschwein

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Mittwoch, 27. Januar 2021, 10:47

Wir waren 2009 zur Migration in der Mara und an die riesigen Gnu- und Zebraherden erinnere ich mich gut. Wir standen irgendwann mittendrin, haben den Motor ausgemacht, haben dem gnuhen (oder wie nennt man die Geräusche?) gelauscht und waren einfach nur begeistert.
Motor aus war auch bei Vern eine super Idee, denn der ist unfassbar laut. :rolleyes: Aber dann ist die Geräuschkulisse einfach toll!
:danke: liebe Nadine für den S u p e r Reisebericht!
Danke! :danke:

Ich kenne inzwischen zwei "Rassen" Gnus auf Deutsch: Weiss-Schwanzgnus und Streifengnus, gibt es auch Weiss-Bartgnus? Oder wie heissen die dort?
Bei den Gnus bin ich auch regelmäßig verwirrt, weil man da einige unterschiedliche Begriffe hört. Im südlichen Afrika gibt es ca. 18.000 Weißschwanzgnus, aber hauptsächlich leben auch dort die Streifengnus (blue wildebeest). Mittlerweile unterscheidet man lt. Wikipedia auch zwischen Östlichen Weißbartgnus, Weißbindengnus und Serengeti-Weißbartgnus. Letztere dürften wir in der Serengeti gesehen haben. Zumal diese Art mit ca. 1,3 Millionen Exemplaren dort vorherrschend ist. Der weiße Bart war mal mehr mal weniger ausgeprägt.

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gatasa

viel zu selten in Südafrika

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Mittwoch, 27. Januar 2021, 21:31

Was für ein wundervoller Bericht und die sehr gelungenen Fotos, aber auch die kleinen Youtube-Videos finde ich sehr informativ.
Einfach topp! :danke:
Ich reise einfach weiter mit und freue mich auf die Fortsetzung Eurer Reise mit Eurem "Vern".

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Budenknipserin (28. Januar 2021, 08:59)

Budenknipserin

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Donnerstag, 28. Januar 2021, 10:48

Tag 11: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp TEIL 1

Wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt, um 5:45 Uhr aufzustehen und wachen schon von alleine auf. In der Nacht hörten wir Löwen und Hyänen. Gift meinte, dass die Löwen vielleicht 1 km entfernt sind. Mal sehen, ob wir sie finden. :)

Wir machen uns vor dem Frühstück auf zu einem Game Drive. Nach der Zufahrtsstraße zum Camp fahren wir in westliche Richtung (Richtung Ndabaka Gate). Hier sahen wir schon recht viele Tiere! Sogar 2 Elefanten waren unterwegs. 8o

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Und Dik-Dik-Alarm!!! 8o Der Tag ist gerettet. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir fuhren ca. 1 Stunde in westlicher Richtung und drehten dann wieder um und fuhren zurück. Auf dem Rückweg waren diese wunderschönen Massai-Giraffen auf dem Weg. Die hintere war mit Abstand die dunkelste Giraffe, die wir je gesehen haben. Und auch eine der größten! 8o Giraffen werden dunkler je älter sie werden. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Kurz vor dem Abzweig zurück zum Camp fanden wir dann doch noch eine Löwin! 8o (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Sie schien alleine zu sein und als sie vor uns über die Straße lief, fiel uns auf, dass sie ganz schön schwanger war. Zumindest tippen wir mal auf schwanger und nicht auf vollgefressen, da sie alleine war. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Außerdem fiel uns auf, wie klein und kompakt sie war. Als wir später weitere Löwen sahen fiel uns die relativ geringe Größe immer wieder auf. Uns kamen die Löwen, die aus dem südlichen Afrika kennen, viel größer vor. Zuhause recherchierte ich das und tatsächlich: die Löwen im südlichen Afrika (insbesondere die der Kalahari) gelten als die größten. Wir hatten den gleichen Eindruck von den Elefanten, die uns in Tansania auch deutlich kleiner vorkommen, das sollte sich bei der späteren Recherche nicht bewahrheiten.

Als wir zurückkommen zum Camp möchte Gift natürlich sofort wissen, was wir gesehen haben. Mit strahlendem Gesicht erzähle ich von unserer Dik-Dik-Sichtung. Er guckt mich an, als ob sie nicht mehr alle hätte und sagt “okaaaaaaaaay!”. :huh: Ich erkläre ihm, dass Dik Diks meine Lieblingstiere sind. Keine Änderung des Gesichtsausdrucks erkennbar. :huh: Dann ziehe ich den Joker: “Ach, und eine Löwin! Direkt unten an der Straße!” JACKPOT, genau DAS wollte er hören! 8o Unter Löwensichtung zählt hier nix!

Das Frühstück im Camp konnte sich sehen lassen! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Es war nur ein weiteres Zelt belegt, aber es wurde voll aufgefahren! In der Küche konnte man Eier auf Wunsch bestellen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Danach duschen wir, nehmen die Lunchboxen mit und fahren zum Retima Hippo Pool. Auf den Plains auf dem Weg dorthin sehen wir immer wieder Gazellen und Hyänen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Kurz vor dem Pool sehen wir dann den ersten und leider einzigen afrikanischen Fischadler. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Am Pool kommen wir nach etwa 1 ½ Stunden Fahrt an. Was sind hier viele Hippos! 8o 8o 8o (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Sogar deutsche Touristen aus einer Gruppe sehen wir hier. Die ersten deutschsprachigen Touristen der ganzen Reise (es sollten auch die letzten bleiben). Insgesamt sind sicher 5 oder 6 Autos hier, als wir da waren. Also ganz schön viele für das Jahr 2020. Insgesamt war hier unten in der zentralen Serengeti deutlich mehr los, als in Lobo, wo wir quasi niemanden gesehen hatten. Aber von den hier üblichen 1.000 Autos pro Tag waren wir zum Glück (!) wohl weit entfernt. Ehrlich gesagt stellen wir uns das normalen Bedingungen hier nicht so prickelnd vor. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ein einsames Krokodil sehen wir auch noch. Aber es dreht uns ungünstig den Schwanz zu, daher erspare ich euch das Bild.

Auf dem dazugehörigen Picknickplatz essen wir unsere sehr gute Lunchbox unter ständiger Beobachtung einer Grünmeerkatze, die unseren Platz natürlich gründlichst untersucht, nachdem wir weg sind. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Zum Glück gibt’s hier sogar eine Toilette! Toilettenpausen muss man in der Serengeti seeeeeehr gut planen! Zumindest, wenn man eine richtige Toilette benutzen möchte. Kein Vergleich z. B. zum Krüger, wo man sich die Toilette quasi aussuchen kann. Wir sind manchmal Touren gefahren, wo wir den ganzen Tag über nicht eine Toilette auf dem Weg hatten. Dafür sind sie in deutlich besseren Zustand, als im südlichen Afrika. Selbst am A… der Welt gibt’s fließendes Wasser, alles sauber, immer Seife bzw. Desinfektionsmittel und Toilettenpapier da! Welch Luxus! Da machen sich die 270 Schleifen pro Tag für die Parkgebühren doch bemerkbar. ;)


Weiter geht's im 2. Teil

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Donnerstag, 28. Januar 2021, 11:41

:) An den Hippopool kann ich mich noch gut erinnern. Damals, also 2006, war der Wasserstand deutlich niedriger, das Wasser selbst eine ganz trübe Brühe. Die Stimmung im Hippopool war entsprechend angespannt, ständig kam es zu Auseinandersetzungen und die vereinzelten Krokos versuchten auf Abstand zu bleiben von den übelgelaunten Hippos.

Bei euch sieht es ja eher nach Happy Hippos aus ;) .

LG

Christian

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Budenknipserin (28. Januar 2021, 13:42)

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Donnerstag, 28. Januar 2021, 13:43

Ja, das war echt Happy Hippo. :D Genug Wasser und Platz für alle da. Trotzdem schaffen sie es natürlich, sich mal zu zanken. ;)

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parabuthus (28. Januar 2021, 21:47)

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Donnerstag, 28. Januar 2021, 15:54

Was für ein tolles Zelt! Und auch die Natur, sehr schön! Ich möchte sehr gerne mal richtig grosse Herden sehen. Ich werde Tansania ins Auge nehmen, sobald man wieder reisen kann. Ich bin etwas unsicher wegen der Reisezeit...wir mögen es gerne warm, auch abends. Hast du eine Empfehlung? Ich würde gerne mit Sansibar kombinieren...

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Budenknipserin (29. Januar 2021, 07:34)

Marc

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Donnerstag, 28. Januar 2021, 20:31

Ich würde gerne mit Sansibar kombinieren...


Überleg Dir das gut. Sansibar ist ein Mythos und historisch betrachtet interessant, vor Ort aber weniger. Die Insel ist im Prinzip organisierter Massentourismus mit großen Hotelkomplexen und wenig interessanten Angeboten außerhalb der Hotelmauern. Wer sich mit all-inclusive zufrieden gibt und einfach am Strand abhängen möchte ist hier richtig. Nur das ist halt eigentlich völlig konträr zum typischen Individual-Safari-Touri.

Hinzu kommt, dass Sansibar als der Malaria-Hotspot weltweit gilt. Es gibt wohl nirgendwo höhere Infektionszahlen, hier ist die Prophylaxe wirklich wichtig.
Schöne Inselgrüße Marc

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Freitag, 29. Januar 2021, 07:40

wir mögen es gerne warm, auch abends. Hast du eine Empfehlung?


Die Statistik sagt, dass es während der Regenzeit abends am Wärmsten ist. Typischerweise wird es im Norden Tansanias nachts nicht über 20 Grad warm, daher scheinen warme Nächte eher nicht typisch für Tansania zu sein. Während der Regenzeit würde ich definitiv nicht nach Tansania. :blush: Während der kleinen Regenzeit (unsere Reisezeit) als Selbstfahrer auch nicht, da würde ich definitiv die Trockenzeit empfehlen und dann in Kauf nehmen, dass es etwas kälter ist.
Wir waren zwar nicht auf Sansibar, aber mein Eindruck deckt sich mit dem, was Marc beschrieben hat. Hinzu kommt noch, dass ich von einigen Reiseberichten den Eindruck hatte, dass es recht schmuddelig und vermüllt dort ist. Wie gesagt, ist nur mein Eindruck! :)

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Enilorac (30. Januar 2021, 14:35), sunny_r (29. Januar 2021, 10:04)

Marc

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Freitag, 29. Januar 2021, 09:34

wir mögen es gerne warm, auch abends. Hast du eine Empfehlung?


Die Statistik sagt, dass es während der Regenzeit abends am Wärmsten ist. Typischerweise wird es im Norden Tansanias nachts nicht über 20 Grad warm, daher scheinen warme Nächte eher nicht typisch für Tansania zu sein. Während der Regenzeit würde ich definitiv nicht nach Tansania. :blush: Während der kleinen Regenzeit (unsere Reisezeit) als Selbstfahrer auch nicht, da würde ich definitiv die Trockenzeit empfehlen und dann in Kauf nehmen, dass es etwas kälter ist.


Man darf dabei auch nicht die Höhenlagen von Zentral-Tansania und Zentral-Kenia vergessen. Meist bewegt man sich dort auf einer Höhe von 1.200-1.600m über dem Meeresspiegel, somit ist es im Durchschnitt 10 Grad kühler als an der Küste, was ich als extrem angenehm empfinde, die Höhenlage sorgt aber auch für eben nicht warme Abende/Nächte. Hinzu kommt, dass man sich ja "um den Äquator" bewegt, es also keine Jahreszeiten in unserem Sinne (warm/kalt) gibt, sondern die Temperaturen das ganze Jahr relativ stabil bleiben und die Jahreszeiten in trocken/nass unterschieden werden.

Die kleine Regenzeit im November empfinde ich übrigens als tolle Reisezeit. Es ist nicht nur blauer Himmel (= trockene Natur), sondern etwas abwechselungsreicher (tolle Wolkenformationen, punktuell Regenschauer) und die Natur atmet auf, wird wieder grün.
Schöne Inselgrüße Marc

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Samstag, 30. Januar 2021, 10:31

Tag 11: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp TEIL 2

Nach dem Besuch des Retima Hippo Pools fahren wir zur Hauptstraße in Richtung Seronera und sehen einen hübschen Büffel.

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Pünktlich zum Nachmittag zieht der Himmel dramatisch zu. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir sehen auch einen Falkenbussard (?), der sich gerade putzt. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir passieren Seronera und fahren ein Stück weiter südlich. Entlang des Seronera Rivers führt in östlicher Richtung eine Straße. Hier stehen einige Leberwurstbäume und ich hatte gelesen, dass hier viele Leoparden in der Gegend auf Bäumen gesehen werden. Also nix wie hin! War aber alles leichter gesagt, als getan, denn es wurde sehr schnell nass und schlammig …

Wir passieren aber erst einmal einen weitere Hippo Pool direkt an der Hauptstraße.
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Die Krokodile wollten sich auf dieser Reise einfach nicht richtig zeigen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dann bogen wir auf den Weg links am River Valley entlang ab. Rückblickend hätten wir das Ganze nach den ersten Metern abbrechen sollen. Wenn die Straße schon scheiße anfängt, lässt sich daraus im späteren Verlauf kein Gold mehr gewinnen. Wenn wir eins in der Serengeti lernen sollten, dann das! :wacko: Aber wir waren ja stur und zu Beginn noch der Meinung, dass das alles nicht so schlimm sein kann. Ooooh, wie Unrecht wir doch haben sollten! :blush:

Mist war schon mal, dass die Straße überhaupt nicht direkt an den Leberwurst-Bäumen vorbei führte, sondern mit einigem Abstand. Die Vegetation der Bäume war aber so dicht, dass man außer der unteren Astgabel gar nichts sehen konnten. In den Bäumen konnten 20 Leoparden Macarena Tanzen und wir würden das nicht sehen. :S
Der nächste Mist war, dass die Straße immer mehr zum Sumpfgebiet wurde. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Und außer einem Reedbuck und einigen Vögeln sollen wir hier absolut nichts sehen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Und eine Leopardenschildkröte möchte ich auch nicht unterschlagen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir schlittern und kämpfen immer mehr, Vern stellt sich immer mal wieder quer. Der rückblickend total naive Plan war bis zu den Massai Kopjes zu fahren. :whistling: Wir haben noch nicht mal die Hälfte des Weges geschafft (“Ich hab soooo’n Puls!”), als eine lecker Flussdurchfahrt auf uns wartet. Abbruch, Abbruch, Abbruch. Keine Fahrspuren auf der anderen Seite zu sehen, die Tiefe lässt sich null bestimmen und insgesamt wirkte die Erde auch neben der Straße sehr sumpfig und aufgeweicht. Nicht gut. Nun kommen wir endlich zur Vernunft und kehren um. Das hätten wir schon nach den ersten Metern tun sollen.

Interessanterweise kommt uns der Rückweg gar nicht mehr so schlimm vor wie der Hinweg. Der Fahrer kämpft nicht mehr so gegen Vern an, sondern lässt ihn einfach machen. Der kennt sich besser hier aus, als wir, denken wir und lassen rollen ohne großartig zu lenken. Mit der Taktik fahren wir ziemlich gut und kommen heil wieder an der Hauptstraße an. Schwein gehabt.

Am Hippo Pool an der Hauptstraße Richtung Seronera ist ganz schön was los:
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Auf den abenteuerlichen Seitenstraßen war meist kein Mensch unterwegs, auf der Hauptstraße und auf den einfachen Seitenloops rund um Seronera war immer ordentlich was los. So wie auf dem Bild oben sah es dort regelmäßig aus. Da muss ich ehrlich sagen: damit hatten wir 2020 im Pandemie-Jahr überhaupt nicht gerechnet.

Wir fahren nach Seronera für eine Pipipause, zum Auftanken und statten dem winzigen Gift Shop einen Besuch ab. Wenn man mal überlegt, dass der Kruger mit allen Giftshops zusammen eine ganze Mall füllen könnte, ist es doch erstaunlich, dass man in der Serengeti noch nicht mal einen Kühlschrankmagneten kaufen kann. Die Auswahl ist doch sehr übersichtlich … :S Karten könnte man hier kaufen. Für ca. 15 USD das Stück! Holla. Nun verstehen wir, warum die Karten von Shaw Safaris schon so abgegrabbelt sind. Die hüten sie wie einen Schatz. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Da es nun schon 16:20 Uhr ist, machen wir uns auf den Weg zurück zum Camp. Wir sehen noch einen Hornbill und wieder große Gnu- und Zebraherden. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Kurz vorm Camp lassen wir uns gerne :cursing: von den Tsetses fertigmachen, denn diesen Impalas kann ich nicht widerstehen. :blush: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Gift erzählte es uns, aber ich muss zugeben, ich hatte so meine Probleme ihm zu glauben: Tsetses verfolgen die fahrenden Autos. Und wenn man anhält und einige Minuten wartet, bevor man aussteigt, lassen die Biester auch nicht ab. Paul bestätigte uns das später. Die Biester sind echt asoziale Ärsche und mein Hasslevel war mittlerweile in schwindelerregenden Höhen. Klar, die Alternative wäre gewesen, das Fenster zuzumachen, aber dann können wir die Tiere weder richtig sehen geschweige denn fotografieren können und dafür sind wir doch da. :huh: Am Camp selbst waren sie übrigens nicht, wir haben sie immer von der Hauptstraße mitgebracht, von wo aus sie uns verfolgten und zerfraßen.

Nicht nur, dass die Stiche total weh taten, sie schwollen auch einfach extrem an und juckten wie die Sau. Ok, dagegen half unsere Salbe ganz gut, aber die Schwellung bekamen wir mit der Salbe quasi gar nicht weg. Na ja, zum Glück hatte das Camp keinen Pool. Wenn man aussah, als ob man die Beulenpest hat, will man da nicht so gerne rein.

Wir saßen mit Gift und Esther noch eine Weile am Lagerfeuer und sie erzählten uns ein paar lustige Geschichten aus dem Busch. Das Abendessen war wieder grandios! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Übernachtung: Sound of Silence Tented Camp, Tent 205 € inklusive 3 Mahlzeiten für 2 Personen pro Nacht
Permit und Concession Fee: 271 USD für 2 Personen für je 24 Stunden

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